Season 2 - GHD-BL: Unendliche Weiten

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  • Orbit von Romulus

    Samantha war niedergeschlagen. Entweder es war jemand schneller gewesen, oder die Romulaner hatten vernichtend zugeschlagen. Sie waren zu lange zu weit vom Hauptquatier entfernt gewesen um aktuelle Daten zu bekommen. Sie hatte bereits die Entscheidung für den Rückzug getroffen, und alle 3 waren dabei gewesen sich zu überlegen, wie sie das am geschicktesten Anstellen würden als der Ruf reinkam.
    Samantha sah zu Habel
    "Spielen Sie die Nachricht ab."
    Was konnte das sein? Ein lange verschollener Agent? Ein Trick der Romulaner? Was immer es war, sie hatten momentan nichts zu verlieren. Und die Neugierde überwog die Vorsicht.
  • Orbit von Romulus

    Der Lieutenant ließ seine Finger über die Konsole gleiten und runzelte dann die Stirn. Er sah sich die Daten vor ihm auf dem Bildschirm nochmal an und blickte dann zu Samantha. "Ma'am, der Ruf enthält lediglich einen Datensatz. Nach Entschlüsselung beeinhaltet er einen Satz Transportkoordinaten. Die Auswertung läuft, aber da der Computer die Koordinaten bereits in Reichweite vermeldet, muss es sich um einen Ort auf Romulus handeln. Ich würde sogar spontan Ki Baratan vermuten, die Hauptstadt."
    Man sah dem Agenten deutlich sein Misstrauen gegenüber der Nachricht an. Indessen wand sich die Remanerin herum und warf ebenfalls einen Blick auf die Daten, während sie den GHD-Code noch einmal prüfte. Wieder gab der Computer diesen als alt, aber weiterhin weder als enttarnt noch als falsch an. Plötzlich sah der Lt. auf. "Wie ich vermutet hatte, Ki Baratan, Ma'am. Und es hängt doch noch eine Audionachricht an, wenn auch stark verzerrt. Ich spiele ab."
    Ein leises Rauschen erfüllt die Kabine und dann knackte es, während eine Stimme, die fast schon maschinell klang oder an die Borg erinnerte, wenn auch nur von einer Quelle oder Person ausging, verkündete: "Treffen Sie mich, bald."
  • Orbit von Romulus

    Samantha runzelte die Stirn und sah die beiden an.
    "Transportkoordinaten und eine verzerrte Stimme die da sagt: Treffen sie mich bald. Vertrauenserweckend ist was anderes."
    Sie dachte kurz nach.
    "Wir sind so weit gekommen, ich will nicht zurück ohne wenigstens etwas erreicht zu haben. Und wir sind vom Geheimdienst. Wenn wir nur vertrauenserweckenden Details nachgehen würden, wären wir Biologen."
    Sie stand auf und ging zur Transporterplattform.
    "Halten Sie mich erfasst und einen Kanal offen. Sobald ich ihnen das Codewort gebe beamen Sie mich und gehen Sie auf Warp in Richtung Föderation. Und jetzt beamen Sie mich runter. Energie."

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  • Katakomben unter Ki Baratan

    Samantha rematerialisierte wenige Augenblicke, nachdem sie ihre beiden Begleiter noch hatte Nicken sehen, in einem aus grob behauenem Stein geformten Tunnel. Der Boden bestand aus modrigen Holzleisten, die sich mit Wasser vollgezogen hatte und bei jedem Schritt ein geräuschvoll eine braune Flüssigkeit ausspien. Die Wände waren feucht, stellenweise von Moos und Flechten bläulicher Farbe bedeckt. Abgestandene , kalte Luft machte das Atmen schwer und gab einen Hauch dessen preis, wie alt diese Anlage sein musste. Wenn die junge Frau ihre Arme ausstreckte, würde sie die gegenüberliegenden Wände gleichzeitig berühren können und auch die Decke konnte einem groß gewachsenen Menschen Probleme machen.
    Einige Meter vorraus erweiterte sich der Tunnel zu einer größeren Halle. Zahlreiche kleine Gänge gingen von ihm ab und verschwanden in der Dunkelheit. Nur spärlich wurde die ganze Umgebung beleuchtet von einer Standlampe, die mittig auf einem Podest mittig der Halle stand. Ihr Lichtkegel war auf Samantha gerichtet, sodass sie die hinter der Lampe stehenden Person nur mehr als Umriss warnehmen konnte. Sie war groß gebaut, hatte breite Schultern und trug einen langen Mantel, der bis zum Boden fiel. Die Stimme war tief und basslastig, eindeutig einem Mann zuzuordnen, als er sprach: "Treten Sie näher. Dies ist keine Falle, dessen können Sie sich sicher sein, aber ich muss mir ebenfalls sicher sein, dass für mich das gleiche gilt. Wie ist Ihr Name? Und ich meine nicht Ihre Tarnidentität."


