Angepinnt Presseschau

    • 25. Jhd.

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    • The Internationale

      "Der ungerechteste Friede ist immer noch besser als der gerechteste Krieg"


      Jo'kala, Bajor, 7. Februar 2404 (SZ 81102,75), AvH


      Das war sie nun also, die mit Spannung erwartete erste Rede des neuen Präsidenten der Vereinigten Föderation der Planeten. Dass diese jedoch wie sonst üblich nicht an einem öffentlichen Platz, sondern von seinem Büro aus Paris gehalten wurde, lässt erneut tief blicken. Nicht nur, dass es den Sicherheitskräften der Föderation noch immer nicht gelungen ist, die Verantwortlichen hinter dem feigen Attentat auf van Hellstrømes Vorgänger im Amt des Präsidenten ausfindig zu machen – ganz zu schweigen davon, dass sie den Anschlag nicht hatten verhindern können – ganz offensichtlich sind die Dienste selbst dazu nicht in der Lage, den neuen Anführer der Föderation bei seiner Einführungsrede in der Öffentlichkeit ausreichenden Schutz zu gewähren. Selbst in Zeiten wie diesen – in welchen sich die Gefährdungslage durchaus negativ verändert hat – stellt dieser Umstand für Institutionen mit derart weitreichenden Ressourcen und Befugnissen ein absolutes Armutszeugnis dar. Wozu unterhalten wir dann überhaupt solche Organisationen, wenn sie ihren originären Aufgaben nicht mehr nachkommen können und offenbar dysfunktional sind?!


      Was die Rede des Präsidenten als solches anbelangt, so hätte ihr nach unserem Dafürhalten weniger Pathos und dafür mehr klare Linie gut getan. Auch wenn die politische und diplomatische Großwetterlage sich durchaus nicht unbedingt zum positiven verändert hat, so sehen wir sie momentan nicht als derart verkompliziert an, wie es ganz offenbar van Hellstrøme tut. Oder warum hörten sich Teile seines Vortrags wie die berüchtigten „Blut, Schweiß und Tränen“ - Reden diverser
      Politiker des 20. Jahrhunderts der Erde an? Möglicherweise wollte uns unser neuer Präsident nur auf eine neue und damit gleichzeitig sehr alte Vorgehensweise einstimmen. Nun, nachdem sich unter anderem die Jem'Hadar mit Hilfe der Breen einen Brückenkopf im Alpha-Quadranten verschafft haben und nachdem die 'Triple Entente' nur noch Diskussionsgrundlage für Historiker darstellt und es immer unwahrscheinlicher wird, dass man mit der neu gegründeten Romulanischen Republik ein entsprechendes Abkommen wird schließen können, nun könnten wieder die Stimmen Überhand bekommen, welche aufgrund der neuen Bedrohungslage nach mehr militärischer Aktion, anstatt diplomatischer und damit überlegter Vorgehensweise rufen. Jedoch sollte man sich dabei erinnern, dass sich die Föderation seit Ihrer Gründung vor fast 250 Jahren immer externen Gefahren ausgesetzt sah und dass dennoch Diplomatie und friedliche Forschung zuerst kamen.
      Unsere Beurteilung der Lage ist somit, dass wir auch in diesen Zeiten nicht den Weg der Verhandlungen verlassen sollten, denn wie schon Cicero richtig anmerkte, ist der ungerechteste Frieden immer noch besser als der gerechteste Krieg.


      Calum Pádruig McClymont (LL)
      Bordheiler

      USS Rhea NCC-80107
      Scott me up, Beamie

    • Der aktuelle Nachrichtenüberblick des




      Ein Zeichen der Annäherung zwischen Cardassianischer Union und der Vereinigten Föderation der Planeten

      Deep Space 9 – Sternzeit 81357,41, OR

      Hinter verschlossenen Türen startet in dieser Stunde auf Deep Space 9, nach dem Auseinanderbruch der Triple Entente, zwischen der Cardassianischen Union und der Vereinigte Föderation der Planeten ein Diskurs über die aktuellen Beziehungen – nicht zuletzt der Verdienst von Botschafterin Hannah von Salis, die selber bei den dramatischen Ereignissen auf Cardassia im vergangenen Jahr vor Ort war und seitdem um Gespräche bemüht ist. Bei diesem Diskurs handelt es sich um erste Sondierungsgespräche zwischen den Botschaftern beider Mächte. Regierungsvertreter beider Seiten werden in dieser frühen Phase der Gespräche nicht erwartet.



