Angepinnt Presseschau

    • 25. Jhd.

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      Beispielsloser Angriff auf den Nagus
      Führende Unternehmen drohen mit Wechsel ins Ausland

      Ferenginar, 24.10.2385 (62811,1), ROS
      Nachdem der Große Nagus Rom wiederholt Forderungen der größten Unternehmen nach arbeitsrechtlichen Änderungen und steuerlichen Entlastungen ablehnte, erhöhen diese nun den Druck auf den Herrscher der Ferengi Allianz. In einer gemeinsamen Pressekonferenz drohten die Unternehmen, in der Föderation sind vor allem die Firmen Slug-O-Cola, Wensten Geldmacherei und Steuerhinterziehung, T-Dome und Scriber Waffendistribution bekannt, mit einer Verlegung ihrer Firmensitze von der Ferengi-Allianz ins Ausland. Dabei wiesen sie darauf hin, dass selbst die "arbeitsrechtlichen Alptraumszenarien in der Föderation" erstrebenswerter seien als die "Beschneidung des freien Handels, ja der Freiheit an sich durch das Mittel des Bösen und der kollektivierenden Gleichmacherei, der Steuer", die mit dem                
      Großen Nagus Rom Einzug in die Ferengigesellschaft gehalten hatte. Die Vorstände der Unternehmen legten im Anschluss daran Pläne zur Verlegung der Firmensitze in die Vereinigte Föderation der Planeten vor, während die Produktion aufgrund der lukrativen Angebote der Regierung in das Kerngebiet der Cardassianischen Union verlegt werden solle. Der Vorsitzende von Slug-O-Cola Nilva betonte hierbei auch den marketingtechnischen Gewinn für die Unternehmen, die sich durch eine Verlegung des Firmensitzes ins Gebiet der Föderation als "weltoffener denn je" präsentieren können.
      Eine Reaktion seitens des Großen Nagus steht zur Stunde noch aus, jedoch gehen Experten davon aus, dass dieser dem Gros der Forderungen der großen Unternehmen nachkommen wird, um ein Scheitern seiner großen Reformanstrengungen zu vermeiden.

      "It is history that teaches us to hope" - Robert Edward Lee
      "I begin to believe that the Muse of history is nothing but a lying bitch" - Jubal Anderson Early
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      Erneut Streitigkeiten im Hohen Rat
      Eskalation bahnt sich an

      Quonos, 6.10.2385 (62761,1), ALS
      Die Spannungen im Klingonischen Reich haben einen neuen Höhepunkt erreicht, als es im Hohen Rat während der Verkündung von Aufrüstungsplänen durch den Stabschef Kanzler Martoks, Q'naH zu einer massiven Störung durch Do'tlhaS kam. Grund für Do'tlhaS' Einwände ist die mutmaßliche Benachteiligung der mit seinem Haus verbündeten kleineren Häuser,                
      welche wie andere kleinere Häuser nach den Plänen Q'naHs am Ende der Prioritätenliste stehen. Auch nachdem der Oberste Militär des Klingonischen Reiches auf die Tatsache hinwies, dass auch die mit seinem ode Martoks Haus verbündeten kleineren Häuser am Ende der Prioritätenliste stünden, zeichnete sich keine Beruhigung der Lage ab.

      "It is history that teaches us to hope" - Robert Edward Lee
      "I begin to believe that the Muse of history is nothing but a lying bitch" - Jubal Anderson Early
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      Demonstrationen auf Melmac III
      Sofortige Umsiedlung gefordert

      Melmac III, 04.11.2385 (62842,55), NCN
      Wie die Pressestelle der Sternenflotte am heutigen Morgen bekannt gab, kam es auf Melmac III zu bislang friedlichen Demonstrationen der dort angesiedelten Raghdor vor den Toren der planetaren Sternenflotteneinrichtungen. Die Demonstranten unterstellen, dass das aggressive Vorgehen der Sternenflotte gegen das entflohene Mutterschiff überspitzt gewesen sei und man nicht länger auf die Versprechungen der Föderation vertraue, da schon in der Vergangenheit auf Worte keine Taten gefolgt                
      hätten. Ein Teil der Demonstranten fordert fraktionsübergreifend das Recht auf Auswanderung in das Gebiet der Fraktion 1, ein anderer Teil möchte dagegen umgehend das "Gefängnis auf Melmac III" verlassen und auf den neuen, vom Föderationsrat versprochenen Planeten umsiedeln können.
      Wie viele der Raghdor-Siedler für diese Forderungen einstehen, ist nicht bekannt. Ihre Anführer verweigern bislang jede Stellungnahme.

