BL IV "RI Saga I - Blue Seven" - To think is to act!

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  • Alexander wollte sich grade aus dem Kniestand erheben, als man ihn von hinten packte. Er wehrte sich mit aller Kraft, die er noch aufbringen konnte, aber die Müdigkeit und die Situation hatten ihn zu genüge geschwächt, als dass er sich befreien konnte.

    Du arroganter Mistkerl!

    Er zog an seinem Angreifer und zehrte an seinen Armen, doch er kam nicht frei.

    Jetzt bist du es, der nur an sich denkt... nun bist du es, der seine Rache um jeden Preis durchsetzen will, ohne an deine Crew zu denken! Ich dachte, dass du mehr Verstand besitzt... aber ich habe mich wohl geirrt... ... Und jetzt bist du es, der mich enttäuscht... jetzt bist du es, der für so einen Bastard wie Faidth alles aufs Spiel setzt

    Da er sich nicht befreien konnte, würgte er etwas Speichel hervor und spuckte es dem KO vors Gesicht auf den Boden.

    Du brauchst mich nicht vom Dienst zu befreien und mich auf der Starbase aussetzen... sobald Faidth in Gefahrsam ist, werde ich dich... das Schiff... und die Flotte für immer verlassen... Leben Sie wohl, Captain.

    Das letzte Wort war so herablassend,w ie Alexander nur sein konnte und ohne Zweifel als Schimpfwort gedacht.
  • Arrestbereich

    Der SO ließ sie nicht eintreten und Cmdr Traikov stürmte nur an ihr vorbei, bevor sie eine Chance hatte, ihn anzusprechen. Fragend sah die LMO Ens Jefferson und Carson an, diese zuckten jedoch lediglich mit den Schultern. Entweder wussten sie ebensowenig, was ihren Vorgesetzten so aufbrachte, oder er hatte ihnen untersagt, es Lt Brodde mitzuteilen.
    Jeannine wollte gerade zu einer Frage ansetzen, da kam Chris auch schon aus der Tür.
    Captain...
    Sie sah den Ausdruck in seinem Gesicht und stockte.
    Chris, was... ?
    Schon war er an ihr vorbei. Noch im selben Atemzug lief der Sicherheitschef an ihr vorbei, ebenfalls ohne sie zu beachten. Als er auf Chris losging, wollte Jeannine Brodde dazwischen gehen, aber die SOs kamen ihr zuvor. Fassungslos verfolgte sie die Szene. Sie hatte schon ein oder zwei mal gesehen, dass die beiden Mitglieder der Führungscrew sich schlugen. Aber damals war es ein Ablenkungsmanöver gewesen, ein Schauspiel. Was sie nun in den Augen der ehemaligen Freunde sah, ließ sie vor Schreck scharf einatmen.
  • Commander Owen kam um die Ecke und erblickte die zwei Raufbolde. Sicherheitsoffizieren waren bereits anwesend.
    Ein paar Schritte machte er noch auf die Gruppe zu, ehe er stehen blieb und das ganze Beobachtet.

    Irgendwie schien hier wirklich etwas ziemlich schief zu laufen.

    Er hielt sich aber da raus, vorerst.
  • Der Kommandant versuchte sich ebenfalls, zu befreien, doch er wurde von dem anderen Sicherheitsoffizier zu Boden gedrückt. Die Worte Alexanders prasselten auf ihn ein und berührten ihn mehr, als er zeigte. Erst als er sich beruhigte, lockerte der Sicherheitsoffizier seinen Griff und ließ Chris sich aufrichten. Alexander und er standen nicht allzuweit auseinander, doch erstaunlicherweise startete Chris keinen erneuten Gegenangriff. Seine verbalen Äußerungen hingegen waren alles andere als ruhig.

    Ich denke an meine Crew! Jeden Tag, bei allem, was ich tue! Du sagst ich setze für ihn alles auf's Spiel?

    Chris biss die Zähne zusammen, die Fäuste erneut geballt. Der Sicherheitsoffizier beobachtete das und hielt Chris mit einem Griff an dessen Schulter davon ab, doch wieder handgreiflich zu werden. Seine Antwort hingegen war ernst und sprach ihm aus der Seele, sie war so voll Überzeugung, dass es einem das Blut gefrieren lassen konnte.

