BL III "RI Saga I - Blue Seven" - Die Another Day!

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  • Quartier des Captains

    In den vergangenen Stunden war viel geschehen. Alexander hatte sich seiner Anweisung widersetzt und war erneut aus der Reihe getanzt in dem Irrglauben, Faidth sei in greifbarer Nähe. Während des darauffolgenden Angriffs floh Alexander aus seinem Quartier, in welchem er unter Arrest stand. Das Shuttle, mit dem er unterwegs war, wurde zerstört. Jeder musste sich mit dem Gedanken vertraut machen, dass der Commander höchstwahrscheinlich dabei ums Leben gekommen war. Es gab derzeit keine Anhaltszeichen, dass er noch am Leben war.

    Chris saß in seinem Quartier an seinem Schreibtisch und brütete über den Bericht des Außenteams und ihre Funde auf dem Mond. Er seufzte und spürte eine große Wut. Es war Wut, die er gegen sich selbst richtete. Hätte er Alexander nicht suspendiert, wäre dieser wahrscheinlich noch am Leben. Doch war das richtig, sich Vorwürfe zu machen, obwohl Chris zum Wohle des Schiffes und nach Vorschrift handelte? Nicht, wenn man den Grundsatz 'Semper Fi', ewige Ehre und Tapferkeit, zugrunde legt. Damals wurde er von seiner Crew nicht hintergangen und verraten, als man die Tarnvorrichtung entdeckte. Zwar hatte er Alexander gegenüber bereits mehrere Male Nachsicht walten lassen, doch er konnte das damit nicht entschuldigen.

    Der Kommandant erhob sich und schritt auf die Sitzecke zu, sein Blick glitt aus dem Fenster. Er starrte hinaus, die Arme verschränkt, der Blick kühl. Er dachte an Alexander. Und er dachte an das Abendessen, das er dem Doktor versprochen hatte und auf das er sich so freute. Doch in diesen Minuten war alles gleichgültig.

    Der Türsummer wurde betätigt. Ohne sich zu regen, antwortete er nur mit von Wut ergriffener Stimme.

    Herein.
  • Quartier des KO

    Tränen standen ihr in den Augen, als sie das Quartier betrat. Sie hatte das PADD auf der BRücke gefunden und wusste nicht, wem es gehörte - also hatte Sabine die Nachricht gelesen. Wortlos, grußlos und mit großer Trauer im Blick trat Sabine an Chris heran und hielt ihm das PADD hin. In großen Buchstaben war ein einziger Satz darauf zu lesen.

    Pass gut auf Michael auf, Chris.
  • Quartier von Lt. Brodde

    Die kleine Hand streckte sich nach dem Türsummer und drückte mit aller Kraft darauf.

    Herein, ist offen.

    Jeannine Brodde schaute zur Tür, durch die Ens Telam mit Michael Traikov an der Hand ihr Quartier betrat. Der Junge hielt sich an der Hand des schmächtigen MOs gut fest, um nicht dauernt auf den Hosenboden zu fallen. Er hatte das Laufen gerade erst gelernt und fiel noch häufig hin. Außerdem schien er sich an der Seite des Ensign wohl zu fühlen. Wie alle Deltaner war Michael Telam kahlköpfig. In seinen Augen lag ein ruhiger, warmer Blick.
    Die LMO lächelte beim Anblick der beiden Namensvettern.

    Hallo, Lieutenant. Meine Schicht fängt gleich an, deshalb wollte ich fragen, ob sie sich jetzt wieder um den kleinen Mann kümmern kann. Er muss eh gleich ins Bett, hat heute wieder einiges erlebt.

    Ens. Telams Stimme wurde etwas ernster, was Michael natürlich nicht entging.

    Ich denke, dass mit seinem Vater hat er noch gar nicht richtig mitbekommen, geschweige denn verstanden. Soll der Junge jetzt bei ihnen untergebracht werden? Ich könnte noch eben helfen seine Sachen auch Cmdr. Traikovs Quartier zu holen.

    Jeannine nickte nachdenklich.
    Vorerst wird das wohl am besten sein. LtCmdr. MacManus hat das Quartier wieder frei gegeben. Später werde ich mit Cpt. Bristow über eine langfristige Lösung reden.

    Sie schaute zu Michael Traikov, der versuchte Telam zu einer Pflanze zu ziehen, die er spannend fand, an die er sich aber nicht alleine heran traute.

