Missions-BL VII - Pinball

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  • Khoal ging langsam durch die dunklen Gänge der Pandora. Das Licht war ausgefallen, nur die Notbeleuchtung brannte. Die Gänge waren mit Rauch gefüllt, die ausgefallene Lüftung konnte ihn nicht entfernen. Khoal sah nichts davon.
    Er schien fast zu schweben, spürte den Boden unter seinen Füßen nicht, noch die Eiseskälte die in diesem Teil des Schiffes herrschte, wo die Torpedos einen Nepharitenschiffes Explosionskrater in die Aussenhaut der Pandora gestampft hatten.
    Er sah die verwundeten, hustenden Crewmitglieder nicht, die an ihm vorbeihasteten, oder die Brandbekämpfer, die in silbernen Schutzanzügen an ihm vorbei rannten. Er sah den MO nicht, der mit schweißnasser Stirn um das Leben eines Schwerverwundeten kämpfte.

    Er trottete wie ein Schlafwandler in sein Quartier, den Blick nach Innen gewandt und ließ sich auf das Bett sinken. Dort saß er noch Stunden später, die Hände im Schoß gefaltet, den Blick in die Unendlichkeit gerichtet, als das Blut auf seiner Stirn bereits zu einer dunkelgrünen Kruste getrocknet war.
    Jeder Autor sollte selbstsüchtig sein und sagen: "So sehe ich das" und leise sollte er hinzufügen: "Hau ab! Wenn du deins willst, mach's doch selber!" - Gene Roddenberry 1988
  • Brücke --> BR

    Squall saß immer noch in seinem Stuhl und ging nach und nach die vielen Schadens- und Verletzungsberichte durch. Der Warpantrieb würde in etwa 15 Minuten wieder laufen und man konnte Kurs nehmen auf Starbase 74. Die Reise würde einige Zeit dauern, aber es war die nächstbeste Sternenbasis, auf der die notwendigen Reparaturen durchgeführt werden konnten.
    Schlimmer waren die 19 Todesopfer, die bis jetzt gemeldet worden waren. Das letzte mal gab es so viele und noch mehr Opfer auf der alten Pandora während des Dominion Krieges. Aber die alte Pandora hätte den Kampf mit 6 Schiffen nicht lange überlebt. Nicht so lange wie diese hier. Squall seufzte kurz und sah sich um. Die Brücke sah schlimm aus. Überall sprühten noch Funken, und es war nur eine notdürftige Crew anwesend. Viele waren verletzt. Doch sie waren noch da, dank der Hilfe der G, der mentalen Fähigkeiten von Thalia und nicht zuletzt einem der stärksten Kampfschiffe, welches die Sternenflotte zu bieten hatte.
    Kurz sah er auf den Hauptschirm, auf dem eines der G-Schiffe flackernd angezeigt wurde, dahinter der leere Weltraum. Es würde wohl einige Zeit dauern, bis man ihn wiedersehen konnte, nachdem man erstmal in der Starbase war.

    Squall stand auf und sah zu Thalia. "Commander, ich hätte gerne sobald es geht einen Bericht von Ihnen. Ich werde die Reparaturvorgänge von meinem Bereitschaftsraum koordinieren und einen Bericht für Starfleet verfasen. Sie haben die Brücke." Er nickte ihr zu und verschwand dann in seinem Raum, der auch nicht viel besser aussah als die Brücke. Ein Bild der Pandora war heruntergefallen, auf dem Boden lagen viele Glasscherben von huntergefallenen Vasen. Die wenigen Pflanzen lagen ebenfalls verstreut um Raum herum.
    Er ging zum Replikator und hoffte, dass dieser wenigstens noch funktionierte. Doch auf seine Anfrage nach einem Tee kam nur ein störrisches Geräusch. Also setzte er sich hinter seinen Tisch und aktivierte sein Display - wenigstens das funktionierte noch.
  • Krankenstation

    Leonardo hat schon einiges hinter sich und manchmal, aber nur manchmal, beschleicht ihn die Frage, ob er nicht langsam zu alt für den Dienst in der Sternenflotte wurde. Nach dem letzten Krieg dachte er, es kämen wesentlich ruhigere Zeiten auf ihn zu, aber er hatte sich wohl gründlich getäuscht, jedenfalls wenn er die Bilder der letzten paar Stunden Revue passieren ließ.

    Sichtungen, die innerhalb kürzester Zeit über Leben oder Tod entschieden. Runter vom hohen Standard der Sternenflottenedizin. Notdürftiges Flickwerk, dass in Folgebehandlungen korrigiert werden musste. Und dann der Streß. Schreie, von wem eigentlich? Leonardo registriert, dass er gerade eben einen Krankenpfleger angeschrieen hatte. Egal. Leonardo lässt die Toten aus der Krankenstation räumen. Diesen Anblick kann er hier für sich und seine noch lebenden Patienten nicht gebrauchen. Er wendet sich dem nächsten Patienten zu. Teilabriß des Armes. Blutstillung. Lagerung. Eine kurze Anordnung für ein Schmerzmedikament. Der Nächste bitte,...
  • Thalia stand auf der verwüstetend Brücke und sah sich um. Sie schloss kurz die Augen und versuchte diese Bilder zu
    verdrängen, war es doch ein trauriger Anblick. Sie hatte noch nicht erlebt das die Pandora nach einem Gefecht derart schwere Schäden aufwies.

