Bordleben 36 - Tu ne cede malis, sed contra audentior ito!

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  • Unbekannter Planet

    Nadine seufzte und tippte das Frontglas an, wiederholte dann, was sie gerade von sich gegeben hatte. Irgendwie wunderte es sie, dass Reon keinen klaren Kopf behielt, sonst war er doch immer so... stark. Wenigstens fühlte sie sich mittleweile wieder etwas besser, die Kopfschmerzen waren zwar noch da, doch die Benommenheit war deutlich schwächer geworden. "Meinst du nicht, das wäre das beste?"

    Prevalence-Frachtraum 3

    "Natürlich, Sir. Sie haben Recht...", antwortete O'Neill und blickte wieder zum Sarg. "Auch das schulden wir ihm." Jack fiel es offensichtlich weniger leicht, dies einfach so hinzunehmen. Er sah seinen ehemaligen Chefingenieur an und versuchte, seine Gefühle weiterhin zu unterdrücken. "Ltjg. Keller, Sir... Hat nur kurz als unsere Chefingenieurin gedient. Wir sind uns noch nicht sicher, was wir von ihr halten sollen, allgemein haben wir Erdem... Das spielt jetzt keine Rolle mehr", realisierte er plötzlich und seufzte, "In unserer Situation haben wir keine große Auswahl. Und Ltjg. Keller wird wohl eine Person sein, die man besser respektieren sollte, immerhin ist sie die Verlobte unseres Sicherheitschefs." Bei diesen Worten musste Carter kurz schmunzeln, sah dann aber wieder zu Mice's Sarg. Samantha blickte Jack seufzend an und ergriff seine Hand. "Wir schaffen es, Jack. Wir werden es hier raus schaffen..."
  • Tyldak Nalu beschloss, sofort zur Sache zu kommen. Er ging die zwei Stufen hinunter und stellte sich neben der Konsole des Captains auf. "Ma'am, wie sie wissen waren wir unfähig, unsere Deflektorschilde zu aktivieren, als der bolianische Frachter die Gravitonpartikelstrahlenwelle ausgesandt hatte. Sie haben mich angewiesen, diese Tatsache zu untersuchen und ich war erfolgreich." Er pausierte, um dem Captain Gelegenheit zu geben, sich die Situation in Erinnerung zu rufen. Dann fuhr er fort: "Unsere Schildgeneratoren wurden nicht direkt von der Strahlung im Raum beeinflusst. Die Tatsache, dass die Deflektorschildtechnologie dieses Schiffes auf derselben Basis funktioniert wie das durch den bolianischen Frachter generierte Gravitonpartikelstrahlungsfeld, nämlich die Gravitonpartikel, war das Problem. Die Gravitonstrahlung außerhalb des Schiffes hat verhindert, dass unsere Schilde eine - nennen wir es "feste" - Form haben annehmen können. So waren unsere Schilde nicht in der Lage, gerichtete Energielanzen abzuwehren, da sie durch die Gravitonpartikel außerhalb des Schiffes ... sagen wir ... "verzerrt" wurden." In Gedanken hoffte Tyldak, der Captain würde verstehen, was er ihr zu erläutern versuchte. Ein Gefühl der Sorge beschlich ihn - langsam aber stätig; er wischte es weg, es wäre im Moment nur hinderlich. Gespannt wartete er auf die Reaktion seines kommandierenden Offizieres.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Tyldak Nalu ()

  • "Habt Vertrauen, Keller hat sich schon auf der Vengenace fähig erwiesen, und bisher sind wir mit ihr ganz gut gelaufen. Es dauert immer etwas, bis ein Team eingespielt ist. Ich war auch einmal neu an Bord. Das Sie mit Lt. Sito verlobt ist, ist ein Zeichen dafür, dass das Leben trotz allem weitergehen kann. Die Beiden sind in Höchst Gefährlichen Positionen und lassen es sich trotzdem nicht nehmen, zu leben und zu lieben. Das ist ein Teil dessen, was uns ausmacht, wir dürfen sowas nicht vergessen.... Und abgesehen davon: ich denke in Zweifelsfalle kann Keller sich auch ohne Sito behaupten."

