Bordleben XIX - Regeneration

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  • Bordleben XIX - Regeneration

    Lucas stand ziemlich fertig im TR der Venture. Der TR und die Gänge waren voller Offiziere und Crewmen. Durch das Getümmel erblickte er Captain Henderson, welcher sich einen Weg zu ihm bahnte.

    "Captain, sind Sie soweit in Ordnung?"

    Lucas nickte nur knapp, ergänzte dann jedoch eine Frage: "Captain Henderson, haben wir schon einen Überblick über die Verluste? Wieviele Schiffe haben es geschafft?"

    Henderson legte eine bedrückte Miene auf.

    "Von den 25 SF-Schiffen die an der Verteidigung beteiligt waren, haben es nur 10 überstanden. Alleine auf diesen waren über 3000 Seelen. Und dann kommen noch etliche Verluste und Verwundete auf den geborgenen Schiffen hinzu."
    Captain Lucas Draxo
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  • Bastian stand hinter Henderson. Er hatte die Zahlen bereits auf der Brücke vom Captain der Venture erfahren. Die Situation bedrückte ihn, aber auch er hatte in den letzten 4 Monaten einige unschöne Dinge erlebt und war sich nicht sicher, ob er diese neuen Verlustzahlen überhaupt realisiert hatte. Viele bekannte Gesichter kamen Bastian unter die Augen. Manche grüßten ihn, andere nahmen keine Notiz von ihm, bei anderen wusste er nicht, ob er mit Worten überhaupt helfen konnte. Medizinische Teams bahnten sich ihren Weg und kümmerten sich um die Verletzten. Dem Gespräch der beiden KOs schenkte er nur ein Ohr.
    Commander Bastian Erricson<img src="../hauptcomputer/skins/common/images/magnify-clip.png" />
    Leitender Taktischer Offizier der Sternenbasis 613
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  • Nadine kämpfte sich, nachdem ein Sanitäter sich um ihre Kopfplatzwunde gekümmert hatte, durch die Menschenmenge außerhalb des Transporterraums. Hunderte von Personen schienen sich durch die Korridore zu quetschen, was nicht verwunderlich war, da die Venture an der Evakuierung von mehreren Schiffen beteiligt war, die wohl alle in einem so schlechten Zustand waren, wie die Vengeance selbst. Ein trauriger Tag im Leben eines jeden Chefingenieurs... Der bittere Nachgeschmack des Abschiedes lag ihr immer noch auf der Zunge und es war kein gutes Gefühl. Wenigstens passte der Zeitpunkt genau damit überein, dass sie eine Generalüberholung in den nächsten Wochen geplant hatte. Natürlich würde nun mehr von nöten sein, als eine einfache Überholung, doch es konnte der Vengeance nur gut tun. Das gab ihr auch die Gelegenheit, dem Schiff etwas mehr Farbe zu verpassen. Ein paar Meter weiter, für die sie wohl gute vier Minuten gebraucht hatte, traf sie auf Bastian, Lucas und den Kommandanten der Venture, dessen Namen sie wieder vergessen hatte. Sie gesellte sich gleich zu den dreien, um ihrem KO die traurige Nachricht mitteilen zu können. "Sir, entschuldigen sie die Störung, aber ich würde ihnen gerne sagen, dass die Vengeance wohl für ein paar Wochen, wenn nicht sogar Monate, in die Werft kommen muss. Das Schiff ist kaum noch in einem Stück...", berichtete sie betrübt und seufzte, "Wie groß ist eigentlich die Opferzahl, wenn ich fragen darf?"
  • "Fragen Sie lieber, wenn Sie wieder bessere Laune haben, Lt. Schön Sie wiederzusehen." Bastian reichte seiner CI die Hand und schüttelte ihre. "Die Antares-Schiffswerften werden sich wohl der Vengeance annehmen und sie auf Vordermann bringen. Danach sehen wir dann, ob wir das Schiff noch anschieben müssen, oder nicht."
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  • Nadine sieht zu Bastian, ergreift grinsend seine Hand und umarmt ihn. "Hey, du warst zwar ein paar Monate weg, doch duzen können wir uns immer noch. Schön dich wiederzusehen." Sie löste die Umarmung und klopfte etwas Dreck von sich. "Nun, mir wären zwar Utopia-Planitia lieber, doch die Antares-Werften tun's auch. Aber nein, ich werde dafür sorgen, dass das Schiff wieder flott gemacht wird. Bei meiner Ehre als Chefingenieurin. "
  • Bastian blickte an seiner nun verdreckten Uniform runter und schüttelte grinsend den Kopf. "Erst denken, dann handeln, junge Dame." Der XO grinste ihr frech ins Gesicht und wendete sich dann an die beiden KOs. "Entschuldigen Sie uns bitte." Bastian zog die CI am Arm sachte Richtung Turbolift. Die beiden schlängelten sich durch die Massen von Leuten und kamen schließlich am Turbolift an. Bastian orderte den TL zum Arboretum, was die beiden nach wenigen Minuten betraten. Hier war es nun still. Auf Grund der aktuellen Situation waren alle damit beschäftigt sich um die Verletzten und die zu bergenden Schiffe zu kümmern. Aber Nadine war, Bastians Ansicht nach, zu kaputt um da zu helfen und er selbst hatte dafür keine Qualifikation. Vielleicht machte er es sich etwas zu leicht, aber er wollte nun einfach ein paar Minuten ungestört mit Nadine reden können. "Erstmal herzlichen Glückwunsch, Nadine." Bastian lächelte sie an und breitete seine Arme aus.
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  • USS Venture - Deck 17, Arboretum

