Season 2 - GHD-BL: USS Praetorian - Wer viel weiß, stellt die richtigen Fragen

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  • Brücke der Pratorian

    Als Shuttle 1 außerhalb der Reichweite der Kurzstreckenscans der Pratorian war, sagt Devaraux:"Lt. 2-facher Impuls, lassen sie uns das Shuttle suchen!"
    T'Siro gleitet über ihre Konsole und die Pratorian bewegt sich auf der Suche nach dem Shuttle.
    Devaraux dreht sich zur Taktik: "Ens. starten sie mit einem aktiven Suchmuster, mal sehen ob wir das Shuttle finden können?"
    Der Ensign startet den Scan.
  • Brücke der Pratorian

    "ch starte den Scan Captain, das kann aber etwas dauern"

    "Wir haben Zeit Ensign, wenn sie etwas haben übermitteln sie die Daten an die Conn!"

    "Aye"

    15 Minuten später

    "Captain ich habe etwas! Ich übermittle die Daten an die CONN"

    "Steuermann wenn sie Daten haben, setzen sie einen Kurs, 3/4 Impuls!"

    "Kurs eingegeben, 3/4 Impuls"

    Die Pratorian fliegt zum eingebenen Kurs
  • Pratorian fliegt zu den angebenen Koordinaten.
    "Sir, ich empfange verschiedene Energiespitzen. Die befinden sich genau bei den eingebenen Koordinaten."
    Devaraux sieht zur Taktik.
    "Was könnte der Grund für die Energiespitzen sein?"
    "Das kann ich noch nicht sagen, vielleicht steckt unser Shuttle in Schwierigkeiten?"
    Cmdr. Schild sagt: "Gelber Alarm!"

    Gelber Alarm

    Die Pratorian erreicht die eingebenen Koordinaten.

    Ein Schiff unbekannter Herkunft hat das gesuchte Shuttle mit dem Traktorstrahl im Schlepptau

    "Sir das unbekannte Schiff hat unser Shuttle im Schlepptau!"

    "Conn öffnen sie einen Kanal!"

    Kanal offen Sir!"

    ***Unbekanntes Schiff, hier spricht Cpt. Devaraux von der USS Pratorian. Sie halten eines unserer Shuttles fest.

    Auf dem Hauptschirm der Pratorian verschwindet die Außenansicht und ein Ferengi erscheint

    ***Guten Tag Captain, ich bin Drewas derzeitiger Anführer der Freiheitsbrigarde.Das Shuttle gehört nun uns"

    Devaraux traf es wie einen Blitz, er saß wie erstarrt und ein Gedanke fährt ihm durch den Kopf. Die Freiheitsbrigarde existiert noch oder wieder?
  • ***Lassen sie augenblicklich unser Shuttle frei, sonst bin ich gezwungen alle erdenkliche Mittel gegen sie einzusetzen! forderte Devaraux

    ***Versuchen sie es Captain!

    Die Videoverbindung wurde unterbrochen.
    Das Schiff der Freiheitsbrigarde startet seinen Antrieb und verschwindet mit Warpgeschwindigkeit.
  • Cpt. Devaruax bemerkt das Verschwinden des Brigardeschiffes

    "Lt. T'Siro setzen sie einen Verfolgungskurs Warp 7!
    Lt. Siro gibt den Kurs ein.
    "Kurs gesetzt."
    "Energie!"
    T'Siros Hände gleiten über die Steuerkonsole, anschließend beschleunigt die Pratorian auf Warp 7

    Devaraux dreht sich zu Ensign Tekener, "Ens. Roter Alarm, werten sie die gescannten Daten aus und suchen sie nach potenziellen Schwachstellen!
    Sie haben Zeit bis wir auf das Schiff treffen!"

    "Aye Captain"

    12 Minuten später

    "Sir, sie sind unter Warp gegangen!"

