BL III "RI Saga I - Blue Seven" - Die Another Day!

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  • Quartier von Cmdr. Owen

    Danke, guten Abend Cmdr.

    Lt. Brodde lächelte freundlich, wie es ihre Art war. Nicht aus besonderem Anlass, schlicht weg um ihrem Gegenüber ihre positive Grundeinstellung zu signalisieren, auf der sie jegliches Gespräch aufzubauen versuchte.

    Ich hoffe, ich komme nicht ungelegen.

    Jeannine verspürte keinerlei Verlangen, sich genauer im Quartier umzuschauen. Dennoch nahm sie die unmittelbare Umgebung automatisch wahr. Sie kannte die Gästequartiere der Assur. Der Raum spiegelte das Verhältnis zwischen der Crew der Assur und Chris Owen auf gewisse Weise wieder; keine Spur von Vertrautheit oder emotionaler Wärme, reine Zweckmäßgkeit beherrschte das Klima. Es war nicht das beste, aber es hätte schlimmer sein können.

    Ein wenig seltsam ist es schon, finden sie nicht? Sie sind jetzt schon - wie lange? - vier Monate? - bei uns auf dem Schiff. Und trotzdem hatten wir bisher kaum etwas mit einander zu tun.

    Die LMO fiel bewusst nicht mit der Tür ins Haus. Sie wollte Cmdr. Owen nicht bedrängen und auf ein paar Minuten mehr oder weniger kam es nun wirklich nicht an.


    Krankenstation

    Sicher, ohne jede Hast ging der Ensign mit dem Jungen auf dem Arm auf den Remaner zu. Nicht weil er übermäßig selbstsicher war oder sein Gegenüber unterschätzte, sondern weil er wusste, dass Michael jede seiner Gefühlsregungen bemerkte und darauf reagierte, wie nur Kinder es taten. Wo dem Sicherheitsfeld blieb er stehen und schaute zu dem Jungen hinunter.
    Faidth ist aufgewacht, siehst du?

    Michael streckte den Finger in die Richtung des Gefangenen aus, so weit dass er das Kraftfeld beinahe berührte. Mit einem entschlossenen "Bah!" gab er seinen Zuhörern zu verstehen, dass er begriffen hatte, um wen es ging und dass er keine Angst vor dem Mann mit der seltsamen Haut, den spitzen Zähnen und den kleinen, flinken Augen hatte.
  • Der Remaner betrachtete den Jungen einen Moment und musste dann tatsächlich schmunzeln, bevor er wieder zu dem Arzt aufsah und sich von dem Biobett erhob, bis auf einen Schritt an das Kraftfeld heran trat. Seine Gesichtszüge waren ernst geworden, als er aus seinen dunklen Augen den Deltaner musterte. "Ausgezeichnet indoktriniert haben Sie den Jungen. Ich vermute das Werk seines Vaters."
    Faidth legte eine kurze Pause ein, in welchen er seine Finger weit von der Hand spreizte und kurz zur Faust ballte. Unentwegt ruhte sein Blick auf dem MO. "Ich nehme an, Sie haben vor, mich nach Beendigung dieses Abenteuers an eines ihrer Föderationsgerichte zu übergeben. Ist Ihnen schon einmal der Gedanke gekommen, dass ich womöglich ihr einziger Ausweg sein könnte?"
    Rear Admiral Princeps Kaaran Xukathal'yre'Rakos
    » Niemand ist der Allmacht näher als ein General auf dem Schlachtfeld «

    Intrinsically tied...
  • Krankenstation

    Natürlich verstand Michael den Sinn des Gesagten noch nicht. Aber er bemerkte den Ernst in den Stimmen der beiden Männer. Und auch den lauernden Unterton in Faidths Worten. Mit großen Augen schaute er ihn noch immer an.

    In diesem Zusammenhang spricht man von Erziehung, aber es kommt auf das gleiche.

    Die Bewegung der Hand nahm Michael Telam am Rande seines Gesichtsfeldes wahr.

    Mir scheint, dass sie mindestens ebenso dringend nach einem Ausweg suchen, auch wenn sie sich bemerkenswert gut unter Kontrolle haben.
    Was unsere Pläne mit ihnen angeht; darüber brauchen sie sich keine Gedanken zu machen. Viel Einfluss werden sie darauf nämlich nicht haben.