    Er schmunzelte leicht und schaute wieder zu den Särgen herunter. Seine Schultern erschlafften etwas.

    "Allerdings kann niemand jemand Anderes ersetzen. Wir können nur weitermachen..."

    Dann wandte er sich den den 15 toten Körpern ab und ging zu den Beiden herüber, sie nacheinander zuversichtlich anschauend. Ein kurzes Nicken folgte. Erwollte, das sie wussten, das er die Hoffnung nicht aufgegeben hatte, sie sollten Vertrauen in die Schiffsführung haben können.

    "Halten wir den Pott am Laufen..."

    Einen Moment blieb er noch stehen, ehe er sich abwandte, und sich auf den Weg zum Schott machte, um zur Brücke zurückzukehren.
  • Unbekannter Planet

    "Nein, das meine ich nicht, immerhin wissen wir nicht, ob da drüben überhaupt noch etwas funktioniert. Die Daten, die ich vor unseren Absturz über diese Anlage bekam, zeigten keinen Energieausstoß, noch sonst irgendwas, das uns in unserer jetzigen Lage irgendwie helfen würde." murmelte der Bajoraner die Antwort auf Nadines Frage und wandte sich dann ab. "Außerdem kann ich diesen Schrotthaufen besser verteidigen, falls hier doch noch was anderes am Leben sein sollte, außer uns." Reon zog nach diesen Worten den Phaser und schoss ohne weitere Vorwarnung auf ein größeres Stück Metall, das kurz darauf zu glühen begann. "Wenn Dir kalt wird, dann wärm Dich daran. Und nun, entschuldige mich bitte..ich werde versuchen mit den Propheten zu sprechen."
    Jia'kaja, tre'nu'tol'a rem... La'por i'lanu kos... I'nar tan'a'tali nor.... drang es wenige Minuten später aus dem rückwärtigen Teil des Shuttles, wo der Bajoraner auf dem Boden saß und seine Götter um Schutz bat.
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • Unbekannter Planet

    Nadine sah ihm hinterher und schüttelte ihren Kopf. Eigentlich hielt sie es für einen Fehler, im Shuttle zu bleiben, doch würde sich Reon kaum vom Gegenteil überzeugen lassen, zumal sie sich nicht traute, alleine aufzubrechen. Also blieb der Ingenieurin ohne eine andere Lichtquelle als die glühende Metallplatte nichts weiter übrig, als sitzen zu bleiben und zu hoffen, dass diese Nacht schnell vorüber gehen würde. Andererseits... Was sollte sie mit der eigentlich verschwendeten Zeit anfangen? Vielleicht sollte sie versuchen, ihrem Verlobten beizustehen. Da er sowieso gerne wollte, dass sie sich mehr mit seiner Kultur auseinander setzte, erhob sich Nadine langsam, schritt ins Achterabteil des Shuttles und kniete sich neben den Bajoraner. "Hast du etwas dagegen, wenn ich mit dir bete? Vielleicht erhöhren uns die Propheten ja eher, wenn wir zu zweit um Hilfe ersuchen."
  • Der Captain nickte. Die einfache Erklärung leuchtete ihr ein, umso beunruhigender war es ihrer Ansicht nach, dass man die Prevalence trotz Alarmbereitschaft so übertölpeln konnte, ganz zu schweigen von der darauf folgenden Enteraktion. Eine Fehleranalyse würde später Aufschluss darüber geben, was davon zu verhindern gewesen wäre.
    "Danke Mr. Nalu. Teilen Sie dies umgehend der Taktik und Technik mit, um eine Möglichkeit zur Verhinderung oder zumindest Vorwarnung zu finden."
    Gerade als sich Davion wieder gen Hauptschirm gewandt hatte piepte ihre Konsole auf. Der einzige überlebende Gefangene war laut Krankenstation bereit zum Verhör.
    "***Davion an Keaton, unser Gast ist nun in der Lage verhört zu werden. Bitte kümmern Sie sich darum."
    "It is history that teaches us to hope" - Robert Edward Lee
    "I begin to believe that the Muse of history is nothing but a lying bitch" - Jubal Anderson Early
  • Prevalence, Primärsektion -> Krankenstation

