Betazed

    • 24./25. Jhd.

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    • Die blauen Symbolfarben, die typisch einen Verteidiger zeichneten, hoben sich von dem weißen Gewand ab,wie ein Licht in der dunkelheit. "Wer wagt es den Schutzt des Heiligtumes und damit die Ehre Kioras anzuzweifeln?"
      Nicole stand auf einer art Podest, welches als einziges Erhellt war, und etwa 15 Meter über dem Boden ragte.der große Raum schien leer zu sein im Konsultarium, die wahrscheinlich höchste instanz in Betazed, aber nur für einen nicht Betazoiden, Nicole konnte die Gedanken des Rates hören welche sich noch im Schatten aufhielten.
      "Tylania Haran, Ich zweifele es an"Ein Licht auf der gegenseite Sprang an und zeigte nun einen zweites Podest, etwa 10 Meter enfernt an, worauf sich eine junge Frau befand, die ebenfalls ein Gewand anhatte, was im gegensatz zu Nikkys gewand symbolfarben in Rot hatte, welches einen Herausforderer zeichnete.
      Nicole ballte die Fäuste zusammen, denn Sie kannte die person auf dem Podest sehr gut noch, Tylania war ihre widersacherin schon von Kindheit an.
      "Wie kommt ihr darauf, untermauert eure behauptung"
      Die frau gegenüber räusperte sich kurz dann fing Sie an." Der Schutz des Heiligtumes ist nicht mehr gewährleistet,wie kann es auch, von einer Frau, ohne Mann, ohne Nachkommen, welche sich nicht mal auf dem Planeten befindet,sondern lieber in der Galaxis herumgondelt."
      Nicole konnte die Gedanken des rates förmlich spüren, welche der Gegnerin zustimmten.
      "Als Erbin und Nachfolgerin werde ich meiner Pflicht nachkommen, und meine zur zeitige Situation hat nichts damit zu tun, das kann ich dem Rat versichern, das Heiligtum ist niemals in gefahr gewesen, seit 200 jahren ist es in unserem Besitz und so soll es auch weiterhin bleiben". Nicole hoffte, den Rat durch ihre Aussage für sich zu gewinnen."Die anschuldigungen sind meiner meinung nach haltlos"fügte Nicole noch hinzu.
      Der große Saal erhellte sich, und der Rat, welches aus 14 mitgliedern bestand erhob sich, und schaute die beiden Kontrahenten an, welche sich vor respekt dem rat gegenüber hingekniet hatten.
      "Hört, der Rat tut folgendes kund,diese Sache kann nur geregelt werden durch ein Duell, welches von den beiden ausgetragen wird, in 2 Tagen nach den bestimmungen und gesetzen von Betazed.Dann werden wir sehen, wer die bessere ist, um das Heiligtum weiter zu beschützen". Der rat verließ eines nach dem anderen den Saal und Kiora und ihre Gegnerin richteten sich wieder auf und schauten einander Böse und entschlossen an.
    • Am Raumhafen

      Alexander trug 2 Gepäcktaschen aus dem Raumhafen. Draußen stand schon ein männlicher Mensch, welcher ein Schild hochhielt auf dem der Familienname der Frischverheiraten stand.

      Da ist unser Shuttle, Jordan mit diesen Worten ging der CSO darauf zu
    • "Jep" sagte die Frau zu ihm und lächelte. Auch Sie trug eine Tasche. Anders herum wäre es einfacher, aber Alex wollte halt die schwereren Sachen tragen.
      Beide gingen auf den Mann zu.

      Jordan hatte eine Sonnenbrille auf der Nase, auch wenns bei ihr nicht nötig war, aber es sah schick aus. Dazu waren ihre hellen Blonden Haare offen und wehten im leichten Wind.
    • Alexander nickte dem Mann freundlich zu, welcher nach einer kurzen Vorstellung das Gepäck des Ehepaares übernahm und es in den Laderaum seines Shuttles trug. Anschließend öffnete er die Türe zum Gästebereich des Shuttles, welches durchaus mit dem einer Luxuslimusine des 21. Jahrhunderts zu vergleichen war.

