Angepinnt Presseschau

    • 25. Jhd.

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    • Tod von Terbban Rulan gibt cardassianischen Ermittlern Rätsel auf

      Samipor | Cardassia Prime | Sternzeit 80122,01

      Vergangene Nacht wurden durch einen anonymen Hinweis in einem Industriegebiet nahe Cardassia City die Leichen zweier cardassianischer Männer gefunden, die inzwischen bereits identifiziert wurden. Es handelt sich hierbei um Ruun Fargonn, einem Kleinkriminellen der Lokalszene und Trebban Rulan, Kommandant des planetaren Sicherheitsdienstes Abschnitt 44. Was auf den ersten Blick wie das gewalttätige Ende einer Auseinandersetzung scheint, gibt jedoch den Ermittlern Rätsel auf.
      Von Kenneth Rand

      In den frühen Morgenstunden wurde der Tatort in dem verlassenen Industriekomplex der Vorstadt Samipor entdeckt. Die Gruppe um Ermittler Gram Terr folgte dabei den Angaben eines anonymen Tipps der Nachts eingegangen war. Eine Stellungnahme der Ermittlungskommission wurde soeben gegeben:

      "Um 4:32 Uhr Ortszeit trafen die Einsatzkräfte am Tatort ein und fanden dort die Leichen von Trebban Rulan und Ruun Fargonn auf. Die Situation stellte sich in der Form dar, als dass es zwischen beiden Personen zu einer Art Pattsituation gekommen war in welcher sowohl Ruun Fargonn, als auch Kommandant Rulan zur Waffe griffen. Nach aktuellem Ermittlungsstand verstarb Kommandant Trebban vor Ruun Fargonn, was darauf schließen lässt, dass dieser zuerst von einem Schuss erfasst worden war. Dieser erwies sich dann auch als tödlich.
      Ruun Fargonn seinerseits wieß ebenfalls eine tödliche Schussverletzung auf, die sich als Folge eines Schusses von Kommandant Rulan darstellte. Bei näherer Betrachtung jedoch konnte klar eine starke Verbrennungsspur des Bodens unter Ruun Fargonn festgestellt werden; Ein Indiz für einen Schuss, der erfolgen musste, als Fargonn bereits am Boden lag.
      Jegliche Vermutung ist im Augenblick reine Spekulation. Wir arbeiten weiterhin mit Hochdruck an der Aufklärung dieses tragischen Vorfalls und werden vorerst keine Fragen dazu beantworten. Es ist zudem von höchstem Interesse, wenn sich der anonyme Hinweisgeber umgehend bei den Behörden meldet um eventuell weiteres Licht in die Situation zu bringen, das zu einer schnellen Aufklärung führen kann.
      Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit."

      Kommandant Trebban Rulan selber hatte sich schon seit Jahren der Aufklärung von Verbrechen im Bereich des organisiertem Verbrechens auf Cardassia Prime verschrieben und einen Namen sowohl im planetaren Sicherheitsdienst, als auch in einschlägigen Kreisen gemacht. Das sein Tod damit Verbindung besteht ist jedoch nicht belegt.





    • Die Präsidentschaftswahl der United Federation of Planets im Liveticker

      San Francisco, Erde, TF

      80132,79 Vor allem in den vergangenen Wochen schien der Wahlkampf zwischen den Präsidentschaftskandidaten immer abstrusere Formen anzunehmen. Nicht zuletzt gerade durch P’Murt, der immer wieder mit seinen Auftritten für ein breites Spektrum an Emotionen gesorgt hat, welches von absoluter Verständnislosigkeit bis hin zu Ekstase und politischer Euphorie reichte. Nicht desto trotz begibt man sich nun zu den Wahlzentren im föderalen Raum und entscheidet über den Kurs den das Zentrum des Alphaquadranten einschlagen wird.

      80132,79 Ein Eklat ist obendrein, dass sich die Wahl der Präsidentschaft nun in das frühe 2403 verschoben hat. So wurde der Föderation seitens der tellaritischen Wahlkampfparty systematische Gegenarbeit gegen ihren Kandidaten P’Murt vorgeworfen, die laut der Vorwürfe bin hin zu Wahlmanipulation gegen würde. Ein Sonderausschuss des Föderalen Präsidentschaftsbüros hat dies in den letzten Monaten aufs Genaueste geprüft und die Ergebnisse sprechen klar für sich und eine vollkommen anstandslose Wahlorganisation. Präsident James Trimborn hat sich in dieser Zeit klar für die Interimszeit zur Verfügung gestellt.

      80132,80 Zur Wahl stehen mittlerweile nur noch der amtierende Präsident James Trimborn, sowie sein Gegenkandidat P’Murt. Der Vulkanier Zurtok hat vor wenigen Tagen seinen Rückzug aus dem Wahlkampf bekanntgegeben mit der Begründung, dass die Föderation eine rational, sozial und politisch in ihren Grundfesten geregelte Institution sei, die sich richtig entscheiden werde. Tatsächlich scheint die Distanzierung von der Präsidentschaftswahl eher mit den sehr geringen Umfragewerten im Zusammenhang zu stehen. Gerade gegen einen polarisierenden Kandidaten wir P’Murt fiel es dem Vulkanier oft schwer mit kühler Logik anzukommen.

      80132,90 Die Wahlbüros öffnen.

      80132,97 Die Reaktionen aus den außerhalb der Föderation liegenden Fraktionen wirkt gespalten. Die Klingonen sehen eine Isolation der Föderation als Gewinn für den Alphaquadranten, während es auf Romulus teils zu internen Ausschreitungen zwischen Föderationssympathisanten und Separatisten kommt. Auch der cardassianische Premier Donrak hat Stellung bezogen: „Es ist eine Nacht der Entscheidung, nicht nur für die Föderation, sondern auch für Cardassia. Jetzt noch mehr als je zuvor ist es von höchster Wichtigkeit das Bündnis zu stärken.“ Auch mit einem neuen föderalen Präsidenten sieht Donrak klar eine Chance für die Zukunft cardassianisch-föderaler Beziehungen. Wenn es so scheint, dass er auch seitens der Opposition, gerade von der einst so kritischen LEC (Loyalistische Einheitspartei Cardassia) und deren Vorsitz Lemec, Rückendeckung hat, spricht das Volk eine andere Sprache. Die Worte des Premiers leer vor dem Hintergrund der Triple Entente, die seit dem Umbruch im Romulanischen Sternenimperium zusehends an Bedeutung verliert. Im Raum der Union spricht man von Verrat an Tradition und Bevölkerung, nicht zuletzt auch wegen den umstrittenen Plänen bezüglich des 12. Ordens. Einzelne politische Akteure, wie LEC Abgeordneter und Sprecher Javi Traime zeigen klare Kante in Form von sachlich korrekter Kritik. "Es ist ein Fehler, sich jetzt in dieser Situation der Unsicherheit auf eine derartige Art und Weise zu Für oder Gegen auszusprechen. Wir müssen die Nacht abwarten, am kommenden Morgen den Wind spüren, der Wehen wird, aus welcher Richtung auch immer. Dann und nur dann ist die Zeit für Handlungen und Erklärungen gekommen.", erklärt Javi Traime bei einem kurzen Interview in Cardassia City.

      80133,33 P’Murt und James Trimborn haben gewählt.

      80133,38 Das Cargounternehmen „FedTrans“ macht sich über P’Murt lustig. So wirbt man auf allen Plattformen mit unter anderem kulinarischen Angeboten aus verschiedensten Regionen des Alphaquadranten. „Nur für den Fall, dass P’Murt gewinnt, kosten sie die Vielfalt der Galaxie, solange sie es noch dürfen!“

      80133,80 Ausschreitungen auf Risa. „Ein Treffpunkt vieler Spezies führt zu einem großen Reibungspotential.“ So beschrieb es ein Erholungsurlauber auf Risa sehr treffend gegenüber den lokalen Medien. Kurzfristig musste das 'Electioncenter Risa' hier geschlossen werden, steht nun aber für die Öffentlichkeit wieder zur Verfügung.

      80134,16 Erste Prognosen treffen ein und zeigen einen unfassbaren Trend. So scheint ein Kopf an Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden Präsidentschaftskandidaten bevor zustehen, wobei politwissenschaftliche Erhebungsdienste James Trimborn vorne sehen.

      80134,27 Die Wahlstationen schließen und die Auszählung beginnt. Indes wird es auf Tellar Prime langsam heiß. Hier werden erste Partys zu Ehren P’Murts gefeiert, der mit den ersten Prognosen hier für ein wahres Lauffeuer der Euphorie gesorgt hat.

      80134,34 Die ersten Ergebnisse aus den Kernwelten kommen rein und zeigen James Trimborn mit 59,1 % vor seinem Kontrahenten. Aus Kreisen P’Murts heißt es, man werde genau prüfen, ob es auch tatsächlich mit rechten Dingen zugeht und bei berechtigtem Zweifel klagen!

      80134,36 „Im Falle eines Sieges von James Trimborn werden wir Schritte einleiten. Die Mehrheit denkt anders.“ So die Worte P’Murts, der hiermit offiziell die Ergebnisse der Wahl in Zweifel zu ziehen beginnt, noch bevor die Ergebnisse feststehen.

      80134,53 Lange Zeit sah es nach einer sich manifestierenden Führung für den amtierenden Präsidenten James Trimborn aus, doch gerade in den Randgebieten, die in Sicherheitsfragen in P’Murts Interesse hoch gehandelt wurden und werden, beginnt sich eine Wende zu zeigen. Dass diese Regionen nicht unerheblich sind, zweigt der aktuelle Zwischenstand von 54,7% für James Trimborn gegen 45,3% für P’Murt.

      80134,57 Politwissenschaftler Timothy Zerrn spricht über den möglichen Sieg P’Murts, der als klares Alarmsignal für einen Notstand in der Föderation gelten solle, die immer mehr in der Gleichgültigkeit von Innen heraus befallen werde. Dies führe dazu, dass man von extraföderalen Mächten immer heftiger politisch in Frage gestellt werde und man der UFP ebenfalls zusehends mit Gleichgültigkeit oder Angriffslust begegne.

      80134,66 P’Murt gewinnt Orion! „Eine Offenbarung! Ein wundervoller Sieg! Eine große Entscheidung. Man sieht, auch im Zentrum der Föderation will man weiterkommen! Gemeinsam werden wir die Zukunft gestalten!“, spricht P’Murt auf der Veranstaltung seines Lagers. Indes werden die Zahlen eindeutiger. Während sich 46,3% der Wähler vor allem vertreten durch die föderalen Kernwelten für James Trimborn aussprechen, baut P’Murt seinen Vorsprung nicht nur durch Orion, sondern primär in den Grenzwelten der UFP aus. Doch Orion als Einflussknotenpunkt in Handelsfragen ist ein Schlüsselsieg für den tellaritischen Kandidaten.