    Es war unser Glück das die G eingriffen sonst hätten wir es wohl nicht geschaft. verflucht wer hätte gedacht das dieser alte Pirat wieder auftaucht? Eine sehr...unerfreuliche Spezies die ihre Talente derart missbraucht...da kommt mir die Galle hoch..es sollte keine Thelepathen geben die ihre gaben so missbrauchen. Warum befürchte ich nur das wir ihn wieder sehen werden? Cradol hat es diesmal auch schwer getroffen... zu sehen das dieses Lazarettschiff zerstört wurde...verflucht so zu sehen wie die Ex Verlobte stirbt

    Nachdenklich sah sie zum TL sie überlegte ob sie Cradol nachgehen sollte und versuchen sollte mit ihm zu reden als die Worte des Captains sie aus ihren Überlegungen rissen. Sie nickte kurz zögernd ehe sie seinen Befehl mit einem knappen Aye Sir bestätigte. Sie sah kurz zu ihrem Captain ehe sie sich daran machte die Berichte um die er gebeten hatte zusammen zu stellen. Sie seufzte leise und überlegte was mann zum schutz bei einer evtl erneuten Begegnung tun könnte. Nachdenklich rieb sie sich übers kinn ihre Gedanken weilten kurz bei der einen Gruppierung die sie damals zu diesen Verhandlungen gebracht hatten.

    Das Capitol...deren vertreter hatten damals einen recht wirksamen schutz gegen Thelepathen...ich hab mich schon damals gefragt ob mann ihnen nicht einen Abluchsen könnte. Vielleicht wäre das ein weg es diesem Piraten schwerer zu machen die Mannschaft mit derarten Visionen beinahe kampfunfähig zu machen

    Thalia seufzte unterdrückt ehe sie sie wieder ihrer Arbeit zuwandte sie hoffte nur das es keine weiteren Opfer mehr geben würde und sie die Sternenbasis bald erreichten.
  • Krankenstation

    Nachdem sich die Lage etwas beruhigt hatte, kamen einige Offiziere rein die sich leichte Verletzungen. Die schwerer Verletzten waren so weit es ging versorgt. Lin hatte kaum Zeit zum durchatmen, sie behandelte die Leute schnell aber ordentlich.

    Wenigstens musste sie sich nicht noch mehr Sorgen um ihre Tochter machen, denn von dem allen bekam sie ja gott sie dank nichts mit. Saria war jetzt da, wo man sich gut um sie kümmerte und normal aufwachsen konnte.

    Lin drehte sich zu Leonardo und merkte das er etwas gereizt schien, sie konnte sich aber nicht um ihn kümmern, sie war mit ihren Partienten genug beschäfftigt. Sie beschloss ihn später einfach mal drauf anzusprechen. Als sie wieder ein wenig Luft zum atmen hatte, sah sie sich ersteinmal um, um sich einen Überblick über die ganze Situation zu verschaffen. Es schienen mehr zu sein als sie mitbekommen hatte.

    "Oh man, wieso eigentlich immer wir......."
  • Unterkunft / Labore

    Irgendwann erwachte Khoal aus seiner Starre und sah sich verwundert in seiner Unterkunft um. Einen Moment überlegte er, wie er hier her gekommen war. Als er aufstand rebellierten die erstarrten Knie kurz gegen die plötzliche Belastung, dann stand er. Mit einer beiläufigen Geste hob er das gerahmte Kennedyzitat auf, dass in der Schlacht zu Boden gefallen war und hängt es wieder an die Wand. Ohne die Uniform zu richten, verließ er das Quartier und machte sich auf den Weg zum Labor um nach seinen Leuten zu sehen. Er hatte beschlossen sich in die Arbeit zu stürzen um den brennenden Schmerz in seinem Inneren zu betäuben.

    Als er den Laborkomplex betrat, blieb er einen Moment wie angewurzelt stehen. Das Labor war ein einziges Chaos, alles was nicht erdbebensicher angeschraubt gewesen war, war zerschlagen worden. Ens. Pribluda stand wie ein Fels mitten im Raum und dirigierte mit ruhiger Hand. Der russische Riese fühlte sich richtig angesprochen, er witterte Frontluft, damit konnte er umgehen. Hans Gotthelf stand kreidebleich daneben, und obwohl er dem Russen gegenüber weisungsbefugt war, sah der Leiter der Labore aus als versuche er sich hinter dem Fähnrich zu verkriechen. Er war Zivilist und trug den militärischen Rang nur aus bürokratischen Bewandnissen, so lange er auf einem Kriegsschiff arbeitete. Der Schock saß ihm in den Knochen.

    Langsam betrat Khoal das Labor und sah sich um. Er besprach sich kurz mit Pribluda und ging an die Arbeit. Das Computerlabor hatte noch niemand betreten seit dem Ende der Schlacht. Der LWO und 2 kräftige Männer bahnten sich den Weg in den zerstörten Raum.
    Irgendwo in dem Chaos hockte ein junger Kadett mit angezogenen Knien vor einem Schrank, die Arme um die Knie geschlungen, die wachsbleichen Wangen tränennass. Ein junger Bursche, gerade erst von der Akademie auf das Schiff versetzt wie sich Khoal erinnerte. Seit dem der erste Schuss gefallen war und das Labor verwüstet hatte saß der Junge hier neben seinem besten Freund der tot am Boden lag.

    "Ensign, verständigen sie die KS und die Brücke, wir haben einen weiteren Toten geborgen."

