Bordleben 35 - Our remedies oft in ourselves do lie, Which we ascribe to Heaven.

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  • Maschinenraum

    Edem nahm von einem seiner Techniker einen Werkzeugkoffer entgegen und betrat einen Turbolift, um zum sekundären Maschinenraum zu fahren, wo es als erstes darum gehen würde, den Ersatzkern hochzufahren. "*** Nun Sir, wir sind gerade damit beschäftigt die Trümmer zusammenzukehren, es ist nicht einfach einen Schadensbericht zu geben ohne einen Überblick zu haben. Grob gesagt: Die Schilde arbeiten mit maximal 20%, da 4 von 5 Generatoren ausgefallen sind, die unteren Hauptphaserphalanxen haben keine Energie, wir haben Stromausfälle auf drei Decks, die Hauptenergie musste durch den deaktivierten Warpkern auf den Impulsantrieb umgeschaltet werden und der Warpantrieb funktioniert folglich auch nicht mehr. Wir haben Glück, dass wir nicht noch zwei Minuten länger vor Ort geblieben sind, sonst wären wir jetzt nur noch eine Staubwolke." Gerade den letzten Satz betonte der Ingenieur recht sarkastisch, da er den Commander während des kurzen Gefechtes mehrmals darauf hingewiesen hatte, dass das Schiff diesem Beschuss nicht lange standhalten konnte und es unabdingbar gewesen sei, sich schnell abzusetzen. Das Resultat des Zögerns des neuen Ersten Offiziers war kaum zu übersehen. Lieutenant Mice wusste Pallas Keaton, da dieser viele Jahre sein direkter Vorgesetzter gewesen war, als Ingenieur sehr zu schätzen, doch fragte er sich, ob er wirklich für seinen momentanen Posten bestimmt war oder lieber im Maschinenraum hätte bleiben sollen.
  • "Ich bezweifle stark, das wir in unserem momentanen Zustand groß etwas tun könnten, selbst wenn ich einen theoretischen Weg finden sollte, die Waffen der Grinori Schiffe zu neutralisieren, Commander." Thon vermied es auf den momentanen Zustand der taktischen Systeme hinzuweißen, immerhin hatte dies der Maschinenraum schon zur Genüge getan. "Was die Tribat oder die Ketgor betrifft, selbst wenn es uns gelingt sie von unseren guten Absichten zu überzeugen, werden wir zusammen nicht genügend Feuerkraft aufbringen können, um es mit allen Grinori Schiffen aufzunehmen." Der taktische Offizier setzte zu noch etwas an, als er von einem Piepen seiner Station unterbrochen wurde. "Sir, soeben sind fünf Ketgor Schiffe unter Warp gegangen. Sie beginnen damit die beiden weiter entfernten Grinori Schiffe zu attackieren."

    Feuerhöhlen

    Der Bajoraner hörte und sah nichts mehr, als damit fortfuhr alte Gebete zu rezitieren und dadurch hoffte, den anderen Zeit zu verschaffen, als er spürte, wie etwas heißes auf ihn zukam und ihn eindrang. Gerade als der Sicherheitschef vor Schmerzen schreien wollte, lies das Gefühl des Verbrennes nach und eine unglaubliche Kälte begann sich in seinen Gliedern auszubreiten. Reon spürte, das er in seinem Körper nicht mehr alleine war und so sehr er sich auch zur Wehr setzte, das andere war stärker und begann ihn zu übernehmen. Plötzlich hallte ein gemeines Lachen durch die Höhlen, und als sich der Bajoraner erhob, leuchteten seine Augen in einem wilden und bösen rot. "Reon ist tot, und ihr werdet ihm bald folgen." Mit diesen Worten ergriff das Wesen im Körper des Bajoraners den Betazoiden und warf ihn ohne Schwierigkeiten mehrere Meter weit, bevor er sich dem Menschen zu wandte. Mit gierigen Fingern griff der Pah-Geist nach Nadine und schleifte sie zu der Nähe des Abgrunds.
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • "*** Gut, Maschinenraum. Also wie erwartet. Neben dem WAS haben die Schilde Priorität. Für alles Andere haben wir hoffentlich später noch Zeit. Brücke Ende"

