Bordleben 37 - Im Schein eines neuen Sterns

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  • Bordleben 37 - Im Schein eines neuen Sterns

    [So. Das Bl setzt mit harmlosen Titel nach den Ereignissen der - noch ausstehenden Mission - fort. Die Hochzeit Sitos und Kellers ist vollzogen, die Crew nach Verlust des Schiffes just auf der Erde angekommen und bis auf weiteres beurlaubt. Was geschehen war wird sich noch klären. ;)

    Bühne frei für die Stars]
  • Köln, Europa, Erde

    Am Horizont über der altdeutschen Stadt erhob sich langsam und majestätisch die Morgenssonne. Das matte Licht ließ den weißen Mantel der Erde grell erstrahlen und tauchte die alten Gemäuer in einen weißen Schimmer. Ein erst kürzlich den heiligen Bund der Ehe eingegangenes Paar spazierte eng ineinander verschlungen am Ufer des Rheines entlang, hinterließ dabei tiefe Fußabdrücke im weißen Schnee. "Und das dort", sagte die menschliche Frau Ende 20, die ihren großen, rundlichen Bauch unter dem warmen Schutz einer schwarzen Daunenjacke und eines um ihren Hals gewickelten Schals versteckte, "ist der Dom, das Wahrzeichen meiner Heimatstadt, von dem ich dir ja schon erzählt habe. Leider ist er nicht mehr im Originalzustand, da er nach dem 3. Weltkrieg neu aufgebaut werden musste, doch stand an seiner Stelle schon vor über 1500 Jahren ein Dom, weswegen er vor ca. 390 Jahren zum Weltkulturerbe ernannt wurde." Schmunzelnd setzte sie ihren Weg fort und beschrieb auf diesem noch den ein oder anderen besonderen Fleck, bis sie sich langsam einem der freizügigeren Wohnvierteln der Stadt näherten. Reihenweise standen Einfamilienhäuser am Ufer. Noch bevor die beiden das Viertel betraten, drehte sich die schwangere Frau zu ihrem bajoranischen Mann um und sah mit plötzlich bedrückter und unsicherer Miene zu ihm auf. "Denkst du wirklich, dass wir das tun sollten? Ich meine, es dürfte ein riesen Schock für sie sein... und mich", fragte sie mit eben dieser Unsicherheit in ihrer Stimme, wobei ihr Atem in der vorherrschenden Kälte kleine weiße Wölkchen bildete.

  • "Faszinierend." erwiderte Reon aufrichtig, als er den Dom und die anderen besonderen Flecken betrachtete, die seine Ehefrau ihm von ihrer Heimatstadt zeigte. Irdische Bauten unterschieden sich grundlegend von bajoranischen und doch wohnte auch ihnen eine besondere Schönheit inne, wie der Bajoraner staunend feststellte. Gemeinsam mit Nadine schritt er am Rhein entlang, während der Schnee unter ihren Schritten knirschte, bis sich die menschliche Frau zu ihm umdrehte, um ihre Bedenken mitzuteilen, woraufhin Reon nickte. „Ich halte das immer noch für eine gute Idee. Diese Sache zerrt schon zu lange an Dir und wenn wir nicht versuchen das zu lösen, dann wird es ewig so weitergehen.“ Der Bajoraner nahm Nadine fest in seine Arme. "Außerdem werde ich bei Dir sein, egal, was geschehen wird. Davon mal abgesehen…" fuhr er fort, während er sich wieder von der menschlichen Frau löste, um sie fest anzusehen. "….wäre es wohl sehr unhöflich, wenn ich meiner Schwiegermutter nicht meine Aufwartung machen würde."
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • Nadine nickte mit einem etwas sichereren Gefühl als noch ein paar Sekunden zuvor und ließ ihren Blick über die Straße wandern. "Es ist lange her, seitdem ich das letzte Mal hier gewesen bin", stellte sie seufzend fest, griff Reon's Hand und setzte ihren Weg fort. 8 Jahre war es her, seitdem sie die Straße in der sie aufgewachsen war das letzte Mal besucht hatte und nun war sie auf Drängen ihres Mannes wieder hier, um den fast einen Jahrzehnt andauernden Familienstreit zu beenden und ihrer Mutter das neuste Mitglied in dieser vorzustellen. Keine leichte Aufgabe, wie sie fand, immerhin würde es auch ziemlich schwer für ihre Mutter werden zu akzeptieren, dass sie nicht nur ohne ihr Wissen geheiratet hatte, sondern auch noch in diesem Monat ein Kind erwartete. In diesem Licht betrachtet machte es jedoch durchaus Sinn, hier und jetzt all den Ärger hinter sich zu lassen, gerade da Nadine ihre etwas kindische Ader immer und immer mehr hinter sich ließ. "Das dort war früher mein Kindergarten", sagte sie und deutete beim Vorbeigehen auf ein größeres Gebäude, das in der etwas monotonen Häuserreihe recht deutlich hervorstach. Knappe 300 Meter weiter hielt sie plötzlich inne und sah zu einem Haus mit großem Vorgarten herauf. Sie trat an das knapp 1,5 Meter hohe Tor heran und blickte auf das goldene Namensschild am Briefkasten, auf dem in großen schwarzen Buchstaben "Keller" geschrieben stand. "Da wären wir wohl... Möchtest du erstmal etwas zurückbleiben oder gehen wir geschlossen hin?"
  • Vaxholm, Schweden

