Angepinnt Presseschau

    • 25. Jhd.

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    • STG 013 zerstört churianischen Konvoi

      STG 013 zerstört churianischen Konvoi
      Sternenbasis 83, 20.02.2394 (71137,65), SK

      Der vor einigen Monaten von führenden Wissenschaftlern vorhergesagte Bruch der Kruste des Magnetars STG 013, [wir berichteten], hat eine gigantische Druckwelle erzeugt, die sich nun mit annähernder Lichtgeschwindigkeit im umliegenden Raum ausbreitet und bereits ihre ersten Opfer gefordert hat. Ein Konvoi der Churianer, der ca. eine Woche nach dem Ereignis trotz offizieller Warnungen seitens der Sternenflotte durch diesen Sektor flog, wurde vollständig zerstört. Es gibt keine Berichte bezüglich möglicher Überlebenden. Bisher ist auch völlig unklar, warum die Schiffe nicht versucht haben, der Katastrophe durch Einsatz ihres Warpantriebes zu entkommen.


      [Blockierte Grafik: http://www.trekzone.de/sfrs/files/public/Presseschau/MagnetarSchockwelle.jpg]
      Erste, visuelle Aufnahme der Schockwelle von der USS Titan, 8 Stunden nach der Explosion.

      Bekannt ist bisher nur, dass der Konvoi mehrere tausend Tonnen Lebensmittel transportierte, die in der Ferengi-Allianz erworben wurden. Generell liegen uns nur sehr wenig Informationen über die Churianer vor, aber unbestätigten Meldungen aus dem Hause des föderalen Außenministers zufolge wird die Churianischen Republik von starken, gesellschaftlichen Unruhen beherrscht. So könnte der Verlust des Konvois durchaus Einfluss auf die politische Lage in der Heimatwelt !ulChur haben, allerdings ist auch dies reine Spekulation. Durch die isolationistische Politik dieser Spezies, die zudem erst seit relativ kurzer Zeit über den Warpantrieb verfügt und die sich bisher allen Verhandlungen zu einem möglichen Beitritt in die Föderation verweigert, dringen kaum Informationen nach außen.


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      Commander Princeps Femina Sybil Xukathal'yre'Rakos
      Erster Offizier
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    • Kampfhandlungen ausgeweitet - Sternenflotte startet Gegenoffensive



      Kampfhandlungen ausgeweitet - Sternenflotte startet Gegenoffensive

      Adan, 3.03.2394 (SZ 71167,95 ), FO

      Die Kampfhandlungen im erneuten Konflikt zwischen der Tholianischen Versammlung und der Sternenflotte sowie den Streitkräften des Eden-Dreibundes hat eine neue Eskalationsstufe erreicht. Nachdem sich die Gefechte im vergangenen Monat auf Gefechte im Grenzgebiet beschränkt hatten, bei denen die Tholianer das Sensorgitter der Sternenflotte zerstören und die Disposition der verteidigenden Flottenelemente testeten, ging die Sternenflotte nun zu einer Gegenoffensive über. Nicht genauer benannte Elemente der 22. Flotte unter dem Kommando von Vice Admiral Jackson starteten demnach ein Flankierungsmanöver um den Marianennebel herum bis tief ins Gebiet der tholianischen Versammlung. In einer öffentlichen Stellungnahme erklärte Vice Admiral Davion, dass das Ziel der Operation lediglich die Zerstörung militärischer Mittel der Tholianischen Versammlung sei. Außerdem sollen auf diese Weise die Kampfhandlungen möglichst weit entfernt von den besiedelten Welten des Eden-Dreibundes gehalten werden, um zivile Opfer zu verhindern. Die Zerstörung ziviler Einrichtungen oder gar Besetzung einzelner Planeten der Tholianer sei keineswegs geplant.

      Begleitet wurde der "Operation Stonewall" genannte Angriff von entschlossenen Demonstrationen der 22. Flotte entlang der Grenze. Elemente der 22. Flotte drangen dabei entlang des Marianengrabens bis zu 10 Lichtjahre in den tholianischen Raum ein, um die Einsatzgruppe unter Vice Admiral Jackson bestmöglich abzuschirmen. Verlustzahlen seitens der Sternenflotte und ihrer Verbündeten liegen derzeit noch nicht vor. Allerdings haben die Tholianer bereits mehrere Dutzend kleinerer Kriegsschiffe sowie zwei Kreuzer verloren. Die 8. Flotte hält unterdessen ihre defensive Position an der Grenze zwischen Föderation und Tholianern.

      Während die Ausweitung der Kampfhandlungen innerhalb des Dreibundes sowohl von offizieller Seite als auch von der breiten Bevölkerung befürwortet wird, kündeten innerhalb der Föderation bereits mehrere Organisationen Demonstrationen gegen die "kriegstreiberische" und "imperialistische" Politik der Sternenflotte an. Laut dem Sprecher des "Organisationsbündnisses für eine friedlichere Galaxie ohne Waffen und Sternenflotte" Dietrich Chamberlain "überschüttet die Sternenflotte den Quadranten erneut mit dem Blut unzähliger Unschuldiger." Dabei fürchtet Chamberlain einen Krieg mit den Ausmaßen des Dominionkriegs, welcher "wie bereits der vergangene Raghdorkrieg und der sogenannte Geierkrieg vor allem auf die von der Sternenflotte diktierte, aggressiv-imperialistisch-mörderische Politik der Föderation, die jegliche Verhandlungslösungen kategorisch" ausschließe zurückzuführen sei.

      Aus Sektor Y-1337 mehren sich zwischenzeitlich die Anzeichen eines Konfliktes zwischen einzelnen Stämmen der Ketgor. Als mögliche Ursache werden dabei Jahrhunderte alte Konflikte zwischen verfeindeten Stämmen angeführt, welche sich aufgrund der angespannten Situation nicht mehr unterdrücken ließen. Außerdem habe der Krieg zu einer erneuten Verknappung an Versorgungsgütern bei den nomadisch lebenden Stämmen geführt, die bis auf eine Siedlung auf Adan weiterhin zurückgezogen in Sektor Y-1337 leben.

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    • Lage in der Churianischen Republik droht zu eskalieren +++ Sternenflotte entsendet Unterhändler

      Lage in der Churianischen Republik droht zu eskalieren
      Sternenflotte entsendet Unterhändler
      Paris, 08.03.2394 (71181,53), SK

      Die Zerstörung des churianischen Konvois in Folge der Explosion bei STG 013, [wir berichteten kürzlich], scheint bedrohliche Konsequenzen für die im Grenzgebiet zwischen der Föderation und der klingonischen Besatzungszone gelegene Churianische Republik nach sich zu ziehen. Laut aktuellen Informationen [Quelle: Geheimdienst der Sternenflotte] war das Ziel dieses Konvois eine Kolonie der Churianer auf dem Planeten !vaPir. Dort entwickelte sich in den vergangenen Jahren eine stetig wachsende Unabhängigkeitsbewegung gegenüber dem Heimatplaneten, die von der Regierung !ulChurias jedoch strikt abgelehnt wird. Als Folge dieses Konfliktes verhängte die Republik ein Embargo über den Kolonialplaneten, so werden unter anderem lebensnotwendige Nahrungsmittel, die auf !vaPir umweltbedingt nicht erzeugt werden können, zurückgehalten. Die Kolonisten traten dieser Maßnahme entgegen, indem sie zunächst ein Handelsabkommen mit den Ferengi abschlossen, das die Versorgung mit den notwendigen Ressourcen sichern sollte.

      Durch die Zerstörung des Konvois hat sich die ohnehin angespannte Lage in der Kolonie nun drastisch verschärft und die Situation droht zu eskalieren, da sich die churianische Regierung weiterhin strikt weigert, die Kolonisten mit den notwendigen Ressourcen zu versorgen, solange die Kolonie ihr Unabhängigkeitsstreben nicht aufgibt. Wie uns das föderale Außenministerium heute jedoch mitteilte, wandte sich die churianische Regierung trotz ihrer den Konflikt befeuernden Haltung überraschend an die Föderation mit der Bitte, einen Unterhändler zu entsenden, um die inzwischen fast unvermeidlich erscheinenden Kampfhandlungen zu verhindern.

      Die Leiterin des Flottenoperationszentrums, Admiral Sa'ille, entsandte für diese Aufgabe die bereits nahe des republikanischen Gebietes operierende USS Esquiline unter dem Kommando von Rear Admiral Kaaran Xukathal'yre'Rakos.


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      Commander Princeps Femina Sybil Xukathal'yre'Rakos
      Erster Offizier
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    • Unterhändler auf !ulChuria wird Zeuge eines Angriffes +++ Verhandlungen abgebrochen

      Verhandlungen auf !ulChuria abgebrochen
      Sternenbasis 23, 14.03.2394 (71198,12), FK

      Die Pressestelle des Ministeriums der Sternenflotte in Paris gab vor vier Stunden bekannt, dass die Vermittlungsversuche, [wir berichteten], im Konflikt zwischen der churianischen Heimaltwelt !ulChuria und der Kolonie !vaPir gescheitert sind. Wie Außenminister Lakar Valin inzwischen seinerseits bestätigt hat, attackierten die Kolonisten noch vor Beginn der Verhandlungen eine im Orbit von !ulChuria gelegene Raumstation und plünderten die dort gelagerten Nahrungsmittelvorräte. Der überraschende Überfall forderte zahlreiche Opfer, über deren genaue Zahl die churianische Regierung bisher jedoch keine Auskunft erteilt hat. Rear Admiral Kaaran Xukathal'yre'Rakos, der als Unterhändler und somit offizieller Vertreter der Vereinigten Föderation der Planeten in die Churianische Republik entsandt worden war, um eine Lösung in dem von der Eskalation bedrohten Konflikt zu finden, sah sich mit seinem Raumschiff, der USS Esquiline NCC-83716, zum Rückzug gezwungen, um nicht in die Kampfhandlungen und damit in die Auseinandersetzung hinein gezogen zu werden: "Die Besatzung des Schiffes wie auch ich waren zu keinem Zeitpunk unmittelbar bedroht in unserer körperlichen Unversehrtheit. Allerdings ließ Vizepräsident !arTrem keine Zweifel darüber offen, dass der Angriff als kriegerischer Akt gewertet wird und einen unmittelbaren Vergeltungsschlag bedingt. Vor dem Eintritt in den Warptransit erfassten die Sensoren bereits auslaufende Kriegsschiffe verschiedener Klassifizierungen. Ich sah keine Möglichkeit mehr, diplomatischen Einfluss auf den Verlauf der Ereignisse zu nehmen und ordnete daher die Rückkehr zu Sternenbasis 23 an."


