Bordleben XX - Abschied

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  • Bordleben XX - Abschied

    [ich steig nochmals etwas früher ein]

    Lucas betrat die Vengeance durch die Luftschleuse auf Deck 2. Die Korridore sahen noch genauso aus, wie vor einigen Wochen, als er das Schiff verlassen hatte. Kabel hingen von der Decke, Wandpanele lagen auf dem Boden, Wände und Fußboden waren durch gerissene EPS-Leitungen verkohlt. Kurze Zeit später hatte er auch sein Quartier erreicht. Die Tür reagierte nicht, Lucas musste sie also manuell aufhebeln. Im Quartier waren die meisten Regale umgefallen. Der Denobulaner holte sich einen der Frachtcontainer, welche auf dem Gang bereit standen und verstaute seine Kleidung und die diversen Mitbringsel von Außenmissionen darin. Nach einer halben Stunde hatte er alles leer geräumt und den Container versiegelt. Zu guter letzt aktivierte er noch den Transponder des Containers, sodass das Werftpersonal wusste, dass es noch etwas abzuholen gab. Seine notwendigsten Sachen hatte er hingegen in einer Tasche verstaut, die er sich nun umhängte. Stillschweigend verließ er das Quartier und begab sich zum Turbolift.

    "Brücke.", sagte er leise, woraufhin sich der Turbolift in Bewegung setzte und gleich auch wieder stoppte.

    Die Beleuchtung auf der Brücke war auf das Notwendigste reduziert, dennoch konnte er erkennen, dass sich auch hier nicht viel seit der Schlacht von Kisuma verändert hatte. Nachdem er kurz gestoppt hatte, begab er sich nun geradewegs zu seinem Bereitschaftsraum - schließlich gab es da noch etwas zu holen. Als er diesen jedoch betreten hatte, sah er auf seinem Schreibtisch nur einen kleinen leeren Ständer. Sollten ihn wirklich die Ingenieure der Werft beklaut haben? Nein, das konnte nicht sein. Lucas bückte sich und blickte unter den Schreibtisch. Da sah er ihn in einer Ecke liegen. Lucas hob den schwarzen Baseball auf und bließ den Staub von der Lederhaut. Nun hatte er alles beisamen und betrat wieder die Brücke. Viel hatte sein Schiff von dem einstigen Glanz verloren. Als wäre es gestern gewesen, konnte er sich noch erinnern, wie er die Vengeance zum ersten Mal sah. Gerade einmal sechs Jahre war es her, als sie an Bord der Farragut in Utopia Planitia eintrafen und in den großen Docks der Spaceframe der Independence, die Enterprise, die Sovereign, und seine Vengeance lagen. Und jene Sovereign würde nun also sein künftiges Zuhause werden. Jenes Schiff, welches der Vengeance schon mehr als einmal aus der Klemme geholfen hatte.

    So schließt sich dann wohl der Kreis, dachte er, als er zum letzten Mal im Sessel in der Mitte Platz nahm und durch den Hauptschirm auf das geschäftige Treiben in den Antares-Werften blickte. Auf den ersten Blick erkannte er die Spector und die MacDiarmid, welche die Schlacht anscheinend besser überstanden hatten und äußerlich schon wieder recht gut aussahen. Dennoch konnte er sich nicht beklagen. Die Vengeance hatte ihn und einen Großteil seiner Crew durch die Schlacht gebracht. Fünfzehn andere Sternenflottenschiffe hatten den zerstörerischen Kräften nicht stand gehalten, über 3000 Offiziere waren an diesem Tag gefallen. Dankbar strich er über die Armlehne seines Stuhls, als würde er ein Haustier streicheln.

    In dem Moment hörte er die Turbolifttüren hinter ihm zischen...
    Captain Lucas Draxo
    Let's make sure history never forgets the name Avenger
  • Nicole betrat die Brücke und schaute sich auf ihr um. Sie hatte schon oft das Schiff in so einem Zustand gesehen, aber nie so schlimm, wie jetzt.Von der Zeit wo Sie auf das Schiff versetzt worden war bis jetzt, empfand Sie, das die Vengeance immer ihr zuhause war, mit all ihren Freunden, Kali, Bastian, Kiara,Andi, und Lucas. Lucas, welcher nun alleine in der Mitte der Brücke auf seinen Platz saß.Sie konnte seine Trauer spüren, so wie Sie trauerte, das Schiff war ein gutes Schiff gewesen, und für lange Zeit ihr Zuhause.