    Der MO wirkte kühl, sachlich. Entweder er war reifer und selbstsicher als er auf den ersten Blick schien, oder er hatte sich innerlich gut auf dieses Gespräch vorbereitet.
  • Quartier Owen

    Chris neigte den Kopf leicht, musste dann dezent schmunzeln, "Ich konnte erfolgreich dafür sorgen das ich unverletzt blieb oder nicht krank wurde."

    Kurz musterte der Commander die junge Frau, sie war nicht wegen einem Smalltalk hier, dies konnte er sofort erkennen. Irgendwas wollte sie von ihm, doch nicht wirklich wegen dem kleinen Crewman in der Krankenstation der nun sicherlich weint.
    Aber letztendlich hatte sie recht, er war 4 Monate an Bord. Zwar kannte er schon einen Teil der Crew, aber mit ihr hatte er bisher nicht wirklich was zutun gehabt. So gesehen hatte er ja auch eine Beziehung mit einer Weiblichen Person der Crew.

    Er deutete kurz auf den Replikator, "Möchten Sie was trinken?"
  • Aussichtslounge

    Im Gesicht des Kommandanten zeigte sich keine Entspannung. Nicht nur seine Freundschaft zu Alexander wurde bereits mehr als einmal auf eine harte Probe gestellt. Es gab keinen anderen Ausweg, als dem Weg der Remaner zu folgen. Einige Sekunden verstrichen, ehe er Alex eine wichtige Frage stellte.

    Wie viel ist es dir Wert, Faidh zu halten und unserer Gerichtsbarkeit zu überstellen? Falls es dazu kommt, dass wir unser Schiff und unsere Crew nur dann retten können, wenn wir Faidth ziehen lassen - was wirst du tun?

    Sein Blick glitt nicht von seinem Gegenüber ab.
    Captain Chris "Bris" Bristow [Personalakte]
    Kommandierender Offizier der U.S.S. Assur NCC-69799
    STAR TREK: ASSUR | #uss_assur | irc.st-city.net | Jeden Mittwoch | 20:15 Uhr

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  • Owens Quartier

    Gerne, einen Apfelsaft bitte.

    Während Chris den Replikator bediente dachte Jeannine darüber nach, wie sie es kam, dass sie so wenig mit dem Cmdr zu tun gehabt hatte und kaum etwas über ihn wusste. Bei dem vertretenden XO war es so, dass man sich mit ihm auseinander setzten musste, ob man wollte oder nur. Owens Wesen drängte sich weniger auf. Außerdem hatte die LMO in letzter Zeit viel zu tun gehabt, die Crew war von einer Gefahrensituation in die nächste geraten.
    Das Schiff war einfach zu groß. Man konnte ohne weiteres an einander vorbei leben. Früher, auf der Rhode Island, wäre es nicht dazu gekommen...

    Bevor Jeannine Brodde Zeit hatte, all zu wehmütigen Gedanken nach zu hängen trat Cmdr Owen erneut auf sie zu und bat ihr einen Platz an. Beide Sternenflottenoffiziere setzten sich bevor die LMO das Gespräch wieder auf nahm.

    Natürlich haben Sie die Ansprache des Captains ebenfalls mitbekommen. Was halten sie davon, und von der gesamten Situation der Assur?

    Ihr aufmerksamer Blick ließ erkennen, dass Jeannine ernsthaft an seiner Meinung interessiert war.
  • Chris nippte an seinem Orangensaft und stellte diesen dann ab. Beide hatten es sich auf der Sofaecke bequem gemacht.
    Er lehnte sich zurück und blickte die Frau auf dem Sessel an, einen kurzen Augenblick herrschte stille.
    "Ich finde das dies ein wenig zu sehr aufgeschaukelt wird. Das jemand etwas gegen die Assur und deren Crew hat ist nicht zu übersehen, aber den weg das zu lösen ist nicht der Richtige."
    Laut seinen Ansichten gab es eine ganze menge Möglichkeiten die Dinge ins Reine zu bekommen, sicherlich ganz andere als die von Captain Bristow.
    "Ich denke das die Crew hinter dem Captain stehen wird." er erinnerte sich dabei kurz an die Situation auf der Brücke, "Jedoch nur bis zu dem Zeitpunkt bis die Crew merkt das es keinen weg mehr nach hause gibt. Wie groß ist die Crew? Etwa 250? Ich denke nicht das dem Großteil der Crew egal sein wird das diese vielleicht nicht mehr nach Hause können, sollte das ganze hier vergeigt werden. Es gibt Situationen, da kann ein Captain nicht mehr für seine Crew entscheiden. Ich hoffe nicht das dieser Zeitpunkt hier eintreffen wird."