      [Blockierte Grafik: http://hauptcomputer.trekzone.de/w/images/a/a6/Luna-Klasse.jpg]
      USS Esquiline NCC-83716

      Ob und welche weiteren Maßnahmen nun ergriffen werden, darüber herrscht noch Unklarheit. Bis auf Weiteres wird sich die Föderation, so eine Meldung aus dem Hause Präsident Trimborns, auf die Beobachtung der Lage in der Churianischen Republik und damit auch im Grenzgebiet zur klingonischen Besatzungszone beschränken.


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    • Churianische Republik im Bürgerkrieg

      Churianische Republik im Bürgerkrieg
      Sternenbasis 23, 17.03.2394 (71208,70), SK

      Der Überfall der Kolonisten von !vaPir auf die orbitalen Raumstationen der Heimatwelt der Churianischen Republik !ulChuria, [wir berichteten], zieht nach Meldung der Sternenflotte furchtbare Konsequenzen nach sich. Noch im Rahmen der inzwischen abgebrochenen Verhandlungsgespräche in Anwesenheit einer föderalen Delegation kündigte der churianische Vizepräsident !arTrem als Reaktion auf den Überfall einen entschlossenen Vergeltungsschlag an. Wie die zur Beobachtung der Lage abgestellten Einheiten der Sternenflotte im Grenzbereich zur Churianischen Republik berichten, erreichte eine Flotte von Kriegsschiffen schon wenige Stunden nach dem Überfall den Orbit der im benachbarten System gelegenen Kolonie !vaPir und begannen mit der Landung von Bodentruppen, offensichtlich mit dem Ziel, die Kolonie militärisch unter Kontrolle zu zwingen und die Unabhängigkeitsbewegung so zu zerschlagen. Diese wird als direkt verantwortlich für den Überfall angesehen, in dessen Verlauf mehrere Angehörige der Stationsbesatzungen ihr Leben verloren und die eingelagerten Nahrungsmittel gestohlen wurden.

      Wie sich die Situation auf der Oberfläche !vaPirs darstellt, konnte bisher nicht genauer umrissen werden, zu wenige Informationen liegen der Sternenflotte bedingt durch die Entfernung vor. Aus abgefangenen Funksprüchen geht jedoch hervor, dass Teile der Kolonialbevölkerung den gelandeten Streitkräften offen entgegen treten, so ist von Demonstrationen die Rede, aber auch von zahlreichen Anschlägen, Attentaten und - soweit dies beurteilt werden kann - bisher lokal begrenzten Kampfhandlungen. Eine weitere Eskalationsstufe dürfte nun vor rund acht Stunden erreicht worden sein, denn wie das Büro Fleet Admiral von Tirpz', Oberkommandierender der Sternenflotte, auf Nachfrage bekannt gab, wurde die Oberfläche wiederholt von den im Orbit Position haltenden Kriegsschiffen beschossen. Auswertungen von Sensordaten der USS Verity, einem Raumschiff der Nova-Klasse, lassen vermuten, das Photonentorpedos ähnliche Antimaterie-Waffen zum Einsatz gekommen sind. In welcher Menge die Sprengköpfe befüllt worden waren, ist unbekannt, in jedem Fall jedoch muss von enormen Schäden an der Infrastruktur und hohen Verlusten unter der Bevölkerung ausgegangen werden.

      Außenminister Lakar Valin appellierte eindringlich an die churianische Regierung, den Waffengang sofort zu beenden, um weiteren Verlusten auf beiden Seiten ein Ende zu setzen. Eine Antwort erhielt er, so ein Sprecher des föderalen Außenministeriums, indes nicht. Präsident Trimborn beobachtet die Entwicklung derweil mit Sorge, nicht nur um der Möglichkeit willen, dass dieser Konflikt sich zu einem Jahre andauernden Bürgerkrieg in der Churianischen Republik entwickeln könnte, sondern insbesondere im Hinblick auf mögliche Konsequenzen für den umliegenden Sektor. Wie bekannt wurde, trafen sich Teile des Kabinetts auf Angel Island mit dem Direktor des Sternenflottengeheimdienstes. Der Inhalt dieser Konferenz wurde der Öffentlichkeit bisher nicht zugänglich gemacht, viele Hinweise deuten aber darauf hin, dass befürchtet wird, der entstehende Bürgerkrieg könne sich auf die klingonische Besatzungszone ausweiten. Im vergangenen Jahr häuften sich Meldungen und Gerüchte, wonach es vermehrt zu Unruhen in der von den Klingonen kontrollierten, romulanischen Bevölkerung gekommen ist und ein Aufstand bevorstehen könnte. Für diese Tatsache spricht auch, dass der Sektor Turia inzwischen als Hochburg des Schmuggels und illegalen Handels mit Waffen gilt. Die Folgen einer solchen Entwicklung können in ihrer Dramatik und Bedeutung für die Stabilität des Gleichgewichts der Kräfte zwischen der Triple Entente und dem Klingonischen Pakt kaum ausreichend beschrieben werden.


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      Commander Princeps Femina Sybil Xukathal'yre'Rakos
      Erster Offizier
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    • Kampf zwischen !ulChuria und !vaPir beunruhigt die Klingonen +++ Kanzler Q'naH stellt Expeditionsstreitmacht "zur Befriedung" auf

      Klingonen stellen Expeditionsstreitmacht auf
      San Francisco, 22.03.2394 (71220,14), FK

      Die einem Bürgerkrieg ähnlichen Zustände in der Churianischen Republik, [wir berichteten], scheinen sich, wie von zahlreichen Beobachtern der Lage vor Ort befürchtet, allmählich auf die Stabilität der Klingonischen Besatzungszone auszuwirken. So teilte die Sternenflottenministerin Katherina Shangvi in einer gemeinsam mit Admiral Sa'ille vom Flottenoperationszentrum herausgegebenen, schriftlichen Presseerklärung mit, dass es auf mehreren Planeten bis hin zu einer Entfernung von 27 Lichtjahren hinter der Grenze zu Unruhen in der romulanischen Bevölkerung gekommen sein soll. Noch kann nicht von einem offenen Aufstand gesprochen werden, da sich die Unruhen auf Kolonien mit einer vergleichsweise geringen Bevölkerungsdichte von selten mehr als 100.000 Personen beschränken. Wie sich hingegen die Lage auf tiefer in der Besatzungszone gelegenen Planeten und insbesondere auf den politischen und wirtschaftlichen Zentren darstellt, ist aufgrund der unzureichenden Anzahl verlässlicher Informationsquellen unklar. Zwar gab Admiral Sa'ille zu verstehen, dass der Geheimdienst der Sternenflotte sich um Aufklärung bemühe, bekräftige indes auch die Notwendigkeit zur vorläufigen Geheimhaltung, um das Leben der im Einsatz stehenden Agenten nicht zu gefährden.

      Über die genauen Ursachen für die Ausweitung des eigentlich lokal begrenzen Konfliktes zwischen !ulChuria und der churianischen Kolonie !vaPir in die Klingonische Besatzungszone besteht bisher keine Einigkeit. Unstrittig ist, dass die mit dem erhöhten Aufkommen von Schiffsbewegungen einhergehende Ablenkung sowohl der föderalen wie auch klingonischen (und z.T. gornischen) Grenzpatrouillen von Schmugglern genutzt wird, um die Tonnage des in die Besatzungszone verschifften Materials deutlich zu erhöhen. Meinungsverschiedenheiten entstehen indes über der Frage, ob der Konflikt die ohnehin bereits auf Widerstand gegen die Besatzung eingestellten Romulaner zusätzlich in ihrer Entschlossenheit beflügelt, oder ob die bereits erwähnte Ablenkung der klingonischen Truppen im Grenzgebiet als günstige Gelegenheit begriffen wird.

      Während man in den Ausschüssen des Föderationsrates über diese Frage noch debattiert, um ein ganzheitliches Bild der Lage präsentieren zu können, hat der Klingonische Hohe Rat unter Führung von Kanzler Q'naH offenbar schon eine Entscheidung getroffen. Kanzler Q'naH, der es sich infolge des andauernden Angriffes seiner tholianischen Verbündeten auf den Eden-Dreibund, [wir berichteten] nur unter großen Schwierigkeiten leisten könnte, einen weiteren Konfliktherd in seinem Reich zu eröffnen, hat die Aufstellung einer Expeditionsstreitmacht befohlen, um den Bürgerkrieg in der Churianischen Republik "[...] zu befrieden". Das sowohl an die churianische Regierung wie auch die Kolonisten gerichtete Ultimatum zur Einstellung aller Kampfhandlungen endet dabei binnen der Zeit, die die Expeditionsstreitmacht bis zur Ankunft im republikanischen Gebiet benötigt. Bisher erfolgte, soweit bekannt, keine Reaktion.


