Persönliches Logbuch - K`Lupa aus dem Haus Koloth, Tochter von M`Ral

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    • Persönliches Logbuch: Sternzeit 521091,5032

      Nachdem der Vaul auf die Oberfläche zurückgebeamt wurde, habe ich ihn noch eine Weile mit den Scannern erfaßt gehalten und beobachten können wie er sich langsam zur Stadt zurückbegeben hat. Ich hoffe wirklich, daß er es gut überstanden hat, den Aufenthalt in unserer Arrestzelle und das 'Gebeamt' werden. Es wird ihm hoffentlich niemand glauben, wenn er etwas erzählen sollte und denkt dann selbst an einen Alptraum.

      Kaum bin ich an Bord, habe ich bereits zwei Termine. Einmal mit Ensign Ash Ashcroft und mit Ensign Mary Green. Mit Ensign Ashcroft werde ich mich morgen früh treffen; er hat nicht gesagt, um was es geht. Mit Ensign Green werde ich mich vermutlich abends treffen, im Casino läßt es sich mit einer Tasse Tee oder Raktajino besser reden. Ihren Andeutungen nach, geht es um ihren Mann und ihre Ehe.

      Ich werde heute noch die Kata mit dem d'k tahg üben und dann auch schlafen gehen.

      Logbuch Ende


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      Sternzeit 521032

      Ich hatte ein gute Zeit heute im Casino, zusammen mit Ensign Verek und Ensign Green. Es ist schön, Freunde zu haben, um mit ihnen zusammen zu trinken und zu reden. Ansonsten mache ich mich mit meinem Posten als Counselor vetraut. Es war eine zeitlang keiner an Bord, aber jetzt wird es für die Crew wieder anders sein und ich hoffe, sie läßt sich nicht davon abschrecken, daß ich Klingonin bin. Ich freue mich jedenfalls darauf, mit ihnen zu arbeiten und kennenzulernen.

      Ich werde einen Kurs in mok'bara anbieten. Dann komme ich wieder in Übung und die Crew kann Körper und Geist in Einklang bringen.


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      Sternzeit 521092,4212

      Ich war mit Mary Green, Sorad Pire und Gebo Lavin in einem klingonischen Restaurant auf dem Promenadendeck. Toralks Küche ist gut, mein trag tlg mit Duranlung Dir und ein q´truyg waren sehr gut. Ich muß mir das Restaurant unbedingt merken. War schon eine Weile her als ich so gutes trag tlg gegessen habe. Sein Gesang war ebenfalls sehr gut. Erst sang er von Kahless und Lukara, dann vom Kampf gegen die Hur'q. Es war ein sehr schöner Abend und freue mich darauf, das zu wiederholen.

      Ein paar Terminanfragen kamen in den letzten Tagen herein. Da ist Chief Warrant Officer Hareshima, der seine Behandlung fortsetzen will, seine Tiefenangst zu beherrschen. Master Chief Petty Officer Skorski will, daß ich mich mit Chief Petty Officer Tessla unterhalten soll, weil er immer zu spät und schlecht gelaunt zum Dienst erscheint. Im Trainingsraum habe ich gestern beobachtet, wie sich die beiden Crewman, Potter und Harris, wegen Crewman Hartmannsberger verprügelt haben. Bei einer Wiederholung werde ich eingreifen, auch wenn das den Männern nicht passen sollte.



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      Sternzeit 521013,3205

      Heute hatte ich mit Chief Petty Officer Tessla einen Termin ausgemacht gehabt. Nachdem er nicht ins Casino kam, bin ich zu seinem Quartier. Schon ahnend, daß er abhauen wollte, hab ich neben seiner Tür gewartet und ihn per Com angewiesen, da zu bleiben. Wie erwartet, stürmte er aus seinem Quartier.

      Wir hatten ein intensives Gespräch, nachdem ich eine Schocktherapie angewendet habe, und ich habe den Eindruck, er ist wieder auf dem rechten Weg. Er wird wieder pünktlich zum Dienst erscheinen und seine Aggressionen bei Sport abbauen. Ich werde ein Auge darauf halten.



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      Sternzeit 522020,3291

      Inzwischen habe ich mich bei MCPO Skorski nach CPO Tessla erkundigt. Er scheint sein Versprechen zu halten und kommt wieder pünktlich zum Dienst. Seinen Sportplan hat er mir ebenfalls vorgelegt und ich denke ich werde in einem seiner nächsten Trainingsstunden mal auftauchen.

      Mit CWO Hareshima habe ich die Behandlung fortgesetzt, die mein Vorgänger begonnen hat. Mit Holosimulationen und Atemtechniken ist ein langsamer, aber stetiger Fortschritt mit seiner Tiefenangst zu verzeichnen.

      Gestern habe ich mit Capt. Exar Kun unterhalten, der extra in einem 'Jagdkilt' ins Casino kam, um ihn mir zu zeigen. Interessante Kleidung, mit viel Hintergrund. Ich habe eine Menge über schottische Clans und die Besatzung durch die Engländer erfahren. Leider werden bei den Schotten die großen Kämpfe und Taten nicht durch Geschichten am Leben erhalten, so daß er keine Geschichte davon erzählen konnte. Aber ich bin sicher, die wäre ebenso ehrenhaft und heldenhaft wie eine unserer Geschichten.

      Wir haben im Sternensystem nahe Delta Rana von einer Deponie zwei kleinere ausgemusterte zivile Schiffe in den Hangar geladen. Ich frage mich, wozu diese kleinen Schiffe, die kaum die Größe eines Runabout haben, gut sein sollen.

      Nachtrag, 522002,8222

      Wir waren auf einer Geheimddienstmission auf einer Station, auf der der Geheimdienst vermutet, daß an die Breen Teile der Dämpfungswaffen verkauft werden. Da unser Schiff am nächsten war, sollten sich die Führungsoffiziere sich die Sache ansehen. Wir sind in zwei Teams gegangen, schönerweise durften wir uns wenigstens mit Messern und ich mich mit dem d'k tahg bewaffnen.

      Ich war mit Cmdr. Mirajia, Ltsg Green und Ltsg Tavor auf der Station unterwegs. Es waren ein paar interessante Waffen zu sehen, nachdem ich den alten Plunder aussortiert hatte und dem Händler meine Meinung sagte. Dann zeigte er uns doch tatsächlich ein paar gute Handphaser.. letzten Endes bot er uns einen Kontakt zu einem Händler für Schiffswaffen und wir folgten ihm in eine dunkle, rauchige Spelunke. Mit Verhandlungsgeschick konnte Cmdr Mirajia eine Dämpfungswaffe bei dem Händler bekommen, der sie uns auf das Schiff bringen lies. Schnell haben wir die Station verlassen und die anderen wieder auf der Taunus getroffen.

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      Sternzeit 522001,8390

      Die Recherchen sind vorläufig beendet. Das Haus Koloth ist eines der fortschrittlichen und offenen Häuser zu sein und ich habe die Hoffnung, daß SoS und ich darin akzeptiert werden könnten. Jetzt muß ich SoS nur noch antworten....

      Mit CWO Hareshima bin ich noch nicht weitergekommen. Die Tiefenangst ist jetzt zwar wieder stärker, aber beeinflußt seine Arbeit nicht. CPO Tessla macht gute Fortschritte. Commander Mirajia hat sich seit unserem letzten Gespräch nicht mehr bei mir gemeldet.

      Von der letzten Mission habe ich ein paar Proben von den grünen Spinnfäden der Kokons behalten und werde sie noch untersuchen. Die klebrige Eigenschaft und das darin enthaltene Toxin könnte für die Wissenschaft interessant sein. Was mit der Dämpfungswaffe passieren wird, weiß ich nicht, darüber wurde noch nicht entschieden.



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      Sternzeit 522041,2408

      Inzwischen habe ich die Proben von den Spinnenfäden untersucht, aus denen die Kokons auf USS Paris bestanden. Es gibt einmal diese klebrige Substanz darauf, die sich zwischen die Zellen schiebt und sich damit verankert. Interessante Technik. Die toxische Substanz folgt der anderen zwischen die Zellen und geht weiter in das Blut des Opfers. Bei den Menschen attakiert es die weißen Blutzellen und dringt dann in die Nervenzellen ein, wobei es hier das Calciumgleichgewicht derartig stört, daß die Nervenzellen nicht mehr korrekt arbeiten können.

      CWO Hareshima macht gute Fortschritte, ich habe das Tempo etwas erhöht. CPO Tessla entwickelt sich ebenfalls gut, MCPO Skorski hat sich bereits lobend geäußert. Heute steht neben CPO Tessla noch ein Termin mit Crewman Spears an. Bei Ensign Ashcroft habe ich einen Terminvorschlag hinterlegt, weil ich ihn nicht ereicht habe.



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      Sternzeit 522071,7309

      Auf dem Patroullienflug wurden wir gestern angewiesen, zur romulanisch-klingonischen Grenze zu fliegen und herauszufinden, ob sich tatsächlich die klingonische und romulanische Flotte sich dort sammeln.

      Nach einer Beratung haben wir uns in einem Brainstorming dazu entschieden, eine Sonde Klasse V mit Warp 2 für die Datensammlung zu verwenden, die getarnt war und mit Hilfe eines Metaphasenstrahls die romulanischen Schiffe 'sichtbar' zu machen.

      Einem klingonischen Schiff hat unser Aufenthalt überhaupt nicht gepaßt und hat uns dann beschossen. Wir konnten die Daten aber noch rechtzeitig sammeln und sind dann schnell weg, mit Warp 9,9.


