"Alltag" - GHD-BL: Angel Island - "Klingt nach 'nem Job für mich"

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  • An einem abgelegenen See...

    "Was Ms. Roth machen möchte, steht für Sie nicht länger zur Debatte, Ensign", erklang es vom Rand des Sees her, wo ein Mann mittleren Alters in schwarzer GHD-Uniform in Begleitung von zwei ebenfalls uniformierten weiblichen Crewman, einer Bolianerin und einer weiteren Menschenfrau, die ihr Haar zu zwei Zöpfen geflochten trug, mit einem PADD in der Hand stand und die beiden Personen im Wasser beobachtete. Seine silbernen Rangpins wiesen ihn als Lieutenant aus. Sein schmaler Mund war von einem kleinen, blonden Bart umgeben.
    "Ensign Sandoval, Sie werden gebeten sich sofort bei Captain al Chali, Leiterin Abteilung Beta zu melden. Ein Shuttle wartet bereits auf uns. Wenn Sie mir nun folgen wollen..." Mit einem emotionslosen Gesichtsausdruck trat der Lt. zur Seite und die Bolianerin trat an die Spitze, welche die Kleidung von Jason in der Hand hielt.
  • An einem abgelegenen See...

    Jason vernahm die Stimme des Lieutenants und drehte sich instinktiv in dessen Richtung um. Die Stimme selbst klang nicht unbedingt sehr sympathisch, allerdings machte der Bart, welcher um seinen Mund wuchs, dies wieder halbwegs wett. Jedenfalls ging ihm dieser Gedanke durch den Kopf. Er musste innerlich dabei grinsen, zeigte aber nach außen hin keine Reaktion, welche man hätte speziell bewerten können.

    "Verstanden, Lieutenant.", meinte er vollkommen neutral zum Lieutenant, auch wenn er es irgendwie schade fand, an dieser Stelle abbrechen zu müssen. Er schwomm zurück zum Ufer, wo er die Bolianerin schon mit seinen Kleidungsstücken bereitstehen sah. Am Ufer angekommen sah er zurück zu Verena. "Auf ein Wiedersehen, Verena."

    Mit genau diesen Worten, hebte er sich auf den Händen gestützt aus dem Wasser und bedeckte dabei nicht unbedingt spezielle Bereiche seines Körpers. Vollkommen gelassen in diesem Punkt, zog er sich seine Boxershorts an, gefolgt von seiner Hose. Anschließend zog er sich seine Schuhe wieder an, wobei er beim Knien schon bemerkte wie die Nässe in die Kleidung zog - kein unbedingt ganz angenehmes Gefühl.

    Mit dem Blick zum Lieutenant gerichtet, ließ er sich sein Lieblingshemd wieder reichen und zog dies unterwegs an... Mit einem freundlichen Nicken begrüßte er dann auch mal die menschliche Crewman, was er bisweilen nach hinten angeschoben hatte.
  • Über den Wolken...

    Der Himmel war klar über dem Pazifik, über den das Shuttle langsam hinabglitt. Auf der Nordhalbkugel hatte der Sommer bereits Einzug gehalten. Auch, wenn es in San Francisco nicht so richtig kalt wurde, so war es heute ein recht warmer Tag; das hatte zumindest der Wetterbericht versprochen. Aber aus dem Fenster sah alles danach aus. Anastasia hatte sich passend dafür ein weißblaues kurzes Sommerkleid repliziert. Ihr Gepäck war bereits herabgebeamt worden; sie hatte es, mit einigem Nachdruck, bevorzugt mit dem Shuttle zur Oberfläche zurückzukehren. Dieses schwebte nun bereits über der Bucht und hatte auf unter hundert Meter pro Sekunde abgebremst, mit denen es nun in den Landeanflug ging.
    Der Eincheckvorgang auf das Gelände von Angel Island ging flüssig und schnell und da sie keine Termine und folglich auch keinen Zeitdruck hatte entschied Anastasia sich zu Fuß über die Insel zu gehen. Das Wetter hatte wohl zu sportlichen Aktivitäten motiviert; jedenfalls dauerte es keine drei Minuten ehe sie schon zwei Trupps begegnet war, die in Sportkleidung über die Insel liefen. Kurz trat sie an den Rand des Weges und ließ die Gruppe passieren. Ein wenig neugierig schaute sie ihnen nach. Es mochte sich um neue Kadetten an der Akademie handeln. Dann schließlich drehte sie sich wieder um, um ihren Weg fortzusetzen...
    "Das menschliche Gehirn ist nicht geschaffen, rationale Prozesse zu veranstalten, sondern das Überleben eines Organismus zu bewirken." - Karl Steinbuch
  • An einem abgelegenen See... -> Shuttle

    Der Lieutenant sah zu Verena hinunter, die noch immer im See schwamm und nickte ihr zu. "Verzeihung, dass wir Ihren Ausflug so abrupt unterbrechen müssen, aber Sie werden verstehen, das manche Dinge keinen Aufschub dulden."
    Nach diesen Worten trat er mit seinen beiden Begleiterinnen auf den Ensign zu und musterte dessen nasse Kleidung. "Ich würde vorschlagen, wir beschaffen Ihnen zuerst eine Uniform, bevor wir zum Anwesen von Captain al Chali auf Angel Island fliegen. Sie hasst es, wenn Flecken auf den Teppich kommen." Der Lieutenant zeigte ein emotionsloses Lächeln und deutete in Richtung des Landeplatzes, wo das Shuttle stand. "Wollen Sie zu Ihrer Wohnung oder Ihren Spind auf Angel Island aufsuchen?"
  • An einem abgelegenen See... -> Shuttle

    Jason nickte kurz und fühlte sich wahrlich nicht wohl, in den nassen Kleidungsstücken. Er überlegte kurz, ob der Spint reichen würde, entschied sich aber dagegen.