  • Nach dieser kurzen, aber erfolglosen Exkursion kehrte die USS Praetorian zurück in den Orbit der Erde. Wieder einmal fand, diesmal aus gesundheitlichen Gründen, ein Wechsel in der Kommandoebene statt und das Flaggschiff des Geheimdienst der Sternenflotte wartete auf neue Einsatzbefehle.
  • Transporterraum -> Brücke

    Shorak materialisierte im TR der Preatorian. Auf dem Weg zur Brücke überreichte er einem Crewman seinen Rucksack, welcher ihn in sein Quartier hier an Bord bringen sollte. Dann setzte der Vulkanier mit exakt gleichlangen Schritten seine Reise durch das Schiff fort, um wenige Minuten später die Türe zur Brücke zu öffnen. An der Türe schlug er die hacken zusammen und salutierte vor dem Cpt.

    Lt. Shorak bittet um Erlaubnis an Bord kommen zu dürfen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Geheimdienst der Sternenflotte ()

  • Die Nachricht von einem baldigen Aufbruch hatte die Praetorian aus Angel Island selbstverständlich schon erreicht und so herrschte an Bord das kleinen Schiffes eine hohe Betriebsamkeit. Die schwarz uniformierten Crewmitglieder mit den grünen Abzeichen der GHD-Flotte am Kragen, eilten durch die Korridore und machten das Flaggschiff des Geheimdienst abflugbereit. Auf der Brücke zeigte der Hauptbildschirm die Silhouette des blauen Planeten, der sich langsam um seine eigene Achse drehte. Nichts deutete auf die dem Leben typische Hektik unter den dahinschwebenden, weißen Wolken hin.
    Auf dem Kommandostuhl inmitten der Brücke saß Captain Simeon Weisz, der vor kurzem erst ernannte, neue Kommandeur des Schiffes. Die grauen Haare des 66jährigen Mannes verliehen ihm ein erfahrendes Aussehen. Bevor der Captain das Wort ergreifen konnte, kam der XO des Schiffes, Lieutenant-Commander Walter Schild, auf den Vulkanier zu und sah ihn freudig an. "Ah, Lieutenant Shorak. Ich hatte mich schon gefragt, ob ich Sie noch einmal wiedersehe? Vielleicht erinneren Sie sich noch an mich. Ich war bereits unter Commander Krixor der XO auf diesem Schiff gewesen. Darf ich Ihnen Captain Weisz vorstellen?" Er deutete auf den KO, der sich soeben aus seinem Stuhl erhob und Shorak höflich zunickte.
    "Erlaubnis gewährt, Lt. Ich habe von der Mannschaft schon viel von Ihnen gehört und freue mich, mit Ihnen zusammenarbeiten zu dürfen. Wo liegt unser Primärziel?"
  • Shorak hatte nicht damit gerechnet, dass LtCmdr Schild sich so vor den KO des Schiffes vordrängen würde, nur um ihn zu begrüßen. Auf seine Frage, ob er ihn noch kenne, nickte der Vulkanier dennoch und schaute dabei freundlich drein - so freundlich ein Vulkanier eben dreinschaute: Mit dem selben leeren Blick wie sonst. Dann hob er seine rechte Hand an, nachdem der Cpt ihm die Erlaubnis erteilte an Bord kommen zu dürfen und beendete dadurch das Salutieren. Die Finger der erhobenen Hand formten sich zum vulkanischen Gruß, der an Weisz und Schild gerichtet war.

    Frieden und ein langes Leben.

    Erst als die Hand wieder neben seinem Körper ruhte, schritt Shorak weiter auf die Brücke zu, um die Distanz zwischen sich und dem kommandieren Offizier der Preatorian zu verringern.Er sah sich auf der Brücke um und ihm fiel auf, dass er zum ersten Mal hier oben war. Bisher waren alle Gespräche mit Schild oder Krixor im Operationsplannungsraum oder anderen Schiffsteilen verlaufen.