      80134,77 95% der Stimmen sind erfasst und gezählt. Rein rechnerisch ist ein Überraschungssieg P’Murts nahe. Seitens des amtierenden Präsidenten der United Federation of Planets reagiert man mit einem klaren Zeichen. James Trimborn hat sich zurückgezogen in sein Büro und wird heute nicht mehr Sprechen.

      P'Murt neuer Präsident der United Federation of Planets!

      80134,97 Die Wahl ist beendet und der Sieger steht fest. P’Murt wird der neue Präsident der United Federation of Planets. Mit 58,8% ist das Ergebnis für den Mann von Tellar Prime ausgefallen. „Ein historisches Ergebnis. Die Föderationswelten haben ein klares Wort gesprochen und nun ist es Zeit an die Arbeit zu gehen. Wir haben eine große und unvorstellbare Bewegung in Gang gesetzt. Auch danke ich James Trimborn, der einen großartigen Wahlkampf geschlagen hat. Ich habe von ihm eben die Gratulationen erhalten. Ein großer Mann, ein guter Verlierer.“ In seiner Siegesrede hält sich P’Murt knapp und klar. Er werde von nun an Präsident der gesamten föderalen Bevölkerung sein. Damit richtet er seinen Blick bereits in Richtung der Grenzenreformen, die all zu oft im Mittelpunkt P’Murts Wahlkampf standen. Von einer potentiellen Manipulation der Wahl fiel jedoch kein Wort mehr.

      80135,09 Die Reaktionen anderer Mächte fallen verhalten aus. Es lässt sich eine Art Verunsicherung spüren, die vermutlich erst in den kommenden Wochen langsam ihre Form entfalten wird.




      Wir schließen hiermit nun den Liveticker und bedanken uns für Ihr Interesse.






    • „Die Abwärtsspirale nimmt keine Fahrt mehr auf; Sie ist in vollem Gange. Und der Weg raus wird jetzt definiert!“



      Cardassia City, Cardassia Prime, TF, Sternzeit 80161,02

      Das waren die eröffnenden Worte von LEC Parteiabgeordnetem Javi Traime, der heute bei einer Kundgebung gegen den neuen Föderationspräsidenten P’Murt auf Cardassia Prime auch das Licht auf die sehr angespannten Beziehungen zwischen der Föderation und dem cardassianischen Volk richtete und politisch klare Kante zeigte. Traime ist bekannt für seine Verschriebenheit zu den alten, cardassianischen Werten und betont dabei immer wieder den hohen Stellenwert von Kultur, Kunst und Tradition, die in seinen Augen mehr und mehr unter Premier Nadu Donrak verblassen.

      „Wie eindeutig der Trend zum Eigenschutz in den letzten Monaten vorangeschritten ist, zeigen uns alleine schon statistische Erhebungen wie jene zum privaten Waffenbesitz innerhalb der cardassianischen Bevölkerung. Es wurde ein Allzeithoch erreicht, das klar den Wunsch nach Sicherheit offen legt, der in der aktuellen Form der Regierung nicht gegeben scheint. Und welche Probleme und Tragödien dies mit sich führt, zeigt erst jüngst der Tod von Kommandant Trebban Rulan. In meinen Augen ein Held, der sich dem Kampf gegen das organisierte Verbrechen verschrieben hatte. Ein Mann, der Sicherheit schaffen wollte und dafür den ultimativen Preis bezahlt hat.“

      Traime spielt dabei auf den noch nicht geklärten Tod von Trebban Rulan, Kommandant des planetaren Sicherheitsdienstes Abschnitt 44, an, bei dem ebenfalls ein Kleinkrimineller der cardassianischen Untergrundszene zu Tode kam. Die Umstände geben den Behörden nach wie vor Rätsel auf.

      „Wir dürfen nicht in ein trübes Fahrwasser gelangen, wie es von den Romulanern vorgelebt wird. Falls Sie es vergessen haben sollten, das Romulanische Sternenimperium ist unser Bündnispartner. Auch die Föderation der vereinigen Planeten. Die Triple Entente! Und wir alle haben Fragen! Was tun unsere Bündnispartner für uns, beziehungsweise wie beeinflussen wir einander? Eine zerrüttete Regierung auf Rho Tucanae, ein Isolationist auf der Erde? Wo bleibt dabei Cardassia? Sind wir nicht schon alleine? Sind wir alleine nicht sogar besser dran?“

      Ob sich Traime dabei aber nicht etwas zu weit aus dem Fenster lehnt, bleibt abzuwarten. Da er direkt gegen Praetor Tarrel und Präsident P’Murt, indirekt gegen Premier Donrak, als auch Parteivorsitz Lemec feuert. Letztere führen seit einer extrapolitischen Aussprache eine gemeinsame Linie.
      Der Jubel der Anwesenden jedoch ist frenetisch und es wirkt, als würde sich einer trauen auszusprechen, was das Volk sich schon lange Zeit denkt.

      „Die kommenden Tage werden zeigen, welchen Weg Premier Donrak gehen will. Vergessen Sie nicht, die Abwärtsspirale nimmt keine Fahrt mehr auf; Sie ist in vollem Gange. Und den Weg raus werden WIR jetzt definieren! Cardassia für mich, Cardassia für dich!“

      Mit offenen Armen den Kundgebungsteilnehmer zugestreckt empfängt Traditionalist Javi Traime Applaus und Begeisterung und es beginnt ein neuer, alter Wind hier auf Cardassia zu wehen, der an Stärke zunimmt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Julien Adams ()


    • Die Abwärtsspirale und Javi Traime als auserwählter Retter

      Cardassia City | Cardassia Prime | Sternzeit 80344,82

      Seit mehreren Wochen befindet sich die cardassianische Regierung in einer verfahrenen Situation, die sich zuspitzt. Es gibt inzwischen eine Art Parteizusammenschluss zwischen der Regierungspartei Donraks und Lemecs Loyalistischer Einheits Partei Cardassia (LEC) die zusehends in den Blickpunkt politischen und öffentlichen Interesses rückt und keineswegs die erhoffte Stabilität in Donraks Legislaturperiode bringt. Der Rückhalt in den eigenen Reihen bricht weiterhin weg und nun kommt mit Javi Traime starker Gegenwind aus der Bündnispartei.
      Von Kenneth Rand

      Es ist sicherlich eine willkommene Abwechslung für Premier Nadu Donrak, wenn der Fokus sich leicht auf die ursprünglich nur am Rande Beteiligten verschiebt. So sehen sich im Augenblick Lemec und Traime auf direkten innerparteilichen Konfrontationskurs. Aus internen Kreisen gibt es nur Schweigen, doch kann man nicht über Javi Traimes charismatische Person und seine zahlreichen, öffentlichen Auftritte hinwegsehen, die im Kern auf die ursprünglichen cardassianischen Werte eingehen und diese als definierendes Element seiner Partei auszeichnen sollten.

      Der Konter aus der eigenen Partei kam für Politikwissenschaftler ohne Überraschung. „Es gab eine 50%-ige Chance für Lemec und Donrak, dass das Projekt der Wertefindung unter dem geglückten Experiment ‚Demokratie‘ hätte funktionieren können und es ist nicht einmal ansatzweise verwunderlichen, dass beide Parteien diesen Weg wählten, da man an und für sich nur hätte gewinnen können. Dies hätte sich in steigenden Umfragewerten Donraks und einer gefestigteren Position Lemecs in der cardassianischen Regierung wiedergespiegelt. Doch dann kam Traime…“, sagte Mariv Tukad, Professor der Politikwissenschaften an der Universität Zurgutarav auf Cardassia Prime.

      Javi Traime hat sich seit Beginn der politischen Bewegungen der letzten Wochen von einem einfachen Pressessprecher der LEC zu einem einflussreichen Mitspieler auf dem öffentlichen Parkett entwickelt. Die Zustimmung der Bevölkerung für Traime ging seit seinem letzten öffentlichen Auftritt stark nach oben und er definiert das Gesicht der LEC im Alleingang neu; sehr zum Missfallen von Lemec.

      Tukad fährt fort: „Ein Charismat, der seinen Moment geduldig abgewartet hat. Und kann er nun etwas falsch machen? Nein! Alte Werte werden im Moment immer populärer. Das ist ein vollkommen absehbarer Prozess in Zeiten der politischen Unsicherheit im Alphaquadrant. Lemec hat sich zum absolut falschen Zeitpunkt zu Donrak bekannt, aber wer hätte das politische Erdbeben P’Murt vorhersehen können? Jetzt ist da Javi Traime, der uns hier wieder auf Cardassia besinnt, auf die Stärke von Innen, auf die Unabhängigkeit. Seine Umfragewerte sind auf einem derartigen hoch, dass Lemec nun in die unmögliche Situation gerät eine Entscheidung fällen zu müssen, die so oder so Konsequenzen hat. Entweder die LEC trennt sich von Traime und verliert das Gesicht vor der Öffentlichkeit oder aber man lässt ihn gewähren und sieht zu, wie Traime die Partei neu formiert, Lemec sich zurückziehen muss und die Regierung ins Straucheln kommt. So oder so sehe ich turbulente Zeiten auf Cardassia voraus und ich gebe Brief und Siegel, dass Javi Traime vorbereitet ist.“

      Kürzlich gab es ein Statement seitens des Büros von Premier Nadu Donrak, der die LEC dazu auffordert die internen Differenzen beizulegen, damit man für Cardassia weiter eine Politik der Zukunft betreiben kann ohne sich selbst durch Zerrissenheit auszubremsen. Ob sich die LEC jedoch auf ihrem aktuell desaströsen Kurs retten kann, bleibt abzuwarten, scheint aber immer unwahrscheinlicher.
    • David gegen Goliath auf Cardassia




      Das politische Rangeln zwischen Lemec und Traime geht in die nächste Eskalationsstufe



      Cardassia City, Cardassia Prime - Sternzeit 80481,65, OR


      "Cardassia verfällt in politisches Chaos! Wenn Lemec seine Parteimitglieder nicht unter Kontrolle hat, hat er als Parteivorsitzender nichts zu suchen. Der Alphaquadrant will Stärke Lemecs oder seinen Rücktritt sehen. Zeit sich zu entscheiden!", so Föderationsratspräsident P'Murt während seinem ersten offiziellen Auftritt auf dem politischen Parkett im Rahmen der ersten Föderationsratssitzung unter der Führung des Tellariten.

