Bordleben 33 - There are more things in heaven and earth, than are dreamt of in your philosophy

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  • Kristin war schon seit geraumer Zeit auf der Prevalence, aber eigentlich lediglich um den letzten Teil ihrer Ausbildung als Einsatz-, Navigations- und Kommunikationsoffizier abzuschließen. Entsprechend war sie noch kein Führungsoffizier gewesen und ihr Bekanntheitsgrad war auch noch nicht gerade hoch, weshalb sie in zivil auch nicht immer erkannt wurde. Während sie auf dem Weg zur Sporthalle war, ging sie gedanklich nochmal ihren neuen Kommandierungsbescheid durch, welcher dies alles ändern würde und sie gleichzeitig zum neuen Leiter der Einsatz-, Navigations- und Kommunikationsabteilung ernannte, sowie Kristin Biel Teil der Führungsoffiziere wurden ließ.

    Einen Moment später erreichte sie auch schon die Sporthalle, wo sie sich sicher war, dass sie hauptsächlich unerkannt bleiben würde, da die meisten sowieso nur das Sportfest im Kopf hatten - ob sie sich nun darüber freuten, oder nicht. Kristin selbst hatte sich für die Fußballmannschaft eintragen lassen, ohne große Gegenwehr und irgendwie freute sie sich auf das Turnier. Fußball ist einfach mein Ding, dachte Kristin sich und grinste unweigerlich dabei. Nach kurzer Überlegung schritt zu der Führungsoffiziersrunde und nickte den Einzelnen kurz zu.

    "Guten Tag zusammen - darf ich?", meinte Kristin Biel lächelnd und deutete auf einen freien Platz neben Commander Keaton.

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  • "Natürlich Ensign, setzen Sie sich doch.", meinte Marie, die daraufhin ihr Gespräch mit Horpestad fortsetzte. Dafür setzte sich Annika neben die junge Ensign, da ihre Frau und Töchter ja bereits in Gespräche vewickelt waren oder sich, im Falle Nathalies, von Horpestad tätscheln ließen.
    "Sind Sie schon bereit für nachher? Ich habe mir noch einmal die Spieler in Lieutenant Commander Herlovsens Mannschaft angesehen. Außer von ihr sollte keine große Gefahr ausgehen, hm, große Gefahr trifft es gut. Die meisten Spieler kennen wir ja ohnehin besser als der Commander, aber sie wird wohl hinten dicht halten, mit hohen Bällen haben wir wohl kaum eine Chance, dafür kann sie dann selbst vorne nicht ihre Größe und Sprungkraft einsetzen."
    "It is history that teaches us to hope" - Robert Edward Lee
    "I begin to believe that the Muse of history is nothing but a lying bitch" - Jubal Anderson Early
  • Pallas hatte sich vornüber die Brüstung gelehnt und eine Weile den Auftreten der Spieler zugeschaut. Als schließlich ein Hupen ertönte, bemerkte er in den Augenwinkeln, wie sich Captain Davion erhob, das Ende der Reihe anstrebte und Haltung annehmend zum Spielfeld schlenderte. kurz schaute der CI den Gespräch zwischen Reon und der Tochter Davions zu, ehe er seinen Blick wieder nach Vorne richtete, wo nun die Frau der KO, Annika, einige kurze Worte an die versammelten Besatzungsmitglieder richtete. als diese geendet hatte, erwartete Pallas, das nun die beiden Kommandierenden Offiziere einige Worte sagen würden, sei es nur, um in ihren jeweiligen Stil die Mannschaften nochmals vorher zu motivieren. Noch bevor dies geschah, wurde dem Mann gewahr, das seine Sitzhaltung durchaus für andere, auch jüngere Offiziere wahrnehmbar war. Recht schnell, eher instinktiv, lehnte er sich wieder zurück und versuchte so zu wirken, als nähme er dieses Sportereignis hochwichtig. Schnurgerade saß er nun da, sein Blick auf das Feld fokussiert. Wie er jedoch schnell feststellen musste, hatte er wohl überreagiert: in den Rängen nebenan konnte er zwei Lieutenants,welche ihn beobachteten lachen hören. Tatsächlich musste die plötzlichte Steifheit des Mannes sehr unnatürlich und fehl am Platz gewirkt haben, zumal der Chef der Sicherheit für Außenstehende ausgelassen mit einer Dreijähringen plauderte, und dieser Lockerheit bei weitem nicht der Einzige war.

