"Alltag" - GHD-BL: Angel Island - "Klingt nach 'nem Job für mich"

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  • Samantha setzte sich und nickte.
    "Fangen wir an."
    Sie lächelte
    "Je schneller wir das hier hinter uns haben, desto schneller kann ich Richtung Starbase 911 aufbrechen."
    Dann konzentrierte Sie sich und sah dem Telephaten direkt in die Augen.
  • Es wurde still in dem Raum, als der Betazoid die Hand hob und damit um Ruhe bat. Der Vulkanier schwieg wie immer und die Captain lehnte sich zurück, die Arme vor der Brust verschränkt haltend. Nur die Atemgeräusche der Anwesenden verblieben und erfüllten den kleinen Raum. Petty Officer First Class Banner faltete die Hände und stütze sich mit den Unterarmen auf den Tisch. Sein Blick fixierte Samantha, durchdrang mit geistigen Fühlern ihre grünen Augen. Niemand konnte Telephatie wahrnehmen und auch Samantha vermochte nichts zu spüren. Minutenlang regte sich der Telephat nicht. Nur die Konzentration ließ einige Schweißtropfen über seine Stirn gleiten. Schicht für Schicht durchdrang er vorsichtig die Erinnungen der jungen Frau, selektierte nach Relevanz. Wie eine Suchmaschine schob er jede Erinnerung zur Seite, die nicht für ihn bestimmt war und in den persönlichen Bereich von Samantha gehört. Gänzlich ließ sich nicht vermeiden, dass der Betazoid sie näher kennen lernte, als viele Menschen dies je vermochten, doch der Kodex des Corps, jener aller Betazoiden und Telephaten und die Vorschriften und Gesetze der Föderation würden verhindern, dass der Petty Officer je davon sprach. Aber auch die eigene Moral untersagte ihm dies.
    Nach fast 10 Minuten des andächtigen Schweigens lächelte Banner und die Konzentration aus seinen Augen verschwand. Er wand sich Saxena al Chali zu und nickte. "Alles in Ordnung, Ma'am."
  • Samantha atmete leicht auf, als er fertig war. Sie hatte nichts oder fast nichts zu verbergen, und trotzdem war sie angespannt gewesen. Sie sah zu dem Captain.
    "Ma'am ich habe die letzte Stunde genutzt mich über die Lage im Universum zu informieren. Ich möchte direkt in den aktiven Dienst zurückkehren. Können Sie das bitte veranlassen? Wissen Sie ob es bereits einen weiteren Auftrag gibt?"
    Sie sah kurz zu dem Vulkanier, dessen Aufenthalt Sie immer noch verwunderte.
  • Captain al Chali gab dem Betazoiden mit einem Wink zu verstehen, dass dieser nun entlassen war. Der PO1 erhob sich mit einem Nicken, verabschiedete sich in gleicher Weise von den Anwesenden und verließ danach den Raum wortlos. Als sich die Tür hinter ihm zischend schloss, legte die Captain ihre Unterarme auf den Tisch und faltete die Hände. Ein schmales Lächeln glitt über ihre Gesichtszüge. "Sie können es wohl kaum erwarten, an die Front zu kommen. Nun gut, wie Sie wünschen. Das Oberkommando ordnete vor einigen Tagen einen weiteren Einsatz eines Spezialteams an. Fragen Sie mich nicht, wohin es geht, dass wird Ihnen die Einsatzplanung mitteilen. Stellen Sie ihr Team zusammen, Sie brechen in drei Tagen auf." Die Captain hob die Hand und der Vulkanier trat vor, legte ein PADD hinein und trat unmittelbar darauf wieder zurück. Die Inderin reichte das PADD Samantha. "Ihre Reaktivierung in den aktiven Dienst. Ich ahnte bereits, dass Sie dies fordern würden." Die Captain stand auf und ging zur Tür, den Commander direkt hinter sich. "Passen Sie da draußen auf sich auf. Und wegen des Zettels von Romulus: Wenn möglich, halte ich Sie auf dem Laufenden. Auf Wiedersehen, Lieutenant." Damit verließen die beiden den kleinen Raum...