    Er fluchte leise. Pallas hatte sich wahrlich in der Situation verschätzt und die Grinori-Schiffe für wesentlich schwächer gehalten. Jedoch bliebt keine Zeit, um sich um seine Fehleinschätzung Gedanken zu machen, nun musste er das Schiff ersteinmal aus der Gefahrenlinie bringen. Daher wandte er sich wieder Thon zu.

    Er schaute kurz zur CONN.

    "Steuermann, beschleunigen auf Einhalb Impuls....."

    "Mir ging es auch weniger darum, selbst einen Kampf anzuzetteln, alsdass wir etwas in der Hinterhand haben, falls wir erneut angegriffen werden, oder wieder imstande sind, einzuschreiten. Aber wir haben zum Glück nun durch den Angriff der Ketgor etwas Zeit gewonnen. Zumindest die Grinori werden etwas beschäfftigt sein. Ich nur nur, das sich hier nicht ein Krieg entwickelt hat.... Wie steht es mit den taktischen Fähigkeiten des Einsatzverbandes? Meinen Sie, die Gauntlet und die Herlovsen könnten uns bis zum Rand des Systems eskortieren?"

    Er wusste, das gerade die Gauntlet im Schlechten Zustand war, jedoch, waren auch sie es, und gemeinsam würde den SF-Schiffen wohl eine größere Chance bleiben, als getrennt.

    Commander a.D


    Wir können Regierungen nicht trauen, wir müssen sie kontrollieren. - Dr. Marco Gercke

  • Tiren hatte sich gerade Nadine geschnappt, als ihn plötzlich etwas an der Schulter packte. Er ließ Nadine los und wurde auch sogleich mehrere Meter durch den Raum geschleudert. Nachdem er sich kurz vom Aufprall erholt hatte, sah er, wie Reon Nadine zum Abgrund schleifte. Tiren rappelte sich auf und rannte auf Reon zu. Kurz hinter ihm setzte er zum Sprung an und stürzte sich auf Reon. Dieser ging zu Boden und ließ nun seinerseits wieder Nadine gehen.