    Handelschiff/Ki Baratan

    Verena waren mehrere Möglichkeiten geblieben. Sie konnte kooperieren oder aber die Crew vollständig ausschalten. Es lag in der Natur der Geheimdienstagentin letzteres zu wählen. Romulanern konnte man nicht trauen. Das war ein Leitsatz noch aus ihrer Ausbildung in der Akademie von Angel Island und hatte sich tief eingeprägt. Selbst nach den Erfahrungen im Dominionkrieg und einigen gemeinsamen Einsätzen mit dem Tal'Shiar, verweigerte die Führung des GHD weiterhin, diesen Satz aus den Lehrbüchern zu streichen, wobei er inzwischen eine kleine Wandlung erhalten hatte, um den im Geheimdienst selbst arbeitenden Romulanern Rechnung zu tragen: Dem romulanischen Sternenimperium konnte man nicht trauen.
    Es war ein leichtes gewesen, die Mannschaft des Schiffes zu überwältigen. Verenas Ausbildung hatten sie nichts entgegenzusetzen. Bereits kurz nachdem die Rettungskapsel aufgenommen worden war, setzte der Frachter einen neuen Kurs und verschwand in den Weiten des Alls, mit Ziel Richtung des Föderationsgebietes.
    Das Einzige, was sich in diesem Moment Verenas Kalkül und Wissen entzog, war das schmale Lächeln auf Admiral Jerols Gesicht, der in seinem Büro hoch über der Hauptstadt des romulanischen Imperiums in einem großen Stuhl saß und die Hände gefaltet hielt. Zugegeben, sie war jemand anderes, aber das Gesicht und das Verhalten, das Feuer in den Augen war das gleiche gewesen. Vielleicht würde er es eines Tages bereuen, aber ein Teil, der überwiegende Teil, war froh, das Taris/Verena nach Hause zurückkehren würde. Jerols Blick fiel auf die Liste auf seinem Schreibtisch. Kolonnen aus Namen. Exitor III hatte auch etwas gutes..., für ihn. In den kommenden Tagen würden eine Menge Leute das letzte Mal einen Sonnenaufgang über Romulus gesehen haben und der Tal'Shiar gehörte dann endgültig ihm. Das schmale Lächeln wurde eiskalt...

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  • Katakomben unter Ki Baratan

    Samantha sah sich kurz um und hielt sich dann die Hand etwas über die Augen. Das Licht blendete logischerweise und machte es ihren Augen schwer sich an die Dunkelheit anzupassen. Die Luft war modrig und schwer und sie hatte anfangs leichte Schwierigkeiten ihre Atmung entsprechend anzupassen.
    Als die Stimme sie aufforderte näher zu treten bewegte sie sich langsam 2 Schritte und blieb dann stehen.
    Sie nahm ihre Hand von den Augen weg, und streckte ihre Hände offen zur Seite. Das Licht ließ ihre Augen blinzeln.
    "Wie und womit sollte ich Ihnen hier eine Falle stellen? Und wie kann ich Ihnen Vertrauen, dass es sich bei Ihnen nicht um einen handelt?"
    Die Frage war legitim, alles an dieser Situation war Schleierhaft und bevor Samantha Ihre Identität preisgab musste Sie mehr Infos haben.
    Sie musste ihm jedoch etwas entgegen kommen.
    "Ich bin ein weiblicher Mensch, und die Tatsache dass ich von einem getarnten Schiff hier unter die Hauptstadt des Romunlanischen Imperiums gebeamt wurde,
    sollte Ihnen einen Hinweis geben, für wen ich arbeite."
  • Katakomben unter Ki Baratan