      Die Suche nach den Verantwortlichen am tödlichen Attentat auf den ehemaligen Föderationspräsidenten P’murt dauert an

      Erde, Paris – Sternzeit 81356,69, LFS

      Bei einer Sonderpressekonferenz des föderalen Präsidialamtes in Paris wurde heute der aktuelle Stand der Ermittlungen um die Ermordung von Präsident P’murt und 47 weiteren Personen auf einer Neujahrsfeier bekannt gegeben.
      So gehen verschiedene Sicherheitsdienste und die Sternenflotte zahlreichen Anhaltspunkten nach, doch wird schnell klar, dass die Ressourcen für die Untersuchen im Moment nicht ausreichen, um eine baldige Aufklärung des Falles herbeizuführen. Vor allem seitens der Sternenflotte werden Kontingente zurückgehalten, was mit den Folgen der Schlacht bei Deep Space 9 unbefriedigend begründet wird. Fragen der anwesenden Pressevertreter wurden nicht beantwortet.



      Breen-Konföderation plant Handelsroute in den Gammaquadant

      Deep Space 9 – Sternzeit 81356,01, OR

      Das plötzliche und unangekündigte Eintreffen einer Delegation der Breen-Konföderation auf Deep Space 9 sorgte für die Alarmierung mehrerer Verteidigungseinheiten rund um die Raumstation. Nach einem kurzen Austausch wurde jedoch klar, dass es sich um ein Anliegen mit wirtschafts-diplomatischen Hintergrund dreht.
      Im Zuge einer spontanen Gesprächsrunde erklärte die Breen-Konföderation ihr Interesse an einer stabilen Handelsroute in den Gammaquadranten und man erhoffe sich hierbei die Föderation als Teil einer Interessengemeinschaft, der sich bereits die Ferengi-Allianz angeschlossen habe.
      Eine Übereinkunft konnte jedoch noch nicht erzielt werden und es wurden weitere Gespräche vereinbart.

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    • Der aktuelle Nachrichtenüberblick des




      "Ein wichtiger Tag für die Gerechtigkeit!" - Drahtzieher am Attentat auf P'murt gefasst

      Erde, Paris – Sternzeit 81590,42, LFS


      In den späten Abendstunden vermeldet das Büro des Föderationspräsidenten den Ermittlungserfolg in der Suche nach den Attentätern des Neujahresanschlages auf Tellar Prime dem neben dem ehemaligen Föderationspräsidenten P'murt auch 47 weitere Personen, darunter auch Kinder, zu Tode kamen.
      Aus einer Routinemission der Sternenflotte habe man die entscheidende Spur erhalten und unter der Leitung des Geheimdienstes konnte ein dringend Tatverdächtiger gefasst und zur Erde überführt werden. Ersten Verhörungen zu folge soll es sich dabei um einen Mann, Mensch, mittleren Alters handeln, welcher ohne politische Hintergründe handelte. Dieser scheint die Tat auch nicht abzustreiten.
      Lob für das gezielte und zielführende Durchgreifen gab es auch aus den Reihen der klingonischen Verbündeten. So beglückwünschte Kanzler Q'naH Präsident van Hellstrøme und auch die Sternenflotte, Admiral Davion voran, zu einer überaus erfolgreichen Mission und beschrieb das Ereignis als einen wichtigen Tag für die Gereichtigkeit.
      Auch die Klingonen hatten sich mit mehreren Einheiten an der Suche nach dem Attentäter von Tellar Prime beteiligt.



