Angepinnt Presseschau

    • 25. Jhd.

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    • Großdemonstration gegen die klingonische Kriegspolitik
      Terra, 20.06.2387 (64467,3), AS

      Die heutge Großdemonstration war der bisherige Höhepunkt zahlreicher Demonstrationen der letzten Wochen gegen den Kriegseinsatz der Klingonen im Romulanischen Sternenimperium. Aufgerufen hatte ein Bündnis aus NGOs, Parteien sowie Abgeordnete des Föderationsrates. Veranstalter und Sicherheitskräfte sprachen übereinstimmend von mehr als einer Millionen Leute, die sich im Zentrum von Paris sowie San Francisco, Peking, Sao Paulo, Sydney und Tokio sowie kleinere Gruppen in vielen weiteren Städten versammelten. Der Protest richtete sich vor allem gegen die Militäraktionen, welche durch die Klingonen als Hilfsmaßnahmen bezeichnet worden waren. Zudem forderte man die Klingonen auf zu einer friedlichen Politik zurückzukehren. Vor der klingonischen Botschaft hatte sich eine Mahnwache postiert, welche Kanzler Q'naH daran erinnerte, dass ohne den Frieden von Kithomer das klingonische Reich nach einer vergleichbaren Katastrophe untergegangen wäre.

      Zahlreiche Redner riefen dazu auf sich auf Hilfe zu besinnen und die Bevölkerung des Romulanischen Sternenimperiums durch politisches Geschacher und militärische Interventionen nicht noch mehr leiden zu lassen.

      "Der Kampf um die Zukunft des Sternenimperiums wird momentan auf dem Rücken seiner Schwächsten ausgetragen", mahnte Alberta Seidl, Präsidentin der Föderalen Friedensgesellschaft. "Es ist traurig zu sehen, wie wenig die Klingonen in den Hundert Jahren über die Stärke unserer Werte gelernt haben."

      Andere Redner mahnten zu mehr Transparenz bei den Hilfsaktionen und kritisierten die schlechte Informationspolitik der Regierung und der Sternenflotte. So gab die Abgeordnete Laurel Corbex (Trill) zu verstehen, dass bei allen Hilfslieferungen an romulanische Behörden auch überprüfbar sichergestellt sein müsse, dass diese der Bevölkerung zugute kommen und nicht für Kriegszwecke abgeführt würden. Zudem sprach sie sich für eine Reihe von politischen und wirtschaftlichen Saktionen gegenüber dem Klingonischen Reich aus und wies darauf hin, dass beim letzten "Alleingang der klingonischen Führung" "konsequenter Weise" das Kithomerabkommen annulliert worden war.

      2372 waren es allerdings die Klingonen, welche das Kithomerabkommen außer Kraft gesetzt hatten, nachdem der Föderationsrat den Angriffe auf die Cardassianische Union schwer verurteilt hatten, in sofern ist es fast überraschend, dass das Abkommen noch in Kraft ist. Es wäre wohl ein Novum, wenn die Föderation hier den ersten Schritt machen würde, wie es zahlreiche Ratsabgeordnete nun fordern, aber aus wirtschaftspolitischer Sicht ist es durchaus verständlich, dass die Klingonen diplomatisch auf Zeit spielen, profitiert das Reich bisher immer noch durch zahlreiche Waren aus der Föderation, welche sicherlich auch für die Kriegsbemühungen eingesetzt werden.

    • FOX News vor Übernahme?
      Terra, 27. Juni 2387 (64486,44), AS

      Viele hielten es erst noch für einen verspäteten Aprilscherz, als Marty Sheen gestern auf einer Pressekonferenz verkündete, United Fox News zu übernehmen. Sheen hatte seine Glaubwürdigkeit zuletzt mit seiner Anmeldung zur Präsidentschaftswahl selbst etwas überstrapaziert und so hatten viele der anwesenden Journalisten gestern auch nur ein Grinsen für Sheen übrig. Der Chefredeakteur des Fornax, selbsternannter Selfmade-Gentleman und Medienmogul leitete das weithin bekannte Boulevardblatt "Fornax" nun schon seit einigen Jahren und hatte auf der Pressekonferenz noch einiges mehr zu sagen: "Ich freue mich ankündigen zu dürfen, dass ich die Leitung des Verlags übernehme und das Fornax von der talentierten Journalistin Morinth Alenko als Chefredakteurin weitergeführt wird. Außerdem werden wir spezialisierte Auflagen für Vulkanier und auch Klingonen einführen. Wer drauf steht, kann sich die auch auf der Erde besorgen.", verkündete ein sichtlich euphorischer Sheen gestern Abend im DeMille Grand Hotel in New York. Den Topf zum Überkochen brachte dann die Bemerkung "Ach übrigens ... ich beabsichtige, United FOX News zu kaufen.", die in ihrer dahingeworfenen Form wenig Ernsthaftigkeit aber umso mehr Erheiterung auslöste.

      Doch wie jetzt bekannt wurde, hat Sheen es vielleicht durchaus ernst gemeint. Den Kartellbehörden der Föderation liegt ein Antrag vor, wonach Marty Sheen mit den Ressourcen des Fornax-Verlages Anteile an FOX kaufen will. Einige Analysten gehen davon aus, dass Sheen damit vor allem Fuß im Gebiet der Subraumfunksendungen fassen will. Während einige noch rätseln, was Sheen mit FOX im Falle einer großflächigen Anteilsübernahme nun genau anstellen will, war der sonst um kein Wort verlegene Lebemann heute nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Bei der Redaktion des Fornax selbst war er nicht zu erreichen, ließ aber ausrichten, dass er sich bald zu den Umständen und Ereignissen offiziell äußern werde und das wir ihn "dieses Mal verdammt ernst" nehmen sollten. Aus dem Vorstand der United FOX News war nur zu hören, dass man das Angebot prüfen werde - weitere Stellungnahmen erscheinen auch dort verfrüht.

      UPDATE: Einem Insider, der sich vor wenigen Minuten anonym bei uns meldete, zufolge hat Sheen offenbar wirklich die Bildung einer größeren Nachrichtenagentur im Sinn. So soll aber auch der Subraumfunk föderationsweit zu einem der modernsten Nachrichtennetzwerke überhaupt ausgebaut werden. Woher Sheen die Ressourcen für die hochfliegenden Pläne hat, ließ auch der Insider offen. Er meinte lediglich, dass zentraler Bestandteil des neuen Mediums vor allem Sport, Unterhaltungssendungen und Nachrichten werden würden.

      Marcus Salem

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      (Joss Whedon)
    • "Wir [...] wurden für solche Aufgaben ausgebildet"
      Captain Sito Reon von der USS Troy NCC-81710 im Interview
      RSI, 30.06.2387 (64493,04), RH

      Captain Sito Reon ist Kommandant der USS Troy NCC-81710, Intrepid-Klasse, und seit Sternzeit 64307,84 auf Befehl des Oberkommandos der Sternenflotte im Hoheitsgebiet des Romulanischen Sternenimperiums unterwegs, um im Katastrophengebiet um Romulus der schwer getroffenen Zivilbevölkerung Hilfe zukommen zu lassen. Er stellte sich einem Interview des Wächters, geführt von Chefredakteur Reynhold Hertich:

      R.H.: Captain Sito, zunächst einmal vielen Dank, dass Sie sich für dieses Interview zur Verfügung stellen. Können Sie uns zu Beginn einen allgemeinen Eindruck von der Lage im Krisengebiet vermitteln?