      [Blockierte Grafik: http://hauptcomputer.trekzone.de/w/images/e/e5/Vorcha.jpg]
      Mehrere Angriffskreuzer der Vor'Cha-Klasse könnten der Expeditionsstreitmacht angehören

      Ob dieses Ultimatum jedoch nicht lediglich ein politisches Zugeständnis an die Triple Entente ist, kann und muss in Zweifel gezogen werden. Zum Einen bietet sich den Klingonen eine gute Gelegenheit, ein Exempel zu statuieren mit direkter Botschaft an die Bewohner der Besatzungszone, wonach jeder Gedanke an Aufstand furchtbare Folgen haben könnte. Zum Anderen erlaubt es die Lage der Churianischen Republik - zwischen den Grenzen der Föderation und der Besatzungszone als Teil des Reiches - den Klingonen, ihren Gegnern von der Sternenflotte so nahe wie selten zu kommen, was man durchaus als Test verstehen kann, sollten sich die Kämpfe im Eden-Dreibund weiter ausbreiten und damit ein Eingreifen erzwingen. Aus diesem Grund hat Vice Admiral Rajampet, Stellvertreter von Admiral Sa'ille, bereits eine Warnung an alle Einheiten im Grenzgebiet ausgegeben, sich unter keinen Umständen provozieren zu lassen. Denn einer Sache kann man sich gewiss sein: Wenn die Klingonen anrücken, werden sie nicht zimperlich vorgehen.

      Es liegen keine Informationen darüber vor, ob die klingonische Expeditionsstreitmacht sich noch sammelt oder bereits ausgelaufen ist. Ebenso ist unbekannt, wieviele Raumschiffe ihr angehören werden. Außenminister Lakar Valin betonte indes, er gehe der Einfachheit halber vom schlimmsten aus und je größer die Streitmacht sei, desto schwieriger zu kontrollieren sind die einzelnen, klingonischen Kommandeure. Die Folgen für die republikanische Bevölkerung sind daher kaum absehbar. Aktuell bemüht sich der Außenminister um eine Verbindung nach Qo'noS, um Kanzler Q'naH zu überzeugen, sein Vorhaben aufzugeben oder für die Wiederaufnahme von Verhandlungen zumindest zu verschieben.


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    • Sternenflotte schließt Vorstoß in tholianischen Raum ab - Bedrohung des Dreibundes vorerst reduziert



      Sternenflotte schließt Vorstoß in tholianischen Raum ab - Bedrohung des Dreibundes vorerst reduziert

      Adan, 26.03.2394 (SZ 71231,55), FO
      Wie das Kommando der 22. Flotte berichtet hat die Einsatzgruppe Jackson ihren Vorstoß in den tholianischen Raum mit Erreichen der Position der restlichen 22. Flotte erfolgreich abgeschlossen. Die von pazifistischen Organisationen kritisierte Operation führte Teile der 22. Flotte tief in den tholianischen Raum, wo sie die tholianischen Streitkräfte in mehrere Gefechte verwickelte und der militärischen Infrastruktur der Tholianer schwere Schäden zufügte.

      Wie Admiral Sepok erklärte konnte durch die Bedrohung Tholias und zahlreicher Flottenstützpunkte im Kerngebiet der Tholianischen Versammlung zudem die Bedrohung des Dreibundes auf absehbare Zeit eingedämmt werden. So habe die Anwesenheit der Einsatzgruppe im tholianischen Raum unmittelbar zum Abzug zweier bisher im Grenzgebiet zum Dreibund operierender tholianischer Flottenverbände geführt.

      Er würdigte dabei den Einsatz und die Opferbereitschaft der Angehörigen der Einsatzgruppe, die sich vor allem aus den schnellsten Schiffen der 22. Flotte zusammensetzte. Die hohe Geschwindigkeit des Verbandes habe zahlreiche Überfälle auf unverteidigte Ziele und zahlenmäßig unterlegene Verbände ermöglicht, denen man vor Eintreffen von Verstärkungen erhebliche Schäden zufügen konnte.

      Über Verluste auf Seiten der Sternenflotte liegen zum aktuellen Zeitpunkt keine detaillierten Informationen vor. Auch eine Stellugnahme von höheren Stellen blieb bisher aus. Auf Nachfragen erklärte der Presseoffizier der 22. Flotte jedoch, dass man der tholianischen Regierung gemeinsam mit dem Eden-Dreibund weiterhin Friedensgespräche anböte.



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    • Einsatz der Sternenflotte in der Churianischen Republik angelaufen

      Einsatz der Sternenflotte beginnt
      San Francisco, 03.04.2394 (71254,42), FK

      Der von Präsident Trimborn in seiner Rede vorgestellte Einsatz der Sternenflotte in der Churianischen Republik ist angelaufen. Nachdem es Außenminister Lakar gelungen ist, den klingonischen Kanzer Q'naH davon zu überzeugen, den Vormarsch seiner Streitkräfte an der Grenze zur klingonischen Besatzungszone vorerst zu stoppen, erhielt die Sternenflotte offiziell den Auftrag, für den laufenden Bürgerkrieg zwischen !ulChuria und dem Kolonialplaneten !vaPir eine friedliche Lösung zu finden. Der unter Befehl von Rear Admiral Kaaran Xukathal'yre'Rakos stehende Einsatz befindet sich dabei unter äußerstem Zeitdruck, denn es ist ungewiss, wie lange die Geduld des Klingonischen Kanzlers, des Hohen Rates oder auch des an der Grenze wartenden Flottenkommandeurs währt, denn die von dem Konflikt an der Grenze geschürten Unruhen in der Besatzungszone nehmen weiter zu.


      [Blockierte Grafik: http://hauptcomputer.trekzone.de/w/images/0/08/Harry_Wiki.png]
      Captain Harrison Conrad
      Kommandant USS Aurora NCC-81337

      Admiral Sa'ille vom Flottenoperationszentrum gab unlängst bekannt, welche Einheiten dieser schwierigen Aufgabe zugeteilt wurden. Darunter befinden sich namhafte Schiffe wie etwa die USS Aurora NCC-81337, die USS Esquiline NCC-83716, die USS Fenrir NCC-77089, die USS Pandora NCC-60582-A und die USS Verne NCC-76145. Eine der herausfordernsten Aufgaben betrifft dabei die Versorgung der unzähligen Flüchtlinge, die auf dem Planeten !vaPir den Kampfgebieten zu entkommen versuchen. Aus dem auf Sternenbasis 23 stationierten Stab von Rear Admiral Kaaran Xukathal'yre'Rakos haben wir erfahren, dass Captain Harrison Conrad mit dieser Aufgabe betraut wurde. Bis zur Ankunft aller Einheiten im Einsatzgebiet werden voraussichtlich noch einige Tage bis hin zu einer Woche vergehen.


      Die Redaktion des 'Föderationsnachrichtennetzwerks' wünscht allen Angehörigen der Sternenflotte in diesem Einsatz viel Erfolg und wir hoffen, dass ein jeder unverletzt zurück kehren wird.


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    • Verhandlungen zur Beendigung des churianischen Bürgerkrieges bisher ohne Erfolg

      Verhandlungen zwischen !ulChuria und !vaPir
      haben begonnen!
      Sternenbasis 23, 01.06.2394 (71414,10), FK

      Seit knapp zwei Monaten läuft der Einsatz der Sternenflotte in der Churianischen Republik, was es nötig und erforderlich macht, die bisherigen Ergebnisse einer Bewertung zu unterziehen:


      Als neutralen Austragungsort für die Verhandlungen zwischen den Delegationen von !ulChuria und !vaPir erwählte der Leiter der sogenannten Task Force Churia, Rear Admiral Kaaran Xukathal'yre'Rakos, die nahe des republikanischen Gebietes gelegene Raumstation Sternenbasis 23. Beide Delegationen sind vor Ort eingetroffen, was für sich genommen schon als Erfolg begriffen werden muss, wenn man den Berichten der Sternenflotte folgt. Während Commander Sybil Xukathal'yre'Rakos von der USS Esquiline NCC-83716 trotz der Notwendigkeit einer Eskorte aus einer aktiven Gefechtszone vergleichsweise geringe Schwierigkeiten damit hatte, Botschafter !soLynx von der Kolonie !vaPir zur Sternenbasis zu geleiten, wurde Captain K'Lupa, Kommandantin der USS Fenrir NCC-77089, offenbar mit einem Attentatsversuch auf die Delegation von !ulChuria konfrontiert. Welcher Natur dieser Attentatsversuch war, dazu wollte sich die Sternenflotte nicht äußern solange die Ermittlungen andauern. Mehrere Hinweise sprechen jedoch dafür, dass das Attentat keine direkt tödliche Wirkung entfalten sollte, wonach man entweder von Zurückhaltung bei den Verantwortlichen ausgehen kann oder von einer Warnung, der womöglich entschlossenere Versuche folgen werden, da der erste Versuch durch die Besatzung der USS Fenrir vereitelt wurde.

      Die Verhandlungen wurden bereits aufgenommen, konnten bisher, aller Bemühungen der föderalen Diplomaten zum Trotz, aber noch keine positiven Ergebnisse hervor bringen. Wie aus dem Stab von Rear Admiral Kaaran zu vernehmen, werden die Gespräche zusätzlich erschwert durch die Aufdeckung von Schmuggelaktivitäten auf Sternenbasis 23. Kräfte wie das Orion Syndikat oder private Händler beliefern bisher unbekannte Adressaten in der Churianischen Republik offenbar mit modernen Waffensystemen und heizen den Konflikt so weiter an. Bisher gelang es der Sternenflotte durch strenge Kontrollen, die Mehrzahl dieser Lieferungen abzufangen, darunter auch eine Ladung biogener Waffen, deren Einsatz fatale Folgen gehabt hätte. Die Vertreter der Delegationen beschuldigen sich gegenseitig, in den Besitz dieser Waffensysteme gelangen zu wollen, um dem Konflikt unter Inkaufnahme großer Opferzahlen ein rasches Ende zu bereiten.