      P'Murt zeigt bereits in seiner ersten Sitzung seine Position zu interstellar politischen Themen, doch wird diese nicht mit Wohlwollen der cardassianischen Bündnisvertretung betrachtet. Es fehle dem Präsidenten an politischem Feingefühl. Man könne nicht einfach eine derartige Aussage als Repräsentant der Föderation machen ohne die Folgen dessen abzuwägen. Es stehe nicht nur der politische Frieden auf Cardassia, sondern auch den innerhalb des Triple Entente (TE) Bündnisses auf dem Spiel.
      Das dies jedoch für P'Murt scheinbar keine große Rolle zu spielen scheint, zeigt das weitere Statement des Präsidenten der Föderation, der auf die Dringlichkeit in der Sache verwies und als mögliche Sanktion eines Nichthandelns seitens Cardassias eine Neuevaluierung der TE in Betracht ziehe.

      "Wenn die Föderation ein Porzellanladen ist, dann haben wir bei der letzten Präsidentschaftswahl dem Elefanten die Tür aufgehalten und ihn gefragt, welche Stücke er denn zuerst zerhauen will.", stellt Ratsabgeordneter Salem Turner bei einer kurzen Pressebefragung nach der Sitzung fest.


      Und Cardassia reagiert!

      Dass allerdings binnen weniger Stunden eine Reaktion aus Cardassia folgte, war für viele eine Überraschung. So nutzt LEC Parteivorstand Lemec die Gunst der Stunde um Donrak in die Gunst P'Murts zu stellen und verkündet die sofortige Entbindung von Javi Traime aus der LEC. In den letzten Monaten war eine sehr ungesunde Rivalität zwischen Traime und Lemec entstanden und eindeutig verfolgt Lemec hier auf persönliche Interessen.

      Traime, der Lemec und allen voran Donrak als Geiseln der Föderation betrachtet, die 'Cardassia die Seele geraubt' haben, hat offen in der Bevölkerung für einen Kurs gegen die Föderation stark gemacht. Man wolle sich wieder auf das Zurückbesinnen, was das cardassianische Volk einst so groß gemacht habe.
      Diese populäre Stimmungsmache hat der aktuellen Regierung Cardassias sehr viel Schaden zugefügt und die Vermutung liegt nahe, dass wenn Donrak und sein Koalitionspartner Lemec nicht jetzt handeln würden, die letzten Chancen auf die Wiederwahl der Demokraten auf Cardassia scheitern würde.


      Doch der Phönix Javi Traime erhebt sich aus der Asche

      Als hätte er es kommen sehen, oder vielleicht sogar damit gerechnet, zeigt sich Javi Traime am folgenden Tag bei einer öffentlichen Stellungnahme nicht sonderlich überrascht von der Situation in der er sich befindet; Und holt vielleicht zu einem vernichtenden Schlag gegen die aktive Regierung aus.

      "Es war die logische Schlussfolgerung. Sie sehen hier die Machtlosigkeit unserer Regierung vor der Föderation. Ist das etwa das, was wir uns hier vorgestellt haben? Eine Versklavung unter der Demokratur des Dreiergespanns Donrak, Lemec und P'Murt ist unsere Realität. Doch soll sich das cardassianische Volk versichert sein, dass ich mit all meiner Kraft für die Freiheit unseres Volkes eintreten werde! Und wenn wir die Triple Entente verlassen, dann ist es eben so! Und wenn wir der Föderation den Rücken kehren, dann sind wir frei. Ein vereintes Volk der Alten Werte!", waren die brennenden, emotionalen Worte Javi Traimes. Doch was folgte, zeigte erst die politische Intelligenz eines Strategen und Taktikers, der scheinbar auf einen Moment wie diesen gewartet hatte.
      "Ich kann hier und jetzt verkünden, dass meine politischen Absichten heute erst begonnen haben. Ich geben hiermit bekannt, dass ich gemeinsam mit der Partei "Courage für Cardassia" (CFC), welche viele namhafte Politiker der Opposition und aktuellen Regierung unter sich vereint, dem selbst gesteckten Ziel weiter hinterher jagen werde.


      Und ein Beben ging durch Cardassia!

      Dass es keine leeren Drohungen waren, die Javi Traime vor dem Publikum des Alphaquadranten ausgesprochen hatte, zeigten prompte Parteiaustritte aus der gesamten cardassianischen Parteilandschaft. Der Charismat Traime hatte eindeutig im Hintergrund aktiv gearbeitet und die neugegründete CFC konnte wenige Stunden nach ihrer Gründung Namen wir Legat Tumm, Turzkat Grimal, Miram Fasdec und viele mehr in ihren Reihen vorweisen. Ein Konglomerat aus Künstlern, Militärs, Eliten und Akademikern. Politikwissenschaftler auf Cardassia sehen hier ein gewaltiges Politisches beben durch die cardassianischen Sektoren ziehen und es hat nicht nicht seine gesamte Stärke entfesselt!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von River Bryant ()

    • ---EILIGE SCHLAGZEILE---ANSCHLAG IN CARDASSIA CITY---MEHRERE VERLETZTE---EILIGE SCHLAGZEILE


      -----EILIGE MELDUNG-----EILIGE MELDUNG-----EILIGE MELDUNG-----

      EXPLOSION IN CARDASSIA CITY SORGT FÜR CHAOS!



      Cardassia City, Cardassia Prime - Sternzeit 80495,61, OR


      Vor wenigen Augenblicken gingen Berichte und erste Amateurvideos zu einer Explosion in Cardassia City ein. Dabei wurde der Nachtclub des medienaktiven Politikers Javi Traime zerstört. Aktuell erreichen uns Meldungen über ca. 20 leicht verletzte und 3 schwer verletzte Personen, wobei unter letzten scheinbar auch Javi Traime selber ist. Dieser stand während des Anschlages am nähesten zum Gebäude und schwebt im Moment offenbar noch in Lebensgefahr.


      -----EILIGE MELDUNG-----EILIGE MELDUNG-----EILIGE MELDUNG-----

      JAVI TRAIME AUSSER LEBENSGEFAHR



      Cardassia City, Cardassia Prime - Sternzeit 80496,05, OR



      Javi Traime befindet sich nach Meldung des Gentam-Krankenhauses außer Lebensgefahr. Das zuständige Ärzteteam hat eine mehrstündige Notfalloperation durchgeführt. Details über den Eingriff und ob der Parteivorsitzende der populären Partei "Courage für Cardassia" bleibende Schäden nach diesem traumatischen Anschlag davon tragen wird sind nicht bekannt.


      -----EILIGE MELDUNG-----EILIGE MELDUNG-----EILIGE MELDUNG-----

      34 VERLETZTE UND KEINE TOTEN BEI ANSCHLAG IN CARDASSIA CITY



      Cardassia City, Cardassia Prime - Sternzeit 80496,36, OR


      Bei dem Anschlag auf den Club Contrarian in Cardassia City gab es nach finaler Zählung 34 Verletzte und glücklicher Weise keine Toten. Wer hinter dem Anschlag steckt ist nicht bekannt. Die lokalen Sicherheitsbehörden arbeiten inzwischen auf Hochtouren um Erkenntnisse zu diesem Anschlag zu erlangen. Es wurde zudem eine Sonderkommission eingerichtet, die ermittelt.


      -----EILIGE MELDUNG-----EILIGE MELDUNG-----EILIGE MELDUNG-----

      DEMOS AUF CARDASSIA ZIEHEN DURCH REGIERUNGSDISTRIKT!
      ERSTE WORTE VON JAVI TRAIME!



      Cardassia City, Cardassia Prime - Sternzeit 80496,78, OR


      Unbestätigten Informationen zu Folge soll der Anschlag auf den Club Contrarian in Zusammenhang mit einer kurz zuvor erfolgten Razzia hängen, die seitens der amtierenden Regierung unter Premier Nadu Donrak angeordnet worden war unter dem Hintergrund der Ermittlung zu dem Todesfall von Trebban Rulan. Hinweise, dass Javi Traime oder jemand in seinem Einzugsgebiet in Verbindung dazu stehen, konnten nicht gefunden werden, was die Natur der Razzia und den gefolgten Anschlag auf den Club Contratian weiter in Frage stellt.
      Erste Demonstrationszüge gegen die Regierung und ihr Vorgehen ziehen inzwischen durch den Regierungsdistrikt in Cardassia City. Die Lage ist extrem angespannt und auch die Sicherheitsdienste halten sich momentan eher zurück um eine weitere Eskalation der momentanen Situation nicht zu riskieren.
      Indes haben wir eine erste Meldung aus dem Gentam-Krankenhaus, wonach Javi Traime wieder bei Bewusstsein ist und die Bevölkerung um seinen Zustand beruhigt. Er wird eine vollkommene Genesung machen und rät dazu Ruhe zu bewahren und vor allem nicht der Regierung unter Donrak nun die Schuld zu zuweisen, solange die Umstände des Anschlags nicht vollständig geklärt sind. Traime zeigt sich zudem erleichtert, dass niemand bei der Explosion zu Tode gekommen ist.



    • Beitritt der Cardassianischen Union zum Dominion und Dominionkrieg jähren sich zum 30. Mal

      Mehrere Veranstaltungen auf Qo’noS, Bajor und Betazed geplant


      Deep Space Nine| Bajor| Sternzeit 80534,48

      Dieses Jahr jährt sich der Dominionkrieg, der vernichtendste militärische Konflikt in der Geschichte des Alpha-Quadranten bereits zum 30. Mal. Besondere Sorge bereiten die Parallelen in der heutigen cardassianischen Union, deren isolationistische und gleichzeitig expansive Außenpolitik vor 30 Jahren den Weg zum Beitritt der Union zum Dominion bereitete. Derzeit laufen auf Qo’noS, Bajor und Betazed Vorbereitungen zu Veranstaltungen, welche an die Ereignisse vor 30 Jahren erinnern sollen. Wir möchten deswegen einen kurzen Blick auf die jüngere Geschichte werfen.
      Von Karlos Kolumnos


      Eingeläutet werden die offiziellen Veranstaltungen durch eine Vortragsreihe auf Deep Space Nine, der berühmten Raumstation, die aufgrund ihrer immensen historischen Bedeutung das Privileg genießt, ihre Bezeichnung trotz ihres spätestens seit dem Beitritt Bajors zur Föderation veränderten Status als reguläre Sternenbasis beibehalten zu dürfen. Die Eröffnungsrede hält Vedek und General a.D. Kira Nerys, eine der wohl berühmtesten Persönlichkeiten des Domionkrieges, die aufgrund ihrer einzigartigen Erfahrungen als bajoranischer Offizier während der Besatzung durch das Dominion und Sternenflottenoffizier mit Verbindungen zum cardassianischen Widerstand zu den gefragtesten Zeitzeuginnen der jüngeren Geschichte gehört. Historiker und Politikwissenschaftler erwarten vor von Kira vor allem eine Erinnerung an die besondere Rolle der cardassianisch-bajoranischen Beziehungen und eine Mahnung zu gegenseitigen Respekt und Verständnis.