    Er lockerte seine Haltung nun, blieb dabei aber immernoch etwas in Gedanken versunken, aus denen er jäh herausgerissen wurde. Neben ihm stand aus einmal eine junge Frau, welche er bisher noch nie zuvor gesehen hatte. Pallas brauchte einen Moment, um die Bedeutung der Worte zu realisieren, welche sie an ihn und die Anderen gerichtet hatte. Noch bevor er etwas antworten konnte, kam ihm Marie zuvor, welche schneller als erwartet wieder auf der Tribühne eingetroffen war.
    Er ließ seinen Blick auf den Neuankömmling ruhen, und nickte ihr lächelnd zu, als sie ihn anschaute.

    "Sieht so aus, als habensie sich einen guten Platz mit bester Sicht aufs Feld ergattern können - Glückwunsch!", meinte er, als sie sich setzte.

    Commander a.D


    Wir können Regierungen nicht trauen, wir müssen sie kontrollieren. - Dr. Marco Gercke

  • Aus den Augenwinkeln sah Reon den neuen Offizier und erwiderte knapp das Nicken, um sich dann wieder seinem 'Verhörer' zu widmen. Abwehrend hob der Sicherheitschef die Arme. "Das ist sehr nett von Dir, aber ich glaube, wenn ich heute mit Deiner Mutter Fußball gespielt habe, ist mein Bedarf mit einem Ball zu spielen für das erste gedeckt. Und was Deine Mäuse angeht, ich mag diese Art von Tieren nicht. Außerdem glaube ich, dass Sie bei Dir viel besser aufgehoben sind als bei mir." Der Bajoraner setzte kurz ab und versuchte sich seine nächsten Worte genau zu überlegen, um dem Kind zu erklären, warum er denn nun allein war. Schließlich entschied er sich für die Ausrede, die er auch schon seinem Großvater aufgetischt hatte. "Ich habe leider keine Zeit für das Heiraten. Ich bin so damit beschäftigt Dich, Deine Mutter und den Rest der Crew und das Schiff zu schützen, das mir dafür ganz einfach die Gelegenheiten fehlen."
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • "Danke.", meinte sie knapp, aber dennoch freundlich und setzte sich neben Keaton. Als Annika sich an sie wandte und mit in Kristins Augen Smalltalk began, schaute sie kurz gen Spielfeld, ehe sie sich Annika widmete.

    "Machen Sie sich mal keine Sorgen, ic... wir werden das Pferdchen schon schaukeln.", meinte Kristin grinsend. "Das soll jetzt nicht überheblich klingen, aber das... was ich bisher gesehen habe - beeindruckt mich persönlich nicht allzu sehr. Okay, zugegeben... die Commander mag vllt. nicht schlecht sein, aber meinen Sie - das reicht?"

    Und es klang doch überheblich, egal... überheblich, aber ehrlich..., dachte Kristin grinsend.

    Anschließend wandte sie sich an den Commander, neben ihr - welcher zwischenzeitlich aus seiner Art Trance, erwachte. "Das hoffe ich doch... für was haben Sie sich eintragen lassen? Ich hoffe doch Fußball, oder nicht?"
  • Annika lächelte: "Nun, sie spielt eben nicht sonderlich spektakulär, vor allem nicht in einem Training. Früher, in der Akademiemannschaft räumte sie aber ziemlich gut ab mit ihrem Stellungsspiel. Sie war nicht umsonst bis zu ihrem Abschluss Kapitän der Zweiten Akademiemannschaft. Ich hoffe aber, dass ihre Fähigkeiten in dem wahrscheinlich von Pass- und Stellungsfehlern geprägten Spiel, welches uns bevorsteht, nicht wirklich zur Geltung kommen. Übrigens, ich habe gehört, dass Sie nach der Berufung Lieutenant Nikkeis in den Wissenschaftsrat der Trill in die Führungscrew aufgestiegen sind. Herzlichen Glückwunsch dazu."