      Auf herliche 2 Wochen, sagte Alexander zu Jordan, nachdem Beide Platz genommen hatten.
    • Ausstellung im Verwaltungsbür der Vereinten Föderation der Planeten auf Betazed. Mehrere hundert Besucher sind dem Aufruf gefolgt, sich Exponate aus allen Teilen der Föderation anzusehen.

      14:35 Ortszeit - Eine heftige Explosion erschüttert die Innenstadt der Hauptstadt. Das Verwaltungsbüro wurde von einem Sprengsatz in die Luft gesprengt.


      Auf allen Kanälen wird diese Nachricht mit folgenden Bildern gezeigt:

      [Blockierte Grafik: http://img212.imageshack.us/img212/6281/anschlagbotschafterdeiw1.jpg]

      [Originaltext: Jonathan Szmanda. Geschehen im T'Plana-Hath Bordleben

      Edit: Geändert nach Adrians berechtigtem Einwand.]
      Commodore a. D. T'Lara

      =/\= Taktischer Offizier der USS Taunus NCC-74529-A (2371-2375)
      =/\= Erster Offizier der USS Essex NCC-173-C (2375-2377)
      =/\= Kommandierender Offizier der USS T'Plana-Hath NCC-31504 (2378-2385)
      {(:)} Vorsitzende des Föderationsrates (2385-2389)
      {(:)} Strategische Beraterin auf Sternenbasis 613 (2389-2391)
    • [Dann nimmes ebend als Verwaltungsgebäude der Föderation. Jedenfalls etwas von der selbigen. Außerdem habe ich nicht geschrieben, dass sie heute noch in Benutzung ist. ;) Betazed war ja auch mal nicht in der Föderation.]
      Commander Jonathan Szmanda
      Erster Offizier
      Sternenbasis 613


      "Hardcore Star Trek T'Plana-Hath Fan - 20:15 auf TZN-Television"
      Mitspieler sind immer gerne gesehen
    • [Gut das Jordan und Alex weit weg von der Föderation sind^^]

      Jordan nickte Alex zu und kuschelte sich an Ihm. "Auf Herrliche Zwei Wochen." wiederholte die Frau.
      Dann ging die Fahrt los, wohin wusste Sie nicht. Alex hatte die Reise begucht, Sie lies sich nur überraschen. Lies es auch in seinem Kopf nachzusehen was es war. Sowas tat Sie sowieso nie ungefragt.
    • Der Pilot schwieg die Zeit über. Es war nicht seine Aufgabe zu reden, sondern viel mehr das Paar an den Zielort zu bringen. Auch Alexander schwieg vor Vorfreude, auf Jordans Reaktion. Schließlich jedoch kam das Shuttle an. Man hatte bereits auf mehreren hundert Metern entfernung das Wasser des Meeres erkennen können.

      "Das ist das Opal-Meer", sagte Alexander und deutete in die Richtung, in die der Pilot flog. Über dem Wasser angekommen steuerte der Mann nach links auf eine einsame Bucht zu, die nur über ein Shuttle zu erreichen war. Ein wenig weiter hinten war eine Urlaubsvilla errichtet worden. Diese lag direkt an einem traumhaften Sandstrand.

      "Das ist es." ,lächelte der Sicherheitschef Jordan an.
    • In einem Zug...