    Pallas lief durch einen Gang. Er wusste nicht recht, wohin er ging, oder wo genau er war. Er lief lediglich, ließ sich von seinen Beinen vorantreiben. Wirklich viel bekam er nicht mit von der Außenwelt. Seine Aufmerksamkeit galt Gedanken, Wortfetzen, Erinnerungen, Bildern, die vor seinem inneren Auge vorbeizogen. Bilderm wie er an Bord gekommen war, Bilder von dem unbekannten Planeten im Sektor Y-1337, von Sharret, von diversem Momenten im Maschinenraum. Aber auch Bilder von dem Moment, wo er zum ersten Mal einen Fuß auf ein Sternenflottenraumschiff gesetzt hatte, Bilder von explodierenden Raumschiffen auf dem Hauptschirm der Pandora, Bilder von schmerzverzerrten Gesichtern, die neben ihm auf diversen Planetenoberflächen lagen. Bilder von Phaserstrahlen, von Menschen in Krankenstationen, auf Feldbetten, in Särgen. Bilder von nichtssagenden Gesichtern, denen man das letzte Erlebnis nicht mehr ansah.

    Der Titaner hatte sich bei seinem Eintritt in die Sternenflotte geschworen, Menschenleben zu verteidigen, nicht zuzulassen, dass Familien auseinandergerissen werden würden. Er war davon überzeugt gewesen, dass die Föderation von ihren Fehlern der Vergangenheit lernen sollte, und Agressoren mit aller Härte zu begegnen war. Er selber, so dachte er einst, würde im Falle eines Kommandos über ein bewaffnetes Sternenflottenschiff nicht vor extremen Maßnahmen zurückschrecken, wenn sich damit Leben retten ließen. Leben von Föderationsbürgern. Als Pilot musste er nicht viele Entscheidungen über Leben und Tod treffen. Auch als zweiter Offizier war er in jedem Fall von Verlusten davon überzeugt gewesen, das er alles in seiner Macht getan hatte, um es zu vermeiden, das unbestimmte, vorher nicht erkennbare Variablen den Ausschlag über Leben und Tod gaben. Er hatte immer erfolgreich verdrängt, dass auch die, die in Pflichterfüllung gestorben waren, für ihre Familien lediglich tot waren, dass das 'Warum' am Ende keinen Unterschied über den Fakt machte, das sie tot waren.

    Doch in dem Wochen und Monaten seit der Übernahme des XO-Postens an Bord kam er immer und immer wieder in Situationen, nach denen er sich fragte, wie diese ausgegangen wären, hätte er andere Entscheidungen getroffen. Richtige Entscheidungen. Mehr und mehr sagte eine Stimme in ihm, das er Schuld war. Das er Fehler gemacht hätte, nicht ausrechend die Leute beschützt hatte, die ihm unterstanden. Immer öfter zweifelte er, ob er noch seinen urpünglichen Idealen genügte, ob er noch für den Schutz von Familien kämpfte. Ob er fähig war.

    Bilder zogen an ihm vorbei. Bilder von Erdems Torpedosarg, von den Gesichtern seiner alten Maschinenraumcrew. Bilder von 14 weiteren Särgen, begleitet von dem Wort "Versagen".

    Es dauerte einen Moment, bis Pallas sich dem Geräuschen seines Kommunikators gewahr wurde. ".... in der Lage, verhört zu werden. Bitte kümmern sie sich darum." Zumindest hatte er einen Teil mitbekommen. Er versuchte sich aufs Hier und Jetzt zu konzentrieren. Verhör - Gefangene. Gefangene - Krankenstation. Seine Hand schnellte zu seiner Brust.

    "*** Verstanden, Captain, ich bin auf dem Weg."