    Chris sprach ruhig wie immer.
  • Krankenstation

    Faidth

    Bisher hatte der Remaner darauf verzichtet, seine telephatischen Fühler nach dem Deltaner auszustrecken, doch zunehmend war er versucht, dies zu tun. Er bezweifelte ernsthaft, ob irgendwer an Bord dieses Schiffes seinen mentalen Fähigkeiten Widerstand würde leisten können. Diese Frau, welche Alex geliebt hatte, sie war dazu imstande gewesen. Der Rest.. nicht der Erwähnung wert.
    Der Remaner senkte seinen Blick zu dem Jungen hinab, während er mit dem MO sprach: "Sie haben Recht. Ich suche einen Weg nach draußen. Besonders aus dem Grund, da mir mein Leben etwas wert ist." Faidth fixierte den Deltaner wieder. "Sie wollen doch nicht, das der Junge stirbt, oder?"
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    Intrinsically tied...
  • Owens Quartier

    Aufmerksam hörte Lt Brodde ihm zu und nickte, als er geendet hatte.

    Ich denke, was sie da zuletzt beschrieben haben versucht Cpt Bristow dadurch vorzubeugen, dass er der Crew schon jetzt so viel Entscheidungsfreiheit wie nur irgend möglich lässt. Auf Kosten des Schiffes.

    Sie trank einen Schluck des Saftes, um ein kaum hörbares Seufzen zu überdecken.

    Die Führungscrew und die alten Teile der Teams, die bereits auf der Rhode Island zusammen geschweißt wurden, würden dem Cpt folgen. Viele haben sich schon früher mit der Möglichkeit angefreundet, eines Tages nicht mehr zurück nach hause zu kommen. Ihr zuhause ist das Schiff, ihre Familie ist die Crew.

    Die Situation ist wirklich nicht leicht. Alle scheinen gegen uns zu sein. Dieses ungute Gefühl lauert auf dem gesamten Schiff und Faidth tut sein bestes, um es zu nähren. Die Vorbehalte der Crew gegenüber Erei'Riov Lai haben zum Glück nachgelassen. Über lange Sicht haben sie vermutlich recht, wird die Autorität der Führungscrew auf eine harte Probe gestellt. Aber zuvor wird die Besatzung in die entgegen gesetzte Richtung drängen und geschlossen hinter uns stehen. Wie einer. Oder eine von Wölfen eingekreiste Schafsherde.


    Sie fuhre sich mit der linken Hand durch die Haare.

    Verzeihung, ich schweife ab.

    Ich nehme an, dass ich nicht die einzige bin, die ihr Verhalten aufmerksam beobachtet. Immerhin sind sie ein offizieller Vertreter der Sternenflotte, von der wir nun nicht mehr sicher wissen, wem wir darauf trauen können und wem nicht. Was werden sie tun, werden sie uns helfen?

    Krankenstation

    Jetzt war es Telam, welcher die Hand zur Faust ballte. Die Betreuung, der Schutz von Michael Traikov war für ihn mehr als nur eine Pflicht. Er wusste, dass er nicht offen zeigen durfte, wie sehr ihn die Drohung des Remaners traf. Gleichzeitig war ihm klar, dass Faidth den Ensign lesen konnte wie ein offenes Buch, wenn er es nur darauf anlegte. Aber Michael Telam wollte es ihm so schwer wie möglich machen.

    Damit würden sie nicht durch kommen, und das wissen sie genau. Spontan fallen mir genug Leute ein, die dann ihre Sternenflottenkarriere opfern würden um sie zu töten.

    Ob der MO sich selbst dazu zählte ließ er offen.