    "Flecken sind immer wieder ärgerlich, stimmt wohl. Ich würde gerne meine Wohnung kurz aufsuchen, dauert nur circa 10 Minuten. Ich gehe mal davon aus, Sie wissen noch nichts näheres, Lieutenant?", meinte Jason zu seinem Abholkommando und trat zum Shuttle vor.

    'Die Frage hätte ich mir wahrscheinlich auch sparen können... naja, Fragen kostet nichts - in dem Fall.'
  • Gemeinsam betrat man das Shuttle und nahm Platz. Die Bolianerin nahm den Sitz des Piloten ein, während die andere junge Frau sich um die OPS kümmerte und dem Shuttle des GHD eine direkte Durchflugroute durch den bisweilen dichten Verkehr am Himmel der Stadt sicherte.
    Der Lieutenant hatte sich in einem der Sessel im Shuttle niedergelassen und tippte mit den Fingern auf die Lehne. Das Gefährt war eindeutig für den Personentransport bestimmt, wie an der Ausstattung zu erkennen war. Der Mann mittleren Alters strich sich durch seinen blonden Bart und grinste.
    "Sie vermuten richtig. Aber ich spreche aus Erfahrung, wenn ich sage, dass die Captain niemanden in ihre Villa einlädt, der nicht mindest einen Auftrag höherer Priorität bekommt. Über Inhalt dessen kann und darf ich Ihnen natürlich keine Auskunft erteilen. Waren Sie schonmal im aktiven Außendienst?"
    Der Lt. sah Jason unverwandt neugierig an, als die Bolianerin mit ungewöhnlich heller Stimme verkündete: "Wir errechen Dedham in weniger als 4 Minuten, Sir."
  • Shuttle-Flug: Auf dem Weg zu J. Sandoval's Wohnung in Dedham, MA USA

    Jason hatte sich einen bequemen Platz ausgesucht gehabt, der Komfort ließ erst einmal keine Wünsche offen - zumindest nicht für solche kurzen Strecken. Ihm entging nicht, dass der Lieutenant ihn neugierig beobachtete. Sandoval's Blick glitt aus dem Fenster, ehe er sich dem Lieutenant widmete.

    "Das habe ich mir fast schon gedacht. Um Ihnen aber eine Antwort zu geben... kommt auf die Betrachtungsweise an. Für unsere Institution wäre es mein erster Auftrag, im Außendienst.", meinte der Ensign und fuhr sich ebenfalls durch seinen Bart. Als die Bolianerin die Ankunftszeit auf 4 Minuten datierte, nickte er kurz und sah wieder zum Lieutenant. "Ich werde mich dann mal bereit machen, herunter zu beamen. Wenn ich fertig bin, werde ich mich melden. Wie war doch gleich Ihr Name, Lieutenant?"

    Auch wenn Jason bewusst war, dass der Lieutenant bisher seinen Namen nicht genannt hatte, formulierte er seine Frage so, wie er es tat.
  • Shuttle - Auf dem Weg zu J. Sandoval's Wohnung in Dedham, MA USA

    Das Shuttle leitete bereits das Bremsmanöver ein, wie man durch die Fenster sehen, aber dank der Trägheitsdämpfer nicht spüren konnte. Der Lieutenant hatte sich indess erhoben und war zum Replikator gegangen, wo er sich einen Espresso bestellte. Sein Blick fiel wieder auf Jason und dann auf die Tasse. "Ich bin lange im Dienst gewesen die letzten Tage. Es galt viel vorzubereiten", sagte er, als wolle er sich für das stark koffeeinhaltige Getränk entschuldigen und ging wieder zu seinem Platz.
    "Mein Name ist Morris, Jan Morris, um genau zu sein, Mr. Sandoval. Ich würde vorschlagen, Sie machen sich zum Transport bereit, wir dürften jeden Moment eintreffen. Und lassen Sie sich nicht zu viel Zeit. Die Captain ist eine vielbeschäftigte Frau." Der Geheimdienstler verzog seine Lippen zu einem schwachen Lächeln und trank den Espresso mit einem Zug aus.
  • [Wenn niemand einsteigen will, schreib ich halt noch ein wenig... ;)]