    "Keller, laufen Sie!", schrie Tiren die CI an, als Reon sich ihm wieder zuwandte.
    Ensign Tiren Kaq
    Ingenieur - USS Prevalence
  • Nadine fiel erneut zu Boden, als Kaq ihren Verlobten ansprang, um ihn von ihr loszureißen. Sie kroch einen guten halben Meter rückwärts und blickte perplex zu den beiden. Sie verstand nicht, was da gerade vor sich ging und wusste auch nicht, ob sie es überhaupt verstehen wollte. Dieser Tag hatte sich bereits in die Top 5 ihrer schlimmsten Erlebnisse eingereiht und sie bezweifelte, dass es etwas daran ändern würde, wenn sie jetzt davon liefe... Nicht wenn das bedeutete, Reon einfach zurückzulassen. Denn es war doch noch Reon, oder nicht? Die junge Frau blieb verwirrt sitzen und tastete mit einer Hand nach dem Handphaser, der dem Sicherheitschef vor wenigen Sekunden verloren gegangen war, als der Pagh-Geist von ihm Besitz ergriffen hatte. Wie in Trance stellte sie eine beliebige Stufe im Phaser ein - es war das erste Mal seit der Akademie, dass sie überhaupt eine Waffe in den Händen hielt - und richtete ihn auf den Vater ihres Kindes, nicht wissend, ob er eventuell sterben würde, wenn sie abdrückte. "Hör auf...", murmelte die Ingenieurin mit den Tränen kämpfend. "Lass meinen Mann in Ruhe." Ihre Hand begann wild zu zittern und ihr war nicht ganz klar, auf wen der beiden der Auto-Fokus nun zielte. Und es war ihr egal... Sie wollte nur, dass dieser Tag zu Ende ging. Sie wollte nur von diesem Ort verschwinden und Heim... zurück zu ihrer Familie, zurück zu ihrer Mutter, zurück zu ihrer Schwester. Sie wollte nie wieder diese Uniform tragen, nie wieder auf eine Außenmission und vorallem nie wieder mit einer Waffe auf die Person zielen, die sie zum Mann nehmen wollte.
  • Schallendes Gelächter durchdrang erneut die Höhlen in der sich alle Protagonisten befanden, als der besessene Bajoraner sich vom Boden absetzte und den Ensign mit sich zog. "Ja, wehrt euch, das macht das ganze wahrhaft interessant." Das Wesen stoppte erst fünf Meter über dem Boden und blickte den jungen Betazoiden an. "Und nun, was machst Du nun, Du Held?" Bösartig blickte der Pah-Geist Tiren an, während er ihn einfach fallen lies. Sich nicht weiter darum kümmernd, was mit dem jungen Sternenflottenoffizier passierte, wandte er sich Nadine zu. "Schieße auf mich und er wird sterben. Schieße nicht auf mich, und ihr alle werdet sterben." Ein gemeines Grinsen durchzog das Gesicht des Bajoraners. "Die Wahl liegt bei Dir, aber überlege nicht zu lange." Die Worten hatten kaum seinen Mund verlassen, als sich Reon wieder in Richtung des weiblichen Menschen bewegte.

    Brücke

    "Die Gauntlet ist in ähnlich schlechten Zustand wie die Prevalence, Commander. Aber die Al Azis und die Herlovsen sind noch soweit einsatzbereit, das beide Schiff uns als Eskorte dienen könnten." Thon bewegte seine Fühler auf eine Art, die ein anderer Andorianer als Missbilligung erkannt hätte. Die Vorstellung, das die Prevalence zum Sammelpunkt humpeln müsste, dazu noch eskortiert von wesentlich schwächeren Schiffen, behagte dem Andorianer überhaupt nicht, aber anscheinend gab es keine weitere Option. "Soll ich die die beiden Schiffe davon in Kenntnis setzen, das sie uns eskortieren sollen, Sir?"
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • Nadine rutschte noch ein paar Zentimeter zurück, bis sie an einen im Weg liegenden Stein stieß. Sie legte beide Hände an den Handphaser und zielte zitternd auf den besessenen Bajoraner, der auf sie zu schwebte. Was zum Teufel war hier bloß los? Wie war sie nur in so eine Situation geraten? Sollte ihr Leben nicht viel entspannter auf der Prevalence werden? Wieso also war es schlimmer als auf der Vengeance? Die Ingenieurin konnte noch immer nicht nachvollziehen was hier gerade passierte und ihre Unsicherheit spiegelte sich sowohl in ihrem Gesichtsausdruck, wie auch in der angenommenen Haltung wieder. "B-Bleib fern von mir. I-Ich w-werde schießen!", stammelte sie ängstlich.
  • "Schwächliche Kreatur." Die Verachtung sprach aus diesen beiden Worten und mit einem zielsicheren Griff entwand das Wesen den Phaser aus Nadines Händen und richtete ihn auf sich selbst. "Wenn Du das nicht kannst, dann werde ich das eben machen." Gerade als der Geist auf den Knopf drücken wollte, begann sich die Umgebung erneut zu verändern. Die Konturen des Kontrollraums nahmen wieder Form an und mit ihm kehrte die Kühle zurück. Der Sicherheitschef blickte ungläubig umher und auf die Waffe in seiner Hand, die auf Töten gestellt war und zudem noch in seine Richtung zeigte. "Nadine?!" war das einzige Wort, das über sein spröden Lippen kam, bevor ihn plötzlicher Schwindel erfasste und Reon zu Boden zog. Als der Bajoraner auf selbigen aufschlug, war er schon nicht mehr bei Bewusstsein und begann kurz darauf aus Nase und Ohren zu bluten.
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • Tiren lag am Boden, als sich die Umgebung wieder zum Kontrollraum änderte und Reon zusammenbrach. Er sprang auf und lief zu ihm hin. Sein Puls war schwach, aber noch vorhanden. Tiren blickte zu Lt. Keller, die apatisch vor Reon hockte. Er kniete sich vor ihr hin, legte seine Hände an die Seiten ihres Kopfes und blickte ihr tief in die Augen.