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      Sternzeit 522042,9030

      Wir befanden uns im Moment bei Starbase 105, zu der wir die Evakuierten von MZ-5 hingebracht haben. Der Außenposten MZ-5 ist von einem Kreuzer und zwei Bird of Prey angegriffen worden, die den den Häusern Duras und G'Dor zugeordnet werden können. Die Identifikationscodes, Beschriftungen der Schiffe und einige aufgefangene Funksprüche, die ich mit meinen Kenntnissen, die ich noch von meiner Dienstzeit in der Flotte und auf dem Frachter, entschlüsseln konnte, beweisen dies eindeutig.

      Ich habe empfohlen, dies sofort dem klingonischen Reich und Kanzler Martok mitzuteilen, damit gegen diese beiden Häuser vorgegangen werden kann. Vermutlich muß aber der Dienstweg eingehalten werden und das wird dauern.

      Beim Einsatz gestern hat sich Ensign Ashcroft verletzt und wurde bewußtlos auf die Krankenstation eingeliefert. Inzwischen scheint er sich wieder erholt zu haben. Von dem Kampf sind noch weitere Crewmitglieder verletzt worden. Bei den Evakuierten gab es ein paar Leute, denen ich helfen konnte, ein paar waren leicht verletzt.


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      Sternzeit 523002,7232

      Heute haben wir uns mit der USS Galileo getroffen, um die SB 105 zu evakuieren. Die USS Athene war bereits vor uns da. Die drei Schiffe bildeten ein Dreieck, um sich so gegenseitig zu schützen. Wie sich herausstellte, mußten die USS Galileo und die Taunus Güter aufnehmen.
      Während der Beladung enttarnte sich ein Schiff, ein klingonischer Vor´cha und schoß auf die USS Galileo. Auf die Kontaktversuche reagierte das Schiff nicht. Danach schoß es mehrmals auf die Taunus, bevor sich ein NeghVar Kreuzer enttarnte und ebenfalls schoß. Ensign Shield steuerte den Runabout, ursprünglich, um das Sensorenfeld besser abzudecken, und kam dann ziemlich in Bedrängnis. Die Schiffe erwiederten das Feuer auf die klingonischen Kreuzer. Nacheinander wurden die Schiffe von dem Vor´cha und NeghVar beschossen. Der Runabout wurde an Bord geholt, nachdem Ensign Shield den Warpkern abgestoßen hat, indem die Schilde ausgedehnt wurden und er so einfliegen konnte. Die Athene wurde an der Untertassenregion schwer beschädigt, dann eine Warpgondel.

      Endlich erlitten auch die beiden klingonischen Schiffe Schäden als zwei B'Rels und ein Vorcha auf einem Abfangkurs erfaßt wurden, kurze Zeit später noch zwei Neghvar Angriffskreuzer und drei Vor´chas. Vier Birds of Prey enttarnten sich vor der Taunus und feuerten.

      In der Zwischenzeit konnte Ensign Ashcroft im Maschinenraum aushelfen und die Energie für die Schilde stabilisieren und auf 60% erhöhen.

      Erst nachdem die erste Vor'cha die USS Athene zerstört hat und einer der Bird Of Prey explodierte, eröffneten die Neg`vars vom Anfangkurs das Feuer und zerstörten die Vor'cha mit einem Schuß. Die zwei BoP konnten sich tarnen, wurden aber ebenfalls von den Neg`vars zerstört. Kanzler Martok war auf dem Flaggschiff und fragte grinsend, wie der Status der Schiffe sei und bot Hilfe bei der Reparatur an.

      Auf der Galileo haben sich einige verletzt, ein Toter (PO), auf der Taunus hauptsächlich Leichtverletzte, ein paar Schwerverletzte. Die Überlebenden der USS Athene kamen auf die Taunus.

      Wir befinden uns nun auf dem Rückweg zur Erde, um die Crew der Athene dort abzusetzen und die USS Taunus wieder zu reparieren. Die USS Galileo fliegt wieder DS9 für ihre Reparatur an.

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      Sternzeit 523001, 0170

      Gestern trafen wir bei der Patroullie an der Grenze auf einen dahintreibenden Bird of Prey, ohne Lebenszeichen. Da der Bird of Prey technisch in Ordnung schien, beamte ein Außenteam, dem ich angehörte, hinüber. Shield und Ashcroft gingen zum Maschinenraum, Sunrise, deBurrows und ich zur Brücke, um dort die Logbücher einzusehen, in der Hoffnung herauszufinden, was passiert ist. Wie auf den Bird of Preys öfters vorkommend, blieben wir im Turbolift stecken. Die manuelle Aktivierung des Lifts klappte und wir kamen letztendlich auf der leeren Brücke an.

      Auf dem Weg zur Brücke hat der BoP begonnen, sich zu bewegen. Die Schilde gingen hoch und der Kurs war direkt auf eine nahe Sonne gerichtet. Glücklicherweise konnte ich mich ins System einklinken und das Schiff außer Warp bringen, aber leider nur die vorderen Schilde senken.

      Der Hilferuf aus dem Maschinenraum ließ uns kehrt machen, ohne die Logbücher zu überspielen. Dort angekommen, waren wir durch ein Kraftfeld, das um Shield und Ascroft bestand, von diesen getrennt. Shield hatte sich schwer verletzt gehabt. An der nahestehenden Konsole konnte ich das Kraftfeld deaktivieren, seltsamerweise hatte es sich nur im Maschinenraum aktiviert, so wie es für Alarmstufe Rot auf einem klingonischen Schiff üblich ist. Mr. deBurrows versorgte umgehend Ltjg. Shield. Ich schaute mir derweil den Antrieb an. Er paßte nicht zu einem Bird of Prey und Ltjg. Ashcroft erklärte, daß wir phasenverschoben sind. Ich schaute mir die Daten auf der Konsole im Maschinenraum an und erkannte, daß es ein experimenteller Antrieb war. Ausgelöst durch einen Ionenstrahl war das Schiff phasenverschoben worden, allerdings wurde der Ionisator des BoP dabei zerstört.

      Mit Hilfe der Taunus, die einen speziellen Ionenstrahl auf den BoP sendete, konnte das Schiff zurückversetzt werden und wie aus dem Nichts erschien die klingonische Crew. Der Captain des Schiffes erschien, erklärte Lt. Sunrise die Hintergründe, daß sie einen neuen Antrieb getestet hatten und das Schiff nach dem Einsatz in den Förderationsraum abgedriftet war. Gefolgt von seinem Dank wurde das Außenteam wieder auf die Taunus gebeamt und wir setzten den Flug fort.


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      Sternzeit 523031, 0082

      Ich habe meine Doktorarbeit, Integration von fremden Völkern in die Sternenflotte, am Beispiel der Klingonen, bei Jim Sunrise abgegeben und gestern hat er mir den Doktortitel verliehen. Ist schon schön, daß ich auch in meinem Nebenfach noch einen Doktor machen konnte.

      Als nächstes werde ich mich mal den Profilen meiner Mannschaft, besonders der der Führungsoffiziere, widmen müssen. Ich weiß, das wird nicht auf große Begeisterung stoßen.


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      Sternzeit 523071, 9041

      Gestern trafen wir auf eine Anomalie, die uns in ein Paralleluniversum gezogen hat. Dort wurden wir von der ISS Warbeard mit Owen als Captain beschossen und flüchteten in den Nebel. Dort trafen wir ein kleines vulkanisches Schiff mit Commander Tuvok als KO. Er bot sich an, uns sicheres Geleit nach Hause zu ermöglichen. Auch er war ein Imperialer.

      Als wir den Nebel verließen, stellte sich heraus, daß Owen von einem Brendon getötet worden ist und dieser die Führung des Schiffes übernommen hatte. Ltsg. Tavor scheint auch diesen Offizier zu kennen. Jedenfalls gelang es Tuvok, es uns zu ermöglichen, durch die Anomalie in unser Universium zurückzukehren.

      Nachtrag:

      Heute abend hat Pire etwas seltsam auf mich gewirkt. Er erschien mir seltsam verschlossen, selbst direktes Nachfragen brachte nichts. Die Sache mit Ensign Pears ist soweit geklärt, er kam von sich aus und hat sich entschuldigt. Sollte ich allerdings nochmal sowas in der Art mitbekommen, werde ich ihn melden, und das sagte ich ihm auch. Von einem Offizier erwarte ich entsprechendes Verhalten.


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      Sternzeit 523042,8005

      Gestern wollten wir uns das astronomisch interessante Ereignis ansehen, wie Taldor 1 in die Sonne fällt. In der 4. Phase des Naturereignisses erreichte uns ein interstellarer Standard-Notruf. Wir mußten ja auf den Notruf reagieren und da wir keine genaue Ortung machen konnten, mußten wir näher fliegen, bis zur Neutralen Zone. Der Notruf kam aus der Neutralen Zone. LtCmdr. T'Lara entschied sich dafür, erstmal eine Sonde hineinzuschicken. Diese verschwand spurlos, ohne Erklärung. Einer zweiten Sonde, die nachprogrammiert wurde, so daß sie periodisch Gravitationswellen und Subraumwellen aussenden würde, wenn der Funkkontakt abbricht, wurde auf die Reise geschickt. Auch diese verschwand. Mr. Shield konnte auch keine Gravitationswellen feststellen und daher flogen wir in die RNZ rein, weil auch der Notruf weiterhin hereinkam.