    Anastasia folgte dem Weg noch ein wenig weiter bis sie sich schließlich auf einen kleineren Pfad begab, welcher nicht mehr befestigt war. Aber selbst hier stieß sie noch auf eine weitere Gruppe, die in Gänsemarsch und Laufschritt an ihr vorbeizogen. Der Petty Officer, welche diese anführte, schien sie zu kennen; jedenfalls grüßte er sie mit einem "Lieutenant". Mit einem Lächeln auf den Lippen grüßte Anastasia zurück und schaute auch dieser Gruppe einen Moment nach.
    Meine Güte, heute schein Sporttag zu sein. Vielleicht hätte ich morgen erst wiederkommen sollen.
    Mit einem Schmunzeln setzte sie dann ihren Weg fort. Sie hatte einen kleinen Umweg in kauf genommen, zum einen um den Läufern nicht im Weg zu sein - aber die waren scheinbar überall unterwegs - und um die Aussicht zu genießen. Es war der Versuch, dieser Insel ihre Schönheit abzugewinnen. Das war zweifellos möglich, wenn man sich hier oben umsah, aber der Blick, Anastasias Blick, wurde doch dadurch getrübt, als da sie das Monster kannte, welches auf und vor allem unter ihr hauste.
    Doch daran dachte sie im Moment nicht. Sie hatte die Gedanken der tausenden von Personen, die auf der Insel war und deren Anwesenheit sie zweifelsohne spürte, ausgeblendet. Dennoch konnte sie es jedes mal registrieren, wenn sich im Untergrund ein Raum auftat oder ein Gang entlang zog, in dem sich Personen befanden. Aber ihr Weg führte sie weg vom Kern der Insel, sodass die Präsenz der Individuen langsam schwächer und unschärfer wurde. Das gab ihr endlich die Möglichkeit ihre Abschirmung allmählich immer mehr fallen zu lassen. Denn auf die Dauer war es ungemein anstrengend sich gegen die Flut an Gedanken, die durch den telepathischen Äther flossen und nahezu ungehindert in ihren Kopf eindringen konnten, abzuschirmen. Daher war es nicht zufällig, dass man sie ganz am Ende der Insel untergebracht hatte. Dieser Ort war ein kleines Häuschen, welches nach einer Biegung in Sichtweite kam. Nicht viele Personen lebten hier an der Oberfläche der Insel. Ihre Stimmung machte einen kleinen Sprung, wie sie sich weiter näherte. Ihr Gepäck war sicherlich schon längst angekommen - es war bereits heruntergebeamt worden. Noch etwa drei Minuten würde sie unterwegs sein. Aber schon jetzt konnte sie spüren, dass jemand dort auf sie warte und es dauerte keine zehn Schritte bis sie erkannte, wer diese Person war.
    Langsam betrat sie das Häuschen. Das Erdgeschoss war bald einen ganzen Meter in die Erde eingelassen, sodass man hinter der Eingangstür einige Stufen hinabging, ehe man im Wohnzimmer stand. Groß war es sicherlich nicht, aber viel Platz brauchte sie auch nicht und es reichte immer noch, um einige Gäste zu beherbergen. Rechts schloss sich eine kleine Küche an, welche lediglich durch den Arbeitstisch abgetrennt war. Hinten rechts befand sich ein Badezimmer und hinten links eine recht schmale Wendeltreppe, welche ins Dachgeschoss führte, in welchem sie gerade noch aufrecht stehen konnte. Dieses war von hinten nur bis etwa zwei Drittel nach vorne eingezogen und ein Geländer begrenzte es, damit man vorne nicht herunterfiel. Sie konnte erkennen, dass sich die Person dort oben befand.
    Bevor sie die erste Stufe nahm, fiel ihr Blick, der flüchtig einmal durch den Raum gekreist war auf einen geflochtenen Korb, welcher auf dem Tisch stand. In ihm steckte ein bunter Blumenstrauß mit einem Kärtchen und eine Flasche. Überraschung legte sich auf ihr Gesicht. Neugierig trat sie näher und fing an den Korb zu inspizieren. Sie bemerkte, dass die Person sich bewegte, ignorierte dies aber. Sie kannte und schätzte die Qualität der Menschen sich gegenseitig eine Freude damit zu machen einander zu überraschen und der Korb hatte soweit funktioniert. Nun wollte sie nicht das Finale vermasseln, nur weil ihr 6. Sinn sie hatte spinksen lassen. Vorsichtig hob sie den Strauß aus dem Korb und legte ihn auf den Tisch. Eine Vase würde sie später finden; zunächst wollte sie sehen, was in dem Korb war. Doch zunächst löste sie das Kärtchen ab. Auf der Vorderseite war eine mit einem Silberrand abgehobene weiße Lilie zu sehn. Auf der Innenseite standen die vier Worte 'uni bene ibi patria' handschiftlich geschrieben.
    Die Flasche entpuppte sich als Wein, nach dem Etikett aus Chile, Terra. Daneben stand eine kleinere Flasche Obstlikör, welcher auf dem zweiten Planeten, welcher Alpha Centauri B umkreist, hergestellt worden war. Auch hier war sie ein wenig überrascht, allerdings nicht rein zum positiven. Sie trank eigentlich keinen Alkohol. Das lag nicht etwa daran, dass ihr die Getränke parse nicht schmeckten oder sie Alkohol allgemein als Gift verteufelte, wie es nicht gerade wenige taten. Es lag schlicht daran, dass der berauschte Zustand, der bei ihr meist recht schnell erreicht war, für sie sehr schnell nicht mehr sehr berauschend war. Schließlich, vorher unter dem Strauß versteck, war eine flache Karaffe mit einem betazoidischen Getränk, welches im Gegensatz zu den anderen keinen Alkohol enthielt, allerdings entspannend wirkte und daher gut war, wenn man nicht einschlafen konnte oder sich nach einem stressigen Tag beruhigen wollte.
    "Willkommen zurück auf der Erde", schallte es plötzlich von oben. Die Stimme war ihr bekannt. Sie stammte von Jules de Montereau. Anastasia trat zwei Schritte zurück und blickte hoch.
    "Hallo. Vielen Dank", antwortete sie mit einem Lächeln.
    Jules lehnte über dem Geländer und schaute seinerseits freundlich herab. Dann stieß er sich ab und verschwand um auf der anderen Seite die Treppe herabzugehen.
    "Ich habe eigentlich erst in zehn bis zwanzig Minuten mit dir gerechnet."
    Mit seinen 1,80 Metern musste er sich bücken, als er die schmale Treppe herabkam.
    "Mir scheint, als seinen die Jungs und Mädels an der Zugangskontrolle ein wenig zu lasch. Da muss ich wohl mal mit jemandem reden."
    Ein Schmunzeln folgte der Aussage.
    Anastasia kicherte ein wenig: "Wohl möglich kennt man mich dort bereits zu gut. Im Transporterzentrum wäre ich sicherlich eine halbe Stunde fest gesessen."
    Jules entgegnete mit einem kurzen Lachen und trat auf sie zu.
    "Eigentlich würde ich dich ja jetzt gerne umarmen, aber da ich dich kenne belasse ich es bei dieser verbalen Geste."
    Sie lächelte und nickte ihm dann tief zu. Dann dirigierte sie ihren Blick auf den Korb.
    "Wie komme ich den zu diesen Geschenken?"
    Jules lachte ein wenig.
    "Nun, es ist für uns Menschen halt Tradition alkoholische Getränke zu verschenken."
    Ein Grinsen legte sich auf sein Gesicht.
    "Wenn du sie wirklich nicht magst dann helfe ich dir gerne sie leer zu machen."
    Sie blickte ihn schief an.
    "Ne, geht schon in Ordnung", wehrte sie gespielt trotzig ab.
    Er nickte.
    "Das menschliche Gehirn ist nicht geschaffen, rationale Prozesse zu veranstalten, sondern das Überleben eines Organismus zu bewirken." - Karl Steinbuch
  • [Nur 10 000 Zeichen pro Beitrag... :huh: ]