      Eine weitere hochkarätige Rednerin bei der Auftaktveranstaltung auf Bajor ist die ehemalige Vorsitzende des Föderationsrates T’Lara, die – weniger bekannt als ihre politische Karriere - als Sternenflottenoffizier ebenfalls eine Veteranin des Dominionkrieges ist. Abgrundet wird die Veranstaltung durch Admiral Marie-Louise Davion, der Leiterin der Sternenflottenakademie in San Francisco, die anders als die beiden Rednerinnen keine Veteranin des Krieges ist, jedoch in ihrer Zeit als Kommandantin der USS Aurora intensiven Kontakt zum Dominion hatte. Die von Starship-Spottern vermutete Präsenz ebendieser USS Aurora bei Deep Space Nine soll jedoch in keinem Zusammenhang zur Veranstaltung stehen.

      Während die Geschichte um den Dominionkrieg und die Manipulation des Alpha-Quadranten durch die Gründer unseren Lesern noch aus dem Geschichtsunterricht geläufig sein dürfte, verhält es sich mit den Beziehungen zwischen der Föderation und dem Dominion anders. So sollte sich erweisen, dass sowohl Alpha- als auch Beta-Quadrant durch das Wirken der Gründer und den Dominionkrieg so dermaßen destabilisiert wurden, dass sich in den folgenden Jahrzehnten eine Häufung größerer militärischer Auseinandersetzungen ergab, wie sie die Föderation noch nie erlebt hatte. Die Aufmerksamkeit lag auf den unmittelbaren Nachbarn und weniger auf dem lediglich durch das bajoranische Wurmloch erreichbaren Gamma-Quadranten.

      Der Vertrag von Bajor, der den Dominionkrieg offiziell beendete, regelte neben dem Abzug der Dominionflotte noch viele weitere Dinge. So unterhält das Dominion seitdem eine dauerhafte Botschaft in den Reichen des Alpha- und Beta-Quadranten. Diese werden weiterhin von Jem’Hadar bewacht, wobei die Wachmannschaft in der Botschaft in San Francisco im Jahr 2390 deutlich verkleinert wurde. Während das Botschaftspersonal von Vorta gestellt wird, traten bei besonderen Anlässen auch einzelne Gründer persönlich auf. Deren Anwesenheit diesseits des Wurmloches ist zu jeder Zeit auf maximal fünf begrenzt. Die oft langwierigen Sicherheitsüberprüfungen von Raumschiffen nach dem Transit durch das Bajoranische Wurmloch sind eine eindeutige Erinnerung daran, wie wichtig allen Beteiligten die strikte Einhaltung dieser Begrenzung ist.

      Während der Handel und sonstige Austausch mit den Mitgliedern des Dominion über Handelsstationen im Gamma-Quadranten erfolgt, ist der Kontakt zwischen der Sternenflotte und dem Dominion seit Ende des Krieges minimal. Auch wenn die geringe Präsenz der Sternenflotte im Umeld des Dominionraumes nicht vertraglich zugesichert worden war, scheint es deren Politik zu sein das Dominion nicht durch die Entsendung vieler Schiffe zu verunsichern. So liegt der letzte bekannte direkte Kontakt knapp 15 Jahre zurück, als die USS Aurora im Jahr 2389 bei einer Forschungsmission im Gamma-Quadranten das Dominion bei der Niederschlagung einer Rebellengruppe, welche die politische Stabilität im Gamma-Quadranten bedroht hatte, unterstützte.
      οὐδεὶς γὰρ οὕτω ἀνόητος ἐστὶ ὅστις πόλεμον πρὸ εἰρήνης αἱρέεται· ἐν μὲν γὰρ τῇ οἱ παῖδες τοὺς πατέρας θάπτουσι, ἐν δὲ τῷ οἱ πατέρες τοὺς παῖδας.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sophie Davion ()


    • Kontakt zum Gamma-Quadranten abgebrochen

      Sternenflotte reagiert umgehend und dementiert Berichte zu Gräueltaten des Dominion

      Deep Space Nine| Bajor| Sternzeit 80559,33
      Wenige Stunden nachdem erste Meldungen über einen Kontaktabbruch zum Gamma-Quadranten bekannt wurden reagiert die Sternenflotte mit einer Stellungnahme zur Situation. So wurde mittlerweile bestätigt, dass der Kontakt zu sämtlichen Schiffen, Stationen und Relais im Gamma-Quadranten abgebrochen ist. Die Ursache hierfür ist nicht bekannt. Gleichzeitig gab die Sternenflotte die Entsendung mehrerer Schiffe in den Gamma-Quadranten bekannt. Die Gerüchte über Dominiongräueltaten an der Besatzung eines vulkanischen Forschungsschiffes im Gamma-Quadranten wurden hingegen mittlerweile dementiert.

      Von Karlos Kolumnos
      Nur wenige Stunden nachdem die Meldungen über einen Abbruch des Kontaktes in den Gamma-Quadranten aufkamen, bestätigte die Sternenflotte das Gerücht. Dieses hatte scheinbar ausgehend von einem Händlernetzwerk von Deep Space Nine aus die Runde gemacht und umghend Unruhe in den Märkten erzeugt. So stiegen die Preise für Tulabeeren auf Ferenginar um 200 % und die Bolianische Bank stellte den Handel mehrerer Aktien kurz darauf ein. Eine Beruhigung der Märkte scheint im Hinblick auf die zunehmenden Unruhen in der Cardassianischen Union derzeit unwahrscheinlich.

      Unklar ist im Moment noch, ob es sich lediglich um einen Ausfall der Kommunikationsrelais handelt oder auch die Schiffe und Stationen der Föderation im Gamma-Quadranten betroffen sind. Derzeit befinden sich mehrere Forschungs- und Handelsschiffe der Föderation im Gamma-Quadranten. Ein Angriff des Dominions kann derzeit weder ausgeschlossen noch bestätigt werden. Daher entsandte die Sternenflotte vor wenigen Stunden mit der USS Aurora und USS Raleigh zwei Schiffe durch das Wurmloch. Weitere Schiffe sollen folgen.

      Dementiert werden konnten hingegen die Gerüchte über Gräueltaten, die das Dominion an der Besatzung eines vulkanischen Forschungsschiffes begangen haben soll. Das verbreiteste Gerücht bezog sich dabei auf die Ermordung der Besatzung und das anschließende Abschneiden und Verkaufen der Ohren durch Karemna. Die Ohren sollen dann von Jem'Hadar verzehrt worden sein. Ein weniger verbreitetes Gerücht bezog sich auf das Entfernen der Reproduktionsorgane, da eine geschlechtliche Fortpflanzung den Jem'Hadar als abstoßendes Kuriosum erschien. Tatsächlich befänden sich, so Sternenflotte und Vulkanische Akademie der Wissenschaften, gar keine vulkanischen Forschungsschiffe im Gamma-Quadranten.
      οὐδεὶς γὰρ οὕτω ἀνόητος ἐστὶ ὅστις πόλεμον πρὸ εἰρήνης αἱρέεται· ἐν μὲν γὰρ τῇ οἱ παῖδες τοὺς πατέρας θάπτουσι, ἐν δὲ τῷ οἱ πατέρες τοὺς παῖδας.

    • Quo Vadis Föderation – Asylantrag der Gründer von Föderationsrat abgewiesen.

      San Francisco | Erde

      Ein Antrag auf Asyl, vorgetragen durch einen Vorta, stellvertretend für die formwandelnden Gründer, hat im Föderationsrat zu äußerst hitzigen Diskussionen geführt. Ein Bericht des Geheimdienstes über die Entwicklungen im Dominion führte schließlich zu einer eindeutigen Mehrheit gegen eine Gewährung von Asyl für die Gründer.
      In einer späteren Pressekonferenz versicherte Präsident P’Murt, dass dies zum Schutz der Bürger der Föderation geschehe.
      Von Dirk Maiwald

      Die jüngsten Entwicklungen im Gamma Quadranten waren diese Woche das Hauptdiskussionsthema des Präsidenten P’Murt, seiner engsten Berater und des Föderationsrates. Nachdem am vergangenen Dienstag der Botschafter des Dominion auf der Erde, ein Vorta namens Vedan dem Präsidenten P’Murt und seinem Beraterstab einen Antrag auf Asyl für die Gründer innerhalb der Föderation vorgelegt hatte, berief Präsident P’Murt eine Ratsversammlung ein, um diesen Antrag diskutieren und darüber abstimmen zu lassen. Botschafter Vedan erklärte, dass sich das Dominion in einer Art Bürgerkrieg befände und die Jem’Hadar, eine von den Gründern gezüchtete und genmanipulierte Rasse von Kriegern, sich gegen ihre Herren aufgelehnt hätten und an diesen einen Genozid verübten. Dies führte bei der Ratsversammlung am Mittwoch zu sehr hitzigen und emotionalen Diskussionen. Speziell die Abgeordneten von Trill und Betazed lieferten sich ein Wortgefecht, welches zeitweise die sachliche Ebene verließ. Dabei wurde besonders auf den vor 30 Jahren, von den Gründern befohlene, an den Cardassianern versuchte Genozid verwiesen, sowie auf die Gräueltaten während der Besatzungen durch Truppen des Dominion auf den Planeten Bajor und Betazed. Zudem wurde vor den formwandlerischen Fähigkeiten der Gründer gewarnt, welche bereits im Dominionkrieg zum Einsatz kamen und sowohl auf der Erde, als auch auf dem Heimatplaneten der Klingonen sehr viel Verwirrung und Schaden angerichtet hatten.