    Sobald Lieutenant Junior Grade Celí an Bord ist, fliegen wir nach Trill. Sind sie Beide über den aktuellen Stand der Mission und der Ereignisse der letzten Stunden aufgeklärt worden?
  • Der Kommandant der Praetorian nickte und hab seinem Ersten Offizier mit einem Wink zu verstehen, dass dieser sich um alles kümmern sollte. LtCmdr. Schild bestätigte und grinste noch einmal gen des Vulkaniers, bevor er sich zur CONN begab und dort mit der Vulkanierin sprach, welche die Konsole bediente. Captain Weisz indess sah zu Shorak und musterte diesen ein weiteres mal kurz, bevor er zu seiner Antwort ansetzte: "Wir haben ein Memo erhalten kurz vor Ihrer Ankunft, dass ich mit meinen Führungsoffizieren während des Fluges besprechen werde. Sie können gerne daran teilnehmen, Lieutenant Shorak." Simeon Weisz wurde kurz abgelenkt, als ein Crewman an ihn herantrat und er eine Unterschrift unter ein PADD setzte, dann wand er sich wieder an den Vulkanier. "Im Operationsplanungsraum wartet bereits CPO Jonasson auf Sie. Man sagte mir, dass Sie sich kennen. - Da Angel Island bis vor kurzem unter Abriegelung stand, gehe ich davon aus, dass Sie schnell nach Trill wollen?"
  • Operationsplanungsraum

    Exakt. Es ist bereits viel Zeit verstrichen und wir wissen noch nicht genau, wonach wir auf Trill suchen müssen. Fest steht jedoch, dass die Reise nach Trill die einzig logische Entscheidung ist, die einer hohen Wahrscheinlichkeit als Ziel vorweisen kann.

    Nun war es Shorak, der Unterbrochen wurde, als der Crewman, dem er seinen Rucksack anvertraut hatte an ihn herantrat und ihm durch ein Nicken zu verstehen gab, dass alles wie gewünscht erfolgte. Dann verschwand der junge Unteroffizier und verichtete wieder sein Tagewerk.

    Ich werde mich jetzt in den Operationsplannungsraum begeben. Bitte informieren Sie mich, sobald wir den Orbit verlassen und bevor sie das Gespräch mit ihrer Crew führen wollen, Cpt.

    Er wartete auf eine Bestätigung und wendete sich dann ohne zu zögern dem Operationsplanungsraum zu. Diesen betratt er nach wenigen Minuten.

    CPO.

    War die kurze Begrüßung an Jonasson.

    Haben Sie bereits Informationen über Kontaktpersonen von LtCmdr. Gassimov erhalten?
  • Operationsplanungsraum

    In dem Operationsplanungsraum hatte sich im Vergleich zum Vorjahr kaum etwas geändert. Eine Konsole an der rückwärtigen Wand war ausgetauscht worden. Ein Vorteil des GHD gegenüber der regulären Flotte war die ständige Verfügbarkeit über die neusten Technologien, wofür die Mitarbeiter allerdings im Vergleich zur Flotte mehr leisten und aufgeben mussten.
    Ein weiterer vertrauter Anblick war der CPO, der auf einem der schmalen Stühle in dem nur mäßig beleuchteten Raum saß und sich erhob, als der Vulkanier eintrat. Jonasson salutierte kurz und lächelte dann freundlich. "Es ist schön, Sie wiederzusehen, Sir." Nach dieser kurzen Begrüßung, von der er ausging, das Shorak ihr kaum eine Bedeutung zumaß, deutete er auf den Hauptbildschirm an der Wand, der sich nach einem Druck auf die Konsole vor ihm erhellte und eine Reihe von Informationen ausgab. Der CPO trat vor den Bildschirm und erläuterte die Fakten: "Wir haben einmal die Familiendaten der Turons ermitteln können, die nachweislich der Familienstamm des Symbionten Turion sind. Was ein einzelner Buchstabe doch für Ärger machen kann. Jedenfalls sind die Eltern bereits verstorben, aber wir haben eine Schwester gefunden, unvereinigt, die mit ihrer Familie auf Trill lebt." Auf dem Bildschirm erschien das hübsche Gesicht einer mittvierziger Trill. "Ihr Name ist Adryenne Hiresi. Sie zu finden wird kein Problem sein. Schwieriger wird es bei dem Ausbilder aus der Symbiosekommission. Erstaunlicherweise sind viele der Betreffenden schon verstorben, den Akten nach eines natürlichen Todes durch Krankheit, jedoch in Anbetracht der Umstände gebe ich darauf nicht viel. Wir haben aber noch einen Eremiten. Einen vereinigten Trill namens Hennor Jotes. Den letzten Angaben nach lebt er irgendwo in den Bergen südlich der Haupstadt. Es wird schwierig, ihn aufzutreiben. Wir könnten natürlich die örtlichen Behörden informieren, aber seinem psychologischen Profil nach wird ihn das vielleicht endgültig vertreiben, Sir."
    Der CPO ließ den Vulkanier die Daten einen Moment verarbeiten. "Wie geht es Ms. Celí?"
  • Operationsplanungsraum