    Er beugte sich zu dem Kadetten hinunter und reichte ihm die Hand. Zögernd griff der Junge zu und ließ sich auf die Beine ziehen, während einige Männer zupackten und den Toten aus dem Labor trugen, der vor einigen Stunden noch ein Kamerad gewesen war und der jetzt nur noch die Statistiken belastete, verschlungen von der Bestie Krieg.

    Khoal hielt den jungen Kadetten einen Moment bei den Schultern und sah ihn aufmunternd an, obwohl ihm der Sinn selber kaum danach stand. Ein Schulterklopfen und dann führte er ihn aus dem Raum zur KS.

    "Komm hoch mein Junge, das läuft sich alles wieder zurecht, das geht alles seiner Wege."



    Brücke / BR

    Während die Ingenieure an die Arbeit gingen die Pandora wieder gefechtsklar zu machen und das Schiff mit Impulsgeschwindigkeit nach der nächsten Starbase humpelte, klemmten sich zwei der "G" Schlachtschiffe links und rechts neben die angeschlagene Prometheus wie zwei Bodyguards, die ihren Schutzbefohlenen nicht aus den Augen ließen. Jagdmaschinen umkreisten den Verband und hielten mit Argusaugen Ausschau nach dem Feind, der aber befand sich in wilder Flucht.
    Der dritte Schlachter war den flüchtenden Piratenschiffen mit Höchstgeschwindigkeit hinterher geknüppelt, konnte die Geschwindigkeit der Fliehenden aber nicht halten. Doch die Sensoren der "G" ließen die Nephariten nicht aus den Augen.

    Schließlich erwachte der Warpantrieb der Pandora wieder zum Leben und das Schiff trat in den Warp ein. Nachdem sie einige Zeit geflogen waren, konnten sie sogar auf Max Warp heraufgehen, ohne befürchten zu müssen, das ganze Schiff könnte auseinander brechen. Da erreichte ein Ruf von Omnicron Prime die Pandora. Der Ruf wurde direkt auf Squalls Display gelegt. Admirals Hassam sah ernst und traurig aus, als der Schirm zum Leben erwachte.

    Adm. Hassam: "Cpt. Shiver mein lieber Junge, gut sie wohlauf zu sehen. Ich habe mir große Sorgen gemacht als ich ihre Subraumnachricht erhielt. Das war ein schwerer Tag für uns alle. Wir alle hier bedauern ihre Verluste zu tiefst. Ich befürchte allerdings, uns wird jetzt keine Zeit zu trauern bleiben. Den Toten wird die verdiente Ehre erwiesen werden, wenn die Zeit dafür gekommen ist, für den Moment aber müssen wir weiterkämpfen Cpt Shiver."

    Die Stimme des Admirals klang sanft und einfühlsam, bevor sie wieder an Schärfe gewann.

    Adm. Hassam: "Diesmal hat Alakhai einen Fehler gemacht sich zu offenbaren. Seit 15 Jahren jagen wir diesen Mistkerl erfolglos, aber diesmal ist er dran. Er ist zu weit gegangen und die Flotte ist schwer entschlossen Rache für die Alexander von Humboldt zu nehmen. Alakhai muss vernichtet oder verhaftet werden!

    Die "G" haben die flüchtende Nepharitenflotte bis zu ihrer Basis zurück verfolgt, werden sich ohne direkte Weisung ihres Oberkommandos aber nicht weiter in diese sache einmischen. Das ist unsere Angelegenheit....

    Ich weiß in welchem Zustand die Pandora ist, aber ich habe kein anderes Schiff in diesem Teil des Quadranten. Die Pandora muss weiter kämpfen.... Für den Moment fliegen sie die Starbase an und lassen dort so schnell wie möglich die Gefechtsbereitschaft wieder herstellen. Von den umliegenden Starbases, von Omnicron Prime und der Siedlung auf Kourna Secundo sind Frachtschiffe in Marsch gesetzt worden, die Material, Ingenieure, Personalersatz und SOs bringen werden um die Pandora schnellstmöglich einsatzbereit zu machen.

    Das ersetzt natürlich keinen wochenlangen Werftaufhalt, aber es muss reichen die Pandora für eine Landungsoperation auf dem Mond bereit zu machen auf dem sich die Nephariten verkrochen haben."

    Der Admiral atmete einen Moment durch und winkte schwach ab um aufkeimenden Protest zu unterdrücken.

    Adm. Hassam: "Sie werden nicht alleine sein Cpt. Ich persönlich werde mich ihnen mit der Lindbergh anschließen und mal sehen was wir in der kürze der Zeit noch heranschaffen können. Ausserdem wird im Moment der halbe Quadrant rebellisch. Dass Alakhai zurück ist hat einigen Leuten einen gehörigen Schrecken eingejagt. Jetzt kommen all die Kerle die noch was von uns wollen aus ihren Löchern gekrochen um sich dienstbar zu machen."

    Der Admiral klang bitter und machte eine wegwerfende Handbewegung bevor er knurrend fortfuhr.

    Adm. Hassam: "Capitol Industries ist erfreut uns eine Reihe neuartiger telepathischer Blocker zur Verfügung zu stellen, die natürlich noch nicht ausgereift sind, aber von denen das Management hofft sie mögen uns eine Hilfe sein.

    Und unsere Freunde die Bentho haben die unbekannten Raumschiffe die ihnen soviel Ärger gemacht haben als Istani-Kreuzer identifiziert. Diese Rasse kannten wir noch garnicht, aber die Bentho machen gelegentlich Geschäfte mit ihnen. Diese kleinen Wiesel überschlagen sich geradezu, mit den Istani Verhandlungen aufnehmen zu dürfen um uns Baudetails und Schwächen dieser Schiffe zu besorgen.