    Ich würde sagen, der Kleine schläft jetzt erstmal in meinem Bett. Ist ja nicht das erst mal, das sollte also klappen. Dann können sie pünktlich in ihre Schicht. Und sobald er schläft kann ich anfangen seine Sachen rüber zu holen.

    Der Ensign nickte, kniete sich neben Michael hin und verabschiedete sich mit ein paar Worten und einer sanften Berührung am Kopf des Jungen von diesem. Mit einem "Dann bis später, Ma'am." machte er sich auf den Weg zur KS.
    Jeannine Brodde setzte Michael auf ihr Bett. Er wollte natürlich lieber hobsen und fangen spielen als schlafen. Aber sie konnte ihn davon überzeugen sich unter die Decke zu legen. Und nach einer kurzen, imprivisierten Gute Nacht Geschichte hörte man von ihm nur noch ruhige Atemgeräusche.
    Auf leisen Solen machte die Lt. sich auf den Weg zu Alexander Traikovs Quartier.
  • Quartier des Captains

    Chris drehte sich halb um, als Sabine sein Quartier betrat. Sie wirkte vollkommen aufgelöst, weswegen Chris sich entschied, die Verschränkung seiner Arme zu lösen. Er schritt auf sie zu und sah, dass ihr förmlich Tränen in den Augen standen. In Ungewissheit gehüllt nahm er das PADD entgegen und las den einzigen Satz, der darauf verzeichnet war.

    Dieser sagte alles aus, was er seit Jordans Tod befürchtet hatte.

    Pass gut auf Michael auf, Chris.

    Mit einem Male löste sich seine Verschlossenheit, seine unterdrückte Wut auf. Es war zu schmerzhaft, als dass er sich noch hätte halten können. Chris biss auf seine Unterlippe, seine Augen wurden feucht. Er ließ das PADD auf den Boden fallen und schritt näher auf Sabine zu, nahm sie in den Arm und drückte sie fest an sich. Er konnte seine Trauer nicht mehr unterdrücken. Er realisierte, was er verloren hatte.

    Oh Gott, was habe ich getan... Ich habe Michael seinen Vater genommen...
  • Quartier des Captains

    Auch Sabine konnte sich der anstauenden Trauer, um den Verlust nicht wiedersetzen, als Chris sie umarmte. Sie legte sich an seine Schulter und fing laut an zu schluchzen. Sie konnte nicht begreifen, dass das, wofür sie seit Jahren kämpfte nun nicht mehr für sie erreichbar sein würde, wo sie doch kurz davor war, Alexander endlich an ihrer Seite zu haben. Doch auch Chris Schulter gab ihr nicht den Halt, den sie jetzt brauchte. Nun endlich verstand sie, warum Alex nach Jordans Tod und nach ihrem "Sicherheitszustand" so aufgelöst und verschlossen war.

    Er kann nicht einfach weg sein... Er kann uns nicht einfach so zurücklassen...

    Irgendwo

    Bedächtig, öffnete die Person die Augen und sah sich um. Sicherheitsalarm war anscheinend nicht ausgelöst worden, als er sich an Bord beamte. Erst dann fiel ihm der stechende Schmerz in seinem Kopf auf. Seine Hand tastete nach seiner Schläfe. Trotz des begrenzten Lichtes in der Röhre, in welcher er sich befand, erkannte er beim betrachten der Finger das Blut, welches seine Haut benetzte. ganz so umbeschadet, wie erhofft, hatte er das Eindringen hierher nicht überstanden.
  • Quartier von Cmdr. Traikov

    Ein Sicherheitsoffizier stand an der Tür von Cmdr Traikovs Quartier. Aber als Lt. Brodde sagte was sie dort drinnen wollte, lies er sie eintreten, behielt sie aber im Auge. Seit dem Zwischenfall, bei dem vier Mitglieder der Führungscrew vom Sicherheitsteam arrestiert worden waren, war die Stimmung leicht angespannt. Vielleicht hatte es auch mit dem Rücktritt Lt. Irumis vom Posten der Sicherheitscheffin zu tun, genau wusste die LMO das nicht.
    Sie sah sich flüchtig in Alexanders Quartier um. Ihr fiel auf, dass das gezogene Schwert, welches immer dort gelegen hatte nun fehlte. Jemand, vermutlich die SOs, hatten für einige Unordnung gesorgt auf der Suche nach Alexanders Fluchtweg. Der Bereich, in dem eine Art Kinderzimmer für Michael eingerichtet worden war, war weitgehend unberührt geblieben.
    Zielstrebig sammelte Lt. Brodde einige Spielzeuge, Stofftiere und die Decke seines Kinderbettes zusammen. So beladen machte sie sich auf den Weg zurück in ihr Quartier, das zum Glück nicht weit entfernt war.
    Michael schlief noch immer wie ein Engel, also beschloss Jeannine Chris einen Besuch abzustatten. Das hatte sie schon längst vorgehabt. Sie nahm an, dass Cpt. Shyna ihm inzwischen erzählt hatte was geschehen war. Mit diesen Gedanken ging sie den Korridor entlang.
  • Quartier des Captains