      Erst ein Agent, der den neuesten Bericht des Geheimdienstes vorzulegen hatte, brachte die Streithähne dazu voneinander abzulassen. Der Agent Smith legte die neuesten Erkenntnisse dem Rat vor, welche beinhalteten, dass der Verdacht bestünde, die Jem’Hadar hätten sich gegen ihre Herren aufgelehnt, nachdem sie weiteren Genmanipulationen unterzogen wurden. Den Untersuchungen zufolge, haben die Gründer die Kampfkraft und die Aggressivität ihrer Jem’Hadar Krieger weiter steigern wollen, dabei aber nicht bedacht, dass sich dies gegen sie selbst wenden könnte. Vor genau 250 Jahren geschah schon einmal etwas Ähnliches. Die Augment-Krise von 2154 war eine Lektion, die von den Menschen gelernt wurde und bildet die Grundlage für die heutigen Gesetze zur genetischen Optimierung der Föderation.

      Der Vortrag des Geheimdienstmitarbeiters kippte die bis dahin noch sehr in der Waage befindlichen Standpunkte der Abgeordneten zu einem deutlichen NEIN zum Antrag auf Asyl für die Gründer innerhalb des Föderationsgebietes mit 60% der Stimmen des Föderationsrates. 20% stimmten für den Schutz der Gründer durch die Föderation, darunter die Abgeordneten von Trill. Die restlichen 20% enthielten sich.

      In einer Pressekonferenz am darauffolgenden Samstag, stellte Präsident P’Murt klar, dass die Sternenflotte die Welten und Bürger der Föderation beschützen würde. Für ihn ist es die „beste Sternenflotte“ die es gäbe. Auf die Frage, wie er als Präsident der Föderation der Vereinigten Planeten zu der Entscheidung des Rates stünde, angesichts dessen, „dass im Gamma-Quadranten ein Genozid zutage läuft“, erinnerte Präsident P’Murt an den Dominion-Krieg vor genau 30 Jahren und den Genozid, der im Auftrag der Gründer geschah, die heute selbst einem solchen zum Opfer fielen; und das, laut Geheimdienstinformationen aus eigenem Verschulden. Er sehe „das mit wachsamen Augen, damit den Völkern der Föderation nicht das Gleiche passiert“. Dafür würde er kämpfen. Weitere Fragen würgte Präsident P'Murt ab und beendete die Pressekonferenz.
      Lieutenant Junior Grade L'Ahri
      Wissenschaftsoffizier
      USS Aurora NCC-81337

    • -----EILIGE MELDUNG-----EILIGE MELDUNG-----EILIGE MELDUNG-----

      CHAOS AUF CARDASSIA



      Cardassia City, Cardassia Prime - Sternzeit 80802,26, OR

      Läden liegen in Scherben, Straßenzüge versinken in Gewalt und Feuer zieht sowohl sprichwörtlich als auch wortwörtlich durch den Regierungsbezirk von Cardassia Prime wo immer mehr Anhänger Javi Traimes gegen die amtierende Regierung von Premier Nadu Donrak auf die Straße gehen. Es soll gerade heute zu einer Aussprache zwischen den verschiedenen Parteien geben wobei Gerüchten zu Folge die Diplomatin und frühere Sternenflottenoffizierin Hannah von Salis als Mediator fungieren soll.


      -----EILIGE MELDUNG-----EILIGE MELDUNG-----EILIGE MELDUNG-----


      FÖDERATIONSPRÄSIDENT P'MURT ÄUSSERT OFFIZIELL POTENTIELLES ENDE DER TRIPLE ENTENTE!


      San Francisco, Erde - Sternzeit 80802,59, OR

      Präsident P'Murt wählt den denkbar schlechtesten Zeitpunkt für einen politischen Aufreger, aber das kennt man ja inzwischen von dem berüchtigten Tellariten. So hat dieser kürzlich verlauten lassen, dass man den Fortbestand der Triple Entente prüfen möchten, da die beiden Bündnispartner - die Cardassianische Union und das Romulanische Sternenimperium - alles andere als stabile Partner seien und diese sich wohl eher auf dem Rücken der Föderalen Unterstützung ausruhen, als selber einen Beitrag dazu leisten zu können.
      Wie die Romulaner darauf reagieren bleibt abzuwarten, doch aus cardassianischer Richtung erwartet man nun noch mehr Aufwind für Javi Traimes Kampagne. Die Situation auf Cardassia steht auf Umbruch und die Folge dessen könnte für die Föderation eine gravierende Tragweite haben, wenn die Cardassianische Union wieder zu alter Stärke findet und das außerhalb eines Bündnisses mit der Föderation.

    • Das neue Cardassia unter Primus Javi Traime - Eine Chronik des Versagens der Föderation

      Cardassia City | Cardassia Prime | Sternzeit 80860,61

      Seit den frühen Morgenstunden steht es fest - Javi Traime ist der neue, gewählte Repräsentant der Cardassianischen Union, welche sich vor einem gewaltigen inner- und außenpolitischen Umbruch befindet. Mit einer Wahlbeteiligung von 87% und einem Ergebnis von 77,8% für Javi Traimes Partei "Courage für Cardassia" ist es ein vergleichbar historisches Ergebnis wie einst als Nadu Donrak sich der Regierung von Cardassia an nahm.
      Die erste Worte Traimes sind wegweisend: "Heute beginnt eine neue Ära. Wir reformieren die Regierung, wir festigen das, was Cardassia ist und vor allem zeigen wir, das wir stark sind!"
      Von Kenneth Rand

      Schockierend waren die Umstände, als der Höhepunkt der Ausschreitungen auf Cardassia, die bürgerkriegähnliche Ausmaße angenommen hatten, eingetreten war. Zu Hunderten wurde der Regierungspalast in Cardassia Prime von Demonstranten gestürmt. Kurz zuvor erreichte Cardassia die Nachricht der Föderation, dass man einen Bruch mit der Triple Entente in Betracht ziehe.

      Ebenso schockierend waren die Enthüllungen um Lemec, sowie Nadu Donrak. Beide haben sicher der Verschwörung schuldig gemacht und unter anderem einen Mordanschlag auf Javi Traime ausgeübt.
      Lemec, Parteivorsitz der Loyalistischen Einheitspartei Cardassias, steht in direktem Zusammenhang mit dem Mord an Trebban Rulan, welcher Javi Traime angehangen werden sollte.
      Nadu Donrak veranlasste eine Razzia des Clubs Contrarian, welcher in Besitz Javi Traimes war, und kurz darauf durch eine gezielte Detonation mehrerer Militärsprengsätze zerstört wurde.
      Beide wurden laut Traime durch das Volk ihres Amtes enthoben und ihren gerechten Strafen zugeführt.

      Die Förderation war in Mediationsgespräche auf Cardassia involviert. Mit dem Ausgang der politischen Unruhen auf Cardassia hat sich die Föderation auch hier klar ein Schuldeingeständnis zu machen, da eine Deeskalation nicht erreicht werden konnte.

      Im Nachgang der Unruhen wurden Neuwahlen auf Cardassia organisiert, welche Javi Traime mit wehenden Fahnen gewann. Er machte bereits in seiner Siegesansprache klar, welchen Weg Cardassia gehen würde und vor allem machte er gegenüber der Föderation unmissverständlich klar, dass er ein Mann der Taten und nicht nur der Worte ist, wie er es dem Föderationspräsidenten P'Murt unterstellt.

      "Heute beginnt eine neue Ära. Wir reformieren die Regierung, wir festigen das, was Cardassia ist und vor allem zeigen wir, das wir stark sind.
      In den kommenden Wochen wird der Detapa-Rat reformiert. Alle 12 Orden - ich betone alle, auch der wiedereingesetzte 11. Orden! - werden je einen Sitz erhalten. 12 weitere werden aus gewählten Regierungsvertretern des Volkes gestellt. Zwei weitere Sitze werden als Direktsitz verlost. Mit mir an der Spitze als Primus inter pares, ein Teil des Ganzen, werden wir eine gefestigte Regierung bilden, die das Gesicht Cardassias dem Quadranten zeigen wird.
      Als wichtige Handlung jedoch wird heute noch das Dekret erlassen, dass die Cardassianische Union mit sofortiger Wirkung das Triple Entente Bündnis mit der Föderation und den Romulanern verlassen wird."

      Das ein Hauch der alten cardassianischen Welt nun wieder durchkommt und damit auch alte Ängste geweckt werden, scheint nur logisch. Eindeutig in die Regierungsübernahme involviert soll laut Gerüchten ein Teil des ehemaligen cardassianischen Geheimdienstes sein, der sogenannte 13. Orden. Dies wird natürlich Seitens der Regierungssprecher auf Cardassia dementiert, auch wenn bekannt ist, dass Elim Garak eng mit Primus Javi Traimes Regierung zusammenarbeitet.


    • -----EILIGE MELDUNG-----EILIGE MELDUNG-----EILIGE MELDUNG-----

      CARDASSIANISCHE UNION VERLÄSST TRIPLE ENTENTE



      Cardassia City, Cardassia Prime - Sternzeit 80860,76, OR

      Die neue Regierung der Cardassianischen Union unter Primus Javi Traime hat vor kurzen des Austritt aus dem Bündnis zwischen Föderation und Romulanischen Sternenimperium, bekannt gegeben.
      Der Föderationspräsident soll inzwischen eine eiligen Sondersitzung zu diesem Thema einberufen haben.


    • Romulanische Revolution

      Sternenimperium aufgelöst — Republik ausgerufen — Lage undurchsichtig

      Sternenbasis 11, Sternzeit 80868,0


      Das Romulanische Sternenimperium endete so, wie es entstanden ist — geheimnisumwittert. Zur aktuellen Stunde sind viele Ereignisse, die sich im romulanischen Raum gerade abspielen, noch unklar. Die wenigen Informationen, die durchdringen, zeichnen jedoch ein deutliches Bild.


      In den vergangenen Wochen kam es zunächst zu regionalen Aufständen der von den Romulanern seit Jahrhunderten unterdrückten Remaner. Diese Aufstände gewannen zunehmend an Unterstützung, sodass seitens des Romulanischen Senats eine Nachrichtensperre verhängt wurde sowie sämtliche Kommunikationskanäle blockiert oder wenigstens überwacht wurden, damit der Aufstand nicht noch auf weitere Planeten überschwappt. In gleicher Weise sorgte das dafür, dass die Geschehnisse erst jetzt innerhalb der Föderation bekannt wurden.


      Die bürgerkriegsähnlichen Kämpfe erreichten vergangene Woche auch Rho Tucanae, die Heimatwelt des Sternenimperiums. Unbestätigten Berichten zufolge gab es Gefechte im gesamten Sternensystem und schwere Zerstörungen in der Hauptstadt sowie anderen Ballungszentren auf dem Planeten. Allein im Orbit des Planeten sollen mehrere Dutzend zerstörte Schiffe treiben.