    <<< Handlungsstrang Samantha Evans - Ende >>>
  • Haus von Anastasia Celì

    <<< Anfang 2385 >>>

    Lieutenant Commander Irene Gassimov schritt gemächlich über den schmalen Kiesweg hinweg, vorbei an einigen dünnen Bäumen, deren Setzzeit noch nicht sehr weit in der Vergangenheit liegen konnte. Ein rauher Wind strich durch die Wipfel der sie umgebenden Pflanzen, Grashalme wie Sträucher. Das Zwitschern eines Vogels lenkte kurz die Aufmerksamkeit der Russin von ihrem Ziel ab. Das mit einem blauen Federkleid geschmückte Tier saß auf einem überhängenden Ast und beäugte die Frau in der schwarzen Uniform einen Moment lang, bevor es sich elegant in die Lüfte emporhob und davon flog.
    Irene sah ihm kurz nach und setzte ihren Weg dann fort. Auf diesem Teil der Insel war sie zuvor nie gewesen. Auf die Frage weshalb, hatte sie sich selbst geantwortet, dass es schlicht nicht notwendig gewesen war. Das Octogon ragte hinter ihr auf dem Gipfel der Insel in die Höhe, zusammen mit dem sich gen Himmel reckenden Obelisken. Auf der anderen Seite der Insel war die Geheimdienstakademie, nördlich gelegen der Raumhafen, von welchem man gelegentlich ein Shuttle empor steigen sah. Dieser Teil von Angel Island war den Villen der Kommandostabsoffiziere vorbehalten, sowie einigen wenigen Privilegierten, die sich aus verschiedensten Gründen das Recht erworben hatten, eine eigene Wohnstätte auf der Insel zu besitzen.
    Die LtCmdr. wusste, das die sie umgebende, unberührte Natur täuschte. Jeder Schritt wurde hier überwacht von den Sicherheitsorganen der Zentrale im Octogon. Um die Privatsphäre zu schützen, wurde das Meiste in einem Speicher des Zentralrechners abgelegt, doch unbemerkt geschah hier Nichts, besonders seit den letzten Vorfällen, welche die ohnehin in diesem Genre vorhandene Paranoia noch geschürt hatten.
    Irene bog an einer Kreuzung nach Rechts ab. Weiter geradeaus wäre sie zur Villa von Captain Joss Whadon gelangt, doch lag dort nicht ihr Ziel. Dies war indes nur noch knapp 50 Meter von ihr entfernt: Das Haus von Lieutenant Junior Grade Anastasia Celí.
    Zügigen Schrittes erreichte sie schließlich das beschauliche Heim der Betazoidin und bewunderte die schlichte, aber schön anzusehende Fassade des kleinen Gebäudes. Irene wusste nicht, ob die Bewohnerin anwesend war. Sie hatte darauf verzichtet, den Computer zu befragen, um sich den Spaziergang nicht selbst zu verbieten. Schließlich klopfte sie mit den Fingerknöcheln gegen die hölzerne Fassung der Tür des Hauses, da sie keinen Summer gefunden hatte.

    Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Kaaran ()

  • Haus von Anastasia Celí

    Es dauerte einen Moment bis sich etwas tat. Schließlich glitt die Tür zur Seite und Anastasia erschien dahinter. Durch die Treppe, welche von drinnen zur Tür hinaufreichte war sie nun gute 60 Zentimeter kleiner als die hochgewachsene Russin und musste weit aufblicken. Sie trug ein Badetuch um den Kopf gewickelt, welches ihre Haare verbarg. Dazu ein helles Kleid und ein Band um den Hals. Sie stand einigermaßen Stramm, unterließ aber das Salutieren.
    "Guten Tag, Commander."
    Etwas unschlüssig wartete sie, was die Commander nun sagen würde.
    "Das menschliche Gehirn ist nicht geschaffen, rationale Prozesse zu veranstalten, sondern das Überleben eines Organismus zu bewirken." - Karl Steinbuch
  • Haus von Anastasia Celí

