Angepinnt Presseschau

    • 25. Jhd.

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    • Wichtiger Schlag gegen die Outlaws

      Wichtiger Schlag gegen die Outlaws
      Hochverräter der Sternenflotte inhaftiert
      Trill Prime, Mak'ala, 26.05.2391 (68398,45)

      Wie uns aus offiziellen Regierungskreisen der Föderation zugetragen wurde, könnte zur Sternenzeit 68325 der fahnenflüchtige Offizier der Sternenflotte, Captain Matthew Cooper, nebst seiner Crew durch die USS Fenrir NCC-77089 im Trill-System unter dem Kommando von Captain K’Lupa aufgespürt und inhaftiert werden. Wie der ehrenwerte Minister Trajan von Trill Prime bestätigte, wurde der Angeklagte und seine Begleiter dem Sicherheitsministerium auf Mak’ala übergeben, wo diesen der Prozess durch die Gerichtbarkeit der Föderation der Vereinigten Planeten erwarten wird.

      Den Angeklagten erwartet nach aller Voraussicht eine Anklage wegen Hochverrats sowie unter anderem Mord, Zerstörung oder Beschädigung von Regierungs- und Zivileigentum, Diebstahl und anderen Punkten, welche empfindlich zur Störung der galaxischen Ordnung beitragen. Der Minister lobte das erfolgreiche Vorgehen der USS Fenrir Crew und ließ verlautbaren dass er die reibungslose Zusammenarbeit sehr schätzt.

      Der Angeklagte fahnenflüchtige Captain war einst ein angesehenes Mitglied der Sternenflotte und diente dieser gut, bis beschloss Operationsdaten der Sternenflotte unter Anwendung seiner Sicherheitsfreigaben zu entwenden und sich den Outlaws anschloss, welche für die Überfälle auf Frachtschiffe in letzter Zeit verantwortlich sind. Mit diesen überfiel er wichtige Handelsrouten und brach mehrere Schiffe auf um diese nach Leerung der Lagerräume zu zerstören, der Schaden geht in derzeit nicht bezifferbare Höhen, da die Auswertung der Schäden noch Zeit in Anspruch nehmen wird.

      Die Sternenflotte ist zuversichtlich, dass es nur eine Frage der Zeit sein wird, den Ring auszuheben, da das festgesetzte Schiff des Angeklagten vor der Selbstzerstörung gerettet werden könnte. Die Inhaftierung des Fahnenflüchtigen sowie die Festsetzung seines Schiffes werden als wichtigen Schlag gegen die Organisierte Struktur der Frachtüberfälle gewertet.

      =/\=
      Lieutenant Arathel Kantala
      Zweiter Offizier und Chefingenieur der USS Fenrir NCC-77089-A
      Explorer der Intrepid-Klasse, Stapellauf SZ 2394

      "Only imagination defines the final frontier."
    • Tholianische Versammlung erklärt Annexion von zehn Sektoren

      Tholianische Versammlung erklärt Annexion von zehn Sektoren
      PX-312, 16.08.2391 (SZ 68621), MB

      Im Namen der Tholianischen Versammlung verkündete General Yntak'Un die Annexion von zehn Sektoren im Gebiet zwischen der Tholianischen Versammlung und dem Eden-Dreibund. Dabei handelt es sich um die Sektoren Y-1338 bis Y-1347. Eine offizielle Reaktion seitens der Föderation steht noch aus. Der Rat des Dreibundes hingegen bekundete bereits seine tiefe Bestürzung über diesen unilateralen Akt und äußerte seine Besorgnis über eine womöglich bevorstehende Verschärfung der Beziehungen zwischen den Tholianern und der Föderation sowie dem Dreibund.
      Es folgt die komplette Ansprache General Yntak'Uns:

      "Völker der Galaxis,

      lauschet der frohen Kunde!

      Unser geliebter, verehrter, vergöttlichter, weiser und hocherhabener Führer aller Tholianer verkündet feierlich und mit größter Liebe zu seinem Volk die rechtmäßige Annexion der Sektoren Y1338 bis Y-1347. Damit wird unser ruhmreiches Reich um zahlreiche Sektoren ausgedehnt und den schäbigen Expansionsbestrebungen der Föderation und ihrer Mitverschwörer ein Riegel vorgeschoben.
      Sollten die Sternenflotte und ihre Schergen sich dennoch unseren friedlich vorgebrachten jahrhundertealten Besitzansprüchen widersetzen, so werden sie durch unsere schlagkräftigen Streitkräfte zerschmettert werden. Unsere Ansprüche basieren auf den glorreichen Taten der Besatzung des Kolonisationsschiffes Harixa und ihres Schwesterschiffes der Bobora, die vor knapp 200 Jahrhunderten aufbrachen, um neue Welten zu entdecken, die den Reichtum und die Würde des tholianischen Volkes zu vergrößern vermochten.
      Zwar hat die Föderation alles daran gesetzt die Beweise für unsere Ansprüche gemäß § 74A, Artikel 13, Absatz 37 zu vernichten, doch neu entdeckte Beweise in unseren Archiven belegen klar den rechtmäßigen Anspruch der Tholianischen Versammlung auf diesen Raum.
      Ich werde persönlich dafür einstehen, dass die friedvolle Besiedlung der genannten Raumsektoren und deren vorherige Räumung durch illegale Okkupanten in geregelten Bahnen verläuft und verbleibe damit.

      General Yntak‘Un"

      "It is history that teaches us to hope" - Robert Edward Lee
      "I begin to believe that the Muse of history is nothing but a lying bitch" - Jubal Anderson Early
    • Gewalt auf Andoria

      Gewalt auf Andoria
      Büros der 'internationale' in Hora'kol von wütender Menge verwüstet
      Jo'kala, Bajor, 28. August 2391 (SZ 68654,55), AvH
      Wie sich vor einigen Stunden bestätigte, wurden die Büroräume unserer Nachrichtenagentur in Hora'kol auf Andoria von wütenden Andorianern vollständig zerstört. Es lassen sich zu diesem Zeitpunkt nur Vermutungen darüber anstellen, was diesen Ausbruch von Gewalt ausgelöst haben könnte. Wahrscheinlich ist jedoch, dass sich der ortsansässige militärische Clan von der Arbeit unserer Korrespondenten provoziert gefühlt hat. Diese hatten an der dortigen Universität vor den versammelten Studenten im Rahmen eines Symposiums für eine Rückkehr zu den ursprünglichen Werten der Föderation und damit einhergehend auch der Sternenflotte geworben. Diese hat im letzten Jahrzehnt in unseren Augen eine eindeutig zu militärische Richtung eingeschlagen, was wohl auch den beiden größeren kriegerischen Auseinandersetzungen gegen die Raghdor und das Klingonische Reich geschuldet war.

      Es ist anzunehmen, dass diese Vorschläge der Entmilitarisierung und Rückkehr zu dem was Captain Jean-Luc Picard einst mit den Worten: "Die Sternenflotte ist keine militärische Organisation, ihre Bestimmung ist die Erforschung" treffend beschrieb, es waren, welche die militärisch gesinnten Andorianer zu dieser Gewalttat veranlassten. Es ist ein großes Glück, dass keiner unserer Mitarbeiter bei diesen Übergriffen verletzt wurde.

      Wie wichtig unsere Arbeit, der Kampf gegen die fortschreitende Militarisierung ist, zeigt jedoch nicht nur dieser Vorfall auf Andoria. Einhergehend mit der teilweisen Neubesetzung der wichtigsten Posten innerhalb der Sternenflotte kann es durchaus sein, dass wir uns mit der bitteren Wahrheit anzufreunden haben, dass diese einen noch militaristischeren Kurs einschlagen könnte, als dies bislang bereits der Fall war. Aus dem Umfeld der neu ernannten Offiziere ließ sich nämlich bereits vernehmen, dass einige von ihnen in der Zukunft einen strikten militärischen Kurs verfolgen könnten. All jene, welche dieselben Gedanken hegen, möchten wir ausdrücklich daran erinnern, dass wir nicht in einer Militärdiktatur leben möchten und dass wir nicht schon wieder unsere Väter, Mütter, Söhne, Töchter, Lebenspartner oder andere Angehörige in einen sinnlosen Krieg entsenden wollen. Man sollte sich daran erinnern, dass grundsätzlich und vor allem jetzt, da die Tholianische Versammlung unsere Grenzen bedroht, auch diplomatisches Geschick einen guten Anführer ausmacht. Um es mit den Worten von Marcus Tullius Cicero auszudrücken: "Der ungerechteste Frieden ist immer noch besser als der gerechteste Krieg."

      Captain Sito Reon
      Kommandierender Offizier
      USS Jo'kala NCC-84233
      Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
      Scotty me up, Beamie

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    • FMG: Beitrag zur Systemredundanz auf Raumschiffen

      Der Sinn des Überflüssigen
      Redundanz in der Raumschiffstechnik - Ein Öffentlichkeitsbeitrag der Föderal-militärischen Gesellschaft
      von Captain Princeps Kaaran Xukathal'yre'Rakos
      Mürwik, 07.09.2391 (68682,05)

      Technisch betrachtet bezeichnet Redundanz die Existenz mehrerer, vergleichbarer Ressourcen innerhalb eines Systems, soweit diese nicht zu einem störungsfreien Betrieb benötigt werden. Vereinfacht ausgedrückt, sind mindestens zwei vorhandene Systeme besser als eines, auf dass stets eine ständige, gleichwohl nur im Bedarfsfall zu aktivierende Reserve zur Verfügung steht. Was angesichts der nahezu absoluten Lebensfeindlichkeit des Alls bereits in der zivilen Passagier- und Handelsraumfahrt zum Schutz von Reisenden und Frachtgut gilt, besitzt insbesondere im militärischen Sektor eine hohe Bedeutung. Zum Gefecht geeignete Einheiten zeichnen sich im defensiven Bereich nicht lediglich, wie gemeinhin oftmals angenommen, durch die Leistungsfähigkeit der Schildemitter und die Effektivität der Gegenmaßnahmen aus, sondern auch durch die Widerstandskapazität gegenüber erlittener Schäden. Das primäre Ziel hierbei ist der Erhalt des Operationspotenzials in kritischen Situationen. Raumgefechte setzen zur erfolgreichen Durchführung eine Vielzahl funktionierender Technologien voraus, deren vollständiger oder bereits auch teilweiser Ausfall unvermeidlich zur Niederlage führt. Beispiele hierfür sind der Verlust der Ortungsanlagen, da ohne sensorische Positionsbestimmung des Gegners eine Feuerleitlösung unmöglich wird, aber auch Systeme wie die Trägheitskompensation; - in ihrer Bedeutung in der zivilen Raumfahrt gleichermaßen erheblich. Ein Versagen der Kompensatoren bei Impulsbeschleunigung aufgrund eines Treffers beendet ein Gefecht durch den Tod der Besatzung des betroffenen Schiffes augenblicklich.