      Cpt. Sito: Desolat. Dieses einzige Wort beschreibt exakt die Lage, welche wir im Krisengebiet vorgefunden haben. Die Personen hier sind kaum in der Lage sich selbst zu versorgen, und die romulanische Administration ist nicht fähig, das Elend seiner Bürger zu lindern. Hinzukommt nun noch der Krieg gegen die Klingonen, welcher die Lage noch mehr verschärfen wird.

      R.H.: Da sie die romulanische Administration bereits ansprechen, wie gut funktioniert die Koordination mit den romulanischen Behörden vor Ort?

      Cpt. Sito: Eher schlecht. Durch den Ausfall der romulanischen Zentralregierung sind die meisten Welten auf sich gestellt und damit auch abhängig von den administrativen Fähigkeiten ihrer einzelnen Verwalter. Diese scheinen momentan nicht in der Lage zu sein, eine funktionierende Koordination herzustellen, so dass es den Einheiten der Sternenflotte obliegt, dies sicher zu stellen. Auf Archae IV z.B. musste die Verteilung der Hilfsmittel und deren Sicherung von Sternenflottenpersonal übernommen werden, weil die Romulaner damit schlichtweg überfordert gewesen wären.

      R.H.: Gab es bereits Probleme mit dem romulanischen Militär?

      Cpt. Sito: Man mag es keine Probleme nennen, aber das romulanische Militär ist mit Sicherheit nicht glücklich darüber, dass wir in ihrem Raum operieren. So gestaltet sich eine Zusammenarbeit mit den Streitkräften des Imperiums noch schwieriger, als mit den zivilen Verwaltungen, wenn auch aus anderen Gründen.

      R.H.: Wie reagiert die Zivilbevölkerung auf den Krieg und die mangelnde Versorgung durch die romulanische Obrigkeit? Hatten Sie Schwierigkeiten?

      Cpt. Sito: Der Großteil der Zivilbevölkerung weiß aufgrund der desolaten Lage, welche auch Einschränkungen bei der Subraumkommunikation nach sich ziehen, nicht genug über den sich momentan abspielenden Krieg im Süden des ehemaligen Imperiums, um darauf in irgendeiner Art zu reagieren. Was die Versorgungsschwierigkeiten durch die romulanischen Verwaltungen angeht, so hörte ich, dass es auf einigen Planeten aus diesem Grund schon zu Aufständen gekommen sein soll.

      R.H.: Wie reagiert man auf die Hilfe und Unterstützung durch die Sternenflotte?

      Cpt. Sito: Positiv. Nur wenige Romulaner lehnen unsere Hilfe und Unterstützung offen ab. Augenscheinlich aus verletztem Stolz. Der größte Teil der romulanischen Bevölkerung, welchem die Crew der Troy begegnet ist, stand uns freundlich gesinnt gegenüber und war froh über unsere Hilfe. Das mag sicher auch daran liegen, dass wir die einzigen sind, die momentan in der Lage sind, zu helfen, wenn man die Schwierigkeiten der romulanischen Administration in Betracht zieht.

      R.H.: Kommt Ihre Crew mit den Belastungen zurecht und hatten Sie bereits Verluste?

      Cpt. Sito: Wir sind Sternenflottenoffiziere und wurden für solche Aufgaben ausgebildet. Aus diesem Grund stellt sich für mich diese Frage nicht. Verluste hatten wir leider zu beklagen, aber aus Gründen der Geheimhaltung kann ich hier nicht weiter darauf eingehen.

      R.H.: Das verstehen wir natürlich. Wie kommen Sie persönlich mit der aktuellen Situation zurecht?

      Cpt. Sito: Ich bin Captain der Sternenflotte, und solange wir uns im Einsatz befinden, zählen keine persönlichen Empfindungen. Im Vordergrund steht einzig und allein die Erfüllung der übertragenen Befehle, und diese lauten, diesen Personen zu helfen.

      R.H.: Bleibt die letzte Frage: Hatten Sie bereits Kontakt mit klingonischen Einheiten? Wenn ja, welcher Art und wie verlief die Begegnung?

      Cpt. Sito: Da die Troy momentan noch recht weit entfernt vom Kampfgebiet operiert, hatten wir keinerlei Kontakt zu einem klingonischen Raumer, seit wir uns auf romulanischen Gebiet befinden.

      R.H.: Wir hoffen im Interesse Ihrer Unversehrtheit und der Ihrer Crew, dass dies auch so bleibt. Vielen Dank für Ihre Zeit, Captain.

      Rear Admiral Princeps Kaaran Xukathal'yre'Rakos
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    • Neue Hoffnung bei Stabilisierungskonferenz
      RSI, 09.07.2387 (64519,97), FK

      Lange hat es gedauert, doch nun scheint es, als könne die vor zwei Monaten begonnene Stabilisierungskonferenz zu Rho Tucanae womöglich doch den Erfolg bringen, auf den alle schon seit Bekanntgabe warten. Auf Druck der Provinzgouverneure und wiederholter Einladungen durch die bereits vor Ort befindlichen Senatoren bestätigten nun auch die noch fehlenden Autokraten ihre Teilnahme an der Konferenz, darunter neben den drei Vertretern der romulanischen Admiralität auch Admiral Jerol, Leiter des romulanischen Tal Shiar.

      Ein weiterer Grund für den plötzlichen Meinungswechsel in der romulanischen Führungsebene könnte der Zusammenbruch der Grenzverteidigung und der damit einhergehende Rückzug des romulanischen Militärs tief in eigenes Territorium sein. Die Bevölkerung, besonders in dem noch von Romulanern beherrschten Gebieten, forderte in den vergangenen Tagen in offenen Demonstrationen ein Einlenken ihrer Führer und das Anstreben einer gemeinsamen Lösung, da nur so dem drohenden Kollaps des Imperiums und einer Einverleibung in das Klingonische Reich entgegen gewirkt werden kann.

      Das drängendste Ziel der Konferenz ist weiterhin die Ernennung eines neuen Praetors, der eine Regierung bilden und damit die Autokraten entmachten kann, die sich nach wie vor insbesondere durch mangelnde Koordination untereinander auszeichnen. Wie die Klingonen auf diese Entwicklung reagieren, ist bis jetzt nicht bekannt. Sicher ist nur, dass Kanzler Q'naH nach der Sicherung des Brückenkopfes in den südlichen romulanischen Provinzen angeordnet hat, die Offensive so schnell wie möglich fortzusetzen.

      Auch zu der Konferenz eingeladen wurde ein Vertreter der föderalen Regierung. Präsident Trimborn sagte dem Angebot umgehend zu, ein Mitglied des diplomatischen Korps zu entsenden, um zusammen mit der womöglich bald entstehenden romulanischen Regierung gemeinsame, außenpolitische Ziele zu sondieren. Auf die Frage, ob ein weitergehendes Bündnis oder gar eine Allianz mit dem Imperium denkbar wären, reagierte das Außenministerium zurückhaltend. Man wolle erst alle Fakten prüfen. Das Oberkommando der Sternenflotte beorderte derweil mehrere Einheiten ins Rho-Tucanae-System, um sowohl die Konferenz, als auch den bald eintreffenden Diplomaten der Föderation gegen mögliche klingonische Angriffe zu schützen.