    Also Captain, ihr Befehl lautet Rückkehr zur Starbase und Reperatur der Pandora mit höchstmöglichem Tempo. Informieren sie mich zweimal täglich über die Fortschritte und halten sie sich jederzeit zur Verfügung um zum Angriff auf die Mondfestung der Nephariten zu starten.

    Und Captain.... ich bedauere zu tiefst ihre Verluste und ich weiß es wird ihnen kaum ein Trost sein, aber der Tot dieser Frauen und Männer war nicht sinnlos... Der kaiserliche Botschafter hat sich bei mir angekündigt. Die "G" waren heute sehr beeindruckt vom Kampf der Pandora. Man ist bereit die Verhandlungen mit uns fortzusetzen... auf Augenhöhe.

    Gut gestritten Pandora."
    Jeder Autor sollte selbstsüchtig sein und sagen: "So sehe ich das" und leise sollte er hinzufügen: "Hau ab! Wenn du deins willst, mach's doch selber!" - Gene Roddenberry 1988
  • Es waren noch 25 Stunden bis zur Starbase. Ein ganzer Tag bei Maximum Warp - in dieser Zeit konnte die Crew selber noch viel schaffen. Squall war gerade dabei weitere Teams dem Chefingenieur zuzuweisen, als der Ruf von Admiral Hassam einging.
    Der Captain nickte hin und wieder, ließ den Admiral aber zu Ende reden, bis er schließlich fertig war und ihn nun wartend anblickte. Squall fragte sich kurz, ob der alte Betazoid auch über diese große Entfernung über Subraumkommunikation Gefühle spüren konnte.

    Er sah dann wieder direkt in den Bildschirm. "Ja. Die G ließen uns das bereits kurz nach dem Kampf wissen - ich habe die selben Worte zu meiner Crew gesprochen. Nicht das es etwas hilft, aber es ist besser als nichts und ich denke, die meißten werden sogar froh sein, wenn sie die Gelegenheit haben, diesen Leuten den Gar endlich aus zu machen. Wir werden die Starbase in ca. 25 Stunden erreichen, wir sollten in der Lage sein, bis dahin einiges zu richten.

    Wenn sie nichts dagegen haben, werde ich schauen, ob ich auf der Starbase einige zusätzliche Shuttles oder Angriffsjäger organisieren kann. Die Pandora und die Lindbergh werden genügend zu tun haben, da kann ein wenig Hilfe nicht schaden."
  • Starbase

    Schon 20 Stunden später erreichte die Pandora die Starbase und verließ den Warp um ihren Liegeplatz anzufliegen. Von der Starbase aus wurde angefragt, ob man das Schiff mit dem Traktorstrahl herrein holen sollte, aber die Pandora funkte stolz zurück: "Wir haben es von Kathara bis hierher geschafft, da schaffen wir das letzte Stück auch noch alleine."

    In früheren Zeiten war es üblich gewesen, dass die Schiffe im Hafen die Sirenen zum Gruß heulen ließen, wenn die Helden heimkehrten. Da diese Begrüßung allerdings im All mangels Schall untergegangen wäre, ließen die Frachtschiffe und Shuttles die in der Kupel der Starbase lagen stattdessen alle ihre Lichter aufglühen und hüllten den ankommenden Kreuzer in strahlendes Licht. An den Fenstern der Starbase standen hunderte von Personen und winkten unter lauten Hurrarufen herrüber. Die Pandora indessen antwortete nicht. Sie hatte zu viele Opfer zu beklagen.

    Für die SOs die man hergeschafft hatte um eine schlagkräftige Truppe für den Angriff auf das Nepharitennest zu bilden, war die Ankunft der Pandora ein dunkles Omen, was ihnen bevorstand. Die weisse Hülle des Schiffes war mit schwarzen Kratern und Brandspuren übersäht, in vielen Sektionen waren alle Lichter erloschen und Risse und Lücken zeigten an wo die feindlichen Waffen dem Schiff Wunden geschlagen hatten. Still glitt die Pandora vorbei und machte fest.

    Eine unübersehbare, neugierig tuschelnde Menschenmenge säumte die Ballustraden und Fenster um die Eingangsbereiche der Schleusen. Man wollte die Besatzung sehen. Das summende Stimmengewirr erstarb und machte beklemmendem Schweigen Platz, als die ersten Besatzungsmitglieder des Kriegsschiffes an Bord erschienen. Es waren die Verwundeten die von Bord gegeben wurden. Die meisten von ihnen lagen still in ihren Blasentragen, in ein gnädiges Koma gelegt.