      Gleichförmig zog die Landschaft am Fenster vorbei. Der Himmel war klar, lediglich weit am Horizont war eine Wolkenformation zu erkennen, welche in einem rosaweichen Licht strahlte. Dies warf ein bleicht bläulich-rotes Licht auf die Landschaft, welche immerzu am Wagen vorbeizog. Die Bahn fuhr auf einer leichten Anhöhe, sodass man weit in das noch recht flache Land schauen konnte. Bald würde es hügeliger werden, wenn sie in die nächste Provinz kamen. Anastasia wurde nicht müde daran herauszublicken auf die Landschaft des Planeten. Je länger die Fahrt dauerte, umso bekannter kam ihr die Gegend vor, was nicht verwunderlich war, immerhin kam sie ihrem Ziel immer näher. Aber es war schon so lange her, das sie hier gewesen war. Zu lange? Sie fühlte sich … komisch. Sie war auf dem Weg nach Hause… war es wirklich ihr Zuhause? Wo war ihr Zuhause? Sie hatte hier die längste Zeit ihres Lebens gelebt. Es war ihr Zuhause … einst gewesen. Sie war sie nicht sicher gewesen, wie sie sich fühlen würde, wie sie sich fühlen sollte. Aber, anders als während des Landeanflugs auf den Planeten verschwendete sie nun keinen Gedanken mehr daran. Sie ließ die Luft, die Landschaft, die Leute, Alles auf sich wirken. Sie spürte die Vorfreude alles wieder zu sehen. Damals, als sie aufgebrochen war, hatte sie nicht wissen können, dass sie für eine lange Zeit nicht mehr zurückkehren würde. Aber sie hatte vermutlich Glück gehabt. Es war sicherlich besser so gewesen.
      Nahezu unmerklich bremste der Zug ab, was lediglich durch einen blick nach draußen zu erkennen war, wo die Bäume und Häuser nun immer langsamer am Fenster vorbeizogen. Schließlich stand Anastasia auf und hievte mühsam ihre Tasche aus der Ablage. Wieder bemerkte sie, dass der Zug unglaublich leer war. Gerade, als sie den Ausstieg erreichte war der Zug abgebremst und sie trat auf den Bahnsteig. Sie sah sich um. Die Konstruktion war sichtlich noch recht neu und ihr vollkommen unbekannt. Aber die transparenten Wandverkleidungen erlaubten schon den Blick nach draußen und dieser kam ihr sehr bekannt vor. Langsam schlenderte sie den Steig entlang und trat schließlich ins Freie. Sofort spürte sie die Sonnenstrahlen auf ihrer Haut. Es war angenehm warm und ein kleines Lüftchen sorgte dafür, dass es nicht zu heiß wurde. Sie ließ das Gepäck stehen und schloss die Augen. Für einen Moment genoss sie einfach nur die Strahlen und nahm ein paar tiefe Atemzüge. Dann öffnete sie die Augen wieder und drehte sich einmal um ihre eigene Achse. Ihre Vorfreude machte nun einen gewaltigen Sprung, als sie vieles noch so vorfand, wie sie es in Erinnerung hatte. Langsam lief sie die Straße entlang. Es war nur noch ein halber Kilometer bis zu ihrem Ziel.
      "Das menschliche Gehirn ist nicht geschaffen, rationale Prozesse zu veranstalten, sondern das Überleben eines Organismus zu bewirken." - Karl Steinbuch
    • Langsam kamen die Häuser hinter dem kleinen Waldstück in Sicht. Es war ein unerwarteter Anblick, sodass Anastasia für einen Moment stehen blieb. Viel hatte sich geändert. Nachdem sie den neuen Anblick in sich aufgesogen hatte schritt sie langsam weiter. Je näher sie kam umso mehr Dinge fielen ihr auf, die nicht mehr wie früher waren. Das älteste Gebäude sah immerhin noch genau so aus, wie sie es kannte. Aber daneben fehlte ein anderes, offenbar war es einem Neubau gewichen. Ein weitere Neubau befand sich wohl hinter diesen beiden Häusern, da er jene überragte. Die Architektur war recht unterschiedlich, aber trotzdem typisch betazoidisch, obwohl der erste Neubau beim genaueren Blick doch recht isoalistisch angehaucht war. Aber auch, wenn sich die Gestalt doch verändert hatte so spürte sie immer mehr das Gefühl der Vertrautheit. Denn so vieles schien sich nicht geändert zu haben, Details.