    Nadine war etwas überrascht, als Bastian sie mit sich zog und sie sich wenige Minuten später im Arboretum des Raumschiffes der Galaxy-Klasse wiederfand, welches, das musste sich die Frau eingestehen, einen viel schöneren Anblick bot als die entsprechende Räumlichkeit auf der Vengeance. Dieser Umstand war weniger verwunderlich, schließlich stellte die Galaxy-Klasse das höchste Niveau an Komfort und Luxus der gesamten Flotte ihrer Crew zur Verfügung. Wahrhaftig ein Wunder von einem Schiff und es war auch noch das erste Mal, dass sie auf einem solchen zu Besuch war. Wären die Umstände anders, wäre damit ein Traum in Erfüllung gegangen. Die Ingenieurin schüttelte den Kopf, als sie realisierte, wieder in Gedanken versunken gewesen zu sein. Was hatte Bastian gerade gesagt? Irgendwas von herzlichem Glückwunsch? "Herzlichen Glückwunsch? Danke, aber wofür?", fragte sie leicht verwundert, sah zu ihm auf und bemerkte, dass er sie wohl umarmen wollte, worauf sie einging.
  • Kalidor schaltete die Maryn auf Tarnmodus und flog weiterhin um die halb zerstörte Vengeance herum, auch, um eventuelle Bruchmöglichkeiten schnell zu erkennen und entsprechende Warnungen ausgeben zu können. Das Schlachtschiff machte den Eindruck, als ob es nur durch pure Willenskraft zusammengehalten werden würde. Auf jeden Fall würde er die Maryn nicht darauf landen, solange das Hangardeck in einem derart desolaten Zustand ist...
  • Krankenstation

    Gillion wurde mitsamt den restlichen Verletzen direkt auf die Krankenstation der Venture gebeamt. Sofort erklärte er dem anwesenden Personal die Sachlage der Partienten. Es ging relativ schnell und alle machten sich sofort an die Arbeit. Froh über die schnelle Reaktion des medizinischen Teams wollte er gerade selber mit anfangen bevor seine Beine wacklig wurden und es ihm schwarz vor Augen wurde.
  • Onno irrte nach dem großen Durcheinander der Evakuation erst einmal durch die Gänge und wusste nicht was er tun sollte. Das große Leid und die Zerstörung die er gesehen und erlebt hatte griffen seine Psyche doch recht stark an und so lief er erstmal ohne festes Ziel durch die Korridore und lies schwamm einfach mit der Menge.
  • Nicole hatt derweil ihren Kranken veraztet, und hatte mitbekommen das Ash schwerverletzte au die Krankenstation gebracht worden war und auf inm Biobett stabilisiert worden war.Sie schappte sich einen tricorder und wichte sich das mit Blut verklebte Haar nach hinten.Ash war anscheinen noch ansprechbar, ihm wurden aber mittel gegeben um die Schmerzen zu lindern. Sie stellte sich an das Biobett und kontrollierte seine werte mit dem Tricoder. " Hee, Cmdr, nicht wegsterben, sie schulden mir noch ein Essen, und darauf bestehe ich normal." Sie versuchte Ash ein lächeln zu schenken, doch sie wusste das ihr anblick zur zeit nicht der beste war, mit blut und ruß verschmiert war wohl kein schöner anblick, sie hoffte aber trotzdem ihn ein wenig aufheitern zu können, während sie sich um ihn kümmerte.
  • Nach der Mission

