John Ice & Michael Kingston - Einsam und doch nicht allein - Zwei ungleiche Brüder

    • 24./25. Jhd.

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    • John Ice & Michael Kingston - Einsam und doch nicht allein - Zwei ungleiche Brüder

      Dies ist die Geschichte, zweier Brüder, die eigentlich keine waren.

      John Ice -- Mensch -- geboren auf einem privaten Forschungsschiff -- aufgewachsen in "Hope for Kids" Cedar Rapids, IA, USA, Erde -- Lieutenant -- Leitender Taktischer Offizier, Chef der Sicherheit und 2 Offizier an Bord der U.S.S. Verne

      Michael Kingston -- Betazoid -- Geburtsort unbekannt -- aufgewachsen in "Hope for Kids" Cedar Rapids, IA, USA, Erde -- Lieutenant -- Chef der Sicherheit an Bord der U.S.S. Imhotep

      John kam zu "Hope for Kids" nach dem Tod seiner Eltern und Großeltern mit 5 Jahren. Michael wurde als Säugling gefunden, und mit 1 Jahr abgegeben.

      Ihr gemeinsamer Weg begann mit Johns Ankunft im Jahr 2362
    • John konnte sich nicht an viel Erinnern. Auch hatte er Schwierigkeiten das Geschehene einzuordnen. Gut er war 5 Jahre alt, aber er hatte schon viel erlebt.

      Er war aufgewachsen auf einem Privaten Forschungsschiff. Bei einem Ausflug starben seine Eltern. John war damals 2 Jahre alt. Er hatte bis heute nie wirklich begriffen was da passiert war und warum er plötzlich bei Oma und Opa lebte. Dann war plötzlich Opa nicht mehr da. Oma erzählte Johnny, so nannte sie ihn immer, das Opa auf eine weite Reise gegangen war.

      John war gerade auf die Elementary School gekommen, und freute sich daran neue Freunde zu haben. Er hatte die 3 Jahre Vorschule gut gemeistert, und hatte Spass am Leben. Der Tod seines Opas war ihm nicht bewusst, er lag aber auch erst einige Wochen zurück.
      John war auf dem Heimweg von der Schule. Das Schulshuttle hatte Ihn gerade in seiner Straße abgesetzt, und jetzt schlenderte er die Straße runter nach Hause. Oma hatte sicher gut gekocht und er war guter Dinge. Das Haus lag etwas außerhalb der Stadt, und so hatte John ein bisschen was zu laufen.
      Als er näher kam erkannte er von weitem, dass einige Shuttles vor dem Haus waren. War Opa zurück? Hatten Sie Besuch? John fing an zu rennen. Als er den Weg zum Haus hoch lief, rief er schon laut: "Oma, Oma ich bin da!" Er erreichte die Tür und stieß diese auf. Eine Frau stand im Flur und drehte sich um. John sah sie an, lächelte, sagte "Hallo" und wollte an ihr vorbei in die Küche laufen. Die Frau hielt in jedoch sanft fest.
      "Hallo ich bin Shyla. Bist du John? John Ice?"
      John sah sie mit großen Augen an. Freundlich reichte er ihr die Hand.
      "Hallo Shyla, ja ich bin John. Bist du eine Freundin von Oma?"
      Shyla lächelte.
      "Nein, leider nicht. John deine Oma ist....sehr krank und muss in die Klinik. Ich bin hier um auf dich aufzupassen."
      John wurde etwas verstört und ging einen Schritt zurück.
      "Wo ist Oma?"
      "Sie ist in der Klinik John. Wir können Sie später gerne besuchen. Hast du Hunger?"
      John hatte Hunger, aber er war mit Gedanken ganz bei Oma.
      "Dann müssen wir Opa bescheid sagen. Er muss von seiner Reise zurückkommen und mit mir Oma besuchen!"
      Das sagte John ganz bestimmt und sah fragend zu Shyla nach oben.
      "Weisst du John,..." Shyla ging in die Hocke und reichte John beide Hände. "...das ist nicht so einfach. Die Reise die dein Opa macht, ist eine sehr sehr weite Reise, und wir können ihn weder erreichen, noch kann er zurückkommen."
      John fing leicht an zu weinen. Er fing an zu verstehen.
      "Wird Oma auch eine Reise machen?"
      Shyla nahm den kleinen John in den Arm.
      "Das weiss ich nicht. Aber jetzt lass uns erst mal was essen und dann in die Klinik fahren."
      Sie nahm den kleinen auf den Arm nachdem Sie ihm seine Schultasche abgenommen hatte und ging mit ihm in die Küche. Sie wusste das die Ärtze oben waren zusammen mit seiner Oma und das es nicht gut um sie stand. In der Küche waren bereits einige Sandwiches vorbereitet und John fing fleißig an zu essen. Er wollte zu Oma.
      Plötzlich kam ein Mann herein. Er ging zu Shyla flüsterte ihr etwas zu und verließ den Raum dann. Im Flur wurde es lauter und John sah auf.
      "Wer ist das alles? Was ist da los?"
      Shyla hatte nun Tränen in den Augen. Sie kannte die Vorgeschichte von John. Mit 2 die Eltern verloren, vor einigen Wochen den Großvater, und gerade wurde ihr gesagt, dass die Großmutter nun auch Tod sei. Der kleine war ganz alleine. Sie ging zu Ihm, nahm in in den Arm und sagte dann leise.
      "John, du musst jetzt ein starker Junge sein ok? Deine Oma ist auch auf die Reise gegangen."
      John fing an laut zu weinen.
      "John, John, es tut mir leid. Aber du musst die keine Sorgen machen, ich werde mich um dich kümmern. "
      John drückte sich ganz fest an Shyla. Er weinte herzzereissend.