    Dieser Halt war das, was er zumindest in diesem Moment brauchte. Die Nachricht von Alexanders Tod hatte ihn so überraschend getroffen, dass er das zuvor gar nicht realisieren konnte. Zwei Trännen liefern über seine Wange, als er Sabine noch eine Weile umarmte. Es vergingen einige Minuten, bis sich Chris wieder einigermaßen fing. Er löste langsam die Umarmung, um Sabine nicht zu sehr zur Last zu fallen, immerhin wusste er nicht, ob sie diesen Halt ebenfalls so sehr schätzte.

    Chris nahm ihre Hände und drückte sie, während er kurz schniefte und dann dann versuchte, ruhig zu sprechen und ihr dabei in die Augen zu sehen.

    Alexander... tat das, was er glaubte, tun zu müssen...

    Seinen Kopf drehte er leicht zur Fensterfassade und sah hinaus in die Weiten des Alls. Wo war er nur hin? Was diese Nachricht alles, was ihm bleiben würde? Ehe er einen weiteren Gedanken fassen konnte, wurde der Türsummer betätigt. Er wandte sich zur Tür und löste sich Sabine, sah über ihre Schulter hinweg zur Türe. Er erwartete, dass Alexander jeden Moment das Quartier betreten und ihn zu einem Holodeckabenteuer einladen würde, ganz wie in den alten, nicht vom Schmerz erfüllten Zeiten. Doch diese Hoffnung war vergebens.

    Herein...
  • John saß im XO Sessel auf der Brücke und wartete auf gute Nachrichten von dem Untersuchungsteam oder der Taktik die eine Spur der geflohenen Schiffe aufgreifen konnten. Eine stille die der Situation entsprach beherrschte die Brücke nur gelegentliches Pipen von einzelnen Stationen war zu vernehmen. John stand auf und ging zur Taktik hinüber.

    Haben wir schon was Lt.?
    LtCmdr John Tesh
    Chef-Ingenieur
    U.S.S. Pandora NCC-60582-A
    " We will not lie, steal or cheat,
    nor tolerate among us anyone who does."

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von John Tesh ()

  • Chris lehnte entpannt an einer der Konsolen auf der Brücke. Er hatte das ganze mit Alexander mitbekommen, griff aber nicht ein. Dazu war er nicht da.
    Jedoch fragte er sich, was den Commander zu so etwas trieb. Vielleicht hätte er ihn doch aus dem verkehr ziehen sollen, oder was war richtig ihn drin zu lassen.
    Fragen die er sich nicht beantworten konnte und wollte. Auch hier war es nicht seine Aufgabe.

    Eigentlich war seine Aufgabe nun auch beendet, da Alex nicht mehr an Bord war.

    Der Commander blickte sich kurz um, sah den Personen beim arbeiten zu. Er blickte kurz zu Tesh, der zur Taktischen Konsole gegangen war.
  • Quartier des Captains

    [Nochmal... bitte auf die Überschriften achten. (ich hätte nie geadacht, das mal zu sagen ^^)]

    Ja... das hat er.

    Sabine versuchte sich wieder zu fassen. Sie versuchte sich an die schöne Zeit mit ihm in den letzten Wochen zu denken und die Tatsache seines Todes zu verdrängen. Doch mit dem Türsummer drängte sich die Explosion des Shuttles und das Rauschen im Kommunikationskanal in ihre Erinnerung. Sie stockte und wurde kalkig. Dann schluchtzte sie wieder laut und drückte sich hemmungslos an Chris Schulter.