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    • Der Geier kreist
      San Francisco, 20. Juli 2387 (64547,92)

      Neue Nachrichten erreichen uns aus dem umkämpften Gebiet zwischen dem ehemaligen Romulanischen Imperium und dem Klingonischen Reich. Offenbar hat man in einem blutigen Streich das Ticinus-System erobert und dabei weder das Leben der Romulaner noch der Klingonen geschont. Die wenigen Informationen, die uns erreichen, sind zumeist widersprüchlich. Jedoch wird davon ausgegangen, dass beide Seiten mit zunehmender Härte vorgehen und Pardon weder erbeten noch gewährt wird. Schlimm soll vor allem die Plünderei der Klingonen sein, gegen die sich jetzt auch in der Föderation Widerstand regt. Zunehmend werden Proteste gegen Kanzler Q'naH verzeichnet, die ihn als "Geier" brandmarken. Diese Metapher rührt daher, dass man zumeist sagt, die Klingonen würden wie die aasfressenden Geier über den Leichnam des ehemaligen Romulanischen Imperiums herfallen.

      Nachdem schon einige Kriege in den letzten Jahren geführt wurden, darunter der Raghdorkrieg, so scheint auch bei diesem Kampf jetzt ein Name gefunden worden zu sein. So kristallisiert sich föderationsweit der Name "Geierkrieg" für die Konfrontation zwischen Romulanern und Klingonen heraus. Diese unrühmliche Ansage an unsere "Bündnispartner" finden viel Anklang in der Föderation. "Die Romulaner haben uns jahrelang nichts getan und die Klingonen übergießen den Quadranten mit Krieg. Ich weiß, wer hier der Aasfresser ist.", dröhnte uns ein Demonstrant auf Alpha Centauri ins Mikrophon. Es bleibt abzuwarten, wie die Klingonen auf die zunehmende Kritik aus der Föderation reagieren.

      Marcus Salem

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    • Ein Schritt zurück
      Terra, 23.07.2387 (64558,46), RH

      Es war für alle der anwesenden Journalisten eine große Überraschung, als Senator Akeen Jarne'O'Katheer-Horus, einer der glühendsten und prestigeträchtigsten Vertreter der royalistischen Fraktion am heutigen Morgen seinen Rücktritt vom Amt des Abgeordneten im Föderationsrat verkündete. Der Andorianer, der viele Jahre im Rat tätig war und in zahlreichen Ausschüssen den Vorsitz ausübte, begründete seine Entscheidung damit, dass er der Verfahrensversessenheit der föderalen Bürokratie überdrüssig geworden sei und man ihn in seiner wahren Heimat Andor mehr brauchen würde - und auch zu würdigen wisse.

      "Ein jedes Mal, wenn man den Plenarsaal in San Francisco betrat, wusst man bereits, wie es enden würde. Man konnte mitansehen, wie im blinden Vertrauen weiterhin einer Politik gefolgt wurde, die eine lange Zeit gut ging, doch nun völlig veraltet ist. Jeder Soldat weiß, wann er eine Schlacht aufgeben und sich zurückziehen muss. Ich sehe diesen Zeitpunkt bei mir als gekommen. Sie können insofern beruhigt sein, als dass ich die Politik nicht gänzlich verlassen werde, man hat mir einige Angebote auf Andor dargelegt. Ich betrete nun lediglich ein Feld, wo sinnvolle Änderungen noch möglich sind, ohne dass man in der Bürokratie und der Missgunst anderer zu ersticken droht."

      Ungewohnte Worte, besonders von einem Andorianer, die geheimhin als ausgesprochen zäh gelten, nicht nur in der Sternenflotte, sondern auch auf der politischen Bühne. Seine Nachfolge hat der Senator vorerst seiner ebenfalls royalistischen Partnerin überlassen, bis der Ältestenrat von Andor einen neuen Abgeordneten nach San Francisco entsenden wird. Man kann nur hoffen, dass dieser mit ebensolcher Überzeugung und Leidenschaft für die Ziele und Interessen seiner Heimat eintritt, wie Senator Akeen es getan hat. Für die progressiven und liberalen Kräfte ein Moment des Jubels, für die Royalisten hingegen ein schwarzer Tag.

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    • Zunehmende Unzufriedenheit in der Bevölkerung
      Paris, 25.07.2387 (64562,86), ALS

      Das SForsaFI-Institut hat heute die neuen alljährlichen Umfrageergebnisse der Föderationsbürger für 2387 veröffentlicht. Der Bericht, der jedes Jahr herausgegeben wird, listet ca. 200 Fragen und ihre Antwortergebnisse sowie deren Verteilung auf. Befragt werden ca. 1 Milliarde Föderationsbürger im Stichprobenverfahren. Das Ergebnis wird gerne als Gradmesser für den Zustand der Föderation gewertet und wird vor allem von Politikern gerne auch als kleiner Zustandsbericht bezeichnet. Vom 31. Mai bis zum 30. Juni wurden Andorianer ebenso wie Betazoiden nach ihrer Meinung zu lebenswerten Welten, politischen Zuständen und technologischen Fortschritten gestellt. Überraschende Ergebnisse gab es auch in diesem Jahr nicht aber dennoch lässt sich eine Entwicklung zum Vorjahr ablesen.

      So sind in diesem Jahr ca. 70% aller Befragten mit der Arbeit des Föderationsrates zufrieden, im Vorjahr waren es noch 78%. Dezente Popularitätsverluste muss auch Präsident Trimborn hinnehmen. Verbessert hat sich aber der Ruf der royalistischen Fraktion im Rat, deren Arbeit 2387 von 34% der Befragten als gut eingeschätzt wurde, im Vorjahr waren es noch 29%. Mit der intergalaktischen Lage der Föderation zufrieden sind allerdings nur noch 56% der Bevölkerung. Das ist im Vergleich zu 2386 ein Rückgang von fast 23 Prozentpunkten. Allerdings hatte man 2386 mit 79% auch einen Rekordwert erreicht. Die Analysten machen hier vor allem die passive Rolle im Geierkrieg verantwortlich. Die Demonstrationen gegen die klingonische Kriegspolitik werden wohl nur Randphänomene bleiben, auch wenn mehr Zustimmung für sie herrscht als man annehmen mag. Nur 8% wollen aktiv an den Protestaktionen teilnehmen. Dem gegenüber stehen fast 84% die der Meinung sind, es müsse etwas getan werden. Fragt man nach den Möglichkeiten, so bevorzugen die Befragten aktive Arbeit: 9% befürworten ein aktives Handelsembargo mit dem Klingonischen Reich. 3% sind für einen Angriffskrieg um die Romulaner zu unterstützen; 24% würden zu den Waffen greifen wenn die Föderation selbst angegriffen wird, aber ansonsten nichts tun. 32% wollen den Bündnisvertrag mi den Klingonen aufkündigen und ebenso wollen 32% jeden Klingonen und Halbklingonen aus der Föderation ausweisen. Vor allem diese Zahl dürfte in der Zukunft ein Politikum werden, da 2386 lediglich 6% der Befragten eine Ausweisung irgendeiner Spezies im Konfliktfall für angemessen halten würden. Dr. Han'Gerrel, der den Bericht heute herausgab warnte davor, dass sich die Antiklingonischen Tendenzen weiter verstärken könnten. Besorgte Vertreter fragten ihn, ob es bereits antiklingonische Gewaltaktionen in der Föderation gegeben hätte aber der Doktor verneinte. Er mahnte aber auch zur Wachsamkeit, die rassistischen Tendenzen nicht weiter zu verstärken.