    Etwas überrascht sah Irene Gassimov Anastasia und ihre Kopfbedeckung an, bevor sie schmunzelnd antwortete: "Entspannen Sie sich, Ms. Celí, das ist Ihr Heim." Die Russin nahm die Hände hinter den Rücken und schielte an der Betazoidin vorbei in ihre Wohnung, bevor sich der Fokus ihrer Augen wieder auf Anastasia richtete. "Verzeihen Sie die Störung, aber ich bin sowohl in dienstlicher als auch privater Natur hier und möchte mich erkundigen, ob Sie einen Moment Zeit entbehren könnten? Es ist nichts, was eilt, aber ich habe ohnehin gerade Pause, da nutzte ich die Chance, um Sie persönlich aufzusuchen."
  • Haus von Anastasia Celí

    Anastasia lächelte. Es war schwer einzuschätzen, wie es die Offiziere mit den Formalia hielten. Auch, wenn Gassimov keine Unbekannte war, so ging sie doch lieber auf Nummer sicher. Aber so entspannte sie ihren Körper ein wenig und nickte schließlich.
    "Natürlich, bitte kommen sie rein."
    Sie stieg die Treppe herunter um platz zu machen. Von ihr war ein leichter Geruch wahrzunehmen, dass sie wohl Schwimmen oder frisch geduscht war. Sie wartete bis die Cmdr. die Stufen genommen hatte und deutete dann auf den Tisch keine zwei Meter entfernt.
    "Darf ich Ihnen etwas anbieten?"
    "Das menschliche Gehirn ist nicht geschaffen, rationale Prozesse zu veranstalten, sondern das Überleben eines Organismus zu bewirken." - Karl Steinbuch
  • Haus von Anastasia Celí

    Irene Gassimov folgte Anastasia die Stufen hinab. Sie war etwas überrascht bezüglich der Architektur des Hauses, welche sie in dieser Form nicht erwartet hatte. Soweit die Höflichkeit es zuließ, sah sie sich neugierig um. Auf die Frage der Betazoidin hin nickte sie. "Ja, ein Glas Apfelschorle bitte." Irene lächelte freundlich und sah sich weiter um. Im ganzen Haus lag ein leichter Duft von Frische, den sie jedoch nicht lediglich auf den Umstand zurückführte, dass Anastasia wohl erst kürzlich mit Wasser in Berührung gekommen war - was man allein schon an dem Handtuch erkennen konnte.
    Die LtCmdr. trat an einen, die Küche vom Rest des Wohnbereichs abtrennenden Thresen und legte eine Hand darauf. "Wenn Sie nichts dagegen einzuwenden haben, verzichte ich auf den einleitenden Smalltak und komme direkt zur Sache."
  • Haus von Anastasia Celí

    Anastasia nickte und verschwand für einen Moment in einer Kammer. Zurück kam sie mit zwei Flaschen und bereitete das Getränk her.
    "Ganz wie sie möchten", antwortete sie dabei.
    Als sie fertig war stellte sie das Glas herüber.
    War es doch bei den Menschen eine Höflichkeit nicht mit der Tür ins Haus zu fallen, so schätzte sie die Ehrlichkeit Dinge nicht mit anderem, unwichtigem verdecken zu wollen. Daneben fiel ihr spontan auch kein Thema ein, über das sie sich mit der Person unterhalten konnte. Ihr 6. Sinn hätte ihr da natürlich sofort weiterhelfen können, aber dieser war bereits durch ihre Neugier geschärft, worum es wohl gehen mochte. "Hausbesuche" waren eher selten und so gut wie nie ging es dabei um Dienstliches. Was trieb die Russin also zu ihr und ließ sie Anastasia nicht ins Büro bestellen?
    "Das menschliche Gehirn ist nicht geschaffen, rationale Prozesse zu veranstalten, sondern das Überleben eines Organismus zu bewirken." - Karl Steinbuch
  • Haus von Anastasia Celí