      Sie betrat den Weg, welcher zum Haus führte, das nun nur noch etwa 100 Meter entfernt war und schnell in den Hof mündete, um den die Gebäude angeordnet waren. Langsam wurde ihr das Gepäck ein wenig schwer - hatte sie wirklich so viel mitnehmen müssen? - aber das würde sie jetzt noch verkraften können. Auf dem Flecken Wiese neben dem Hof spielte eine gemischte Kindergruppe. Ein Lächeln formte sich auf ihren Lippen, als sie das Spiel erkannte. Sie hatte es früher selbst gespielt oft gespielt gehabt. Sie verlangsamte ihren Schritt noch ein wenig und betrachtete das muntere Treiben. Die Freude und Unbeschwertheit, mit der die Kinder ihr Spiel betrieben, war ein angenehmes Gefühl, welches Anastasia ergriff. Sie spürte den Drang das antrainierte, systematische Erkunden der Gegend gegenüber ihrem offenen, neugierdegetriebenen Forscherdrang auszusetzen. Es war ein Wink, dass sie sich verändert hatte, seit sie fortgegangen war. Nicht, dass die Tatsache an sich überraschend gewesen wäre, aber es war einer ihrer Wesenzüge - gewesen. Doch so deutlich, wie es vielleicht ein Beobachter wahrgenommen hätte, bemerkte sie es selbst nicht. Ihre Aufmerksamkeit war ganz auf den Hof und die spielenden Kinder gelenkt. Unüblich flüchtig mussterte sie, ob sie vielleicht die ein oder anderen kannte, aber das war, gestand sie sich ein, eher unwahrscheinlich, bevor sich ihr Blick auf das Waldstück weiter im Hintergrund richtete. Es war recht weit im Hintergrund, viel weiter, als sie in Erinnerung hatte. Früher hatte es die beste Möglichkeit für sie dargestellt auszubüchsen. Man hatte sie dort nicht sehen können und durch die Tiere war sie nicht so einfach zu finden gewesen. Denn wie sie sich verstecken konnte, hatte sie bei weitem schneller gelernt, als es alle lieb gewesen war.
      Die Wiese hatte sie nun hinter sich gelassen und stand einige Meter vor dem älteren Gebäude, welches immer noch das Hauptgebäude war. Ihr Blick fuhr nach links und recht die Fassade noch einmal betrachtend. Sie bemerkte einen jungen, der aus dem zweiten Stock aus dem Fenster blickte und sie neugierig beäugte. Mit einem geistigen Ruck betrat sie das Haus. Eine zentrale Frage brachte sie mit hinein ... würde sie das finden, was sie suchte?
      "Das menschliche Gehirn ist nicht geschaffen, rationale Prozesse zu veranstalten, sondern das Überleben eines Organismus zu bewirken." - Karl Steinbuch
    • Der Empfang war herzlich gewesen, auch wenn die erste Person, an die sie geriet ihr unbekannt war. Aber schnell hatte sie jemanden gefunden, den sie kannte. Nach der überschwänglichen Begrüßung - sie hatte sich nicht angekündigt gehabt und man hatte mit ihr auch keineswegs gerechnet - saß man nun im Gemeinschaftsraum, welcher sich von der Dekoration schon, anfürsich aber kaum geändert hatte. Viele Kinderzeichnungen hingen an den Wänden; vor einfachen Krakeleien bis zu wirklich guten Zeichnungen von Gesichtern oder Natur. Die Musikecke war verschoben worden, dafür aber gewachsen. Es waren achsoviele Detail, die sie mit einem kurzen Blick zusammenfassen musste. Sie griff nach der Tasse mit Tee, welcher auf dem kleinen Tisch vor ihr bereit stand und nahm einen kurzen Schluck von dem heißen Getränk. Wieder kreiste ihr Blick, nicht unbemerkt von ihrer Gegenüber.
      'Es hat sich vieles hier verändert in den letzten 10 Jahren', setzte diese schließlich an.
      Zunächst nicht antwortend nickte Anastasia und stellt die Tasse wieder ab. 'Es gibt zwei neue Gebäude.'
      Clera nickte und ihr Blick verriet, dass die eine lange Geschichte dazu zu erzählen wusste. Sie war eine der Erzieherinnen, eine fröhliche Frau, mittlerweile Anfang 40 und schon 20 Jahre hier im Heim aktiv. Sie war eine der Personen gewesen, zu denen Anastasia vertrauen aufgebaut hatte.
      'Es muss viel passiert sein, seit ich weg war.'
      'Das ist es.'