    "Wollen wir uns setzen?"
    Anastasia lächelte und nahm nahe des Korbes platz, den sie noch ein wenig an sich heranzog. Da sich scheinbar keine großen Dinge mehr in ihm befanden kippte sie ihn einfach um, um besser hineinfassen zu können. Da sie sich weiter neugierig mit dem Korb und seinem Inhalt beschäftigte ergriff Jules das Wort: "Wie war der Rückflug? Ich hoffe meine Nachricht hat dich nicht zu abrupt aus dem Urlaub geholt."
    Anastasia war gerade dabei eine Schachtel mit Pralinen aus dem Korb zu angeln.
    "Ganz ok. Ein kleineres Schiff, ruhige Crew."
    Jules schmunzelte und wartete einen moment, ehe er wieder sprach: "Ich glaube ich muss erst warten, bis du deine Neugier gestillt hast". Er schaute sie grinsend an.
    Sie hielt inne und blickte zu ihm, legte dann die Packung weg, drehte ihren ganzen Körper zu Jules hin und stapelte ihre Hände ausgestreckt vorsich auf dem Tisch.
    "Nein, nein, ich schau es mir später an."
    "Ich will dich nicht aufhalten also tu dir keinen Zwang an." Er deutete flüchtig auf den Korb.
    "Nein, ich möchte dich nicht aufhalten", antwortete sie mit ein wenig Nachdruck. Sie würde den lieben langen Tag noch zeit haben sich alles anzuschauen.
    Jules grinste. "Dann möchte ich, dass du ein wenig erzählst, was du getan und erlebt hast."
    Anastasia blickte ihn erfreut an, da sie spürte, dass das Interesse aufrichtig war und begann zu erzählen. Es war nichts besonderes dabei. Manches ließ sie aus - vor allem die Abende. Aber Jules kannte sie gut genug, um auch zwischen den Zeilen lesen zu können und sie war zu ehrlich, als dass sie irgend etwas dagegen gemacht hätte. Schließlich entstand eine Pause, nachdem sie den wundervollen Blick vom Orbit auf den Planeten beschrieben hatte.
    "Ich hoffe du hast auf Betazed gefunden, wonach du gesucht hast", warf Jules schließlich in den Raum.
    Ihre Mimik verriet, dass sie nicht genau wusste, was sie darauf antworten wusste. Sie hatte etwas gefunden, aber war es das, was sie gesucht hatte? Es dauerte einen Moment, ehe sie antwortete.
    "Ich glaube wichtiger ist ... für mich, was ich nicht gefunden habe."
    Sie verschränkte die Arme vor dem Torso. Die Stimmung war soeben ins Nachdenkliche gekippt. Für einen Moment blickte sie Jules fragend an und die Erwartung war ihr ins Gesicht geschrieben, dass Jules wohlmöglich ihr die unausgesprochene Frage zufriedenstellend beantworten könnte. Dann fiel ihr Blick auf den Korb und die Blumen und es schien, als ob sie überlegte, ob sie dort die Antwort erfahren könnte.
    Jules atmete hörbar ein und aus, bevor er zu sprechen begann: "Ich habe den Eindruck, als hättest du ein paar Fragen mitgebracht, die du dir noch berantworten musst. Du hast ja noch ein paar freie Tage - vielleicht lässt du dir einfach noch die Zeit. Manchmal geht es bei Antworten nicht um das Finden, sondern das Gefundenwerden."
    Er unterstrich dies mit einem Lächeln.
    "Aber ich glaube, es ist das Beste nach vorne zu blicken", fügte er hinzu.
    Anastasia nickte ein wenig teilnahmslos. Sie war just ein wenig in Gedanken versunken, wodurch der Umstand, dass sie Jules Gedanken plötzlich recht schlecht lesen konnte, eher zu Verwirrung, als zu argwöhnen führte.
    Wieder entstand eine Pause, bis sie schließlich 'aufwachte' und ihn anblickte. Er lehnte sich leicht vor.
    "In vier Tagen ist eine Besprechung, bei der ich dich dabei haben möchte. Über Zeit, Ort und Thema wirst du noch rechtzeitig informiert. Wenn du lust hast, darfst du auch vorher schon eine kleine Aufgabe übernehmen..."
    Sie kannte Jules. Die letzte Formulierung bedeutete, dass es sich um eine Sache handelte, von der er wusste, dass sie wahrscheinlich großes Interesse daran haben würde.
    "Heute Abend ist im Octogon ein kleines Soirée. Würde mich freuen dich dort zu sehen." Jules rückte mit dem Stuhl ab und stand auf. "Aber nun möchte ich dich nicht mehr davon abhalten deine Neugier zu stillen." Er lächelte. "Mach dir noch einen schönen Tag. ... Ich werde mich nun mit jemandem ... besonderen unterhalten."
    Sie nickte und winkte kurz. Nachzufragen war zwecklos. Die Andeutung war schon ein Zugeständnis gewesen. Jules ging einige Meter nach draußen und ließ sich dann wegtransportieren.
    Was sollte sie nun tun? Eigentlich konnte sie ja da weitermachen, wo sie aufgehört hatte: den warmen Tag genießen. Lange ließ sie nicht warten den Entschluss in die Tat umzusetzen. So stand sie auf und lief kurz durch das Zimmer. Dabei entledigte sie sich ihrer Schuhe und der dünnen Handschuhe sowie ihrer Haarklammer und fand für die Blumen schnell noch eine Vase, die sie sporadisch mit Wasser füllte. Als sie schon fast die Türe hinaus war fiel ihre Aufmerksamkeit auf die Weinflasche, die noch auf dem Tisch stand. Sie konnte sich nicht helfen, aber irgendwas reizte sie.
    Wenn es schon mein Willkommensgeschenk ist dann kann ich es ja heute auch gebrauchen...
    Auf der Suche nach einem geeigneten Glas bemerkte sie, dass es offenbar wie durch Geisterhand vier Weingläser während ihrer Abwesenheit in den Schrank geschafft hatten. Ein Flaschenöffner war ebenfalls schnell gefunden, die Flasche nicht so schnell, aber schließlich auch geöffnet. Sie steckte den Korken lose wieder auf, klemmte sich das Glasbehältnis unter den Arm, nahm ein Weinglas in die andere Hand und stieg die Stufen hinauf. Die Wahl, wo sie nun hingehen würde, fiel ihr nicht sehr schwer. Sie lief zu einer kleine Anhöhe, welche sich nicht weit weg befand und auch nicht weit ab vom Meer lag. Dort ließ sie sich auf ihren Lieblingsfelsen nieder. Sie schenkte sich ein Glas Wein ein, verschloss die Flasche wieder, nahm einen Schluck und stellte das Glas erstmal ab. Dann zog sie die Beine an und blickte aufs Meer. Hier würde sie ein wenig sonnen, dösen und dann den Sonnenuntergang beobachten; oder etwas anderes machen, wenn ihr etwas besseres einfiel. Ob sie zu der Abendgesellschaft gehen würde wusste sie nicht. Sie mochte solche Anlässe, wie überhaupt die meisten, die viele Personen auf einem Haufen beinhalteten, nicht. Aber sie würde wohl dennoch hingehen - das gebot die Höflichkeit. Aber bis dahin hatte es noch ein wenig zeit.
    "Das menschliche Gehirn ist nicht geschaffen, rationale Prozesse zu veranstalten, sondern das Überleben eines Organismus zu bewirken." - Karl Steinbuch
  • <<< Angel Island - Raumhafen >>>