    Ja, das tue ich! Ich will diesen Bastard tot sehen!

    Dann war es für einen kurzen Moment vollkommen still in dem Korridor. Man hätte vermutlich eine Stecknadel fallen hören können. Was hatte Chris dazu bewegt, seine Meinung so extrem zu ändern? Und warum vertrat er diese mit so viel Nachdruck und Überzeugung? War es ihm das wirklich wert oder konnte er nicht zugeben, dass er im Unrecht war?

    Erst jetzt registrierte Chris, dass sich noch andere Offiziere eingefunden hatten. Owen stand im Hintergrund, wie er es immer tat und ... Jeannine war da, sie beobachtete alles. Sein Blick ruhte auf ihr und er wollte kein derart schlechtes Bild von ihm bei ihr erzeugen, doch es war zu spät. Vermutlich würden sie nie wieder diese unbefangenen, offenen Gespräche führen, die er so schätzte. Vermutlich würde sie sich von ihm abwenden, jetzt wo sie seine andere Seite kannte. Oder er kannte sie zu wenig, um das einschätzen zu können. Sein Blick fiel auf Alexander zurück, der noch immer von hinten gehalten wurde.

    Es kümmert mich einen Dreck, ob ich dich enttäusche. Du stellst Faidths Leben über das der Besatzung. Nur weil du nach Vorschrift handeln willst, bist du noch lange kein Engel. Schön: Du willst gehen? Dann geh! Aber nimm deine Sippschaft mit dir.

    Natürlich spielte er dabei auf Michael an, obwohl dieser ihm nicht das Geringste getan hatte. Und im Endeffekt... Alexander auch nicht. Doch das alles war zu kompliziert. Er fühlte sich von Alexander verraten. Er war der Meinung, Alexander würde Jordan verraten. Sein Blick glitt zu dem Sicherheitsoffizier neben ihm. Er signalisierte diesem, dass er sich beruhigt hatte. Dann drehte er sich um und hielt eine Hand an die Nase, um die Blutung zu stillen. Sein Gang war beeinflusst von den Kampfeinwirkungen, unter denen er litt. Er war nicht mehr der Jüngste und im Nahkampf gegen jemanden wie Alexander hätte er niemals die Geringste Chance, doch das konnte er nicht zugeben. Das durfte er sich nicht eingestehen. Kurz vor dem nächsten Turbolift hielt er inne. Es sah so aus, als wenn er sich noch einmal umdrehen und etwas sagen wollte, doch er tat es nicht, betrat den Turbolift und hinter ihm schlossen sich die beiden Türhälften.
    Captain Chris "Bris" Bristow [Personalakte]
    Kommandierender Offizier der U.S.S. Assur NCC-69799
    STAR TREK: ASSUR | #uss_assur | irc.st-city.net | Jeden Mittwoch | 20:15 Uhr

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  • Chris steckte beide Hände in die Hosentaschen und sah auf die geschlossene Turbolifttüre.
    Egal was es war, aber die beiden hatten zwei verschiedene Meinungen. Es ging wohl um Faidth. Auch Chris würde ihn lieber tot sehen, selbst wenn es wirklich so war und ein Teil von Jordan in ihm sein würde. Er war eine Gefahr für alle, Alex erkannte das nicht. Dazu war sein Ego zu groß. Das er aber mehr verlieren würde als gewinnen, das konnte er nicht erkennen. Zu geblendet war Alex.
    Wenn Faidth das sehen könnte, er hätte sich sicherlich köstlich amüsiert.