    Wie es Ltjg Celí ist mir derzeit unbekannt. Ich weis jedoch, dass sie ebenfalls an Bord kommt, auch, wenn sie die erste Zeit auf der KRankenstation verbringen wird. Die letzten Stunden waren anstrengend für sie.

    Shorak musterte die Dateien auf dem Schirm und versuchte jeden einzelnen Block als solchen zu betrachten.

    Turion will "zurück zur Quelle". Was das bedeutet verschließt sich bisher noch jeglicher Logik, die ich aufbringen kann. Die Familie wäre ein solcher Anhaltpunkt... Was wissen wir über den Einsiedler? Warum steht er auf der Liste?
  • Stumm stand Anastasia am Fenster und blickte hinaus in die Sterne, welche langsam am Schiff vorbeizogen. Die Defiant-Klasse hatte nur ein paar wenige Fenster. Der Großteil der Außenhaut waren von Panzerung überzogen und viele Bereiche gar nicht direkt zugänglich. Eigentlich war es ein fliegender Sarg, den man soweit aufgerüstet hatte, wie es ging. Durch die Modifikationen speziell für den Geheimdienst war es nun ein fliegender Sarg mit Augen und Ohren. Aber das interessierte sie nicht im geringsten, eigentlich interessierte sie nicht mal der Ausblick - viel zu sehen gab es ohnehin nicht. Aber das Vorbeiströmen der Lichter hatte eine angenehme, beruhigende Wirkung und hatte beinahe etwas übernatürliches an sich. So blickte sie tagträumend in die Leere. Die Ruhe hier an Bord war ebenfalls angenehm, lediglich etwa 40 Seelen im Umkreis von Milliarden von Kilometern. Es half ihr ihre Beherrschung zu finden, was im Moment nicht einfach war. Sie fand kaum schlaf und die wenigen Stunden, die sie doch schlief waren unruhig, von Machtmahre geprägt und wenig erholsam. Sie hatte eine Anzahl von Medikamenten verschrieben bekommen, aber was sie nicht direkt verabreicht bekommen hatte hatte sie nicht genommen. Einen wirklichen Grund hatte sie sich nicht bewusst gemacht ... außer, dass sie es nicht wollte. Ihren Kommunikator hatte sie im Quartier gelassen, auch wenn dies gegen das Protokoll verstieß. Sie wollte hier nicht gestört werden. Und sie konnte sich auch nichts vorstellen, was so dringlich wäre, dass man gerade sie jetzt sofort erreichen musste; die Praetorian befand sich tief im Raum, es würde noch Wochen dauern, bis sie Trill erreichten.
    Shorak hatte sie vor einigen Stunden noch einmal selbst zu den Ereignissen und ihrer Einschätzung befragt. Sie hatte damit gerechnet und sich entsprechend vorbereitet gehabt. Sie hatte sich zusammengerissen, versucht so gefasst und wohlauf zu wirken, wie möglich, und versucht seine Fragen so gut wie möglich zu beantworten, wozu sie sich sogar alles noch einmal bewusst gemacht hatte. Sie war sich nicht sicher, ob sie weiter ein konstruktiver Teil dieser Untersuchung war oder sein konnte - so war es nun an Shorak. Im Anschluss an die Befragung hatte sie fast eine Stunde weinend in Bett gelegen. Es war nun alles ein paar Tage her, aber der Abstand machte es nicht besser. Es mehrten sich eher die Zweifel.
    Immer wieder hatte sie die Ereignisse revue passieren lassen, und ihr Selbsturteil war vernichtend. Sie hatte sich naiv, fahrlässig und unprofessionell verhalten. Sie hatte die Kontrolle über die Situation verloren gehabt. Sie hatte die Kontrolle über sich selbst verloren gehabt. Ihr Versuch dem allem zuvorzukommen war schließlich damit geendet, dass sie bewusstlos auf dem Boden lag. Professionalität sah anders aus. Das Verständnis, das man ihr entgegenbrachte, konnte sie nur bedingt nachvollziehen. Sie hatte sicherlich an Integrität verloren. Wenn sie schon mitten im Hauptquartier des Geheimdienstes zusammenbrach, weil eine Person getötet wurde und eine andere verhört; wer würde das Risiko eingehen sie auf eine Außenmission zu schicken, wo alles mögliche passieren konnte. Jules de Monterau hatte ein paar Worte darüber verloren in der Art, wie er es meistens tat. Sie hatte einige Dinge ignoriert, welche sie in der Ausbildung gelernt hatte. Sie hatte sich dazu überumpeln lassen und am Ende schlicht weg die Situation unterschätzt.
    Im Rückblick waren die Dinge so klar zu erkennen. Aber, dass sie hier an Bord war, bedeutete, dass sie immer noch wichtig für die Operation war - als Beraterin oder Analystin. Sie würde sich zusammenreißen. Turon musste aufgehalten werden.
    "Das menschliche Gehirn ist nicht geschaffen, rationale Prozesse zu veranstalten, sondern das Überleben eines Organismus zu bewirken." - Karl Steinbuch
  • Operationsplanungsraum