    Ein sonniger Tag hatte über Angel Island Einzug gehalten. Nur wenige Wolken glitten von sanftem Wind getrieben über den blauen Himmel auf das offene Meer hinaus um dort am Horizont zu verschwinden. Einige Küstenvögel schwebten im Gleitflug über die Köpfe der kleinen Gruppe aus Personen hinweg, die sich zügigen Schrittes dem Raumhafen näherten. An ihrer Spitze ging Captain al Chali, die Leiterin der Abteilung Beta. Die Frau indischer Abstammung war in guter Stimmung und unterhielt sich angeregt mit zweier ihrer Begleiter. Beide waren Offiziere aus ihrem Stab im Rang von Lieutenants. Wie ihre Vorgesetzte waren es Menschen, wenn ein Akzent in der Sprache auch darauf hindeutete, dass Sie nicht auf der Erde geboren worden waren. Hinter den drei ging ein grimmig dreinblickender Vulkanier einher. Sein graues Haar verriet sein hohes Alter und die Pins an seinem Kragen wiesen ihn als einen Commander aus. Er war ungewöhnlich groß und hielt die Hände hinter dem Rücken verschränkt. Fast schon demonstrativ ignorierte er das Gespräch der drei Menschen vor ihm, wenn die Captain auch gelegentlich einen schmunzelnden Blick zu ihrem persönlichen Berater warf. Flankiert wurde die Gruppe von vier Crewman aus der Sicherheitsabteilung. Sie waren unbewaffnet, denn mit einer Gefahr rechnete niemand. Es war vielmehr eine symbolische Geste, sollten sie doch einen Spalier für den erwarteten Gast bilden.
    Schließlich erreichte die Gruppe den kleinen Raumhafen der Insel und umrundete das Sicherheitskraftfeld, bis sie den Zugangsbereich nahe des flachen Kontrollgebäudes erreichten. Sie brauchten nicht lange zu warten. Ein Shuttle erschien am Rand des Blickfeldes und begann sich auf das Landefeld hinab zu senken. Die Kennzeichnung wies es als von der USS Enigma stammend aus, dem größten Schiff des GHD. Die Enigma war zur Romulanisch Neutralen Zone geflogen und hatte dort eine junge Frau und ihr Team an Bord genommen, die mit einem getarnten Scout neuerer Bauart von ihrem Auftrag zurückgekehrt war. Der Scout war sicher ein Gewinn für die technische Abteilung der Sternenflotte, aber der Auftrag ein Desaster. Noch hatte Lt. Samantha Evans niemand informiert, was in ihrer Abwesenheit alles geschehen war. Der Kommandant der Enigma hatte berichtet, das Lt. Evans mit einem Mitglied des Führungsstabes des GHD zu sprechen wünschte. Captain Saxena al Chali hatte die Zeit dafür gefunden, zumal der Empfang ohnehin offiziell stattgefunden hätte, wenn auch vielleicht nur von einigen weniger hohen Würdenträgern begleitet.
    Als das Shuttle aufsetzte, nahmen die vier Crewman Haltung an und die Captain trat einen Schritt nach vorne, während ihre Begleiter abwartend hinter ihr stehen blieben. Mit einem leisen Klicken setzte das Shuttle endgültig auf und die Schleuse öffnete sich zischend...
  • Angel Island - Raumhafen