    Der XO drehte sich um, suchte nach einer Anzeigetafel, um seine Position zu bestimmen. Als er seine Orientierung wiederhatte, drehte er sich erneut, in Richtung des nächsten Turbolifts.
  • Unbekannter Planet

    Reon hörte die Worte, die von ihm selbst kamen, und den Raum durchfluteten, doch er war sich nicht mehr sicher, ob sie überhaupt was brachten. Zweifel beschlichen ihn, denn wenn die Propheten wahre Götter waren, warum gab es sie dann nicht in diesem Universum? Sollte ein omnipotentes Wesen nicht überall, unabhängig von Raum, Zeit und Ort, existieren können? Der Bajoraner fand keine Antwort auf diese Frage, doch diese war nur eine von vielen, die er nicht im Stande war zu beantworten, und er spürte, wie das an seinem Innersten nagte.
    Als Reon Nadines Worte vernahm, öffnete der Bajoraner die Augen und blickte seine Verlobte für einen Moment entrückt an, bevor wieder Klarheit in sein Gesicht zurückkehrte. "Natürlich habe ich nichts dagegen. Ich bezweifle nur, das es uns helfen wird." antwortete Reon niedergeschlagen, deutete dann jedoch auf den Platz neben sich. "Setz Dich neben mich. Zuerst solltest man sich entspannen und versuchen seinen Geist ruhig und friedlich zu halten, bevor man ein bajoranisches Gebet beginnt."
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • Unbekannter Planet

    "Hey", begann die neben ihm kniende Frau und stupste ihn schmunzelnd an, "das klingt aber gar nicht nach dir. Glaube daran, dass die Propheten über dich wachen, denn das tun sie bestimmt." Irgendwie klangen diese Worte in Nadine's Ohren, so gut sie sie nach außen auch hinbrachte, hohl. Sie glaubte keine Sekunde an das, was sie da sagte, war in diesem Moment auch froh darüber, dass sie mittlerweile ausgesprochen erfolgreich lügen konnte. "Und was die Entspannung des Geistes angeht... Ich denke, in unserer Situation ist es verständlich, dass ich das nicht kann. Doch vielleicht hilft mir das Gebet dabei, zu meiner inneren Ruhe zu finden." So ein Quatsch... Aber hey, vielleicht hilft es ihm ja. "Also was meinst du? Wie kann jemand wie ich ein Gebet an die Propheten sprechen?"
  • Sicherheitsbüro

    Auf dem Wege zum Sicherheitsbüro hatte Tyldak kurz an einer der Konsolen auf den Gängen auf den Eintrag über den taktischen Offizier des Schiffes zugegriffen. Darin stand, dass TO Thon ein Andorianer sei. Tyldak hatte zwar nicht den Geschichtsunterricht der Vulkanier genossen, der nach dem Kahs-wan vollständig beginnt, aber er hatte diese Informationslücke schnell gefüllt und so erinnerte er sich, dass der Andorianer wahrscheinlich nicht sehr freundlich auf ihn zu sprechen ist. Er hatte von "gespannten Verhältnissen" und "diplomatischen Unstimmigkeiten" gelesen, die in der Vergangenheit stattgefunden hatten und bis in die Gegenwart hineinwucherten. In einer Situation wie dieser musste er sich seiner Identität erneut klar werden, eine nicht allzu leichte Aufgabe für einen von V'tosh ka'tur aufgezogenen Vulkanier. Subtile Handlungen, Gesten und Untertöne könnten mehr bewirken als große Worte ... Er hatte sich vorgenommen, wie bei jedem anderen Höflichkeit zu zeigen und nicht die kalte und abweisende Haltung eines "wahren" Vulkaniers einzunehmen - diese Wesenszüge, so vermutete er, würden das Blut des Andorianers schnell zum Kochen bringen.
    Jetzt stand er vor der Türe des Sicherheitsbüros. In Gedanken kontrollierte er noch einmal seine Ausstrahlung. Er musste unbedingt vermeiden, dem Andorianer mit Absicht auf die Nerven zu gehen - mit Höflichkeit war er auf der sicheren Seite, das wusste er - , so könnte er die Aufgabe, die er vom Captain erhalten hatte, mit Sicherheit einfacher bewältigen. Er läutete.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tyldak Nalu ()

  • Unbekannter Planet

    "Zuerst solltest Du wenigstens versuchen Dich zu entspannen. Mit einem unruhigen Geist ein Gebet zu beginnen, bringt überhaupt nichts, denn dann würden Dich nur so viele andere Dinge von der eigentlichen Sache abhalten." antwortete Reon und schloss seine Augen, während er tief zu atmen begann. "Fülle Deine Gedanken mit nichts. Das Shuttle, der Planet, alles was uns umgibt, existieren in diesem Moment nicht. Es gibt nur Dich und die Propheten. Und wenn Du merkst, das nichts mehr außer dieser Wahrheit in Deinen Gedanken existiert, beginnst Du mit dem Gebet." Wieder erklangen bajoranische Worte in dem kleinen Shuttle, als Reon sein Gebet fortsetzte.