      Medial sehen sich die Bürger der Föderation gut versorgt. So ist man laut 97% der Befragten "ausreichend informiert". 35% wünschen sich aber noch mehr Unterhaltung. Bei den Bewertungen der Medien kommen das Extranet und das FNN besonders gut weg. Das Fornax erhält ebenso gute Umfragewerte wie FOX, was bemerkenswert ist, da FOX 2386 noch einen Vorsprung von 14 Prozentpunkten hatte. Man macht die Übernahmegerüchte hier für die Veränderung verantwortlich. Federation Post und der Wächter halten sich nach wie vor ihre Nischenlage und sich stabil bei 18% "guter Arbeit". Berühmteste Person der Föderation ist der Holoromanautor John O'Connor, der Autor von "Animus". Er ist genau 99,997% aller Befragten bekannt.

      Marcus Salem

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      (Joss Whedon)
    • Klingonische Truppen weiter auf dem Vormarsch
      RSI, 27.07.2387 (64568,36), FK

      Die klingonischen Streitkräfte rücken weiter vor. Nachdem es Kanzler Q'naH und seinem Generalstab gelungen war, mehrere romulanische Flottenstützpunkte zu erobern, darunter beispielsweise Ticinus I, setzten die Klingonen ihre Offensive in romulanisches Territorium mit unverminderter Geschwindigkeit fort. Nachschubmaterial beziehen die Klingonen hierbei aus den besetzten Gebieten, wo es entweder direkt aus den eroberten Militärbeständen oder von der lokalen Zivilbevölkerung entnommen wird. Gerüchte, wonach die Klingonen zunehmend weniger Rücksicht auf zivile Verluste im Laufe der Kampfhandlungen nehmen, konnten nicht bestätigt werden, gelten jedoch als sehr wahrscheinlich.

      Kanzler Q'naH selbst nimmt zur Zeit nicht an den Kämpfen teil. Der Führer des klingonischen Hohen Rates weilt auf der klingonischen Heimatwelt Qo'noS, wo er einem gefeierten Retter des Reiches gleich empfangen wurde. Sollte der Kanzler mit der Kriegserklärung an das Romulanische Imperium tatsächlich primär innenpolitische Ziele verfolgen, wie einige seiner schärfsten Kritiker aus der Föderationsregierung verlautbaren, so hat er diese Ziele erreicht. Das Klingonische Reich zeigt sich geeint wie nie und die Häuser versprachen dem Kanzler die Unterstützung bei der weiteren Fortsetzung seiner Expansionspolitik. Auch wirtschaftlich profitiert das Reich von dem Feldzug, so berichten Nachrichtendienste wie der GHD, dass Nachschubkonvois der Streitkräfte mit Material und Rohstoffen wieder von der Front zurückkehren.

      Wie sich die Lage der romulanischen Bürger im besetzten Gebiet darstellt, ist weiterhin unklar. Vereinzelte Berichte über Aufstände und Widerstand in Form von Partisanenkämpfen konnten nicht bestätigt werden. Zwar versicherte der Kanzler, dass man die Bewohner der eroberten Gebiete mit dem angemessenen Respekt behandeln wolle, doch ebenso sei man bereit, die Gefährdung von klingonischen Militäroperation "entschlossen und mit aller Härte zu unterbinden".

      Die romulanische Admiralität zeichnete indes ein anderes Bild, wonach im Zuge der Kämpfe um strategisch wichtige Einrichtungen zivile Widerstände schon im Keim erstickt würden durch gezielte Bombardements. Demgegenüber versuchten die Klingonen, militärische Basen und Industrieanlagen zu schonen zur späteren Eigenverwendung. Auch Schiffe zur Evakuierung zivilen Personals sollen zerstört und Aufrührer ohne Prozess hingerichtet worden sein. Zusammengefasst, so ein romulanischer Geschwaderkommandeur in einer Liveschaltung bei der Konferenz zu Rho Tucanae, "nehmen die klingonischen Krieger keinerlei Rücksicht auf jedwede Infrastruktur, die militärisch oder wirtschaftlich nicht zu verwerten ist."

      Inwieweit diesen Aussagen Glauben geschenkt werden darf, wird derzeit sowohl von den föderalen Nachrichtendiensten, wie auch von der Sternenflotte eingehend geprüft. Es kann jedoch geschlossen werden, dass der Krieg zunehmend an Härte gewinnt.
      Rear Admiral Princeps Kaaran Xukathal'yre'Rakos
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      Intrinsically tied...
    • Bündnis ruft zum Boykott klingonischer Produkte auf
      Paris, 10.08.2387 (64606,5), ALS

      Heute hat ein breites Bündnis aus NGOs und Politikern auf Mitglieds- und Föderationsebene in einer konzertierten Aktion zum Boykott klingonischer Produkte aufgerufen. Friedensaktivisten hatten dazu bereits vor einigen Wochen aufgerufen, die Resonanz war allerdings zunächts eher verhalten geblieben. Nun scheint sich aber eine breitere gesellschaftliche Bereitschaft abzuzeichnen dem Aufruf zu folgen. Demgegenüber distanzierten sich auch zahlreiche Politiker verschiedener politischer Strömungen von dem Aufruf und mahnten die Bevölkerung in keine antiklingonische Stimmung zu verfallen.

      "Es geht hier um einen Boykott der klingonischen Wirtschaft und nicht der klingonischen Kultur", stellte die Föderationsratsabgeordnete Aminata Sinaba am Rande einer Pressekonferenz klar.

      Man wolle keine antiklingonische Haltung demonstrieren, sondern eine Antikriegshaltung, war der generelle Tenor der Aktion, auch wenn es vereinzelte Ausnahmen gab.

      "Wir werden keine Kriegsbemühungen mit unserer Wirtschaftskraft unterstützen", rief auch die Friedensaktivistin Gretchen Sullivan während einer Kundgebung in Paris den etwa Zehntausenden zu, welche abermals gekommen waren um gegen den klingonischen Angriffskirge zu demonstrieren.

      Auch wenn es klar ist, dass ein solcher Boykott die klingonische Kriegswirtschaft kaum treffen kann, ist er doch ein deutliches Symbol der Föderationsbürger und dürfte die Gespräche der Regierung mit Kanzler Q'naH weiter belasten, Trimborn aber auch unter Druck setzten alsbald eine klare Position zu beziehen.

      ... damit niemand am Ende weint ...
    • Paris unter dem Totenkopf
      Paris, 12.08.2387 (64611,8), AV

      Am frühen Vormittag ist es Aktivisten gelungen eine Totenkopfflagge auf dem Eiffelturm zu hissen. Damit wollten sie ihren Protest gegenüber der Tatenlosigkeit der Regierung zum Ausdruck bringen, welche kaum diplomatischen Druck auf die Klingonen ausübt und lediglich eine Alibipolitik betreibt. Für eine ganze Stunde stand Paris als Regierungssitz unter dem Totenkopf, ehe die Polizei die Flagge wieder entfernte. Ob die Aktivisten verhaftet wurden oder nicht ist zur Stunde noch unklar. Ein Sprecher der Pariser Polizei erklärte aber, dass ihm dahingehend nichts bekannt sei.