      Commodore Helena Ramsey

      Leiterin der Sternenflottenoperationen



      "Im Krieg gibt es entweder einen totalen oder gar keinen Sieg.
      Wer anderer Meinung ist, sollte zu den Ferengi gehen."
    • Oberstes Gericht befasst
      sich mit Melmac III
      Shi'Kahr, 11.11.2385 (62861,7), AS
      Vor einer Stunde gab der oberste Gerichtshof der Föderation bekannt sich mit einer Klage bezüglich des Melmac-Vertrags zu befassen. Geklagt hatten zwei Föderationsratsabgeordnete der LGZ und der BVG. Während der Senat auf Andor die Klage zunächst suspendiert hatte, wird sich der Senat von Vulkan nun der Sache annehmen. Das Gericht merkte dazu an, dass die Ergebnisse zahlreicher Rechtsgutachten zu der Materie mehr als unzufriedenstellend seien und die Sache so endlich mal abschließend geklärt werden solle. Dazu einer der Richter: "Auch, wenn es sich beim Melmac-System praktisch um exterritoriales Gebiet handelt, so darf es doch kein rechtsfreier Raum sein."
      Auf dem Prüfstand wird vor allem eine Klausel stehen, die der Sternenflotte im Fall von unmittelbarer bewaffneter Auseinandersetzungen mit der Fraktion 1 weitreichende Kompetenzen einräumt. Bereits kurz nach der Unterzeichnung war schon strittig geworden, ab welchem Bedrohungsgrad diese Klausel in Kraft treten würde. Durch die anhaltenden Kampfhandlungen und die Ansiedlung von einigen Raghdor der Fraktion 2 war man, zunächst einvernehmlich mit den Raghdor der Fraktion 3, bei einer weiten Auslegung geblieben.


      Siebenfacher Mord in Hotel
      Stellaborn, 14.11.2385 (62870,9), LS
      Gestern Abend wurden während einer Abendgesellschaft in einem Hotel in Stellaborn sieben Personen tot in einer Suite aufgefunden. Auch, wenn der Tathergang durch die Polizei aus Ermittlungsgründen nicht beschrieben wurde, so bestätigte man, dass es sich mit absoluter Sicherheit um Mord handelt. Der Föderationssicherheitsdienst geht nach einer ersten Pressekonferenz von einem Racheakt organisierter Kriminalität aus. Ob es sich dabei um einschlägige Gruppierungen wie das Orion-Syndikat handle wollte man nicht kommentieren, allerdings seinen Experten der Sternenflotte für weitere Untersuchung herangezogen worden. Die genauen Hintergründe seien zum Stand der Ermittlungen noch nicht klar.
      Aus vertraulicher Quelle wurde The Federation Post unterdessen zugespielt, dass es sich bei zwei der Personen um Mitarbeiter des Technologiekonzerns Lan Tian handeln soll. Was es damit auf sich haben könnte lässt sich an dieser Stelle nur mutmaßen, allerdings waren in den vergangenen Monaten immer wieder Mitarbeiter des Konzern wegen zwielichtiger Geschäfte in die Kritik geraten.


      Romulanischer Botschafter bezeichnet
      Annäherung an die Raghdor als Fehler
      Paris, 13.11.2385 (62867,9), ALS
      Der romulanische Botschafter in der Föderation hat sich bei einem offenen Gespräch mit Föderationsratspräsidentin T'Lara entschieden gegen eine Annäherungspolitik seitens der Föderation ausgesprochen. Dabei kritisierte er vor allem die politische Anerkennung der einzelnen Fraktionen, welche den Raghdor "viel mehr Macht gegen die Föderation verleiht, als es die militärische Kapazität [der Raghdor] je könnte". Verständlich zeigte er sich in der Frage, dass die Situation auf Melmac III alles andere als optimal und nicht von Dauer sein könne und machte gleichzeitig klar, dass das Romulanische Sternenimperium die Situation beobachten werde. Auf die Frage, ob man bei einer vollständigen Anerkennung durch die Föderation nachziehen werde, ließ der Botschafter durchblicken, dass dies nicht ausgeschlossen sei.

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    • Shamandalie Vaquas im Interview
      „Demokratie bedeutet Kompromisse zu finden“
      San Francisco, 19.11.2385 (62881,1)
      Nachdem Shamandalie Vaquas sich schon nach einen halben Jahr im Rat als eine der herausragenden Politiker etabliert hat, wollen wir uns die Gelegenheit nicht entgehen lassen die junge Aufsteigerin nach ein paar Themen der aktuellen Politik zu befragen.