    Samantha hatte versucht während dem Flug heraus zu finden was es mit dem Zettel und den Worten des Spions auf sich hatte. Irgendwann war sie in Gedanken eingenickt und erst bei Ankunft auf der Erde wieder aufgewacht. Sie wusste nicht was sie erwartete, sie hatte lange keinen Kontakt zum Hauptquatier und auch auf dem Schiff wurde ihr dieser verwehrt. Es hies, sie würde auf Angel Island erwartet und gebrieft.

    Sie landeteten und Samantha stand auf. Sie ging zur Tür, als diese sich öffnete. Sie trat ins Freie und atmete tief durch. Es war nicht Betazed, aber dennoch betrachtete sie die Erde mittlerweile als Heimat.
    Sie sah die Offiziere die sie empfangen und ging langsam auf sie zu. Sie hatte sich eine Frische Uniform angezogen, den Zettel und den Kommunikator sowie ein PADD mit dem Bericht in der Tasche.
    Sie ging auf die Gruppe zu und salutierte knapp.
    "Guten Tag Captain, es ist gut wieder hier zu sein. Wo können wir uns unterhalten?"
    Samantha war keine Frau von vielen Worten. Sie wollte möglichst schnell auf den neusten Stand gebracht und ihr Anliegen los werden.
  • Angel Island - Raumhafen

    Captain al Chali nahm den Salut der Lieutenant ab und reichte ihr dann die Hand, schüttelte diese mit einem sachten Händedruck. "Willkommen zurück auf Angel Island, Lieutenant. Ich hoffe, Sie hatten einen angenehmen Flug." Ein kurzes Lächeln glitt über das Gesicht der Inderin, dann deutete sie zum Ausgang der Landefläche des Raumhafens. "Gehen wir ein Stück. Das Wetter erlaubt es, bei einem kleinen Spaziergang alles zu besprechen." Sie drehte sich herum und gab ihren Begleitern zu verstehen, dass Sie zum Octogon zurückkehren konnten. Die beiden Lieutenants nickten und machten sich mit den Sicherheitsleuten auf den Rückweg. Nur der Vulkanier folgte seiner Vorgesetzten, wenn auch in einigem Abstand.
    Gemeinsam verließen die beiden Frauen das Gelände des Raumhafens und schritten über einen Weg, der zu beiden Seiten von Bäumen und wenig berührter Natur gesäumt war, auf die Küste der Insel zu. "Wir wissen", begann die Captain, "dass sie Ihren Auftrag von Lieutenant Seamus Parker empfangen haben. Sie sollten wissen, dass der Lieutenant tot ist. Er wurde erschossen von seiner Assisstentin, hier auf Angel Island. Allerdings ist dies nur bedingt ein trauriger Umstand. Mr. Parker war die ausführende Hand in einer Vorschwörung bis in die höchsten Kreise des Geheimdienst, welche die Zerstörung des Kolonieplaneten Exitor III zur Folge hatte. Die Opferzahlen gehen in die Millionen. Sie können die Berichte nachlesen, wenn Sie das möchten. Kopf des ganzen ist die besagte Assisstentin. Wir sind ihr zur Zeit auf der Spur. Sie werden verstehen, dass die Ermittlungen noch der Geheimhaltung unterliegen." Einen Moment schwieg die Captain und sah einem Vogel nach, der von seinem Nest hoch oben im Wipfel einer der Bäume in die Lüfte abhob. "Was haben Sie im Romulanischen Imperium gemacht, Lieutenant?"
  • Angel Island - Park