      Hartnäckig halten sich unterdessen Gerüchte, dass es zu militärischen Konfrontationen zwischen den Klingonen und der Sternenflotte während der Hilfsmission gekommen sei. Das Verteidigungsministerium wollte hierzu keine Angaben machen, ein Sprecher des Außenministeriums gab zu verstehen, dass die Regierung ihr bestes tue um militärische Konfrontationen zu vermeiden. Über den Zustand der Gespräche mit den Klingonen ist momentan allerdings nicht viel bekannt und auch in Diplomatenkreisen hält man sich bedeckt, was darauf hinweisen könnte, dass die Situation festgefahren ist.

      Doch festgefahren oder nicht, Präsident Trimborn wird sich, um seiner Linie, welche er im Wahlkampf beschworen hatte, treu zu bleiben, bald entscheiden müssen, ob er die offensichtliche Hinhaltetaktik der Klingonen weiter tolerieren möchte.

      ... damit niemand am Ende weint ...
    • Offene Fragen zu Totenkopf
      Paris, 12. August 2387 (64611,77)

      Wie die epa berichtete, wurde heute vormittag in Paris die Totenkopfflagge von Aktivisten auf dem Eiffelturm gehisst, ehe sie nach kurzem Protest wieder entfernt werden konnte. Viele Fragen sind jetzt offen, sogar die Polizei gab noch keine Stellungnahmen zu Festnahmen oder Verhörungen ab. Dieser Akt des Protestes und Widersetzung gegen die Föderationsgewalt wirft weitreichende Fragen auf: Wieso konnte die Flagge so lange gehisst bleiben? Wie gelangte sie überhaupt dort hinauf und wie bekamen die Aktivisten die Möglichkeit, sie zu hissen? Warum wurden sie nicht direkt verhaftet? Und warum eine Flagge mit einem menschlichen Totenkopf? Diese beunruhigenden Ereignisse auf der Erde beunruhigen vor allem die Bündnispartner, die wir erreichen konnten. Vertreter verschiedener Regierungen die nicht namentlich genannt werden wollen, fragten ob man überhaupt in der Lage sei die Föderation zu schützen wenn das schon bei einem Wahrzeichen der terranischen Regierung nicht gelänge.

      Weiterhin bekannten sich zwar offiziell die Aktivisten zu der Aktion aber vielerorten ist man der Meinung, die Hintermänner der Aktion würde die Polizei nicht fassen. Mittlerweile machen sich die Gerüchte breit, dass an den Grenzen viele Bürger bereits selbst verstärkt nach Föderationswaffen fragen um sich selbst zu verteidigen. Auch hält sich hartnäckig das Gerücht, dass eine menschliche Terrorzelle für die Totenkopf-Aktion verantwortlich zeichnet. Im Inneren wie Äußeren der Föderation scheint sich die Lage zuzuspitzen.

      Marcus Salem

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      (Joss Whedon)
    • Ein neuer Praetor und ein neuer Gegner
      Rho Tucanae, 11.08.2387 (64608,00), FK

      Viel zu lange hat es gedauert angesichts der fortschreitenden, klingonischen Invasion in romulanischem Hoheitsgebiet, doch nun scheint es, als würde die Stabilisierungskonferenz zu Rho Tucanae endlich konkrete Ergebnisse vorweisen können. So präsentierten die zivilen Autokraten am gestrigen Abend Senator Octavias als möglichen Nachfolger des verstorbenen Praetors. Die erste Reaktion auf diese Nominierung erfolgte zur Überraschung aller aus den Reihen des Tal'Shiar. So ließ Admiral Jerol verlauten, dass er der Nominierung nicht abgeneigt sei. Von Seiten des Militärs kam es bisher zu keinen Äußerungen. Sollte Admiral Jerol ebenfalls seine Zustimmung geben, hat Senator Octavias eine ausreichende Zahl an Stimmen hinter sich, um seinen Anspruch auf das Amt des Praetors durchsetzen zu können. Dass er diesen Weg ohne das Militär beschreitet, das weiterhin einen nicht unbeträchtlichen Teil der Streitkräfte kontrolliert, wird allerdings bezweifelt. Eine endgültige Entscheidung wird erst nach Eintreffen aller Konferenzteilnehmer erwartet.

      Auch ein Erfolg ist die Festlegung einer gemeinsamen Strategie, um dem Vormarsch der klingonischen Truppen zu begegnen. So wurden alle Streitkräfte der zivilen Teilreiche dem Stab von Senator Octavias unterstellt. Bereits kurze Zeit später zeigten sich erste Erfolge, als mehrere Systeme in der Frontzone gehalten und das weitere Vorrücken der 1. Klingonischen Flotte damit gestoppt wurde. Eine Gegenoffensive steht bis zu dieser Stunde noch nicht zur Debatte, doch gelingt es den romulanischen Einheiten nun, die Klingonen vorerst daran zu hindern, tiefer in ihr Territorium einzudringen.

      Auch die Sternenflotte hatte inzwischen mehrere Begegnungen mit klingonischen Einheiten. So wurden der Redaktion Informationen zugespielt, dass die USS Aurora in ein Feuergefecht zwischen Romulanern und Klingonen geraten ist. Über genauere Informationen schweigt sich das Oberkommando auf Terra bisher aus mit Verweis auf Kommunikationsschwierigkeiten. Admiral Morden Forrest vom Flottenoperationszentrum sagte während einer Pressekonferenz, das man alle Einheiten zur erhöhten Vorsicht mahne und die ganze Operation neu prüfen würde, da die Front inzwischen auch das Katastrophengebiet um Romulus erreicht habe.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Jason Myrdin ()

    • Zahlreiche Dokumente belegen Kriegsverbrechen der Klingonen
      Thalassapolis, 18.08.2387 (64627,7), AV

      Vor wenigen Stunden sind im Netz zehntausende von Dokumente veröffentlicht worden, welche eine Vielzahl Verbrechen der klingonischen Invasoren an der romulanischen Bevölkerung aufzeigen. In ihnen werden unter anderem Angriffe auf zivile Schiffe, willkürliche Massenexekutionen, Zwangsarbeit, Folter und Misshandlungen sowie Vertreibung romulanischer Zivilisten dokumentiert. Ebenso liegen Dokumente vor, die einen stehenden Befehl zur Ermordung aller Familienangehörigen von Armeemitgliedern nahe legen.

      Wer die sensiblen Informationen veröffentlicht hat und woher sie stammen ist zur Stunde unklar. Allerdings scheint es sich beim Großteil um Protokolle, Logbücher und Aufzeichnungen der Klingonischen Verteidigungsstreitkräfte zu handeln. Ein Sprecher der Streitkräfte bezeichnete die Dokumente als Fälschungen, welche von den Romulanern als Waffe im Informationskrieg eingesetzt würden. Eine Stellungnahme der Regierung oder der Sternenflotte steht unterdessen noch aus.

      ... damit niemand am Ende weint ...
    • Ein Schritt Zu Viel?
      RSI, 15.08.2387 (64620,03), DM

      Erst vor kurzem berichteten wir von Sternenflottenschiffen, die zwischen die Fronten im weiterhin andauernden Krieg zwischen Klingonen und Romulanern geraten waren. Die daraufhin vom Flottenoperationszentrum beschworene erhöhte Vorsicht hat sich indes nicht bezahlt gemacht, als Föderationsdiplomatin Amanda Grayson von einem klingonischen Enterkommando entführt wurde. Diese befand sich an Bord der USS Fenrir auf dem Weg zu Stabilisierungskonferenz zu Rho Tucanae als das Sternenschiff von einem klingonischen Bird of Prey überrascht, angegriffen und umgehend neutralisiert wurde. Eine Gruppe klingonischer Krieger war anschließend in der Lage Graysons Leibwache zu überwältigen und mitsamt der Diplomatin ohne Gegenwehr von Bord der Fenrir zu beamen.