      Nach diesen schweren Verwüstungen soll am gestrigen Abend ein Waffenstillstand vereinbart worden sein. Anschließend soll auf Rho Tucanae die Romulanische Republik ausgerufen worden sein. Die Remaner sollen als vollwertige und gleichberechtigte Bürger den Romulanern in diesem Staat ebenbürtig sein.


      Welche Auswirkungen diese Entwicklungen auf das Bündnis mit der Föderation haben, hängt wohl auch davon ab, ob sich die Romulanische Republik als Rechtsnachfolger des Sternenimperiums versteht. Nicht wenige Experten für Romunalogie äußern die Vermutung, dass sich die junge Republik zunächst in die Isolation zurückziehen wird, um die neuen Strukturen zu konsolidieren. Sollte die Romulanische Republik aus der Entente austreten, würde die Vereinigte Föderation der Planeten innerhalb weniger Tage einen weiteren Bündnispartner verlieren, nachdem bereits die Cardassianische Union die Triple Entente verlassen hat.


      Reaktionen aus dem Föderationspräsidialamt stehen momentan noch aus. Auch im klingonischen Hohen Rat hält man sich zunächst noch bedeckt. Der Große Nagus der Ferengi kommentierte nur knapp: "Regeln 34 und 35".



      Commodore a. D. T'Lara

      =/\= Taktischer Offizier der USS Taunus NCC-74529-A (2371-2375)
      =/\= Erster Offizier der USS Essex NCC-173-C (2375-2377)
      =/\= Kommandierender Offizier der USS T'Plana-Hath NCC-31504 (2378-2385)
      {(:)} Vorsitzende des Föderationsrates (2385-2389)
      {(:)} Strategische Beraterin auf Sternenbasis 613 (2389-2391)
    • Was vom Tage übrig bleibt - Zum Ende der Triple Entente



      The Internationale

      Was vom Tage übrig bleibt - Zum Ende der Triple Entente

      Bajor, 80877,66


      Mehr als 15 Jahre ist es nun her, dass sich die Cardassianische Union, das Romulanische Sternenimperium und die Vereinigte Föderation der Planeten zum 'Triple Entente' Bündnis zusammengeschlossen hatten. War dieses Abkommen, welches nach der Zerstörung von Romulus durch eine Supernova und dem sich anschließenden, sogenannten 'Geierkrieg' gegen das Klingonische Imperium, geschlossen wurde, von Anfang nicht als das allzu stabilste anzusehen und erst kürzlich von Föderationspräsident P'Murt selbst in Frage gestellt, wissen wir nun, dass es bereits wieder Geschichte ist. Nach der Machtergreifungvon Javi Traimes auf Cardassia, welche mit dem Euphemismus einer demokratisch organisierten Neuwahl belegt wurde, um dem Ganzen offenbar den Anstrich von Rechtmäßigkeit zu verleihen, folgte direkt im Anschluss die unilaterale Entscheidung, das Bündnis mit Romulanern und Föderation zu verlassen. Dass im Chaos dieser Neuordnung der Union auch der ehemals gewählte Premierminister der cardassianischen Regierung Nadu Donrak offenbar durch einen von Traimes organisierten Mordanschlag zu Tode kam, passt da ins Bild und lässt die Sternenflotte, welche sich während dieser Ereignisse vor Ort befand, wieder einmal in einem nicht gerade schmeichelhaften Licht erscheinen.


      Dass sich passend dazu auch die politische Lage beim zweiten Verbündeten, der neugegründeten Romulanischen Republik, rapide verändert und infolgedessen auch hier ein Ausstieg aus dem Vertrag mit der Föderation zumindest möglich erscheint, kann man entweder als eine Neuinterpretation von Murphys Gesetz oder durchaus auch als ein Versagen der föderalen Politiker sehen. Der von Föderationspräsident P'Murt gesetzte Kurs, fast direkt nach seiner Wahl die beiden engsten Verbündeten vor den Kopf zu stoßen, wird daher sehr wahrscheinlich nicht in die Annalen erfolgreicher Diplomatie eingehen.


      Exakt in diesem Kontext sollte man damit auch die Ablehnung des Asylantrags der Gründer sehen. Einmal vom moralischen Standpunkt, welchen die Föderation bisher immer zu Recht als eines ihrer wichtigsten Standbeine ihrer Politik angesehen hatte und dass es sich durchaus verbieten sollte, einen Genozid mit einem anderen aufzurechnen, kann es durchaus sein, dass sich die negative Reaktion auf den Antrag bereits in Bälde als extrem kurzsichtige und strategisch grauenvolle Entscheidung herausstellen wird. Welche Vorbehalte man nämlich auch immer gegen die Gründer hegen sollte; wenn es den Jem'Hadar gelingen sollte, ihre ehemaligen Herren auszulöschen, wird damit auch das Wissen verloren gehen, mit welchen man dieses kriegerische Volk gegebenenfalls im Zaum hält.


      Was wird nun also bleiben? Auf jeden Fall wird die Galaxie wieder kleinteiliger und die Machtverhältnisse wieder unübersichtlicher werden. Standen sich die letzten Jahre zwei größere Blöcke mit dem Klingonenpakt und der 'Triple Entente' gegenüber, kann man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht mit Sicherheit sagen, welche Bündnisse sich aus der gegenwärtigen Lage ergeben könnten. Mit Sicherheit bedarf es hierzu aber in Zukunft mutigerer und vorallem weitsichtigerer
      Entscheidungen unserer Volksvertreter.







      Calum Pádruig McClymont (LL)
      USS Swansea
      Bordheiler












      Scott me up, Beamy

    • Bündnis zwischen Klingonischen Reich und Föderation wiederbelebt - Stellungnahmen nach der Unterzeichnung des Vertrages auf Deep Space Nine

      Deep Space Nine | Bajor | Sternzeit 80900,71

      Wenige Tage nachdem eine Jem'Hadar-Flotte das Wurmloch durchflog, Deep Space Nine angriff und sich anschließend unter dem Schutz einer Breen-Flotte in den Raum der Breen-Konföderation schien nach den zahlreichen Rückschlägen der vergangenen Monate ein diplomatischer Coup gelungen zu sein. Nach ungewöhnlich kurzen Verhandlungen, deren genauer Verlauf noch nicht öffentlich wurde, ist es gelungen erneut einen Bündnisvertrag mit dem Klingonischen Reich zu schließen. Während unsere Korrespondenten noch versuchen zu klären, wie genau dieses Abkommen zustande kam, präsentieren wir Ihnen hier den Wortlaut der Reden, welche Admiral Davion von der Sternenflotte und Admiral Bar'ka vom Klingonischen Reich auf dem Promenadendeck von Deep Space Nine kurz nach der Vertragsunterschrift gehalten haben.

      Von Karlos Kolumnos

      Admiral Marie-Louise Davion, Kommandantin des Einsatzbereiches Gamma-Quadrant/Cardassianische Union:

      "Für große Persönlichkeiten und große Ereignisse bauten viele Kulturen schon länger als es meine Spezies in ihrer aktuellen Form gibt, Denkmäler. Wir befinden uns hier, auf Deep Space Nine, auf einem lebenden Denkmal. Ein Denkmal der Besatzung Bajors durch das cardassianische Unrechtsregime, ein Denkmal der Freundschaft zwischen dem Volke Bajors und der Föderation. Einem Denkmal der Hoffnung. Einem Denkmal des Dominionkrieges, doch vor allem einem Denkmal des Neuanfangs.

      Nicht nur der Vertrag von Bajor, der den Dominionkrieg, den schlimmsten Krieg der Föderationsgeschichte, wenn nicht gar der Geschichte der Galaxie, beendete wurde hier unterschrieben. Vielleicht unbemerkt, im Schatten all des Leids, all der Taten schrecklichen Ruhmes des Krieges, wurde hier vor 30 Jahren auch ein Vertrag wieder mit neuem Leben erfüllt, der die Verbundenheit der Föderation mit einem alten Feind und mittlerweile auch altem Freund wiederbelebt hatte. Der Vertrag von Khitomer.

      Es ist mir eine Freude als Verkünderin einer ebensolchen Wiedergeburt auftreten zu können. Wie SIe sehen sind wir in dieser dunklen Stunde voller Unwägbarkeiten und Bedrohungen nicht alleine hier. Neben uns stehen, wieder vereint durch gemeinsame Interessen, gegenseitigen Respekt und unser eigenen Ehrenwörter unsere klingonischen Freunde.

      Meine Damen und Herren und Diverse, durch das unentwegte Arbeiten im Hintergrund, auf Kanälen aller Art und mit der Hilfe von Personen wie Commodore T'Lara, Admiral Martin und Admiral Bar'ka konnten wir im Namen des Föderationsrats und des Hohen Rates des Klingonischen Reiches, sowie Kanzler Q'naHs unser Bündnis mit dem Klingonischen Reich wiederbeleben.

      Ich denke, ich spreche für euch alle, wenn ich sage, dass die Tinte, die unsere Freundschaft und Verbundenheit besiegelt lange getrocknet sein wird, bevor das Blut unserer Kinder wieder die Geschichte des Quadranten schreiben muss.

      Admiral Davion schüttelt die Hand des Klingonen Admiral Bar'kas.

      Wenn die Freundschaft der Klingonen nur halb so kräftig sein wird, wie der Händedruck meines Freundes hier, dann steht der Föderation und dem Klingonischen Reich eine ebenso ruhmreiche wie friedliche Zukunft bevor. Danke sehr."



      Bar’ka sa‘ (Admiral), Sondergesandter des Hohen Rates Klingonischen Reiches:

      "Bürger der Föderation. Das Klingonische Reich hat die Entwicklungen der vergangenen Wochen genauestens beobachtet. Eine latente Gefahr durch das Dominion und seine Verbündeten, der Umbruch auf Cardassia und nicht zuletzt der Untergang des Romulanischen Sternenimperiums haben den Kanzler und Hohen Rat bewogen, ihre Außenpolitik den aktuellen Gegebenheiten anzupassen.

      Nicht zuletzt um das Klingonische Reich in seinen aktuellen Grenzen zu schützen, hat sich der Hohe Rat deshalb dafür entschieden, ein Verteidigungsbündnis mit der Föderation abzuschließen. Dies ist ein erster Schritt zur Annäherung unserer Völker zum gegenseitigen Nutzen. Eine Konfrontationspolitik, wie sie seit dem Krieg des 2387 betrieben wurde, würde dem Dominion nur in die Hände spielen.