    " Captain, erbitte Erlaubniss an Board kommen zu dürfen" Nicole hätte gerne Salutiert, aber dann wäre das kleine Geschenk welches Sie bei sich hatte, heruntergefallen und wäre vielleicht beschädigt worden, und dies wollte Sie auf jedenfall vermeiden. Noch behielt Sie es hinter ihren Rücken versteckt.
  • Sie grinste Lucas entgegen. " Nun Sir, kaum bin ich außer Haus, schon wieder unser schönes Schiff geschrottet, man kann euch doch nicht alleine lassen"
    Sie schmunzelte leicht und schritt zu Draxo. " Nun Sir, in Anbetracht, das ich Jahre auf dem Schiff unter ihnen gedient hatte, und das Captain Lavin sehr erfreut ist, 2-3 Wochen von mir seine Ruhe zu haben, hab ich mir gedacht, ich schaue mal vorbei, und wünsche ihnen alles Gute..."

    Sie zog eine Schatulle hervor, welche aus antiken Eichenholz bestand und im inneren ein Maßstabsgetreues Modell der Vengeance war, sogar der Schriftzug und die Registriernummer da drauf.

    " Ich hoffe doch mal, Sie wird nicht so aussehen, wie das Orignial eines Tages Sir. " Sie schmunzelte Lucas leicht an, und in ihr wurden erinnerungen geweckt aus alten Tagen.
  • "Oh, das wäre doch nicht nötig gewesen. Dennoch vielen Dank. Zumindest werde ich mich auf der Sovereign nicht verlaufen - in meinem Alter will man mir einen solchen Wechsel anscheinend nicht mehr zumuten.", witzelte Lucas bittersüß.

    In dem Moment öffnete sich die Turbolifttür erneut und Xoll betrat die Brücke.

    "Dachte ich mir doch, dass ich Sie hier finde. Die internen Sensoren sind leider offline. Im Casino habe ich noch einige hervorragende Spirituosen und ich befürchte, dass die Frachtcrew einige davon nicht befördern wird. Haben Sie eine Idee, was wir damit machen könnten? Ansonsten werde ich sie wohl wegschütten müssen.", sprach der Bolianer.

    Lucas musste grinsen.

    "Ich denke da finden wir schon eine Lösung. Immerhin habe ich noch offiziell Urlaub."

    Der Denobulaner wollte gerade gehen, als sein Blick auf eine Metallplatte fiel, welche am Boden lag. Lucas lief zu dem Stück Metall hin und hob es auf. Es war die Widmungsplakette des Schiffs, welche sich wohl im Gefecht gelöst hatte.

    "Ich glaube, die braucht hier keiner mehr.", sprach er und klemmte sich die Platte unter den Arm.
    Captain Lucas Draxo
    Let's make sure history never forgets the name Avenger
  • Onno betrat bedrückt das Schiff, es sah schlimmer aus als er es in Erinnerung hatte. Schweigend lief er langsam durch die Gänge und dachte über alles nach was er hier erlebt hatte. Hier hatte alles begonnen, hier hatte er als Kadett angefangen, hier hatte er gelernt was er wusste. Langsam lies er seinen Blick zu dem neuen Pinn an seinem Kragen wandern. Allerdings hatte er hier auch unglaubliches Leid und Gräuel erfahren, das ihn immer noch Schaudern lies, aber das Schiff und seine Crew waren immer zurück gekehrt. Auch wundervolle Dinge hatte er hier erlebt und Onno huschte ein Lächeln über sein Gesicht.
    Wie es jetzt wohl weitergehen würde? Onnos Gedanken gingen zurück in Richtung Heimat und zu seiner Familie. Aber er wusste, dass er auch weiterhin in der Sternenflotte dienen würde und weiter ferne Welten erkunden würde. Er war auf die USS Verne versetzt werden, dem Schiff auf dem zuvor sein Cousin LWO gewesen war. Er freute sich darauf neue Leute kennen zu lernen, aber es schmerzte ihn doch das Schiff zu verlassen.

    Onno war an seinem Quartier angekommen, die Tür öffnete sich, obwohl sie etwas verbogen war. Es herrschte zwar ein gewaltiges Durcheinander, aber dennoch war der größte Teil der Einrichtung noch intakt. Er packte seine persönlichen Sachen zusammen, vor allem das alte Teeservice seines Großvaters. Einige Teile hatten etwas gelitten und wenn er zu Hause war würde er sich deswegen einiges anhören müssen, aber das war ihm im Moment egal. Onno packte weiter seine Sache und ging dabei weiter seinen Gedanken über die Vergangenheit und die Zukunft nach.
    Als er fertig war blickte er sich noch einmal in seinem Quartier um, dass jetzt merkwürdig leer und verlassen aussah. Nach dem letzten Blick drehte er sich um und verlies es ohne zurückzublicken.