    Nachdem auf der Werft die Situation wieder unter Kontrolle ist und das Virus beseitigt werden konnte, beginnen die Evakuierten Werftmitarbeiter zurück auf die Station zu beamen und auf der Ravenholm kehrt langsam wieder etwas Ruhe ein. Die Führungscrew beginnt die Schäden und die Ausmaße der Zerstörung an der Werftanlage, der Vengeance und an ihrem aktuellen Schiff langsam zu überblicken.
    Krankenstation
    Onno wusste von der aktuellen Situation nicht viel, außer dass die Verletzen Ingenieure und sonstigen Mitarbeiter der Werft auf der Krankenstation langsam aber stetig weniger wurden und dass das Schiff nicht mehr von Explosionen erschüttert wurde. Der Schmerz hatte nachgelassen und er spürte ihn praktisch gar nicht mehr. Sein Bein sah nach seiner Meinung auch wieder gut aus und so wollte er sich in Richtung der Brücke auf machen. Er hatte gewusst, dass diese Schiffsüberführung nicht so simpel werden würde wie erhofft, aber dass es in so einem Chaos geendet war frustrierte ihn. Auch seine Verletzung störte ihn erheblich und ihn trieb die illusorische Hoffnung, dass wenn er nichts mehr davon merkt, dass auch nichts mehr wäre was ihm Probleme bereiten könnte.
    Onno setzte sich auf seinem Biobett auf und wollte in Richtung Turbolift gehen um den Captain zu fragen wie es weiter gehen sollte. Kurzfristig mit der aktuellen Krise in der Werft, mittelfristig mit diesem Schiff und langfristig mit der Vengeance.
  • Krankenstation

    Gillion organisierte in der zwischen Zeit ein geplantes verlassen der Krankenstation. Das letzte was er brauchte waren Leute die sich beim verlassen der Station verletzen. Nachdem langsam Ruhe eingekehrt war und nur noch schwer verletzte Patienten die meisten von der Crew der Ravenholm entschied er sich erst mal Pause zu machen. Doch bevor er auch nur in die Nähe eines Replikators kam sah er wie Ltjg Lübbers versuchte sich aufzurichten. Irgendwie hatte Gillion das böse Gefühl das er diese Situation bereits kannte. Hastig eilte er mit gezücktem Trikorder zum Biobett rüber.

    "Ah es freut mich das es meinem Lieblingspatienten besser geht. Aber es geht natürlich überhaupt nicht das dieser jemand die KS in diesem Zustand verlässt".

    Während er dies sagte überprüfte er die Werte. Sie waren den Umständen entsprechend aber eigentlich Diensttauglich.

    "Die einzige Möglichkeit hier weg zu kommen wäre dem zur Zeit Leitenden Medizinischen Offizier zu versprechen so schnell wie möglich wieder her zu kommen für eine Nachinspektion. Ich bin mir sicher das dieser dem Gesuch statt geben würde und sie sofort entlassen würde. Sehen sie das nicht auch so"?

    Gillion grinste ihn an und deutete auf die Tür.
  • Krankenstation -> Brücke

    Onno bekam die leichte Panik in den Augen als er dem Arzt mit Tricorder auf sich zukommen sah, insbesondere als dieser dann auch noch von seinem >Lieblingspatienten< sprach. Er verharrte aber mit ostfriesischer Ruhe als er sein Bein scannte.