    Sophie schüttelte den Kopf: "Nein, mit Sophie kannst du Tore schießen üben, aber du schießt dann keins, weil Sophie im Tor gut ist. Aber wieso keine Zeit zum Heiraten? Maman passt auch auf das Schiff auf und hat Zeit dafür gehabt und sie hat noch Sophie, also mich, und Nathalie und Mamma, du kannst du doch wohl heiraten, oder nicht?"
    "It is history that teaches us to hope" - Robert Edward Lee
    "I begin to believe that the Muse of history is nothing but a lying bitch" - Jubal Anderson Early
  • Kristin dachte kurz über die Worte Annikas nach und nickte. "Ich sehe dennoch eine realistische Chance, dass Spiel zu unseren Gunsten auszulegen."

    Ihr Blick wanderte kurz zu Pallas, anschließend lehnte sie sich gemütlich zurück und schlug ihre Beine übereinander, sie fand es einfach bequem. Anschließend sah sie wieder zu Annika. "Vielen Dank... ich bin gerade noch dabei, mich durch die verschiedenen Berichte durchzuarbeiten, welche Lieutenant Nikkei hinterließ. Das Sportfest überschattet dies etwas, aber ich denke... es wird seinen Lauf nehmen."

    Ihr Blick wanderte noch einmal kurz zu Pallas. Irgendwie ist die Haltung doch etwas steif...
  • Langsam aber sicher war Reon mit seinem Latein am Ende, was den Wissensdurst der Tochter seiner Kommandantin anging. Er beschloss seine Strategie zu ändern, auch wenn das bedeutete, dass er Dinge aus seiner Vergangenheit wieder aufrühren musste. "Natürlich kann ich heiraten." begann der Sicherheitschef. "Ich kannte sogar mal jemanden, den ich heiraten wollte. Aber diese Person starb, und seit diesem Zeitpunkt denke ich nicht mehr darüber nach. Du weißt doch, was es heißt, wenn jemand stirbt?" Prüfend sah der Bajoraner zu dem kleinen Mädchen.
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • "Klar ist die Chance realistisch. Ich versuchte möglichst ausgeglichene Mannschaften zusammen zu stellen. Aber darum geht es ja nicht wirklich, auch wenn ich natürlich gewinnen möchte oder zumindest eine gute Figur abgeben mag." Nach einem Seitenblick zu ihren drei Mädels blickte sie wieder Kristin an: "Sie lesen hier Berichte? Ich weiß nicht, ob ich mich in dieser Umgebung richtig konzentrieren könnte, andererseits ist es ruhiger als bei uns im Quartier ..."