    Samantha überraschte der Tod von Parker nicht. Sie konnte ihn damals schon nicht leiden, und hatte gespürt das er ein korruptes Schwein gewesen war.
    Für sie selbst ergab sich daraus nur eine Frage. Vertraute man ihr? Immerhin war sie eine ganze Weile im Imperium gewesen und das im Auftrag eines Verschwörers. Sie ließ sich ihre Gedanken nicht anmerken und antwortete ruhig.
    "Mein Auftrag lautete, Agentin Verena Roth vom Romulus zu retten, und nach Hause zu bringen. Mittel und Wege standen mir frei. Wir infiltrierten einen Romulanischen Handelsaußenposten und stahlen einen Scout um nach Romulus zu gelangen. Dort angekommen war es uns nicht möglich die Agentin zu finden. Entweder ist sie Tod oder bereits woanders. Wir haben keine weiteren Anhaltspunkte erhalten. Von daher war die Mission bis auf die Daten die wir aus dem Scout erhalten können nicht erfolgreich."
    Samantha war sich in diesem Moment unsicher ob sie dem Captain trauen konnte. Sie spielte mit ihrer Hand an den beiden Gegenständen in ihrer Tasche.
    "Kurz vor unserem Abflug vom Romulus erhielten wir ein altes GHD Signal von der Oberfläche mit der Frage nach einem Treffen. Als ich herunterbeamte fand ich einen Agenten des GHD getarnt als Romulaner....Tod....Sein Kommunikator sendete ein Verschlüsseltes Signal. Bei sich hatte er nur den Kommunikator sowie einen Zettel."
    Samantha nahm die Hand aus der Tasche und zeigte der Offizierin die Gegenstände.
    "Ich werde aus diesem Zettel nicht schlau...."
  • Angel Island - Küste

    Die Captain lauschte den Worten ihrer Begleiterin aufmerksam und nickte hin und wieder, während man den Weg unter den Bäumen weiter folgte. Schließlich hatte man die nahe dem Raumhafen gelegene Küste erreicht. Sanft rauschte die Brandung gegen die schroffen Felsen am Fuße des niedrigen Abhangs. Das Meer erstreckte sich vor ihnen bis zum Horizont, wo sich der fließende Übergang des blaues Meeres zu den weißen Wolken vollzog.
    "Ich verstehe, Ms. Evans. Nun, Sie sollten wissen, dass ich Ihnen dankbar für die Informationen bin. Verena Roth lautet also der Name. Es könnte auch ein Fall der Routine von Lieutenant Parker gewesen sein, der er der Tarnung wegen natürlich weiterhin nachging, wir werden das herausfinden. Sie werden verstehen, dass wir Ihre Aussage zu Protokoll nehmen müssen. Ich gehe davon aus, Sie sind nur ein weiteres Opfer der Verschwörung, wie so viele, aber angesichts der weitreichenden Folgen müssen wir sicher sein. Ein Mitglied des Telephatenkorps würde die Sache in wenigen Minuten aus der Welt schaffen, wenn Sie einverstanden sind. Bis zur Klärung ihrer Unschuld muss ich Sie aber leider bitten, Angel Island nicht zu verlassen. Sie können sich jedoch außerhalb der gesperrten Bereiche frei bewegen."
    Nachdem al Chali geendet hatte, wurde ihr von Samantha der Zettel gereicht. Neugierig betrachtete die Inderin sich das Symbol darauf. "Das ist äußerst interessant. Ich habe allerdings keine Ahnung, was das bedeuten könnte. Wissen Sie, wer den Agenten getötet hat?"
  • Angel Island - Küste

    Samantha nickte. Sie verstand das man auf Nummer sicher gehen musste und würde kooperieren. Sie hatte nichts zu verbergen, außer den Tod des Agenten.
    "Ich bin einverstanden, sagen Sie mir wann und wo. Wie sie meiner Akte entnehmen können war ich schon immer jemand der nicht ruhig sitzen konnte."
    Sie lächelte.
    "Ich konnte nicht klar herausfinden wer den Agenten getötet hatte. Ich befand mich illegaler Weise im alten Abwassersystem der Romulaner. Die Spuren deuteten auf einen physischen Kampf hin, und der Gesamtsituation zu folge vermute ich es handelt sich um Romulaner. Sie entschuldigen das ich keine weitere Untersuchung eingeleitet habe. Ich habe sicher gestellt, dass niemand je eine Spur zu Angel Island zurückverfolgen kann und bin dann auf direkten Weg hierher zurückgeflogen."
  • Angel Island - Küste