    Neutral blieb der Commander weiterhin stehen. Blickte nun zur Doktorin und zu Alex. Die Sicherheitsoffiziere waren immernoch anwesend.
  • Korridor -> Turbolift

    Jeannine zögerte. Früher wäre es leicht gewesen. Bevor Cmdr Traikov vom Schiff gegangen war, scheinbar in den Tod, tatsächlich um Faidth zu jagen. Sein Verschwinden hatte die LMO dazu gebracht, nachzudenken. Darüber, was er der Crew bedeutete, was er ihr bedeutete. Sie hatte ihn nie besonders gemocht, ihm sogar klare Anthipatie entgegen gebracht. Damals...
    Jetzt, als sie ihm Flur vor dem Arrestbereich standen, dachte Jeannine anders. Der Sicherheitschef war nicht automatisch im Unrecht, ebenso wie der Captain nicht automatisch im Recht sein konnte. Als die beiden sich beschimpften, klangen die Worte in ihrem Kopf wieder. Chris Bristow wollte Faidth töten. Viele hier an Bord spielten mit diesem Gedanken oder hatten es zumindest schon einmal getan. Auch Jeannine geriet hin und wieder in Versuchung. Für sie wäre es ganz einfach; sich beim Betäubungsmittel vergreifen oder die Dosis aus Versehen etwas zu hoch einstellen...
    Aber es waren zwei verschiedene Dinge, mit dem Gedanken zu spielen oder ihn bis zur letzten Konsequenz durchzudenken und dann in die Tat umzusetzen. Nun, wie es schien, hatte Chris sich für die Umsetzung entschieden. Und Cmdr Traikov hatte ihn daran gehindert.

    Die verletzenden Worte ließen Jeannine Brodde kaum merklich zusammen zucken. Die beiden Männer hatte getan, was von Führungsoffizieren erwartet wurde. Sie hatten ihre Entscheidung getroffen und versuchten sie mit aller Macht durchzusetzen. Dieses Vorgehen, welches den jungen Offizieren nachdrücklich nahe gebracht wurde, hatte sich gegen sie gewandt. Cmdr Owen hatte mindestens in einem Punkte recht; Faidth konnte es nur begrüßen, wenn die beiden sich an den Hals gingen.

    Ohne darüber nachzudenken ging Lt Brodde mit schnellen Schritte zum Turbolift. Im letzten Moment konnte sie die Türen dazu bringen, sich noch einmal zu öffnen. Sie trat zu Captain Bristow und wählte ein Deck, sofern dieser es nicht bereits getan hatte. Fast lautlos setzte der Lift sich in Bewegung.

    Im ersten Moment fehlten ihr die Worte. Sie wollte Chris anschreien, wie er nur so unverantwortlich sein konnte und warum er Michael in den Streit hinein zog. Gleichzeitig wollte sie ihn in den Arm nehmen, trösten und halt geben. Schließlich reichte sie ihn lediglich ein Taschentuch, um das Blut wegzuwischen. Dabei sah sie ihn nicht an, aber es war dennoch leicht zu sehen, dass ihre Augen vor Wut und Hilflosigkeit feucht glänzten.
  • Chris ging zu Alex und den beiden Sicherheitsleuten. Man sah an das der ehemalige XO des Schiffes am Kochen war, auch sah man das die beiden Sicherheitsleute am Nachdenken waren. Was tun? Wie es in den Vorschriften stehe, Alex in die Zellen stecken? Schließlich hatte er einen Ranghöheren Offizier angegriffen. Oder aber ihn ziehen lassen.

    Diese Entscheidung nahm ihn Owen ab, "Ich kümmere mich um ihn."

    Die beiden nickten und ließen den Commander los, verzogen sich dann.

    Nun würde sich für Alex die fragte stellen, Verbündeter, Feind oder Neutral? Wie war Chris eingestellt?
    Oder verfolgte er nur sein Eigeninteresse?

    Diese obligatorische frage, ob alles Okay war, behielt Chris mal für sich. Er sah den Commander nur an, sollte er sich erstmal wieder etwas sammeln.
  • Die beiden Türhälften hatten sich gerade geschlossen, als sie auch wieder für einen kurzen Moment aufglitten. Jeannine stieg zu ihm in den Turbolift, ehe dieser sich nach oben in Bewegung setzte. In dem Turbolift war es absolut still, keiner der beiden sagte etwas, ehe Jeannine ihm stillschweigend ein Taschentuch reichte. Zögernd nahm er es und hielt es sich an die Nase, wischte sich das Blut weg.