    Er ist einfach gegangen... dieser sture Esel!
  • Quartier des Captains

    Sabine presste ihren Körper gegen seine Schulter, was Chris zeigte, dass auch sie diesen Halt jetzt brauchte, zumindest für den Moment. Langfristig gesehen hatte jeder seine eigene Art, damit fertig zu werden oder auch nicht. Behutsam legte er eine Hand um ihren Oberkörper und hielt sie einfach nur fest. Er klammerte sich damit auch an der Erinnerung fest, die er nicht so einfach hinter sich lassen konnte, wie Mirajia.

    Dieser egoistische Kerl hat doch tatsächlich vorgehabt, das Paradies vor uns zu betreten.

    Sein Blick glitt zur Türe, die sich öffnete und den Blick auf den Doktor freigab. Es war nicht das, was Chris ihr antun wollte, dass er Sabine im Arm hielt. Nicht nachdem, was er für den Doktor zu empfinden begann, was über die Kolligialität hinausging. Er bemühte sich, ein Lächeln zur Begrüßung hervorzuringen, doch es gelang ihm nicht. Eine weitere Träne kullerte seine Wanger herunter und landete auf Sabines Schulter.
  • Quartier des Captains

    Im ersten Moment stand Lt. Brodde einfach nur da, überrumpelt und nicht fähig den Anblick der Beiden einzuordnen. Sie kannte diese Frau... Sabine Pasteur, das war doch ihr Name, oder? Irgend etwas war zwischen ihr und Cmdr. Traikov gewesen.
    Und jetzt stand sie da, Arm in Arm mit Chris Bristow. Warum verursachte dieses Bild ein Stechen in Jeannines Bauch?

    Nach einigen Augenblicken, die ihr wie eine Ewigkeit vorkamen, gelang es der Lt. sich aus ihrer Erstarrung zu lösen.
    Oh, entschuldigung, wenn ich störe bin ich direkt wieder weg.
    Jeannine hob schutzsuchend die Hände, als wäre sie bei etwas verbotenem ertapt worden.

    Was war nur los mit ihr? Meine Güte, sie war 27 Jahre alt und nicht 13. Der Anblick eines offenen Bruches konnte sie nicht aus der Fassung bringen. Warum nur fühlte sie sich jetzt so als hätte ihr jemand den Boden unter den Füßen weggezogen?

    Dann erst nahm sie die Träne wahr, und den Blick in Chris Augen. Natürlich, er musste es gerade erfahren haben. Und Sabine konnte ihn sicherlich besser trösten als Jeannine, die dem XO bei weitem nicht so nahe gestanden hatte, die nicht einmal von seinem Tod überzeugt war. Hin und her gerissen zwischen dem Bedürfnis Chris ebenfalls in die Arme zu nehmen um ihn zu trösten und davon zu laufen, einfach die Flucht zu ergreifen, wartete sie auf eine Antwort.
  • Lt. Irumi

    Juleana die an der CONN konsole noch sahs... wirkte.... immernoch total nebensich.... sie hat den Tod des Commanders immernoch nciht ans ie herrangelassen... sie war immernoch in dem moment als das Schuttle in die luft fliegt... hatte sie dem Commander gesagt das sie ihn mochte?!... ja das hatte sie... und dann... kawumm... weg war er... ihr blick war trüb... sie schaute richtung BR ... Chris Bristow wie es ihm jetzt wohl geht?... und... würde er das verkraften?.... Ja... Chris war sein aller besster freund... aber... würde Chris das schaffen?
    Juleana hingegen konnte nicht mit der situation umgehen... sie drückte das in den hintergrund... Als John sprach.... nein... LtCmdr Tesh sprach schaute sie auf ... nach hinten und an die Konsole der Taktik von Hawk stand...

    Ens. Hawk

    Kaum etwas brauchbares.... tut mir leid Commander er schaute zu Juleana... er schaute sich alle an... Er war erst seid kurzem auf dem Schiff... Er verstand WER! Commander Traikov wirklich war... Er, der er doch immer eine offene fröhliche austrahlung hatte... strahlte zur Zeit garnichts aus... den er hielt sich zurück... er schob seinen Dienst....

    Lt. Irumi

    Juleana erhob sich langsam... Lt. Das ist ihre konsole... sprach sie neutral zu Kara und ging zu ihrem Stellvertreter. Ich möchte mich mit ihnen in 5 Minuten unterhalten in meinem Büro... Quatier.. Juleana musste sich umstellen das nun ihr Quatier ihr büro auch war... ohne auch nur einen blick dem LtCmdr zu schenken ging sie in den Turbolift.