    Einige Stunden nach ihrer Familie materialisierte nun auch Marie vor dem Haus ihrer Schwiegereltern in Vaxholm. Der Winter hatte im kleinen Ort im Norden Europas schon vor Wochen Einzug gehalten und so fror sich die junge Frau in ihrer dünnen Uniform den Hintern ab. Glücklicherweise öffnete ihre Schwester kurz nach dem Klingeln bereits die Tür und riss sie förmlich in die warme Wohnung, während sie ein lautes "MARIE!" ausstieß. In diesem Moment fiel die riesige Last von den Schultern des Captains, welche sie in den letzten Monaten zu stemmen hatte.
    Die Mission bei den Grinori und Tribat, der Erstkontakt mit den Ketgor, die Gefangenschaft bei den Tribat, Entdeckung des Gateways und des Gartens, dann der unfreiwillige Ausflug ins Paralleluniversum, der Verlust vieler Besatzungsmitglieder und schließlich ihres Schiffs, der Druck seitens ihrer Vorgesetzten, welche wie bei jedem Schiffsverlust akribisch wie immer eine Untersuchung zu den Hintergründen des Unglücks eingeleitet hatten. Damit hatte sie auch die letzten Stunden zugebracht, auch wenn sie auf Bajor bereits befragt wurden und noch einige Sitzungen im Sternenflottenkommando folgen würde, doch zunächst schien das alles fern, fern in der Vergangenheit oder fern in der Zukunft.