    Irene griff nach dem Glas Apfelsaftschorle und nahm einen kleinen Schluck, bevor sie es wieder auf den Thresen zurückstellte und mit der Hand in die Hosentasche ihrer Uniform griff. Sie zog ein quadratisches, schwarzes Kästchen hervor von etwa fünf cm Kantenlänge und ließ den Deckel aufschnappen. Auf rotem Kissen lag darin ein kleiner, silberner Pin, dessen polierte Oberfläche das Tageslicht aufblitzend wiederspiegelte.
    Die LtCmdr. lächelte und stellt das Kästchen vor sich ab, schob es mit zwei Fingern gen der Betazoidin, sodass diese hineinschauen konnte. "Ich glaube, Sie sind kein Anhänger großer Zeremonien oder Versammlungen, darum überreiche ich es Ihnen persönlich. Vielleicht auch, weil ich mir diese Gelegenheit nicht entgehen lassen wollte. Also: Auf Wunsch der Leitung des Sternenflottengeheimdienst und wegen herausragender Leistungen in der vergangenen Krise, werden Sie hiermit in den Rang eines Lieutenant befördert." Irene zog ihre Hand wieder zurück. "Das war übrigens der dienstliche Teil." Sie schmunzelte. "Herzlichen Glückwunsch, Lieutenant Celí."
  • Haus von Anastasia Celí

    Für einen Moment fiel es Anastasia ihre Überraschung und Freude zurückzuhalten, noch ehe die Russin das Kästchen aus der Tasche genommen hatte. Aber schließlich ließ sie ihrem Lächeln freien lauf. Diese Beförderung war ein deutliches Zeichen der Anerkennung ihrer Leistungen. Nein, sie würde noch mehr sein, aber darüber dachte Anastasia nicht wirklich nach. Den bitteren Beigeschmack würde sie auch erst später bemerken. Sie nahm das Kästchen auf und musterte den Pin. Dann blickte sie zu Gassimov.
    "Vielen Dank, Commander."
    Wieder blickte sie auf den Pin, bis sie das Kästchen dann schloss und auf den Tisch legte. Fast schon war es ihr ein wenig peinlich, wie wenig formell alles war. Gassmiov hatte recht, dass sie kein ehrfürchtiger Verehrer von Zeremonien war und diese mied. Aber sie kannte die Etikette und befolgte sie im Fall der Fälle auch streng. Und eine Beförderung hatte vielleicht doch ein wenig Zeremonie verdient.
    "Das menschliche Gehirn ist nicht geschaffen, rationale Prozesse zu veranstalten, sondern das Überleben eines Organismus zu bewirken." - Karl Steinbuch
  • Haus von Anastasia Celí

    Die LtCmdr. nickte freundlich und wartete geduldig, bis Anastasia ob der Beförderung wieder zu sich selbst gefunden hatte. Sie schwieg einen Moment und nahm gelegentlich einen Schluck aus ihrem Glas. "Sie haben es sich verdient, ich habe die Missionsberichte gelesen, bevor sie in die Archive wanderten." Irene lehnte sich leicht zurück und musterte die Betazoidin. "Nun, ich komme dann zu meinem privaten Anliegen. Im Grunde genommen ist es gar nicht so privat, aber es ist ein persönliches Anliegen von mir. Die Sternenflottensicherheit bat den Geheimdienst um Unterstützung in einem Fall von Piraterie, dem sie offenbar seit Monaten ohne jeden Anhaltspunkt auf der Spur sind. Im Grunde nicht unser Aufgabengebiet, doch die Fälle konzentrieren sich auffällig entlang verschiedenster Grenzgebiete. Derzeit laufen noch Vorbereitungen und Sichtung der Tatbestände, aber mir wurde der Auftrag angeboten. Ich gründe ein neues Team für die Operation und hätte Sie gerne dabei." Irene Gassimov sah Anastasia fragend an, lenkte aber zugleich noch ein: "Natürlich werde ich erst noch mit Ihrer Abteilungsleitung sprechen müssen, aber ich wollte Sie zunächst persönlich fragen, ob Sie Interesse hätten? Sie müssen sich nicht sofort entscheiden, die eigentliche Arbeit beginnt nicht vor zwei Monaten."