    Eine Weile schwieg die Gestalt hinter dem Scheinwerfer. Das summende Geräusch eines Tricoders erklang, der eindeutig romulanischer Bauart zuzuordnen war. Schließlich deutete ein leises "Klack" darauf hin, das der Mann den kleinen Scanner zuschnappen lies. Mit schnellen Schritten trat er nach vorne und blieb zwei Meter vor der Agentin stehen. Nun konnte Samantha erkennen, dass es sich bei dem Mann um einen Romulaner handelte. Der lange Mantel entpuppte sich als Teil einer zivilen Toga, wie sie auf Romulus nicht unüblich war. Ein beruhigendes Lächeln lag auf den kantigen Gesichtszügen des Mannes. Das schwarze Haar trug er ungewöhnlich kurz für einen Romulaner, dennoch hatte es die typische Pilzform, die seit Ewigkeiten eine Dauermode auf Romulus zu sein schien. Demonstrativ steckte er den Handscanner weg und musterte Samantha, nickte dann anerkennend. "Die plastischen Chirurgen auf Angel Island haben nicht nachgelassen, eher ihre Handwerkskunst noch verfeinert. Ich könnte Sie nicht von einer Romulanerin unterscheiden."
    Er streckte die Hand unter dem Mantel hervor und hielt sie Samantha entgegen. "Mein Name ist Keith Purcell. Willkommen in Ki Baratans ehemaligen Abflussschächten." Ich lachte kurz. "Ich arbeitete für den GHD wie Sie, vor vielen Jahren. Ich sollte den zivilen Nachrichtendienst auf Romulus infiltrieren, kam allerdings nie über einen kleinen Beamten hinaus. Mit der Zeit gewöhnt man sich an das Leben hier, insbesondere, wenn man eine Frau kennen lernt." Der Mann grinste einen Moment breit, bevor er wieder ernst wurde. "Ich bin mehr der Familienvater, Beamte und Romulaner Takaram Solius als ein Mensch und ich möchte, dass dies so bleibt, ich hoffe, das können Sie nach vollziehen?"
    Der Mann sah Samantha abwartend an. Man konnte sehen, dass er noch immer ein wenig angespannt und nervös wirkte, trotz seines offenen Verhaltens.
  • Katakomben unter Ki Baratan

    Samantha hatte vieles erwartet. Das jedoch nicht. Sie sah den Mann an und nahm ihren eigenen Trikorder zur Hand. Sie scannte ihn offen und steckte ihn dan zurück in den Holster.
    Sie schwieg während Sie ihm zuhörte und musste sich eingestehen, dass sie ihn menschlich verstehen konnte, beruflich jedoch nicht. Ein Agent der mit dem 'Feind' so vertraut ist, dass er die eigene Identität bereit ist aufzugeben, stellt eine Gefahr für den Geheimdienst dar. Immerhin hatte er Zugangscodes, und könnte ein Gegenspion werden. Samantha war dem Mensch/Romulaner eher mistrauisch gegenüber eingestellt, ließ sich das jedoch nicht anmerken.
    Sie nahm die Hand. "Lt Samantha Evans. Warum bin ich hier?"
    Sie weiss das dies klar auf den Punkt gesprochen war, aber es füllte sie etwas mit unbehagen hier zu sein.
    "Und wie sicher sind wir hier unten?"
    Seine Fähigkeiten waren erst mal in Frage zu stellen, wenn er es nicht geschafft hatte sich gemäß seines Auftrages zu verhalten.
  • Katakomben unter Ki Baratan

    Der Mann, welcher sich als Keith Purcell vorgestellt hatte, sah sich in dem grottenähnlichen Raum um und ging einige Schritte, vollzog dabei eine umfassende Geste. "Diese Kanäle sind über ein Jahrhundert alt. Seit Ewigkeiten war niemand mehr hier, außer mir." Er lächelte kurz. "Die wenigsten Romulaner interessieren sich für Geschichte, sie sind mehr an der Gegenwart und der eigenen Bereicherung interessiert, - solange sie dem Imperium nicht schaden, versteht sich. Aber ich fand die Archäologie schon immer interessant und dieser Ort erzählt eine Geschichte. Vor allem eine Geschichte von Geheimnissen. Und mit diesen habe ich sozusagen hautnah zu tun, Lieutenant Evans. Schließlich bin ich auf Romulus ein lebendes Geheimnis, wenn ich das auch schon fast vergessen habe."
    Der hochgewachsene Mann schwieg einen Moment wie nostalgisch, dann straffte er die Schultern und zog einen sorgfältig zusammengefalteten Zettel aus weißem Papier aus seiner Tasche. "Sie sind hier, weil ich Ihnen etwas geben möchte. Ich weiß nicht genau, was es bedeutet, aber ich denke, auf Angel Island sollte man sich das ansehen. Ich fand diese Notiz auf einem romulanischen Frachter in einem der Kleidungsspinde. Unter normalen Umständen hätte ich es für eine Kritzelei gehalten, aber die Crew des Schiffes, bestehend aus 23 Romulanern, wurde ohne Ausnahme tot aufgefunden. Und...", er schluckte heftig und erzitterte kurz, "... man hat sie gehäutet. Ein furchtbarer Anblick sage ich Ihnen."
    Keith/Takaram faltete den Zettel auseinander und reichte ihn Samantha.