    Michael sah Faidth wärend dessen nur groß an. Es würde die Zeit kommen, an der er eine Ausbildung seiner mentalen Fähigkeiten bekommen würde. Aber noch war es dazu viel zu früh. Und doch... immerhin war er der Sohn von Jordan Six Delta und dem ebenfalls nicht ganz untalentierten Alexander Traikov.
  • Chris glaubte das Erei Riov Lai dabei das größte Problem sein würde. Er war Romulaner, er war fremd, er war mal der Feind. Auch er hatte sicherlich mal mehr unschöne Gedanken für die Föderation gehabt als schöne.
    Dies würde sich aber noch Zeigen.

    Doch bei Jeannines frage, neigte Chris leicht den Kopf. Viel mehr würde er diese frage von dem Captain erwarten, aber nicht von der Schiffsärztin.
    Noch habe er nichts gegen die derzeitige Situation gemacht, dabei war es so einfach für ihn. Der Commander konnte sogar dem Captain des Schiffes seine Kommandocodes weg nehmen. Er hatte die Befugnisse dazu, auch Bris wusste das. Es war schließlich Chris Aufgabe solche Dinge zu tun, vom Flottenkommando abgesegnet und mit allem Ausgestattet das dazu nötig war.

    Er trank einen Schluck OSaft und blickte wieder zu der Frau, "Ich werde tun was ich für Richtig erachte."
  • Owens Quartier

    Zögernd nickte Jeannine. Bevor sie antwortete, betrachtete sie eine Moment das Glas in ihren Händen.

    Sie haben recht, Cmdr. Sie schulden mir keine Erläuterung und ihr Verhalten wird natürlich auch davon abhängen, wie die Situation sich entwickelt.

    Es klang nicht nach einem Vorwurf, lediglich nach einer Feststellung, einer Bemerkung, die Lt Brodde Owens Antwort auch für sich selbst hinzu fügte. Richtig, sie war "nur" die Schiffsärztin. Doch auch wenn diese Position sie meistens von der Brücke fern hielt, so war die Assur auch ihr Schiff geworden, für das sie sich mit verantwortlich fühlte.

    Ich frage mich auch, wie sich die Sache mit Alexander Traikov entwickelt. Er hat uns vor ein paar Stunden davon überzeugt, ihn von der Krankenstation zu entlassen. Allerdings würde es mich überraschen, wenn er sich wirklich die Zeit nimmt sich ausreichend zu erholen.

    Jeannines braune Augen ruhten auf dem Gesicht ihres Gesprächspartners.

    Ich weiß gar nicht, wie gut sie ihn kennen. Was denken sie von ihm? Halten sie es für möglich, dass er später einmal wieder seinen alten XO Posten aufnimmt?

    Menschlich konnte die LMO Cmdr Traikov nicht besonders leiden. Aber für das Klima auf dem Schiff war er nicht nur gut, sondern unverzichtbar.
  • Chris beugte sich interessiert vor als er hörte das Alex die Krankenstation verlassen hatte. Musste dann aber schmunzeln, "Ich wette er steht schon wieder in Uniform beim Captain auf der Matte. Aber ich denke nicht das er in so einer Situation auf der Faulen Haut herumliegen wird. Außerdem ist der Crew Commander Traikov als XO lieber als der Romulaner."
    Allgemein war es der Crew lieber jemand anders als XO zu haben als einen Romulaner, sogar ein Klingone wär ihr wohl lieber.
    Er nippte an seinem OSaft, lehnte sich dann wieder zurück.

    Chris deutete auf ein Stapel Pads, auf dem Tisch, "Ich habe ziemlich viele Informationen über ihn sammeln können, aber Persönlich hatte ich bisher zu wenig mit ihm zu tun um da mehr sagen zu können."
  • Krankenstation