      [Blockierte Grafik: http://hauptcomputer.trekzone.de/w/images/d/d6/USS_Honshu.jpg]
      Die USS Fenrir NCC-77089, Nebula-Klasse

      Zeitgleich zur Aufnahme der Verhandlungen bemüht sich die Sternenflotte über und auf !vaPir weiterhin, die Situation nicht zur Gänze eskalieren zu lassen. Die Zahl der Flüchtlinge, die sich auf dem von Wüsten beherrschten Kolonialplaneten vor den Kämpfen in Sicherheit zu bringen versuchen, hat sich in den vergangenen Wochen mehr als verdoppelt. So erreichten allein in den letzten beiden Tagen weitere 22.000 Personen das von der USS Aurora NCC-81337 und der USS Verne NCC-76145 eingerichtete Flüchtlingslager, gelegen zwischen den beiden Hauptsiedlungszentren des Planeten. Captain Harrison Conrad, verantwortlicher Kommandeur für die Versorgung der Flüchtlinge, sieht sich dabei nicht nur mit einem sich verschärfenden Mangel an Ressourcen konfrontiert, auch sickern zunehmend Kampfeinheiten der Kolonialmilizen in das Lager ein, um sich dort vor den Streitkräften der churianischen Heimatwelt zu verbergen oder gar in vereinzelten Fällen zu versuchen, einen Aufstand anzuzetteln. Sollten sie mit diesem Vorhaben Erfolg haben, könnte dies die Position der bisher als neutral geltenden Sternenflotte entscheidend schwächen, wenn diese zum Eigenschutz zur Waffe greifen muss. Noch gilt die Lage als kontrollierbar, die weiter andauernden Auseinandersetzungen und zahlreichen Demonstrationen in den Städten, die immer häufiger in tödlichen Schusswechseln enden, lassen indes vermuten, dass die Sternenflotte schon in absehbarer Zukunft nicht mehr Herr der Lage sein könnte.

      Mit der wohl schwierigsten Aufgabe - neben der Verhandlungsführung - ist indes Captain Robert Sullivan, Kommandant der USS Pandora NCC-60582-A betraut worden. Ihm obliegt die Einrichtung einer Sicherheitszone, um den ständigen Nachschub an Hilfsgütern zu garantieren und um das wachsende Flüchtlingslager gegen direkte Angriffe insbesondere aus dem Orbit zu schützen. Angesichts der Anordnung Präsident Trimborns, jeden Eingriff in die Kämpfe zu vermeiden, kann man nur hoffen, dass die Besatzung der USS Pandora nicht gezwungen sein wird, das Potential ihres Schiffes zum Einsatz zu bringen. "Ich vertraue zur Gänze darauf, dass die Prometheus-Klasse eine ausreichend abschreckende Wirkung erzielt", äußerte sich Rear Admiral Kaaran auf Nachfrage zu diesem Thema. Und weiter: "Darüber hinaus habe ich vollstes Vertrauen in die Fähigkeiten von Captain Sullivan, der Situation nach angemessen zu handeln. Auch sollte nicht vergessen werden, dass nicht die churianischen Schiffe die eigentliche Bedrohung darstellen, sondern das hinter der Grenze wartende, klingonische Expeditionsgeschwader. Ich kann mir sehr plastisch vorstellen, dass einige der Bird of Prey - Besatzungen bereits den Tod ihres Kommandanten planen, nur um endlich losschlagen zu können."


      [Blockierte Grafik: http://hauptcomputer.trekzone.de/w/images/9/96/RSullivan.jpg]
      Captain Robert Sullivan
      Kommandant USS Pandora NCC-60582-A

      Die Situation in der Churianischen Republik als schwierig zu bezeichnen, wäre wohl noch untertrieben. Viel spricht dafür, dass über die bekannten Akteure hinaus weitere Kräfte in dem Konflikt aktiv sind, deren Identität bisher nicht aufgedeckt werden konnte, ebenso wenig wie ihre Motive. Der Sternenflotte gelingt dabei das Kunststück, Teil des Konfliktes zu sein und doch als neutral zu gelten. Es bleibt zu hoffen, dass den Kommandeuren der beteiligten Einheiten und ihren Offizieren dieses Kunststück auch weiterhin gelingt, während die Lage in der Churianischen Republik von einer Entspannung noch weit entfernt ist; - womöglich weiter als jemals zuvor.


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      Fleet Admiral Edward von Tirpz
      Oberkommandierender der Sternenflotte
    • Lan Tian und Ravenwood - Rufaufbesserung trägt Früchte

      Der lange Weg der Rehabilitation

      Lan Tian und Ravenwood machen auf sich aufmerksam – im positiven Sinne
      Titan, 16. Juni 2394 (71456,04), SJ

      Eine freundliche Begrüßung, ein fester Handschlag und recht viel Applaus – so sah die Begrüßung von Geschäftsmann und Geschäftsführer der Walsingham Corp. im Ravenwood Unternehmenszentrum auf Titan aus, und das nicht ohne Grund.

      Seit dem erschütternden Exitor-III-Vorfall 2382 stand Ravenwood auf finanziell wackeligen Beinen und unter ständigen Beschuss seitens der Medien. Kunden gingen auf Distanz oder sagten sich vollends los und die PR-Abteilung konnte die Welle der Empörung und Wut gegen den Konzern nicht brechen.

      „Es war als würde man sie in jungen Jahren in das kalte Wasser werfen und Sie versuchen sich durch Strampeln und Rudern über Wasser zu halten um nicht zu versinken.“, berichtet Celem Sol, Pressesprecher von Ravenwood auf Titan. Ein gutgemeinter Schulterschlag von Greg Shapiro folgt. „Gut, dass wir 2384 auf den Plan traten und euch wieder rausgezogen haben aus dem Wasser!“


      Greg Shapiro

      Die 2384 gegründete Walsingham Corp., ein Ressourcenverwaltungs- und Handelsunternehmen, dass kurz nach der Gründung von Greg Shapiro, einem ehemaligen Sternenflottenoffizier und Veteran der Ersten Schlacht von Chin'toka angeführt wurde, nahm Ravenwood frühzeitig als erstes Großprojekt unter seine Flügel.

      „Wir standen vor einer Mammutaufgabe. Das primäre Ziel war das finanzielle Rückgrat wieder herzustellen. Während diesen Prozesses stellte ich erst fest, welches Potential in diesem Konzern lag und wie sehr die Medienberichterstattung der Bild verschoben hatte, der sich mir in diesem Moment bot. Also sagte ich mir: 'Hey, Greg! Let's go that extra mile!'“

      Mit Erfolg! Ravenwood ist heute wieder ein florierender Konzern, der sich während des Geierkrieges besonders unter Beweis gestellt hat und heute auch wieder eine positive Reputation in der Föderation genießt, die auch durch eine enge Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Sternenflottenoberkommandierenden Eric Vaughn Avallone weiter gefördert wurde.

      Doch nicht nur Ravenwood genießt dank der Walsingham Corp. ein besseres Ansehen sowohl bei den Kunden als auch bei der allgemeinen Bevölkerung. Auch Lan Tian ist ein Prestigename, der sich auf der Referenzliste Shapiros sehen lassen kann.

      „Lan Tian, ja das war im Vergleich zu Ravenwood wie ein Hürdenlauf, bei dem die Hürden höher aussahen als sie effektiv waren. Wir haben das Konzept der privatisierten Streitkraft hergenommen und in ein anderes Konzept abgewandelt. Lan Tian bietet nun auch Konzepte für die Ausbildung von Streitkräften an und stellt Seminarmaterial sowie Dozenten für die Sternenflotte, welches vor allem auch in der Ausbildung von Sternenflottensicherheitspersonal zum Tragen kommt. Ich denke, da kann man sich dann auch durchaus die eine oder andere Meinung zum politischen Geschehen erlauben, sehen Sie das nicht auch so?“

      Es werden mehrere Vorträge gehalten, Statistiken, die die schwarzen Zahlbilanzen beider Firmen darstellen und die Wichtigkeit des Anteilhandels an der Börse vor allem in den letzten Monaten in den Fokus stellen, und zum Schluss stoßen die großen Namen dieses Tages auf eine weiterhin gute Zukunft und der Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte an.


    • Krise in der churianischen Republik: Blickwinkel mit Charlotte Queen

      Krise in der Churianischen Republik: Blickwinkel mit Charlotte Queen
      Sternenbasis 23, 20.06.2394 (71468,07), SK

      Angesichts der immer noch brisanten Lage in der Churianischen Republik haben wir uns entschlossen, eine kurze Reihe von Interviews mit Offizieren der momentan vor Ort agierenden Schiffe zu führen. Ziel ist es, unseren Lesern eine weitere Perspektive zusätzlich zur offiziellen Berichterstattung zu gewähren.

      Unser erstes Interview in dieser Reihe führten wir mit Crewman Apprentice Charlotte Queen, einer jungen Ingenieurin, die auf der USS Fenrir NCC-77089 stationiert ist.


      S.K: Könnten Sie sich der Leserschaft kurz vorstellen?

      C.Q: Mein Name ist Charlotte Queen; ich habe meine ersten paar Jahre auf Exitor III verbracht, bis einige Leute auf die Idee kamen, dass der Planet so 'ne Art modernes Pearl Harbor werden sollte. Ich bin seit kurzem Ingenieurin an Bord des Sternenflottenraumschiffs Fenrir. Vorher habe ich einige Zeit für die Nyberrite-Allianz gearbeitet. Das waren hauptsächlich Kurierdienste und solche Sachen - alles weit weniger aufregend als mein jetziger Job bei der Sternenflotte. Meistens.