    "Lieutenant Keller, schauen Sie mich an. Sie müssen sich jetzt konzentrieren. Kümmern Sie sich um Lieutenant Sito, während ich am Portal arbeite. Sie schaffen das."

    Tiren hatte versucht mit Hilfe seiner Fähigkeiten Nadine wieder einen klaren Kopf zu verschaffen. Da er darin allerdings nicht sonderlich Übung hatte, hoffte er einfach dass es funktioniert hatte. Er stand auf, nahm Reons Phaser und versuchte die Kontrollen des Portals wieder zu aktivieren.
    Ensign Tiren Kaq
    Ingenieur - USS Prevalence
  • Torkontrollraum

    Nadine sah ihrem neuen Untergebenen kurz hinterher und ließ den Blick dann auf Reon herabsinken. Sie zitterte noch immer am ganzen Leib und fühlte sich durch Tirens Versuch, sie zu beruhigen, kaum besser. Es lag sicherlich nicht an ihm, viel eher an ihr... Sie war schwach, ein Weichei, wie Marie sie desöfteren nannte. Und sie hatte vollkommen Recht, denn kein Sternenflottenoffizier, den sie kannte, hätte gleich einen halben Nervenzusammenbruch erlitten. War sie es überhaupt noch wert, diese Uniform zu tragen?

    Nadine zog ihre Uniformjacke aus und bedeckte mit ihr den Oberkörper des Bajoraners. Er sah so verletzlich und hilflos aus, wie er so bewusstlos am Boden lag und es schmerzte die junge Frau zu sehen, was mit ihrem Verlobten geschehen war. Sie streichelte mit einer Hand über seine rechte Wange und wischte sich mit der anderen die Tränen aus den Augen. Die Ingenieurin fühlte sich so schwach und angreifbar, wie seit dem Tod ihres Vaters nicht mehr... Und sie mochte das Gefühl nicht. "Verlass mich nicht, Schatz", murmelte sie schluchzend und begann sich lautstark an seiner Brust auszuweinen. Sie wollte ihn nicht verlieren, um keinen Preis der Welt.
  • Torkontrollraum

    Tiren wollte gerade die Konsole aktivieren, als der Phaser sich in Funken und Rauch auflöste.

    "Verdammt. Ohne Energiequelle kommen wir hier nicht weiter. Wir sollten zum Captain. Lieutenant Sito sollten wir mitnehmen. Kommen Sie.", sprach er zu Nadine.

    Tiren nahm Reon in den Schultergriff und schleppte den Bajoraner dann in den Gang, in den das andere AT verschwunden war.
    Ensign Tiren Kaq
    Ingenieur - USS Prevalence
  • "Ich habe bisher keine Anzeichen dafür entdeckt, allerdings ist meine Sensorik im Moment auf meine eigenen Sinne begrenzt, ein Tricorder könnte diese und andere Fragen sehr wahrscheinlich viel einfacher beantworten. Wir wissen nicht mal, was hier real ist, möglicherweise befinden wir uns in einer technischen Einrichtung, die eine künstliche Umgebung erschafft oder wir sind in einem Garten." Sie machte eine Pause und drehte sich auf den Rücken, um zu Rodkar und Thalia zu blicken, bevor sie sich wieder an Koen wandte: "Nun, ich hoffe, dass Rodkar mehr als bloße Vermutungen hat, er scheint sich mit den religiösen Erzählungen der Tribat sehr gut auszukennen und die sind im Moment wohl unsere besten Informationen."
    "It is history that teaches us to hope" - Robert Edward Lee
    "I begin to believe that the Muse of history is nothing but a lying bitch" - Jubal Anderson Early
  • Torkontrollraum