    Sicherheitsbüro

    Thon blickte mit finsterem Gesicht auf den Abschlussbericht über die Enterung, den Diebstahl der Daten und den anschließenden Versuch die Prevalence in die Luft zu sprengen. Auch wenn es diesen Gestalten nicht gelungen war, das Schiff zu zerstören, so offenbarte dieser Bericht dennoch, das die Sicherheit auf dem Schiff versagt hatte, und da der Andorianer in Abwesenheit von Lieutenant Commander Sito diese Abteilung führte, war dieses Versagen in erster Linie auf ihn zurückzuführen. Der Sicherheitsoffizier schnitt eine finstere Miene und war im Begriff sich zu erheben, als es an der Tür zum Sicherheitsbüro läutete. "Herein." rief der Andorianer und sah sich Sekunden später einem Vulkanier gegenüber. Thons Fühler bewegten sich in eine undeutbaren Geste, als er zu dem Kadetten blickte. "Mr.Nalu, was gibt es? fragte der Andorianer militärisch knapp.
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • Krankenstation

    Pallas Keaton trat einige Momente später bestimmten Schrittes in der Krankenstation des Schiffes ein, und schaute sich um. Es waren einige Offiziere und Crewmen anwesend, welche noch in Behandlung seit dem Angriff waren. Langsam schaute er sich um, ob der derzeit diensthabenen Chefmediziner zu sehen war. Als an ihm eine Medizinerin vorbeilief, streckte er seinen Arm aus, und hielt sie an.

    "Ensign, wo ist der Doktor?"

    "Im hinteren Bereich - dort, Sir!"

    Er nickte und ging in die angezeigte Richtung. Bisher konnte er den Gefangenen hier nicht ausmachen, schätzte aber, das dies sich bald klären würde.
  • Sicherheitsbüro

    Mit vulkanischer Disziplin verbarg und verbannte Tyldak ein Gefühl der Enttäuschung ob der Hoffnung, die Atmosphäre würde lockerer sein. Jetzt stand er dem Andorianer gegenüber und hatte seinen Auftrag zu erfüllen. "Sir, der Captain hat mich angewiesen ihnen Bericht zu erstatten über die Vorkommnisse während des Söldnerangriffes und dem Effekt der Gravitonpartikelstrahlung auf unsere Schilde." Er wartet vergebens auf eine entgegenkommende Geste oder einem Zug in der Mimik des Andorianers, also sprach er weiter: "Captain Davion hat mir mitgeteilt, ich solle zusammen mit ihnen eine genauere Analyse der Ereignisse machen, um uns auf einen erneuten Fall dieser Art vorbereiten." Tyldak wusste genau, dass der Andorianer ihn schmoren lassen wollte - obschon sie beide auf ein und demselben Schiff dienten-, er nahm es einfach hin und wartete.
  • Krankenstation

    „Halten Sie still und bewegen sie sich nicht, oder ich lasse diesen Ensign hier Gewalt anwenden.“ raunzte Patrick den Gefangenen an, als der Chefarzt der Prevalence dem Bolianer eine Hypospray verabreichen wollte. Die Stimmung des Iren war auf dem absoluten Tiefpunkt angelangt. Seit Stunden waren die Ärzte des Schiffes damit beschäftigt gewesen Verbrennungen, Disruptorverletzungen, Knochenbrüche und andere Dinge zu behandeln, die dieser unprovozierte Angriff hervorgerufen hatte. Und da waren noch die 15 toten Crewman, von denen einige praktisch unter Patricks Händen weggestorben waren. O’Donnell hatte nicht übelst Lust diesem Söldner etwas zu verabreichen, das diesen die nächsten zwölf Stunden vor Schmerzen schreien lassen würde, aber das kollidierte direkt mit dem hippokratischen Eid und so musste sich der Arzt damit begnügen dieses Wesen im Stillen zu verfluchen.
    Von dem Ensign der Sicherheit darauf aufmerksam gemacht, das der erste Offizier die Krankenstation betreten hatte, wandte sich Patrick von dem Bett ab und schritt auf diesen zu. „Ah..Commander, schön zu sehen, das Sie noch stehen und nicht auch auf einem meiner Betten gelandet sind.“