    Er wanderte anschließend noch einmal durchs Schiff und schaute sich in den, großteils völlig verwüsteten, Laboratorien um und sammelte noch einige wissenschaftliche Daten zusammen, die er eventuell noch brauchen könnte. Den Weg ins Arboretum sparte er sich, denn von Pflanzen hatte er erst einmal die Nase voll.
    Als er seinen Rundgang beendet hatte machte er sich noch einmal auf den Weg zur Brücke.

    Als sich die Türen des TL öffneten sah er, dass auch andere ihrer Wehmut freien Lauf ließen und dem Schiff noch einmal die letzte Ehre erwiesen. Er fühlte sich nicht in der Lage dem Captain in dieser Situation etwas angemessenes zu sagen und schwieg deshalb, grüßte die anwesenden nur mit einem leichten Kopfnicken, betrat die Brücke und stellt sich noch einmal hinter die wissenschaftliche Konsole.
  • Gillion holte erst einmal tief Luft bevor er das Schiff betrat. Es sah genauso mitgenommen aus wie sie es verlassen hatten. Die einst so belebten Gänge wirkten trist und strahlten eine erschöpfende Traurigkeit aus. Alle hatten etwas dazu beigetragen die Vengeance zu retten...doch vergeblich. Nach der Zerstörung der Avalon sollte das hier sein neues Heim werden. Ein Ort an dem er seine Wunden lecken konnte. Ein Ort ,an dem er nochmal von vorn beginnen konnte, an dem er alles verarbeiten konnte. Doch vergebens. Schon wieder war ein Schiff mit ihm gegangen. Gillion bliebt vor seinem Quartier stehen. Die Tür war eingedellt und er musste sie mit etwas Mühe aufdrücken. Sein Quartier war ein wüstes Chaos was, wenn man sich den Rest des Schiffes ansah, nicht verwunderlich war. Müde setzte Gillion sich auf sein Bett. Es war zwar etwas zugestaubt doch das war ihm das in diesem Moment egal. Als er neu auf der Vengeance war verbrachte er die meiste Zeit hier mit lesen. Was gab es schon besseres um auf andere Gedanken zu kommen als ein Buch zu lesen?

    Viel war von seinem persönlichem Gut nicht übrig geblieben nur ein Foto konnte er damals retten. Aber auch nur durch pures Glück.Sauer stand Gillion auf und warf seinen Nachtisch um. Es war das einzige Objekt im Zimmer was noch an dem Ort stand wo er es zurückgelassen hatte. Das klirren von Glas halte durch sein Quartier. Überrascht richtete Gillion den Tisch wieder auf, nur um darunter zwei zerbrochene Rahmen zu entdecken. Er hob beide auf und setzte sich wieder auf sein Bett. Es war das Foto welches er von der Avalon rettete und das neue welches er auf der Vengeance gemacht wurde. Auf beiden war die versammelte Führungscrew zu sehen. Normalerweise legte er nie wirklich Wert auf solche Sachen aber diese beiden hatten es ihm angetan. Warum? fragte Gillion sich im Stillen. Beide Fotos nahm er vorsichtig aus dem Rahmen und packte dann den Rest seiner Sachen bevor er die beiden oben drauf legte. Das Quartier wirkte auf einmal viel leerer als zu vor. Als ob es den Rest seiner Persönlichkeit verloren hatte. Seufzend verschloss er seine Sachen und gab dem Werftpersonal bescheid bevor er sich zu Brücke aufmachte mit der Hoffnung , dass sein neue Stelle besser werden würde. Wenigstens blieben ihm beide Schiffe in guter Erinnerung. In der Erinnerung ihre Pflicht getan zu haben.