    Nadine sah dem Ingenieur, der ihren Verlobten mit sich zog, hinterher und fragte sich, ob nicht eigentlich sie diejenige sein sollte, die hier etwas mehr Stärke beweisen musste. Immerhin war sie die neue Chefingenieurin und hatte genügend Gefechte miterlebt, um etwas abgehärteter zu sein. Allerdings war sie bislang noch nie im Zuge ihres Jobs mit einem derartigen Psychohorror in Berührung gekommen und - Mal ganz ehrlich - Gefechte hatten weniger als nichts damit zu tun. Außerdem gab es keinen Grund etwas zu beweisen, nicht vor Reon und nicht vor Marie. Und selbst wenn es anders wäre, könnte die junge Frau kaum etwas daran ändern, immerhin war sie bereits seit ihrer Kindheit außerordentlich sensibel. Meistens konnte sie es in der Öffentlichkeit verbergen, doch der heutige Tag hatte jede Grenze durchbrochen. Etwas zögerlich erhob sich Nadine und folgte dem Ensign, wobei sie ihre Augen stets auf den Boden gerichtet hielt. Zwar ging es ihr mittlerweile wieder ein wenig besser, doch konnte sie ihren Kopf einfach nicht heben. Ob es die Angst vor dem war, was auf sie zukam oder ob die Ereignisse der vergangenen Stunden sie nun endgültig gebrochen hatten, wusste sie nicht. Viel mehr als vor sich hin murmeln und langsam geradeaus schlendern konnte sie momentan einfach nicht leisten.
  • "Die Al Aziz als Eskorte für uns..."

    Pallas wischte sich über die Stirn. Wirklich fassen konnte er dies nicht, jedoch gab es im Moment nicht viele weitere Möglichkeiten.

    "Teilen Sie dem Einsatzverband mit, das er uns eskortieren soll. Suchen sie mit den Navigator uns eine möglichst schnell erreichbare Schutzposition heraus, in der wir unsere Wunden lecken können...."

    Dann wandte er sich einer der Konsolen im Heckbereich zu, und rief die Position aller Schiffe im System auf. Ihm bot sich ein nicht besonders angenehmes Bild. Wie Thon ihn bereits beschrieben hatte, waren die Grinori und die Ketgor in einem Kampf verwickelt. Im Moment konnte er nicht viel tun, um diesen zu beenden. Einer diplomatischen Schlichtung stand der Fakt entgegen, das die kämpfenden Schiffe die Botschafter ihrer Völker transportieren, und zweifellos ihre Heimatwelten über die Situation bereits in Kenntnis gesetzt haben. Dies bedeutete, das die Grinori wohl in Zukunft eher schlecht zu sprechen auf die Sternenflotte sein würden. Auf welche Seite sich die Tribat stellen , welche sich bisher noch nicht weiter in den Kampf eingebracht hatten, war ebenfalls noch offen. Für Pallas erschienen diese unberechenbar.
    Die Ketgor antworteten ihnen nicht, und der Fakt, das sie die Grinori angriffen, oder besser sich gegen sie verteidigen, war noch nicht genug, um anzunehmen, das diese den Einsatzverband unbehelligt ließen.