    Jetzt war sie einfach wieder zu Hause ...
    "It is history that teaches us to hope" - Robert Edward Lee
    "I begin to believe that the Muse of history is nothing but a lying bitch" - Jubal Anderson Early
  • "Wir gehen da geschlossen rein." antwortete der Bajoraner und hob den Strauß bajoranischer Blumen, die er von seiner Heimatwelt mitgebracht hatte, nach oben. Einer alten Tradition der Erde folgend brachte man der Dame des Hauses welche mit, wenn man sie besuchte. Reon hatte sie vorher mit einem speziellen Mittel behandelt, damit sie in der Kälte des Winters, welche gerade auf Nadines Heimatplaneten vorherrschte, nicht kaputtgehen würden. Mit einem breiten Lächeln blickte er zu seiner Ehefrau und fasste ihre Hand fester. "Aber nun, sollten wir reingehen."
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • Nadine nickte, schob mit einer Hand das Tor auf und schritt den eng gepflasterten Weg zum Haus hinauf, wo sie eine Weile die Klingel anstarrend verharrte. Sie tat sich offensichtlich schwer damit, diesen Schritt zu gehen, immerhin lag das letzte Gespräch mit ihrer Mutter schon einige Jahre zurück. Sogesehen wusste Nadine nicht einmal, ob sie erneut geheiratet hat oder ihre Schwester mittlerweile ausgezogen war. Zumindest von letzterem war auszugehen. Mit einer etwas zittrigen Hand drückte sie zögerlich auf die Klingel und schreckte ohne wirklichen Grund zurück, als sie den Gong hörte. "Ich fühle mich echt nicht wohl dabei", brachte sie noch heraus, bevor die Tür öffnete auch schon von einer Frau Anfang 50 geöffnet wurde. Die Ähnlichkeit von Jennifer Keller zu ihrer Tochter stach sofort ins Auge, von einigen Kleinigkeiten abgesehen wirkte sie wie eine knapp 25 Jahre ältere Version der momentan "arbeitslosen" Ingenieurin. "Nadine?", fragte sie etwas verdattert. Die jüngere der beiden Kellers nickte zittrig und versuchte einen Gefühlsausbruch zu vermeiden. Jennifer begann zu strahlen, öffnete ihre Arme und umschloss ihre Tochter herzlich, was diese nun doch zum Weinen brachte. "Oh, mein Kind, ich bin so froh dich wiederzusehen", erklärte die nicht weniger gerührte Ärztin, drückte ihre Tochter plötzlich an den Schultern leicht zurück und betrachtete ihren Bauch. "Meine Güte, sag mir nicht, du bist..." Nadine nickte hastig und wischte sich schluchzend die feuchten Augen ab. "Ja, ich bin schwanger." Etwas überfordert wirkend sah sie in das vor Kälte rot gewordene Gesicht der werdenden Mutter und bemerkte erst jetzt den etwas in Vergessenheit geratenen Bajoraner. "Ach du meine Güte...", brachte sie raus, ließ ihren Blick schnell über die Ringfinger der beiden gleiten und zuckte dann leicht zusammen. "Ach du meine Güte...", wiederholte sie und schüttelte dann rasch ihren Kopf. "Bitte, kommt doch rein, ihr friert euch ja noch zu Tode." Mit diesen Worten gab die Ärztin den Weg frei und tapselte etwas unbeholfen in Richtung Küche, wo sie schnell einen Tee aufsetzte und dann wieder im Flur auftauchte, wo sich das frisch verheiratete Ehepaar den Schnee von den Schultern klopfte. "Macht es euch im Wohnzimmer bequem, ich muss... Also, ich muss schnell Sabine holen." Und schon war Jennifer wieder in einem Nebenraum verschwunden. Nadine blickte ihren Mann seufzend an, wischte sich die letzte Träne von den Augen und schmunzelte dann leicht. "Ich hätte nicht gedacht, dass sie mich so empfängt."
  • Zeitsprung: Weihnachten ist gelaufen und wir haben den 28.12., feines Datum