    [Blockierte Grafik: http://img159.imageshack.us/img159/3373/pysymbolyh2.jpg]

    Unter dem Symbol waren in feinster Handschrift mehrere Sätze niedergeschrieben. Verschiedenste Sprachen und Zeichen waren dafür verwendet worden. Die obersten beiden konnte Samantha auf Anhieb entziffern. Es war einmal in romulanisch und terranisch derselbe Satz: "Ich lade Sie hiermit herzlich ein."
    Keith/Takaram räusperte sich. "Romulanisch, terranisch, klingonisch, tzenkethisch, tholianisch, cardassianisch und in der Sprache der Breen. In jeder Sprache steht das gleiche darunter. Der Frachter flog eigentlich Material für den Tal'Shiar. Es war reiner Zufall, dass meine Behörde früher auf das treibende Schiff gestoßen ist. Ich nehme an, dieser Zettel ist an den Tal'Shiar selbst adressiert. Was immer es auch bedeutet, es schaudert mich wenn ich an den Anblick der Crew zurück denke."
    Der große Mann ging wieder auf den Scheinwerfer zu und lehnte sich gegen einen Stein. "Ich habe diesen Zettel jetzt schon vier Monate, komme aber nicht dahinter, was dieses Symbol bedeutet soll, ob es überhaupt eine Bedeutung hat. Aber ich habe noch mein altes Kommunikationsgerät aus dem GHD-Bestand. Ich dachte, ich könnte es irgendwann gebrauchen, was sich als richtig erwiesen hat. Es war anzunehmen, dass der GHD früher oder später hier wieder auftauchen würde. Das es so schnell ging, hat mich allerdings überrascht. Jedenfalls denke ich, auf Angel Island wird man damit vielleicht etwas anfangen können. Zumindest brauche ich mir nicht mehr den Kopf zu zerbrechen." Er lächelte wieder einen Moment freundlich. "Das ist alles, was ich von Ihnen möchte, Lt. Evans."
  • Katakomben unter Ki Baratan

    Samantha nahm den Zettel in die Hand und sah ihn sich an.
    Sie war kaum merklich kurz zusammengezuckt, als er von der Häutung erzählt hatte. Sofort schossen Ihr einige Fragen durch den Kopf. Wer macht sowas? Was soll die Nachricht bedeuten? Zu was wird eingeladen? Wieviel Schiffen der Föderation ist schon soetwas ähnliches passiert?
    Sie sah erneut auf die Nachricht, aber das half ihr nicht viel. Sie war Sicherheitsoffizierin und Verhörspezialistin, aber keine Kryptologin.
    Samantha steckte den Zettel ein und sah dann zu dem Mann.
    "Da ich der erste Kontakt zum GHD seit Jahren bin, muss ich ihnen hiermit eine Frage stellen? Wo schlägt ihr Herz?"
    Immerhin hatte Sie die Befugniss ihn von seinen Diensten zu entbinden, sollte er das wollen, oder Sie für richtig halten...
  • Katakomben unter Ki Baratan

    Der große Mann sah Samantha ohne eine Spur von Zweifel an. "Mein Herz schlägt hier, für meine Familie. Ich weiß, worauf Sie hinaus wollen und ich kann es absolut nachvollziehen. Immerhin war ich auch mal voller Ideale ein Agent für die Sternenflotte. Es war eine große Zeit voller noch größerer Taten, aber ich werde alt. Seien Sie versichert, dass ich die Föderation oder den GHD niemals verraten werde. Mein Herz schlägt nicht für Romulus oder das Imperium, eher im Gegenteil. Ich möchte nur bei meiner Frau bleiben und sehen, wie meine Kinder aufwachsen." Keith lächelte plötzlich, aber es lag eine Spur Bedauern darin. "Eigentlich sind es gar nicht meine Kinder. Sie werden verstehen, dass ich mit meiner DNA keine romulanische Frau schwängern kann, ohne das alles auffliegt. Sie sind adoptiert, aber dennoch... meine Kinder."
    Er atmete tief durch. "Tun Sie, was Sie für richtig halten, Lieutenant. Wichtig ist, dass dieser Zettel in Hände gerät, die ihn verstehen können."
  • Katakomben unter Ki Baratan