      TFP:  Ms. Vaquas. Sie waren, wenn ich das mal so sagen darf, einer der Wegbereiter für die Annäherungspolitik um die Raghdor. Nach der Sondersitzung des Rates schien es so, als würde sich nun endlich etwas bewegen, als wäre der Prozess endlich in Fahrt gekommen, aber nun ist es wieder verdächtig still um die Thematik Raghdor geworden. War das Angebot etwa nur ein leeres Versprechen um die aufgeheizten Gemüter der Raghdor zu beruhigen?
      Vaquas:  Nicht im geringsten. Ich gebe ihnen recht, wenn sie ausdrücken wollen, dass die Raghdorthematik in letzter Zeit aus dem Fokus der Öffentlichkeit geraten ist. Aber das heißt nicht, dass wir nicht an der Sache Arbeiten. Im Gegenteil: wir haben einige Erfolge erzielen können. So haben wie es endlich geschafft auch mit Fraktion 2 auf eine gemeinsame Gesprächsbasis zu kommen. Weiter sind wir kurz vor einer Einigung, welcher Planet ausgewählt werden soll. Die Führung beider Fraktionen steht mit der Föderation völlig konform, dass die Entscheidung und der Vertrag nun aus Euphorie oder Misstrauen schnell über's Knie gebrochen werden soll, sondern zeitnah, aber sauber zustande kommen soll.
      TFP:  Haben Sie angst, dass die konservativen Fraktionen den Vertrag noch kippen oder aufweichen könnten? Immerhin wurden nicht ganz unberechtigter Weise stimmen laut, die mahnten, dass das Plenum während der Sondersitzung sehr progressiv besetzt gewesen sei.
      Vaquas:  Ehrlich gesagt raubt mir dies durchaus den ein oder anderen Gedanken. Aber Demokratie bedeutet schließlich Kompromisse zu finden. Daher kann ich nur alle Abgeordnete bitten sich an dem Prozess zu beteiligen, damit wir am Ende eine Lösung haben, der eine Mehrheit zustimmen kann.
      TFP:  Kommen wir zu etwas, was eher im öffentlichen Fokus steht. Wie stehen Sie zu dem Antrag die Delithium-Gemeinschaftsabgabe wieder abzuschaffen?
      Vaquas:  Ich sehe diesen Antrag als vernünftig. Es war sicherlich nicht verkehrt Bajor nach der raschen Aufnahme in den ersten Jahren in besonderem Maße zu stützen. Aber nun ist es sicherlich genug des guten. Denn der Antrag bedeutet ja keineswegs, dass Bajor nicht mehr Teil anderer Förderprogramme der Föderation sein darf.
      TFP:  Wo Sie es gerade ansprechen. Aktuell steht auch ein Antrag der Vertretung von Betazed auf der politischen Tagesordnung, welcher Fördermaßnahmen aus dem Infrastrukturprogramm der Föderation anstrebt.
      Vaquas:  Das ist ein gutes Beispiel, wie Bajor auch weiterhin durch die Föderation unterstützt werden wird.
      TFP:  Und wie sehen Sie die Unterstützung für Betazed?
      Vaquas:  Die Situation hier ist eine andere. Fakt ist, dass der Raumhafen selbst zehn Jahre nach dem Krieg immer noch nicht ordentlich Repariert ist und einer Modernisierung bedarf. Dass dies nach dieser Zeitspanne immer noch nicht zufriedenstellend passiert ist, ist denke ich auch ein Zeichen, dass die Föderation hier tätig werden sollte. Aber die Zahlen, mit denen im Bezug auf die zukünftige Entwicklung des Flugverkehrs jongliert wird, halte ich doch für ein wenig überzogen. Daher sollte sich die Föderation für eine anständige Modernisierung des Raumhafens von Ledrea mit einsetzen. Wenn Betazed eine Erweiterung wirklich für nötig hält, können sie dann dort die so frei gewordenen Mittel verwenden.
      TFP:  Ich danke für das Gespräch.