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Juleana Irumi ()

  • Quartier des Cpt.

    Sabine schluchzte ein weiteres Mal, ehe sie sich leicht von Chris löste. Ein tiefes Schlucken der Verzweifelung folgte. Sie wollte etwas sagen, doch sie konnte nicht. Nur ein kurzer Seitenblick galt Jeanny. Sabine wusste, dass sie nicht ewig hier bleiben konnte. Es gab auch noch andere Personen an Bord, die nun sicher Chris Hilfe brauchten. So entzog sich die Brückenassistentin weiter von ihrem Vorgesetzten.

    Nein... bleiben Sie... ich... wollte eh grade gehen.

    Rasch ging sie zur Türe. Dann fiel ihr ein, dass sie etwas vergessen hatte. Ihr Hand wanderte in die Tasche der Uniform und förderte etwas zu Tage. Beim öffnen der Hand wurde das Licht im Raum von 3 goldenen Pins reflektiert. Zögernd streckte sie die Hand nach Chris aus, doch bevor sie ihn erreichte, waren ihre Nerven am Ende und die Beine gaben nach. Sabine ging wie ein nassser Sack zu Boden.

    Irgendwo

    Leise stöhnen drückte sich die Person vom Boden ab, auf dem sie eine Weile gelegen hatte. Die Wartungsröhren waren eng, dennoch konnte man sich relativ gut bewegen. Nur mit dem Aufrichten war es nicht ganz einfach. Armlänge, um Armlänge krabelte die Person in dem Schacht voran. Dabei tasteten seine - mit Krallen am Handschuhrücken bestückten - Hände den Weg in die Dunkelheit des Ganges. Die Ärmel seines Keiko-Gi waren bis zu den Ellenbogen gekürzt. Statt dem Stoff lagen lederne Armschützer auf seiner Haut, welche auf der Außenseite, wie die Handschuhe auch, mit gebogene Klingen besetzt waren. Über dem weißen Stoff des Gi's trug er einen dunkelblauen Hakama und eine dazu passende Weste.
  • In Karas Unterbewusstsein, stellte sich nach dem Verlust von Commander Traikov ein Gefühl von Leere ein. Es war nicht diese Art von Leere das sie bei ihrem geliebten Ehemann hatte, vielmehr war es eine Leere die sich intern auf diesem Schiff aubreitete. Ihr Versagen auf der Brücke musste sie sich schnell selbst eingestehen aber wer hätte ahnen können das der Erste Offizier auf eigene Faust handelte und dabei nicht einen Funken von Vernunft zeigte ? Wohl vermutlich niemand, denn jeder ging doch davon aus das Commander Traikov sicher in der Arrestzelle verweilen würde.

    Solangsam, auch wenn man es nicht wahr haben mochte, machte die Sternenflotte einfach keinen Spaß mehr. Diese immerwährenden Rückschläge, diese immerwährenden Vorwürfe, dieser Teufelskreis würde wohl nie wieder enden. Kara hielt, anderst als ihr verstorbener Gatte, an den idealen der Sterenflotte fest. Sie würde genauso hart ans Limit gehen und wie er bis zum Schluss kämpfen. In ihrem Denkprozess welcher sich auf- und absenkte, trat die Stimme von Lieutenant Irumi in ihre Gehörgänge, dabei blickte sie, von dem KO-Stuhl auf, und sah in Lieutenant Irumis Augen.

    Sie blinzelte ihr zu, so als hätte sie es nicht verstanden, aber ihr Anliegen kam an. "Lieut... Aye! 5 Minuten. Sie stand auf und suchte den nächstbesten ranghöheren Offizier. Dabei stach ihr Lt.-Commander Tesh ins Auge, dieser schon sehr vertraut mit der Kommandoführung hatte. "Commander Tesh, ich übergebe Ihnen das Kommando, sollte Captain Bristow hier auftachen sagen Sie ihm..." Kara schnaufte tief und fest durch "...das es mir Leid tut, ihn enttäuscht zu haben" Sie nickte ihm noch zu und forderte im gleichen Zug Lieutenant Irumi mit einer Geste auf vorzu gehen.
  • "O'Hara sie haben getan was sie tun konnten nur manchmal steht das nicht in unserer macht ob die situation ohne Verluste zu meistern ist."

    John beugte sich wieder über die Taktik und diskutierte mit Hawk über die werte die diese anzeigte und was es jeweils seine könnte.