      Kanzler Q'nah beabsichtigt, nach dem heutigen Pakt in der nächsten Zeit weitere, detailliertere Abkommen zur Zusammenarbeit abzuschließen. Der heutige Tag soll vor allem ein Signal aussenden: Klingonisches Reich und Vereinte Föderation der Planeten kämpfen wieder Seite an Seite gegen äußere Bedrohungen. Und jedem, der sich uns in den Weg stellt, werden wir seinen Todeswunsch nur zu gern erfüllen.“
      οὐδεὶς γὰρ οὕτω ἀνόητος ἐστὶ ὅστις πόλεμον πρὸ εἰρήνης αἱρέεται· ἐν μὲν γὰρ τῇ οἱ παῖδες τοὺς πατέρας θάπτουσι, ἐν δὲ τῷ οἱ πατέρες τοὺς παῖδας.


    • The Internationale

      Überraschendes Bündnis mit dem Klingonischem Reich bekannt gegeben

      Bajor, SZ 80964,33


      Nun also wieder mit den Klingonen. 16 Jahre nachdem am 29. April 2387 der sogenannte Geierkrieg seinen Anfang genommen und in der Folge zur Bildung der 'Triple Entente' und des 'Klingonischen Pakts' geführt hatte, haben sich Vertreter der Föderation und des Klingonischen Reichs auf einen erneuten Bündnisvertrag geeinigt. Dass zur Verkündigung dieses neuen Verteidigungsabkommens ausgerechnet die Raumstation Deep Space Nine gewählt worden war, war dabei wohl nicht nur dem Umstand geschuldet, dass die Station in den Kämpfen der letzten Tage gegen Truppen der Jem'Hadar eine wesentliche Rolle spielte, sondern weil man sich wohl vollauf der symbolischen Bedeutung, welche dieser Ort im Hinblick auf Verträge mit den Klingonen besitzt, bewusst war. 2373 wurde auf dieser Station schon einmal ein totgeglaubter Vertrag im Angesicht gemeinsamer Feinde reaktiviert. Da diese Erneuerung des Khitomer-Abkommen in der Folge zum Triumph im Dominion-Krieg geführt hatte, hielt man es auf Seiten des Föderationsrates und der Sternenflotte offenbar für eine gute Idee – manche sprechen sogar bereits von einem diplomatischen Coup – erneut ein Abkommen mit den Klingonen anzustreben.


      Auch wenn immer noch nicht ganz klar ist, wie diese diplomatischen Verhandlungen abgelaufen sind, so ist dennoch bereits jetzt offensichtlich, dass während dieser Konsultationen bei den Unterhändlern der Föderation ganz offenbar auch ein Stück weit Geschichtsvergessenheit zum Tragen gekommen sein muss. Wenn nicht dies, dann war es zumindest das Stilmittel der freiwilligen Ignoranz der vorhandenen Fakten. Wie viel den Klingonen nämlich ein unterschriebenes Abkommen wert ist, konnte man in der Vergangenheit nämlich durchaus anschaulich beobachten. Bereits zweimal in den letzten dreißig Jahren wurden Verträge mit der Föderation gebrochen und dass führte in der Folge durch sich anschließende kriegerische Handlungen zum Tod unzähliger Zivilisten oder Angehöriger der Sternenflotte. Das Admiral Davion in diesem Kontext bei Ihrer Rede auf DS9 das Wort 'Ehrenwörter' in den Mund nahm, darf daher durchaus berechtigt als bizarr angesehen werden.


      Wenn man jedoch einmal von den Fragen nach der Befähigung der föderalen Unterhändler und von Föderationspräsident P'murt selbst – immerhin hatte der Tellarit mit markigen Worten im Hinblick auf die Klingonen für Aufsehen gesorgt – absieht, scheint eine Tatsache bei der momentan stattfindenden Neuausrichtung der Außenpolitik der Föderation offenbar vollkommen ausgeblendet zu werden. Nämlich ob nach dem Chaos der letzten Zeit die neugegründete Romulanische Republik weiterhin ein Verbündeter der Föderation bleiben wird. Nach den Entwicklungen der letzten Tage erscheint dies nun als wesentlich unwahrscheinlicher. Ob man sich jedoch damit einen Gefallen getan hat, wird lediglich die Zeit zeigen.






      Calum Pádruig McClymont (LL)
      USS Swansea
      Bordheiler












      Scott me up, Beamy


    • Föderationspräsident P’Murt bei Explosion ums Leben gekommen – Anschlag wird nicht ausgeschlossen


      Tellar Prime; Erde AX, Sternzeit 81000,01
      P'murt, der Präsident der Vereinigten Föderation der Planeten, ist tot. Er kam vor wenigen Minuten bei einer Explosion in einem Hotel auf Tellar Prime ums Leben. Mindestens 47 weitere Personen sind tot, knapp 200 verletzt, etwa die Hälfte davon schwer. Die Behörden können einen terroristischen Hintergrund nicht ausschließen und auch vieles scheint schon zu diesem frühen Zeitpunkt auf einen Anschlag oder ein Attentat hinzudeuten.

      P’murt wohnte im Kreis seiner Familie und Weggefährten aus seiner Karriere in der Wirtschaft den Neujahrsfeierlichkeiten bei. Anders als viele seiner Amtsvorgänger zog er es jedoch vor dies auf seiner Heimatwelt Tellar Prime zu tun, statt das Neujahrsfestwie traditionell für den Föderationspräsidenten üblich in Paris zu begehen. Untergekommen war er in einem Hotel von Trumpin‘ & Rumpin‘, an der P’murts Familie über mehrere Holdings beteiligt ist.

      Die Amtsgeschäfte übernimmt entsprechend der Verfassung der Vereinigten Föderation der Planeten der Vizepräsident Magnus van Hellstrøme, der in diesen Minuten an einem geheimen Ort vereidigt wird. Unterdessen wurden führende Politiker der Föderation und der planetaren Regierungen in Sicherheit gebracht. Die Neujahrsfeierlichkeiten auf der Erde gehen bisher allerdings unvermindert weiter.
      οὐδεὶς γὰρ οὕτω ἀνόητος ἐστὶ ὅστις πόλεμον πρὸ εἰρήνης αἱρέεται· ἐν μὲν γὰρ τῇ οἱ παῖδες τοὺς πατέρας θάπτουσι, ἐν δὲ τῷ οἱ πατέρες τοὺς παῖδας.


    • The Internationale

      Zum Ableben von Präsident P'murt

      Bajor, SZ 81025,27


      Die Ereignisse der letzten Zeit könnten einem vorkommen wie das mittelmäßige Drehbuch eines
      Holoromans, dessen Autor sich zum Ziel gesetzt hat, seinem Publikum keinen Moment einer Atempause zu gewähren. Indem er eine immer noch größere Handlungserweiterung in sein Stück implementiert, hätte er somit eine Art „Politikporno“ geschaffen, ein Stück, welches lediglich aus Höhepunkten besteht.


      Zu unserem Bedauern – und das ist nicht die einzige schlechte Nachricht zu Beginn des neuen Erdenjahres 2404 – sind die Ereignisse der letzten Zeit jedoch nicht das fantastische Produkt eines Schreibers in Ausbildung, sondern sie sind triste Realität. Dass nach all den außenpolitischen Verwerfungen der letzten Zeit nun auch noch der Präsident der Föderation P'murt während der Neujahrsfeierlichkeiten auf Tellar Prime zu Tode gekommen ist, gleicht einer Katastrophe. Falls sich zudem noch bestätigen sollte, dass sein Tod und der von 47 weiteren Personen – deren Familien und Angehörigen wir an dieser Stelle unser tiefstes Mitgefühl ausdrücken möchten – vorsätzlich herbeigeführt wurde, besäße dieser Vorfall das Potential die Föderation in die größte innenpolitische Krise seit geraumer Zeit stürzen. Daneben würde es außerdem ein extrem schlechtes Licht auf den Sicherheits – und Geheimdienst der Sternenflotte werfen. Sollte sich im Laufe der Ermittlungen nämlich herausstellen, dass P'murt tatsächlich einem politischen motivierten Anschlag zum Opfer fiel und dass zusätzlich eine fremde Macht hinter dieser Tat steckt, würde das die Inkompetenz beider Dienste vor den Augen aller zur Schau stellen und darf dann in nicht weniger als harten Personalentscheidungen resultieren.


      Eine Folge des vorzeitigen Ablebens von Präsident P'murt ist, dass Magnus van Hellstrøme nun als neuer Präsident der Vereinigten Föderation der Planeten zu Amt und Würden gelangt ist. Als Karriereoffizier der Sternenflotte in die Politik gelangt, sagt man van Hellstrøme durchaus nach, ein
      brillanter Stratege zu sein, welcher darüber hinaus in der Schlacht bei der Sel-Emna Teilen seiner Besatzung durch sein entschlossenes Handeln das Leben rettete. Diese Eigenschaften und der Umstand, dass er noch nie eine krankheitsbedingte Auszeit hatte, was durchaus für eine gesunde Härte gegen die eigene Person spricht, lassen die Ernennung von van Hellstrøme zum neuen Präsidenten vordergründig als positiv erscheinen. Es sei jedoch die Frage gestattet, ob in diesen neuen und außen- wie innenpolitisch unsicheren Zeiten nicht ein Anführer mit besseren diplomatischen Fähigkeiten angezeigt wäre.





      Calum Pádruig McClymont (LL)
      USS Swansea
      Bordheiler












      Scott me up, Beamy

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Calum Padruig McClymont () aus folgendem Grund: SZ nachgetragen.







    • Cui bono - Wer steckt hinter der Ermordung des Präsidenten?




      Erde AX, Sternzeit 81030,47

      Während mittlerweile feststeht, dass es sich bei der Explosion auf Tellar Prime bei der neben Präsident P’Murt auch 68 weitere Personen starben um einen Anschlag gehandelt hat, sind die Hintergründe der Tat weiterhin unklar. Auch seitens der Sicherheitsbehörden gab es aufgrund der laufenden Ermittlungen noch keine Erklärungen, doch wird aus gut informierten Kreisen berichtet, dass der Anschlag die Handschrift keiner bekannten Gruppierung trägt. Daher bleibt uns nur Überlegungen zu den Motiven und potentiellen Nutzen des Mordanschlags für die möglichen Täterkreise zu spekulieren.