    CPO Jonasson sah zusammen mit dem Vulkanier noch einmal auf den großen Bildschirm und vergrößerte das Bild des Einsiedlers. Er hatte lichtes, graues Haar und ein weiches Gesicht mit hervorstechend grünen Augen. Die Punkte entlang seiner Schläfe waren nur dünn gesät und ließen ihn zusammen mit dem vielen Falten noch älter wirken, als er eigentlich war. Insgesamt wirkte er vielmehr wie ein freundlicher Großvater, denn ein Eremit, welcher sich der Gesellschaft entzogen hatte. Der CPO sah den Mann einige Momente an und hing scheints seinen Gedanken nach, bis er sich wieder in die Realität zurückriss und sich an Shorak wand.
    "Wie Sie vielleicht wissen, erhalten junge vereinte Trill eine Art Mentor innerhalb der Reihen der Symbiosekommission, welcher sie nach der Vereinigung noch einige Zeit begleitet. Hennor Jotes war zweimal für den Symbionten Turion - oder Turon - verantwortlich, Sir. Er wird den Symbionten vllt. am Besten kennen, sofern das bei so einem Wur..", Jonasson unterbrach sich kurz und hustete schnell, bevor er fortfuhr, "..Lebewesen möglich ist, Sir."

    <<< Zeitsprung >>>

    Brücke

    Einige Wochen später erreichte die USS Praetorian den Heimatplaneten der Trill und ging dort in einen hohen Orbit. Das Flaggschiff das GHD war nicht das einzige Föderationsschiff im System, doch schien es fast, als ob die anderen Schiffe eine Art Abstand zu ihm einnehmen würden, wenn dies auch nur Einbildung sein konnte. In einem geostationären Orbit kreiste die Prätorian über dem Zielgebiet. Die Nacht war vor einigen Stunden hereingebrochen und zahlreiche Lichter der Städte und Orte erzeugten ein leicht glimmendes Muster auf der dunklen Oberfläche.
    Auf der Brücke des Schiffes stand Captain Simeon Weisz zusammen mit seinem XO und musterte die Silhouette des Planeten. "Denken Sie, das diese sogenannte Quelle hier ist?" Der LtCmdr. zuckte mit den Schultern. "Ich weiß es nicht, aber ich hoffe nicht." Eine Augenbraue im Gesicht des Kommandanten glitt nach oben. "Wieso? Macht es einen Unterschied ob Till oder ein nackter Mond?" Walter Schild nickte. "Ja, Sir. Einen emotionalen Unterschied."

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  • Shoraks war inzwischen auf die Brücke gekommen und lauschte schweigend dem Gespräch der beiden Kommandooffizieren. Erst als sie fertig waren mischte er sich in die Unterhaltung ein.