      Der sich aufdrängende Gedanke ist die umfassende Redundanz aller zum Überleben der Besatzung und zum Erhalt der Einsatzbereitschaft relevanten Systeme, aber gebieten zwei wesentliche Faktoren diesem Einhalt. Zum Einen die mitunter enorme Begrenzung des verfügbaren Raumes in einem Schiffsrumpf, dessen zulässige Höchstgröße abhängig vom technologischen Entwicklungsstand ebenfalls Schranken unterliegt. Die Menge an unterzubringender Technologie in Schiffen mit militärischem Nutzen ist zudem ungleich höher als in der zivilen Raumfahrt, sodass optimale Raumausnutzung etwa mittels Reduktion von übermäßigem Komfort für die Besatzung unerlässlich wird. Doch auch unter dieser Maßgabe ist das angestrebte Ziel der umfassenden Redundanz bedingt durch das erwartungsgemäß unzureichende Fassungsvermögen der Rümpfe ausgeschlossen. Es muss stattdessen kalkuliert werden, welche Systeme unter Gefechtsbedingungen am wahrscheinlichsten durch Schäden infolge von Feindeinwirkung betroffen sein werden, um ein Maximum an Widerstandskapazität garantieren zu können. Zum Anderen kommen wirtschaftlich-politische Überlegungen hinzu. In der Handelsraumfahrt wird dem Bau eines Frachtschiffes und der damit getätigten Investition von Ressourcen der zukünftige Nutzen gegenübergestellt. Es besteht ein Interesse an maximaler Gewinnspanne, womit der Einsatz von Ressourcen - und damit der Redundanz - bei der Konstruktion begrenzt wird. Im Militär bedingen die von der Politik zur Verfügung gestellten Mittel sowie die durch das zuständige Ministerium und die militärische Führung gestellten Forderungen an die Werften bezüglich der Produktion die Möglichkeit zum Einbau von Redundanz. Während einerseits ein permanenter Bedarf an Quantität besteht, um damit im zu kontrollierenden Territorium beständige Präsenz garantieren zu können, muss zugleich auf einen höchstmöglichen, qualitativen Standard geachtet werden im Interesse der Besatzung und der militärischen Konkurrenzfähigkeit. Eine vollständige Umsetzung beider Ziele hätte jedoch, auch im Hinblick auf die Notwendig von regelmäßiger Wartung und Modernisierung, eine Explosion der Kosten zur Folge, sodass erneut eine Abwägung vorgenommen werden muss, in welchem Fall sich der Einbau zweier gleicher Systeme rentiert.

      Die öffentliche Debatte in der Föderation über den Grad der Notwendigkeit militärischer Rüstung in der Sternenflotte hat zu einer Kürzung oder Umverteilung der Mittel auch beim Bau von Raumschiffen geführt. Während die Verluste der vergangenen Konflikte noch ersetzt werden müssen und der Ausstoß an Tonnage daher nicht wesentlich gedrosselt wurde, müssen bei gleichbleibender Konzentration auf wissenschaftliche Aspekte Einsparungen an anderer Stelle vorgenommen werden. Vermutend, dass die Debatte sich weiterhin der Rüstung gegenüber ablehnend ausspricht und die Forschung präferiert, besteht somit die Gefahr einer Unterschätzung der Wichtigkeit von militärisch erforderlicher Systemredundanz auf Raumschiffen der Sternenflotte. Langfristig könnte so, eingedenk der häufig stärkeren Offensivkapazität potentiell feindlich gesinnter Mächte, ein militärischer Nachteil entstehen, der sich direkt auf die Überlebenschancen der Besatzungen im Gefecht auswirkt. Es wird daher dringend empfohlen, diesen Aspekt im weiteren Verlauf der Diskussionen zu berücksichtigen.

      Rear Admiral Princeps Kaaran Xukathal'yre'Rakos
      » Niemand ist der Allmacht näher als ein General auf dem Schlachtfeld «

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    • Statement zur tholianischen Expanisionspolitik: Hat die Sternenflotte ein Recht sich einzumischen?

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      Statement zur tholianischen Expanisionspolitik:
      Hat die Sternenflotte ein Recht sich einzumischen?

      8. September 2391, 68686, NSK
      Vor Kurzem sorgte die Ankündigung der Tholianischen Versammlung, 10 Sektoren um den Sektor Y-1337 herum annektieren zu wollen, für viel Wirbel. In dieser Region beheimatet ist der Eden-Dreibund, ein erst vor wenigen Jahren gegründetes Völkerbündnis zwischen den Grinori, Tribat und Ketgor. Offiziell beruft sich die Versammlung auf einen uralten Anspruch auf diese Raumregion, eine Behauptung, die bislang jedoch faktisch nicht untermauert werden konnte. Kann man also davon ausgehen, dass hinter dieser höchst untypischen Aktion für die sonst eher isolationistischen und nicht nach Expansion strebenden Tholianer ein tieferer Grund steckt? Unabhängige Experten gehen in der Tat davon aus, dass der tatsächliche Grund darin liegt, dass die Tholianer eher an den iconianischen Hinterlassenschaften in diesen Sektoren interessiert sind als an den Raumsektoren an sich. Die iconianische Technik gilt als äußerst selten und fortgeschritten, weshalb ihr eine hohe wissenschaftliche Bedeutung zugesprochen wird. Außerdem wird die Vermutung laut, dass sich die Tholianer möglicherweise durch den Bau von Sternenbasis 613, einer Raumstation der Sternenflotte, im Sektor Y-1337 bedroht fühlen könnten. Diese befindet sich nämlich im zum Eden-Dreibund gehörigen Territorium, mitten in dieser archäologisch höchst interessanten Region und weit ab vom Föderationsraum. Davon abgesehen hat die Sternenflotte bereits vor einigen Monaten ein Sensorgitter an der Grenze der Tholianischen Versammlung zum Sektor Y-1337 installiert, das als Frühwarnsystem dienen soll, sofern die Klingonen oder Tholianer eine Invasion planen würden. Doch könnte man sich fragen, ob man hier überhaupt von einer Invasion sprechen kann, ist der Großteil dieses Raumgebietes doch unbeansprucht. Des Weiteren gilt zu bedenken, dass dies alles weitab des Föderationsraumes stattfindet, sodass es durchaus nachvollziehbar wäre, wenn sich die Tholianer durch die nicht nur aus externer Sicht kaum erklärbare Präsenz einer Raumstation der Sternenflotte in dieser Region bedroht fühlen.
      Es liegt also auf der Hand, dass alles nach einer Deeskalation der angespannten Lage schreit. Was spricht nun dagegen, den Tholianern zu gestatten, die iconianischen Hinterlassenschaften zu untersuchen, möglicherweise sogar in Kooperation mit der Sternenflotte, um dies als gemeinsamen Ansatzpunkt zu nehmen, um einen Schritt in Richtung eines gegenseitigen Verständnisses zu gehen? Oder sich aus dieser für die Föderation strategisch unbedeutenden Region zurückzuziehen, um die Lage zu entspannen? Doch Fehlanzeige, musste erst neulich festgestellt werden, dass die Sternenflotte einen völlig entgegengesetzten Kurs zu verfolgen scheint, der die Lage weiter eskalieren lassen könnte. So hat das Flottenkommando einen größeren Verband in diese Region entsandt, um Sternenbasis 613 und die Föderationskolonie Little Eden zu schützen, sollten die Tholianer einen eher unwahrscheinlichen Überfall planen, denn keine der Parteien dürfte daran Interesse haben, wegen ein paar Ruinen einen Krieg zu beginnen. Während dieser Schritt nun vielleicht aus Sicht der Sternenflotte rein defensiv ist, wird er aus Sicht der Tholianer eher als zusätzliche Bedrohung interpretiert werden, der letztendlich das auslösen könnte, was erneut zahlreichen Föderationsbürgern das Leben kosten könnte. Wieso die Sternenflotte also voll auf Eskalation zu setzen scheint und damit einen Krieg mit den Tholianern riskiert, obwohl es nicht einmal um den Schutz des Föderationsgebietes geht, sondern eines weit außerhalb liegenden Raumgebietes, leuchtet nicht nur uns, sondern auch zahlreichen Experten nicht ein.
      Und das führt uns zu einer wichtigen Frage: Hat die Sternenflotte überhaupt ein Recht darauf, sich in diese Angelegenheit einzumischen? Schließlich geht es hier nicht um den Schutz der Föderaton, sondern um eine Region weit außerhalb, die praktisch kein Föderationsbürger kennt. Und dennoch wird hier erneut auf Eskalation gesetzt, so wie es im letzten Jahrzehnt häufig die Strategie der Sternenflotte zu sein gewesen schien. Nur dieses Mal geht es nicht einfach nur um die Möglichkeit eines kleineren Konfliktes, hier geht es um einen möglichen Krieg zwischen der Föderation und der Klingonenallianz, ausgelöst durch die Annexion eines fremden, militärisch unbedeutenden Raumgebietes weit außerhalb des Föderationsraums durch die Tholianer. Und das führt uns auch gleich zur Antwort auf unsere Frage: Nämlich dass trotz des möglichen archäologischen Wertes dieser Region, des dort beheimateten Eden-Dreibundes (wohl gemerkt zwar ein Verbündeter der Föderation, aber kein Mitglied und ohne vertraglichen Anspruch auf militärische Hilfe) und der 4000 Seelen großen Föderationskolonie Little Eden auf PX-312, weder die Sternenflotte noch die Föderation ein Interesse oder gar ein Recht darauf hat, einen bewaffneten Konflikt mit der Klingonenallianz zu riskieren, nur um wie so häufig im Verlauf des letzten Jahrzehntes die Muskeln spielen zu lassen und nicht zurückweichen zu müssen. Zurückweichen aus einem Raumgebiet, das weit ab der Föderation liegt, nicht zur Föderation gehört und auf das die Föderation auch gar keinen Anspruch hat. Daher sollte sich jeder von uns die Frage stellen, ob es der Stolz und die Kurzsichtigkeit unserer Politiker sowie mancher hochrangiger Sternenflottenadmiräle wirklich wert sind, dafür die Leben unserer Angehörigen, gar den verheerendsten Konflikt seit dem Dominionkrieg zu riskieren. Auch wenn die Antwort eigentlich auf der Hand liegen dürfte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Sabine Keller ()