      Auf dem Weg zum Ursprung des Notrufs, kurz vor dem Nebel, enttarnte sich ein romulanischer Warbird, der uns ohne Antwort auf unsere Rufe, sofort angriff. Wir steckten einige Treffer ein und konnten auch etwas austeilen als sich ein weiterer Warbird enttarnte. Nun steckten wir in Schwierigkeiten und konnten dann gerade noch in den Nebel flüchten. Die Warbirds blieben seltsamerweise draußen und bald stellten wir auch fest, warum. Die Dichte in dem Nebel war ungewöhnlich hoch und erhöhte sich dann exponential, so daß er bald erstarren würde, wenn wir nicht daraus verschwinden. Damit hatten wir dann einige Probleme, bis dann ein Weg gefunden wurde, Phaserfeuer alle 50sek, 3sek lang, damit sich der Nebel nicht entzündet, so daß wir mit Manövriertriebwerken herauskamen. Sobald wir den Nebel verlassen haben, sind wir auf Warp in Richtung Förderation, von den Warbirds verfolgt.

      Wir schafften es rechtzeitig und konnten die letzte Phase von dem Naturereignis mit Tarod 1 beobachten. Es hatte sich ein Asteroidengürtel gebildet gehabt, der sich langsam auf die Sonne zubewegte.


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      Sternzeit 523092,8094

      Counselor Neubauer mußte ich informieren, daß Kai Verek sich fast vom Geländer im auf dem Promenadendeck stürzen wollte. Seine Frau und er hatten Eheprobleme. Kurz bevor ich erwartete, daß er sich hinabstürzen würde, beamte er sich auf die Avenger in sein Quartier. Kurze Zeit später sah ich ihn allerdings im Casino wieder und nachdem T'Val gegangen war, kam er zu uns an den Tisch. Lavin brachte ihn dann in sein Quartier auf der Station, damit er seinen Rausch ausschlafen konnte. Alllerdings hoffe ich, daß Counselour Neubauer ihn ein wenig im Auge behält, wenn sich auch die beiden inzwischen wieder besser verstehen.

      Der mok´bara-Kurs hatte erstaunlich gut geklappt, die Teilnehmer haben sich geschickter angestellt als erwartet. Ich hatte allerdings mit mehr Fragen gerechnet gehabt.

      Gestern hatte ich, auf Bitte von Dr. Picard, ein dienstliches Gespräch mit Lt. Harris. Wir suchten dazu ein freies Counselor-Büro auf der Station auf. Da nach der ersten Sitzung keine Depression diagnostiziert werden, werde ich, oder der bald auf der Eternity eintreffende Counselor, die Sitzungen fortführen müssen. Den Tod seiner Familie im Krieg scheint er ganz gut verarbeitet zu haben, obwohl er das bei Menschen typische 'Loslassen' nicht praktiziert hatte.

      Interessanterweise erfuhr ich erst durch den allgemeinen Kalender, daß Commander Mirajia sich mit Captain Bristow verbinden wird, also eine Ehe schließen wird. Eine Ansprache und damit verbunden an eine Einladung an Crew hätte ich schon erwartet. Werde mir wohl ein Hochzeitsgeschenk überlegen und besorgen müssen und habe schon mit Ashcroft darüber gesprochen.


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      Sternzeit 523031,9082

      Gestern fand die Hochzeit zwischen Commander Mirajia und Captain Bristow statt. Eine menschliche Hochzeit ist deutlich anders als eine klingonische. Die beiden haben wenig zueinander geredet, nur "Ja, ich will" und es wurde geklatscht. Sie hat bisher noch nichts zu meinem Geschenk gesagt..

      Commander Mirajia wird ihren Namen nicht ändern, sondern Captain Bristow ihren Namen zu seinem hinzufügen. Halte ich für eine weise Entscheidung.


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      Sternzeit 524051, 0293

      Inzwischen ist einige Zeit vergangen. Am'Rokt's Schiff hat mich wohlbehalten zur Taunus zurückgebracht. Kr'Tock akzeptiert und befürwortet meine neue Karriere bei Starfleet. Ich bin stolz, nun dem Hause Koloth anzugehören.

      Das Hochzeitsfest war rauschend und ich spürte noch eine Weile die Nachwirkungen davon. Inzwischen ist wieder Alltag eingekehrt. Letztens sind wir auf einen Frachter gestoßen, der von denselben Subraumwesen angegriffen worden ist wie damals die Curie. Außerdem gab es unerklärliche Stromausfälle, die inzwischen aber nicht mehr auftreten.

      Den mok´bara-Kurs führe ich weiter, es scheint, daß doch ein paar meiner Kollegen Interesse an der klingonischen Kultur zeigen. Die Teilnehmer stellen sich recht geschickt an. Ich hatte auch auf Interesse von Commander Mirajia und LtCmdr. T'Lara gehofft, aber beide haben noch nicht vorbeigeschaut. Vielleicht kommt das ja noch.

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      Sternzeit 525050, 3172

      Inzwischen sind wir den Orionerinnern begegnet, die eine betörende Wirkung auf unsere männlichen Kollegen hatten. Aber wir konnten ihnen schnell entgegenwirken und das Filtersystem umprogrammieren. Ensign Xi`an-puu Long zeigte sich mehrmals als sehr kampferfahren und ihre waffenlose Kampftechnik gefällt mir. Zur nächsten mok´bara-Stunde werde ich sie einladen.

      Ensign George Smart hat mich gebeten, seine Trauzeugin bei der Hochzeit mit Ensign Stefanie Neubauer zu sein und ich habe der Ehre zugestimmt, mit der Bitte um genaue Einweisung, was meine Aufgaben sein werden. Es freut mich für ihn, daß er jemanden gefunden hat, mit dem sein Herz in Einklang schlägt.

      Gestern waren wir zusammen auf DS3 und haben uns in einem Waffenladen umgesehen als wir einen Ruf vom Schiff bekamen, wo DS3 sei. Da Ltjg. Shield nicht besorgt klang und die Verbindung beendete, habe ich mir weiter die Dolche angesehen und einen in guter Qualität gefunden. Da mir 3 Barren Latinum zuviel waren, bot ich ihm einen Barren, den der ferengische Händler annahm und mir noch einen Dolch dazugab, der allerdings sehr schlechter Qualität ist. Schnell verließen wir dann das Waffengeschäft, um auf die Ops zu gelangen, da inzwischen Shield sich nochmal gemeldet hatte. Wie sich hreausstellte, war die Station auf 2 mm geschrumpft und es meldete sich ein Krasis. Commander Cola gestattete mir das Gespräch mit ihm und wie sich herausstellte, war dieses Krasis dafür verantworlich, daß die Station geschrumpft worden ist. Er verlangte 10 Dilithiumkristalle, die Commander Cola auch zur Verfügung stellte. Nachdem er fünf bekommen hatte, vergrößerte er die Station wieder und Commander Cola beamte die restlichen Kristalle, wie verlangt, ins All, von wo sie dann von den Krasis aufgenommen wurden. Smart, Long und ich sind dann zurück zum Schiff.


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      Sternzeit 525021, 2265

      Im Moment haben wir zwei Ferengi in den Arrestzellen, die sich dem Versuch der Entführung der USS Taunus verantworten werden müssen. Außerdem haben sie uns betäubt, die Außencrew auf einem kaputten Schiff zurückgelassen. Ihre Profitgier hat sie ins Verderben stürzen lassen.

      Ensign Smart hat mir Informationen zugesendet, was von einem Trauzeugen des Bräutigams erwartet wird, besonders die Vorbereitungen. Am Tag vor der Hochzeit muß ich demnach eine Party für ihn organisieren, an der seine Freunde teilnehmen sollen und das Junggesellenleben noch einmal voll ausgekostet wird. So wie ich das verstanden habe, sollen da 'Männergespräche' geführt werden und die Unterhaltung mit viel Alkohol begleitet werden. Mir ist hierbei nicht klar, ob diese Gespräche bei meiner Anwesenheit ebenfalls geführt werden können. Dem zugesandten Text entnehme ich, daß der Trauzeuge des Bräutigams männlich ist.. Ich hoffe, ich kann ihn vorher noch erreichen, um bei ihm nochmal genau nachzufragen, was und wen er sich hier wünscht.



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      Sternzeit 525051, 7140

      Die letzten beiden Tage waren, neben der üblichen Arbeit, recht interessant. Die Junggesellenparty war interessant, sogar die Braut erschien in der Torte, zusammen mit den Dudelsackspielern. Ltjg. Brendan gesellte sich zu Marco Galorian und George Smart. Er scheint ein trinkfester Mann zu sein, obwohl ich seinen Humor nicht teile, wie sich später bei der Hochzeit herausstellte. Von ihm lernte ich die Tradition 'Brüderschaft trinken' kennen, deren Sinn, außer daß man sich dann duzt, noch nicht ganz erschließt. Man trinkt mit ineinander verschränkten Armen aus seinem jeweiligen Glas und küsst sich dann.

      Am nächsten Tag, also gestern, fand die Hochzeit statt. Pünktlich holte ich George in seinem Quartier ab, wo er mir die Ringe gab. Sie sind sehr schön gearbeitet. Rechtzeitig trafen wir im Casino ein, in dem schon Lt. Draxo auf uns wartete. Er sollte die Trauung durchführen.

      Ein paar Gäste waren auch schon da, leider kam niemand von der Crew der Taunus und das enttäuschte mich doch sehr. Ensign Smart ist schließlich ein sehr guter Pilot, Kamerad und mein Freund. Am meisten enttäuschte es mich, daß nicht mal unser Commander oder XO die Zeit gefunden haben, dabei zu sein. Sie verpaßten eine sehr schöne Hochzeitsfeier.

      Die Hochzeitskapelle begann, dieses typisch terransische Lied zu spielen und wir sahen Steffi in ihrem sehr schönen Kleid, wie sie von Ensign Cochrane, ihrem Trauzeugen, hereingeführt wurde. George strahlte sie an und sie standen vor Lt. Draxo. Er fand schöne Worte als er sie fragte, ob sie heiraten wollten. Sie glichen den Worten, die ich bereits auf der Hochzeit von Commander Mirajia gehört hatte. Beide versprachen einander noch in eigenen Worten die Treue und Liebe und die Ringe, die ich George gab, sind, soweit ich das erfahren habe, das Symbol dafür. Wieder wurde geklatscht, eine Eigenart, die ich schon bei der anderen Hochzeit seltsam fand.