       Das Gespräch führte Lester Sinanis
    • Verfolgungsjagd
      Geheimdienst und Sternenflottensicherheit jagen Flüchtigen
      Erde, 28.11.2385 (SD 62908,59), FK
      Ein unbekannter Mann verursachte am gestrigen Tag auf der Air Tram Station vor dem Föderationsratsgebäude einen Tumult, als er verfolgt von Mitgliedern des Geheimdienst der Sternenflotte und der Sternenflottensicherheit versuchte, in der Menge unter zu tauchen und seinen Verfolgern zu entkommen. Verletzt wurde hierbei niemand. Weshalb es zu dem Fluchtversuch kam und was dem Flüchtigen zur Last gelegt wird, ist nicht bekannt, beobachtet werden konnte jedoch, dass es zwischen den Mitgliedern der beiden Sternenflotteninstitutionen zu Zuständigkeitsstreitigkeiten kam.
      Akeen Jarne'O'Katheer-Horus
      Senator im Ältestenrat von Andor


      "Was ist die Mehrheit? Die Mehrheit ist der Unsinn. Verstand ist stets bei wenigen nur gewesen." - Schiller
    • Kurzgefasst
      Nachrichten auf einen Blick
      San Francisco, 30.11.2385 (62913,6)

      Föderationsrat lehnt Antrag zur Abschaffung der Dilithium-Gemeinschaftsabgabe ab
      Nachdem schon im Vorfeld eine breite Mehrheit für diesen Antrag abzusehen war und auch die Vertretung Bajors auf einen Versuch die komplette Abschaffung zu verhindern verzichtet hatte (es wurde ein Gegenantrag bezüglich einer Übergangslösung formuliert, welcher allerdings ebenfalls abgelehnt wurde) ist dieses Ergebnis wohl auch für viele der Abgeordneten überraschend. Der Wirtschaftsausschuss wurde jedoch angewiesen eine anderweitige Verwendung der Mittel zu prüfen.

      Raumhafen von Ledrea wird durch Föderationsmittel saniert
      Nach einer eine längeren Debatte wurde die Lösung der Vertretung von Alpha Centauri mehrheitlich bestätigt, welche Mittel der Föderation für Sanierung und Modernisierung des Raumhafens vorsieht. Der ursprüngliche Antrag der Vertretung von Betazed sah die Fördermittel für einen weiteren Ausbau vor, während die Sanierung durch Betazed getragen werden sollte.

      Kein Verbot von gewaltätigen Holodeck-Programmen
      Nach einer äußerst kurzen Debatte lehnte der Föderationsrat einstimmig ein solches Verbot auf Föderationsebene ab. Es wurde darauf verwiesen, dass jedes Mitglied selbst die Freiheit habe ein solches Verbot für sich zu beschließen.


    • Präsidentschaftswahl
      Eine Kurzanalyse

      Paris, 23.12.2385 (62976,6), LS
      Der Sieg war zwar nicht mehr sehr überraschend gewesen, dass Ergebnis dafür umso mehr. Mit einem klaren Vorsprung konnte sich Helene Jefferies gegen ihren letzten Widersacher Magnus Dera Bolaris durchsetzen. Dieser hatte sich zwar nicht wie Admiral a.D. Det Villan durch seine Position in der Raghdorpolitik ins Abseits manövriert, allerdings auch keine Kompetenzen auf diesem Gebiet vorzuweisen, welches über den Wahlkampf hin Thema gewesen war. So hat es sich letztlich ausgezahlt, dass Jefferies nie wirklich eine klare Position in der Sache bezogen hat. Stattdessen verstand es die Präsidentin geschickt jeden politischen Erfolg öffentlich für sich einzustreichen. So wurde der Durchbruch auf der Dringlichkeitssitzung, den vor allem durch progressive und liberale Politiker erreicht worden war, im Nachhinein intelligent zu Gunsten der Präsidentin instrumentalisiert. Kritikern, die der Präsidentin Untätigkeit vorwarfen, konnte mit dem Einwand, dass eine überstürzte Handlung nur zu einer Destabilisierung führen würde, Einhalt geboten werden und letztlich kam Jefferies wohl auch zugute die Nachrichtenlage um Melmac III nach den eigenen Bedürfnissen steuern zu können.
      Aber auch in anderen Bereichen konnte Jefferies mit ihrer "Politik der Nichtfestlegung" Punkte holen. Etwa der auch für das Präsidialamt überraschende diplomatische Erfolg um das Salpicasystem kam nicht ungelegen während die zunehmend schlecht verlaufenden Verhandlungen mit dem Romulanischen Sternenimperium der Präsidentin nicht angelastet wurden. Nun im Rückblick betrachtet hat Jefferies "Strategie der flexiblen Schadensvermeidung" sich voll ausgezahlt, da sie so zum einen abwenden konnte, dass ihre Kontrahenten bestimmte Themen vollkommen für sich vereinnahmen und zum verhindert hat, dass politische Misserfolge ihren Wahlkampf schwächen und eine zu strikte Agenda ihr Wählerstimmen kostet, welche mit einzelnen Punkten überhaupt nicht klarkommen. Vor diesem Hintergrund ist es aber auch schwer zu sagen welche Schwerpunkte in den kommenden 4 Jahren wirklich umgesetzt werden. Sofern sich die Strategie der Präsidentin nicht ändert, wird dies wohl auch nich unerheblich durch den Föderationsrat selbst bestimmt werden. Aber es ist dennoch davon auszugehen, dass sie stets versuchen wird die Erfolge für sich einzustreichen.