    Den Männern und Frauen die an zum Teil fürchterlichen Verwundungen litten, folgten jene die ausgelitten hatten. 21 Särge gab die Pandora von Bord, die bedeckt mit der Flagge der Föderation, begleitet von einer Ehrenformation an der wartenden Masse vorbei getragen wurden.
    2 Männer waren nicht mehr gefunden worden, sie waren durch ein Leck ins All gerissen worden. 23 Tote hatte das Schiff zu beklagen. 23 Leben waren ausgelöscht worden. 23 Briefe würde Squall schreiben müssen. 23 mal: "Sehr geehrte Damen, Herren, transgeschlechtliche Wesensheiten. Ich bedauere zu tiefst ihnen im Auftrag der Raumflotte der Vereinigten Föderation der Planeten und im Namen einer dankbaren Nation mitteilen zu müssen, das ihr Vater / Mann / Bruder / Sohn / Clanführer / der Vorstand ihres Hauses....."
    Die meisten Beerdigungen würde bei geschlossenem Sarg stattfinden müssen. Diese Toten hatten sich nicht theatralisch an die Brust gegriffen und waren mit einem gehauchten Gruß an die Heimat zu Boden gesunken, als sie starben. Sie waren verbrannt, zerquetscht worden, zerrissen, erstickt.... Sie hatten geschrien, geweint, um Hilfe gerufen und hatten Blut gespuckt. Der Krieg hatte der Pandora eine hässliche Fratze gezogen und war durch ihre Gänge geschritten und hatte 23 junge Leute an der Schulter gefasst um sie weg zu führen.

    Kaum das die Toten von Bord gebracht worden waren, stürmten Heere von Technikern und Ingenieuren das Schiff, ergoss sich eine Flut von Robotern über ihre vernarbte Hülle. Man bereitete sich auf das Rückspiel vor, die zweite Runde... Ein Frachtraumschiff der Bentho brachte Torpedos von Omnicron herbei, die aus dem Bestand der USS Lindbergh stammten, denn auf der Station gab es kaum welche und die Pandora hatte sich fast verschossen in der Schlacht. Kurz darauf erreichte sie die Nachricht, dass die USS Shiloh, eine Defiant Klasse mit max Geschwindigkeit herangeknüppelt kam um sich dem Angriff an zu schließen, dass sie aber noch weit entfernt war. Jede Hand auf der Station packte an um die Pandora wieder kampfbereit zu machen. Und überall kursierte die Parole: "Rache für Kathara! Rache für die Alexander von Humboldt!"

    Und um so näher der Moment rückte in dem der Befehl zum Angriff kam, um so mehr machte sich Nervosität breit unter denen die ihn führen sollten. Die Leute wurden mürrisch und sprachen nicht mehr miteinander. Man knetete die Fäuste und ließ die Knöchel knacken und kaute unzufrieden auf der Verpflegung herum. Man bellte einander an und schubste sich herum. Es war Krieg, und im Krieg sind Nerven Meterware...
    Jeder Autor sollte selbstsüchtig sein und sagen: "So sehe ich das" und leise sollte er hinzufügen: "Hau ab! Wenn du deins willst, mach's doch selber!" - Gene Roddenberry 1988

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Khoal Cradol ()

  • Brücke --> TR --> Starbase

    Squall saß auf der Brücke, als die Pandora die Starbase nach einem langen Flug endlich erreichte. In den vergangenen 20 Stunden hatte man zwar nicht viel reparieren können, aber wenigstens waren alle kritischen Systeme wieder gesichert, das Chaos war, zumindest in den Gängen und den wichtigen Bereichen des Schiffes, nicht mehr zu sehen.
    Jedes Crewmitglied wusste, was es zu tun hatte und die Arbeiten gingen so schnell voran wie es ging. Squall hatte inzwischen erfahren, dass ein weiteres Schiff der Sternenflotte auf dem Weg war - im Idealfall waren es also drei Schiffe gegen eine Piratenbasis. Sogar fünf, denn der MVA würde sich in den nächsten Tagen reparieren lassen. Um genau zu sein, war es sogar eine der Top Prioritäten.

    Nach weiteren zehn Minuten stand die Pandora schließlich still. Es machte keinen fühlbaren Unterschied, dennoch wich ein wenig Spannung vom Captain ab. Der Admiral hatte Sicherheitspersonal und viele Techniker zugesagt. Squall hatte Ibanez angewiesen, sich um die neuen SOs zu kümmern und sie einzuweisen - die Techniker würden sich eigenständig mit dem Chefingenieur in Verbindung setzen und dann sofort mit ihren Arbeiten beginnen.
    Squall hatte bis auf weiteres nichts weiter auf der Pandora zu tun - was getan werden musste, hatte er bereits im Vorhinein erledigt. Sollte es noch irgendetwas abzustimmen geben, würde Thalia sich bis auf Weiteres darum kümmern, er selber hatte bereits einen Termin mit dem Kommandanten der riesigen Sternenbasis. Er hatte noch einiges zu bereden, was zusätzliches Material oder Shuttles anging. Auch wollte er abklären, dass seine Crew für ein oder zwei Tage Urlaub auf der Sternenbasis machen konnten - auch wenn Zeit zum Nachdenken nach den tragischen Momenten vielleicht nicht für jeden das Beste war, er konnte keine Mannschaft gebrauchen, die beim Abflug von den Reparaturen so kaputt ist, dass sie nicht mehr kämpfen kann.