    "Mhm", brummelte die im Bett liegende, schwangere Frau und öffnete müde ihre Augen. Irgendwie fühlte sie sich merkwürdig, spürte auch sogleich, dass irgendetwas unter der Decke nass war. Nadine Keller rieb sich den Schlafsand aus den Augen, setzte sich auf, zog die Decke zur Seite und sah, was sich da so feucht anfühlte. Ihr lief bei dem Anblick im wahrsten Sinne ein Schauder über den Rücken. "Reon, Reon!", sagte sie drängend und rüttelte aufgeregt mit einer Hand den neben ihr liegenden Bajoraner. "Wach auf! Ich glaube die Fruchtblase ist geplatzt!" Sie rüttelte nochmal kräftiger nach und holte ihn ins Reich der Wachen zurück, wiederholte dann, was sie bereits gesagt hatte, bevor sie Anstallten machte, etwas zu hastig aufzustehen und sich ihren Morgenmantel umzuwerfen.
  • Aus einem wunderschönen Traum gerissen, blickte der Bajoraner seiner Frau erst einmal verständnislos hinterher, bis die Bedeutung ihrer Worte bis zu ihm durchdrangen. Schlaftrunken stolperte Reon aus dem Bett und fiel der Länge nach hin, als er in der Dunkelheit des Zimmers über irgendetwas stolperte. In seiner Muttersprache fluchend richtete er sich wieder auf und blicke in die Richtung, in welcher er seine Frau vermutete. Bevor er jedoch irgendetwas sagen konnte, flog die Tür des Zimmers, in dem Nadine und Reon schliefen, auf und die Mutter von Nadine stand im Türrahmen. Als sie das Licht anmachte, bedeckte der Bajoraner seine Augen, während er aufgeregte Worte vernahm.
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • Nadine hatte nicht wahrgenommen, wie viel Krach die beiden wohl gemacht hatten, um ihre Mutter zu wecken und ins Zimmer stürmen zu lassen. "Ist was passiert?", fragte die 53 jährige Frau besorgt. Das erste Mal in ihrem Leben schlagartig wach blickte die Ingenieurin zu ihr und deutete auf das nasse Bettlaken. Jennifer verstand sofort, was ihre Tochter damit ausdrücken wollte. "Ich rufe einen KTW, ihr kommt bitte runter, aber bleibt ruhig und seid vorsichtig. Glücklicherweise arbeitet Sabine gerade, sie kann also..." Nadine fauchte ihre Mutter aufgebracht an, um ihr zu zeigen, dass das niemanden interessierte und sie sich gefälligst in Bewegung setzen sollte. Als die Ärztin das Zimmer verlassen hatte, wendete sich die schwangere Frau wieder ihren Ehemann zu. "Komm, der Krankentransporter sollte gleich da sein, wir gehen besser runter. Und ruf Marie an, sie soll ins Krankenhaus kommen!" Mit diesen Worten machte sie sich auf, um ins Treppenhaus zu kommen, blieb jedoch im Türrahmen stehen und kniff mit verzerrten Gesicht die Zähne zusammen. Nachdem die Schmerzen nachgelassen hatten, ließ sie ein lautes Fluchen verlauten und deutete ihrem Mann an, ihr doch lieber hinunter zu helfen.
  • Immer noch geblendet von dem Licht und verwirrt von dem Chaos und der Situation, welche sich vor ihm auftat, nickte Reon nur und half seiner Frau vorsichtig nach unten. Als beide im Wohnzimmer angekommen waren, setzte er Nadine auf die Couch, so das sie es bequem hatte, bevor er sich aufmachte, sich selber etwas anzuziehen. Keine fünf Minuten später stand er angekleidet im Wohnzimmer und wartet gemeinsam mit Nadine auf den Transport.
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • Jennifer kam, mittlerweile wieder deutlich ruhgier, aus der Küche ins Wohnzimmer und deutete Nadine und Reon an, sich aufzustellen. "Die Zentrale meinte, dass es aktuell keinen freien KTW in der Region gäbe, wir werden stattdessen gebeamt. Manchmal hat es wirklich Vorteile, Chefärztin eines der größten Krankenhäuser des Kontinenten zu sein." Die jüngere Keller, bei der die Wehen nun langsam voll in Fahrt kamen und der es immer schwerer fiel, sich aufrecht zu halten, grummelte nur und ließ sich von ihrem Mann soweit es ging stützen. Ihre Mutter trat an beide heran, tippte auf ihren Kommunikator, woraufhin umgehend der Transport durchgeführt wurde. Im nächsten Moment fanden sich die drei im Empfangsbereich des kölner Krankenhauses wieder, wo ein Krankenpfleger bereits mit einem Rollstuhl wartete. Nadine ließ sich von Reon beim Hinsetzen helfen und beschwerte sich sogleich lautstark, dass sie lieber eine Liege gehabt hätte. Die vier machten sich direkt auf den Weg zum Kreissaal, wo das letzte Mitglied der Familie Keller leicht verstohlen grinsend wartete. "Na Schwester, wirfst du also endlich dein Junges?" Nadine blickte die blondhaarige Frau aus kleinen Augen an. "Halt einfach den Rand, Sabine!" Diese schüttelte nur breiter grinsend den Kopf und geleitete Nadine, Jennifer und Reon in den Raum, wo der werdenden Mutter sogleich auf ein Biobett geholfen wurde. "Dann wollen wir doch mal sehen, was wir da haben", sagte Sabine, zückte einen Tricorder und scannte den Bauch ihrer Zwillingsschwester. Erschöpft sah die liegende Frau zu Mutter und Ehemann und meinte mit bibbernder Stimme: "Ich hoffe nur, dass das nicht allzu lange dauert."
  • Haus der Kellers-->Krankenhaus

    Reon sprach beruhigend auf seine Frau ein, und auch das andauernde Gemecker, das er erntete hielten den Bajoraner nicht davon ab, sich liebevoll um seine Frau zu kümmern, während sie auf Nadines Mutter warteten. Hier und jetzt kam es nicht darauf an, was Nadine sagte, sondern nur, das es ihr in dieser Situation gut ging. Lieb voll streichelte der Bajoraner ihr Gesicht, als die Dame des Hauses erschien und verkündete, das man sich in das nächste Krankenhaus beamen würde, um den nächsten Erdenbürger auf die Welt zu bringen. Bevor die Transporterstrahlen alle erfasste, schickte der Bajoraner noch die vorbereitete Nachricht an den Captain ab, das man kurz vor der Niederkunft stand und wohin man sich deswegen begeben würde.
    Im Krankenhaus angekommen, geleitete der Bajoraner seine Frau in den Raum, wo er sich nervös umsah. Das war auch seine erste Geburt als Beteiligter und nicht als Arzt und so schluckte er einmal, als er erkannte, das es nun wohl bald soweit sein würde. Still nahm er Nadines Hand in seine und drückte sanft zu, um seiner Frau zu zeigen, das er da war, um ihr in dieser Situation beizustehen.
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • Cologne General Hospital