      Nun wurde gratuliert und Geschenke überreicht. Mein Geschenk waren zwei terranische Dolche, deren Klingen, wenn sie nebeneinander liegen, zusammen passen. Mein Wunsch ist, damit auszudrücken, daß die beiden sehr gut zueinander passen. Ich hoffe, diese Ehe wird langanhaltend sein.

      Die anschließende Feier unterscheidet sich von der klingonischen Feier, bei der es dann keine weiteren Traditionen und Rituale mehr gibt, außer viel Blutwein zu trinken und eine schöne Zeit zu haben. Das einzige Ritual ist, daß das frisch vermählte Paar das Bett in dieser nacht zusammenbrechen sollte.

      Bei der terranischen Feier gibt, neben Kuchen und vielen unterschiedlichen Getränken, noch weitere Traditionen. Da nur zwei unverheiratete Frauen im Casino waren und Stefanie dachte, daß T'Val für diese Tradition offen war, gab sie mir den Brautstrauß, was anscheinend bedeuten sollte, daß ich als nächstes, von den Anwesenden, heiraten würde. Auf meine Frage, ob die Tradition auch wirkt, wenn ich den Strauß der wahrscheinlichsten Kandidatin, Crewman Spears, geben würde, verneinte sie. Nun hatte sich George, nachdem er den Tanz mit Stefanie und dem Hochzeitswalzer eröffnet hatte, sich in den Kopf gesetzt, daß ich ebenfalls tanzen sollte. Erst verstand ich nicht, wie ich mich bewegen sollte, bis er mir erklärte, daß ich die Bewegungen spiegelbildlich machen sollte. Es klappte dann etwas besser, aber ich gebe zu, daß ich froh war, als die Musik zuende war. Danach folgte der Brauch mit dem Strumpfband der Braut, auf das dann die Männer bieten sollten. Jerod Brandon ersteigerte es für 99 Streifen Latinum. Welche genaue Bedeutung das für ihn haben wird, weiß ich noch nicht, werde aber George fragen. Der letzte Brauch war die 'Brautentführung' durch Jerod Brendan. George nahm die Entführung sehr gelassen und brachen dann erst etwas später auf, um die beiden zu suchen. Den Computer zu verwenden, ist anscheinend gegen diese Tradition und so schauten wir auf dem Promenadendeck nach, wo George tatsächlich etwas von Stefanies Kleid fand. Erstaunlich, da die beiden ja weggebeamt worden sind. Im Holodeck übergab George eine Flasche Scotch an Ltjg. Brendan und Stefanie war wieder frei.

      Kurze Zeit später verabschiedeten sich die beiden und verließen das Casino. Ich hoffe, sie hatten eine ereignisreiche Nacht. Als Ltjg. Brendan dann nach ein paar weiteren Gläsern Whiskey begann, ein Lied zu singen und dies als weiteren Brauch deklarierte, war ich erleichtert, als mich T'Val vor das Casino rief, nachdem sie ebenfalls das Casino verlassen hatte. Es wäre nicht gut gewesen, wenn ich meine Meinung ihm gegenüber zu edutlich hätte vertreten müssen. Die Musik der Menschen ist einfach etwas, an das sich meine Ohren nie gewöhnen werden.


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      Sternzeit 525082,6125

      Die Ferengi aus den Arrestzellen haben wir an der letzten Station der Sicherheit und der dortigen Gerichtsbarkeit übergeben. Ich hoffe, der Versuch, die USS Taunus zu stehlen, werden sie noch bereuen.

      Kurz danach verloren wir unser Außenteam in einem Shuttle, das einen Pulsar untersuchte. Das Shuttle ist in einem Asteroidenfeld beschädigt worden und mußte notlanden. Die Taunus konnte nach einigen Problemen das Außenteam lokalisieren und an Bord beamen.

      Für die frisch beförderten Offiziere der USS Taunus organisierte ich eine Feier. Sogar Captain Saris schaute bei uns vorbei und es fing ganz gut an. Der Auftrag, eine defekte unbemannte Relaisstation zu kontrollieren und zu reparieren, kam dazwischen. Es stellte sich heraus, daß die Station beschossen und ausgeraubt worden ist. Unser CI Tenner konnte den fehlenden Subraumsender und Dilithiumkristalle ersetzen. Als das Außenteam wieder an Bord gebeamt worden ist, setzten wir Kurs, um der Ionenspur zu folgen, die Ltjg. Shield gefunden hat und vermutlich von den Angreifern stammt.

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      Nachtrag zu dem Ausflug nach Schottland

      Schottische Clanspiele

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      Sternzeit 526020, 8025

      Die Ionenspur führte uns in ein Asteroidenfeld. Dort wurden wir von Abfangjägern angegriffen, die Xi`an-Puu aber im Griff hatte. George flog einige sehr gute Manöver bei all den Asteroiden und Abfangjägern. Die Abfangjäger wurden immer aggressiver, je weiter wir in das Feld hineinflogen. Bald wurde auch klar, warum. Wir fanden eine Station, von der aus die Abfangjäger kamen, kamen aber nicht näher mit der Taunus heran. Zu große und zu viele Asteroiden bewegten sich dort. Cpt. Mirajia ließ zwei Außenteams bilden, wobei Ash mit mir und einem SO-Team in einem der beiden Shuttle saß.

      Cpt. Saris, Lt. Hall und deren SO-Team schlugen sich zum Maschinenraum durch, Ash und ich zur Brücke. Die Station gehörte Söldnern, die uns erbitterten Widerstand leisteten, aber Ash hatte seine Leute gut ausgebildet, so daß wir bis zur Brücke vordringen konnten. Wir lasen den Speicher aus, der allerdings bereits schon gelöscht worden ist. Wir nahmen ihn mit zur Taunus, zu der bereits die gefangenen Söldner gebracht worden sind. Rothery Scott, der Leiter der Söldner, sitzt nun in einer der Arrestzellen von Ash und wartet auf sein Verhör. Würde doch allzugern wissen, wieso sie den Subraumsender stahlen und wo der nun ist, denn er war nicht mehr auf der Station.

      Inzwischen wurde ich zum Lt. befördert, was mich sehr gefreut hat. Ich hoffe, ich kann den Ansprüchen weiterhin gerecht werden.


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      Sternzeit 526001, 8071

      Wir befinden uns auf dem Weg zum Vulkan.

      Im Speicherkern des Shuttles, das Cmdr. T'Lara für ihre Mission zur Erde verwendet hatte, steckte noch ein Transpondercode. Nachdem wir die Söldner an der nächstgelegen Starbase abgegeben haben, machten wir uns auf die Suche. Wir folgten dem Hinweis von einer Mondbasis zu einer abgelegenen Station, zur Raxa Aiya. Da ich schon mal auf der Station war, ging ich mit und befragte sTorkoS, den Dopterianer. Von ihm erfuhr ich, daß das Schiff nun mit Phaserkanonen ausgerüstet ist und auf dem Weg nach Andoria war.

      Die andorianische Regierung war nicht erfreut uns zu sehen und wollte auch nicht weiterhelfen. Ein Mitarbeiter von der Werft, einer vom Geheimdienst, wie sich später herausstellte, wollte sich mit uns in der Altstadt in einem Lokal treffen. Von ihm bekam Cmdr. T'Lara ein Padd, mußte es sich aber von Kriminellen zurückholen, die den Werftmitarbeiter beim Überfall erschossen. Auf dem Padd ist eine Wüste auf Vulkan beschrieben, wo sich vielleicht eine Basis befinden könnte.
      pujwI' HIvIu'chugh quvbe'lu'
      Es ist nicht ehrenhaft, Schwache anzugreifen
    • Sternzeit 621021,1200

      Gestern kamen wir mit der USS Trainten auf der Erde an. Während des Einflugs in das Sonnensystem sahen wir ein Schiff explodieren. Aus den Nachrichten erfuhren wir, daß es ein Schiff der Norway-Klasse war, mit dem Diplomaten Egon Schimputu an Bord. Es scheint ein terroristischer Anschlag gewesen zu sein, da er auf dem Weg zur tholianischen Grenze war. Laut den Nachrichten finden dort vermehrt Überfälle statt und er sollte Verbindung zu diesen aufnehmen.

      Captain Mirajia liegt noch im Koma, von der explodierten Konsole auf dieser niegelnagelneuen Essex, die dann beim aktivieren des zweiten Warpkerns Probleme bekam und explodierte. Ian Kerensky, unser Chefingenieur, ist deswegen sauer, da seine Einwände am Anfang des Testfluges nicht beachtet worden waren.

      Naja, jedenfalls sollten wir uns nach der Ankunft in einem Konferenzraum einfinden, was wir denn dann taten. RearAdmiral Jefferies erklärte uns unseren neuen Auftrag. Wir sollen, mit der T'Plana-Hath, Ambassador-Klasse und innerhalb einer Flotte, zu einer Station der Cerberus-Klasse fliegen. Sie wurde bislang nicht fertiggestellt, aber ihre hervorragende strategische Lage an der tholianischen Grenze prädistiniert sie dazu, fertig gebaut zu werden, was auch die Sternenflotte billiger kommen wird.