    "Danke sehr," meinte er mit einem leicht unsicherem Lächeln, "ich werde so bald wie möglich zurückkommen." Er setzte sich auf, musste aber feststellen, dass sein Bein nicht so gesund war wie er es gehofft hatte. Er biss die Zähne zusammen und versuchte möglichst ohne humpeln die KS zu verlassen. Als er an der Tür war presste er noch ein "Bis später" hervor und ging dann weiter.

    Im TL lehnte er sich erstmal gegen die Wand und atmete einmal tief durch. "Ich hasse sowas." murmelte er in seinen imaginären Bart und als der TL Tür sich öffnete trat er hinaus auf die Brücke. Er grüßte die Anwesenden Offiziere mit einem leichten Kopfnicken und ein paar gemurmelten Begrüßungsworten und ging dann direkt zum KO:

    "Ltjg Lübbers meldet sich zurück zum Dienst, Sir. "meldete er sich förmlich wieder auf der Brücke an. "Dürfte ich erfahren was in meiner Abwesenheit vorgefallen ist? Die Situation scheint sich wieder entspannt zu haben."
  • Lucas blickte zu Onno.

    "Ja, es sieht wieder besser aus. Wir konnten die Computersysteme zurücksetzen, sodass sich die Situation wieder normalisiert hat. Ich werde gleich noch einmal mit VAdm. Santos sprechen, wie wir nun weiter verfahren. Die meisten Besatzungsmitglieder der Station haben wir schon wieder zurückgebeamt.", antwortete Lucas und wandte sich dann zum CONN.

    "Mr. Kent, stellen Sie doch bitte gleich die Verbindung zum Admiral her."

    Einen Augenblick später erschien ein ziemlich fertiger Vizeadmiral auf dem Bildschirm.

    "Captain, danke für ihre Hilfe. Was gibt es?", fragte dieser.

    "Ich würde gern wissen, wie wir jetzt weiter verfahren sollen.", entgegnete der KO.

    "Sobald Sie unsere Leute allesamt wieder zurückgebeamt haben, kommen wir schon allein klar. Der normale Betrieb sollte auch in wenigen Tagen wieder laufen. Da durch das Einspielen der Backups sämtliche Informationen über den Angreifer auf ihrem Schiff zerstört wurden, haben wir für die Ravenholm auch keine Verwendung mehr. Wir haben allerdings eine Kopie des Virus in einem abgesicherten System und unsere Spezialisten werden damit versuchen den Angreifer ausfindig zu machen. Ihr Auftrag lautet jetzt wieder die Ravenholm in die Tygos-Werften zu bringen. Guten Flug. Santos Ende."

    "Lt. Kt'Vosh, teilen Sie mir mit, wenn wir alle Besatzungsmitglieder der Station wieder abgeliefert haben."

    Lucas blickte nun wieder zu Onno.

    "Sind Sie soweit wieder in Ordnung? Falls Sie noch irgendein Projekt aufgeschoben haben, können Sie es ja während unseres Fluges durchführen - sollte die Ausrüstung auf diesem Schiff das zulassen. Ansonsten genießen Sie den Flug und erholen Sie sich von den vergangenen Monaten. Ein Holodeck haben wir zwar nicht an Bord, aber zumindest gibt es ein Casino und eine Sporthalle."
    Captain Lucas Draxo
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  • Onno hörte dem Lagebericht interessiert zu und blickte sich dabei auf der Brücke um. Auch alle anderen Mitglieder der Crew schienen mehr oder weniger mitgenommen zu sein, kein Wunder nach all dem was in den letzen Tage passiert war.

    Nachdem der Captain ihn freigestellt hatte machte er noch den Versuch eines Lächelns und antwortete: "Es wird mir nicht schwer fallen mich zu entspannen Sir."
    langsam fiel die Anspannung von ihm ab und er überlegte sich ob er sich nicht ein wenig hinlegen sollte. Der Termin beim Doktor konnte warten, er war nicht sonderlich scharf darauf schon wieder auf die Krankenstation zurückzukehren.