    Sicherheitsbüro

    Thon nickte, bevor er zu sprechen begann: „Nun, dann sollten wir uns wohl beeilen, bevor wir erneut in so eine Situation geraten.“ meinte der Andorianer kühl und legte das Padd mit dem Abschlussbericht auf seinen Schreibtisch. Danach deutete er auf ein Terminal und bewegte seine Fühler. „Ihnen als Vulkanier sollte es ja nicht schwer fallen, diesen Computer zu bedienen.“ Der Sicherheitsoffizier versuchte nicht seine Abneigung, die er gegenüber dem Vulkanier hegte, zu verbergen, aber der Andorianer war sich auch bewusst, das man hier nur mit Zusammenarbeit weiterkam.
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • Sicherheitsbüro

    Diese grottentiefe Abneigung in dem "Ihnen als Vulkanier" hatte Tyldak nicht überhört. Ohne ein äußeres Anzeichen von jeglichem Gefühl wandte er sich an das Terminal und verband es mit seinem PADD. Mit eingespielter Präzision generierte er ein Szenario auf dem Bildschirm des Terminals, das die Vorgänge während der Schlacht und die von ihm erarbeiteten Erkenntnisse skizierte. Einen Augenblick nach der Beendigung der Programmierung verharrte er, dann blickte er zu dem Andorianer hinüber, der sich nicht gerührt und geschwiegen hatte. "Sir", setzte er an. "Wenn sie bitte hier herüber kommen wollen? Ich würde ihnen gern die Zusammenhänge demonstrieren." Bisher war er noch nie in einer solch ... "gespannten" Atmosphäre wie dieser gewesen, doch was ihm unangenehm war, verdrängte der vulkanische Teil von ihm einfach. Jetzt war es am Sicherheitsoffizier, den Ball zu übernehmen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tyldak Nalu ()

  • Unbekannter Planet

    Nadine war nicht klar, wie sie erreichen sollte, was Reon von ihr verlangte. Ihren Geist leeren und ruhig werden... Unter den gegebenen Umständen, kam dies beinahe einer Sache der Unmöglichkeit gleich. Es gab so viele Dinge, die ihr durch den Kopf gingen, davon mal abgesehen, dass sie nur hier kniete, um ihm zu helfen. Doch es würde vermutlich nicht schaden, es zumindest zu versuchen, also setzte sie ein zutrauliches Schmunzeln auf, schloss ihre Augen und began leise vor sich hinzubrabbeln. An wen sie das Gebet gerade richtete, ob an die Propheten oder Gott, konnte sie nicht sagen, was allerdings nichts an der Tatsache änderte, dass es das erste Mal in ihrem Leben war, dass sie ein Gebet sprach. Und irgendwie fühlte es sich entspannend an. Beinahe automatisch verschwanden die negativen Gedanken aus ihrem Geist, während sie ihr tiefstes Inneres in leise Worte fasste.

    Krankenstation

    Der einzige Söldner, der dumm genug war, um sich gefangen nehmen zu lassen, lag schweigend und voller Abneigung die Umgebung beobachtend auf einem Biobett hinter einem Kraftfeld. Er wusste, dass es keine Zukunft mehr für ihn gab, würde er es schaffen, zu entkommen, würden ihn entweder die Bajoraner oder Baran umbringen. Andererseits würde er ebenfalls sterben, wenn er mit diesen Kreaturen kooperieren würde. Aus seinen bisherigen Beobachtungen schloss er, dass die Menschen ihn kaum umbringen würden, wenn er einfach schwieg, dafür erschienen sie zu schwach. Also würde er weiter schweigen... Damit war sein Überleben gesichert.
  • Krankenstation