      Dann kam die große Überraschung. Da Captain Mirajia noch im Koma liegt, wurde Commander T'Lara zum Kommandierenden Offizier erklärt und danach wurde ich zum Ersten Offizier gemacht. Ich war sehr überrascht und hätte eher erwartet, ein weiteres Crewmitglied in die Crew zu bekommen. Leider wird die Freude dadurch getrübt, daß es Captain Mirajia immer noch nicht besser geht.

      Ich habe mit meiner Mutter geredet, sie freute sich sehr, als sie von meinem neuen Posten hörte. Noch mehr, als sie hörte, daß unsere Flugplan an den Rand des klingonischen Reiches führen würde. Sie wird versuchen, ob wir uns eventuell sehen können.

      Wir haben zwei Tage bekommen, um uns vorzubereiten, Sachen zu packen und uns zu verabschieden. Ich werde morgen noch bei Mirajia vorbeischauen, vielleicht ist sie ja bis dahin erwacht.

      Logbuch Ende.
      pujwI' HIvIu'chugh quvbe'lu'
      Es ist nicht ehrenhaft, Schwache anzugreifen
    • Sternzeit 621012

      Endlich sind wir auf unserem 'neuen' Schiff, der T'Plana-Hath. Das Schiff ist schon ein wenig älter, aber das wird die Ehre, die wir im Kampf erringen können, nur erhöhen. Commodore Saris übergab Commander T'Lara das Schiff. Eine weißhaarige Frau saß derweil an der taktischen Konsole und war auch dem Commodore unbekannt.

      In der Zwischenzeit ließ ich Startvorbereitungen treffen. Bevor wir abfliegen konnten, wurde unser Pilot einfach von der weißhaarigen Frau vom Stuhl verdrängt. Ich schritt ein, denn ein solches Verhalten kann ich von niemandem dulden. Allerdings ignorierte mich die Frau und erst durch den DNA-Test von Doc Shyna konnte geklärt werden, daß dies Captain Mirajia war, die unsere Flotte auf einem medizinischen Schiff in der Funktion als Verbindungsoffizier zum GHD begleiten wollte.

      Als wir endlich den Testflug beginnen konnten, ging es zum Pluto, in ein Schußtestgebiet. Neben diversen technischen Probleme, um die sich Ltjg. Kerensky kümmerte, stellte sich heraus, daß die Zielerfassung noch nicht optimal ist. Ltjg. Long wird sich darum kümmern.

      Im Moment fliegen wir zur Werft zurück, damit die Probleme auf dem Schiff behoben werden können.

      Logbuch Pause
      pujwI' HIvIu'chugh quvbe'lu'
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    • Logbuch Fortsetzung

      Commander T'Lara bat uns in den Konferenzraum und ließ sich dort auch von Doc Shyna ihre Kopfverletzung untersuchen. Wie sich herausstellte, hatte sie ein seltsames Erlebnis, welches sich nicht eindeutig erklären ließ. Ob sie tatsächlich einen Sprung in die Zukunft gemacht hatte, wie es diese schemenhafte Person erklärt hatte, die vor einer Sabotage der T'Plana-Hath gewarnt hatte, läßt sich durch die nicht hundertprozentig funktionierenden inneren Sensoren nicht feststellen. Diese sind zwar inzwischen zwar soweit von Ltjg. Kerensky korrigiert worden, daß wir einen Lebenszeichenscan machen konnten, aber sie sind noch nicht optimal. Die notwendigen Reparaturen werden auf der Werft stattfinden.

      Durch den Scan stellte sich heraus, daß elf Lebenszeichen mehr an Bord waren, als erwartet. Der Computer hatte hierbei die bereits anwesenden Personen und registrierten Haustiere, von denen ich nicht wußte, daß sie überhaupt erlaubt waren, vor allem bei einem Testflug, abgezogen. Es wurden Sichtungen auf Deck 5 und dem Maschinenraum gemacht. Es stellte sich heraus, daß es Cardassianische Wühlmäuse waren. Diese sind von Kraftfeldern sehr fasziniert und haben auch einige Kabel angenagt. Weitere Sabotagespuren konnten gefunden und verhindert werden. Die Wühlmäuse wurden mit Hilfe der funktionierenden Sensoren von einem Shuttle erfaßt und in eine umfunktionierte Arrestzelle gebeamt.

      Wie sich herausstellte, hat Senior Chief Petty Officer Sophie Loken ein Pärchen als Haustiere an Bord gebracht. Commander T'Lara kann sich aber nicht an eine Genehmigung erinnern. Interessant sehen sie ja schon aus: groß wie eine terranische Katze, sechsbeinig, nackt mit Haarbüscheln und Nagezähnen. [Vole]

      Wir werden jetzt bald in der Werft andocken und die notwendigen Reparaturen durchführen lassen. Auch wenn Ltjg. Kerensky nicht viel von de Werftarbeitern hält, sollte er diese unter seiner Aufsicht beteiligen, damit wir zügig auf die Reise gehen können.

      Logbuch Ende
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    • Sternzeit 622080

      Wir sind unterwegs zu der Station, die USS Pacifica ebenfalls. Bevor wir gestartet sind, nahmen wir noch Shuttles auf, wobei hier bemerkt wurde, daß der Leitstrahl defekt war. Inzwischen wurde dies repariert. Mit dem Rest der Crew kam eine junge Vulkanierin an Bord, um die sich Commander T'Lara kümmerte.

      Auf Vulkan machten wir den ersten Stop. Hier genehmigte ich Ltjg. Kerensky weitere Ersatzteile, die er für die Reparatur benötigte und seinen Plan, die Navigationsdeflektoren zu modifizieren. Kurz nach dem Start mit dem ganzen Konvoi in Richtung Nausicaa teilte mir Commander T'Lara mit, daß die Vulkanierin T'Anath ihre Tochter sei und an Bord bleiben würde. Ein Quartier habe ich ihr bereits zugeteilt.

      Kurze Zeit später tauchten zehn nausicaanische Schiffe auf, deren Funkspruch nichts enthielt. Zumindest dachten wir das als wir bemerkten, daß alle, bis auf die T'Plana-Hath und Solaria, ohne Energie waren. Die nausicaanischen Schiffe griffen die Solaria an und T'Lara ließ die Energie bei uns an Bord deaktivieren. Die Nausicaaner dockten an die Frachter an und versuchten, diese leer zu räumen. Wir brachten unser Schiff zur Pacifica und versorgten diese mit Energie, um dann aus ihrem Schatten heraus, die Nausicaaner anzugreifen. Über eine Fernsteuerung griff auch die Pacifica in den Kampf ein und es gelang uns dann, die Piraten soweit zu besiegen, daß die Güter zurückgeholt und Gefangene gemacht werden konnten. Die Nausicaaner werden den Vulkaniern übergeben, sobald die Verstärkung eingetroffen ist.
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    • Sternzeit 622071

      Nach einem Gesoräch mit Commander T'Lara entschieden wir uns, Ltjg. Kerensky als 2.XO zu ernennen. Desweiteren werde ich mich mit Captain Shyna unterhalten müssen und ihre Verbrauchsmenge von Schlafmitteln überprüfen. Ltjg. Long wird sich damit beschäftigen, wie man in einem Konvoi kämpft und, unter Anleitung von Commander T'Lara, Übungen entwickeln und druchführen. Auch mit Ash werde ich reden müssen, er hat bislang nichts zu seiner Entführung durch die Wahre Förderation gesagt. LtCmdr. Shield wird sich über die Modifikationen der Navigationsdeflektoren freuen, da dadurch auch die Langstreckensensoren verbessert worden sind.

      Im Maschinenraum kam es zu einem Unfall, bei dem sich SCPO Nichole ihre Hand verletzte. Nach einer Untersuchung stellte sich heraus, daß sämtliche Woznium-Molybdänat-Leitungen porös sind. Ob dies nun an defekten Schilden oder einer Sabotage liegt, wird sich noch herausstellen.
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    • Sternzeit 623082

      In der Zwischenzeit trafen wir Sklavenhändler, Q Junior, Wahre Förderation und waren in einem Paralleluniversum. Der Flug des Konvois bringt immer was Neues. Jetzt steht ein Besuch meiner Heimat bevor, bei der wir auf die weiteren Frachtschiffe treffen, die sich uns anschließen werden. Meine Mutter, Am'Rokt und BeSuQ werden auch dort sein, wenn das erfolgreiche Zusammenleben von Klingonen und Terranern gefeiert wird. Ich hoffe, Natasha wird auch auftauchen, bislang hat sie sich nicht gemeldet. Die Zusage, daß ich kommen kann, habe ich eben an meine Mutter gesendet.
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    • K'Lupa pustete auf den Kristall, der staubbedeckt war, und legte ihn dann ins Lesegerät. Mit einem Piepsen meldete der Computer seine Bereitschaft. Sie räusperte sich.

      "Computer, aktiviere Logbuch. Sternzeit 62284.

      Nach langer zeit aktiviere ich das Logbuch wieder. Ich weiß, ich führe es nicht so regelmäßig, wie es erwartet wird, aber ich handle lieber als über Vergangenes zu sinnieren, das nicht mehr geändert werden kann.

      Viel haben wir inzwischen erlebt. Zuviel, um das hier zusammenzufassen. Das neueste ist, daß T'Lara in den Ruhestand gehen will, wegen ihrer Tochter T'Anath." Sie machte eine Pause und starrte aus dem Fenster. "Übergangsweise werde ich das Kommando übernehmen. Wie damals als sie schwanger war. Mir gefiel es schon damals nicht und auch jetzt gefällt mir das nicht. Die Crew der Taunus hat sich sehr verändert. T'Lara und ich sind im Moment die einzigen von der alten Crew der Taunus."

      Sie fuhr sich mit der Hand durch die Haare und rubbelte kurz die Stirnwülste. "Jedenfalls werde ich versuchen, das Logbuch regelmäßiger zu führen. Der Nutzen wird sich mir vielleicht irgendwann erschließen."