      Eine Pause folgte. Aber Anastasia konnte die Erinnerungen spüren, welche in Clera aufkamen. Es war ein Strudel aus Bildern und Emotionen, viele davon nicht sehr angenehm. Der Krieg hatte bei jedem hier deutliche Spuren hinterlassen, das konnte sie immerzu bemerken. Oft hatte sie sich die Frage gestellt, wie es ihr wohl geschehen wäre, hätte sie nicht zufällig kurz vor der Besatzung Betazed verlassen. Zuweil hatte sie sich dabei fast romantisch anmutende Geschichten erträumt, etwas, was sie sich vorwarf - immerhin hatte die ganze Thematik aber auch nichts romantisches an sich. Und, wenn sie die Sache nüchtern und sachlich betrachtete, kam sie zu dem Schluss, dass sie höchstwahrscheinlich getötet oder im wenigsten schwer traumatisiert worden wäre.
      Die folgende Erzählung war recht knapp und umriss die Ereignisse nur grob. Erst bei der Beschreibung der letzten 5 Jahre wurde Clera wieder detaillierter. Öfter schweifte sie jetzt auch in Anastasias Jugendjahre ab, wenn ihr ein passendes Erlebnis dazu einfiel. Dabei mied sie geschickt die Passagen, welche die Stimmung unnötig gedrückt hätten.
      'Aber jetzt habe ich denke ich genug erzählt. Wie geht es dir denn so? Ich sehe du trägst schwarz; das hast du als Kind früher nie.' Sie lächelte. 'Hast du es zu einer großen Solistin gebracht?'
      Clera lehnte sich zurück und blickte sie gespannt an.
      So offensichtlich diese Frage auch war so unvorbereitet war Anastasia darauf. Sie merkte, wie ihre Ausbildung sich wieder anschlich und die Situation übernehmen wollte, aber das wollte sie nicht. Sie mochte die Leute hier nicht manipulieren. So wurde ihr wieder klar, wie sie sich verändert hatte.
      Das Lächeln war nicht gespielt. Wer weiß, vielleicht wäre sie ja eine Konzertsolistin geworden.
      'Nein, leider nicht. Ich bin gar nicht so lange, nachdem ich Betazed verlassen habe, zur Sternenflotte gegangen.'
      Sie wartete ab, wie ihrer Gegenüber dies aufnehmen würde.
      Die Gefühle waren sehr gemischt. 'Nun, ... das hatte ich ehrlicherweise nicht erwartet', gab Clera schließlich zu.
      Anastasia bemerkte die zwei Herzen, die in der Brust ihrer Vertrauten schlugen. Zum einen war die Sternenflotte eine Eliteorganisation und das sie es bis dort hin geschafft hatte war ein gutes Zeichen. Außerdem würde sie dort gut aufgehoben sein. Allerdings war es wirklich überraschend, denn als sie damals aufgebrochen war hatte nichts dafür gesprochen.
      Eine weile musterte Clera Anastasia, welche nun begann sich zurückzuziehen, eher sie schließlich fragte: 'Ist es das richtige für dich?'
      "Das menschliche Gehirn ist nicht geschaffen, rationale Prozesse zu veranstalten, sondern das Überleben eines Organismus zu bewirken." - Karl Steinbuch
    • Langsam lief Anastasia über den Strand. Sie war Barfuß unterwegs und genoss das Gefühl des warmen Sands. Friedlich senkte sich die Sonne, welche den Sand die Stunden zuvor erwärmt hatte langsam gen Horizont und begann einen golden und bald sicherlich rötlichen Schimmer über das Wasser zu legen. Der See war eine Idylle. Er hatte sich, im Gegensatz zu fast allem anderen kaum verändert. Das Ufer sah aus wie vor 10 Jahren, der Wald hatte sich hier sogar einige Meter vorgekämpft. Sie genoss den Anblick, sog die Atmosphäre förmlich in sich auf. Sie liebte diesen Ort; hatte sie schon immer. Er entschädigte den über eine Stunde dauernden Fußmarsch völlig. Hier konnte sie allein sein, ungestört sein.
      Sie setzte sich ins hohe Gras und ließ ihren Blick über den See gleiten. Oft war sie hier gewesen. Gedurft hatte sie es fast nie, vor allem nicht alleine. Aber es war ihr egal gewesen. Selten war sie aufgefallen, wenn sie sich weggeschlichen hatte. Und als sie 14 geworden war hatte man es ihr schließlich nachgesehen. Sie begann ein wenig zu träumen.