    Squall übergab das Kommando und machte sich auf den Weg zum Transpoterraum. Der Weg war nicht weit und bis auf einige Fluktuationen und Brandspuren im Gang deutete so gut wie nichts darauf hin, dass das Schiff schwer angeschlagen war. Im Transpoterraum angekommen, herrschte nur relativ wenig Verkehr. Das meißte wurde über Transpoterraum 2 oder die Frachtraumtransporter abgewickelt und so materialisierte Squall nach kurzer Zeit auf einer Plattform der Sternenbasis.
    Er marschierte direkt hinaus mit dem Ziel, den nächstbesten Turbolift anzusteuern und zur Ops zu fahren - doch er konnte nicht umhin, einen kurzen Abstecher zu einem der großen Aussichtsfenster auf das Dockinnere zu machen - er wollte sein Schiff von aussen sehen - und konnte dies auch wenige Sekunden später. Kurz stand er gedankenverloren da, als er die vielen Schäden sah. Das Schiff sah von aussen fast schlimmer aus, als von innen. Er bemerkte, dass einige Leute zu ihm sahen und tuschelten. Erst jetzt viel ihm auf, dass seine Uniform noch immer leicht verstaubt und dreckig vom Kampf war - er hatte nicht wirklich viel geschlafen, seit der Schlacht, geschweige denn seine Uniform gewechselt. Angesichts des Treffens mit dem Kommandanten, hätte er vielleicht besser daran gedacht - aber letztlich war es ihm egal. Genauso, wie es seinem Gegenüber egal sein würde - es gab wichtigeres.
    Er fuhr sich kurz durch sein kurzes Haar und atmete tief durch, warf noch einen letzten Blick auf sein Schiff und machte sich dann auf den Weg zum nächsten Turbolift.
  • Krankenstation

    Ein stechender Schmerz durchbohrt seine Stirn. Er schaut sich um, die letzten Aufräumarbeiten liefen an, nachdem von der Starbase Hilfskräfte hinübergeschwappt sind. Er atmet durch und bemerkt, wie fertig er eigentlich ist und beschließt deshalb ohne lange Kommentare, seine wohlverdiente Freischicht anzutreten. Mit einem kurzen Wink in Richtung Lin verlässt Leoanrdo die Krankenstation. Er macht sich auf zur Starbase, kümmert sich um eine Schlafgelegenheit und fällt auf sein Bett. Schnell versinkt er wieder in dunkle Träume. ;(
  • Müde rieb Thalia sich die Augen ehe sie ihren Blick kurz über die Brücke schweifen ließ. Dank der intensiven bemühungen und der Hilfe unter anderen der Stationstechniker sah es zumindest innerhalb der Pandora nicht mehr so verheerend aus. Sie seufzte leise spürte sie doch genau die wachsende Anspannung...wie sie immer stärker wurde je näher die Zeit ihres Einsatz rückte.

    Wem will man es verdenken? Wir haben viele Opfer zu beklagen gehabt und schwere Schäden einstecken müsen...wobei mir am meisten Sorge bereitet das dieser *Zensiert* seine Fährigkeiten derart schändlich missbraucht...hoffentlich halten die Blockaden des Capitols. Wir werden es sicher schaffen...egal was kommt so wie wir es jedesmal geschafft haben

    Thalia sah wieder auf die vor ihr liegenden Padds einerseits war sie müde wie wohl die meisten andererseits würde ihr die Arbeit sicher helfen sich Abzulenken. Nachdenklich sah sie kurz auf den HS wo sie die Sternenbasis erkennen konnte. Ihre Gedanken und ihr Mitgefühl waren bei den Familien und Crewmitgliedern die Angehörige oder Freunde verloren hatten.
  • Abigail saß noch immer an ihrem Terminal und schaute sich die Situation an. Einerseits war sie einfach nur beruhig, dass das alles so klappte, wie es geplant war, auf der anderen Seite hatte sie ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Die XO war schwer verletzt und würde unter Umständen sterben. Kein Wunderschöner Gedanke. Sie vertraute den Ärzten hier, kannte sich mit Medizin nicht aus und glaubte nicht, dass sie einschätzen könnte, wie ernst es sei.

    Als sie gehört hatte, dass es sich um einen telepatischen Angriff handelte fielen ihr sofort Vulkanier ein. Die Spitzohren hatten doch für so etwas immer schon eine Gabe. Warum rannten sie nicht alle los und halfen der Frau, so lange es noch möglich war. Der Tod eines Menschen war immer etwas anstrengendes. Aber irgendwie blieb Abigail nie viel Zeit zum Trauern. Die Trill kannte so viele nur flüchtig und auf einem Kriegsschiff starben immer schon viele Leute.

    Nach dem Seufzen stand sie auf. Die Videoverbindungen zu den anderen Ingenieuren schloss sie mit deinem beiläufigen Tastendruck und ging zum Turbolift.
    Zweitchar von Avalarion Avarres

    Aussehen von Abigail
  • Jonathan saß immernoch an seiner Konsole und betrachtete aus müden Augen die Daten die über sein Display liefen. Die Taktik im MVA-Modus zu übernehmen war für ihn immernoch sehr anstrengend, zumal er darin nicht wirklich ausgebildet war oder sonderliche Multi-Tasking Fähigkeiten besaß. Kurz ließ er den Blick über die Brücke schweifen und bemerkte die betrübten Gesichtsausdrücke trotz des Sieges den sie errungen hatten. Da fiel es ihm wieder ein, Thalia lag auf der Krankenstation. Doch fielen ihm dann plötzlich auch wieder die ganzen Leute ein die unter seinem Kommando standen und entweder verletzt oder tot waren, wodurch er Thalia keine sonderliche Priorität einräumen konnte. Er tippte auf seiner Konsole herum und versuchte einen Schadensbericht mit Zahlen der Verletzten und Toten aufzurufen, jedoch gab es noch keinen. Das zählen dauerte wohl länger als er dachte.

    Betrübt und Müde ließ er seinen Blick wieder über die Brücke streifen und stützte dann seinen Kopf erschöpft an der Konsole ab.
  • Lin wurde mit Thalia auf die Krankenstation gebeamt und versuchte erst einmal sie zu wecken, nachdem diese versuche schief gingen, beschloss sie erstmal ihre Gehirnströme zu messen und diese permanent zu überwachen.