      Nach einem letzten Blick zu den Sternen, fuhr sie fort. "Logbuch Ende."
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    • "Logbuch: Aufzeichnung starten"

      K'Lupa steht am Fenster und sieht hinaus. "Erst dachte ich, das Schicksal hat etwas dagegen, daß wir uns auf den Weg machen. Erst dauerte es, bis die Crew vollständig war, dann verabschiedete sich eine Leitung bei Mayhems ersten Schüssen. Ich bin froh, daß wir nun endlich unterwegs sind. Commander Hall hat die Leitungen überprüft und so konnten wir dann endlich starten. Es geht zu dem Ginax-Sternenentstehungsgebiet und wir sollen da Forschungsarbeit leisten. Also kartographieren, den Wissenschaftlern freie Hand lassen und Erstkontakt herstellen. Achja, Mayhem konnten wir endlich befördern. Freut micn für ihn, daß der Sprung nun geschafft ist."

      Sie starrt auf die Sterne vor dem Fenster. "Zwei Jahre werden wir unterwegs sein. Kr'Tock war nicht begeistert als er davon hörte, aber er weiß auch, daß Dienst Dienst ist. Es gab keinen vernünftigen Grund, wieso ich an dieser Mission nicht teilnehmen sollte. Koras hat noch etwas Probleme gehabt, aber inzwischen haben sich die Wogen wieder geglättet. SoS schickte mir ein Paket. Es kam im letzten Moment an und enthielt ein M' veq. Sie schrieb, sie ließ es für mich anfertigen und das Emblem des Hauses Koloth daran anbringen."

      Ihr Blick ging zur Wand, an der das klingonische Messer hing. "Sie wünschte mir auf diese Weise alles Gute für die Reise. BeSuQ schickte mir noch einen klingonischen Roman und ein Buch über traditionelle Waffen. Die Flasche Blutwein von Koras habe ich gut verwahrt und ist nur für besondere Anlässe." Sie lehnte sich nun an den Fensterrahmen. "Ash schickte mir einen Brief und eine Flasche Burner als Glückwunsch zur Beförderung." Sie rieb sich leicht über die Stirnwülste. "Ab und zu vermisse ich den Kerl einfach, aber er will ja lieber auf der Erde sein."

      Sie starrt wieder hinaus. "Logbuch schließen."
    • "Logbuch starten."

      K'Lupa stand am Fenster und sah auf die Ansammlung von Gasen und Nebeln in der Ginax-Ausdehnung.

      "Wir wurden von der Station Lena IV in die Ausdehnung geschleudert, nachdem von den dortigen Laboratorien etwas herübergebeamt worden ist. Soweit ich es überblicke, sind die Schäden eher gering und schnell behebbar. Allerdings konnte ich die Station nicht, wie ich es wollte, zerstören. Meiner Ansicht nach wäre das die beste Methode gewesen, zu verhindern, daß die Gefahren sich von dort ausbreiten.

      An dem Bericht an die Sternenflotte arbeite ich noch. Ich weiß noch nicht, inwieweit ich von den vom Außenteam vorgefundenen Experimenten berichten kann. Meiner Ansicht nach waren die Projekte mehr als fragwürdig, wenn nicht sogar illegal. Spätestens auf dem Rückweg will ich die Station erneut überprüfen.

      Jetzt sind wir in der Ausdehnung und ich sehe nichts als Gase und Nebel. Für Selok sollte dies ein Paradies sein. Seine Abteilung ist am meisten gefordert."

      Immer noch am Fenster stehend, beendete sie die Aufzeichnung. "Computer, Logbuch schließen."
    • "Computer Logbuch starten.

      Unsere Tiefenraummission haben wir erfolgreich abgeschlossen. Neben den Walas sind wir noch weiteren Wesen dort begegnet, die von den Terranern zu mystischen Wesen gezählt werden. Jetzt sind wir auf dem Weg an die romulanische Grenze, zur Neutralen Zone und sollen uns mit einem anderen Schiff der Sternenflotte dort treffen. Dazu kam eine Meldung, daß ein Attentäter an Bord sein könnte, der Szmanda bedroht. Ich habe umfassende Untersuchungen durch die Führungsoffiziere angeordnet, getarnt durch eine schiffsweite Sicherheitsübung. Die Sicherheit kann so ihre Effizienz verbessern und lernen, auch mit unwilligen Objekten klar zu kommen."

      Sie machte eine Pause und stand wieder am Fenster.

      "Martok Qang ist in einem Duell getötet worden. Sein Herausforderer Q'naH Sa' ist nun Qang des Klingonischen Reiches. Ob es den Bürgerkrieg verhindern kann, weiß ich nicht, aber es wird mein Dienst in der Sternenflotte nicht erleichtern. Soweit ich weiß, ist er nicht so fortschrittlich eingestellt wie Marftok es war. Mögen seine Lieder weiter gesungen werden."

      Nach einigen Minuten kam dann der Befehl: "Computer Logbuch schließen."
    • "Logbuch starten.

      Wir sind nun mitten im Krieg. Unser letzter Kampf führte zu einigen Verlusten, mehr als mir lieb ist." Sie stand am Fenster und starrte auf die Sternenbasis vor ihr. Ihre Hände waren auf dem Fensterbrett aufgelehnt und die Schultern sackten leicht nach vorne. Nach außen hin zeigte sie nicht, welche Gefühle die vielen Tote bei ihr auslösten.

      "Die Fenrir wurde soweit zusammengeflickt, daß wir es bis zur nächsten Werft schaffen sollten, sobald der Kampf im die Sternenbasis beendet ist. Unser früherer Auftrag mußte von einem anderen Schiff übernommen werden. Jetzt hängen wir hier fest und werden die Basis verteidigen." Sie wandte sich ab und lehnte mit dem Rücken zum Fenster.

      "Würden die Terraner an Kahless glauben, wüßte ich, daß sie nun neuen Kämpfen und Abenteuern entgegen sehen, aber es gibt so viele Glaubensrichtungen bei denen, daß mir nicht klar ist, was nach deren Tod mit ihnen passiert. Den einen ist die unversehrte Hülle wichtig, den anderen reicht es, daß der Geist in eine andere Welt taucht, wieder andere werden wiedergeboren. Ich werde eine Menge Briefe formulieren müssen und diverse Counselor des HQs werden sich uns aufdrängen.

      Logbuch schließen." Sie ging hinüber an ihre Konsole, setzte sich und rief die Liste mit Namen auf.
    • K'Lupa stand alleine im Quartier und hielt eine Tasse raktajino in der Hand. "Computer, Logbuch starten." Ihr Blick ging zu dem Planeten unter ihr, dessen Orbit sie in den nächsten Stunden verlassen würden. "Dieser Planet hier hatte es in sich. Trotz der üblichen Vorkehrungen wurde übersehen, daß Moleküle der Luft sich auf die Nervenrezeptoren setzen konnten, die bei Klingonen, Vulkaniern und Andorianern verwendet werden. Während der Nacht, im Zelt, überfiel mich der Drang nach Freiheit, ich wollte in die Wälder. Zusammen mit Selok und einigen anderen, liefen wir in den Wald."

      Sie trank von ihrer Tasse und genoß den Koffeinschub am frühen Morgen.

      "Wir jagten, töteten ein Tier und aßen davon, tranken Wasser aus dem Fluß und waren frei. Die üblichen Kontrollen, die einen sonst zivilisiert wirken lassen, waren abgeworfen. Ein herrliches Gefühl, aber im Nachhinein auch etwas erschreckend. Ich hätte beinahe Lexa verletzt. Trotz allem, dem partiellen Gedächtnisverlust und der Wildheit, kannte ich sie immer noch. Ihre Stimme, ihr Gesang, ließen mich ruhig werden, auch wenn ich sie nicht erkannte."

      Langsam drehte sie sich vom Fenster weg und sah in das Rauminnere.

      "Mit einem Elixier konnte Lexa uns alle wieder in Ordnung bringen. Die anderen scheinen wieder sie selbst zu sein." Ihre Stimme wurde etwas nachdenklicher. "Ich denke, bei mir hat es nicht ganz so gut gewirkt. Aber ich werde Lexa das nicht wissen lassen. Solange ich mich unter Kontrolle halten kann, sollte das kein Problem sein."

      Sie lehnte sich nach hinten an das Fenster. "Ich habe danach auf dem Schiff mit Nadine Keller gesprochen. Mir war klar, daß ich dringend den Posten des XO besetzen mußte und wollte Lexa nicht damit belasten. Nadine hat mein Ansinnen aber rundweg abgelehnt gehabt. Also sprach ich mit Lexa darüber und sie sagte, sie traue es sich zu, diesen Posten auszufüllen. Anfangs werde ich noch einiges selbst machen, wie bisher auch, damit sie noch etwas auf der Krankenstation sein kann. Schließlich liebt sie diese Arbeit, es ist ihre Berufung." Sie lächelte kurz und drehte sich wieder zu dem Planeten.

      "Die Entdeckungen in der Ruine da unten beinhaltete viel Wissen. Die Wissenschaftler waren tagelang damit beschäftigt, die projizierten Darstellungen zu filmen. Die weitere Auswertung und Interpretation wird einige Zeit dauern, aber ich habe die Hoffnung, daß wir etwas davon für den Heimweg nutzen können. Die Grundlagen zu der Unity Device wurde auch gezeigt. Mich persönlich interessierte die Evolution der Chodak. Die konnten mal selbstständig laufen und haben noch richtig gearbeitet, Steine aufgeschichtet, Acker geerntet und Tiere gejagt. Ob die Ruine von den Chodak früher mal bewohnt war oder nur zu rituellen Zwecken aufgesucht worden war, konnte mir keiner der Wissenschaftler sagen."