      Plötzlich war sie wieder in der realen Welt. Erst auf den zweiten Blick merkte sie, dass es ein Vogel war, welcher einen tiefen Kreis über dem See zog, der sie zurückgeholt hatte. Langsam stand sie auf und schritt sie ans Wasser. In der Spiegelung auf der kaum bewegten Oberfläche konnte man die Schäfchenwolken beobachten, wie sie vom Wind dahingetrieben wurden. Dort oben war er wohl einigermaßen schnell - hier unten war fast nichts davon zu spüren. Sie stieg auf den Fels, auf dem sie früher schon gerne gesessen hatte und blickte über den See. Das andere Ufer schien sie förmlich zu rufen; sie solle in den See springen und herüberschwimmen. Doch statt dessen setzte sie sich zunächst in eine Vertiefung und ließ die Füße ins Wasser baumeln. Es war angenehm kühl - ein schöner Kontrast zum warmen Sand und Gestein. Sie fühlte sich gut. Dieser Ort verlieh ihr Geborgenheit. Er schien ihr fast wie ein zweites Zuhause.
      "Das menschliche Gehirn ist nicht geschaffen, rationale Prozesse zu veranstalten, sondern das Überleben eines Organismus zu bewirken." - Karl Steinbuch
    • Azurblau schimmerte die Wasseroberfläche und sie Sonnenstrahlen fielen als schimmer sichtbar weiterhinab. Anastasias Blick richtete sich zum Grund, der sich gute 10 Meter unter ihr befinden mochte. Sie tauchte weiter hinab. Luft schien sie in dieser Traumwelt nicht zu brauchen und so setzte sie ihren Weg unbeschwert fort. Sie passierte einen großen Fischschwarm und blickte dann auf die vielen Korallen herab.
      Und da war er Plötzlich: ein kleiner Fisch in schwarz-rotem Kostüm. Er sah faszinierend aus, fast, als hätte er eine Uniform. Flink bewegte er sich durchs Wasser und steuerte auf sein Ziel zu, das nicht mehr weit weg liegen mochte. Neugierig folgte sie ihm, wie er knapp über dem Meeresboden über das Riff sauste, über Korallen hinweg und durch Pflanzen hindurch. Sie musste sich sehr beeilen, dass sie ihm nicht verlohr, aber kurz, bevor er sie abgehängt hätte, schien es so, als würde er kurz warten; aber vermutlich orentierte er sich nur kurz und schoss dann wieder weiter durch das Wasser. Schnell durchbrach er einen bunten Fischschwarm und sie folgte ihm geschwind, wie Haken bewegte er sich durch das enge Treiben unterwasser, wich einem großen Rochen aus und dann um einen größeren Fels herum. Anastasia schwam ihm munter nach doch plötzlich hatte sie ihn verlohren. Sie hielt an und schaute sich um. So viele bunte Fische waren hier zu sehen, dass sie wohlmöglich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sah. Doch ... da war er, hatte sich in einer großen Anemone versteckt. Flink schloss sie wieder auf und huschte durch die Arme. Doch plötzlich erschrak sie. Die Anemone hatte sie mit ihren Tentakeln ergriffen und hielt sie fest. Sie sah sich um und versuchte sich loszumachen. Doch sie schaffte es nicht. Verzweifelt sah sie dem Fisch hinterher, aber dieser war bereits nicht mehr zu sehen. Sie merkte, wie ihr die Luft auszugehen begann, doch das Wesen hatte sie fest im Griff. Verzweifelt sah sie hoch zur Wasseroberfläche uns sah den Luftblasen nach, die langsam ihren Mund verließen und nach oben stiegen. Sie würde nicht folgen können ...