    • Vedekversammlung wählt neuen Kai

      Vedekversammlung wählt neuen Kai
      Teero Anaydis neues religiöses Oberhaupt aller Bajoraner
      Jo'kala, Bajor, 09.09.2391 (68687,24), SP
      Nach dem längsten Wahlkampf, welchen Bajor in seiner jüngeren Geschichte erlebt hat, hat die Vedekversammlung nun endlich ein neues religiöses Oberhaupt gewählt. Dass dabei der 63jährige Teero Anaydis zum neuen Kai auserkoren wurde, lässt auf einen wesentlichen Rechtsruck in der bajoranischen Gesellschaft hindeuten. Wie bereits zuvor berichtet, stammt Kai Teero aus dem gleichen orthodoxen Orden wie die vormalige Kai Win und hat schon während des ein Dreivierteljahr andauernden Interregnums mehrfach verlauten lassen, dass nach seiner Wahl zum Kai diverse Dinge im Innern, was die bajoranische Gesellschaft als solches und im Äußeren, was das Verhältnis von Bajor zur Föderation betrifft, den vorherrschenden Gegebenheiten angepasst werden müssten.

      Dies mag, oberflächlich betrachtet, für den einfachen 'Wächter'- oder 'FOX'-Leser harmlos klingen, könnte man es doch lediglich für Wahlkampfgetöse halten, hat doch noch jeder Anwärter auf das Amt des Kai auch die extremen Strömungen innerhalb der Vedekversammlung zufriedenstellen müssen. Diejenigen jedoch, welche willens sind, sich eingehender mit den Aussagen Kai Teeros auseinanderzusetzen, kommen nicht umhin, die politische Sprengkraft zu erkennen, welche diese Vorschläge enthalten.

      Neben außenpolitischen Gedankenspielen, welche im Extremfalle sogar einen Austritt von Bajor aus der Föderation nach sich ziehen könnten, existieren darüber hinaus bei den Verantwortlichen auch noch Pläne, welche durchaus darauf abzielen könnten, mittelfristig das alte Kastensystem, die D'jarras, wieder einzuführen, was in der Konsequenz sowieso zu einem Ausschluss aus der Föderation führen würde.

      Diese in subtiler Weise während des Wahlkampfes geäußerten Veränderungsvorschläge werden durch Datenmaterial, welches unserer Redaktion zugespielt wurde und welches aus dem Umfeld des neu gewählten Kais zu stammen scheint und von uns auf seine Echtheit verifiziert werden konnte, bestätigt.

      Laut diesem Dokument strebt das neue religiöse Oberhaupt der Bajoraner nach einer Sonderstellung des Planeten Bajor innerhalb der Vereinigten Föderation der Planeten, da sich im bajoranischen Sektor das einzige stabile Wurmloch in den Gamma-Quadranten befindet. Zum jetzigen Zeitpunkt entzieht es sich unserer Kenntnis, was genau für Sonderrechte der Kai vom Föderationsrat in dieser Angelegenheit einzufordern gedenkt, jedoch ist uns das Druckmittel, welches er für diese Verhandlungen einzusetzen beabsichtigt, bekannt: Es ist eben im Extremfall der Austritt Bajors aus der Planetengemeinschaft. Das Kalkül, welches damit verfolgt wird, liegt auf der Hand: Nach einem Ausscheiden von Bajor aus der Föderation würde das Wurmloch somit außerhalb föderaler Jurisdiktion liegen.

      Es bleibt abzuwarten, ob es sich hierbei lediglich um eine Verhandlungsstrategie handelt, oder ob die Bajoraner tatsächlich gewillt sind, wieder aus der Föderation auszutreten, falls ihren Forderungen nicht nachgekommen wird.

      Für beide Fälle erwarten wir mit Gespanntheit die Reaktion des Föderationsrates. Wird man sich auf den Winkelzug Kai Teeros einlasssen und damit der Möglichkeit der Erpressung durch die Mitgliedswelten Tür und Tor öffnen, oder wird man sich an föderales Gesetz halten und damit riskieren, das einzige stabile Wurmloch im Quadranten zu verlieren?

      Commander Saori Harada
      Erster Offizier
      USS Jo'kala NCC-84233
    • FMG: Beitrag zur Notwendigkeit militärischer Diskussion

      Der Zukunft zugewandt
      Die Notwendigkeit militärischer Diskussion - Ein Öffentlichkeitsbeitrag der Föderal-militärischen Gesellschaft
      von Captain Princeps Kaaran Xukathal'yre'Rakos
      Mürwik, 30.09.2391 (68747,30)

      In den ersten Tagen und Wochen des Raghdorkrieges 2384 waren die prozentualen Verluste der alliierten Streitkräfte so hoch wie niemals zuvor in einem Konflikt. Gleich ob Romulaner, Klingonen, Cardassianer oder die Föderation, keiner zeigte sich den Invasoren auf dem Schlachtfeld gewachsen. Zumeist wird dies mit dem Vorteil der Überraschung und einer technologischen Überlegenheit auf Seiten der Raghdor erklärt. In Teilen trifft dies gar zu, so traten die Politik als auch das Militär dem Angriff völlig unvorbereitet entgegen, der über die bereits angeschlagene Cardassianische Union herein brach und binnen kürzester Zeit das Ausmaß einer Bedrohung für den ganzen Quadranten erreichte. Die den Raghor eigene Fähigkeit, den Zeitverlust durch interstellare Reisen über das Öffnen von Subraumspalten auf ein Minimum zu begrenzen und ohne Vorwarnung hinter den Linien des Gegners zu erscheinen, war von immensem strategischen Wert, konnte man doch die Streitkräfte des Kontrahenten umgehen und von jeder Versorgung abschneiden. Dass ein Desaster für die Alliierten dennoch ausblieb, wird den mangelnden Fähigkeiten der raghdoranischen Admiralität geschuldet sein. All diese Überlegungen vergessen jedoch, dass den Raghdor, fliehend aus einer fernen, dem Untergang geweihten Galaxis, jede Form von Infrastruktur fehlte und damit die Grundlage für einen erfolgreich zu führenden Krieg. Wo die Alliierten auf Stützpunkte, Nachschubdepots und Kommunikationswege zurückgreifen konnten, stand den Raghdor nicht mehr zur Verfügung, als die Frachträume ihrer Schiffe füllte. Der Vorteil der Überraschung, der sich aus dieser gleichwohl für den Subraum zerstörerischen Antriebstechnologie für die Raghor ergab, kann somit nicht allein als Grund begriffen werden, weshalb erfahrenes und gut ausgebildetes Personal, derer es in den alliierten Streitkräften mannigfaltig gab, in diesem Ausmaß bei der Gefechtsführung versagte.

      Die Ursache ist vielmehr in dem Umstand zu finden, dass die führenden Militärs des Alpha-Quadranten mit einer Taktik konfrontiert wurden, welche diese aus ihrer Denkweise nahezu völlig verdrängt hatten: Überlastung der Verteidigung durch Masse im Angriff. Im Laufe der Jahrhunderte hatten sich die Föderation und die ihr angrenzenden Mächte stumm darauf geeinigt, kapitalen Schiffen mit in ganzen Zahlen geringer, doch enorm leistungsfähiger Offensivbestückung den Vorzug zu geben, worauf sich in der Folge die militärische Theorie spezialisierte und andere Konzepte aus dem Blick verlor. Dass dem Militär des Dominion eine ähnliche Kampftaktik zugrunde lag, wurde zum Glück der Sternenflotte, die Raghdor hingegen erfüllten diese Erwartungshaltung nicht. Der Einsatz von Jagdgeschwadern in großer Menge, gestartet von den als Träger fungierenden Mutterschiffen, stellte die Verteidigungssysteme der alliierten Schiffe vor eine unlösbare Aufgabe.

      Jeder Einheit steht eine endliche Menge an Verteidigungskapazität zur Verfügung. Diese summiert sich aus aktiven und passiven Gegenmaßnahmen, Leistung der Schutzschilde und Rumpfpanzerung. Während die beiden letztgenannten Punkte feste Konstanten gemessen am technologischen Entwicklungsstand der Konstrukteure sowie die finale Verteidigungslinie bilden, besteht die höchste Priorität darin, durch eine Vielzahl von Abwehrsystemen feindliche Offensivsysteme wie Torpedos - oder auch Raumjäger - unschädlich zu machen, bevor diese Schaden provozierende Gefechtsentfernung erreichen. Die Fähigkeit zur Abwehr nahender Gefechtskörper ist jedoch begrenzt auf die Anzahl der Gegenmaßnahmen. Wird diese in einer oder mehreren Salven überschritten, müssen alle darüber hinaus gehenden Gefechtskörper als Treffer verbucht werden. Diesem Vorgang liegt ein mathematisches Muster zugrunde, dass als Salvenkampf-Modell bekannt ist und theoretisch beschreibt, welche Einheit in einem Gefecht unter bekannten Voraussetzungen den Sieg davon tragen wird.