      S.K: Mit welchen Aufgaben wurden Sie im Rahmen des Einsatzes in der Churianischen Republik bisher betraut?

      C.Q: Als Ingenieure haben wir die Aufgabe, alles am Laufen zu halten. Größtenteils sind es also ganz normale Instandhaltungsarbeiten. Als wir die churianische Delegation zur Sternenbasis 23 brachten, gingen wir einem Notruf nach. Ein lyncianischer Frachter hatte eine Havarie und wir haben Hilfe geleistet, vor allem das Antriebssystem wieder flott gemacht. Und auf Sternenbasis 23 selbst, nun ja, ich weiß gar nicht inwiefern ich hier ins Detail gehen darf. Es gab ... einige technische Schwierigkeiten, insbesondere mit den Umweltkontrollsystemen in den Quartieren der Diplomaten. Wir gehen der Sache gerade auf den Grund.

      S.K: Wie schätzen Sie persönlich die Lage vor Ort und ihre Entwicklung ein?

      C.Q: Ich halte mich aus der großen Politik raus. Das vermag ich nicht genau einzuschätzen. Ich habe nur so ein mulmiges Gefühl, dass es nicht mehr lange dauert, bis die Klingonen die Lage ausnutzen. Die sitzen uns ja quasi im Nacken und warten nur darauf, bis sich eine gute Gelegenheit bietet, ihren Einflussbereich zu vergrößern und die Gegend hier weiter zu destabilisieren. Wenn sich nicht die Churianer vorher schon gegenseitig an die Gurgel gehen. Aber ich habe Vertrauen in meine Schiffskommandantin, Captain K'Lupa. Sie ist auch Klingonin, also wird sie wohl zumindest die Bedrohung durch die Klingonen sehr gut einschätzen können.

      S.K: Ich bedanke mich für dieses interessante Interview, Crewman Queen.

      Commander Princeps Femina Sybil Xukathal'yre'Rakos
      Erster Offizier
      USS Blind Guardian NCC-83112

      Before you overstep the border, you should explicitly be sure if you are friend or foe...

      Intrinsically tied...
    • Zwei weitere Flotten zur Sicherung des Föderationsraumes im Grenzgebiet zur Tholianischen Versammlung eingetroffen - Kampfhandlungen kommen zum Erliegen



      Zwei weitere Flotten zur Sicherung des Föderationsraumes im Grenzgebiet zur Tholianischen Versammlung eingetroffen - Kampfhandlungen kommen zum Erliegen

      Adan, 27.07.2394 (SZ 71568,57), FO

      Nach langem Zögern hat das Kommando der Sternenflotte sich dazu entschlossen zwei weitere Flotten an die Grenze zur Tholianischen Versammlung zu erlegen. Die 23. und 24. Flotte unterstehen dabei beide dem Befehl von Admiral Osman. Mit dem Eintreffen der beiden Flotten erreicht die Sternenflottenpräsenz im Umfeld der Tholianischen Versammlung damit eine Stärke von knapp 1000 Schiffen. Die 8. Flotte wurde indes in den Dreibund verlegt, und in die 22. Flotte eingegliedert, die bereits seit Monaten mit der Sicherung des Dreibundes betraut ist.

      Begründet wurde dieser Schritt mit dem Angriff der Tholianer auf die Grinori-Welten Tytas, Gerion und Cersas, bei dem 18,5 Millionen Zivilisten ums Leben kamen. Die Präsenz zweier Flotten soll Übergriffe der Tholianer auf Föderationswelten verhindern, die vormals nur von der 8. Flotte geschützt worden waren. Gleichzeitig sollen die stationären Verteidigungsanlagen und Kommunikationseinrichtungen bevölkerungsreicher Welten verstärkt werden.

      Unterdessen sind die Kampfhandlungen zum Erliegen gekommen. Beobachter gehen jedoch nur von einer vorübergehenden Pause aus. Wiederholte Angebote zu Friedensverhandlungen wurden von den Tholianern weiterhin ignoriert. Dennoch wurde seitens der Mitglieder des Dreibunds vorsichtig die Hoffnung geäußert, dass die verstärkte Sternenflottenpräsenz die tholianische Führung nun doch an den Verhandlungstisch bringen könnte.

      "It is history that teaches us to hope" - Robert Edward Lee
      "I begin to believe that the Muse of history is nothing but a lying bitch" - Jubal Anderson Early
    • Blickwinkel mit Seneca Koltasis

      Krise in der Churianischen Republik: Blickwinkel mit Seneca Koltasis
      Sternenbasis 23, 05.08.2394 (71468,07), SK

      Heute führen wir unsere kurze Reihe der „Blickwinkel“-Interviews fort. Meine Gesprächspartnerin ist Lieutenant Junior Grade Seneca Koltasis von der USS Pandora NCC-60582-A.

      S.K: Könnten Sie sich der Leserschaft kurz vorstellen?

      Ltjg. S.K: Ich bin Lieutenant Junior Grade Seneca Koltasis, auf Sauria geboren, und diene seit 2390 auf der USS Pandora. Vorher war ich auf der USS Yunus, USS Armstrong und der mobilen Einsatztruppe, bevor ich nun vor 4 Jahren auf die Pandora versetzt wurde.

      S.K: Mit welchen Aufgaben wurden Sie im Rahmen des Einsatzes in der Churianischen Republik bisher betraut?

      LtjgS.K: Ich folge den Anweisungen von Lieuenant Tevok, meinem Vorgesetzten. Als Sicherheitsoffizierin und Leiterin des ersten Teams bin ich für die Sicherung der Zentrale zuständig, die Verhöre der Aufständischen und für einen geregelten Ablauf im Lager. Zuletzt mußten wir, also mein Team und ich, mit der Unterstützung der anderen, einen Aufstand und Angriff auf das Lager in den Griff bekommen. Es ist nicht gerade einfach, einerseits niemanden zu verletzen, andererseits aber sich gegen Steine und Schüsse zur Wehr zu setzen. Schließlich sollen die Sternenflottenoffiziere hier nicht verletzt werden. Das Personal im Krankenzelt war besonders gefährdet, so daß wir uns dorthin durchkämpften. Inzwischen ist das Lager soweit gesichert, daß niemand mehr um sein Leben fürchten muß.

      S.K: Wie schätzen Sie persönlich die Lage vor Ort und ihre Entwicklung ein?

      Ltjg. S.K: Die Lage vor Ort ... schwierig. Die Flüchtlinge sind traumatisiert, die Versorgung mit Lebensmitteln, Medizin und Schutz kann momentan nur durch die Sternenflotte gewährleistet werden und sie sehen uns als Eindringlinge. Unsere Hilfe wird nicht so positiv wahrgenommen, wie sie sollte. Ich kann die Vorsicht der Flüchtlinge verstehen, aber die Vorwürfe sind haltlos und ungerechtfertigt. Die weitere Entwicklung ist schwer vorhersagbar. Hoffentlich beruhigt sich die Situation, die Verhandlungen sind erfolgreich und alle können wieder friedlich zusammenleben. Allerdings befürchte ich, daß es nicht so laufen wird. Das Mißtrauen innerhalb der Bevölkerung ist groß und ich denke, selbst wenn die Verhandlungen positiv enden, wird es weiter gären und immer wieder Gewaltausbrüche geben. Soviel Wut und Hass ist aufgestaut, daß sich das willkürlich entladen kann. Nur eine wirklich kompetente Führung wird das verhindern können.

      S.K: Ich bedanke mich für dieses interessante Interview, Lieutenant Junior Grade Koltasis.

      Commander Princeps Femina Sybil Xukathal'yre'Rakos
      Erster Offizier
      USS Blind Guardian NCC-83112

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    • USS Pandora NCC-60582-A zerstört!

      Krise bei Churia erreicht mit der Zerstörung der USS Pandora NCC-60582-A einen dramatischen Höhepunkt.

      !vaPir, 08.08.2394 (SZ 71601,44 ), STR

      Wie die Sternenflotte inzwischen bestätigt ist dieUSS Pandora NCC-60582-A bei einem Rettungseinsatz zerstört worden. Laut Aussage des zu jener Zeit als Vertretung für den kommandierenden Offizier Captain Robert Sullivan eingesetzten Commander Jeffrey Barnes befand sich die Prometheus-Klasse bei den Koordinaten von denen ein Sternenflottennotsignal abgesendet wurde, als das Schiff mitten in einem Trümmerfeld eines zerstörten Bird of Prey zwischen drei Vor'cha-Klasse-Schlachtschiffen der Klingonen geriet.

      „HoD Vargoh gab an, dass die Klingonen ebenfalls einem Notsignal nachgegangen waren, welches von einem ihrer patroullierenden Schiffe stammte. Die Situation sendete für den HoD wohl eindeutige Signale, weshalb er zügig zum Angriff gegen uns überging.“, berichtet der Erste Offizier, der sich nun nach diesen traumatischen Ereignissen sowie dem kürzlichen Tod seiner Eltern in medizinisch-psychologischer Behandlung befindet.

      Von dem tatsächlich als vermisst gemeldeten Sternenflottennachschubtransport fehlt bislang jede Spur. Inzwischen gibt es weitere Hintergründe. So scheint die Zerstörung des Bird of Prey in der Tat nicht durch die USS Pandora NCC-60582-A geschehen zu sein und zudem war das Föderationsschiff ganz klar auch Ziel von Sabotageakten noch ungeklärter Natur.