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Geheimdienst der Sternenflotte ()

  • Haus von Anastasia Celí

    Ihr Blick wurde ernster, als sie kommen sah, worum es sich nun handelte. Privat schien es ihr eigentlich nicht. Es war ein persönliches Anliegen.
    Zwei Monate? Da hat man ja offensichtlich sehr viel Zeit.
    Sie konnte ihrer Neugier nicht helfen und begann nach den Motiven zu suchen, warum Irene sie dabeihaben wollte. Das sie gute Arbeit geleistet hatte war beim Geheimdienst selten der einzige Grund. Denn unter dem ersten Eindruck war dies keine Aufgabe, wo jemand aus ihrer Abteilung von Nöten gewesen wäre. Aber dazu hatte sie eigentlich keine Informationen, außer, dass es sich um Piraten handelte. Was würde der Geheimdienst überhaupt unternehmen, passte das in ihr Einsatzprofil? Wie viel Einfluss hatte sie überhaupt darauf, wofür sie eingesetzt wurde? Würde sie nun mitreden können, sich ihren Auftrag vielleicht sogar aussuchen können.
    Ein wenig ratlos, wie sie antworten sollte, stand sie nun da. Immerhin war sie gerade befördert worden und nun wäre es unhöflich abzulehnen. Sie zog sich das Handtuch vom Kopf und schüttelte kurz den Kopf um ihr Haar fallen zu lassen, welches immer noch nicht trocken war. Dann strich sie es zurück und blickte wieder zu Gassimov und nickte schließlich.
    "Ich ... weiß nicht, was nun meine nächste Aufgabe ist. Am besten reden Sie vielleicht zuerst mit meinem Vorgesetzten. Aber wenn ich bei dem Auftrag helfen kann..."
    Sie schlich den Satz mit einem Lächeln aus. Immerhin ging es nicht um eine große Verschwörung. Davon hatte sie mehr als genug fürs erste.
    "Das menschliche Gehirn ist nicht geschaffen, rationale Prozesse zu veranstalten, sondern das Überleben eines Organismus zu bewirken." - Karl Steinbuch
  • Haus von Anastasia Celí

    Die LtCmdr. nickte zustimmend. "Natürlich werde ich mich erst mit Ihren Vorgesetzten in Verbindung setzen. Die Opfer der Überfälle berichten ausnahmlos, dass Sie von den Piraten - ich weiß noch nicht, ob dies der richtige Begriff ist - nicht mehr als einige... verschwommene Schatten wahrnahmen; und das Fehlen eines Teils der Fracht. Ich möchte einen Telephaten in meinem Team, da viele der Besatzungsmitglieder und Frachterkommandanten sich einem Scan des Gedächtnisses nicht verweigern würden, um möglicherweise mehr Informationen daraus zu holen. Ein Telephat kann das Bild der Angreifer womöglich fixieren, was für die Betroffenen nur eine flüchtige Erinnerung darstellt. Und ich dachte an Sie, weil ich einerseits weiß, wie...", Irene suchte nach dem passenden Wort, "... sensibel Ihre Fähigkeiten sind und weil ich Sie ein wenig kenne und Ihnen zu vertrauen gelernt habe."
    Sie lächelte und leerte ihr Glas. "Wie gesagt, ich überlasse die Entscheidung Ihnen. Ich kann auch jemanden vom Corps anfordern, wenn Sie ablehnen sollten."
  • Haus von Anastasia Celí

    Anastasia nickte. Es war verlockend nun selbst entscheiden zu können, was sie machen wollte und ein wenig fühlte sie sich durch die Worte der Lt. Cmdr. geschmeichelt. Es war geschickt und wohl auch nicht zufällig, dass diese Frage und die Beförderung hintereinander kamen. Aber sie würde sich nicht unter Druck setzen lassen, was sie auch nicht wurde. Daher war es wichtig, dass sie dies auch nicht selbst tat.
    "Ist es möglich, dass ich ein wenig mehr Informationen erhalte? Wenn ich die Entscheidung tatsächlich selbst treffen kann wüsste ich gerne, womit ich es zu tun bekomme."
    Sie begann das Badetuch zu falten.
    "Das menschliche Gehirn ist nicht geschaffen, rationale Prozesse zu veranstalten, sondern das Überleben eines Organismus zu bewirken." - Karl Steinbuch
  • Haus von Anastasia Celí