    Die Captain nickte zustimmend und faltete den Zettel wieder zusammen, streckte den Arm aus und hielt ihn von sich gestreckt, das Stück Papier auf der offenen Handfläche liegend und mit dem Daumen gegen den Wind schützend. Sofort kam der Vulkanier heran und nahm den Zettel schweigend an sich, steckte ihn vorsichtig in eine Tasche seiner Uniform, behielt aber auch die Hand darin wie um sicher zu gehen, dass ihm das Papier nicht verloren gehen konnte. Einige Augenblicke später hatte sich der Commander auch bereits wieder außer Hörweite der beiden Frauen begeben und wartete geduldig unter dem Wipfel einer der Bäume.
    Al Chali indess verschränkt die Arme hinter dem Rücken und sah zu Samantha, setzte ein erfreutes Lächeln auf. "Danke, Sie machen die Sache sehr viel einfacher. Ich werde das Telephatencorps verständigen und einen Mitarbeiter von Delta. Treffen Sie mich in 1. Stunde im Octogon, Ebene 6, Raum 312. Sobald die Sache abgeschlossen ist, können Sie gehen wohin es Ihnen beliebt. Ich nehme an, Sie könnten etwas Urlaub gebrauchen." Das Gesicht der Inderin wurde wieder ernster als sie hinaus zum Meer blickte. "Die Zeiten sind schwer. In Gebiet der Union braut sich etwas zusammen und ich kann nicht leugnen, dass mir die eintreffenden Nachrichten Angst machen. Hier auf Angel Island ist derzeit viel los. Es gibt kaum einen Agenten der nicht draußen ist und auch Ihre Spezialteams der Sicherheit sind im Einsatz. Leider waren Verluste nicht vermeidbar."
    Captain Saxena Al Chali wand sich herum und schritt über einen anderen Weg, als über welchen man gekommen war, zurück in Richtung der Inselmitte auf das Octogon zu. "Der Verlust dieses Agenten ist bedauerlich, aber die Romulaner sind nicht länger der große Feind. Überreste der alten Konfliktparteien lassen sich natürlich nie ganz neutralisieren. Ich bin sicher, Sie haben das richtige getan. Treffen Sie mich wie gesagt in 1. Stunde, danach stelle ich Sie frei. Rechnen Sie aber damit, angefordert zu werden, wenn der Konflikt in der Union eskaliert."
  • Angel Island - Küste

    Samantha blickte ernst drein, als sie von den Unruhen in der Union hörte. Auch das die Sicherheit Verluste erlitten hatte war nicht gut. Sie würde nach dem Telephaten Gespräch sich sofort einen Überblick über Ihre Abteilung beschaffen.
    Sie blieb stehen.
    "Ich werde dasein. Und da ich davon ausgehe, dass sie meinen Lebenslauf genau studiert haben, wissen Sie auch, dass ich nicht lange stillsitzen kann."
    Sie lächelte.
    "Bis dann in einer Stunde. Erbitte wegtreten zu dürfen."
    Sie würde sich schon einmal warmlesen, mit all dem was sie verpasst hatte. Zum Glück stellte der Geheimdienst für Agenten im Außendienst jede Woche eine Zusammenfassung der Ereignisse zur Verfügung, die je nach Kommandostufe detailierter waren. Sie hatte einige Wochen nachzuholen.
    Als die Erlaubnis zum Wegtreten erteilt war ging sie direkt in ihr Büro und fing an zu lesen. Viel war passiert...

    <<< 1 Stunde später >>>>

    ...klopfte Sie an die Tür des Captain.

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  • Kaum hatte Samantha an der braunen, metallenen Tür mit dem silbernen Emblem des Geheimdienstes geklopft, öffnete diese sich mit einem leisen Zischen. Die beiden Türhälften glitten auseinander und gaben den Blick in das Innere eines kleinen Raumes frei. An der weißen Wand hingen zwei Bilder. Eines stellte einen RearAdmiral des Geheimdienstes dar, der vor fast 100 Jahren Leiter der Organisation gewesen war, das andere war ein Aquarellbild von Vulkan.
    In der Mitte des Raumes stand ein Tisch mit drei Stühlen. In einer Ecke, die Arme vor der Brust verschränkt, hielt sich der Vulkanier im Rang eines Commanders auf, der Captain al Chali wie ein Schatten zu folgen schien.
    Am Tisch selbst saßen die Captain und ein junger Mann, der Samantha mit einem freundlichen Lächeln auf den Lippen entgegen sah. Auf dem Kragen seiner schwarzen Uniform prangte das Symbol des Telephatenkorps. Die Inderin erhob sich, als Samantha den Raum betrat und deutete auf den freien Stuhl an ihrer Seite. "Schön, dass Sie gekommen sind, Lieutenant. Nehmen Sie doch bitte platz, dann können wir gleich anfangen. Ich darf Ihnen außerdem Petty Officer Banner vorstellen. Er ist Betazoid und wird die Untersuchung vornehmen, absolut vertraulich versteht sich, außerhalb der für die Untersuchung relevanten Fakten." Captain al Chali setzte sich wieder. "Sagen Sie uns bescheid, wenn Sie bereit sind."
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