    Als die Blutung nachließ, behielt er das Taschentuch in der Hand, immerhin wollte er Jeannine kein dreckiges Taschentuch zurückgeben. Das Blut hatte auch sein Uniformoberteil besudelt. Sein Blick war versteinert und geradeaus gerichtet. Er wusste, dass die Fahrt nicht allzu lange dauern würde, also verschwendete er keine Zeit und begann zu besprechen, denn er wollte sich nicht hinterher ärgern, es nicht getan zu haben.

    Eines sollst du wissen ... Ich verlange weder von dir, dass du mir zustimmst, noch dass du mit Traikov einer Meinung bist. Aber ich möchte, dass du weißt, dass ich meine Gründe dafür habe. Niemand hat behauptet, dass unsere Situation leicht wäre und niemand hat behauptet - auch ich nicht -, dass das, was ich tue, das Richtige ist.

    Einen Moment sagte keiner von ihnen etwas, doch Chris machte Anstalten, etwas hinzuzufügen. Erst entschied er sich dagegen, doch letztendlich machte er seinen Mund auf. Dieses Mal richtete er seinen Blick auf Jeannine.

    Ist es tatsächlich so falsch, was ich tun will?
    Captain Chris "Bris" Bristow [Personalakte]
    Kommandierender Offizier der U.S.S. Assur NCC-69799
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  • Ich...

    Jeannine hob den Blick und sah Chris an.

    Meistens ist es falsch etwas zu tun, von dem man nicht überzeugt ist.
    Ich weiß nicht, wie ich an deiner Stelle handeln würde. Faidth hat seine Leute da draußen, die versuchen werden ihm zur Flucht zu verhelfen. Und er selbst ist alles andere als harmlos. Das wissen wir, aber wir wissen nicht, ob die Sternenflotte das ebenso deutlich sehen kann. Ich nehme an, dass du deshalb die Übergabe abgebrochen hast. Mit den Folgen dieser Entscheidung werden wir noch früh genug konfrontiert werden.

    Jeannines Stimme wurde mit jedem Satz leiser. Sie atmete tief durch, bevor sie weiter sprach.

    Du willst ihn tot sehen. Das wollen viele. Aber niemand würde uns einen Unfall wirklich glauben. Vielleicht hätten wir vor der geplanten Übergabe damit durch kommen können. Aber nun werden selbst einige Mitglieder der Führungscrew uns Steine in den Weg legen.

    Sie brauchte nicht zu sagen, wen sie meinte. Es lag auf der Hand.
    Der Turbolift war inzwischen angekommen, aber Jeannine blieb darin stehen und sprach weiter. Ihr Blick war noch immer auf Chris Bristow gerichtet.

    Du willst das beste für deine Crew. Selten war es schwerer als jetzt zu erkennen, was das beste ist. Nicht zuletzt, weil die Crew selbst sich darin nicht einig ist. Für mich sieht es aus, als bestehe Cmdr Traikov darauf, dass Schicksal seines Erzfeindes Faidth selbst und alleine in den Händen zu halten. Das ist verständlich, aber nicht realistisch.

    Jedenfalls kann ich Faidth nicht mehr lange ruhig stellen, ohne fahrlässige Tötung zu riskieren. Wie man es auch dreht, es liegt wieder an uns, an dir, schnelle Entscheidungen treffen, bevor die Ereignisse über uns herein brechen. Eigentlich ist es wie immer.


    Ein zynisches Lächeln legte sich auf ihre Züge.
  • Es war Chris nicht entgangen, dass Jeannines Stimme zwischenzeitlich stark an Intensität verlor, bedingt durch das, was sie zum Ausdruck brachte. Ruhig stand er da und musterte sie, nickte hier und da, während sie mit ihren Ausführungen fortfuhr. Am Ende legte Chris kurzzeitig den Kopf schief, richtete ihn danach wieder auf. Seine Stimme klang ruhiger und gefestigter, als zuvor.

    In meinen Augen... ist der Schaden, den wir mit einer Übergabe anrichten könnten... deutlich größer, als sein Tod hier. Selbst wenn wir es nicht nach einem Unfall aussehen lassen könnten, so müssen wir zumindest ernsthaft alle Möglichkeiten in Betracht ziehen. Und ich meine alle.