      Einige Stunden später waren er und Shyla unterwegs. Sie hatte gesagt, dass sie ihn mitnehmen würde. Dort könne er schlafen, zur Schule gehen und mit ganz vielen Kindern spielen. Sie sagte ihm das sie dort arbeiten würde und sie sich ganz oft sehen würden. John ging mit. Er war zu traurig um zu fragen. Sie hatte einige Sachen von ihm gepackt, er hatte sich fest an seinen Teddybären geklammert. Nun standen Sie vor dem Tor von "Hope for Kids". Sie traten ein. John sah sich um. Ein kleiner Junge kam auf ihn zu.
      "Hallo ich bin Michael. Du bist Traurig. Hier"
      Er reichte ihm ein Bonbon.
      "Das kannst du haben. Wie heißt du?"
      John schluchzte
      "John"
      Shyla sah Michael an.
      "Michael, danke für das Bonbon, vielleicht kannst du John später zeigen was man hier alles machen kann, aber jetzt lass uns erst mal in mein Büro gehn."
      Michael winkte
      "Ok, Tschüss John bis später. Und nicht traurig sein!"
    • Die Middleschool - Rebecca

      John lebte schon einige Jahre im Heim, und hatte sich daran gewöhnt. Von Zeit zu Zeit vermisste er seine Großeltern, aber das war normal. Sein erster Kontakt im Heim, Michael, wurde schnell zu seinem besten Freund. John war beeindruckt davon, wieviel Michael über Johns Gefühle wusste. Dieser hingegen wusste mit seiner Gabe nicht wirklich umzugehen. Erfolg war das Michael immer wieder beim Anstaltleiter landete welcher ihm auf Vulkanische Art und Weise versuchte den Umgang mit Telephatischen und Emphatischen Fähigkeiten beizubringen. Oft genug war John derjenige der Michael durch eine der vielen Streiche die sie spielte dort rausholte. Feueralarm, Keilerei, was immer auf dem Plan stand. Die beiden waren unzertrennlich und das zerbrach den Mitarbeitern oft den Kopf. Egal wo einer der beiden auftauchte, der andere war nicht weit, und das bedeutete Ärger.

      Die beide wurden älter, die Middleschool kam und der Effekt war der gleiche. Streiche wohin man ging, und immer wieder 2 Namen die auf jeder Disziplinarliste auftauchten. Was konnte man tun? Die Pädagogen sowohl an Schule und im Heim waren irgendwann ratlos. Strafen ließen sich nicht wirklich durchsetzten, denn es gelang ihnen entweder drum rum zu kommen, oder sie nutzten die Zeit der Strafe um sich neue Schandtaten auszudenken.

      Sie waren 12 als es plötzlich zum Erstaunen der Pädagogen ruhiger wurde. Keiner wusste den Grund, aber gleichzeitig schien es mit der Freundschaft der beiden vorbei zu sein. Das Rätsel hatte ein Ende, als Michael John eines Nachmittags schlug.
      Michael musste zum Anstaltsleiter und dieser fand relativ schnell heraus was der Grund war. Rebecca. Eine Mitschülerin, die John anbetete, Michael nicht weniger, und Michael wusste von Johns Gefühlen dank seiner Herkunft relativ schnell. Ein Mädchen und 2 Freunde die sie vergötterten, das funktionierte nicht.

      Für die kommenden Monate gingen sich beide aus dem Weg. Sie ließen sich in der Schule auseinandersetzen, als es immer wieder zu Rangeleien kam. Sie sprachen kein Wort mehr miteinander und versuchten beide Rebecca den Hof zu machen.
      Zeitweise schien es als habe John Erfolg, zeitweise als ob Michael am Drücker war. Rebecca schien das zu gefallen. John und Michael waren so darauf fixiert sich gegenseitig auszustechen, dass sie nicht bemerkten dass Nr. 3 Leon im Spiel war und es schnell gewann.
      Plötzlich war der Krieg vorbei. Ein gemeinsamer Feind und plötzlich war die Freundschaft wieder so als sei nie etwas gewesen. Rebecca war uninteressant, immerhin hatte sie beide ausgenutzt, Leon der Stattsfeind Nr. 1 und zum Leidwesen aller Pädagogen fingen Michael und John wieder mit dem an mit dem sie aufgehört hatten, nur diesemal eine Stufe härter.
      Ihr erstes Opfer war natürlich Leon, der sich von diesem Tag wohl ein Leben lang nicht erholen wird (Einzelheiten gehören hier nicht her).

      Die beiden schlossen einen Pakt. Wann immer einer auch nur entfernt Interesse an einer Frau hatte, würden Sie darüber reden, und es stand fest das der andere sich nicht einmischen durfte. Das gleiche galt später auch für Jobs. Sie stahlen ein Messer und kurz darauf war die Blutsbrüderschaft der beiden ein Zeichen ihres Bundes.
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