    Die Krankenstation selber war nicht wirklich eines Blickes zu würdigen. Man konnte nicht mehr wirklich viel erkennen weshalb er sich direkt danach zu seinem Quartier und nun zur Brücke aufmachte. Jedoch empfand er einen kurzen Moment so etwas wie ein kribbeln im Bauch. Es war die best ausgerüstete KS auf der er dienen durfte. Leise kam der Turbolift auf der Brücke an. Gillion entdeckte Lucas sowie Onno und Nicole. Eigentlich hatte er nie viel mit der Crew getan. Mit Nicole hatte er gearbeitet, Onno sah er ab und zu und Lucas brachte er eigentlich nur Berichte vorbei. Jetzt bereute es Gillion etwas, dass er sich nie viel Zeit für die anderen genommen hatte und doch waren sie ihm wichtig. Er betrachte die Brücke und die Szene bevor er sich selber zu Wort meldete:

    "Ich muss schon sagen, die Vengeance war ein tolles Schiff. Auch wenn ich nicht das Vergnügen hatte sie lange kennen zu lernen so freue ich mich doch einen Teil meines Dienstes hier geleistet zu haben. Und natürlich auch mit und unter euch allen hier. Ich denke, dass es Wert ist darauf anzustoßen oder etwa nicht? Immerhin soll man nicht Trauern sondern nach vorne Blicken". Ein kleines Lächeln zog sich auf Gillions Gesicht.
  • "Das ist wohl unser Stichwort. Im Casino gibt es wohl noch geöffnete Flaschen, welche die Frachtcrew nicht befördern will. Dann wollen wir mal diese Reste nicht verkommen lassen.", antwortete Lucas mit einem Grinsen und begab sich zum Turbolift.
    Captain Lucas Draxo
    Let's make sure history never forgets the name Avenger
  • Luftschleuse -> Maschinenraum

    Nadine betrat über die einzige noch betriebsbereite Luftschleuse die Vengeance und ließ dabei ihre rechte Hand über die kühle, aus Duranium bestehende Wand gleiten. Die letzten Wochen hatte sie ihr Möglichstes getan, um das Schiff irgendwie zu retten, doch hatte sich der Raumrahmen so stark verzogen, dass das Sternenflotten Kommando zu der Überzeugung gekommen war, dass sich ein Neubau des Schiffes eher lohnen würde, als eine aufwändige Reparatur. Damit war die Vengeance das zweite Raumschiff der Sovereign-Klasse, das im Gefecht so stark beschädigt wurde, dass es als verloren galt. Ein solches Vermächtnis zu hinterlassen, hatte sich die Ingenieurin nicht vorgestellt. Nun war es soweit, sie musste Abschied nehmen, bevor sie am nächsten Tag zu ihrer neuen Position auf der USS Prevalence im Sektor Y-1337 aufbrechen würde. Keine leichte Sache, die sich die junge Frau, die gerade erst erfahren hatte, dass sie schwanger war, da vorgenommen hatte. Langsam trottete sie zum notdürftig eingebauten Lift des technischen Personals und ließ sich zum Maschinenraum fahren, dem Ort, an dem sie das letzte Jahr hinüber am meisten Zeit verbracht hatte. Dort angekommen sah sie sich in der mehr einer Baustelle gleichenden Räumlichkeit um und versuchte, die letzten Momente nicht allzu rührseelig werden zu lassen. Viele Emotionen, viele Erinnerungen verband Nadine mit diesem Ort, ab und zu hatte sie sogar hier geschlafen. Und nun hatte sich herausgestellt, dass all die Bemühungen umsonst gewesen waren, die Vengeance einfach demontiert werden würde. Neben dem Bruch des eigenen Warpkerns war dies vermutlich die schlimmste Sache, die einem Chefingenieur der Sternenflotte passieren konnte.
  • Bei Gillions Worten huschte auch Onno ein leichtes Lächeln über die Lippen und er wusste, dass es stimmt und man sich auf die Zukunft konzentrieren sollte, anstatt die Vergangenheit zu betrauern. Allerdings war das leichter gesagt als getan. Onno ließ seinen Blick noch einmal über die Brücke schweifen und sah die grausige Zerstörung, die dieses einstmals so stolze Schiff hatte erleiden müssen. Ihm entfuhr ein leiser Seuftzer, aber dann blickte er zum Cpt, sah sein Lächeln und wie er entschlossen in Richtung TL ging um die Schiff in Ehren zu begießen.
    Er löste sich von seiner Konsole, blickte noch einmal auf die toten Bildschirme und folgte dann dem Denobulaner.
  • Nachdem er seine Tai'Kesh und das klingonische Bath'Leth verstaut hatte und auch der Rest seiner Habseligkeiten verpackt war, zog sich Kalidor seine brughisanische Uniform an und begab sich zur Brücke. Dort angekommen, fand er niemanden mehr vor, da alle Lucas ins Casino gefolgt waren. Dennoch konnte er eine gewisse Präsenz spüren.
    Mit trauriger Miene ließ er seinen Blick über die Stationen und zuletzt über den Chefsessel schweifen.
    "Hm, wie oft war ich da schon gesessen und hab mir gewünscht, diesen Platz auch mal dauerhaft zu besetzen..." sinnierte er vor sich hin. Er vergewisserte sich noch einmal, daß er wirklich alleine war und setzte sich langsam in den leicht angekokelten, aber immer noch durchaus bequemen Sessel. Kalidor blickte nach oben zu dem kleinen runden Fenster in der Decke der Brücke und sagte, da es ihm so leichter fiel, auf brughisanisch: "Schade, daß unsere Wege sich hier trennen, Vengeance, und wir unsere Reise nicht gemeinsam fortsetzen können. Es tut mir weh, dich in so einem Zustand zu sehen und zu wissen, daß du nicht gerettet werden kannst. Wir hatten eine fantastische Zeit miteinander, alle. Lucas, Bastian, Kiara, Xoll und alle anderen würden wohl das Selbe sagen. Danke, Vengeance, für diesen Wahnsinn, den wir erleben durften, diese Abenteuer und schönen Momente. Entschuldige bitte, daß wir nicht so gut auf dich aufgepaßt haben und dich so oft ins Dock schleppen lassen mußten. Daß unser Captain fast keine Schlacht ausgelassen hat und du immer als Schild für Schwächere herhalten mußtest. Aber du hast alles überstanden und tapfer deinen Weg fortgesetzt. Bis hierher. Und deine Crew wird dich jetzt auch auf deinem letzten Weg begleiten..."
    Als ihm daraufhin die Tränen in die Augen schossen, schloß Kalidor seine Augen und gedachte dem Schiff mit einem Moment des Schweigens. Sein Monolog kam ihm zwar seltsam vor, aber er hatte das Gefühl, daß das einfach mal gesagt werden mußte und das Schiff es auch verdient hätte, daß man ihm auf diese Art Ehre erweist. Eines der stärksten Schiffe der Flotte, welches in fast jeder wichtigen Schlacht mitmischen mußte/durfte, ein Krieger, der seinesgleichen suchte.
    Nachdem sich Kalidor wieder etwas gefangen hatte, stand er auf, wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und verließ die Brücke. Seinem Gefühl vertrauend, begab er sich in Richtung Casino, wo er auch tatsächlich fast die gesamte Brückencrew antraf...