      Theoretische Physikerin T'Zuun gilt als vermisst

      Vulkan, Shi'Khar - Sternzeit 81593,24 , KPA


      Seit zirka einer Woche fehlt jede Spur der renommierten Physikerin T'Zuun. Auf dem Gebiet der theoretischen Physik mit Schwerpunkt Quantenphysik ist T'Zuun an der vulkanischen Akademie der Wissenschaften tätig und leitet ein wissenschaftliches Austauschprogramm gemeinsam mit Commander Al Semir, Professor der Quantenphysik an der Sternenflottenakademie in San Fransisco.
      Das Verschwinden kommt für Angehörige und Kollegen plötzlich und unerwartet. Die ermittelnden Behörden auf Vulkan gehen von einer Entführung aus.
    • Der aktuelle Nachrichtenüberblick des




      Schlacht von Veritar IV jährt sich zum 20. Mal – Kanzler Q’naH zu Feierlichkeiten erwartet

      Veritar IV– Sternzeit 881621,78, YZ


      Während es in den letzten Jahren bei all den politischen Umälzungen auf föderaler und internationaler Ebene ruhig um die Raghdor wurde, jährt sich bald zum 20. Mal die Schlacht um Veritar IV, welche das Ende des Raghdorkrieges markierte. Auch wenn die kombinierte Raum- und Landschlacht im Vergleich zu anderen Kampfhandlungen im Raghdorkrieg vergleichsweise klein war und außerdem im Rahmen einer weitaus größeren Operation stattgefunden hat, ist sie dennoch nicht nur aufgrund ihrer enormen militärischen Bedeutung zu einer Art Symbol für den Krieg als auch für die mit ihm in Verbindung stehende humanitäre und ökologische Krise geworden.

      Commander Io’Gurt, der Leiter der Gedenkstätte wird den Feierlichkeiten indes ein letztes Mal vorstehen, da ihr eine Versetzung ins Sternenflottenkommando bevorsteht. Für das Jubiläum hat sie noch einmal hochkarätige Gäste organisieren können. Neben Kanzler Q’naH, dessen Eintreffen vor 20 Jahren die Schlacht endgültig für die Allianz entschied wird auch Admiral Davion vor Ort sein, welche als Kommandantin der USS Aurora nach dem Ausfall der USS T’Plana-Hath das Kommando über die Sternenflottenkräfte übernommen hatte. Vertreter der Cardassianischen Union lehnten eine Teilnahme an den Feierlichkeiten ab. Auch wenn nach Aussagen von Sprechern der beiden Ehrengäste die Ehrung der Veteranen und Erinnerung an deren Opfer im Vordergrund stehen wird, erwarten Kommentatoren dennoch auch, dass das vor einigen Monate geschlossene Bündnis zwischen der Föderation und dem Klingonischen Reich ebenfalls thematisiert werden soll.



      Gamma-Quadrant – Das alte neue Unbekannte – Ein Kurzkommentar

      Deep Space Nine - Sternzeit 81621,67 , KK


      Was ist es bloß mit dem Gamma-Quadranten? Während nach der Entdeckung des Wurmlochs die Mächte des Alpha- und Betaquadranten wie die Heuschrecken auf den Gamma-Quadranten gestürzt hatten und dabei in ihrer blinden Euphorie in das Hornissennest des Dominions traten, scheint das Gebiet jenseits des Wurmlochs in den Köpfen heutiger Entdecker und Wissenschafter in Weite Ferne gerückt zu sein. Kaum eine Expedition traute sich nach dem Ende des Dominionkriegs noch durch das Wurmloch, sodass dieses Geschenk der Galaxie jahrzehntelang lediglich vereinzelten Handelsschiffen ein Tor in einen anderen Teil der Galaxie war. Nicht zuletzt aufgrund dieser Ignoranz konnten die Mächte des Alpha- und Betaquadranten auch so sehr von der Jem’Hadar-Rebellion im vergangenen Jahr überrascht werden. Womöglich hätte die Rebellion der Jem’Hadar, der Genozid an den Gründern und das die Galaxie erschütternde Bündnis mit dem neuen, nun durch Jem’Hadar geführte, Dominion mit den Breen verhindert werden können.

      Nach dem abgewehrten Angriff auf Deep Space Nine wurde das bajoranische System mehr als je zuvor zur Festung ausgebaut. Ganze drei Kampfflotten der Sternenflotte wachen seit dem Ende der Kampfhandlungen über Bajor, das Wurmloch und die Cardassianische Grenze. Wie es im Gebiet des Dominion zugeht, was mit all den unterdrückten Spezies geschieht oder ob die Revolution schon ihre eigenen Jem’Hadar-Klone frisst ist unbekannt. Ob es nicht doch eine friedliche Lösung des schwelenden Konflikts geben könnte, unbekannt.