      Eine tragende Rolle nimmt die Computerleistung bei der Bemessung der Verteidigungskapazität ein. Die enorme Ausdehnung des Schlachtfeldes und die einem Gefecht im Raum zugrunde liegenden Geschwindigkeiten schließen eine manuell durchgeführte Abwehr feindlicher - und vom Computer gesteuerter - Gefechtskörper aus. Erfassung, Positionsbestimmung und Berechnung mit Erfolg einzuleitender Gegenmaßnahmen müssen in Zeitrahmen durchgeführt werden, welche bei weitem die Fähigkeiten der meisten bekannten Spezies übersteigen. Die Ziele einer Verteidigungsstrategie zu definieren verbleibt Aufgabe der Taktischen Offiziere, sie umzusetzen obliegt hingegen dem Computer. Im Krieg mit den Raghdor zeigten sich diese der Herausforderung nicht gewachsen, zu groß war die Menge gegnerischer Ziele, als hätte verhindert werden können, dass ein großer Teil davon seine Offensivsysteme effektiv zum Einsatz bringen konnte; - mit den bekannten, verheerenden Konsequenzen.

      Erst im weiteren Verlauf des Konfliktes gelang es der Sternenflotte, wirksame Instrumente zu ersinnen, um der Gefechtstaktik der Raghdor begegnen zu können. Zunächst wurde der Überraschungsvorteil durch die Subraumspaltentechnologie mittels des Frühwarnsystems BAT ('Braunstein Anomaly Tracking', Anm. d. Red) negiert, womit Konfrontationen von Kampfverbänden auf eine vorhersehbare Ebene gebunden wurden. Eine der populärsten Maßnahmen war die Entwicklung und Produktion des sogenannten Clustertorpedos, eine Waffe, die sich nach Abschuss und Erreichen der Gefechtsentfernung durch den Trägerkörper in zahlreiche, unabhängige Sprengköpfe aufteilte, um so auf breiter Fläche und gegen viele Ziele synchron wirken zu können. Diese Anpassungen, aber auch die desaströs schlechte Ausgangsposition der Raghdor führten schließlich im Nachklang der Schlacht bei Veritar IV zu dem bis heute gültigen Waffenstillstand.

      Kann man nunmehr davon ausgehen, dass insbesondere die Sternenflotte aus dieser Erfahrung eine Lehre gezogen hat? Bedauerlicherweise müssen Zweifel geäußert werden. Für die fehlende Bereitschaft, sich auch in Zeiten des Friedens mit militärischer Entwicklung über das Notwendige und insbesondere über das Offensichtliche hinaus zu beschäftigen, zahlten im Raghdorkrieg tausende Offizier, Unteroffiziere und Mannschaften aufgrund unzureichender Vorbereitung mit ihrem Leben. Eine gegenläufige Tendenz ist derzeit nicht auszumachen, wofür auch das Verschwinden des Clustertorpedos aus dem Arsenal der Sternenflotte schon kurz nach Kriegsende spricht. Ebenso bleiben Investitionen in Projekte zur Entwicklung von separaten Gefechtscomputern aus, deren Unabhängigkeit vom primären Computersystem einigen freien Raum in den Schiffsrümpfen beanspruchen würde, die jedoch zugleich den Besatzungen eine weit höhere Aussicht auf Erfolg garantierten, als dies gegenwärtig der Fall ist. "Si vis pacem, para bellum" ("Wenn Du Frieden willst, bereite Dich auf den Krieg vor", Anm. d. Red.), hieß es bereits in frühester Zeit auf der Erde. Dies bedeutet nicht etwa, seine Ressourcen in einem exorbitanten Maß der Rüstung zu überantworten, sondern sich vielmehr der Vorstellung nicht zu verschließen, wozu ein potentieller Feind in der Lage sein könnte.

      Rear Admiral Princeps Kaaran Xukathal'yre'Rakos
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    • Der Fall des Vice Admiral Kaval

      Der Fall des Vice Admiral Kaval
      San Francisco, 02.10.2391 (68753,7 ), AS

      Vor drei Tagen war es gewesen als Vice Admiral Kaval, Leiter des Sternenflottengeheimdienstes seinen Rücktritt bekannt gegeben hatte. Aus internen Kreisen heißt es, dass Präsident Trimborn diesem eher zähneknirschend entsprochen hätte. Denn eines ist sicher: der Vorfall wird von vielen in der Föderation sehr unterschiedlich bewertet werden.

      Und so haben die Spekulationen begonnen, ob es wirklich die romantische Beziehung mit seiner orionischen Biographin Paual ist, welche Ursache des Rücktritts ist. Kaval, welcher, wie es in der andorianischen Kultur üblich ist, seit 30 Jahren mit zwei Frauen und einem Mann verheiratet ist, gilt als konservativ, loyal und traditionsbewusst. Zudem kann er, zumindest bis jetzt, eine mustergültige Karriere vorweisen.

      Kaval ist nun ein weiterer Admiral aus der Spitze der Sternenflottenführung, welcher dieses Jahr seinen Rücktritt vollzieht. Aus dem Verteidigungsministerium hieß es dazu, dass man den Rücktritt bedaure, die Sternenflotte aber genügend Nachwuchs besitze und der Posten zügig wieder besetzt werden kann.

    • FMG: Informationsübermittlung durch Kurierschiffe - Eine Alternative?

      Renaissance der Kurierschiffe?
      Alternativen zur Subraumkommunikation - Ein Öffentlichkeitsbeitrag der Föderal-militärischen Gesellschaft
      von Captain Princeps Kaaran Xukathal'yre'Rakos
      Mürwik, 19.10.2391 (68797,93)

      Information ist einer der Grundpfeiler militärischer Operationen und kann entscheidend dazu beitragen, Gefechte siegreich zu beenden oder sie bestenfalls bereits im Vorfeld durch eine gut gewählte Strategie gänzlich zu vermeiden unter gleichzeitiger Erfüllung der Zielvorgaben. Es liegt somit im Eigeninteresse, die Übertragung von Informationen mit höchstmöglicher Geschwindigkeit und Sicherheit vorzunehmen, um zu gewährleisten, dass sowohl die Führung, wie auch die Kräfte vor Ort ihre Entscheidungen auf Basis umfassender Kenntnis der Lage treffen können.

      Ein Blick in die Vergangenheit verschiedener Spezies zeigt, dass diese im Grunde einfach erscheinende Aufgabe zu einer Herausforderung werden kann. In den überwiegenden Fällen geht der Entwicklung des Warpantriebs und damit der Einleitung einer neuen Ära infolge der Auswirkungen von interstellarer Raumfahrt ein globalisiertes Kommunikationsnetzwerk voraus; - die Grundlage zur Übertragung von Informationen. Einen Planeten zu vernetzen stellt in in diesem Stadium der Entwicklung kein Problem dar, die räumlichen Dimensionen sind äußerst bescheiden, sodass eine ständige Direktverbindung zu jedem denkbaren Punkt jederzeit garantiert werden kann. Mit Beginn der interstellaren Raumfahrt ändern sich diese Bedingungen jedoch, da die Ausdehnung des zu überbrückenden Raumes rasch zunimmt und die Möglichkeiten herkömmlicher Kommunikationsmittel übersteigt, sowohl was die Reichweite betrifft, als auch die Geschwindigkeit des Übertragungsmediums. Die unmittelbare Folge ist, soweit noch nicht geschehen, die Entwicklung der Subraumkommunikation, doch diese unterliegt ebenso Grenzen. Die gegenwärtige, wenn auch im Vergleich zur Milchstraße zu vernachlässigende Größe des föderalen Territoriums konfrontiert die Sternenflotte mit der Aufgabe, Informationen zuverlässig vom Hauptquartier zu den Sektorkommandos und von dort zu den Raumschiffen oder Raumbasen zu transportieren.

      Das erste Problem ist die Reichweite. Auch moderne Sendeanlagen mit ausreichend hoher Energiekapazität überspannen aufgrund der Signalzerstreuung selten mehr als eine Strecke von 30 Lichtjahren, was die Einrichtung von Relaistationen bedingt, welche die Nachrichten auffangen, verstärken und weiterleiten können. Um zu garantieren, dass sich alle Punkte innerhalb des eigenen Territoriums in Reichweite einer Relaisstation befinden, ist ein fest installiertes Netzwerk erforderlich, das allerdings sehr anfällig für Störungen ist. Bereits der Verlust nur einer Relaisstation, etwa in Vorbereitung eines Angriffes, kann einen Sektor gänzlich von Informationen aus dem Hauptquartier abschneiden. Das zweite Problem betrifft die Geschwindigkeit. Obschon Subraumkommunikation erheblich schneller ist als Warp, ist die Trägerwelle den physikalischen Bedingungen des Subraums unterworfen und kann nicht über ihre maximale Geschwindigkeit hinaus. Trotz zahlreicher Versuche einer Beschleunigung ist es daher nicht zu vermeiden, dass die Informationsübertragung abhängig von der Entfernung des Empfängers Zeit benötigt, mitunter Tage oder gar Wochen.

      Die Umstellung von Direktkommunikation zurück zu der Erkenntnis, auf Informationen angewiesen zu sein, welche zum Zeitpunkt des Erhalts bereits veraltet sein können, stellt für viele raumfahrende Spezies zunächst eine Herausforderung dar. Die Entwicklung neuer Kommunikationstechnologien genießt aus diesem Grund auch in der Föderation viel Aufmerksamkeit, trotzdem die Fortschritte in den letzten Jahrzehnten als eher gering einzuschätzen sind. Als ein vielversprechender Ansatz kündigte sich die Hypersubraumkommunikation in Form der MIDAS-Phalanx an, jedoch setzt diese Methode weiterhin einen mit bestimmten Eigenschaften ausgestatteten Pulsar voraus zur Erzeugung des als Übertragungsmedium dienen Mikrowurmlochs. Pulsare dieser Art sind bedauerlicherweise äußerst selten, sodass in naher Zukunft nicht mit einem flächendeckenden Einsatz gerechnet werden kann.