      Erneut trank sie von der Tasse. "Jedenfalls machen wir uns wieder auf den Weg und sehen, was wir Neues finden werden. Computer Logbucheintrag Ende"
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    • "Computer, öffne privates Logbuch." befahl sie in die Stille des Bereitschaftsraumes.

      <<< Geöffnet >>>

      "Computer, neuer Eintrag, Zeitindex einfügen.

      Nach unserem Besuch bei den Chodak, nach der Infizierung mit diesem Virus.. ist die Kontrolle meiner Gefühle schwerer geworden. Auch wenn ich viel meditiere und meine Aggressionen durch mehr Trainingseinheiten auf dem Holodeck versuche, zu kanalisieren, habe ich sie nicht immer unter Kontrolle.

      Jetzt scheint es, daß ich nicht mal mehr in meinen eigenen vier Wänden ich selbst sein kann."

      Ein Seufzen war zu hören. "Der Tag gestern war lang gewesen, anstrengend und eher eintönig als herausfordernd. Es macht mir nichts aus, stundenlang zu arbeiten, wenn ich weiß, es macht Sinn. Aber mir das Geschwafel von Admirälen anhören zu müssen, ohne daß wenigstens etwas zu trinken angeboten wird, wie Blutwein, ist einfach.. nervend.

      Ich freute mich auf das Training zusammen mit Lexa, darauf, mit ihr das bat'leth-Training zu vertiefen und in schwierigem Gelände wie Felsabhang oder in einem Sumpf zu üben. Ich hatte meine Trainingskleidung an, die leichten Schnittschutz bietet. Als sie mit dieser knappen Hose herauskam als würde sie zum Jogging gehen.. als wäre es egal, daß andere ihre schönen Beine sehen würden und hinter ihr herstarren würden.. als würde sie.. " Sie stockte kurz, sich fragend, ob sie es aussprechen sollte. ".. als wäre sie auf der Suche nach jemand anderem.. "

      Es wurde still, einige Minuten fiel kein Wort. "Ich fragte sie, ob das ihr ernst sei. Kann sein, meine Stimme zeigte meine Wut darüber, daß sie so aus dem Quartier wollte. Unsere Ehe so darstellen wollte als würde sie es willkommen heißen, wenn sie in ein anderes Quartier gezerrt würde. Auf Sherman's Planet hat sie nicht im Traum daran gedacht, sich so zu kleiden. Keiner Klingonin oder Klingonen würde es einfallen, so zu einem Training zu gehen, bei dem scharfe Waffen verwendet werden."

      Ein Rascheln war kurz zu hören, dann sprach K'Lupa weiter. "Ich weiß, daß sie Betazoidin ist, aber das bedeutet doch nicht, daß sie halb nackt zum Holodeck gehen muß." Sie schnaubte kurz. "Freizügig oder nicht, sie hat durch die Heirat ihre soziale Stellung verändert. Sie repräsentiert auch mich dabei und wenn sie so durch das Schiff geht, denken alle, ich würde solche Kleidung, freizügiges Verhalten, gutheißen." Mit dumpfer Stimme setzte sie den Eintrag fort. "Man wird von mir denken, jetzt, nach der Heirat, bräuchte sie sich nicht mehr an mich anpassen und sie hätte mich im Griff." Das Knirschen von Zähnen war zu hören, bevor der Befehl kam: "Computer, Logbuch schließen."
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    • K'Lupa saß allein im Quartier auf dem Sofa, einen Becher Chech'tluth in der Hand. Lexa machte wieder Überstunden und Ian schlief hoffentlich schon tief und fest.

      "Computer, privates Logbuch öffnen, neuer Eintrag, Zeitindex hinzufügen." Ein Ton des Computers bestätigte die Aktivierung.

      "Inzwischen haben wir einen Sohn, Ian Connors. Auf unserer Reise, der Route von Voyager One folgend, sind wir auf die Kinder gestoßen. Der älteste von ihnen, Ian, wünschte sich, daß Lexa und ich ihn aufnehmen."

      Sie nahm einen Schluck aus dem Becher. "Er ist intelligent und lernt schnell. Sein Interesse liegt in der Wissenschaft, was mich natürlich freut. Dennoch denke ich, Lexa sollte etwas mehr Zeit mit ihm verbringen."

      Stille entstand, die sie nach ein paar Minuten brach. "Ich wurde von meinem Chefarzt angeschossen. Auf dem Planeten trafen wir auf Borg und als Lexa und ich den Nahkampf gingen, hat Ltjg. Davis uns vermutlich nicht wahrgenommen. Jedenfalls schoss er weiter und meine linke Schulter wurde zerstrümmert. Er wollte mir ein Implantat einsetzen. Das gefiel mir nicht und ich hatte auch den Eindruck, nach all der Zeit an Bord, hat er sich noch immer nicht mit den verschiedenen Rassen und Kulturen beschäftigt. Selbst sein Kollege, mit dem er sich besprochen hat, ging von einem Terranerin aus statt einer Klingonin." Ihre obere Lippe zog sich kurz nach oben.

      "Das Implantat wird ersetzt werden, sobald wir wieder im Föderationsraum sind. Auch wenn sich alles soweit gut anfühlt, schimpfen die Muskeln noch und ich habe den Eindruck, das Implantat nicht voll belasten zu können. Ich fühle mich verkrüppelt, selbst wenn das aus medizinischer Sicht nicht bestätigt werden kann."

      Sie nahm erneut einen Schluck aus dem Becher mit Chech'tluth. Der starke Alkohol zeigte langsam Wirkung und sie entspannte sich. "Ich weiß, das ist eine Einstellungssache, aber steckt tief in mir drin. Vielleicht bringt es etwas, wenn ich mein Trainingsprogramm wieder auf höchster Stufe aufnehme und mir so beweise, daß ich noch genauso kämpfen kann wie vorher." Ihr Blick starrte auf die Oberfläche der Flüssigkeit in dem Becher. "Halt gibt mir dabei Ian, der mich genauso behandelt wie vor vorher. Lexa merke ich an, daß sie sich Sorgen macht, auch wenn sie es versteckt."

      Leicht schwenkte sie den Becher. "Computer, Logbucheintrag beenden." Ein weiterer Ton des Computers bestätigte den Befehl und es kehrte wieder Stille ein. Nur wer ein gutes Gehör hatte, konnte die Maschinen hören und die Vibrationen spüren. Sonderbarerweise vermisste K'Lupa gerade Bob Warren-Lloyd und Ash Ashcroft. Kurz überlegte sie, Kathy Heath im Maschinenraum zu besuchen als ihr einfiel, daß diese vermutlich gerade in ihrem Quartier schlief.
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    • K'Lupa saß im Bereitschaftsraum, eine Tasse Dargh in ihren Händen. Ihr Blick ging zu dem Fenster, das die bunten Streifen der Sterne während des Warps zeigte.

      "Computer, privates Logbuch öffnen, neuer Eintrag, Zeitstempel eintragen."

      Ein Piepen bestätigte die Anweisung.

      "Wir sind aus dem Eridon-Beta-System weggeflogen, nachdem wir uns von den Elosan verabschiedet hatten. Ein interessantes Völkchen, das nach einigen Problemen nun eine neue Heimat gefunden hat. Der Eridon-Wurm scheint sich mit ihnen arrangieren zu können, ebenso die Vorformen seines Lebenszyklus'.

      Da wir Lahnia Nokkod mit ihren Kindern an Bord genommen haben, flogen wir etwas später ab als die anderen des Vigilant-Sentinel-Verbandes. Treffpunkt wird die Raumstation 23 sein. Bis dahin fliegt jedes Schiff in seiner eigenen Geschwindigkeit und Kurs."

      Es entstand eine Pause als K'Lupa von ihrer Tasse trank.

      "Kurz nach dem Abflug registrierten unsere Sensoren ein Waffenfeuer und wir flogen hin, um nachzusehen, was passiert ist. Jetzt haben wir einen Schmuggler an Bord, Trevor Mankind, der von Kelly noch genauers befragt werden wird. Im Moment liegt er in der Krankenstation, da er sich bei seinem Absturz verletzt hatte."

      Sie schnaubte etwas abwertend, bevor sie weitersprach.

      "Die Aufspürung und Gefangennahme war problemlos. Die andere Antriebsspur ging in Richtung Grenze, verlor sich aber schnell zwischen den anderen Spuren, da das Schiff sich in den Verkehrsfluss anderer Schiffe einreihte. Es gibt halt nicht mehr soviel optimale Routen, in denen mehr als Warp 5 geflogen werden darf. Der Warpraum ist sichtlich angeschlagen.

      Die Behörden sind bereits über den Vorfall informiert."

      Sie schloss die Augen und lehnte den Kopf nach hinten auf die Lehne des Stuhls.

      "Lexa und Ian sind beide nicht da. Lexa wird sich noch überarbeiten. Sie hört weder auf mich noch auf Ian. Sie versteht einfach nicht, daß sie nach einer Pause effizienter arbeiten kann als ständig durchzumachen.

      Ian scheint dies zu frustrieren und erbat bei mir die Erlaubnis, eines meiner Kampf- und Trainingsprogramme verwendet zu dürfen. Ich habe überprüft, daß die Sicherheitsprotokolle aktiv sind und nicht verändert werden können. So wird ihm nichts passieren und er kann sich austoben."

      Langsam brachte sie den Kopf wieder in aufrechte Haltung und dehnte dabei die Halsmuskulatur in verschiedene Richtungen. Sie spürte in den Wirbeln ein Knacken und atmete tief aus.