      „Die Energisignaturen sind nicht stimmig und in den Computerprotokollen erscheinen ebenfalls keine Abschusssequenzen. So schließen wir einen von der USS Pandora NCC-60582-A ausgehenden Angriff auf den klingonischen Bird of Prey aus. Die klingonischen Ermittlungsteams bestätigen diese Informationen bereits. Des Weiteren haben wir ein Schildversagen kurz vor der Zerstörung der Unter- und Mittelsektion der USS Pandora in den Protokollen verzeichnet. So gelang es den Klingonen auch so schnell diese Teile der im MVAM befindlichen USS Pandora NCC-60582-A auszuschalten.“, erklärt Captain Lance Traeger, leitender Ermittler einer Sonderkommission des Sternenflottengeheimdienstes, welche im Zuge der Vorkommnisse einberufen wurde.

      „Eine verdächtige Person befindet sich augenblicklich in Gewahrsam und es gibt Hinweise auf ein drahtziehendes Netzwerk, dass uns momentan nur als 'Broker' bekannt ist.“


    • Bolianische Börse verzeichnet Entspannung und Aufschwung

      Entspannung bei Churia sorgt für Entspannung am Markt

      Investoren zeigen wieder Mut zum Handel
      Bolarus IX, 24. August 2394 (71644,97), SJ
      Welchen Einfluss politische Wirrungen auf das sensible, interstellare Marktgeflecht haben, konnte man unlängst wieder am Beispiel der Churia-Krise beobachten.

      Händler suchen händeringend Halt, während die Kurse auf Bolarus IX auf Talfahrt gingen und ein kriegerischer Konflikt, in den sowohl die Sternenflotte als auch die Klingonen verwickelt sein könnten, unausweichlich schien. Doch es scheint das Licht am Ende eines langen Tunnels nun wieder heller zuwerden. Nachrichten aus dem !vaRon-System ließen das diplomatische Ende eines höchst komplizierten Konfliktes verlauten und verschiedene Indizes verzeichneten umgehend signifikante Anstiege. Zu den großen Gewinnern gehören unter anderem Lan Tian, die Yoyodyne Division, Interspace Mining, Ravenwood und T&M Enterprises.

      Auch scheint der Anteilhandel an sich immer mehr an Attraktivität zu gewinnen, vor allem bei Kleinanlegergruppen und Privatinvestoren, die teilweise zu mutigen Käufen inspiriert schienen und jetzt dafür nun belohnt werden.


    • SIC Holding Vorstandsvorsitzender Sebastian Brooks feuert Vorstand der Healix Corporation Thalos Dranar

      Skandal um die Healix Corporation
      Clive Sanderson zu neuem Vorstand gewählt

      Theban I, 07.09.2394 (71683,91), OEJ

      Seit der Gründung der Healix Corporation im Rahmen der SIC Holding war Thalos Dranar der Mann, den man mit der Sparte biologisch-medizinische Forschung in Verbindung brachte. Doch die Ära Dranar nahm nun ein apruptes Ende.

      Der Vorstandsvorsitzende Brooks veranlasste die umgehende Amtsenthebung des Yuzang, dem nun ein Verfahren wegen Veruntreuung, Unterschlagung und Betrugs bevorsteht. Die genauen Umstände dieses Vorfalles skandalösen Ausmaßes sind noch unbekannt, da Brooks jegliche Akteneinsicht außerhalb der rechtsprechenden Behörden verweigert.

      Was jedoch bereits feststeht ist die Nachfoge von Thalos Dranar. Ab September 2394 übernimmt Clive Sanderson das Ruder in der healix Corporation. Sanderson ist ein noch unbeschriebenes Blatt auf dem intergalaktischen Wirtschaftsparkett, jedoch als ehemaliger Wissenschaftler für medizinische Forschung am Daystrom Institut in Göteborg, Schweden, in den Augen Sebastian Brooks der absolut geeignete Mann um die forschende Branche der SIC Holding erfolgreich und zielführend weiter in die Zukunft zu führen.


    • Ferengi fordern Neuverhandlung bestehender Handelsverträge

      Ferenginar schockt Föderation.
      Handel liegt auf Eis und die Verträge hängen in der Luft .

      Sternenbasis 001, 09.09.2394 (SZ 71689,52 ), STR

      In den frühen Morgenstunden des 9. September 2394 ging bei der Föderation eine vorläufige Aufkündigung sämtlicher Handelsverträge mit den Ferengi ein. Die Tatsache, dass die Ferengi Allianz Neuverhandlungen zu den bestehenden Handelsmodalitäten verlangt sei begründet in der gesunkenen Profitabilität der aktuellen Verträge.

      Sowohl hochrangige Politiker, Vertreter verschiedener Handelskammern vor allem aber das Konstruktionskommando der Sternenflotte gingen angesichts dieses Affronts auf die Barrikaden. Welche Außmaße das Eingreifen der Ferengi in das Delikate Ressourcenssystem der Föderation nimmt, lässt sich schnell am Beispiel der Sternenflotte darstellen, die die Fertigstellung der zweiten Charge Trägerschiffe der Chimera-Klasse bis auf weiteres um mehrere Monate, wenn nicht sogar ein Jahr nach hinten verschieben muss. Ein Silberstreif scheint sich jedoch am Horizont abzuzeichnen.

      „Als Reaktion auf die wirtschaftlichen Drohgebährden einer sich etwas arg aus dem Fenster lehnenden Ferengi Allianz haben die großen 6, Lan Tian, Yoyodyne Division, Interspace Mining, Ravenwood, T&M Enterprises und die SIC Holding noch heute ein erstes Treffen anberaumt um eine Lösung für die aus dem Handelsstopp entstehenden Engpässe an Rohmaterial und bereits für die Weiterverarbeitung vorgefertigten Produkten zu finden. Wir versichern, dass zumindest für die Zeit bis zur Etablierung eines neuen Handelsabkommens, die momentan benachteiligten Branchen wieder auf 100%iger Leistung arbeiten können.“, erklärt der kurzfristig zum Vorsitz der G6 gewählte und für seinen energischen und zielgerichteten Führungsstil bekannte Sebastian Brooks, Vorstandsvorsitz der SIC Holding.


    • Admiral Rajampet spricht an der Universität von Alpha Centauri

      Gastrede Rajampets an der Univeristät Alpha Centauris
      Vice Admiral Rajampet spricht vor den Absolventen des Jahrgangs 2394
      Alpha Centauri, 21.09.2394 (71723,45), TAJ

      Sehr geehrte Professorinnen und Professoren, liebe Absolventinnen und Absolventen, verehrte Gäste, ich freue mich, dass ich als Alumni der Universität von Alpha Centauri heute vor Ihnen diese Rede halten darf.

      Ich habe diesen Zeitpunkt und diesen Ort gewählt, um ein Thema zu erörtern, über das zu oft Unwissenheit herrscht und bei dem die Wahrheit zu selten gesehen wird - und doch ist es eines der wichtigsten Themen in der Föderation: der Frieden.

      Welche Art von Frieden meine ich? Nach welcher Art von Frieden streben wir? Nicht nach einem Frieden der anderen Spezies durch die Föderation aufgezwungen wird. Nicht nach dem Frieden des Todes oder der Sicherheit der Unterdrückten. Ich spreche hier von dem echten Frieden. Jenem Frieden, der das Leben lebenswert macht, jenem Frieden, der alle Spezies befähigt, zu wachsen und zu hoffen und ein besseres Leben für ihre Nachkommen aufzubauen, nicht nur ein Friede für Bürger der Föderation, sondern ein Friede für alle Spezies und Nationen. Nicht nur Frieden in unserer Generation, sondern Frieden für alle Zeiten.

      Ich spreche vom Frieden, weil der Krieg ein neues Gesicht bekommen hat. Krieg ist sinnlos in einem Zeitalter, in dem Großmächte umfassende und verhältnismäßig gleichstarke Streitkräfte unterhalten können und sich weigern, zu kapitulieren, ohne vorher auf diese Streitkräfte zurückgegriffen zu haben. Er ist sinnlos in einem Zeitalter, in dem ein einziger Quantentorpedo ganze Städte in Schutt und Asche legen kann und nur Vernichtung bringt. Es ist heute, wenn der Friede gewahrt werden soll, unerlässlich, jedes Jahr mehr in die Aufrüstung zu investieren, die lediglich zu dem Zweck geschaffen werden, sicherzustellen, dass wir sie niemals einzusetzen brauchen. Aber zweifellos ist die Anlage solcher unnützen Arsenale, die nur die Vernichtung und niemals dem Aufbau dienen können, nicht der einzige, geschweige denn der wirksamste Weg zur Gewährleistung des Friedens.

      Ich spreche daher vom Frieden als dem zwangsläufigen Ziel vernünftiger Spezies. Ich bin mir bewusst, dass das Streben nach Frieden nicht so dramatisch ist wie das Streben nach Krieg, und oft treffen die Worte desjenigen, der nach Frieden strebt, auf taube Ohren. Und doch gibt es keine dringlichere Aufgabe für uns.

      Manche sagen, es sei zwecklos, von einem interstellaren Frieden, interstellaren Vereinbarungen oder Abrüstung zu sprechen - und alles sei nutzlos, solange die Klingonen keine aufgeschlossenere Haltung einnehmen. Ich hoffe, sie alle werden dies in Zukunft tun. Ich glaube, wir können ihnen dabei helfen. Aber ich glaube auch, dass wir unsere eigene Haltung überprüfen müssen - als Einzelpersonen und als Gemeinschaft - denn unsere Einstellung ist genauso wichtig wie die ihre. Jeder Absolvent dieser Universität, jeder denkende Bürger, der den Krieg verabscheut und mithelfen will, Frieden zu schaffen, sollte damit beginnen, in sich zu gehen und seine eigene Einstellung zu den Möglichkeiten des Friedens, zum Klingonen Pakt, zum Verlauf der bisherigen Konflikte, zur Freiheit sowie zum Frieden hier in der Föderation zu überprüfen.