    [Schlimm, beim Schreiben des Monologs kamen mir sogar die Tränen... 8| ]

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kalidor Muntakar ()

  • "Ich hätte Ihnen ja gern eine Strandbar gezaubert, aber leider ist das Hologitter komplett ausgefallen. So sieht es nun eben etwas trostlos aus. Ich denke aber, dass diese Kiste hier die Stimmung etwas aufheitern wird.", sprach Xoll und stellte eine Kiste voller Flaschen auf den Tresen.

    "Das waren meine Reserven für besondere Anlässe, nun müssen wir sie wohl in einem Anlass verbraten."

    Xoll nahm die Flaschen aus der Kiste und stellte sie auf den Tisch an dem die Offiziere saßen. In den Flaschen befinden sich Köstlichkeiten wie andorianisches Ale, Frühlingswein, Tulabeerenwein, Meridor, Blutwein, risanischer Wein, romulanisches Ale, Aldebaran-Whiskey, antareanischer Brandy, Balso Tonik, calamanischer Sherry, Dresci, maratianisches Seev-Ale oder Kandora-Champagner in teilweise hervorragenden Jahrgängen.

    "Beeindruckende Sammlung. Damit könnten Sie sich ein eigenes Raumschiff kaufen.", entgegnete Lucas.

    "Ja, und genau aus diesem Grund würden diese Flaschen nicht an ihrem Zielort ankommen.", antwortete Xoll und stellte einige Gläser auf den Tisch. "Ich denke heute können wir auf Selbstbedienung setzen."

    Nachdem jeder sich ein Glas gefüllt hatte, erhob Xoll sein Glas.

    "Auf die Vengeance.", sprach er, woraufhin die Anwesenden seine Worte wiederholten. Dann stieß er mit den anderen an und nahm einen Schluck.

    "Auf die Männer, Frauen und transidentische Personen der Vengeance."

    "Auf den Captain, den Anführer der Männer, Frauen und transidentischen Personen auf der Vengeance."

    "Auf unsere Liebsten und Freunde."

    Xoll hielt kurz inne. "Auf abwesende Freunde."

    "Auf abwesende Freunde.", wiederholten die anwesenden Offiziere und man merkte, wie jedem eine Person einfiel, die sie in den vergangenen Monaten und Jahren verloren hatten.
    Captain Lucas Draxo
    Let's make sure history never forgets the name Avenger
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