    Pallas sah eigentlich nur eine nachhaltige Lösung für den Konflikt. Sie mussten die Delegationen der drei Völker plus ihre Eigene wieder zurückholen, um ihre guten Absichten zu unterstreichen. Jedoch mussten sie dafür an den Planeten heran, über dessen Oberfläche ein erbitterter Konflikt tobte. Und derzeit war dies praktisch unmöglich.


    Garten

    "Möglich ist das alles. Immerhin sind sie für alles offen, das ist schonmal ein gutes Zeichen."

    Er schaute zu Rodkar herüber, welcher recht ruhig dasaß. Koen seufzte kurz und schaute dann zu Marie.

    "Fragen wir ihn einfach...", sagte er und stand auf.

    Commander a.D


    Wir können Regierungen nicht trauen, wir müssen sie kontrollieren. - Dr. Marco Gercke

  • Der andorianische taktische Offizier suchte mit den Sensoren einen geeigneten Platz, wo die Prevalence ihre "Wunden lecken" würde können, auch wenn Thon nicht ganz klar, was der Commander damit gemeint hatte. Sicher wieder so eine seltsame Redewendung der Menschen.... Der Andorianer nahm sich vor, wenn man diese Situation überstanden hatte, den ersten Offizier noch einmal darauf anzusprechen, aber jetzt zählte nur die Ausführung des Befehls.
    Einige Minuten später hatte Thon einen kleinen Mond im System gefunden, der sich für ihr Vorhaben zu eignen schien. Die Strahlung, die von ihm ausging, würde etwaige Sensorabtastungen stören und damit es den Grinori oder Ketgor erschweren sie zu finden, sobald eine der Parteien in dem Kampf die Oberhand gewinnen würde. Außerdem lag dieser Mond in relativer Nähe zur derzeitigen Position der Prevalence und würde selbst mit Impuls schnell zu erreichen sein. Der Andorianer überspielte die Daten an den Navigator, welcher kurz darauf nickte, als er den neuen Kurs berechnet hatte. Ein Piepen an der Konsole des taktischen Offiziers deutete außerdem darauf hin, das die Al Aziz und die Herlovsen ihre Positionen bezogen hatten, um sie dahin zu eskortieren. "Sir, wir haben einen Kurs zu einem möglichen Fluchtpunkt berechnet. Außerdem haben die Al Aziz und die Herlovsen Stellung bezogen."
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • Pallas war immernoch über die Konsole gebeugt, als sich Thon meldete. Die Anzeigen hatten sich jedoch verändert.

    "Gut! Gehen Sie auf den berechneten Kurs, und teilen sie noch der Gauntlet mit, das sie sich dorthin zurückziehen soll. "

    Der Offizier schaute bei diesen Worten nicht weiter auf. Er schaute sich die derzeitige Sensortelemetrie an, und überlegte. Er war davon überzeugt, das eine Befreiung der Teams die Situation zumindest etwas stabilisieren würde, jedoch war an das Tor auf PX-312 gerade kein Rankommen. Also mussten sie einen Weg finden, den Vorfall aus der Ferne zu untersuchen, wenn möglich ohne gestört zu werden.

    Einige der Tricorder, die auf der Oberfläche benutzt wurden, waren mit den hochbeamenden Offizieren an Bord der Schiffe gekommen. Sie würde immernoch einige Scanns der Anlage enthalten, wenn nicht gar ihr Inhalt bereits in die Computer des Einsatzverbandes geladen worden war. Die Auswertung dieser Scanns war schonmal ein Anfang. Nun mussten sie einen Weg finden, die Anlage weiter zu untersuchen.

    "Mr. Thon, gehe ich Richtig in der Annahme, das die Sensoren der Al Aziz noch voll funktionstüchtig sind? Müsste es nicht möglich sein , mit den Sensoren des Schiffes die Iconiansichen Anlagen auf PX-312 aus der Ferne zu untersuchen, zumindest grob? Solange die Grinori und die Ketgor mit ihren kleinen Kampf beschäfftigt sind, würde denen das Scannsignal wohl kaum auffallen, zumal man es noch maskieren könnte. Mithilfe unserer bereits gemachten Scanns und dieser weitern Untersuchungen könnten wir vielleicht die Ursache des Verschwindens unserer Außenteams lösen..."