    Sophie schüttelte den Kopf: "Also magst du gar nicht mehr heiraten, weil du noch so traurig bist? Das kann ich verstehen, ich bin auch manchmal traurig. Aber, da kommt dann Mamma oder Maman und die trösten mich dann. Hast du keine Mamma und Maman, die das machen?"
    "It is history that teaches us to hope" - Robert Edward Lee
    "I begin to believe that the Muse of history is nothing but a lying bitch" - Jubal Anderson Early
  • "Sie sind tot." erwiderte Reon etwas härter, als er es beabsichtigt hatte, vor allem da ein kleines Kind vor Ihm saß, aber die Frage nach seinen Eltern hatten den Bajoraner leicht aus der Fassung gebracht, so das er mehr als einen Augenblick brauchte, um sich wieder im Griff zu haben. Mit einer nun weicheren Miene sah er nun zu Sophie. "Weißt Du, Du kannst froh sein, noch Deine Mütter zu haben, einige hatten nicht so viel Glück. Darum achte Deine Eltern, das ist wichtig." Nach dem der Sicherheitschef diese moralische Weisheit vom Stapel gelassen hatte, fuhr er sich durch das Gesicht und blickte zum Spielfeld, wo das Basketballspiel nun im vollen Gange war. Thon versuchte sich gerade an einem Weitwurf, aber der Andorianer scheiterte grandios. Reon sah wieder zu dem neben ihm sitzenden Kind und beschloss ein anderes Thema anzuschneiden. "Sag mal, was hälst Du von diesem Spiel?" Reon deutete auf das Feld.
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • Sophie nickte, nicht, weil sie verstand, was Sito ihr sagte, sondern weil sie nichts verstand, schließlich gab es für sie ja nicht normaleres auf der Welt mit seinen beiden Müttern zusammen zu leben. Nachdenklich sah sie auf den Platz, wo einige Leute mit einem Ball in der Hand rumliefen, aber scheinbar das Tor nicht fanden. Merkwürdigerweise fand auch Sophie die Tore nicht.
    Die armen Leute, die finden das Tor nicht. Wie sollen die denn da spielen? Mal gucken, ob sie es merken? Ob ich es denen sagen soll? Die werden doch traurig, wenn sie kein Tor schießen können. So sah das junge Mädchen zu Sito: "Du, die haben gar kein Tor da. Sollen wir denen nicht sagen, dass sie gar nicht zu spielen brauchen, weil sie ja kein Tor schießen können?"
    "It is history that teaches us to hope" - Robert Edward Lee
    "I begin to believe that the Muse of history is nothing but a lying bitch" - Jubal Anderson Early
  • Reon merkte, dass Sophie das laufende Spiel mit Fußball verwechselte und schüttelte leicht mit seinem Kopf. "Das was unsere Crew da spielt Sophie, ist kein Fußball, sondern Basketball. Das wird nicht auf Tore, sondern auf Körbe gespielt." Reon versuchte, sich das wenige, was er über dieses Spiel wusste ins Gedächtnis zu rufen und verbrachte die nächste Zeit damit, es dem kleinen Kind näher zu bringen. Als er damit fertig war, sah er Ihr direkt in die Augen. "Und hast Du alles verstanden?"
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • Tolos betrat die Sporthalle nachdem er seine Arbeit beendet hatte. Auch wenn er den Nutzen dieses Ereignisses nicht erkennen konnte, folgte er dem Befehl seiner Kommandantin. Da gerade ein Spiel im Gange war, nahm er auf den Zuschauersitzen neben Sophie Platz, ohne die Kleine auch nur eines Blickes zu würdigen.
    Ensign Tiren Kaq
    Ingenieur - USS Prevalence
  • "Komisches Spiel. Das macht sicher keinen Spaß. Und ohne Tore gibt es keinen Torwart, also kann Sophie da nicht mitspielen. Da mag ich Fußball mehr, da bin ich auch soooo gut. Maman und Mamma schießen nur ganz wenige Tore gegen mich. Das zeige ich dir mal."
    Kurz grinste sie Sito stolz an und sah dann zum ankommenden Vulkanier, dessen Gesicht ihr nicht bekannt vorkam. Zeit also, sich vorzustellen: "Hallo du. Ich bin Sophie. Wer bist du denn?"
    "It is history that teaches us to hope" - Robert Edward Lee
    "I begin to believe that the Muse of history is nothing but a lying bitch" - Jubal Anderson Early
  • "Nein, nicht Fußball..", erwiderte der CI. "Handball. Aber sie spielen Fußball, wenn sie schon so fragen, oder?"

    Dann sprach Annika Davion weiter, und aus ihren aussagen entnahm er, mit wem er sprach. Er wartete ab, bis die Davion-Gattin geendet hatte, bevor er sprach.

    "Willkommen an Bord, Ensign. Irgendwie ist mir einiges entgangen in der letzten Zeit, so auch, das es eine Neubesetzung am Steuer gab."

    Seine Augen verengten sich, er lehnte sich nach hinten und ein wenig in Biel's Richtung und sprach leise weiter.

    " Man könnte meinen, sie haben den besten Job, dem man auf so 'nem Schiff haben kann."

    Bei den Worten grinste er und schaute kurz zum Spielfeld.

    Commander a.D


    Wir können Regierungen nicht trauen, wir müssen sie kontrollieren. - Dr. Marco Gercke

  • Tolos drehte seinen Kopf zur Seite und blickte zu dem Kind hinunter.