    Pallas tauchte einige Momente später hinter einer Biegung auf und steuerte das einzige von einem Kraftfeld umschlossene Biobett in der Krankenstation an. Man hatte ihm gesagt, wo er hinmusste, und was ihn erwartete. EinSöldner, nicht besonders redsam bisher, und der Einzige, welcher gefangen genommen werdne konnte. Physisch im guten Zustand. Pallas hatte sich über die Stirn gefahren, bevor er den Bereich betrat. Er bemühte sich um Konzentration und um ein dominantes Auftreten. Verhöre waren nicht wirklich seine Stärke, aber der Captain würde sich bei der Auswahl des Personals dafür schon etwas gedacht haben. In dem Moment, wo er dachte bereit zu sein für ein Verhör, nahm er Haltung an und trat um die Biegung. Ein kurzes Nicken zu den Sicherheitspersonal, welches verharrte. Dann schaute er auf sein Padd, startete optische und visuelle Aufzeichnungen, notierte noch ein paar Randbemerkungen im Gehen, ehe er unmittelbar vor dem Feld stand. Das Padd zur Seite gelegt, schaute er nun zum ersten Mal den Bajoraner an, der dort lag.

    Der Mann war wach, ruhig, aber interessiert an seiner Umgebung. Er hatte bemerkt, das der XO gekommen war, schein aber bemüht, dem Fakt Gleichgültigkeit zu entgegenen. Pallas musterte ihm, schweigend. In dem Moment stieg ein Schwall von Wut in ihm auf, und er stellte sich einen Moment vor, wie dieses Verhör laufen würde, würde er zuerst das Kraftfeld deaktivieren, und dann den Mann gefesselt solange zusammenschlagen, bis dieser zusammenbrach.

    Er versuchte sich zu konzentrieren. Innerlich etwas geschockt über seine aufsteigenden Emotionen schluckte er, und versuchte daran nicht zu denken, was ihm gerade durch den Kopf gefahren war. Den Gefangenen mit seinen Blick fixierend verschränkte er seine Arme hinter den Rücken.

    "Wie heißen Sie?"
  • Krankenstation

    Der BOLIANISCHE Söldner wandte seinen Blick dem ans Kraftfeld getretenen Menschen zu, richtete sich langsam auf und grinste ihn hämisch an. Er musste ja nicht auf deren Fragen eingehen, das sollte ihn allerdings nicht daran hindern, sich etwas die Zeit zu vertreiben. Mit etwas Glück würden sie so einsehen, dass es keinen Sinn hatte, ihn zu befragen. "Wer möchte das wissen?" Seinem Auftreten nach zu urteilen, musste es ein hohes Tier an Bord dieses Schiffes sein, doch wie auch der Rest, hatte er nicht das Zeug dazu, ein Verhör durchzuziehen. Zumindest nicht die Art von Verhör, die der Bolianer in Vergangenheit bereits über sich ergehen lassen musste.
  • Krankenstation

    Er überlegte, ob er auf die Harte Tour oder eher human fragen stellen sollte. Er entschloss sich, vorerst diplomatisch zu bleiben.

    "Ich. Wenn man weiß, wer vor einem steht, fällt es leichter, sich die Hänge zu reichen und miteinander vernünftig zu sprechen. Deswegen bin ich hier, ich will mit ihnen sprechen."

    Erneut überlegte er kurz, schaute ihn dabei an.

    "Ich bin Mr. Keaton"

    Den Blick nicht von ihm wendend, fragte er sich, wie der Bolianer diese Information verarbeiten würde. Bisher schien er sich offensichtlich sicher hier zu fühlen, er wollte dieses Gefühl nicht vorzeitig zerstören.
  • Sicherheitsbüro

    Thon wackelte herrisch mit seinen Fühlern, sagte aber nichts, als er sich dem Vulkanier näherte, um sich dessen Erkenntnisse anzuschauen. Nach einer Weile des Betrachtens nickte er er lediglich. "Sie müssen mir nichts demonstrieren, Kadett, ich begreife das auch so. Und wie es scheint fällt diese Aufgabe auch mehr in Ihren Aufgabenbereich. Wenn Sie fertig sind einen einen wirksamen Schutz zu entwickeln, können Sie mich gerne erneut aufsuchen." Der Andorianer spürte mehr als nur eine gewisse Abneigung, gegen diesen Vulkanier, war aber auch Offizier genug, das nicht zu deutlich zu zeigen.
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
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