    Faidth

    Der Remaner schmunzelte und wand sich herum, ging einige Schritte bis zum Biobett und lehnte sich mit einem leisen, aber langen Atemzug dagegen. Er sah sich in der weitläufigen Krankenstation um, bevor er wieder dem Mediziner musterte. Man musste kein Telephat oder der Emphatie mächtig sein, um die Gefühlslage des Deltaners bei seinen Worten zu deuten.
    Faidth schüttelte langsam den Kopf und sah auf den Jungen herab. Vorsichtig, nahezu sanft, streckte er seine telephatischen Fühler nach ihm aus und tastete über den noch kindlichen Verstand, fühlte die einfachen Denkvorgänge. Er hatte zweifellos Potential, vielleicht wenn Faidth ihn ausbilden würde. Aber die Föderisten würden seine Begabung natürlich durch Schranken eingrenzen und nie vollständig entfalten lassen.
    "Sie verstehen mich falsch, Deltaner. Nicht ich werde dem Jungen das Leben nehmen. Das werden andere für mich in naher Zukunft erledigen. Die Frage ist, ob Sie mit mir Kooperieren wollen, um es zu verhindern?" Der Remaner stieß sich von der Bettkante wieder ab, blieb jedoch stehen. "Denken Sie denn wirklich, ich würde hier ruhig sitzen, wenn ich nicht wüsste, noch einen Trumpf gegen Sie alle in der Hand zu haben?"
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    Intrinsically tied...
  • Lai schaute zu Irumi und nickte sachte.

    Verstanden. Halten Sie sich bereit.

    AL

    Alexanders Blick wurde noch ernster, als es ohnehin schon war.

    Ich würde tuen, was das Beste für die Crew und mein Gewissen ist: Ich würde ihn ziehen lassen... meine Uniform ablegen und ihn verfolgen... Dieses Mal jedoch, wird einer von uns sterben, denn auf die Rechtsprechung der Föderation kann ich mich dann nicht mehr verlassen...
  • Owens Quartier

    Jeannine hob ganz leicht ein Braue, als sie den Stapel von Pads musterte. Offensichtlich hatte Chris die Zeit ausgebig genutzt. Unter anderen Umständen hätte sie kritisiert, dass Cmdr. Owen nicht einfach auf Cmdr. Traikov zugegangen war, um ihn kennen zu lernen. Aber in diesem Fall war die Zielperson zuerst gar nicht an Bord gewesen und hatte dann auf der Krankenstation gelegen.

    Nun, letztendlich werden wohl der Captain und Cmdr. Traikov selbst darüber entscheiden, ob und wann er den XO Posten zurück bekommt. Vermutlich wird Erei'Riov Lai auch darüber hinaus auf der Assur bleiben, in beratender Funktion.

    Sie schien kurz zu überlegen.

    Erei'Riov Lai scheint Cmdr Traikov und Faidth aus dem Weg zu gehen. Nun, vermutlich ist es besser so.

    Jeannine leerte ihr Glas, dann sah sie Chris Owen an.

    Wo ich gerade hier bin, kann ich ihnen vielleicht irgendwie weiter helfen? Ich bin zwar nur selten auf der Brücke, aber früher oder später kommt jeder einmal zu mir, deshalb bekomme ich doch so das ein oder andere mit.

    Krankenstation

    Der Ensign setzte Michael auf dem Boden ab. Der Junge schien keine Lust zu haben herum zu laufen. Er blieb auf dem Hosenboden sitzen und seine großen Kinderaugen folgten Faidth neugierig.

    Telam verschränkte die Arme, wie um klar zu machen, dass er der letzte sei, der Faidth um etwas bitten würde.

    Ja, ich denke, dass sie so ruhig sind obwohl sie nichts mehr in der Hand haben. Vermutlich haben sie eingesehen, wie unnütz es wäre, sich anders zu verhalten. Und sie sind auch niemand, der leicht die Kontrolle über sich verliert.
    Was meinen sie denn zu wissen? Warum sollten wir mit einem mal nicht mehr in der Lage sein, Cmdr. Traikovs Sohn zu schützen?
  • Quartier Owen

    Mit Lai war sich Chris nicht so sicher ob er bleiben würde. Es sei dem er fällt beim Romulanischen Imperium in Ungnade, was er ja wohl bereits ist.
    Nach ihrer Frage, neigte der Commander den Kopf leicht, schüttelte dann aber dezent den Kopf, "Danke, aber ich habe derzeit nichts zu tun. Ich werde mich hin und wieder mal auf der Brücke aufhalten. Ansonst noch etwas mit der Crew auseinander setzten. Die Couselor scheint leicht unfähig zu sein."
    Captain Shyna Ryan war kurzzeitig mal Captain von Chris gewesen. Da er aber nichts von ihr hielt, war seine Meinung ihr gegenüber auch nicht besonders hoch.