    Das Wohl vieler wiegt schwerer als das Wohl weniger, oder eines Einzelnen. Ich werde mir nicht ausmalen, was passieren könnte, wenn wir scheitern
  • Captain Weisz wand sich herum, ebenso wie sein XO, als die kräftige Stimme des Vulkaniers durch den Kommandoraum erklang. Auch viele der anderen Crewmitglieder sahen kurz zu Shorak, bevor sie wieder ihrer Arbeit nachgingen. Ein schmales Lächeln glitt über die Lippen des Kommandanten, bevor er antwortete: "Die Worte eines wahren Vulkaniers, Lieutenant. Aber ich denke Sie stimmen mir zu, wenn ich sage, dass wir nichts ausmalen wollen sondern Ergebnisse zu erzielen gedenken. Wir haben bereits die Koordinaten für den Transport vorliegen. Ich schlage vor, dass mein erster Offizier Sie begleitet. Ms Celí möchte ich ungerne einem Außenteam zusprechen, auch wenn es sich nur um Trill handelt. Sicherheitskräfte oder andere Verstärkungen obliegen ebenfalls Ihrer Entscheidung."
    Der Captain wand sich wieder dem Hauptbildschirm zu. "Sie sollten unverzüglich aufbrechen, sobald Sie bereit sind."
  • Natürlich wollen wir Ergebnisse erzielen, Sir. Aber eben für diese sind Emotionen vollkommen ohne Belang. Dieser Fall, wie jeder Andere auch, ist ein Zusammenspiel von Konstanten und Variablen, die sich am Ende zu der einzig logischen Lösung zusammenfügen lassen. Fomeln und Gleichungen sind unser Weg zu dieser und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass wir sind ganz Nahe an dem Ergebnis sind, was sie sich erhoffen, Sir.

    Shorak musterte nocheinmal den Planeten vor sich auf dem HS und nickte dann Schield zu.

    Wir nehmen nur einen Sicherheitsoffizier mit. Je weniger Aufsehen wir erregen, umso leichter wird unsere Aufgabe zu erfüllen sein. Welche Koordinaten liegen uns vor?
  • Der XO der Praetorian nickte kurz auf die Anweisung des Vulkaniers hin und gab Ensign Julia Tekener, der Sicherheitschefin und Taktikerin mit einem Wink zu verstehen, dass Sie sich darum kümmen sollte. Die junge Terranerin ließ ihre Hand sofort zum Kommunikator schießen und setzte sich mit einem Mitglied ihrer Abteilung in Verbindung. Anstelle diesen jedoch in den Transporterraum zu beordern, forderte sie einen Vertreter auf die Kommandobrücke und erhob sich selbst von ihrem Platz. Ihr Blick traf kurz den des Kommandanten sowie LtCmdr. Schild's. Beide verstanden, dass die Ensign sich der Sache persönlich anzunehmen gedachte. Ein kurzes Nicken seitens der beiden Männer bestätigten ihr das Vorhaben. "Die Ausrüstung wird im Transporterraum zur Verfügung gestellt werden, Sir. Ich begleite Sie persönlich."
    Walter Schild lächelte kurz zu der Frau hin und wand sich dann wieder an Shorak. "Wir haben die Koordinaten von dem Sitz der Familie des Wirtes, sowie den ungefähren Aufenthaltsortes des Eremiten, der einst Mitglied der Symbiosekommission war. Die Schwester, Ms. Hiresi ist unter Vorwand gebeten worden, zuhause zu bleiben. Mr. Jotes allerdings verfügt über keine Kommunikationsmittel. Es wird wohl notwendig sein, ihn vor Ort zu suchen. Die Entscheidung liegt bei Ihnen, Mr. Shorak."
  • Brücke -> Transporterraum

    Ich gehe davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit auf mehr Infomrationen auf dem schwierigeren Wegen höher ist. Deshalb werden wir erst Mr. Jotes aufsuchen und unser Wissen im Bedarfsfall bei der Schwester Turons erweitern.

    Shorak nickte der jungen Ens zu, als er die Informationen von ihr erhielt und machte sich dann auf zum TR1, wo er auf die anderen Beiden wartete und dort die Ausrüstung entgegennahm. Ein Verkleiden war in seinen Augen nicht notwendig und so war das team schließlich bereit zum Beamen.
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