      In eine gänzlich andere Richtung geht ein Vorschlag, der jüngst für Aufsehen sorgte und Anlass dieses Artikels ist. Eine Forschungsgruppe bestehend aus Schiffbauingenieuren unter Leitung des renommierten Captain Dr. Rice legte ein Konzept zur Konstruktion eines unbemannten Kurierschiffes vor. Im Grunde genommen ist es ein Rumpf mit einem enorm widerstandsfähigen Warpantriebssystem, einer Navigationseinheit und dem Datenspeicher für die zu übertragenden Informationen; - sowie, auf Wunsch des inzwischen in Reserve stehenden Vice Admiral Edward von Tirpz, ein Selbstzerstörungsmechanismus für den Fall eines unbefugten Zugriffsversuchs. "Raumschiffe müssen Treibstoff sparen für ihre langen Reisen und ihren Antrieb schonen, um notwendige Wartungen zu minimieren. Unser Kurierschiff muss dies nicht, es ist umfassend robust konstruiert und erfüllt nur einen einzigen Zweck: Kommandeure weit entfernter Schiffe und Einrichtungen mit Informationen zu versorgen für den Fall, dass die Subraumkommunikation ausfällt oder zu unsicher wird", so Captain Dr. Rice während der Vorstellung seiner Pläne im Rahmen einer Vorlesungsreihe in den Räumlichkeiten der Marineschule Mürwik. Noch steht eine Prüfung der Vorschläge durch das Konstruktionskommando der Sternenflotte aus und es ist davon auszugehen, dass Kurierschiffe der bisher gebräuchlichen Subraumkommunikation nachgeordnet sein werden. In der Krise hingegen, wenn Informationen sicher und unabhängig von angreifbaren Relaisstationen transportiert werden müssen, stellen diese Kurierschiffe in Zeiten, da Direktverbindungen über interstellare Entfernung hinweg reine Utopie sind, trotz ihrer geringeren Geschwindigkeit eine tatsächliche Alternative dar.

      Rear Admiral Princeps Kaaran Xukathal'yre'Rakos
      » Niemand ist der Allmacht näher als ein General auf dem Schlachtfeld «

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    • Kommentar zur tholianischen Expansionspolitik: Können wir es uns leisten einfach abzuwarten und nicht einzugreifen?

      Kommentar zur tholianischen Expansionspolitik:

      Können wir es uns leisten einfach abzuwarten und nicht einzugreifen?
      Terra, Sternzeit 68813,40 , FO

      Wieder einmal geht es um die seit kurzem praktizierte Expansionspolitik der Tholianischen Versammlung. Doch entgegen mancher Meinung sei hier gesagt, dass wir – weder die Sternenflotte, noch die Föderation im Allgemeinen – es uns nicht leisten können einfach abzuwarten und nichts weiter zu unternehmen. Sicherlich könnte man einwerfen, dass man sich doch einfach an einem runden Tisch mit den Tholianern und den anderen Beteiligten treffen könnte, um die Besitzansprüche zu klären, doch dies scheint – vor allem aufgrund der tholianischen Haltung in letzter Zeit – nicht umsetzbar zu sein.

      Des weiteren sollte hier vor allem noch vermerkt werden, dass die Föderation mittlerweile ein enges diplomatisches Verhältnis zum Dreibund hat. Was sollen unsere anderen Verbündeten denken, wenn wir den Sektor nun einfach an die Tholianer abgeben, ohne an die Interessen der Völker des Dreibundes zu denken? Zumal die tholianischen Expansionsbemühungen bzw. die beanspruchten Sektoren dann direkt an das Hoheitsgebiet des Dreibundes angrenzen würden. Wenn man außerdem der Begründung dieser Gebietserweiterung nachgeht, so halten diese Angaben einer genaueren Prüfung nicht stand, vor allem da vor kurzem neue Daten gefunden wurden, welche aufzeigen, dass die Behauptungen haltlos sind.

      Sicher... in der galaktischen Politik mag der Dreibund ein kleines Licht sein, doch sollte man nicht außer Acht lassen, welche Wirkung eine zurückhaltende – oder gar zurückziehende – Aktion auf das politische Parkett haben könnte, auch auf größere Mächte, wie z. B. die Talarianische Republik, die seit dem Zwischenfall im Tohoka-System und der geleisteten Hilfe der Föderation politisch freundlichere Wege zur Föderation eingeschlagen hat. Man sieht also deutlich, dass die Handlungen in diesem Grenzbereich – auch wenn viele Föderationsbürger wohl eher selten bis kaum von diesem Sektor gehört haben, geschweige denn ihn auf Anhieb auf einer Sternenkarte entdecken können – wegweisend für die Zukunft der Beziehungen der Föderation zu anderen Mächten sein könnte.

      Weiterhin sollte man auch nicht die klingonische Position zu diesem aggresiven Expansionsverhalten der Tholianer vergessen, welche de facto nicht klar bezogen ist. Auch hier könnte man damit argumentieren, dass die Klingonen abwarten wollen, um die Reaktion der Föderation zu analysieren und dann entsprechend ihre Handlungen planen, möglicherweise. Wir wissen alle, dass die Klingonen seit jeher auf Schwäche reagiert haben, vielleicht benutzen sie die Expansionsbestrebungen der Tholianer auch nur als Messgrad, um die Bereitschaft und den Einsatzwillen der Föderation und der Sternenflotte zu testen.

      Wie sie sicher sehen ist dieses kleine Raumgebiet gar nicht so unbedeutend, wie es auf den ersten Blick aussieht – auch wenn man die nahe Gral-Passage außen vor lässt – und der drohende Konflikt dort könnte einen Wendepunkt einleiten. Vielleicht ist auch diese Problematik der eigentliche Knackpunkt und der Grund, weswegen man kaum ein aussagekräftiges Statement seitens des Föderationsrates oder des Oberkommandos der Sternenflotte zu diesem Thema bekommt. Es bleibt also weiterhin spannend.

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    • Sternenflotte schlägt Tholianische Invasionsstreitmacht bei Sternenbasis 613 zurück - Sind die Kampfhandlungen damit schon beendet?

      Sternenflotte schlägt Tholianische Invasionsstreitmacht bei Sternenbasis 613 zurück - Sind die Kampfhandlungen damit schon beendet?
      PX-312, 28.10.2391 (SZ 68822), MB

      Vor wenigen Stunden endeteten im Orbit von PX-312 die Kampfhandlungen zwischen Einheiten der Sternenflotte und der tholianischen Invasionsstreitmacht. Wie Rear Admiral Davion in einer Pressemitteilung bekannt gab handelte es sich dabei jedoch nicht um die einzigen Kampfhandlungen zwischen Föderation und Tholianischer Versammlung. So sei unmittelbar nach dem Angriff tholianischer Schiffe auf die USS Jo'kala der aus Leichten Kreuzern der Steamrunner-Klasse bestehende Verband Pischon von der Marianenwolke aus in den tholianischen Raum eingedrungen und habe dort zahlreiche Depots und Nachschubposten zerstört. Lediglich zwei der sechs Schiffe überstanden die Operation in feindlichen Territorium, doch habe der Überfall maßgeblich dazu beigetragen die "Tholianer zu einer schnellen Entscheidung zu zwingen" und außerdem das Anrücken der Verstärkungen der 22. Flotte gedeckt.
      Weitere Hinhalteaktionen haben die Ankunft der tholianischen Streitmacht im System zudem weiterhin verzögert. Mit Hilfe der Verstärkungen von der 22. Flotte konnte der Angriff der Tholianer unter hohen Verlusten zurückgeschlagen werden. Das Sektorkommando sprach vom Verlust von neun Schiffen und 1447 Besatzungsmitgliedern. Die fliehenden tholianischen Kräfte konnten von den eintreffenden Elementen der 22. Flotte gestellt und aufgerieben werden.
      Die 22. und 8 Flotte stehen weiterhin in Alarmbereitschaft, auch wenn es während des gesamten Konflikts keine konkreten Anzeichen für eine Ausdehnung des Kampfgebietes gegeben hatte. Das Sternenflottenkommando und der Präsident der Föderation halten sich wie bereits seit Beginn der Krise mit öffentlichen Stellungnahmen zurück.
      Auch deswegen bleibt unklar, ob der aktuelle Konflikt mit der Beendigung der Kampfhandlungen bei Sternenbasis 613 bereits beendet ist oder weitere militärische Zusammenstöße folgen werden. Unter Experten wird nun verstärkt die Meinung vertreten, dass die tholianische Militäroperation in der Tat hauptsächlich das Ziel hatte, die Entschlossenheit der Föderation bei der Verteidigung ihrer Bündnispartner zu testen. Dies könnte auch als Erklärung für die geringe Anzahl der beteiligten tholianischen Einheiten dienen. Rear Admiral Davion gab indes bekannt, dass das 2. und 3. Geschwader der 22. Flotte bis auf Weiteres dem Sektorkommando unterstellt bleiben und die Grenze zur Tholianischen Versammlung überwachen werden. In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit den Botschaftern des Eden-Dreibundes auf PX-312 nannte sie die Operation einen "Erfolg auf militärischer, moralischer und politischer Ebene, der jedoch durch das Opfer zahlreicher Sternenflottenangehöriger erkauft werden musste." In seltener Einigkeit bedankten sich die Botschafter der Tribat, Ketgor und Grinori-Allianz bei der Sternenflotte für die Verteidigung des Planeten, dessen Halten aufgrund der Abkommandierung der Dreibundstreitkräfte ins Heimatgebiet der einzelnen Spezies ansonsten kaum möglich gewesen wäre. Für die Zukunft kündigten die Botschafter eine engere Kooperation mit der Föderation und vor allem der Sternenflotte an und stellten bereits die Beteiligung des Dreibundes bei der Überwachung der Grenze zur Tholianischen Versammlung in Aussicht.