      Lassen Sie uns zunächst unsere Haltung gegenüber dem Frieden selbst überprüfen. Zu viele von uns halten ihn für unmöglich. Zu viele von uns halten ihn für nicht zu verwirklichen. Aber das ist ein gefährlicher, defätistischer Glaube. Er führt zu der Schlussfolgerung, dass der Krieg unvermeidlich ist, dass die Föderation zum Untergang verurteilt ist, dass wir uns in der Gewalt von Kräften befinden, die wir nicht kontrollieren können.

      Wir müssen diese Ansicht nicht zu akzeptieren. Unsere Probleme sind von uns geschaffen, deshalb können sie auch von uns gelöst werden. Die Größe, die ein vernunftbegabter Geist erreichen kann, bestimmt jede Spezies selbst. Kein schicksalhaftes Problem der Föderation liegt außerhalb unserer Reichweite. Die Vernunft hat oftmals das scheinbar Unlösbare gelöst - und ich glaube, dass sie dies erneut tun kann.

      Ich spreche jetzt nicht von der absoluten, nicht fassbaren Idee des universellen Friedens und des guten Willens, von der einige Fantasten und Fanatiker immer noch träumen. Ich leugne nicht den Wert von Hoffnungen und Träumen, aber wir würden lediglich Entmutigung und Ungläubigkeit Tür und Tor öffnen, wenn wir das zu unserem einzigen und unmittelbaren Ziel machen würden.

      Wir sollten uns stattdessen auf einen praktischeren, erreichbareren Frieden konzentrieren, der nicht auf einer plötzlichen Revolution der des Geistes, sondern auf einer allmählichen Evolution der etablierten Institutionen basiert - auf einer Reihe von konkreten Maßnahmen und wirksamen Übereinkünften, die im Interesse aller Betroffenen liegen.

      Für diesen Frieden gibt es keinen einfachen Schlüssel, keine großartige oder magische Formel, die sich eine oder zwei Mächte aneignen könnten. Der echte Friede muss das Produkt vieler Nationen sein, die Summe vieler Maßnahmen. Er muss dynamisch, nicht statisch sein, er muss flexibel sein, um den großen Aufgaben einer jeden Generation zu entsprechen. Denn der Friede ist ein Prozess - ein Weg, Probleme zu lösen.

      Bei einem solchen Frieden wird es Streitigkeiten und entgegengesetzte Interessen geben, wie dies innerhalb von Familien und Nationen der Fall ist. Der Friede in der Galaxie wie auch der Friede in einer Nation und auf einem Planeten erfordern nicht, dass jeder seinen Nachbarn liebt. Er erfordert lediglich, dass man in gegenseitiger Toleranz miteinander lebt, seine Streitfälle einer gerechten und friedlichen Lösung unterwirft.

      Und die Geschichte lehrt uns, dass Feindschaften zwischen Nationen wie zwischen Einzelnen nicht ewig dauern. Wie fest unsere Neigungen und Abneigungen auch immer erscheinen mögen, der Gang der Zeit und der Ereignisse wird oft überraschende Verlagerungen in den Beziehungen zwischen Nationen und Nachbarn bringen.

      So wollen wir unermüdlich weiterarbeiten. Der Friede braucht nicht unerreichbar zu sein und der Krieg nicht unvermeidlich. Indem wir unser Ziel klarer definieren, indem wir es greifbarer und weniger fern erscheinen lassen, können wir dazu beitragen, dass alle Spezies es erkennen, Hoffnung daraus schöpfen und sich unbeirrt darauf zu bewegen.

      Lassen Sie uns zweitens unsere Haltung gegenüber dem Klingonischen Pakt überprüfen. Es ist entmutigend, dass kürzlich die USS Pandora durch Klingonen zerstört und uns an den Rande eines neuen Konfliktes gebracht hat. Ebenso haben wir die Entwicklungen in der Churianischen Republik kritisch im Auge behalten und den Konflikt bei Sternenbasis 613. Es traurig, die Größe der Kluft zwischen unseren Spezies zu erkennen, die uns trennt. Es ist aber auch eine Warnung - eine an alle Bürger der Föderation , nicht in die gleiche Falle wie der Klingonische Pakt hineinzutappen, sich nicht nur ein verzerrtes und einseitiges Bild von der anderen Seite zu machen, den Konflikt nicht als etwas Unvermeidliches und den Ausgleich als unmöglich anzusehen und nicht jede Kommunikation lediglich als Austausch von bloßen Worten und Drohungen zu betrachten.

      Keine Regierung und kein Gesellschaftssystem sind so schlecht, dass man das unter ihr lebende Spezies als bar jeder Tugend ansehen kann. Wir als Bürger der Föderation empfinden die Staatssysteme anderer Nationen oft als fremd und gar als abstoßend. Dennoch können wir die Klingonen wegen ihrer Leistungen - sei es in der Wissenschaft und Raumfahrt, in der wirtschaftlichen Entwicklung, in der Kultur und in ihrer ehrbaren Haltung - rühmen.

      Sollte heute - wie auch immer - ein Krieg ausbrechen, dann würden unsere Nationen die Hauptziele darstellen. Es ist eine Ironie, aber auch eine harte Tatsache, dass die beiden stärksten Mächte zugleich auch die beiden Nationen sind, die in der größten Gefahr einer Zerstörung schweben. Alles, was wir aufgebaut haben, alles, wofür wir gearbeitet haben, würde vernichtet werden. Beide Mächte investieren in die Aufrüstung immer mehr Ressourcen um Waffen und Schiffe herzustellen. Ressourcen, die besser für den Kampf gegen Unwissenheit, Wissenschaft, Medizin und der Erforschung der Galaxie aufgewandt werden sollten. Wir sind beide in einem unheilvollen und gefährlichen Kreislauf gefangen, in dem Argwohn auf der einen Seite Argwohn auf der anderen auslöst und in dem neue Waffen zu wieder neuen Abwehrwaffen führen.

      Kurz gesagt: Beide, die Föderation und ihre Verbündeten sowie die Klingonen und ihre Verbündeten, haben ein gemeinsames tiefes Interesse an einem gerechten und wirklichen Frieden und einer Einstellung des Wettrüstens. Abkommen, die zu diesem Ziel führen, sind im Interesse der Klingonen wie auch im unsrigen. Selbst bei den feindlichsten Nationen kann man damit rechnen, dass sie solche vertraglichen Verpflichtungen akzeptieren und einhalten, die in ihrem eigenen Interesse sind.

      Wir wollen also gegenüber unseren Differenzen nicht die Augen verschließen - aber wir wollen auch unsere Aufmerksamkeit auf die gemeinsamen Interessen und auf die Mittel richten, durch die diese Differenzen beseitigt werden können. Wenn wir unsere Differenzen auch noch nicht ganz aus der Welt schaffen können, so können wir doch zumindest dazu beitragen, dass die Galaxie trotz Meinungsverschiedenheiten sicher bleibt. Denn letztlich bildet die Tatsache, dass wir alle Bewohner dieser Galaxie sind, doch das uns im tiefsten gemeinsame Band. Uns allen liegt die Zukunft unserer Kinder am Herzen, und wir sind alle sterblich.

      Lassen Sie uns drittens unsere Einstellung zum Krieg überprüfen. Wir wollen uns daran erinnern, dass wir nicht in eine Debatte verwickelt sind, bei der es darum geht, Pluspunkte zu sammeln. Wir sind nicht hier, um Lob und Tadel zu verteilen oder mit den Fingern auf andere zu weisen. Wir müssen uns mit der Galaxie befassen, wie sie ist, und nicht, wie sie hätte sein können, wäre die Geschichte der letzten Jahrzehnte oder Jahrhunderte anders verlaufen.

      Wir müssen daher auf der Suche nach Frieden ausdauernd bleiben, in der Hoffnung, dass konstruktive Veränderungen innerhalb des Klingonischen Paktes Lösungen in Reichweite bringen könnten, die heute noch unerreichbar scheinen. Wir müssen unsere Politik so betreiben, dass es schließlich das eigene Interesse der Klingonen wird, einem echten Frieden zuzustimmen. Vor allem müssen die Föderation und die Klingonen, bei gleichzeitiger Wahrung ihrer eigenen Lebensinteressen, solche Konfrontationen vermeiden, die einem Gegner nur die Wahl zwischen einem demütigenden Rückzug oder Krieg lassen. Wenn man in unserem Zeitalter den letzteren Kurs einschlagen wollte, dann wäre dies nur der Beweis für den Bankrott unserer Politik - oder den kollektiven Todeswunsch für diese Galaxie.

      Die Waffen der Föderation sollen daher keine Herausforderung darstellen, sie unterliegen einer sorgfältigen Kontrolle, sind für die Abschreckung bestimmt und für den selektiven Einsatz geeignet. Unsere Offiziere sind dem Frieden verpflichtet und in Zurückhaltung geschult. Unsere Diplomaten sind angewiesen, unnötigen Ärger und rein rhetorische Feindseligkeit zu vermeiden. Denn wir können uns um ein Nachlassen der Spannungen bemühen, ohne deshalb in unserer Wachsamkeit nachzulassen. Wir unsererseits bedürfen nicht der Drohungen, um unsere Entschlossenheit zu zeigen. Wir sind aber willens und in der Lage, mit jedem anderen System in der Galaxie in einen friedlichen Wettstreit zu treten.

      Wenn ich von Verbündeten spreche, dann möchte ich einen Punkt klarstellen. Wir sind durch Allianzen an viele Spezies gebunden. Diese Bündnisse bestehen, weil ihre und unsere Sorgen sich im Wesentlichen decken. Unsere Verpflichtung sie zu schützen, ist nach wie vor unverändert, weil unsere lebenswichtigen Interessen die gleichen sind. Die Föderation wird sich mit dem Klingonischen Pakt nicht auf Kosten anderer Nationen und anderer Spezies arrangieren, nicht nur, weil sie unsere Partner sind, sondern weil ihre Interessen und die unsrigen übereinstimmen.