    • Raghdor nicht nur uneins
      über Vertragsmodalitäten
      Melmac III, 20.01.2386 (63055,9), ALS
      Nachdem bereits durchgedrungen war, dass die Verhandlungsposition der Raghdor nicht so stabil war wie erhofft, haben nun mehrere Nachtrichtenorganisationen auf Melmac III berichtet, dass sich die Führung von Fraktion 2 und 3 über zahlreiche zentrale Fragen uneins sind. Unterdessen zeichnet sich die fraktionsübergreifende Spaltung in ein pro-Föderation und ein kontra-Föderation-Lager immer weiter ab. Viele Raghdor der 2. Fraktion aus dem kontra-Föderation-Lager fühlen sich durch ihre Führung nicht mehr vertreten, sodass deren Führer ebenfalls Mitsprache bei den Verhandlungen fordert, wodurch die Verhandlungen weiter unter Druck geraten.
      In den kommenden Tagen wird sich auch der Auswärtige Ausschuss des Föderationsrats mit der Thematik befassen und der Regierung eine Empfehlung aussprechen, bevor in den Verhandlungen mit den Raghdor dem Vertrag der letzte Schliff gegeben wird und es zur Unterzeichnung kommt.
    • Vertrag mit Raghdor kurz
      vor der Unterzeichnung
      Melmac III, 28.01.2376 (63076,8), LS
      Der vor einem halben Jahr durch den Föderationsrat auf den Weg gebrachte Vertrag über die Überlassung eines Systems an die Raghdor auf Melmac III ist kurz vor der Unterzeichnung. Aus Insiderkreisen ist bereits vorgedrungen, dass das Beta-Mensae-System der wohl aussichtsreichste Kandidat ist, die vermutlich zahlreichen weiteren Modalitäten stehen aber noch aus. Anfang der Woche hatte sich der Auswärtige Ausschuss des Föderationsrats noch einmal ausgiebig mit der Thematik beschäftigt.
      "Es sind zwar noch einige Steine vor uns, aber ich sehe nichts mehr, was sich nicht ausräumen ließe. In sofern bin ich zuversichtlich, dass wir eine Gemeinsame Position finden werden, mit denen sich die Föderation als auch die Raghdor auf Melmac identifizieren können", erklärte Außenminister Rosenberg auf einer heutigen Pressekonferenz. Vorwürfe bezüglich einer Erfüllungspolitik gegenüber den Raghdor wies er zurück und verwies darauf, dass man die Fraktion 1 sehr wohl ernst nehme. Zu anfragen, wie die anderen politischen Großmächte zu dem Vorgehen stünden wollte er hingegen nicht kommentieren.


      Neue Kommunikationssatelliten
      in Betrieb
      Sol-System, 28.01.2386 (63076,7), AS
      Nachdem das Satellitenpaar bereits 96 Stunden im Testbetrieb kalibriert und ihre Leistungsgrenzen angefahren wurden befinden sich die Subraumkommunikationsrelaissatelliten Hermes I im Alpha-Centauri-System und Hermes II im Sol-System seit 0 Uhr UTC im regulären Kommunikationsbetrieb. Sie sind Teil der neusten Generation und sollen eine deutliche Verbesserung der Kommunikationsbandbreite zwischen den zentralen Welten ermöglichen. Die beiden Satelliten senden in der Enneabandebene polarisierte Signale, welchen von den bisherigen Satelliten nicht abgedeckt werden, und erhöhen damit die absolute Datenübertragung zwischen beiden Systemen um fast 6%. Entwickelt und gebaut wurden die Systeme durch das Technologieunternehmen Lan Tian mit Sitz in Alpha Centauri, welches bereits zahlreiche Kommunikationssatelliten und Relaisstationen, auch für die Sternenflotte, entwickelt hat.
      Pünktlich zum Start der Kalibrierungsphase wurden kritische Stimmen laut, welche wiederholt die großzügige Reservierung von Subraumfrequenzen für die Sternenflotte kritisieren und eine Öffnung wenigstens von einem Teil dieser fordern. Die Sternenflotte hat reservierten Zugriff auf einen nicht unerheblichen Teil des zur Kommunikation nutzbaren Subraumfrequenzspektrums, was von Kritikern allerdings als nicht mehr Zeitgemäß angesehen wird, da die zivile Subraumkommunikation in den Kernwelten seit längerem die Übertragungsgrenze ihres Spektrums erreicht hat.