      "It is history that teaches us to hope" - Robert Edward Lee
      "I begin to believe that the Muse of history is nothing but a lying bitch" - Jubal Anderson Early

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    • Überwältigende Mehrheit der Föderationsbürger unterstützt Verteidigung des Eden-Dreibundes: Besonders hohe Zustimmungsraten auf Vulkan und Andor

      Überwältigende Mehrheit der Föderationsbürger unterstützt Verteidigung des Eden-Dreibundes
      Besonders hohe Zustimmungsraten auf Vulkan und Andor
      Erde, Paris 13.11.2391 (68866,56)

      Nach einer groß angelegten Umfrage durch das Stata Institut auf Vulan begrüßt eine große Mehrheit der Föderationsbürger die Intervention der Sternenflotte bei der Verteidigung des Eden-Dreibundes gegen den tholianischen Angriff. So sind nach Angaben des Meinungsforschungsinstituts 78 % der Föderationsbürger für die Intervention beim Eden-Dreibund gewesen, 5 % dagegen, 7 % hatten keine Meinung. 10 % der Befragten gaben an nicht zu wissen, worum es in der Umfrage eigentlich gehe. Die im Großen und Ganzen ausbleibenden Stellungnahmen aus Kreisen der Politik und Sternenflotte hatte das Institut veranlasst eine repräsentative Umfrage auf allen Föderationswelten durchzuführen.

      Überraschend ist die hohe Zustimmungsrate auf Vulkan, wo 92 % der Befragten den Militäreinsatz unterstützten. Die Meinungsforscher erklärten dies mit der relativ intensiven Beschäftigung mit politischen und philosophischen Fragen in der vulkanischen Gesellschaft, die ein emotionsfreies Abwägen der Alternativen ermöglicht haben. Weniger überraschend ist die hohe Zustimmungsquote auf dem traditionell dem Militär nahestehenden Planeten Andor, wo 97 % der Befragten angaben den Einsatz der Sternenflotte für richtig zu halten. Für viele überraschend mag die hohe aber dennoch leicht unterdurchschnittliche Zustimmungsquote von 74 % auf Betazed erscheinen. Laut dem Leiter des Stata Instituts Professor Farso sei dies auf das aufgrund der Besatzung während des Dominionkriegs immer noch erhöhte Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung Betazeds zurückzuführen. Dieses Bedürfnis überwiege schon seit knapp zwei Jahrzehnten die eigentlich föderationsweit bekannte pazifistische Grundhaltung der Betazoiden.

      Mit 56 % fiel die Zustimmungsrate auf der Erde äußerst gering auf. Allerdings gaben hier 23 % der Befragten an sich nicht mit der Materie auseinandergesetzt zu haben, während 11 % trotz einer Beschäftigung mit der Thematik keine Meinung haben. 20 % der Befragten lehnten den Einsatz der Sternenflotte jedoch ab. Eine Erklärung hierfür sei, so Farso, das Ausbleiben politischer Stellungnahmen, an denen sich gerade die überwiegend menschliche Bevölkerung der Erde weiterhin besonders stark orientiere. Eine ebenfalls geringe Zustimmung erhielt der Einsatz der Sternenflotte mit 69 % auf Risa, 71 % auf Denobula und 67 % auf Bajor.

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    • Eden-Dreibund weist Gebietsansprüche der Tholianer offiziell zurück: Schicksal der USS Kumari NCC-154 offenbart Unrechtmäßigkeit der tholianischen Annexion

      Eden-Dreibund weist Gebietsansprüche der Tholianer offiziell zurück: Schicksal der USS Kumari NCC-154 offenbart Unrechtmäßigkeit der tholianischen Annexion
      PX-312, 17.11.2391 (SZ 68878), MB

      Der Eden-Dreibund weist drei Monate nach der Annexion nun auch offiziell die von den Tholianern gemäß § 74A, Artikel 13, Absatz 37 des Interstellaren Völkerrechts geltend gemachten Territorialansprüche zurück. Die Tholianer bezogen sich in ihren Ansprüchen auf ungefähr 200 Jahre zurückliegende Kolonisationsunternehmungen duch die Schiffe Harixa und Bobora. Bei diesen schiffen handelte es sich jedoch nicht wie von den Tholianern angegeben um Kolonisationsschiffe sondern um zwei Kriegsschiffe.
      Ermöglicht wurden diese Erkenntnisse durch die Logbücher der USS Kumari, einem Sternenflottenschiff der Daedalus-Klasse, das seit dem Jahr 2186 als vermisst galt. Die Kumari geriet bei einer Routinemission in ein Wurmloch und wurde dabei in den Sektor Y-1441 versetzt. Dort wurde sie von den beiden tholianischen Kriegsschiffen Harixa und Bobora angegriffen und stürzte letztendlich auf einem Eisplaneten ab. Bei dem im System von PX-312 geborgenen ungefähr 200 Jahre alten Wrack handelt es sich wahrscheinlich um eines der beiden Kriegsschiffe.
      Ermöglicht wurden diese Erkenntnisse durch einen Zufallsfund. So tauchten in einem Pfandhaus in Tan Waksa Artefakte von der USS Kumari auf. Dorthin gelangt waren sie über dubiose Kanäle. Die USS Jo’kala wurde damit beauftragt weiteren Hinweisen auf das Schicksal der Kumari nachzugehen und entdeckte nach langer Suche das Wrack des Schiffes, deren Logbücher zum großen Teil noch auslesbar waren.
      Auch die Tholianer waren scheinbar auf die Nachforschungen durch die Sternenflotte aufmerksam geworden, die drohten ihre Gebietsansprüche zu widerlegen. Dies führte schließlich zu einem Angriff der Tholianer auf die Jo’kala und zwang sie zu einem überstürzten Handeln. Das Scheitern der tholianischen Expansionsbestrebungen ist somitauch nicht zuletzt auf die Taten der Besatzung des längst in Vergessenheit geratenen Sternenflottenschiffes zurückzuführen.

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    • Gewalt auf Bajor

      Gewalt auf Bajor
      Büros der föderalen Agrargesellschaft von wütender Menge verwüstet
      Jo'kala, Bajor, 01. Dezember 2391 (SZ 68915,92), AvH
      War es ein spontaner Ausdruck der Unzufriedenheit, oder eine gelenkte Aktion? Den Mitarbeitern der föderalen Agrargesellschaft in Ilvia hier auf Bajor dürfte diese Fragestellung relativ egal sein, sind sie doch nach der letzten Attacke von Bajoranern gerade noch mit dem Leben davongekommen. Uns jedoch, und hier darf man 'uns' ruhig auf die gesamte föderale Bevölkerung beziehen, sollte interessieren, ob die Volksmassen auf diesem Planeten tatsächlich gänzlich unvermittelt die Einrichtungen der Föderation angegriffen haben, oder ob nicht doch geplante Aktionen hinter all dem stecken und wie es darüber hinaus momentan ganz allgemein um Fragen der Sicherheit auf Bajor steht. Vor allem, wenn man diesen Übergriff in Kontext stellt zu den planetenweit immer wieder auftretenden Überfällen auf Nicht-Bajoraner in den letzten drei Monaten.

      Drei Monate sind auch ziemlich genau die Zeit, die seit der Wahl von Teero Anaydis zum religiösen Oberhaupt der Bajoraner vergangen sind ( wir berichteten). Auch wenn wir natürlich dem Kai nicht unterstellen möchten, dass er in irgend einer Weise in diese Vorfälle verwickelt sein könnte, so hat er doch bisher auch nicht mäßigend auf den Teil der Bevölkerung eingewirkt, welcher ganz offensichtlich nicht mit der Mitgliedschaft in der Föderation konform geht. In diesem Zusammenhang muss wohl auch das Wiedererstarken der Kohn-Ma gesehen werden, einer bajoranischen Terroristenbewegung, welche im Befreiungskampf gegen die Cardassianer entstand und welche sich nun offensichtlich dazu berufen fühlt, das bajoranische Volk vom 'Joch' der Föderation zu befreien. Erst kürzlich wurde die USS Jo'kala unter dem Kommando von Captain Sito Reon Ziel eines Anschlags dieser Terroristen. Man kann lediglich vermuten, dass das Schiff, welches von einem bajoranischen Offizier geführt wird, genau aus diesem Grunde ausgewählt wurde.

      Im Namen der Bürger der Föderation fordern wir daher hiermit die Regierungsverantwortlichen auf, wieder Ruhe auf diesem Mitgliedsplaneten zu schaffen. Derartige rassistische Umtriebe dürfen innerhalb einer Gemeinschaft mit eigentlich unumstößlichen Werten nicht geduldet werden. Wenn das bajoranische Volk und seine Führer nicht mit den Verblendeten aus ihren eigenen Reihen umgehen und fertig werden können, sollte zum Schutze der Werte und der Anlagen der Föderation die Sternenflotte dies übernehmen. Genauso fordern wir den Kai des bajoranischen Volkes auf, sich endlich zu positionieren und zu zeigen, auf welcher Seite er wirklich steht.