    Samantha dachte kurz nach.
    Ein Agent im Herzen von Romulus mit einer Romulanerin verheiratet und mit dem Wunsch und Willen dort zu bleiben...Alleine das Wissen das er hatte war Grund genug für eine Liquidierung. Aber sie hatte Mitleid. Auch wenn es in ihrem Leben nicht mehr gab als den GHD bisher konnte sie seine Haltung und Lage dennoch gut verstehen.
    Sie zögerte.
    Ihre Befehle in einer solchen Situation sind klar. Jedoch decken sich diese weniger mit dem was sie als Mensch tun würde. Außer seinem Wissen und dem alten Kommunikationsgerät, gab es warscheinlich nichts was dem Mann übrig geblieben war vom GHD. War sich der GHD überhaupt bewusst das dieser Agent noch lebte?
    Da kam ihr ein Geistesblitz.
    "Ich kann Sie verstehen. Aber Sie kennen sicher die Befehle in einer solchen Situation. Sie bringen mich damit gewissermaßen in eine Zwickmühle. Egal wie ich mich entscheide, es ist nicht richtig. Lasse ich Sie gehen, und egal was Sie mir jetzt sagen, besteht immer die Gefahr das Sie ihr wissen für Romulus und gegen die Föderation einsetzen. Und sei es nur zum Schutz ihrer Frau und Kinder. Führe ich die Befehle aus, dann werde ich meines Lebens nicht froh, da ich grundlos einer Familie den Vater genommen habe. Es sei denn...."
    Sie ging einen Schritt auf Sie zu.
    "Wie gewillt sind Sie ihr Leben als Mensch komplett aufzugeben? Wenn ich dem GHD berichte das ich Sie Tod gefunden habe, bei sich nur den Kommunikator und den Zettel. Dann ist ihr Leben als Agent vorbei. Ihr Leben als Mensch vorbei..."
  • Katakomben unter Ki Baratan

    Der große Mann sah Samantha einen Moment unverwandt an, bis er begriff, worauf sie scheints hinaus wollte. Er griff in eine Innentasche seiner Kleidung und zog den kleinen Kommunikator heraus. Es war ein älteres Modell, wie man sofort sah. Einige Momente betrachtete er das Gerät in seiner Hand und strich über die goldene Oberfläche, als nähme er Abschied von einem vergangenen Lebensabschnitt. Dann streckte er den Kommunikator der Agentin entgegen und nickte. "Wenn ich diesen Ort wieder verlasse, werde ich nicht mehr der sein, der ich mal war. Ich verstehe Sie vollkommen. Und ich danke Ihnen schon jetzt für Ihr Verständnis."
    Keith Purcell lachte und fuhr sich dann durch die schwarzen Haare. "Ich würde mein Todesauschreiben ja zu gerne sehen. Und vermutlich meißeln sie meinen Namen in einen Stein im Garten des Octogon und versenken diesen in dem Fluss dort. Müssen Sie einmal drauf achten. Wer im Dienst fällt, wird dort verewigt. Als junger Mann hatte ich gehofft, dass mein Name dort mal stehen würde. Ich hätte nicht gedacht, dass es so kommen würde, aber ich bin doch froh darüber."
  • Katakomben unter Ki Baratan - Orbit von Romulus

    Samantha nahm den Kommunikator und steckte auch diesen ein. Sie sah dem Mann tief in die Augen.
    "Damit sind Sie jetzt Tod. Und Tote reden nicht. Lassen Sie sich eins gesagt sein. Wenn ich diesen Bericht abgebe, und sie doch wieder auftauchen, dann ist auch mein Leben vorbei. Ich gehe hierbei ein unkalkulierbares und hohes Risiko ein. Sollten Sie also jemals wieder auftauchen, dann sorge ich dafür das sie das bitterst bereuen werden. Und glauben Sie mir das betrifft dann auch ihre Familie."
    Sie ließ den Blick noch eine Weile haften und lächelte dann
    "Ich wünsche Ihnen alles gute und danke für die Info. Leben Sie lange und in Frieden."
    Sie gab dem Mann die Hand und tippte dann auf ihren Kommunikator.
    ***"Beamen Sie mich hoch."
    Kurz darauf fand sie sich auf dem Scout wieder und ging zurück zu Ihrem Platz.
    "Setzen Sie Kurs nach Angel Island, maximum Warp."
  • Orbit von Romulus