      Romulaner
      Nach dem Staatsstreich bei den Romulanern steht der neue politische Kurs zwar noch nicht fest, doch erste Anzeichen verdichten sich, dass eine Distanzierung der Romulanischen Republik von der Föderation bevorsteht. Beschleunigt werden könnte dies durch das wiederbelebte Bündnis der Föderation mit dem Klingonischen Reich. Seit jeder war eine der größten Befürchtungen der Romulaner, dass die Besetzung der romulanischen Gebiete durch die Klingonen international Anerkennung finden wird. Mit dem erneuten Bündnis zwischen Föderation und Klingonischen Reich ist das mutmaßlich geschehen. Gegen eine Beteiligung der Romulaner hingegen spricht, dass es unwahrscheinlich ist, dass die neue Führung bereits alle Bereiche der romulanischen Sicherheitskräfte durchdrungen hat. Außerdem entstand durch die Umstände des Vertragsabschlusses mit den Klingonen der Eindruck, als sei P’Murt kein Verfechter des Bündnisses mit den Klingonen. So hätte man diesen mit dem Mordanschlag praktisch in die Karten gespielt.

      Klingonen
      Für eine Beteiligung des Klingonischen Reiches gibt es hingegen keine Anhaltspunkte. So geht dieses aus den Ereignissen der vergangenen Monate als Sieger hervor. Andererseits positionierte P’Murt sich in der Vergangenheit den Klingonen gegenüber eher feindselig, sodass eine Änderung in der Führung der Föderation womöglich im Interesse des Klingonischen Reiches wäre.

      Cardassianer
      Es ist kein Geheimnis, dass Präsident P’Murt kein Freund der Cardassianer war. Allerdings hat seine Politik diesen auch keinen größeren Schaden zugefügt. Tatsächlich schien die neue cardassianische Führung eher von der Führungsschwäche des Tellariten zu profitieren. Hierfür dürfte man selbst die abfälligen Äußerungen des Präsidenten hingenommen haben.
      Jem’Hadar/Breen
      Die neugeformte Allianz aus Breen und Jem’Hadar bleibt weiterhin eine Art Wildcard. Während die Ermordung eines Präsidenten in die oft auf Destabilisierung der politischen Verhältnisse abzielende Handlungsweise der Breen und des Dominion passt, so scheint die Ermordung P’Murts in diesem speziellen Falle womöglich einen gegenteiligen Effekt zu haben. Glaubt man seinen Kritikern, so war der Präsident selbst doch einer der Hauptfaktoren bei der Destabilisierung der politischen Lage in der Galaxie und dessen würde für seine Feinde das Risiko einer mittelfristigen Stabilisierung beinhalten.

      Überlebende Gründer
      Es hält sich das hartnäckige Gerücht, dass einige Gründer den Genozid an ihrem Volk durch die Jem’Hadar-Rebellen überlebt haben. Man muss keinen Aluhut tragen, um es nicht für völlig abwegig zu halten, dass auf irgendwelchen Welten dieser Galaxie noch vereinzelte oder gar mehrere Formwandler ihr Dasein fristen oder bereits an einer Renaissance des Dominion arbeiten. Unwahrscheinlich scheint zu diesem Zeitpunkt hingegen ein organisiertes Vorgehen. So wäre das einzige denkbare Motiv für eine Ermordung P’Murts durch die Gründer die Rache für die Verweigerung des politischen Asyls durch die Föderation, welche einigen Gründern das Leben gekostet hat.

      Sternenflotte
      Ein Militärputsch durch die Sternenflotte mag zunächst völlig abwegig erscheinen, doch es ist gerade einmal 30 Jahre her, dass im Zuge der Dominionbedrohung ein ebensolcher stattfand und nur in letzter Minute abgewendet werden konnte. Außerdem zeigte sich eine zunehmende Entfremdung zwischen Sternenflotte und Präsidenten. Auch wenn ein Coup der Sternenflotte dramaturgische Parallelen zu den Ereignissen bei den Cardassianern und Romulanern herstellen würde, so scheint dieses Szenario doch am unwahrscheinlichsten. Denn mit der Unterzeichnung des Vertrags von Deep Space Nine und der Wiederbelebung des Verteidigungsbündnisses mit dem Klingonen Reich hat die Sternenflottenführung bewiesen notfalls auch gemeinsam mit dem Föderationsrat am Präsidenten vorbei große Politik machen zu können. Mag man auch hinsichtlich des wachsenden Einflusses der Sternenflotte auf die Föderationspolitik gespaltener Meinung sein, so bleibt es doch fraglich, ob ein solcher Modus Operandi vorbei am Präsidenten nicht auch längerfristig funktioniert hätte. Andererseits trat mit Präsident Hellstrome einer der eigenen Leute an P’Murts Stelle, was mutmaßlichen Drahtziehern vielleicht zusätzliche Sicherheit gäbe, dass ihre Insubordination gegenüber Paris folgenlos bleibt.
      οὐδεὶς γὰρ οὕτω ἀνόητος ἐστὶ ὅστις πόλεμον πρὸ εἰρήνης αἱρέεται· ἐν μὲν γὰρ τῇ οἱ παῖδες τοὺς πατέρας θάπτουσι, ἐν δὲ τῷ οἱ πατέρες τοὺς παῖδας.

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      Präsident Magnus van Hellstrøme wendet sich in seiner Amtsantrittsrede an die Bürger der Föderation

      Paris | Erde

      Seit dem schnellen Übergang des Präsidentenamtes an Magnus van Hellstrøme als Folge des tödlichen Neujahrsanschlags auf den bis dahin amtierenden Präsidenten P'murt, war es ruhig im die Personalie geworden, doch überraschend meldet sich dieser nun aus dem Regierungssitz in Paris mit aufbauendem, motivierendem und von Magnus van Hellstrøme gewohnt kantig kraftvollem Tonus. Verzichtet wurde hierbei auf eine Ansprache in der Öffentlichkeit, was verständlicher Weise auf die erhöhte Sicherheitsstufe rund um das Amt des Föderationspräsidenten zurückgeführt werden kann.


      "Werte Bürgerinnen und Bürger der Vereinigten Föderation der Planeten,

      ich wende mich heute in einer Stunde der Ungewissheit, der Unsicherheit und der Dunkelheit an Sie, demütig angesichts der Aufgabe, die vor uns liegt.

      Das wir uns in Mitten einer dramatischen Krise befinden, ist uns mit unbarmherziger Realität vor Augen geführt worden. Ich blicke zurück auf die politischen Zerwürfnisse, die Gründer-Krise und mit Schmerz und Sorge auf das Attentat auf meinen Vorgänger, Präsident P’murt.
      So sehr meine Anteilnahme den Angehörigen und der Familie gilt, so tut es auch mein Dank für seinen Dienst um unsere Vereinigte Föderation der Planeten. Als Nachfolger aller Würdenträger die den Amtseid des Präsidenten abgelegt haben, habe ich abseits der Öffentlichkeit diese Worte gesprochen. Worte, die in den Blütezeiten wachsender Hoffnung und im warmen Licht des Friedens, doch ebenso oft in Zeiten abgelegt wurden, da finstere Wolken eines nahenden Konflikts ihren Schatten über uns ausbreiteten. Und wir befinden uns im Konflikt!

      Die Grenzen zu früheren Partnern und Verbündeten wie der Cardassianischen Union und der noch jungen Romulanischen Republik wurden wieder tiefer und deutlicher gezeichnet, die Kluft zwischen einstigen Freunden, verbunden durch die nun zerbrochene Triple Entente, größer. Unsicherheit, Ungewissheit und Angst sind die Barriere, die sich zwischen den gemeinsamen Geist des Friedens, Wohlstands und Fortschritts geschoben hat. Diplomatie hat versagt und Schlachten wurden geschlagen, die wir immer noch schmerzlich spüren. So erinnere ich an die Schlacht bei Deep Space 9, als die Jem'Hadar die direkte Konfrontation suchten und sich nun ihre Präsenz auch in den Alphaquadrant erstreckt, gestützt durch die Breen.
      Die Gewalt ist wieder in den Vordergrund gerückt, so deutlich, die seit sehr langer Zeit nicht mehr und mit dieser der Terror, der zum Jahreswechsel einen traurigen Höhepunkt erreicht hat.

      Doch der Bedrohung durch Terrorismus und willkürliche Gewalt dürfen wir nicht nachgeben!
      Hier und heute stehen wir vereint, da Hoffnung über Angst und Einigkeit im Ziel über Zwietracht siegen muss. Vereint stehen wir in auch Stärke und wenn wir eben diese zeigen müssen, werden wir es tun.

      Ein Exempel unserer Resolution und unserer Werte wird gemacht indem in Kürze Teile der Sternenflotte mit der Aufgabe betraut werden die Schuldigen an dem Anschlag auf meinen Amtsvorgänger P’murt zu suchen um diese einem gerechten Prozess und der angemessenen Strafe zu überantworten.

      Wir dürfen den Glauben nicht verlieren, vor allem nicht den Glauben an unsere Werte und den richtigen Weg, den wir aus teils stürmischer Vergangenheit hinaus gefolgt sind.
      In Zeiten wie diesen ist die Vereinigte Föderation der Planeten nicht nur deswegen weitergekommen, weil die hohen Amtsträger begabt und weitsichtig gewesen waren, sondern auch deswegen, weil das Volk den Idealen unserer Vorfahren und der Föderationscharta treu geblieben ist; und so müssen wir es auch in die Zukunft tragen.

      Die politischen und humanitären Herausforderungen, vor denen wir stehen, sind real, sie sind bekannt und sie sind ernst. Wir werden sie weder mühelos noch in kurzer Zeit bewältigen. Jene, die sich diesen Aufgaben von höchster Wichtigkeit im Rahmen politischen oder militärischen Dienstes stellen müssen und werden, möchte ich dabei die nötige Kraft aber auch Geduld und Raison wünschen. Dabei hebe ich mit Nachdruck das neue Oberkommando der Sternenflotte in den Vordergrund, vor allem Adrmirals Marie-Louise Davion und Jeanne Martin, die federführend an der Aushandlung des Verteidigungsbündnisses mit dem Klingonischen Reich waren.


      Schlussendlich ergeht der Hinweis an alle Mächte, die sich vom zivilisierten Weg der Diplomatie abwenden hin zum niederen Werkzeug der Gewalt und dieses gegen uns und unsere Verbündeten richten. Die Föderation steht gefasst, ihre Bürgerinnen und Bürger und Bündnispartner nah beieinander! Gerade Zeiten der Dunkelheit und mit klarem Blick auf den Weg zurück in eine erleuchtete Zukunft!"