      Captain Sito Reon
      Kommandierender Offizier
      USS Jo'kala NCC-84233
      Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
      Scotty me up, Beamie
    • Sternenflotte erklärt Pazifikinsel zum Sperrgebiet

      Die geheimnisvolle Insel der Sternenflotte
      Terra, 08.12.2391 (68933,91), FK

      Wenige Tage nachdem die USS Esquiline NCC-83716 von ihrem Auftrag, der sie in den Kernbereich des Romulanischen Sternenimperiums geführt hatte, zurückgekehrt war und in die Utopia-Planitia-Flottenwerft einlief, wurde eine Insel im Pazifischen Ozean auf Terra von der Sternenflotte offiziell für 24 Stunden zum Sperrgebiet erklärt. Ein offensichtlicher Zusammenhang zwischen diesen beiden Ereignissen besteht zunächst nicht, doch gelang es einigen freien Mitarbeitern, einen Blick auf jene zum Geheimnis gemachte Insel zu werfen und sie konnten bestätigen, mehrere Offiziere aus dem Stab der Esquiline gesehen zu haben. Auch Vice Admiral Gebo Lavin, der Stellvertretende Oberkommandierende, soll sich vor Ort aufgehalten haben, was bislang jedoch nicht eindeutig geklärt werden konnte. Weder das Flottenoperationszentrum noch das Verteidigungs- oder Innenministerium wollten zu dieser Angelegenheit Stellung beziehen.

      Inzwischen wurde bekannt, dass zahlreiche Offiziere der Esquiline befördert wurden, so ist der Kommandant des Schiffes, Commodore Kaaran Xukathal'yre'Rakos, nun das neueste Mitglied im Flaggoffizierskorps der Sternenflotte. Die Wahrscheinlichkeit, dass all dieser Aufwand einschließlich der Erklärung eines Sperrgebiet für ein militärisches Zeremoniell betrieben wurde, mutet ungewöhnlich, geradezu verrückt an, erscheint aber als die plausibelste Erklärung.

      Rear Admiral Princeps Kaaran Xukathal'yre'Rakos
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    • Waffenstillstands- und Gebietsanspruchsverhandlungen ohne tholianische Vertretung

      Ein diplomatischer Witz mit unabsehbaren Folgen – Waffenstillstands- und Gebietsanspruchsverhandlungen finden ohne Vertretung der Tholianischen Versammlung statt.
      PX-312, 17.12.2391 (SZ 68959,35 ), STR

      Der Versuch der Föderation sowie des Edendreibundes einen vorläufigen Schlussstrich unter die vergangenen Kampfhandlungen im Zuge der tholianischen Annexionskrise nahe PX-312 zu setzten scheitern erneut und erhalten einen bizarren Höhepunkt.

      Föderale Diplomaten werden vor dem Kopf gestoßen, als zum Auftakt der Verhandlungen über den Waffenstillstand als auch den Gebietsansprüchen zwischen dem Edendreibund und der Tholianischen Versammlung letztere fernbleibt. Man sprich von einem Affront, den man sich in dieser Form in der Tat nicht vorgestellt hat.

      Ein besonderes Anliegen war die Gebietseinteilung, die den Raum zwischen Edendreibund und Tholianischer Versammlung verkleinert und dem Edendreibund zuspricht.

      „Es handelt sich um einen offiziellen Akt der Anerkennung, mehr eine Formalität, als etwas anderes, aber dennoch. Durch das Wegbleiben der tholianischen Belegschaft tritt der Beschluss zwar in Kraft, aber es zeigt, wie dünn das Eis zwischen den beiden Grenzen ist.“, äußert sich Regor Thain, Abgesandter des diplomatischen Korps. Inzwischen liegt auch eine Stellungnahme des Sternenflottenkommandos vor. In einer kurzen Nachricht verdeutlicht der Oberkommandierende der Sternenflotte, Admiral Eric Vaughn Avallone, persönlich, dass dies ein deutliches Signal ist die Vertretung der Sternenflottenstreitkräfte nicht aus Raum des Edendreibundes abzuziehen bis sich die Situation stabilisiert hat. Es gilt als eine Vorsichtsmaßnahme, mindestens bis eine Stellungnahme seitens der Tholianischen Versammlung vorliegt.

      Gerade das aktuelle Geschehnis gibt der noch relativ neuen Sternenflottenspitze Aufwind, die in den vergangenen Monaten aufgrund des unangenehm harten Eingreifen der Sternenflotte, die immer häufiger in das Licht eines Angriffsheeres gerückt wurde. Auch hier äußert sich Admiral Avvalone kurz dazu.

      „Der Grundpfeiler der Sternenflotte sind Friedenssicherung, Wissenschaft und Entdeckung. Mit diesen Zielen vor Augen werden unsere Offiziere geschult, Schiffe konzipiert und Einheiten entsandt. Es ist ein wertvoller, stabilisierender und friedenssichernder Dienst, den unsere Einheiten bei unseren Verbündeten des Edendreibundes leisteten und weiterhin leisten.“


    • 230 Jahre: Vereinigte Föderation der Planeten, der Traum und die Realität.

      [Blockierte Grafik: http://www.trekzone.de/sfrs/board/images/ufn.png]
      Ein Rückblick auf unsere Geschichte und ein Blick in unsere Zukunft? SD: 68960,07

      Vor 230 Jahren wurde die Föderation gegründet, eine Allianz der Völker zur Förderung der Kultur der einzelnen Mitglieder, der gemeinsamen Erforschung des Universum und im Bedarfsfall der gemeinsamen Verteidigung. Durch Gründung dieser Interspezies Allianz wurde der Hoffnung aller beteiligten Ausdruck verliehen das wenn WIR es schaffen in Frieden zusammen zu arbeiten, es die Galaxys auch könnte. Das Grundgedanke war Edel, es sollte Frieden geschaffen werden im Universum. Doch wie sieht das in der Realität aus? 230 Jahre ist eine schließlich eine lange Zeit.

      Damals wurde Geschichte geschrieben, ein großer, leider anonymer, Visionär sagte: "Unsere Vergangenheit ist blutig, unsere Zukunft aber ist es nicht es nicht." Nun blicken wir einmal zurück in unsere Geschichte. Kriege und Auseinanderseitzung zuhauf. Was ist aus dem Traum geworden, 'nachfolgende Generationen von der Geißel des intergalaktischen Krieges zu befreien' wie es in der Charta steht? Wir hatten Kriege gegen beinahe all unsere Nachbarn, wie kommt es das die Föderation und somit die Sternenflotte immer wieder mit unseren Nachbarn aneinander gerät? Allein in den letzten Jahren hat die Zahl der Militärischen Konflikte drastisch zugenommen. Ein Krieg gegen die Cardassianer, die Invasion der Borg, der Krieg gegen die Klingonen, die Infiltration durch die Gründer, der Dominion-Krieg und nicht zuletzt der Geierkrieg, aber auch mehrere andere Gefechte und Schlachten wie der Tholianer-Überfall auf SB 613 im Bereich des Eden-Dreibundes. Das schiere Ausmaß solcher Gewalt sprengt sämliche Vorstellungen von den opferzahlen nicht zu sprechen.

      Ist der Traum von Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit ausgeträumt?

      Mit blick auf die zunehmende Militarisierung der Sternenflotte und dem deutlich aggressiveren Vorgehen von seiten der Flotte und der Föderation, scheinen gewisse Ideale 'vergessen' worden zu sein. Die jüngsten Ereignisse auf Bajor scheinen die die Befürchtungen das innerhalb der Föderation und der Sternenflotte eine Radikalisierung stattfindet zu untermauern. Rassistische Übergriffe von Bajoranern auf Nicht-Bajoraner und Anschläge gegen Föderationsanlagen nehmen zu. Eine Delegation, aus Bajoraner wird gerade zusammen gestellt um mit dem Kai zu verhandeln und ein Ende der Gewalt zu erreichen. Doch die Frage die keiner stellt ist: "Haben wir das Recht uns einzumischen?" Da Bajor noch Mitglied der Förderation ist werden viele sagen: JA.
      Aber was ist mit der Obersten Direktive der Sternenflotte? Im Kern ist sie ein Ausdruck des Prinzips der Nichteinmischung, vor allem, aber nicht ausschließlich, gegenüber Präwarp-Zivilisationen, weshalb sie deskriptiv auch Nichteinmischungsdirektive genannt wird. Also haben wir das Recht uns ungefragt in die belange Bajors einzumischen? Natürlich werden viele sagen das es hierbei um eine Diplomatische Lösung des Konfliktes geht, aber wie unglücklich der Ausgang mancher Diplomatischer Lösungen oder Kompromisse sein kann, zeigt das Beispiel Maquis.

      Aber zum teil stimmt es das die Mitgliedschaft die Bajoranische Kultur verändert. Wie üblich müssen gewisse Auflagen und Richtlinien erfüllt werden um in die Föderation aufgenommen zu werden, zwangsläufig ändert sich so manches. Doch eine Lokale angelegenheit, die falsch angepackt wird, kann eine Welle der Revolutionen auslösen. Entsteht doch hierbei der Eindruck die Föderation wolle eher ihre interessen wahren und habe so weniger das wohl Bajors im Blick. Ein Austritt Bajors aus unserer Gemeinschaft hätte zur folge, das Wurmloch in den Gamma-Quadranten nicht mehr unter Föderationskontrolle stände und der Zugang würde durch die Behörden Bajors geregelt, die sollte das Verhältnis so angespannt bleiben, sicher alles andere als kooperativ sein werden. Aber eines ist jetzt schon gewiss, nämlich das die Zukunft ungewiss ist.

      Als der Maquis sich von der Föderation lossagte, führte dies zu einer Welle der Gewalt, da die Föderation schnell den Maquis als Kriminell einstufte und jagte. Ein Mitglied des Maquis sagte die Föderation sei wie die Borg, nur heimtückischer. Die Borg sagen einem vorher das man Assimiliert wird, die Föderation macht das schleichender, stück für stück. So das die 'assimilierten' Kulturen es nicht mal merkten. Sollte die Kohn-Ma oder der Kai von Bajor solche Gedanken haben, werden die Verhandelungen in keinem guten Licht stehen. Es bleibt zu hoffen das sämtliche Unzufriedene und jeder Bürger der Föderation sich daran erinnert was es war das in die Föderation geführt hat: Der Wille nach Frieden und zum Wohl aller zusammen zu arbeiten, als Partner. Vielleicht erreicht ja eine Rückbesinnung das, was wir in den letzten Jahren verloren haben: Hoffnung.