    Er beugte sich vor, "Ach,da fällt mir ein, hat man den Remaner bereits in die Arrestzellen verlegt?"
    Schließlich stellte diese Person eine Gefahr da und seine Anwesenheit auf der Krankenstation war sicherlich nicht gut für die Crew die dort rein und raus ging.
  • Aussichtslounge

    Nachdenklich wandte sich der Kommandant ab und sah aus den Fenstern der Lounge nach draußen. Die Scheiben spiegelten teilweise seinen Gesichtsausdruck wider - er war alles andere zustimmend. Er konnte Alexander in diesem Punkt einfach nicht zustimmen. Für Chris war die Vorstellung, Faidth ziehen zu lassen und die Jagd weitergehen zu lassen, unvorstellbar. Doch die Abwägung Faidths gegenüber dem Wohlbefinden der Besatzung war alles andere als leicht. Sicher, Faidth hatte eine von ihnen getötet, doch viele der neuen Besatzung hatten Jordan nicht einmal gekannt. Vielleicht kam es auch gar nicht zu einer derartigen Situation, aber falls doch ... Chris musste sich bis dahin entschieden haben.

    Du willst, dass einer von Euch stirbt?

    Der Kommandant drehte sich herum, sein Blick war ernst. Er setzte sich in Bewegung, ging um den Konferenztisch herum und zu dem kleinen Waffenschrank neben der linken Doppelschiebetür. Durch Betätigung des Tastenfeldes daneben öffnete sich dieser, zwei Phasergewehre und vier Phaser strahlten ihm entgegen. Zielsicher griff er einen Phaser, drehte sich um und warf ihm Alexander zu.

    Dann tu es jetzt.
    Captain Chris "Bris" Bristow [Personalakte]
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  • Krankenstation

    Faidth

    Für eine beinahe übertrieben lange Zeit schwieg der Remaner und erwiderte den Blick des Jungen am Boden, bevor er seine Augen zu schmalen Schlitzen zusammenzog und auf den Deltaner richtete, sein Gesicht ohne jeden emotionalen Ausdruck. Dann antwortete er mit seiner typisch rauhen und dunklen, remanischen Stimme: "Interessant, welches Bild Sie von mir haben. Es würde mich interessieren, ob ein jeder an Bord dieses Schiffes Ihre Meinung teilt. Aber das ist nicht die Frage der Stunde, denn die Zeit drängt." Mit einem ausgestreckten Daumen zeigte Faidth zur Decke. "Sie haben die Ansprache Ihres Kommandanten doch gehört. Sie sind zu jeder Seite hin von Feinden umgeben. Scheints sind nur die Angehörigen meines Volkes Ihnen wohl gesonnen."
    Mit einem Gesichtsausdruck, den man fast schon selbstzufrieden nennen konnte, trat er wieder zurück an das Kraftfeld. "Ich bin ein Remaner, falls es Ihnen nicht aufgefallen sein sollte. Können Sie mir denn nicht vertrauen?" Faidth grinste einen Moment und kehrte dann wieder zu seiner beherrschten Mimik zurück. "Wissen Sie denn, wer genau Sie angreift? Wissen Sie denn auch, warum? Ich weiß all dies." Faidth legte den Kopf schief und schloss für einige Momente die Augen, als würde er nach etwas lauschen. "Wenn Sie wirklich denken, jeder an Bord ist voller Inbrust überzeugt, das Richtige zu tun, sind Sie alle noch naiver, als ich zu anfangs dachte."
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    Intrinsically tied...
  • Shyna betrat die Krankenstation und hörte noch die letzten Worte Faidth s.
    ,,Dafür braucht man nicht mal Telepat zu sein um das zu wissen.
    Fakt ist aber auch, dass aller Ärger mit ihrem auftauchen begann."
    Shyna klingt neutral und Faidth kann nicht mehr feststellen,
    was Shyna denkt, weil sie sich abgeschottet hat.
    ,,Wenn sie uns helfen wollten, warum haben sie das nicht von anfang an gesagt?
    Wenn sie uns nicht vertrauen,
    warum sollte das jetzt anderst werden? Weil jemand dafür gesorgt hat,
    dass uns kein anderer Weg mer bleibt?
    Sie habne uns nicht vertraut, und jetzt Vertrauen wir ihnen nicht."
  • <<< NACH DER MISSION VOM 14.01.09 >>>
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