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    • Föderationsrat ratifiziert
      Vertrag mit Raghdor
      San Francisco, 06.02.2386 (63101,7), AS
      Vor wenigen Minuten ratifizierte der Föderationsrat den vor 4 Tagen mit den Raghdor auf Melmac III unterzeichneten Vertrag. Wie im Vorfeld zu erwarten war gab es nur wenig Widerstand. Lediglich einige der konservativen Abgeordneten stimmten dagegen, da ihnen zahlreiche Regelungen nicht weitgehend genug waren. Die Botschafter der Klingonen und Romulaner bezeichneten die Unterzeichnung als einen schweren Fehler, welcher der Föderation noch schwer zu schaffen machen würde. Bis zum Inkrafttreten müssen allerdings noch viele weitere Fragen geklärt werden. So ist die Umsiedlung von mehreren Millionen Raghdor zu bewerkstelligen und wie dies genau geschehen soll, dazu hällt sich das Vertragswerk recht bedeckt. Außenminister Rosenberg hat allerdings in einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz erklärt, dass man bereits dabei sei Pläne zu entwickeln und verwies darauf, dass die Sternenflotte eine Infrastruktur habe, mit der sich auch solch ein Projekt bewerkstelligen ließe.
    • Frachterhavarie
      Procyon-System, 10.02.2386 (63110,21), FK
      Gegen 5:12 Uhr Ortszeit meldete die Flugkontrolle von Sternenbasis 3 im Orbit Andors den Kontaktverlust zu zwei Frachtern, die Erze zur Weiterverarbeitung vom Alawanir-Nebel nach Tellar Prime transportierten. Eine Aufklärungseinheit wurde ausgeschickt, die schon kurz darauf die beiden Frachter havariert im All treibend vorfand. Das kleinere der beiden Schiffe hatte sich mit dem Bug in die Backbordflanke des anderen gegraben als Folge einer Kollision. Ingesamt verloren vier Besatzungsmitglieder bei dem Unfall ihr Leben, alle anderen konnten von der kurz darauf eintreffenden USS Theresa gerettet werden. Unfallursache waren offenbar mangelnde Sicherheitsvorkehrungen im Maschinenraum, die es nicht autorisiertem und ungeschultem Personal erlaubten, Zugriff auf die Navigationskontrolle zu nehmen. Eine umfassende Untersuchung durch die Sternenflotte wurde eingeleitet.



      Liberaler Angriff
      San Francisco, 10.02.2386 (63110,76), RH
      Trotzdem es bereits einige Tage her ist, erfuhr die Redaktion erst jetzt von dem schon einen Skandal zu nennenden Umstand, dass der Abgeordnete Akeen Jarne'O'Katheer-Horus von Andor, der bist dato die Position des stellvert. Ausschussvorsitzenden im Auswärtigen Auschuss innehatte, in dieser Stellung durch die Mitglieder des Ausschusses nicht bestätigt wurde. An seiner statt nimmt nun der Abgeordnete Terrekr von Tellar diese Position ein. Offenbar war die Neuwahl eine direkte Folge des Verfahrens gegen den Abgeordneten Akeen, weil er es gewagt hatte, in einer öffentlichen Sitzung des Föderationsrates Informationen auszusprechen, welche der Bevölkerung einen wahrheitsgemäßen und direkten Blick auf die Lage im Raghdorgebiet gestatten, anders, als es die langen, aber inhaltsleeren Reden der liberalen und konservativen Fraktionen ermöglichen. Auf Umwegen gelang es diesen nun, den Royalisten durch die Demütigung des Abgeordneten Akeen eine weitere, wichtige Position zu entreißen. Es bleibt abzuwarten, ob sich dieser Schritt nicht eines Tages bitter rächt.
      Rear Admiral Princeps Kaaran Xukathal'yre'Rakos
      » Niemand ist der Allmacht näher als ein General auf dem Schlachtfeld «

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