      Was ich fordere ist kein neuer Goldrausch, kein gieriges Greifen nach den Schätzen des Gamma-Quadranten und auch. Ebenso fordere ich keine Kolonialisierungswelle oder Invasion. Aber wir sollten weniger wie Schildkröten agieren und zumindest die Fühler ausstrecken. Die Antworten auf viele Fragen, nicht nur politische, diplomatische sondern auch wissenschaftliche warten im Gamma-Quadranten auf uns. Statt zu reagieren sollte die Sternenflotte agieren und wieder Expeditionen entsenden, nicht ohne Vorsichtsmaßnahmen, doch auch nicht mit unnötiger Angst.




      Tholianische Frachtschiffe verschwunden – Unbekannte Angreifer?

      Tan Waksa, Adan - Sternzeit 81621,80 , TAJ


      Aus den Randgebieten der Tholianischen Versammlung und dem Eden-Dreibund mehreren sich seit knapp einem Jahr Meldungen über das Verschwinden tholianischer Frachtschiffe. Gingen die Behörden anfangs noch von Einzelfällen aus, so hat sich der Fokus der Untersuchungen auf nicht-natürliche Ursachen verschoben. Während die Tholianer sich – wohl auf Anraten ihrer klingonischen Herrscher – zurückhaltend äußerten, machen in den Reihen von Grinori-Logistikunternehmen Gerüchte die Runde, dass tatsächlich Piraterie der Grund für das Verschwinden der Schiffe sein könne.

      Eine anonyme Quelle ging sogar soweit, eine Verschwörung der Sternenflotte und den Ketgor anzudeuten. Über den genauen Plan machte die Quelle jedoch keine Angaben, gab sich aber bezüglich Details weniger verschlossen. So seien die Angreifer von Sternenflottenoffizieren ausgebildet worden und würden von einer Person namens Nachthexe angeführt. Operationsbasis sei ein mit romulanischer Technologie getarntes Trägerschiff der Ketgor, von wo aus die Verschwörer Angriffe mit gestohlenen Raumüberlegenheitsjägern der Grinori-Allianz durchführten. Über den Ursprung der Informationen, machte der Informant allerdings keinerlei Angaben.
      ἢ τὰν ἢ ἐπὶ τᾶς



    • Der Republik sei, was der Republik gehört


      Cardassia City, Cardassia Prime - Sternzeit 81854,92, OR

      So zumindest scheint es in den Augen der Klingonischen Regierung, seit das Romulanische Sternenimperium eine neue Fassade über die Alte gelegt hat und sich nun zur Republik erklärte.

      In den letzten Monaten hat eine Flucht aus föderalem Raum stattgefunden. Eine demographische Kommission der föderalen Regierung bestätigt nach einer Zensuserhebung die Abwanderung zahlreicher Romulaner verschiedenster Gesellschaftsschichten. Seitens weiterer, untersuchender Behörden ist das Ziel dieser Wanderungsbewegung der Raum der Romulanischen Republik.

      Auch im Klingonischen Reich, genauer im Bereich der Klingonischen Besatzungszone, spürt man die selbe Abwanderungswelle, welcher laut der Sektionsregierung ohne Wiederstand stattgegeben wurde und weiterhin wird. Dessen durfte sich auch der Präsident der Vereinigten Föderation der Planeten, Magnus van Hellstrøme, vergewissern. Gemeinsam mit einem Vertreterstab des Föderationsrates wurde Magnus van Hellstrøme von Kanzler Q'naH in der Tag-Nacht-Übergangszone von Patalan empfangen zu einer ausgedehnten Tour der annektierten Zone romulanischen Ursprungs.

      „Wir sind stolz auf das hier Geschaffene. Das Miteinander mit den verbliebenen Romulanern wurde durch die enge und freundschaftliche Zusammenarbeit mit den regierenden Häusern geprägt. Natürlich verstehe ich den Wunsch einzelner Romulaner der Rückkehr in die neue Heimat fern jener hier. Und schlussendlich können wir nobel auch eingestehen, dass der Republik sei, was der Republik gehört.“

      Was für den einen Gönnerhaft erscheint, ist ein großes Zeichen des Verbündeten und findet in der Vereinigten Föderation der Planeten ein hohes Maß an Anerkennung.
      Auch unterstrich Magnus van Hellstrøme zum Ende des Staatsbesuches nochmals, dass er über den Zustand, in dem er das Annexionsgebiet vorgefunden hat, mehr als erfreut sei.