      "Vielleicht sollte ich mich Ian anschließen, ich merke, wie frustriert ich bin, daß Lexa nicht auf mich hört und sich vor uns verschließt."

      Sie beugte sich vor, um nochmal von der Tasse zu trinken. "Computer, Logbucheintrag beenden und schließen." Während der Computer erneut mit einem Piepen bestätigte, trank sie von dem Dargh.
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    • K'Lupa schob den kleinen Datenkristall mit ihrem Logbuch an die Schnittstelle der Konsole. Ihr Blick wanderte durch den kleinen Raum, den sie sich auf der USS Archer gefunden hatte. Sie lehnte sich an die Wand, während der Computer den Kristall auslas.

      "Computer, Logbuch öffnen." Ein Tschirpen bestätigte ihre Anweisung. "Sternzeit einfügen." Erneut ein Tschirpen. "Seit dem Abflug aus dem Eridonsystem ist einiges passiert. Wir wurden damit beauftragt, die Diplomaten von !ulChuria zu der Sternenbasis zu bringen und die Verhandlungen zu unterstützen. Dies gestaltete sich, gelinde gesagt, als schwieriger als gedacht. Erst war eine Rettung von lyncrianischen Händlern nötig, dann die Abwehr von Sabotage- und Attentatsversuchen."

      Sie stieß sich von der Wand ab und ging bis zu der Wand in dem kleinen Raum, drehte sich herum und starrte auf die Konsole. "Die Verhandlungen zwischen den Diplomaten liefen schlecht. Wir machten uns auf, um einer Spur nachzugehen, die uns nach !vaPir brachte. Churianische Händler, die sich einen finanziellen Vorteil in dem Konflikt versprachen, haben mit einer orionischen Gruppe zusammengearbeitet. Während Lexa mit dem Außenteam auf !vaPir war, wurden wir auf der Fenrir von zwei orionischen Schiffen angegriffen."

      Wieder verstummte K'Lupa, während sie die Erinnerungen Revue passieren ließ. "Ich ließ Kontaktversuche machen, aber sie reagierten nicht darauf. Die Angriffe wurden heftig, die Fenrir wurde schwer beschädigt. Möglicherweise wurde sogar das TransISO-Netz sabotiert, da es ausfiel. Was genau geschah, werden wir vielleicht nie erfahren. Ich ließ alles nicht benötigtes Personal und die Zivilisten evakuieren. Als ein Warpkernbruch bevorstand, schickte ich alle von Bord."

      Sie hatte Kemor Rox fast von der Brücke prügeln müssen, da er darauf bestand, daß sie mitkam. Aber sie wollte, daß die Fenrir das andere Schiff mit in den Tod reißen konnte, wenn sie schon sterben würde. "Ein ehrenvoller Tod im Einsatz für ihre Mannschaft wollte ich meinem Schiff geben. Die Fenrir, treu und mutig. So soll sie in Erinnerung bleiben. Um dies sicherzustellen, blieb ich an Bord, um Kurskorrekturen vorzunehmen. Sicher, damit würde auch ich dem Tod in die Augen sehen, ehrenvoll, im Kampf, wie mein Schiff."

      Mit der flachen Hand schlug sie auf die Wand vor ihr. "Captain Conrad nahm mir die Möglichkeit, mich zu bewähren, für meine Familie und mein Haus ehrenvoll im Kampf zu sterben. Sicher, er handelte wie sein Gewissen ihm befahl, dennoch wäre es wichtiger gewesen, sicherzustellen, daß meine Crew in den Notfallkapseln und Shuttles geborgen werden. Stattdessen brachte er alles in Gefahr."

      Sie drehte sich herum und lehnte wieder mit dem Rücken gegen die Wand. "Natürlich schnauzte ich ihn an. Er zeigte so gar kein Verständnis dafür und hielt mir die 24 Orioner unter die Nase, die dabei gestorben sind, weil ich den Kollisionskurs programmiert hatte. Woher sollte ich wissen, daß sie weder fliehen noch kampfunfähig waren? Keines der Instrumente zeigte dies an.

      Die Crew konnte an Bord der Aurora geholt werden und alle, die verletzt waren, wurden versorgt. Lexa und Ian geht es ebenfalls gut. Lexa hat mir erst Vorhaltungen gemacht, daß ich sie und Ian verlassen wollte, aber letzten Endes konnte sie meinen Gedankengang folgen.

      Dann kam die Nachricht von Kr'Tock, Lord des Hauses Koloth. Anscheinend hat jemand das alles beobachtet, was da passiert ist und nun werde ich zurückgerufen. Letzten Endes wurde wegen meines Handelns und das von Captain Conrad eine Blutfehde zwischen dem Haus von Mor'taS und dem Haus Koloth ausgerufen. Mor'taS hat schon länger etwas gegen das Haus Koloth und im speziellen gegen mich. Kr'Tock ist ja eher liberal eingestellt, hat fremde Rassen mit ins Haus aufgenommen und das paßt vielen nicht. Das Klingonische Reich ist jetzt konservativer als früher und sie sehen sich durch ihre Erfolge gegen die Romulaner bestätigt."

      Ihr Blick senkte sich zu ihren Schuhen. "Ich habe mit Ian zuerst gesprochen, da er unmittelbar, nachdem ich die Nachricht bekam, hereinkam. Es wird für ihn schwer sein, aber ich denke, er kann es verstehen. Auch, was ich vorhabe. Lexa dagegen... sie will an meiner Seite stehen, mit mir kämpfen. Ich verstehe sie, aber sie muß leben. Für Ian, er darf nicht wieder ohne Eltern, ohne Mutter sein."

      Als sie aufsah, wird ihr Blick kalt und hart. "Ich liebe beide mit ganzer Kraft und deswegen werde ich sie freilassen. So kann ich sie am besten vor der Blutfehde schützen. Sonst werden sie versuchen, sie gegen mich einzusetzen.

      Lexa wird mich hassen für das, was ich ihr antun muß."

      Ihre Zähne knirschten, dann: "Computer, Logbuch schließen." Ein Signal bestätigte den Befehl, der Eintrag wurde gespeichert. Sie trat an die Konsole und entnahm den Kristall, den sie wieder einsteckte. Danach trat sie an die Tür, die sich öffnete, sah sich um und verließ dann rasch den Raum.
      pujwI' HIvIu'chugh quvbe'lu'
      Es ist nicht ehrenhaft, Schwache anzugreifen
    • Sherman's Planet - Hauptwohnsitz Haus K'Lupa

      K'Lupa trat mit einer Tasse Dargh an das Fenster und sah in den Sternenhimmel nach oben. Das Haus war klein, aber sie hatten die Unterstützung mehrerer Häuser, von deren Besuch sie nun zurück war. Langsam nahm sie einen Schluck und dachte an Lexa und Ian, ihre Familie. Sie vermisste sie, aber bei der derzeitigen Lage wäre eine Nachricht Monate unterwegs und es war nicht sicher, ob sie ankäme.

      Draußen schepperte etwas und sie wurde aus den Gedanken gerissen. Sie seufzte. "Computer, Logbuch starten." Es piepte kurz. "Datum einfügen." Ein Piepsen bestätigte die Anweisung. "Ich bin von der Reise zurück. Während ich unterwegs war, haben meine SoS M'Ral, zusammen mit Am'Rokt, und BeSuQ daran gearbeitet, das Haus und die Ländereien entsprechend aufzubauen. Wir sind deutlich kleiner, auch durch die Verluste, aber ich denke, wir haben eine gute Grundlage. M'Ral übernimmt momentan die Aufgaben von Lexa. Ich hoffe, sie denkt daran, daß sie in einem Jahr mit Ian hierher kommen muß, um als Lady des Hauses bei dem Großen Fest anwesend zu sein.

      Zu dem Fest werden die Führer der Häuser Zantor, Ba`Dok, Serno, Hodnor, Konor, Maltor und Sunlit anwesend sein, so wie wir zu deren Zeremonien eingeladen werden."

      Ihr Blick ging wieder aus dem Fenster. "Ich trauere um den Verlust von Kr'Tock, MosSOS und Koras und den vielen anderen Kriegern, die für uns gekämpft haben. Ich glaube fest daran, daß Kahless sie an seinem Tisch willkommen heißen wird. Auch für sie wird das Große Fest stattfinden, um die Lieder, die über diesen Kampf komponiert wurden, zu singen." Sie lehnte sich an den Fensterrahmen.

      "Die Planung wird M'Ral übernehmen. Sie ist sehr gut in der Organisation. Ich habe den Eindruck, sie lebt jetzt so richtig auf. Am'Rokt ist etwas zu still. Ehrenvoll im Kampf zu sterben wird immer noch als das Ziel eines jeden Kriegers und er wäre seinem Bruder gerne gefolgt. Dennoch denke ich, daß er hier gute Arbeit leisten kann."

      Erneut war ein Klappern zu hören, in der Küche wurden Schüsseln und Teller übereinander gestapelt. "Ich vermisse meine Frau, meinen Sohn. Aber so soll es vermutlich sein. Ich hoffe, Lexa hat Freude an ihrer neuen Aufgabe als KO der Fenrir A."

      Sie trank nochmals aus ihrer Tasse. "Computer, Logbuch schließen." Ein erneutes Piepsen bestätigte den Befehl. Geräusch drangen zu ihr ins Zimmer, plötzlich waren Stimmen zu hören, wie sie über etwas stritten, aber sie konnte nicht verstehen, um was es ging, nur, daß es M'Ral und BeSuQ waren. Schmunzelnd trank sie weiter von ihrem Tee.
      pujwI' HIvIu'chugh quvbe'lu'
      Es ist nicht ehrenhaft, Schwache anzugreifen
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