    Die Remanerin T'Remara sah Samantha einen Moment verdutzt an, als diese sich ohne weitere Erklärungen auf dem Kommandostuhl niederließ und warf Lt. Habel einen erstaunten Blick zu, bevor sie sich wieder an die Arbeit machte. Der Lieutenant indes sah zu der Teamleiterin und öffnete den Mund, nahm aber an, dass sie von sich aus sprechen würde, wenn es etwas gäbe, was die beiden Offiziere zu interessieren hätte. Mit einem Schulterzucken, aber nur mäßig befriedigt in seiner Neugier, wand er sich der CONN zu und programmierte einen Kurs ein.
    Der Scout nahm Fahrt auf und steuerte die Rendez-Vous Koordinaten an, die bereits vor Beginn der Mission bekannt gegeben worden waren und wo das Team erwartet wurde.

    Mission beendet, doch ein kleiner Zettel schlägt ein neues Kapitel auf...
  • <<< Operation Wurmloch >>>

    Konferenzraum

    Die USS Leviathan NCC-69343, das Schiff der GHD-Sicherheitskräfte, war bereits vor einigen Tagen mit Höchstgeschwindigkeit aus dem Solsystem aufgebrochen. In höchster Eile hatte man ein Sondereinsatzkommando der Sicherheitskräfte an Bord geholt, sowie einige weitere Spezialisten. LtCmdr. Gassimov, die Leiterin der Mission Privacy, welche sich mit den katastrophalen Ereignissen im vergangenen Jahr beschäftigte, hatte dem Schiff persönlich den Befehl erteilt, sich schnellstmöglich in Richtung Deep Space Nine auf den Weg zu machen um dort, so hatte sie es wörtlich bei der kurzen Verabschiedung betont, "eine weitere Katastrophe zu verhinden."
    Mit maximum Warp raste das Schiff durch die Weiten des Alls seinem Ziel entgegen. Die Maschinen im Bauch der Leviathan wummerten ungewöhnlich laut und auf den Gängen waren - neben den allgegenwärtigen SO's, die auf diesem Schiff zum Inventar gehörten - Techniker und Ingenieure unterwegs und hielten das Schiff an einem Stück.
    Der Konferenzraum nahe der Brücke war in diesem Moment Schauplatz der ersten Versammlung aller wichtiger, an der Operation beteiligten Personen. Einige erfuhren nun zum ersten Mal, um was es überhaupt ging, andere waren bereits umfassend informiert. Zu diesen gehörte die Kommandantin des Schiffes und gleichzeitig Leiterin des Einsatzes, Commander T'Ikora. Die Vulkanierin saß mit der ihrem Volk eigenen Ruhe am Kopfende des Konferenztisches und hielt die Hände zusammengefaltet in ihrem Schoß. Rechts neben ihr saß der Andorianer Garaos, ein relativ junger Mann, dem trotz seines Alters bereits alle der weißen Haare ausgefallen waren. Sein Gesicht wirkte noch versteinerter als das der Vulkanierin. Er hatte an Bord den Posten des XO inne, der aufgrund der Funktion der Leviathan mit dem SC verkoppelt war. Garaos würde im Zuge der Operation das Sicherheitskommando Epsilon leiten. An den schwarzen Uniformkragen Beider prangten die Symbole der GHD-Flotte und des GHD-Sicherheitsdientes. Silber und Grün glänzten die Abzeichen im fahlen Licht der Deckenlampe. Ihnen schräg gegenüber saßen ein Cairn, eine Terranerin und ein Tellarit. Lieutenant Ioma und Lieutenant Junior Grade Swanson. Beide waren aus ihrem gewohnten Tätigkeitsfeld aus Angel Island gerissen worden und man hatte sie auf das Schiff gebracht, wo sie einige Tage in ihren Quartieren oder den wenigen, frei zugänglichen Schiffsbereichen hatten verbringen können, bevor man sie nun endlich informieren würde. Der Tellarit - sein Name lautete Garks il Gharmeng - , der fast am Ende des Tisches saß, trug die Rangabzeichen eines LtCmdr. Sein dichter Bart und der füllige Bauch bildeten einen für Menschen werkwürdigen Kontrast zu seinem strengen Blick. Das rote Emblem an seinem Hals wies ihn aus als Mitglied des Fachbereichs Führung und Verwaltung. Fast unablässig lag sein Blick auf Amy Swanson, mit der er bisher kein Wort gewechselt hatte. Das würde er nur tun, wenn sie wieder Mist baute. Leider war sie gut... verdammt gut.
    Die Vulkanierin sah erst zu Jan Ioma, dann zu seiner Sitznachbarin und legte die Hände auf den Tisch. "Entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten, aber es war notwendig. Ihre Fähigkeiten sind gefragt und man sagte mir, Sie seien in dem, was Sie tun, die Besten. Das wird wohl auch notwendig sein." Sie deutete auf die Bildschirme vor jedem der Plätze. "Bevor wir offiziell beginnen, machen Sie sich bitte erst mit den Einzelheiten vertraut, damit Sie wissen, worum es überhaupt geht. Danach können Sie Fragen stellen. Eines füge ich vorweg noch an: Die Ermittlungen in Richtung auf die Namen der 16 Personen laufen bereits."