    Commander a.D


    Wir können Regierungen nicht trauen, wir müssen sie kontrollieren. - Dr. Marco Gercke

  • Auf dem Weg zum Captain

    Tiren hatte Reon immer noch im Schultergriff und schleppte diesen nun schon eine Weile durch die Gänge der Anlage. Nadine folgte die ganze Zeit stumm. Tiren war überrascht, dass sich seine Klaustrophobie noch nicht bemerkbar gemacht hatte, schließlich gab es nirgends Fenster durch die man nach draußen sehen konnte. Sie konnten sich nichtmal sicher sein, dass sie überhaupt auf einem Planeten waren. Wahrscheinlich war er aber die ganze Zeit über schon so mit Adrenalin vollgepumpt, dass Angstgefühle einfach keine Chance hatten. Nun hatte sich die Lage aber wieder einigermaßen beruhigt und die Wirkung des Adrenalins schien nachzulassen. Tiren rollten einige Schweißperlen von der Stirn - und nicht weil er Reon schleppen musste. Um sich etwas abzulenken, versuchte er ein Gespräch anzufangen.

    "Lieutenant Keller, da ich ihre Akte nicht kenne, sind Sie wohl auch erst seit kurzem auf dem Schiff. Sie hätten bestimmt nicht gedacht, dass ihr erster Auftrag gleich die Hölle wird.", versuchte er es mit etwas Galgenhumor.

    In dem Moment betraten sie einen neuen Raum und die Umgebung verwandelte sich in einen wunderschönen Garten.

    "Hm? Das kommt unerwartet. Hallo? Captain Davion? Hallo, ist hier jemand?", rief er so laut er konnte.
    Ensign Tiren Kaq
    Ingenieur - USS Prevalence
  • Sofort als sie die Stimme Kaqs hörte sprang Marie auf und sah zum Tor, welches wieder mitten im Garten erschienen war. Sitos Team schien es schlechter ergangen zu sein: Krarak fehlte, Sito selbst war bewusstlos und Keller sah auch nicht allzu gut aus, weswegen der Captain sich an den Ensign wandte: "Was ist passiert und wo ist Krarak? Wir sind hier scheinbar in einer Art paradiesischem Garten, deswegen auch unser Outfit, jedoch ist zusammen mit unserer Kleidung auch unsere Ausrüstung verschwunden." Während sie sprach stemmte sie die Hände gegen ihre Hüfte, deren etwas zu große Breite ebenso wie die aus ihrer Kindheit stammende Narbe und die Spuren der Schwangerschaft mit Nathalie im Moment sichtbar waren, was Marie jedoch nicht im Geringsten interessierte, schließlich ging es um die Sicherheit ihrer Leute und nicht darum sich für einen mehrjährigen Modelvertrag zu empfehlen. Marie hatte noch einige Fragen mehr auf Lager, doch sollten die bisher gestellten genügen, zumal Kaq und Keller wohl auch ohne weiteres Nachhaken einen umfassenden Bericht abliefern würden.
    "It is history that teaches us to hope" - Robert Edward Lee
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  • Das Leben regte sich wieder in dem geschundenen Körper des Bajoraners und vorsichtig öffnete Reon seine Augen, nur um sie sofort wieder zu schließen, als er die Helligkeit bemerkte, die ihn umgab. Doch, zu spät. Die Schmerzen im Kopf des Sicherheitschefs verstärkten sich auf ein unerträgliches Maß und ein leises Stöhnen entrann daraufhin seinem Mund, bevor er sich gewahr wurde, dass er auf dem Boden lag und wie aus weiter Ferne bekannte Stimmen erklangen. Der Sternenflottenoffizier starte einen erneuten Versuch, seine Augen zu öffnen, dieses Mal noch vorsichtiger als bei ersten Mal, und dieses Mal gelang es ihm. Sich auf seine Ellenbogen stützend sah er umher und erkannte, dass sie nicht mehr in einem Gebäude, sondern scheinbar im Freien, in einer Art Garten waren. Nun konnte der Bajoraner auch die Personen erkennen, die um ihn herum standen. Ensign Kaq, Nadine, die aussah, wie er sich fühlte und Marie, welche seltsamerweise völlig unbekleidet war. Bevor er sich über diesem Umstand Gedanken machen konnte, kehrten bruchstückhaft die letzten Erinnerungen wieder und der Bajoraner fuhr sich mit der Zunge über seine spröden Lippen, als ihm bewusst wurde, das sie anscheinend in dem gelandet waren, was Menschen gemeinhin als Hölle bezeichnen würden. Vorsichtig und unter Schmerzen begann er mit dem Versuch sich zu erheben.