      Schweißgebadet erwachte Anastasia. Sie sah sich um und spürte, wie die Angst immer noch in ihren Gliedern steckte. Wie eine der Luftblasen, so merkte sie, begann ihr der Traum zu entgleiten. Gleich würde sie sich an nichts mehr erinnern können. Doch die Beklommenheit blieb. Sie war nicht mehr Teil des Traums - sie lag tiefer. Ein Blick auf den Chronometer verriet ihr, dass es in nicht mal mehr zwei Stunden hell würde. Etwas stimmte nicht. Sie setzte sich auf und zog die Decke an.
      Trotz der Dunkelheit zeichnete sich das Zimmer ab. Es war typisch für diesen Ort eingerichtet, als Gästezimmer natürlich recht unpersönlich. Die letzten Tage waren herrlich gewesen. Anastasia hatte viele Betazoiden getroffen - große wie kleine - die sie nun bald 10 Jahre nicht mehr gesehen hatte. Sie war herumgewandert und hatte ihre Lieblingsorte aufgesucht. Sie hatte die Abende in der Runde verbracht. Sie hatte Geschichten erzählt bekommen, an die sie sich nicht mehr erinnern konnte, vermutlich meist, da sie noch zu klein gewesen war. Aber manche Erinnerungen waren dafür umso stärker hervorgekommen. Sie hatte viel Gelegenheit zurückzublicken - die ganze Reise war ein Rückblick. Es war ihr altes Zuhause und es fühlte sich gut an hier zu sein. Die letzten Jahre war sie rastlos gewesen. Auf der Akademie hatte sie sich nicht mehr Zuhause gefühlt und danach war sie von einem Ort zum nächsten gekommen. Hier fühlte sie wieder, wie alles eine Ordnung und sie einen Platz hatte, wo sie hingehörte. Aber gehörte sie wirklich hier hin? Bis jetzt hatte es geschlummert und war nur latent an die Oberfläche getreten, aber wie sie nun dasaß wurde ihr immer mehr und mehr bewusst, dass sie hier nicht wirklich Zuhause war. Es war eine Illusion, ein Wunschgedanke. Mit diesem Ort verband sie ein Gefühl, das sie vermisst hatte, das sie gar verlohren geglaubt hatte. Sie würde es wieder verlieren. War es überhaupt real? Sind solche Gefühle überhaupt real?
      Minutenlang saß sie da und ließ ihre Gedanken immer und immer wieder um die selbe Sache kreisen. Das Gefühle und Emotionen mehr waren als elektrische und chemische Signale, die in ihrem Kopf interagierten und ein bioelektrisches Feld produzierten, welches wiederum von anderen Telephathen gespürt werden konnte, stand für sie seit jeher als Teil ihrer Realitätsauffassung fest, aber wie sollte ihr das jetzt trost spenden?


      Orbit

      Ruhig stand sie am Fenster der Aussichtslounge der USS El Dorado, welche sich in einem niedrigen Orbit befand und in wenigen Minuten in Richtung Solsystem aufbrechen würde, und blickte auf den Planeten hinab. Sie hatte damals nicht die Gelegenheit gehabt sich richtig zu verabschieden. Dies hatte sie nun getan. Ob sie sich besser fühlte, wusste sie nicht - es war ein komisches Gefühl, dass sie in Beschlag genommen hatte. Die Bewegung war nicht zu spüren, aber sie konnte sehen, dass sich das Schiff vom Dockring der Station gelöst hatte und nun langsam begann sich zu entfernen.
      'Auf Wiedersehn, Betazed', flüssterte sie. Eine weile blickte sie dem immer kleiner werdenden Körper nach, ehe das Blinken ihres Padds, welches auf einem Tisch neben ihr lag ihre Aufmerksamkeit aufsich zog. Eine Nachricht war für sie angekommen und läutete damit ein, was nun kommen würde. Ihr Übertragungsursprung lag dort, wo sie ihr neues Zuhause suchen musste: Angel Island.
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