    Missionsbriefing

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  • Konferenzraum

    Amy saß unbehaglich auf ihrem Stuhl und war bemüht, sich trotzdem auf die Ausführungen Commander T'Ikoras zu konzentrieren. Ihr Unbehagen beruhte ausschließlich auf der Tatsache, dass der Tellarit schräg vor ihr, ebenfalls vom Rang eines LtCmdr, sie unentwegt ansah. Nach seinem wenig begeisterten Gesichtsausdruck zu urteilen lag das aber nicht daran, dass Amy ihm ausnehmend gut gefiel... Sie schluckte und starrte auf die Tischplatte vor sich. Sicher hatte er sich nach dem Studium ihrer Personalakte direkt seine Meinung über sie gebildet... und das bedeutete, er würde sie genauestens im Auge behalten. Schöne Aussichten.

    Amy musterte unauffällig die anderen Anwesenden, um sich ein Bild von dem Team zu machen, mit dem sie ab jetzt zusammen arbeiten würde. Als die Vulkanierin ihren kurzen Vortrag beendet hatte, aktivierte Amy gehorsam das Display vor sich und widmete sich der umgehend startenden Bildschirmpräsentation.

    Commander T'Ikora leitete die Mission, der neben Amy sitzende Lt. Ioma war also ein Maskenbildner...und der Andorianer leitete das Epsilon-Team, davon war sie überzeugt.

    Stellte sich nur noch die Frage, was dieser Tellarit darstellte. Ihren Aufpasser? Sie konnte sich das zwar nicht wirklich vorstellen, aber möglich war alles. Unhörbar seufzend beendete sie die Präsentation und sah abwartend auf die anderenTeilnehmer.
    Commander Saori Harada
    Erster Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
  • Jan Ioma: Konferenzraum

    Jan seufzte, als das Briefing begann. Er hasste so etwas immer, viele Informationen, die man auf das wesentliche reduzieren könnte. Er stützte sein Kind auf seine Hände, die Ellebogen waren auf dem Tisch aufgelegt. Seine blonden Haare waren glatt und lang, einige Haare waren nach hinten geflochten und liefen dort als Strähne etwas über den anderen den Rücken hinunter bis etwas auf Bauchnabenhöhe. Seine Stirnwulst deutete auf einen Klingonen oder zumindest etwas aus dieser Abstammung hin. Dazu sehr unpassend waren die Trillflecken in seinem Gesicht.

    "Sir, überhaupt kein Problem. Ich brauche jedoch einige Utensilien ersetzt, da mir heute morgen beim Üben zwei meiner sensibleren Geräte um die Ohren geflogen sind. Dann kann es los gehen." Er wandte sich zu der Frau neben sich. Ltjg. Swanson, sehr niedlich, gefiel ihm, er würde sie sich später nehmen. Er lächelte sie beruhigend an und nickte dann. Ihm war egal, was andere von ihr wollten, denn er war ja nun da. Dann schaute er wieder zu dem Monitor. Und dachte scheinbar nach. Innerlich wollte er jedoch endlich weg. Besprechungen waren langweilig.
    I think I have lost my language
    Whatever I've said I deny
    I think I have lost my way
    Whatever was missing is gone