    Irene hatte mit einer Frage dieser Art gerechnet, wenn sie auch nicht sicher gewesen war, ob sie wirklich aufkommen würde. Sie nickte zustimmend. "Morgen um 0930 findet im Konferenzraum 6-132 eine erste Besprechung statt, wo die Berichte der Sternenflottensicherheit zusammenfassend vorgetragen werden, sowie die bisherigen Ermittlungsergebnisse ausgewertet. Danach werden zunächst die Vorbereitungsarbeiten delegiert. Sie können der Besprechung beiwohnen und zuhören, wenn Sie möchten und sich danach entscheiden."
    Die LtCmdr. leerte ihr Glas Apfelsaftschorle und sah auf einen Chronometer an der Wand. "Nun müssen Sie mich aber leider entschuldigen, Ms. Celí, meine Pause neigt sich dem Ende zu."
  • Haus von Anastasia Celí

    Anastasia nickte. Ein nicht unerheblicher Teil der Pause ging wohl ohnehin für den Weg zu ihr und wieder zurück drauf. Denn sich direkt hierhin beamen zu lassen war immer so eine Sache.
    Eine definitive Antwort würde sie aber jetzt nicht geben.
    "Natürlich. Ich Danke für den Besuch."
    0930...
    Sie hatte morgen nichts zu tun und die Gelegenheit nicht wenigstens in Erwägung zu ziehen war sicherlich dumm. Also würde sie vorbeischauen und sich ansehen, womit sie es wohl zu tun bekommen würde, sollte sie auf die Bitte eingehen.
    "Das menschliche Gehirn ist nicht geschaffen, rationale Prozesse zu veranstalten, sondern das Überleben eines Organismus zu bewirken." - Karl Steinbuch
  • Konferenzraum 6-132

    <<< Der nächste Tag - 9:27 Uhr >>>

    Neben LtCmdr. Gassimov, die am Kopf des Tisches saß, hielten sich in dem großen Raum noch neun weitere Personen verschiedener Spezies auf. Drei waren aus dem Stab der LtCmdr., die ihr bereits zur Zeit der Mission Privacy als Berater und Operatoren zur Seite gestanden hatten. Vier weitere, zwei Männer und zwei Frauen, trugen die Abzeichen des Fachbereichs 1 am Kragen und arbeiteten offenbar in den zahlreichen Archiven auf der Insel.
    Zur Linken von Irene saß Captain Joss Whadon, der Leiter der Abteilung Gamma. Er wirkte ein wenig abwesend und starrte konzentriert auf ein PADD vor sich, in welches er gelegentlich einen Befehl eingab. Die neunte Person schließlich, dem Captain gegenüber sitzend, trug nicht die schwarze Uniform des Geheimdienst, sondern ein gelber Kragen und die drei goldenen Pins wiesen ihn als Mitglied der Sternenflottensicherheit aus.
    Die Stimmung im Saal war entspannt. Bis auf den Captain unterhielten sich alle Anwesenden leise und gelegentlich vernahm man ein humorvolles Lachen. Insbesondere das Gesicht des Commanders von der SFS war unter seinem Schnauzer von einem breiten Grinsen geziert, während er sich mit der Bolianerin neben ihm unterhielt.
    Auf dem Tisch selbst standen einige Gläser und eine Glaskaraffe gefüllt mit Wasser. Der große Bildschirm im Hintergrund des Raumes war noch im Standby-Modus und zeigte das sich langsam um seine Achse drehende Symbol des Sternenflottengeheimdienst.
    LtCmdr. Gassimov trank noch einen letzten Schluck aus ihrem Glas und sah auf eines der beiden PADD's, die vor ihr auf dem Tisch lagen. Man würde jeden Moment beginnen können. Ihr nächster Blick fiel auf das Chonometer gegenüber an der Wand: 09:28 Uhr.

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  • Konferenzraum 6-132

    Es war ihr mal wieder passiert. Sie hatte sich im Gebäude mit seinen vielen Bereichen verlaufen und war ganze 10 Minuten umhergeirrt, eher sie nun den richtigen Weg gefunden hatte. Immerhin war sie Zeitig aufgebrochen und somit schaffte sie es gerade noch rechtzeitig in den Raum. Sie trug Uniform an welcher nun der zweite silberne Pin glänzte und ihre schwarzen Handschuhe. Mit einem Nicken grüßte sie in Richtung der Anwesenden und setzte sich dann unauffällig auf den Platz, welcher für sie vorgesehen war. Es würde sicher jeden Moment losgehen.
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