      Wir möchten auch die Kohn-Ma dazu aufrufen, einmal nachzudenken, wofür die Föderation steht und wo unsere Gemeinsamkeiten liegen. Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit sind mehr als Worte. Es sind Perspektiven! Ist Terror wirklich die Antwort auf unzufriedenheit? Die Bajoraner waren einst ein friedliches und höchst spirituelles Volk, die Besatzung hat dies radikal verändert, mit dem eintritt in die Föderation sollte eine Rückbesinnung der Bajoraner auf diese Tugenden erreicht werden aber nun? Der Föderation wird vorgeworfen die Bajoranische Kultur zu unterdrücken, aber was macht die Kohn-Ma anderes als genau das mit ihren Aktionen?

      Um mit den Worten von Kanzler Gorkon im 23. Jahrhundert zu enden (auch bekannt aus Hamlet von William Shakespeare): "Trinken wir auf das unentdeckte Land. Die Zukunft!" Viele Leute fürchten sich vor Veränderungen, aber wenn es für Bajor und den Rest der Föderation eine schöne, neue Welt geben soll, dann wird das Leben für die Ältere Generation darin am schwersten sein, den wir sind es die gekämpft und gelitten haben. Und solche Schrecken vergisst man nicht. Aber nur weil es leichter ist Hass aufzubauen, als ihn zu vergessen, sollte dies kein Grund sein um daran festzuhalten.

      Wenn wir wieder lernen zum Wohl aller zusammen zu arbeiten, ist unser Traum nicht ausgeträumt und die Hoffnungen die unsere Vorfahren bei der Gründung der Föderation hatten, könnten Realität werden. Aber Dies ist nur möglich wenn wir geschlossen zusammen stehen, als Einheit und als Freunde.
      Chris Carter
      Lieutenant
      Ingenieur der USS Aurora

      "Manchmal ist das einzige, was gefährlicher als eine Frage ist, eine Antwort." 208. Erwerbsregel

      "Manchmal muss man erst am Abgrund stehen, bevor man die Erlösung finden kann..."

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    • Kohn-Ma Zelle zerschlagen

      Kohn-Ma Zelle zerschlagen
      Wo ist die USS Jo'kala?
      Jo'kala, Bajor, 02.01.2392 (69002,42), SP
      Zwei Wochen, nachdem die USS Jo'kala unter Captain Sito Reon in das Dreon-System entsandt wurde, um sich dort mit führenden Repräsentanten der Kohn-Ma zu treffen, steht fest, dass eindeutig nichts nach Plan verlief. Nicht nur, dass das Schiff der Sternenflotte seit diesem Datum als vermisst gilt, so führten offensichlich auch die angedachten Gespräche zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis.

      Nicht anders ist es zu erklären, dass es kurz nach der Mission der Jo'kala zu einem Gefecht zwischen Schiffen der Sternenflotte, in welches unseren Informationen nach mindestens die USS Algiers, die USS Hippaforalkus und die USS Poseidon verwickelt waren, und einer unbestimmten Zahl von Schiffen kam, welche von Mitgliedern der Kohn-Ma gesteuert wurden. Das Kommunikationsdiktat der Sternenflotte lässt nicht zu, dass wir Ihnen genauere Informationen zur Verfügung stellen können, jedoch lassen unsere Quellen vermuten, dass die Sternenflotte diesen Kampf gewann und die überlebenden Mitglieder der Kohn-Ma in Gewahrsam nahm. Auch wenn sich bisher nur ein recht diffuses Bild der Lage zeichnen lässt, darf wohl mit Recht angenommen werden, dass damit diese Zelle der Kohn-Ma zerschlagen wurde.

      Dieser Erfolg sollte uns jedoch nicht zu euphorisch werden lassen, löst es doch kaum die Probleme, welche weiterhin auf Bajor bestehen, wie kürzlich erfolgte Zwischenfälle beweisen. Ob diese Kohn-Ma Zelle Verbindungen zum inneren Kreis der Führung von Bajor oder gar zum Kai hatte, konnte bisher noch nicht investigativ aufgeklärt werden, was mithin auch am restriktiven Umgang mit Informationen seitens der Sternenflotte liegt. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man vermuten, dass die Sternenflotte uns in diesem Fall absichtlich dumm halten möchte.

      Einen weiteren Punkt in diesen nebulös wirkenden Vorgängen stellt das Verschwinden der USS Jo'kala dar. Laut den Informationen unserer Kontaktleute weiß auch das Oberkommando der Sternenflotte nicht, wo dieses Schiff abgeblieben ist, auch wenn sie gern einen anderen Eindruck erwecken möchten. Eine Zerstörung des Schiffes kann bislang ausgeschlossen werden, da, wie unsere Quellen uns bestätigt haben, nirgendwo genügend Trümmerteile aufgefunden werden konnten, welche auf eine Vernichtung des Schiffes schließen lassen könnten.

      Wieder einmal bleiben wir am Ende also ohne eindeutige Antworten zurück. Dieser Missstand ist zweifellos der mangelhaften Informationspolitik der Sternenflotte geschuldet. Dieser Fakt sollte uns aber nicht weiter verwundern, wenn man sich die Dekadenz der heutigen Sternenflotte vor Augen führt, welche wohl noch nicht einmal davor zurückzuschrecken scheint, eine komplette Insel auf der Erde zu sperren, nur um dort irgendwelche Beförderungen abzuhalten, auf der anderen Seite jedoch nicht dazu befähigt ist, die Pressefreiheit als Grundrecht ordentlich zu würdigen.

      Commander Saori Harada
      Erster Offizier
      USS Jo'kala NCC-84233
    • Das Personalkarussell der Sternenflotte dreht sich weiter

      Das Personalkarussell der Sterneflotte dreht sich weiter
      San Francisco, 10.01.2392 (69026,07), GE

      Neues Jahr, neues Postendomino in der Sternenflotte. Nicht mal ein halbes Jahr ernannt muss die Leiterin der Sternenflottenoperationen, Rear Admiral Zawadi, schon wieder ihren Stuhl räumen. Diese hatte überraschend die Nachfolge von Admiral Morden Forrest angetreten, nachdem dieser aufsehen erregend aus persönlichen Gründen zurückgetreten war. Kritiker monierten schon damals, ob der ebenfalls zu dem Zeitpunkt neue Oberkommandieren Admiral Avallone, welcher sich für die Risanerin eingesetzt hatte, so gut damit beraten war eine unerfahrene Flaggoffizierin mit dem verantwortungsvollen Posten zu betrauen. Die Quittung dafür scheint es nun gegeben zu haben.

      Doch wie es scheint hat man bei der Sternenflotte aus diesem Fehler gelernt. Damit nun nichts mehr anbrennt, wurde, sicher auch auf Druck des Präsidenten, ein alter Haase aus dem Ruhestand reaktiviert: Admiral von Tirpz, welcher zuletzt als Leiter der Sternenflotteneinsatzplanung gedient hatte und etwa im Geierkrieg die Kräfte der Föderation an der Front führte.

      Tirpz war vor etwas mehr als einem halben Jahr zusammen mit Admiral Forrest zurückgetreten, doch die damals angeführten Gründe scheinen nicht so schwer wiegend zu sein, dass die nun erfolgte Rückkehr ausgeschlossen war. Dies gilt ebenso für die im selben Zug ausgeschiedene und nun wieder reaktivierte Admiral Chiron Tianyu. Auch in der Sternenflotte wird wohl nicht so heiß gegessen, wie gekocht wird.

    • Eden-Dreibund: Erste Augmentiertenkolonie auf Tisina II floriert.

      Eden-Dreibund: Erste Augmentiertenkolonie auf Tisina II floriert.
      PX-312/Tisina II, 16.02.2392 (SZ 69126,05), STR

      Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit des Eden-Dreibundes wurde bereits im vergangenen Jahr auf dem Planeten Tisina II die Augmentiertenkolonie Dilmun gegründet. Die Gründung der Kolonie war laut ihren ersten Bewohnern eine Konsequenz aus der zunehmenden Diskriminierung von Augmentierten innerhalb des Eden-Dreibundes. Vor allem die Bevölkerung der Tribat steht Augmentationen gegenüber kritisch gegenüber und auch die Föderation lehnt die kybernetischen Implantate ab. Schon mehrfach hatte es in Tan Waksa Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gegeben.

      Dabei handelt es sich bei den kybernetischen Verbesserungen lediglich um einen Zwischenschritt, bis effektivere und weniger invasive gen- und nanotechnische Lösungen entwickelt wurden. Befürworter betonen jedoch, dass ein Vergleich zu den Borg unzulässig sei, da im Falle des Eden-Dreibundes die Verwendung dieser Technologien auf völlig freiwilliger Basis geschehe. Dies betonte auch der Pressesprecher von AdEvTech, dem Augmentationsunternehmen, welches die Kolonisten bei ihren Bemühungen unterstützt.

      Dies ist auch in Dilmun der Fall, das bereits wenige Monate nach seiner Gründung Form annimmt. Dabei sind selbst die lebensfeindlichen Umweltbedingungen auf Tisina II für die Kolonisten kein Hindernis, ermöglichen ihnen ihre Augmentationen doch einen längeren Aufenthalt im Freien, der für nicht-augmentierten Personen nach wenigen Minuten tödlich wäre. Doch Augmentationen sollen nicht nur beim Bau der Kolonie helfen. Auch die Verwaltung der Kolonie soll von Augmentationen profitieren. So werden sämtliche Entscheidungen basisdemokratisch von allen volljährigen Kolonisten gefällt. Dazu verwenden sie ein bei Bedarf aktivierbares neurales Interface, welches eine effektive Kommunikation zwischen allen Nutzern ermöglichen soll.

      "It is history that teaches us to hope" - Robert Edward Lee
      "I begin to believe that the Muse of history is nothing but a lying bitch" - Jubal Anderson Early
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