    Onno machte sich auf den Weg zum TL und schaute sich noch einmal auf der Brücke um, ob jemand ebenfalls nicht zu tun hatte und ihn begleiten würde.
  • Die Ravenholm war nun bereits einige Stunden unterwegs zu den Tygos-Werften. An Bord befand sich nur eine Rumpfcrew und wer keinen Dienst hatte, erkundete das Schiff nach Freizeitmöglichkeiten - schließlich stand der gesamte Überführungsflug unter dem Titel "Urlaub". Lucas absolvierte seine Erkundungstour mit Jerry Maverick.

    "Wie genau ist nun eigentlich der Zustand des Schiffs?", fragte Lucas.

    "Naja, die Einmottung hat schon ihre Gründe. Das Schiff funktioniert noch, wir fliegen im Moment sogar mit Warp 8 und das sollten wir auch durchhalten, aber der Gesamtzustand ist schon ziemlich schlecht. Viele Komponenten sind einfach am Ende, Toleranzen werden nur noch gerade so eingehalten und so weiter. In der Theorie könnte man das zwar wohl mit einem Refit hinbekommen, aber Aufwand und Nutzen stünden dabei in keinem Verhältnis. Eine neue Defiant zu bauen ist deutlich einfacher als so einen Kahn aufzurüsten und zu generalüberholen und da lohnt sich das einfach nicht. Zumal die Klasse schon immer Probleme hatte. Einzig durch die überragende Höchstgeschwindigkeit stachen die Schiffe hervor, aber mit der Prometheus-Klasse hat man da ein deutlich überzeugenderes Design abgeliefert.", entgegnete Jerry.

    "Hm, verstehe.", antwortete Lucas knapp und wischte über ein Wandpanel, woraufhin seine Fingerspitzen mit einer Staubhaut bedeckt waren.

    "Sollten die Umweltkontrollen das nicht verhindern?", fragte der Denobulaner.

    "Ja, eigentlich verhindern selbstreinigende Filter das. Aber wie gesagt, vieles hier ist verschlissen. Die Dinger müssten wahrscheinlich mal ausgetauscht werden.", antwortete der CI.

    Lucas nickte.

    "Also gut, wie können wir denn unseren Urlaub nun verbringen? Ich hatte noch keine Gelegenheit mich mit den Einrichtungen vertraut zu machen."

    "Zuallererst haben wir 'kein' Holodeck. Es gibt aber natürlich ein Casino und auch eine Art Freizeitdeck. Wenngleich das selbstverständlich kein komplettes Deck ist, gibt es immerhin mehrere Sporthallen und ein Schwimmbecken.", entgegnete Jerry.

    "In dem Falle schlage ich den Weg zum Casino ein. Kommen Sie mit?", fragte Lucas.

    "Ich habe dienstfrei und genausowenig vor wie sie. Sicher.", antwortete der CI.

    Die beiden befanden sich gerade auf dem Weg zum TL, als sie auf den WO trafen.

    "Und Mr. Lübbers, was halten Sie bisher von diesem Schiff?", fragte Jerry den WO.
    Captain Lucas Draxo
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  • Onno hatte sich grade alleine auf dem Schiff etwas umgesehen und sich sowohl die Freizeitmöglichkeiten, als auch die Wissenschaftliche Technik etwas angesehen.
    Als er den Captain und den CI sah nickt er ihnen zur Begrüßung kurz zu und meinte dann auf die Frage des Ingenieurs: "Hm, um es vorsichtig zu formulieren, finde ich es in gewisser Weise spannend, allerdings bin Wissenschaftler und an der Zukunft interessiert. Zukunft hat dieses Schiff nicht und daher hält sich mein Interesse in Grenzen. Das einzige was mich in gewisser Weise fasziniert ist das Arboretum, da es schon längere Zeit nicht mehr gepflegt wurde und daher einige Überraschungen bereit hält. Irgendjemand hat tatsächlich Kaffeepflanzen dort angebaut.
    Und wie geht es Ihnen? Sehen sie es als Herausforderung oder als Hoffnungslos an?"
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