      Während die Fenrir nichts unversucht lässt, der Spur des Bird of Preys zu folgen, gab es von Seiten der klingonischen Regierung um Kanzler Q’naH noch keine Reaktion. Um die klingonisch-föderalen Beziehungen und das Khitomer-Abkommen zu retten sollte eine haltbare Erklärung aber möglichst bald folgen. Abgesandte der Föderation zu entführen ist bei weitem kein Kavaliersdelikt, sondern könnte von Regierung und Föderationsrat als kriegerischer Akt interpretiert werden und Jahrzehnte des Friedens und der Kooperation mit dem Klingonischen Reich beenden.

      Föderationsratsmitglieder hatten sich auch schon zu Beginn des Krieges gegen das zersplitterte Romulanische Sternenimperium besorgt gezeigt, dass die Föderation das nächste Opfer der klingonischen Expansionsbemühungen nach den Romulanern sein könnte und sich mit den Auswirkungen einer Intervention auf romulanischer Seite auf Föderation und Klingonisches Reich beschäftigt. Die Entscheidung scheint nun wesentlich einfacher gemacht. Dies sei klar ein Schritt zu viel gewesen, sagte terranischer Ratsabgeordneter Clyde Murray. Selbst eine Rückgabe der entführten Diplomatin Amanda Grayson und ihrer Leibwache sei nicht mehr ausreichend und die Föderation dürfe eine solche Provokation nicht auf sich beruhen lassen.

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    • Grausige Gewissheit
      Wissenschaftler bestätigen Echtheit der veröffentlichten Dokumente

      Thalassapolis, 21.08.2387 (64635,8), LS

      Aufsehen erregend waren vor drei Tagen Zehntausende an Dokumenten von Unbekannten veröffentlicht worden, welche zahlreiche Kriegsverbrechen des Klingonischen Militärs bei ihrer Invasion des Romulanischen Sternenimperiums zu belegen scheinen. Wissenschaftler vom Institut für Nachrichtentechnik und des Instituts für Kryptologie und Stegorgraphie der Universität von Alpha Centauri haben nun in einer Pressekonferenz bestätigt, dass es sich bei zumindest einem Teil, der Dokumente, welche stichprobenartig eingehend untersucht wurden, um authentische Quellen handelt. Ebenso hat die absolute Mehrheit aller Dokumente den grundlegenden heuristischen Prüfungsverfahren stand gehalten.

      "Die Informationsdichte einiger der Dokumente ist leider nicht hoch genug, um eine Authentizität nachweisen zu können. Diese Dokumente werden allenfalls durch ihren Kontext einzuordnen sein. Aber ein nicht unwesentlicher Teil ist forensisch auswertbar und soweit haben alle Dokumente der Echtheitsüberprüfung stand gehalten", erklärte Professor Basheer, welcher die Auswertung koordiniert.

      "Zahlreiche Kollegen an anderen Universitäten haben ebenfalls angefangen die Dokumente auszuwerten. Wir möchten Jeden dazu aufrufen uns bei der Auswertung zu unterstützen." Seitens der Regierung gibt es noch keine klare Stellungnahme, wie dort die Dokumente eingeschätzt werden, die Wissenschaftler machten auf ihrer Konferenz dazu deutlich, dass man "nicht auf die Regierung warten" wollte.

      Nachdem sich nach den Gerüchten um die Entführung eines Diplomaten der Föderation nun auch die Echtheit der Dokumentation zahlloser Verbrechen der klingonischen "Verbündeten" bewahrheitet hat, ist nun wohl der Zeitpunkt gekommen, in dem die Föderation nicht mehr länger zusehen und Vermittlungsversuche betreiben kann.

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    • Außenministerium veröffentlicht Reisewarnung für das Klingonische Reich
      Paris, 21.08.2387 (64635,7), AS

      Nachdem die Entführung der Föderationsdiplomatin Amanda Grayson heute öffentlich geworden ist, hat das Außenministerium eine allgemeine Reisewarnung für das Klingonische Reich ausgesprochen. Allen Föderationbürgern, welche sich nicht zu diplomatischen Zwecken im Reich aufhalten, wird die umgehende Ausreise "dringend nahe gelegt", wie es in der Verlautbarung heißt.

      Dem Aufruf, welcher in den Augen vieler reichlich spät kommt, sind viele Betroffene schon zuvorgekommen. Seit etwa zwei Wochen kann man nun von einem Welle der restlichen Föderationsbürger aus dem Reich hinaus sprechen. Der Handel ist trotz der großen klingonischen Nachfrage zunehmend weniger geworden und wird vermutlich über die nächsten Tage nahezu zum erliegen kommen.

      Welchen Verlauf die weitere Entwicklung nimmt wird wohl maßgeblich von der Antwort abhängen, welche Präsident Trimborn der Klingonischen Regierung auf ihre andauernden Provokationen gibt.

    • Shamandalie Vaquas im Interview
      "Der ungerechteste Frieden ist besser als der gerechteste Krieg"
      San Francisco, 24.08.2387 (64644,9)

      Gestern hatte der Föderationsrat darüber zu befinden, ob dem Klingonischen Reich nach seinen Handlungen im Romulanischen Sternenimperium und zahlreichen Zwischenfällen der Krieg erklärt werden soll. Letztlich konnten sich aber die gemäßigten Kräfte durchsetzen. Wir sprechen mit einer ihrer wichtigsten Stimmen, der Abgeordneten Shamandalie Vaquas:

      TFP: Vielen Dank Ms. Vaquas, dass Sie sich die Zeit für ein kurzes Interview nehmen. Gestern wurde im Rat über Krieg und Frieden entschieden. Sie haben sich für den Frieden entschieden.

      Vaquas: Ich habe mich in der Tat für den Frieden entschieden. Damit hab ich mich gegen militärisches Eingreifen und dem vorsätzlichen Herbeiführen von Toten entschieden. Ich habe mich damit aber nicht, wie man mir sicher versucht vorzuwerfen, für Passivität oder Tatenlosigkeit entschieden. Wir müssen entschlossen auftreten um den Frieden zu waren und die Sanktionen sind ein längst überfälliger Schritt.

      TFP: Was sagen Sie den Leuten, welche einen kurzen Krieg mit einer überschaubarer Anzahl an Opfern einem ausgedehnten Konflikt vorziehen?

      Vaquas: Ich würde sie fragen, woher sie denn garantieren können, dass der Krieg nur kurz ist. Und ich würde sie fragen, womit sie denn garantieren wollen, dass die Anzahl der Opfer "überschaubar" bleibt. Schon Cicero sagte, der ungerechteste Frieden ist besser als der gerechteste Krieg. Mit dem Waffenarsenal, auf welches die Klingonen und auch wir zurückgreifen können, lassen sich an einem Tag Milliarden von Individuen ermorden. Selbst ein kurzer Krieg kann zu ausufernden Opferzahlen führen.

      TFP: Der angenommene Antrag der BVG und der AFF beinhaltet auch eine Kriegserklärung an das Reich unter gewissen Bedingungen. Gibt es keine anderen Optionen mehr?