      "Was einst unwürdige Arbeitumstände in den Rohstoffminen Patalans waren, ist nun für alle hier verbliebenen Arbeiter und Spezies eine Chance auf ein neues Leben geworden. Dies steht stellvertretend für die gesamte Annexionszone."
      So die Worte des Föderationspräsidenten.

      Doch nun werden auch die Skeptiker wach, die eine blinde Politik der Zugeständnisse gegenüber dem Klingonischen Reich sehen; ein förmlich untolerierbarer, abstoßender 'Kuschelkurs'.
      Was die Hintergründe der romulanischen Abwanderungsbewegung angeht, bleiben die Gründe weiterhin unklar.

    • Kommt nun die Trendwende von der Isolation weg, hin zu einer aktiven Außenpolitik - Ein Lebenszeichen aus Cardassia

      Cardassia City | Cardassia Prime | Sternzeit 82536,13

      Inzwischen sind beinahe zwei Jahre vergangen seit dem Putsch auf Cardassia Prime, welcher Javi Traime an die Spitze der Cardassianischen Union geführt hat. Seit dieser Zeit haben sich die Cardassianer aus jeglichen Belangen der intergalaktischen Politik zurückgezogen und voll und ganz den Fokus auf sich selber gerichtet - bis heute. In diplomatischen Kreisen wird seit den frühen Morgenstunden des 15. Juli 2405 das Gesuch der cardassianischen Regierung zu einem Treffen mit föderalen Vertretern diskutiert. Dreh- und Angelpunkt des Diskussionsbedarfes sei die Forderung von Primus Javi Traime ein vorangehendes Vier-Augen-Gespräch mit Botschafterin Hannah von Salis zu führen.
      Von Kenneth Rand

      Jubelschreie, Korsos durch die Straßen, Feiern und Aufatmen - Mit Javi Traime explodierte die Stimmung auf Cardassia Prime und die Stimmung hielt an. Mit Einführung der neuen Regierungsform basierend auf den reformierten Depata-Rat, dem Austritt aus der Triple-Entente und Isolierung in politischer Hinsicht begann der Heilungsprozess eines stolzen Volkes. Selbstbewusst und durch den Erfolg bestärkt kann Primus Javi Traime nun auf seine bisherige und noch junge Regierungsbilanz zurückblicken. Seine Partei genießt im Augenblick aktuellen Umfragewerten zu Folge den höchsten Zuspruch einer cardassianischen Regierungspartie seit Jahrzehnten.

      Cardassia geht es besser als je zuvor. Eine florierende Wirtschaft in beinahe allen Sektoren ist ein eindeutiges Zeichen, gefolgt von einem Volk, das seinen Stolz wiedergefunden hat.

      Während die Handelsbeziehungen aktiv und kreativ weiter mit anderen Partnern gestaltet wurden, kommt nun auch die politische Trendwende? Verschiedenen Nachrichtenagenturen liegen bestätigte Aussagen und Berichte vor, wonach die cardassianische Regierung ein Treffen mit föderalen Vertretern angefragt hat. Hierbei soll allerdings den Auftakt ein Gespräch zwischen Primus Javi Traime persönlich und Botschafterin Hannah von Salis erfolgen. Hannah von Salis, selber ehemals eine dekorierte und angesehene Sternenflottenoffizierin und nun im diplomatischen Corps tätig, war während des Putsches auf Cardassia Prime anwesend und soll direkt vor Ort in vermittelndem Kontakt zwischen Javi Traime, weiteren Putschisten und der damaligen Regierung, unter anderem Nadu Donrak, gestanden haben.

      Hinsichtlich der aktuellen romulanisch-klingonischen Entwicklungen, der allgemeinen militärischen Aufrüstung der Mächte im Alphaquadranten, aber vor allem jener nahe der cardassianischen Grenze, wo unbestätigten Berichten zu Folge ein unauthorisierter Waffentest stattgefunden haben soll, wobei noch nicht klar ist, wer der Verursacher war, richtet sich nun die volle Aufmerksamkeit auf die Föderation, die nun eine Antwort an Cardassia geben muss.
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