    "Lt.Tolos. Ich bin der Operations Manager der Herlovsen.", antwortete er trocken und blickte dann wieder aufs Spielfeld.
    Ensign Tiren Kaq
    Ingenieur - USS Prevalence
  • An Annika gewandt, konnte sie sich ein kleines Grinsen nicht verkneifen. "Nein... keine Sorge, ich lese hier keine Berichte. Da müssen Sie mich falsch verstanden haben, dass spare ich mir doch für den Dienst auf, oder zumindest für ein ruhigeres Plätzchen."

    Als Pallas das Wort ergriff, wandte sie sich wieder ihm zu. "Offensives Mittelfeld, korrekt. Handball? Hmmm..."
    In dem Moment als seine Stimme etwas an Kraft verlor, beugte sie sich leicht zu ihm vor und sprach auch merklich leiser. "Vielen Dank, Sir. Aber ich bin doch schon seit einer Weile an Bord... aber besser spät, als nie." Mit einer kleinen Pause, in welcher sie auch kurz zu dem Schauspiel, welches sie kaum interessierte schaute, fuhr sie mit einem leichten Schmunzeln fort. "Warum könnte man nur meinen...?"

    Immer noch leicht vorgebeugt, musterte sie ihn leicht.
  • USS Herlovsen

    T'Rol saß in seinem Bereitschaftsraum an Bord der Herlovsen und ging noch einige Berichte durch, bevor er sich zur Prevalence beamen wollte, um an dem Hockeyspiel teilzunehmen. Auch wenn sich dem Vulkanier die Logik der angebotenen Sportarten nicht völlig erschloss, so hielt er es doch für eine gute Gelegenheit der Crew ein wenig Zerstreuung neben dem alltäglichen Routinen des Dienstes zu bieten. Nach einer Weile schloss der erste Offizier die Berichte ab und betrat die Brücke des Schiffes der Norway-Klasse, wo er auf dem Hauptschirm die Prevalence ausmachen konnte. Er blickte zu dem Diensthabenden Offizier und übergab Ihm das Kommando, bevor sich T'Rol zu den Transporterräumen des Schiffes aufmachte. Als er dort eintraf und die Plattform betreten hatte, nickte er dem Chief kurz zu und eine Sekunde später materialisierte er.
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
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    Scotty me up, Beamie
  • Zeitsprung:
    Die Crew hat zwei der niederen Sportarten hinter sich gebracht und widmet sich nun ganz der Krone der menschlichen Sportarten, Fußball.

    Die ersten beiden Spiele waren bereits beendet, gerade steht das entscheidende Spiel zwischen der von Marie geführten Mannschaft und der von Ensign Biel geführten Mannschaft an:

    Die Eheringe hatten sie sich vor Beginn der Fußballspiele gegenseitig ausgezogen und zusammen mit Maries Ohrring auf die Tribüne gelegt, vorerst würden sie Gegner sein.
    Während Annika in ihrem Team nicht die Rolle der Spielführerin ausfüllte, sondern sich auf ihre Aufgaben im ungewohnten Defensiven Mittelfeld konzentrierte hatte Maries Mannschaft dem Captain mehr oder weniger automatisch die Führungsrolle zugestanden. Ensign Sorondo und Lieutenant junior grade Labik, sowie einige weitere Mitglieder der Schiffsmannschaft der Prevalence unterstützen Marie dabei dem zusammengewürfelten Hühnerhaufen ein System aufzudrücken, im ersten Spiel mit mäßigem Erfolg. Davion hatte nur 40 der 50 Minuten auf dem Platz gestanden, doch auch von der Außenlinie ihre Stimme im Gegensatz zu ihren Beinen nicht geschont. Immerhin hatte Labik mittlerweile etwas Erfahrung im Stellen einer Abwehr, auch wenn ihn Maries Rolle als Libero zeitweise verwirrte.
    Der Captain, der einige Zeit auf hohen Amateurniveau Fußball gespielt hat, hatte sich schließlich für eine gewöhnliche Taktik, ein 4-4-2, entschieden, wobei die Aufgaben etwas umverteilt waren. Die Innenverteidiger sollten vor allem den Ball aus der Gefahrenzone bringen und sich ebenfalls wie der Rechte Außenverteidiger bei den Offensivbemühungen zurückhalten. Sie selbst würde sich auf ihrer angestammten Position links in der Viererkette wie gewohnt mit Flankenläufen in den Angriff einschalten und ansonsten auf den linken Innenverteidiger, einen fußballerisch nicht wirklich bewanderten Sicherheitsoffizier von der Herlovsen achten.
    Immerhin ist er groß, das ist schon mal besser als mich selbst ganz hinten reinzustellen und von den meisten überspringen zu lassen.
    Auf dem Weg zum Mittelkreis steckte die Französin ihr weißes Trikot in die Hose. Immerhin hatte sie mittlerweile fast wieder ihre alte Kleidergröße erreicht. So könnte sie auch bald ihr Trikot der Prevalence-Schiffsmannschaft wieder anpassen lassen. Auch mit der durch die Schwangerschaft etwas veränderten Statur konnte sie mittlerweile umgehen, ihr Schwerpunkt hatte sich etwas verlagert und ihr Gewicht war immer noch höher als noch vor einem Jahr, doch war sie zuversichtlich, dass ihre Beine und ihre Kondition nicht im Stich lassen würden.
    Am Mittelkreis angekommen überprüfte sie noch einmal den Sitz ihrer Schienbeinschoner, schließlich war der Platz zwar nicht echt, die Füße ihrer Gegenspieler aber schon. Auch der Sitz ihrer Kapitänsbinde, die sie zwar eigentlich nicht brauchte überprüfte sie. Erstmals trug sie heute ihre neue Binde, welche ihr von ihren Mitspielern der Schiffsmannschaft zur Beförderung geschenkt worden war. Auf dem weißen Stück Stoff um ihren rechten Oberarm lief, deutete einer roter Streifen mit 4 goldenen Rangpins ihre "Doppelfunktion" als Captain der Prevalence und ihrer Fußballmannschaft an. Kurz über dieses Geschenk schmunzelnd sah Davion zum Schiedsrichter, im Gegensatz zu den Spielern ein Hologramm, das nach Lieutenant Commander Horpestads Aussage sein Auto in der Nähe geparkt hatte, was auch immer das genau bedeuten mochte.
    Knappe 20 Meter entfernt grinste Annika ihre Frau an, welche dieser kurz zuwinkte, sich dann aber Ensign Biel widmete, welche ebenfalls den Mittelkreis erreicht hatte.
    "It is history that teaches us to hope" - Robert Edward Lee
    "I begin to believe that the Muse of history is nothing but a lying bitch" - Jubal Anderson Early
  • Nachdem Kristin ihre Mannschaft das Turnier über erfolgreich auf ein 3-4-1-2 System eingestellt hatte, welches auch ganz gut funktioniert hatte, behielt sie das Spielsystem auch für das jetzt anstehende Spiel bei. Das bevorstehende Spiel, auch wenn es nur ein Spiel war, war typischerweise für Biel mehr als nur das. Entsprechend hatte sie auch ihre Ansprachen und die kurzen Vorbereitungstrainings gehalten. Es war also absehbar, dass das Spiel eine gewisse Spielhärte erfahren würde.

    Mit genau dieser Motivationseinstellung betrat Kristins Mannschaft das Feld, man konnte auf den Tribünen die Atmosphäre gewissermaßen spüren, welche auf dem Platz herrschte. Biel ließ ihren Blick noch einmal kurz über die Zuschauer, sowie die Spieler schweifen und trat langsam aber sicher auf den Mittelkreis zu, Marie entgegen. Dort angekommen, sah sie zu ihr und reichte ihr die Hand. "Auf ein gutes Spiel."

    Der einzige Italiener in Biels Mannschaft war, wie im gesamten Turnier bisher, nicht im Sturm anzutreffen - sondern im Tor. Ensign Wingston, seines Zeichens leitender taktischer Offizier der Herlovsen, machte dort auch eine gute Figur. Im wahrsten Sinne des Wortes, wie Kristin fand.
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