      Vaquas: Es gibt immer Optionen. Wer anderes behauptet macht es sich zu leicht. Die schwierige Aufgabe ist nun diese Optionen aufzuspüren und sie zu nutzen. Diplomatisch ist noch viel in Bewegung.

      TFP: Aber der Antrag spricht dennoch von einer Kriegserklärung.

      Vaquas: Nun, dass ist richtig. Wir mussten in der Sitzung den erhitzten Gemütern, welche schon die Waffen gezückt hatten, einen Kompromiss bieten. Wir konnten zum Glück erreichen, dass sich einige konservative Politiker ihrer Stimme enthalten haben. Aber das wichtigste war, dass wir endlich Position bezogen haben und gleichzeitig Zeit gewinnen konnten.

      TFP: Nun hat der Rat den Ball also zurück an die Klingonen gegeben. Glauben Sie, dass diese einlenken werden?

      Vaquas: Das werden wir wohl abwarten müssen. Zuversichtlich bin ich allerdings nicht. Die Klingonen scheinen es geradezu darauf anzulegen, dass die Föderation die Geduld verliert und einen Krieg initiiert.

      TFP: Falls Kanzler Q'naH dem Ultimatum nicht nachkommt, werden Sie dann für eine Kriegserklärung stimmen?

      Vaquas: Darüber werde ich mir Gedanken machen, wenn es soweit ist. In den zwei Wochen kann noch einiges passieren, was berücksichtigt werden muss. Aber einer Beendigung der Khitomer-Verträge werde ich dann zustimmen. Als Freund kann man das klingonische Reich beim besten Willen nicht mehr bezeichnen.

      TFP: Vielen Dank für das Gespräch.


      Das Gespräch führte Lester Sinanis

      ... damit niemand am Ende weint ...

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    • WAR!
      // ... ist die Vergangenheitsform von "sein"! //

      /// Direkt aus dem Studio in San Francisco ... Charles Carmichael und Tricia Lawson! ///
      // Die grauhaarige Frau und der nicht minder grauhaarige aber wesentlich dezentere und bulligere Mann ordnen ihre Padds, bis die Kamera an ihren Tisch herangefahren ist. //
      Charles Carmichael: Es herrscht Krieg ...
      Tricia Lawson: ... aber nicht mit den Klingonen sondern im Föderationsrat.
      // Hinter den beiden erscheint eine Grafik, die zwei kämpfende Klingonen zeigt. Jedoch wurden - mit etwas unglücklichen Ausdrücken - die Gesichter von Det Villan und Shamandalie Vaquas draufmontiert. //
      CC: Sie glauben, das wäre nicht so? Sehen Sie selbst!
      // Ein Einspieler läuft ab, bei dem Det Villans elfmalige Benutzung des Wortes "Krieg" in der letzten Sitzung kurz hintereinander geschnitten gezeigt wird. //
      CC: Ich weiß nicht, was Sie denken aber ich habe den Eindruck, der Mann ist im Krieg.
      TR: Mr. Villan will die Bürger doch nur vor dem Geierkrieg schützen.
      CC: Er sollte sie erstmal vor sich selbst schützen. Dann hätten wir weniger zivile Opfer.
      TR: Det Villan fordert Opfer?
      CC: Ja, meine Nerven und die jedes normalen Bürgers der Föderation. Aber was sagen Sie denn zu der Sitzung gestern, Royalistin?
      TR: Zweifellos war es ein Schaulaufen der Dummheit von BVG und AFFenfraktion. Das Handelsembargo enthält den Klingonen noch gleich was vor?
      CC: Antimaterie, Trilithiumharz, Tritanium, Replikatorrohmasse Typ-N, Terraformingausrüstung, Medizintechnik und ... eine Reparationszahlung.
      TR: Hübsch auswendig gelernt, Charly. War Trilithiumharz nicht ein Abpfallprodukt?
      CC: Ich glaube schon ...
      TR: Wir bleiben jetzt also dank des Handelsembargos auf unserem Müll sitzen? Und was ist eigentlich mit Tritanium und Antimaterie? Wird das nicht gerade von klingonischen Truppen im Krieg massenhaft erbeutet? Terraforming wird dank des erbeuteten Lebensraumes wohl kaum gebraucht. Hat sich der Rat schon mal schlimmer blamiert als mit diesem Handelsembargo? Jetzt ist unsere einzige Chance, dass sich die Klingonen vor solchen Embargos totlachen!
      CC: Das hat doch jede Menge symbolischen Charak-
      TR: - und die Wirtschaft der Föderation im Randgebiet ist lahmgelegt. Super gemacht.
      CC: Die Föderation wurde bereits lahmgelegt, als Det Villan in den Föderationsrat gewählt wurde.
      TR: Ich werde jedenfalls ab heute mit einem Phaser unter dem Kopfkissen schlafengehen.
      CC: Das ist auch der Einzige, der freiwillig mit Ihnen ins Bett geht. Währenddessen beweisen sich die BVG und die AFF einmal mehr als besonnener Friedensretter und gibt StörenfrieDet einen auf die Nuss. Außerdem war die Rede von Villan ungefähr so erfrischend wie ein Moor aus der Nähe von Inverness, wo sein Kollege Murray herstammt. Wann starten wir eigentlich den Krieg gegen die Gorn? Wenn einer von denen laut aufstößt?
      TR: Die Gorn führen keinen Krieg gegen die Romulaner.
      CC: Gegen die wollten Sie doch noch vor einiger Zeit in den Krieg ziehen. Dafür gibts doch dieses eine Wort ... lassen Sie mich kurz nachdenken ... ah, ich habs: Opportunismus. Fähnchen-nach-dem-Wind-Schwenker! Sie wollen doch einfach nur militarisieren ohne Ende und dabei ist es egal, gegen wen oder was. Ist morgen Betazed als neuer Feind dran?
      TR: Wir wollen einem Reich helfen, das am Boden liegt.
      CC: Alles was Sie wollen, ist mal Ihren Phaser unterm Kopfkissen hervorzuholen und auf alles zu schießen, was sich bewegt. Ich finde es schade, dass Akeen im Moment nicht mehr im Föderationsrat weilt. Seine Fühler würden sich aufrollen. Das sähe zu komisch aus. Naja, aber jetzt mal im Ernst: Wann tritt Det Villan endlich ab?
      TR: Dann, wenn er nicht mehr gegen kurzsichtige und eigentorsüchtige Elitekinder wie Shamandalie Vaquas antreten muss.
      CC: Die scheint aber auch gegen senile, grenzdebile und hirnvakuöse Trottel wie Villan eine Menge Spaß zu haben ... genau wie Christian Zuork, der den Kampf kommentiert.
      // Es wird in einen leeren Boxring geschaltet, wo ein einsamer Moderator steht und die Kämpfer ankündigt. //
      Christian Zuork: In der linken Ecke ... das Fliegengewicht aus Stellaborn, Alpha Centauri: Miiiiiiiissss Vaaaaaaquaaaaaaas! In der rechten Ecke ... der Titelverteidiger ... das Uraltgewicht ohne Geburtsort und ohne Seele von Betazed: Deeeeeeett Villaaaaaaaaaaan!
      // Im Ring erscheinen zwei Hologramme. Eines ist Shamandalie Vaquas, eines ist Det Villan nachempfunden. Die beiden tragen ihre Ratsroben und stolpern erstmal, bevor sie aufeinander losgehen. Nach einem mehr gewollten als gekonnten aber von jeder Menge Soundeffekten und mit Marschmusik unterlegtem Kampf liegen beide in ihren Ecken. Prustend und nach Luft schnappend. Die Aufnahme wechselt wieder zu Carmichael und Lawson an ihrem Newsdesk, wie sie auf einem Schachbrett mit klingonischen und romulanischen Figuren Schach spielen. Sie sehen in die Kamera, schauen ertappt aus und wischen das Brett vom Tisch. Im Hintergrund erscheint eine Montage von Villan in einer Boxhose. //
      CC: Teil II folgt dann ein andermal ...
      TR: Wenn es heißt: Shamandalie Vaquas - ich wurde noch nie ungerecht behandelt, weiß nicht was das bedeutet und mir wurde immer das Familiensilber bis zum Erbrechen reingstopft!