    "Waren unsere scanner für das 2te EM Band zur zeit des tarnens aktiv?"

    "Niedrigeste Auflösungsstufe."

    "Legen sie sie neben die Werte hier etwas muss man von den schiffen aufgreifen."

    "Sir ich will sie nicht entteusc..."
    "Es gibt keine Perfekte Tarnung das gab es schon bei den U-Booten füher nicht. Wenn man da das Lauteste Geräusch minimiert hatte gab es ein Neues Lautestes und das suchen wir hier!"
    LtCmdr John Tesh
    Chef-Ingenieur
    U.S.S. Pandora NCC-60582-A
    " We will not lie, steal or cheat,
    nor tolerate among us anyone who does."
  • Quartier des Captains

    Chris betrachtete Jeannine, die in das Quartier trat. Er konnte ihr die Verwirrung im Gericht ablesen, doch in diesem Moment stand etwas anderes im Vordergrund. Behutsam wischte er sich die Tränen aus dem Gesicht, diese waren einfach nicht angemessen... Oder war dies egal? Konnte auch er Gefühle zeigen, was sonst untypisch für ihn war?

    Er schüttelte leicht den Kopf, als Jeannine andeutete, wieder gehen zu wollen. Sein Blick fiel auf Sabine, die sich ein paar Schritte wegbewegte, aber ihm noch etwas geben wollte, bevor sie ging. Er erkannte die drei Pins in ihren Händen.

    Dann geschah es. Sie sackte zusammen. Chris reagierte schnell und streckte beide Arme aus, konnte Sabine unter den Armen fassen und sie vor dem harten Aufprall bewahren. Sanft hob er sie mit seinen doch recht kräftigen Armen hoch und stützte sie noch, damit sie nicht erneut zusammensackte. Mit großer Sorgfalt führte er Sabine zum nahen Sessel und ließ sie dort nieder, damit sie Kraft sammeln konnte. Kurz betrachtete er Sabine, dann glitt sein Blick zu Jeannine.

    Langsam ging er auf Jeannine zu, blieb dicht vor ihr stehen. Sein Blick war gesenkt. Als er ihr wieder in die Augen blickte, wirkte wieder etwas gefasster, aber auch so, dass er momentan Unterstützung brauchte. Sanft legte er einen Arm auf ihren Rücken und führte sie zur Couchgruppe.

    Es... ist alles zu surreal... flüsterte er ihr zu.
  • Quartier des Captains

    Reflexartig streckte die LMO die Arme nach Sabine aus als diese wegsackte. Mit wenigen großen Schritten war sie bei den Beiden. Doch Chris Bristow hatte direkt reagiert und die Sicherheitsoffizierin aufgefangen. Vorbildlich kümmerte er sich um Sabine, so dass Jeannine kaum zu helfen brauchte. Im Moment konnte sie eh nicht viel tun, Sabine Pasteur saß bereits und musste sich erst einmal wieder fassen.
    Dann wandte Chris sich der Lieutenant zu. Noch während er den Blick gesenkt hielt berührte sie seinen Ellebogen, wie um ihm zu vermitteln, dass sie da war. Sie ging mit ihm zu der Coach.
    Zuerst wollte sie sich nicht setzten, aber dann lies sie sich auf einer Coach nieder, um Chris dazu zu bewegen sich ebenfalls zu setzen. Tröstend griff sie nach seinen Händen um ihm etwas reales zu geben an dem er sich festhalten konnte.
    Und sie selbst war auch froh darum bei ihm sitzen zu können. In ihrem Geist suchte sie nach den passenden Worten.
    Er... Sie wissen selbst besser als ich, wie er ist. Er ist oft geblendet von seinem Hass, aber sein Ziel hat er nie aus den Augen gelassen. Er hätte das Schiff nicht für eine rein selbstmörderische Aktion verlassen, das kann ich nicht glaube.
  • Quartier des Captains

    Nein... ... nein... es war... kein Selbstmord... keine... Tat... ohne Ziel... ... er ist nicht blind dem Feind entgegengestürmt.

    Sabine schluchzte aufgelöst, war jedoch wieder geistig anwesend und sah die Beiden an. Es war wieder etwas in ihrem Blick, was nicht nur nach Leere wirkte.

    Er dachte, dass er schuld an den Angriffen auf uns sei... er... wollte die Crew und das Schiff nie opfern... nie zum Ziel des Feindes machen...

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Chris Bristow ()

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