    Dark Tranquillity - Focus Shift
  • Konferenzraum

    Die Vulkanierin drehte ihren Kopf zu dem Cairn und hob eine Augenbraue leicht in die Höhe. "Man sollte meinen, einem Mediziner ist der Geschlechtsunterschied bekannt, Lieutenant. Auch wenn den Statuten der Flotte nach die Bezeichnung "Sir" universell ist, bevorzuge ich "Ma'am". Was Ihre Ausrüstung angeht, Mr. Ioma, fertigen Sie eine Liste an und lassen Sie diese dem Quartiermeister zukommen. Sie werden mit den Beständen des Schiffes vollständig ausgestattet werden soweit das möglich ist. Sollte etwas fehlen, lässt sich dies sicher auf Deep Space Nine nachholen."
    Sie sah in die Runde, ob Fragen aufkommen würden und blickte dann zu ihrem XO. Der Andorianer bewegte die Fühler und legte die Handflächen auf den Tisch, bevor er sprach: "Mit dem Epsilon-Team wird es sich folgendermaßen verhalten: Sie identifizieren die Personen, wir fangen Sie ein. Das Team wir rund um die Uhr im Transporterraum bewaffnet und in Bereitschaft sein."
    Die Captain nickte und faltete die Hände. "Gut. Scheints gibt es keine weiteren Fragen, darum weise ich Sie nochmal darauf hin, dass wir unter starkem Zeitdruck stehen. Sie können sich sicher vorstellen, dass die Sperrung einer Handelsroute wie des Wurmlochs einiges an Unmut hervorruft. Angel Island wird diesen Zustand nicht lange aufrecht erhalten können, ohne die anderen Großmächte zu provozieren. Wir wollen doch alle vermeiden, dass die internen Fehlgriffe des GHD an die Öffentlichkeit kommen. Manche Admiräle würden lieber einen Krieg mit dem Dominion risikieren, als dass die Föderation ihr Gesicht verlöre."
    T'Ikora stand auf und ging zum Fenster. "Wenn Sie keine Fragen mehr haben, dürfen Sie wegtretren. Ms. Swanson, Sie und LtCmdr. il Gharmeng möchte ich noch einen Moment sprechen." Als die Vulkanierin mit diesen Worten die Sitzung beendete erhob sich Garaos und ging zum Ausgang, sah von dort mit seinem harten Blick Lt. Ioma an. "Ich möchte mit Ihnen noch etwas besprechen. Wenn Sie mir folgen würden..."

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  • Jan Ioma: Konferenzraum -> Brücke

    Jan lauschtet und nickte. " Aye, Ma'am, ich werde es mir merken, Ma'am." sagte er mit ehrlichem, lockeren Munde. Er bekam also wiedermal, was er wollte. Er war einfach der beste. Ein freundliches lächeln in den Raum ließ es auch die anderen wissen. Als der Andorianer zu sprechen begann lächelte der Cairn eben jenen an. Dies geschah gar nicht auf Grund von übertriebener Freundlichkeit, sondern einfach nur weil Jan den Kopf drehte. Irgendwas an dem ganzen gefiel dem Mann ganz und gar nicht. Sein Blick wandte sich zu der KO, als diese übernahm.
    Das ganze war zu hektisch, keine Überlegungen wurden angestellt. Und was sollte ein Maskenbildner da machen? Falsche Ausweise hätten es auch getan. Er erhob sich am Ende und folgte mit einem zufriedenen "Ja, Sir" dem Andorianer.
    I think I have lost my language
    Whatever I've said I deny
    I think I have lost my way
    Whatever was missing is gone

    Dark Tranquillity - Focus Shift
  • Amelia Swanson - Konferenzraum

    Der Cairn machte einen lockeren, sympatischen Eindruck, er ließ sich offenbar auch nicht leicht aus der Ruhe bringen, selbst als der beinhart wirkende andorianische XO ihn mit sich zitierte... Beneidenswert. Während Ioma und Garaos den Raum verließen, blieb Amelia vorerst auf ihrem Stuhl sitzen und folgte mit den Blicken Commander T'Ikora.
    LtCmdr. il Gharmeng saß unbeweglich auf seinem Platz, hatte aber wenigstens damit aufgehört, sie unentwegt zu fixieren und sah nun ebenfalls zu der Vulkanierin. Diese wartete offensichtlich darauf, mit den beiden verbliebenen Offizieren allein zu sein, weshalb Amy sich noch einmal mit den Daten auf dem Bildschirm vor ihr befasste, obgleich sie sich diese schon beim ersten Mal eingeprägt hatte. Bis die Commander das Wort an sie richtete, würde sie weiter auf den Schirm starren, sie hatte nämlich keine Lust, dem Blick des Tellariten öfter als notwendig zu begegnen. Amy seufzte innerlich. Sicher würde sie jetzt mal wieder eine Predigt zu hören bekommen, von wegen Disziplin, Vorschriften - und dass dies hier ihre letzte Chance war.
    Nun, sie würde auch das über sich ergehen lassen. Sie war fest entschlossen, die Chance zu nutzen und ihr Bestes zu geben.
    Commander Saori Harada
    Erster Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
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