    Nadine spürte, wie Reon versuchte, sie durch Drücken ihrer Hand zu beruhigen und konnte irgendwie sogar nachvollziehen, wieso er nichts mehr sagte. Es war für ihn vermutlich ein ebenso überwältigender Moment wie für sie, selbst ihre Mutter, die eine erfahrene und erfolgreiche Ärztin war, stand schweigend neben dem Bett, während Sabine den Bauch scannte und dann zu Nadine sah. "Sieht gut aus, es ist bald soweit", erklärte sie und ließ ihren Blick zu Jennifer schweifen. "Möchtest du?" Die 53 jährige Frau nickte, nahm ein Tuch und wischte ihrer Tochter den Schweiß von der Stirn. "Du weißt, dass ich nicht gutheißen kann, wenn du sie regulär auf die Welt bringst?" Nadine sah fragend zu ihrer Mutter auf und verstand dann, worauf sie hinaus wollte. "Ich weiß. Können wir es nicht trotzdem versuchen?", sagte sie mit so viel Ruhe, wie sie gerade noch aufbringen konnte. "Als Ärztin kann ich nur sagen, dass die Entscheidung bei dir liegt. Als deine Mutter allerdings... Mir wäre nicht wohl dabei, es zu versuchen. Keiner weiß, ob du das verkraften wirst, mich wundert es, dass du dich bislang so gut hälst." Die liegende Frau nickte und sah an sich herunter. "Man lernt mit den Jahren damit zu leben. Wenn du es für nötig hälst, dann..." Jennifer legte ihrer Tochter einen Zeigefinger auf den Mund und sah zu dem Bajoraner. "Es ist euer Kind, das solltet ihr entscheiden." Nadine und Reon tauschten schweigend einige wohl durchweg unsichere Blicke aus, bis die werdende Mutter dann mit dem Kopf schüttelte. "Wir versuchen es. Wenn etwas schief geht, dann weißt du, was du zu tun hast." Irgendwie glaubte die Ingenieurin, dass wenn sie dies erstmal hinter sich hatte, das gesamte Problem vielleicht verschwinden würde. Es wahr wohl aus medizinischer Sicht nicht sehr klug, doch sie wollte ihr Kind natürlich zur Welt bringen... Zumal sie es Marie auch versprochen hatte.
    ["Kleiner"/großer Zeitsprung, das kommende will sich keiner antun^^]
    "Es ist ein Mädchen", verkündete Jennifer Keller strahlend und sah das kleine Ding in ihren Armen so freudig an, als wäre es ihr eigenes Kind. In diesem Moment war sie mehr als alles andere stolz auf ihre Tochter, stolz darauf, dass sich Nadine endlich, nach all den unglücklichen Jahren, ihren Lebenstraum erfüllen konnte und sie zur Großmutter gemacht hatte. Ein kurzer Blick zu der auf dem Biobett liegenden Frau verriet ihr, dass es wohl deutlich schlimmer hätte laufen können, obwohl sie fast der Bewusstlosigkeit nahe gekommen war. Sie trat mit dem schreienden Baby in ihrer Hand an Reon heran und grinste nur so vor sich hin. "Sieh ist eine wahre Schönheit. Hier, halten sie sie bitte, bestimmt möchte die kleine zu ihrem Papa." Damit überreichte sie das Neugeborene an den Bajoraner und zwinkerte Sabine zu, die gerade zusammen mit Marie damit beschäftigt war, Nadine wie die Schwester beizustehen, die sie all die Jahre vermisst hatte.

    [So, das gibt im neuen BL einen vernünftiges Flashback. Kleiner Tipp an alle: Hetzt aus zeitlichen Gründen keine Geburt!]

    Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Nadine Keller ()

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