      Lassen Sie uns, meine föderalen Mitbürger, schließlich unsere Haltung gegenüber dem Frieden und der Freiheit hier im eigenen Nation überprüfen. Der Wert und der Geist unserer eigenen Gesellschaft müssen unsere Anstrengungen in der Galaxie rechtfertigen und sie unterstützen. Wir müssen sie im Einsatz unseres eigenen Lebens zeigen - wozu viele von Ihnen, die heute ihr Studium abschließen, eine einzigartige Gelegenheit haben werden, indem sie - wie ich - in den Dienst der Sternenflotte treten oder auf andere Art und Weise die Zukunft der Föderation mitgestalten werden.

      Aber wo immer wir sind, müssen wir alle in unserem täglichen Leben dem Glauben gerecht werden, dass Frieden und Freiheit Hand in Hand gehen. In zu vielen Ecken der Galaxie ist der Friede heutzutage nicht gesichert, weil die Freiheit unvollkommen ist.

      Die Beseitigung des Krieges und der Waffen liegt eindeutig im Interesse des einen wie des anderen. Kein Vertrag, so sehr er auch zum Vorteile aller sein mag und so genau er auch formuliert sein mag, kann absolute Sicherheit gegen die Gefahren der Täuschung und der Umgebung bieten. Aber er kann - wenn er in seiner Durchführung nur wirksam genug ist und nur weitgehend genug im Interesse seiner Unterzeichner liegt - weitaus mehr Sicherheit bieten und weniger Risiken bergen als ein unvermindertes, unkontrolliertes und unberechenbares Wettrüsten.

      Die Föderation wie wir sie heute kennen, wird niemals einen Krieg beginnen. Wir wollen keinen Krieg. Wir rechnen jetzt nicht mit einem Krieg. Die gegenwärtigen und zurückliegenden Generationen von Bürgern der Föderation haben bereits genug - mehr als genug - von Krieg, Hass und Unterdrückung erlebt. Wir werden auf den Krieg vorbereitet sein, wenn andere ihn wünschen. Wir werden wachsam sein, um zu versuchen, ihm Einhalt zu gebieten. Aber wir werden ebenfalls unser Teil dazu beitragen, um eine Galaxie des Friedens aufzubauen, in der die Schwachen sicher und die Starken gerecht sind. Wir stehen nicht hilflos vor dieser Aufgabe und sind nicht hoffnungslos im Hinblick auf ihren Erfolg. Voller Vertrauen und ohne Furcht werden wir weiter arbeiten, nicht in Richtung auf eine Strategie der Vernichtung, sondern in Richtung auf eine Strategie des Friedens.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Malachai Rajampet ()

    • Heimat
      Gewalttätige Unruhen auf Andoria
      Jo'kala, Bajor, 17. Dezember 2394 (SZ 71959,38), AvH
      Als bei Sternzeit 71938,92 die USS Jo'kala in die Milchstraße zurückkehrte, ging nicht nicht nur die Außenmission, welche als die bisher weiteste in die Annalen eingehen wird, zu Ende, sondern gelangten auch die Überlebenden in die Heimat. Auch wenn wir mit diesen um ihre Kameraden trauern, welche während dieses Einsatzes ihr Leben ließen, so freuen wir uns doch ebenso für jeden Einzelnen, welcher noch am Leben ist und mit den Familien, welche jede hinter jedem einzelnen steht. Dieser Fakt, dass Angehörige der Sternenflotte auch Familien haben, wird heutzutage allzu oft vergessen.

      Ob sich Captains Sito Familie über die Rückkehr des Vaters und des Enkels auch gefreut hätte, konnte von uns nicht in Erfahrung gebracht werden, da niemand von seinen Angehörigen aufgrund der momentanen Situation mit uns sprechen wollte. Diesen Wunsch respektieren wir natürlich und so haben wir versucht mit dem Captain selbst zu sprechen. Hierfür erhielten wir jedoch von der Justizinstanz der Sternenflotte keine Erlaubnis. Über seinen Anwalt, Commander Xox, ließ der Captain verlauteten, dass es sich gut anfühlt wieder zu Hause zu sein.

      Wessen man Captain Sito anklagt, konnte von uns derweil ebenso wenig in Erfahrung gebracht werden, wie eine Erklärung für die Tatsache, dass sich der Captain, kurz nach der Rückkehr der Jo'kala, offenbar freiwillig in Arrest an Bord der USS Independence begeben hat. Wir werden selbstverständlich versuchen, Sie auf dem Laufenden zu halten, jedoch hat die Informationspolitik der Sternenflotte bereits bessere Tage gesehen.

      Von Andoria bestätigen sich derweil die ersten Meldungen, wonach es sich bei einer Explosion in einem offizielles Gebäude der Föderation nicht um einen bedauerlichen Unfall, sondern im Gegenteil um eine gezielte Attacke gehandelt hatte. Nicht nur, dass Ermittlerteams Spuren von Sprengstoff gefunden haben, wurde auch bereits ein erstes Bekennerschreiben über die offiziellen Kanäle verbreitet. Demnach übernimmt eine Gruppe von Andorianern, welche sich selbst als die Ztajejeahzen'jahe bezeichnen und verlangen, dass sämtliche föderale Präsenz von Andoria entfernt wird, da sie die Reinheit des Planeten beschmutzen würde, die Verantwortung für den Anschlag.

      Wie viel Opfer dieser feige Anschlag gekostet hat und wie man auf diese neue Bedrohung der Sicherheit reagieren wird, konnte von uns noch nicht in Erfahrung gebracht werden. Bisher wurden all unsere Anfragen mit Verweis auf die offizielle Pressekonferenz von den verantwortlichen Stellen abgelehnt. Wir halten sie natürlich auch hier auf dem Laufenden.

      Captain Sito Reon
      Kommandierender Offizier
      USS Jo'kala NCC-84233
      Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
      Scotty me up, Beamie
    • Intensität der Kampfhandlungen abgenommen, Humanitäre Krise vor Überwindung, Material von tholianischen Gräueltaten an Kriegsgefangenen im Umlauf



      Intensität der Kampfhandlungen abgenommen, Humanitäre Krise vor Überwindung, Material von tholianischen Gräueltaten an Kriegsgefangenen im Umlauf

      Adan, 19.12.2394 (SZ 71964,58), FO

      Entgegen ersten Prognosen stellte sich die Abnahme der Intensität der Kampfhandlungen zwischen den Tholianern und Sternenflotte sowie ihren Verbündeten aus dem Eden-Dreibund als dauerhaft heraus. Nach den hart geführten Gefechten zu Beginn des Krieges, welche sich vom tholianischen Kerngebiet bis nach Adan erstreckten, nahmen Intensität und Anzahl der Kampfhandlungen seit der Entsendung der 23. und 24. Flotte an die föderal-tholianische Grenze dramatisch ab. Unklar bleibt, ob dies tatsächlich Resultat der verstärkten Sternenflottenpräsenz ist oder aber die tholianischen Streitkräfte in den zurückliegenden Kampfhandlungen bereits ihre Offensivkapazitäten eingebüßt hatten.

      Nachdem sie kurz nach Beginn des Krieges tief in den tholianischen Raum vorgestoßen war, lehnt die Sternenflotte weitere Angriffe im tholianischen Territorium nun ab, da diese aufgrund der verstärkten Präsenz nicht mehr nötig seien, um die Bürger der Föderation und ihrer Verbündeten adäquat zu schützen. Zu den Plänen die Pattsituation aufzulösen und der Region den lang ersehnten Frieden zu bringen, machte die Sternenflotte jedoch keine Angabe. Es scheint durchaus möglich, dass die erhöhte Präsenz der Sternenflotte im Bereich der Tholianischen Versammlung permanent wird.

      Unterdessen hat sich die humanitäre Lage auf den Dreibundwelten Tytas, Gerion und Cersas verbessert. Eine großangelegte Umsiedlungsaktion von 25 Millionen Bewohnern Cersas' aus den vom harten Winter bedrohten Regionen in gemäßigtere Klimazonen erwies sich als erfolgreich, sodass der ungewöhnlich strenge Winter weitaus weniger Opfer forderte als zunächst befürchtet. Die offizielle Zahl der zivilen Todesopfer im Dreibund beläuft sich mittlerweile auf 22,3 Millionen. Die Hilfsmaßnahmen verschiedener Behörden des Dreibundes, der Föderation sowie der Sternenflotte und humanitärer Hilfsorganisationen dauert indes an.

      Während für die Bewohner der geschundenen Welten des Dreibundes ein Ende des Grauens in Sicht ist, macht sich in Kreisen der Streitkräfte des Dreibundes und der Sternenflotte eine neue Sorge breit. Mittlerweile kursieren zahlreiche Aufzeichnungen, auf denen zu sehen ist, wie Tholianer mehrere Kriegsgefangene grausamer Folter unterziehen, die angeblich als "biologisches Experiment" der Bildung der tholianischen Bevölkerung dienen sollte. Mitunter werden diese "Experimente" von wissenschaftlichen Laien, stellenweise gar von Schülern, durchgeführt. Yntak'Un drohte in einer öffentlichen Ansprache damit mit allen Gefangenen so zu verfahren, bis nach dem tholianischen Volk auch alle anderen Spezies des Quadranten sich der Minderwertigkeit der den Tholianern unterlegenen Spezies bewusst würden. Gemeinsam mit allen im Presserat der Föderation vereinigten Agenturen haben wir uns dazu erschlossen trotz Vorliegen der Aufzeichnungen keine weiteren Details über die tholianischen Gräueltaten zu veröffentlichen.

      "It is history that teaches us to hope" - Robert Edward Lee
      "I begin to believe that the Muse of history is nothing but a lying bitch" - Jubal Anderson Early