    Sie rieb sich die Augen und strich sich durch die Haare. Sie merkte das es ihr doch nicht mehr so leicht viel, so lange ohne schlaf durchzuhalten, sie hatte sich mit der Arbeit ein wenig übernommen, aber sie konnte jetzt nicht einfach in ihr Quartier gehen und schlafen. Lin drehte sich zu Di Baggio und lächelte.

    "Haben Sie irgendeine Idee wie wir die XO wieder zurückholen können?"

    Sie hob sich die Hand vor den Mund, denn sie musste gähnen, ihre müdigkeit war ihr anzusehen. Aber sie war nicht nur müde, ihr tat auch im moment jeder Knochen im leib weh.
  • Krankenstation

    Leonardo wendet nur kurz seinen Kopf zu Lin, bevor sich sein blick wieder auf die medizinischen Anzeigen richten. "Lin, wie sieht es bei ihnen aus? Wollen sie nicht mal ne kurze Auszeit nehmen? Ich denke, ich bekomme das hier hin und meine es wäre gut, wenn sie in fünf Stunden wieder fit wie ein Turnschuh sein könnten, denn meine Fitness hält auch nicht ewig und einer von uns beiden sollte in der Lage sein, komplizierte Operationen durchführen zu können oder nicht?"

    Ohne eine Antwort abzuwarten stabilisert Leonardo mit einigen wenigen MEdikamenten den Kreislauf von Thalia. Ein paar seiner Spezial-Naniten hat er in das Kreislaufsystem von Thalia gepumpt und sie leisteten, was er sich versporchen hatte. Eine klare Diagnose. Puls, Atmung, Blutdruck. Soweit war erstmal alles in Ordnung für den Augenblick. Welche Schäden der telephatische Angriff in ihrer Psyche hinterlassen haben mag, musste er nocht abwarten.
  • KS

    Die Pandora und die Shiloh strebten mit hoher Geschwindigkeit der Starbase zu. Ihre ruhm- wie narbenbedeckten Hüllen leuchteten hell vor dem Dunkel des Weltraums. Die Stimmung an Bord der Schiffe, besonders an Bord der Pandora war geteilt.

    Sie hatten fraglos einen großen Sieg errungen. Die nepharitischen Piraten waren bis auf den letzten Mann ausgelöscht worden. Ihre berserkerartige, dumpfe, tierhafte Raserei hatte es ihnen unmöglich gemacht sich eine Niederlage einzugestehen oder sich zu ergeben. So hatten sie sich in blinder Raserei auf die Sternenflotten SOs geworfen bis keiner von ihnen mehr über war.
    Die Flotte der Piraten war von den beiden Föderationskriegsschiffen vollkommen überrascht worden. Direkt zu Beginn der Schlacht waren die istanischen Fregatten, die das Rückgrat ihrer Flotte bildeten vernichtet worden. Danach war es eine Treibjagd gewesen, bis auch das letzte Piratenschiff in einer Detonation zerrissen wurde. Die Mörder an der Alexander von Humboldt waren bis auf den letzten abgeschossen worden, ihre Trümmer trudelten jetzt still durch das All.
    Alakhai der Listige, der Engel der Gnade, das gefürchtete Monstrum war tot. Sein zerschmetterte Leib lag tiefgefroren im Frachtraum der Pandora. Einer der gefährlichsten Feinde der Menschheit hatte aufgehört zu existieren.

    Aber der Sieg war von Verlusten überschattet gewesen. Menschen hatten ihr Leben verloren oder waren verwundet worden. Auf der Pandora spürte man überall eine tiefe Betrübnis, denn eines der am meisten geschätzten Crewmitglieder lag schwer verletzt in der KS.

    Khoal saß in der KS an Thalias Bett, schweigend und noch immer in der staubigen Uniform, die er während des Angriffs getragen hatte. Während der schlacht hatte er mit wilder, viehischer Wut gegen die Nephariten gekämpft, um so viele von Susans Mördern mit eigenen Händen umzubringen, aber jetzt fühlte er sich leer, tot und unendlich einsam. Er sah in Thalias wächsernes Gesicht und spürte instinktiv wie nahe er daran war eine weitere Frau die er liebte an die Nephariten zu verlieren.

    Wortlos nahm er ihre Hand und hielt sie fest.


    Brücke

    Ensign Dikembe Nujoma erschien auf der Brücke und baute ein krachendes Männchen mit exaktem Gruß vor Squall und rasselte seine Meldung herunter.

    „Sir! Wir haben die Daten aus dem Computer der Piratenbasis die LtCmdr. Cradol geborgen hat entschlüsselt. Sie waren mit umfangreichen aber primitiven Codes gesichert. Das meiste konnten die Nephariten löschen, aber wir haben soviel wie möglich rekonstruiert. Sir!“

    Er reichte ihm ein Pad, riss die Knochen erneut zusammen dass es nur so knallte, Gruß, Kehrtwendung und Abgang. Seit Cradol in der Wissenschaft das Zepter schwang, waren die Blauhemden ein Muster militärischer Haltung.

    Die Daten waren in der Tat nicht all zu umfangreich. Offenbar hatten Alakhais Piraten die Mondbasis bereits seit vielen Jahren genutzt. Nach der Niederlage gegen Stahlers Marines auf Ceti C-IV hatten sie sich hier eingenistet, waren noch einige Zeit sehr rührig gewesen und hatten dann offenbar schlagartig aus unbekanntem Grund alle Aktivitäten eingestellt und viele Jahre lang einfach gar nichts mehr getan, bis sie plötzlich wieder zu Leben erwachten.