      Ende des Auszugs.



      [Offplay: Leserbriefe und Interviewangebote einfach per PN an Marcus Salem.]
      Marcus Salem

      » Don’t give people what they want, give them what they need. «
      (Joss Whedon)
    • Der Feind im Inneren
       

      26.08.2387 (64650,2) von Gleck Benn, GE

      Die Kriegsgefahr ist abgewendet, heißt es von den progressiven Politikern. So bezeichnen sich die naiven Politiker. In einer einzigen Abstimmung glauben diese Personen, dass große Problem gelöst zu haben, welches direkt von unserer Haustür wartet. Aber die Klingonen sind immer noch da und sie werden nicht weggehen, nur, weil sich ein paar gutgläubige Bürger dies wünschen und die Straßen von Paris herauf und hinab trampeln. Und sie werden auch nicht weggehen, nur, weil wir ihnen ein paar Luxusprodukte aus der Föderation vorenthalten. Es ist beängstigend, wie die Augen vor dem Offensichtlichen verschlossen werden. Doch umso mehr beängstigt mich, wie sehr dann erst das nicht mehr Offensichtliche aus dem Blick geraten muss. Und damit meine ich nicht die Klingonischen Horden vor unseren Grenzen, sondern ihre Abkömmlinge, welche diesseits von ihnen leben.

      Zahlreiche Klingonen leben unter uns. Überall. Auf Welten wie Shermans Planet stellen sie eine der größten Bevölkerungsgruppen. Sie arbeiten in der föderalen Verwaltung und sie sind sogar Mitglied in der Sternenflotte. Sie sind Bürger der Föderation wie wir auch, oder nicht? Wie schnell man von seinen vermeintlichen Freunden verraten werden kann, durften wir ja unlängst erfahren. Wie lange wird es dauern, bis weitere "Freunde" die Gelegenheit nutzen werden?

      Der ein oder andere Leser wird sich jetzt wohl dabei ertappen, wie er sich fragt: "Darf man diese Frage überhaupt stellen?" Natürlich darf man diese Frage stellen. Man muss diese Frage stellen! Wem der Schutz der Föderation am Herzen liegt, der darf nicht die Augen verschließen vor den vielfältigen Gefahren, aus einem Gefühl einer diffusen politischen Korrektheit.

      Immer wieder wird die gewalttätige klingonische Natur erwähnt. Ihre gesamte Kultur fußt auf Gewalt, Kampf und Eroberung. Man mag es naiv nennen, mit einer solchen Kultur auf eine friedliche Koexistenz hoffen zu können, in jedem Fall bekommen wir gerade unsere Quittung dafür. Es ist offensichtlich, dass wir keine Wahl haben, als uns diesem Problem anzunehmen. Und dies hat zweifelsohne zu bedeuten, dass wir uns auch jenen Individuen dieser Kultur der Gewalt annehmen müssen, welche mitten unter uns leben.

      In den progressiven Medien und von der Regierung wurde darüber natürlich nicht berichtet, aber jenes Sternenflottenschiff, die USS Fenrir, welches nicht in der Lage war, unsere Diplomatin Amanda Greyson zu beschützen, wird von einem klingonischen kommandierenden Offizier geführt. Zufall? Oder wurde unsere Diplomatin nicht viel eher durch den KO ausgeliefert? Ein kleiner Schaukampf inszeniert, damit es nicht allzu offensichtlich ist. Anders ist es wohl kaum zu erklären, dass den Klingonen dieses Unterfangen gelungen ist.

      Wir müssen uns der Sache annehmen, bevor es zu spät ist und der Schaden irreparabel wird. Solche Vorkommnisse dürfen sich nicht wiederholen. Was soll als nächstes kommen? Klingonen verüben vor unseren Augen Attentate auf die Regierung oder auf Ratsmitglieder? Klingonen sabotieren wichtige Anlagen der Sternenflotte? Dazu dürfen wir es nicht kommen lassen. Somit möchte ich an die Politik und die Exekutive appellieren, zügig Maßnahmen zu ergreifen, um zu verhindern, dass die Föderation von ihren inneren Gegnern zu Fall gebracht wird.

    • Klingonen greifen Friedenskonferenz auf Rho Tucanae an
      +++EILMELDUNG++++ Sternenbasis 496, 05.09.2387 (64678,55), ER

      Soeben wurde bekannt, dass die Friedenskonferenz von Rho Tucanae von klingonischen Einheiten angegriffen worden ist. Den noch unbestätigten Angaben zu Folge, drangen acht klingonische Schiffe in das System ein und verwickelten die, zum Schutz der Verhandlungen, anwesenden Einheiten der Sternenflotte und des romulanischen Militärs in schwere Kämpfe. Soweit bekannt, ist es klingonischen Bodentruppen gelungen in das Konferenzgebäude einzudringen, bevor die Teilnehmer evakuiert werden konnten. Bislang gibt es jedoch keinerlei Angaben darüber, ob romulanischen Teilreichsherrscher dem Angriff zum Opfer gefallen sind.

      Bereits kurz vor dem Angriff auf das Rho-Tucanae-System, war es zu Übergriffen auf benachbarte Systeme gekommen, weswegen zahlreiche romulanische Schiffe dort hin beordert worden waren. Es ist zu vermuten, dass es sich um ein gezieltes Ablenkungsmanöver handelt, mit dem man die Verteidigung der Friedenskonferenz schwächen wollte. Damit steht die Frage im Raum, woher die Klingonen von der Konferenz wussten. Nicht auszuschließen ist, dass die Informationen von der - vor wenigen Tagen durch Klingonen entführten - Diplomatin Amanda Greyson stammen.

      Obwohl bislang keine gesicherten Angaben zu dem Vorfall vorliegen, ist davon auszugehen, dass es heftige Verluste auf beiden Seiten gab. Gerüchteweise wird die Zerstörung der USS Algiers, einem schweren Kreuzer der Akira-Klasse, gemeldet. Wie es wirklich um die vor Ort befindlichen Sternenflotteneinheiten, die unter der Führung der USS Verne operieren, steht, ist offen.

      Die Friedenskonferenz auf Rho Tucanae war auf Initiative einiger ziviler Teilherrscher zu Stande gekommen. Primäres Ziel war die Ernennung eines neuen Praetors. Ob eine politische Einigung und damit verbunden die Stabilisierung des Romulanischen Sternenimperiums nach dem heutigen Zwischenfall noch möglich ist, ist fraglich.

      Cpt. Hannah Noemi Celine von Salis [CV]
      Sternenbasis 234 // Kommandierender Offizier



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