    Brücke

    "Da bin ich überfragt, Commander. Vielleicht sollten sie diese Frage einem Mitglied der wissenschaftlichen Abteilung stellen. Was ich weiß, ist das die Sensoren der Al Aziz voll funktionsfähig sind und somit zumindest ein Versuch möglich wäre." Thon legte seine Fühler ein wenig näher an seinen Kopf. "Aber, wenn Sie mir die Frage erlauben Sir, warum sollten wir überhaupt dieses Risiko eingehen? Das Außenteam hat doch genügend klare Sensorscanns von den iconianischen Anlagen auf PX 312 mitgebracht. Vielleicht sollten wir erstmal die auswerten und versuchen eine Lösung zu finden, bevor wir es riskieren, durch ein Sensorsignal auf uns aufmerksam zu machen und so vielleicht auch noch die Tribat gegen uns aufzubringen, die sich bisher bemerkenswert neutral in dem Konflikt verhalten."
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • Nadine blickte sich etwas unsicher in dem paradiesisch anmutenden Garten um und fuhr mit einer Hand durch ihr zerzaustes Haar. Ihre Wangen brannten leicht von den vielen Tränen, die sie alleine in der letzten Stunde vergossen hatte und die Uniform klebte förmlich an ihrem verschwitzten Körper. Ihre Augen fühlten sich ungewöhnlich schwer und müde an, am liebsten würde sie sich jetzt in eine dunkle Ecke verkriechen und den restlichen Tag verschlafen. Wenn alles gut ginge, würde sie irgendwann aufwachen und Reon vor sich sehen, der ihr mitteilte, dass es heim ginge. "Was ist passiert und wo ist Krarak? Wir sind hier scheinbar in einer Art paradiesischem Garten, deswegen auch unser Outfit, jedoch ist zusammen mit unserer Kleidung auch unsere Ausrüstung verschwunden", ertönte eine vertraute Stimme und riss die junge Frau in die Realität zurück. Sie sah in das Gesicht ihrer besten Freundin, war sogleich überrascht wie auch glücklich, und begann zu weinen, während sie auf Marie zuging und sie in ihre Arme schloss. "Marie", schluchzte die Ingenieurin und drückte den Captain fest an sich, "Du kannst dir nicht vorstellen, wie schrecklich es war." Dabei bekam Nadine gar nicht mit, dass Reon offensichtlich wieder bei Bewusstsein war.

    Brücke

    PO1 Samantha O'Neill verließ auf Deck 01 angekommen den Turbolift und blickte sich nach Commander Keaton um. Es war schon länger her, dass sie auf der Brücke war und so brauchte sie ein paar Sekunden, um sich zu orientieren. Schließlich fand sie den Ersten Offizier, der sich mit einem Andorianer unterhielt und trat an ihn heran. "Commander", versuchte sie hinter ihm stehend auf sich aufmerksam zu machen.
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