    Offenbar war auch nicht alleine Alakhai dem Desaster auf Ceti C-IV entkommen, sondern auch die anderen tot geglaubten Piratenkommandanten Golgatha und Valpurgius waren Stahler entwischt. Die gute Nachricht allerdings war, dass Valpurgius offenbar getötet worden war, als Cmdr. Traikov mehrere Monate zuvor ein unbekanntes Raumschiff mit dem Frachter S.S. Hannover gerammt und vernichtet hatte. Und Golgatha, Alakhais Geliebte hatte ihr Leben in der Schlacht bei Kathara eingebüßt, als die Pandora ihre Fregatte vernichtete.

    Alle Daten die das Computerlabor der Pandora jedoch entschlüsselt hatte gingen auf einen einzigen Zeitpunkt 30 Jahre in der Vergangenheit zurück. Dort endete alles, jede Aufzeichnung, selbst die kleinsten, nebensächlichsten logistischen Informationen. Jeder persönliche Erinnerung. Jeders Datum, jede Zeitlinie, jede Schilderung, alles endete an diesem Punkt. Als hätten die Nephariten zuvor gar nicht existiert...
    Jeder Autor sollte selbstsüchtig sein und sagen: "So sehe ich das" und leise sollte er hinzufügen: "Hau ab! Wenn du deins willst, mach's doch selber!" - Gene Roddenberry 1988
  • Lin sieht sich auf der KS um und seufzt.

    "Ich glaube ich kann mir im moment keine Pause leisten, sehen sie sich mal hier um, das da unten war mehr ein Gemetzel als ein Kampf, diese Wesen sind Moster, und denken nicht an Verlust sondern nur daran alles zu zerreißen was ihnen in die Finger kommt."

    Sie zog sich kurz einen Hocker her und setzte sich dort hin.

    "Wie sehen die Werte der XO aus?"

    David kam zu Lin und gab ihr ein Paad mit medizinischen Daten, sie lass es sich kurz durch, stand dann auf und lief zu zwei der verletzten SO's hin und behandelte sie.

    "Und außerdem", dreht sich zu Leonardo, "Kaffee hilft auch im moment, wenn das gröbste rum ist, werde ich mich dem Doktor fügen."

    Sie grinste ihn etwas schief an und machte weiter mit der Behandlung.
  • Thalia schien mitten in der Leere zu schweben kein Stern kein Licht das ihr den Weg weisen würde. Wo war sie? Was war geschehen und wie sollte sie wieder nach hause kommen? Thalia umschlang ihren Körper mit den Armen sie fühlte sich einsam und verlassen. Kurz schloss sie die Augen ehe sie leise seufzte das war immernoch besser als der Schmerz und das Leid das sie erwartete wenn sie die Augen öffnen würde. Sie wusste nicht wo oder wann sie war ...nur das sie hier nicht bleiben konnte und so versuchte sie sich durch die schwärze zu bewegen.

    Ich bin so allein...dabei heißt es das mann am Ende des lebens alles versteht und seine Vorfahren wieder sieht...warum nur kann ich selbst jetzt kein warum erkennen...keine Antwort finden? Bin ich wirklich tot? Nichts hier ist so wies mich mein Glaube gelehrt hat...

    Thalia stutzte verwirrt als sie etwas zu hören glaubte. Auch wenn sie wusste das das alles hier nicht real war nicht stimmen konnte ging sie den lauten nach. Erschreckt schlug sie eine Hand vor den Mund um nicht zu schreien als sie diesen Abgrund sah der sich vor ihr erstreckte.

    Ein Meer von Kreaturen. Tausende und Abertausende von Monstern. Eine Armee der Finsternis. Tausende von Nephariten und anderen merkwürdigen verdrehten, monströsen Kreaturen und Dämonen, als hätte ein bösartiges Kind sie aus Fleisch und Blut geknetet. An ihrer Seite unübersehbare Mengen von wandelnden Kadavern. Zombies die blindlings vorwärts taumeln. Dazwischen Armeen von fremden, bösartigen Aliens. Der Abschaum der Galaxis und die Armeen der Hölle, Seite an Seite. Neben ihnen merkwürdige Cyborgs, künstliche Kreaturen aus Fleisch und Stahl in denen die Gehirne von toten Massenmördern weiterleben und riesige, verdrehte, krankhafte, boshafte Roboter. Eine Armee von Monstern, die alle einem einzigen Punkt entgegen streben. Der Erde.

    Mit einem panischen Aufschrei warf Thalia sich rum ihr einziger Gedanke war weg hier ...nur weg von diesem Alptraum der sich hinter ihr auftaut. Wie von furien gehetzt bewegte sie sich fort von diesem Alptraum wohin war ihr erstmal gleichgültig. So eilte sie durch die schwärze bis sie erneut etwas zu hören glaubte. Sie blieb stehen und lauschte . Die stimme erschien ihr vertraut..seltsam verzerrt glaubte sie die Stimme zu kennen.

    Lin? Diese stimme scheint mir vertraut...demnach bin ich nicht tot? Oder ist das wieder nur eine Illusion aus meiner Sehnsucht geboren? Was bleibt mir hier bleiben kann ich nicht

    Eher zögernd und voller furcht ging Thalia weiter und versuchte den Weg nach Hause zu finden.
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