    Chris atmete tief aus, sein Blick glitt dann nach vorne zur sich öffnenden Doppelschiebetür, welche den Blick auf einen langen Korridor freigab. Zwei Crewman kreuzten den Korridor und verschwanden aus ihrem Sichtfeld. Sein Blick glitt zu Jeannine zurück.

    Was würde ich nur ohne dich machen.

    Ein sanftes Lächeln zeigte sich auf seinen Lippen. Er war ihr dankbar, dass sie ihn nicht für das verurteilte, was er tun wollte. Er öffnete den Mund, um noch etwas hinzuzufügen, doch irgendetwas hielt ihn zurück. Behutsam trat er aus dem Turbolift, drehte sich im Korridor aber noch einmal um. Zögerlich trat er wieder zurück an die Turboliftgondel heran, stieg zu Jeannine in den Luft, stützte sich mit einer Hand hinter ihr an der Wand ab und befand sich dicht vor ihr. Sein im Ansatz vorhandenes Lächeln war noch immer vorhanden. Er wirkte wie ausgewechselt - von der Agression Alexander gegenüber war nichts mehr zu spüren, als wenn Jeannine das alles von ihm nehmen konnte. Chris war aber darauf bedacht, ihr nicht zu nahe zu treten, ihr die Entscheidung zu überlassen.

    Denkst du... ich kann meine Nase selbst versorgen oder möchtest du mir unter die Arme greifen?
    Captain Chris "Bris" Bristow [Personalakte]
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  • Von Freilassung war keine Rede gewesen. Aus welchem Grund der Captain es Jeannine Brodde auch immer verschwieg, jetzt schien ihr seine Entscheidung klar und sie würde dies bezüglich nicht weiter bohren.
    Als Chris den Turbolift verließ, nahm Jeannines Blick einen wehmütigen Zug an. Sie beide hatten viel zu wenig Zeit. Als Führungsoffizier endete der Dienst nicht mit der Alphaschicht. Die Verantwortung ließ sich nicht ablegen wie die Uniformsjacke. Selbst wenn sie alleine auf ihrem Quartier oder auf dem Holodeck war und wusste, dass ihr Team leicht einige Stunden ohne sie auskam, so war sie doch immernoch die LMO. Das ließ sich nie ganz ausblenden. Und Jeannine war sich sicher, dass es Chris da ähnlich ging.

    Sein Blick, der zu ihr zurück kehrten, die freundlichen Worte. Da war es wieder, da warme Gefühl von Sicherheit, das Gefühl, gerade das Richtige getan zu haben. Chris Stimmungsumschwung wirkte auf Jeannine, als hätte jemand eine Last von ihren Schulter genommen.
    Er trat wieder auf sie zu, näher als zuvor. Sie spürte seinen Atem sanft im Gesicht und ihr Herz, das ihr bis zum Hals schlug. Jeannine hoffte inständig, dass sie nicht errötete. Seine Frage veranlaste sie zu einem Lächeln. Natürlich würde er selbst mit der Verletzung klar kommen, aber sie nahm die Hand, die er ihr reichte, gerne entgegen.

    Es wird nicht schaden, einen Blick darauf zu werfen.

    Mit den Fingern fuhr sie über seine Nasenwurzel, wie um sie auf einen Bruch zu prüfen.
  • Büro des Chefingenieurs

    Das Büro lag im Halbdunkeln nur ein paar Spots die den Schreibtisch beleuchteten brannten. Die Scheiben zum Gang draßen waren auf undurchsichtig geschaltet und nur ab und zu konnte man Schatten vorbeigehen sehen, stetig war jedoch das Pulsierende Licht von einem großen Wand Display das knapp über die wichtigsten Systeme die Flugroute und andere Dinge die noch von Bedeutung waren berichtete. Auf dem Sofa das Gegenüber der Eingangstür gleich neben dem zu einem Archiv und Magazin führte das eigentlich nie genutzt wurde hatte sich John niedergelassen. Trotz der Kopfschemerzen die ihn plagten stellte er, zumindest versuchte er es so gut es eben ging, eine Teile liste für dasd Dock von Starbase 1 zusammenzuschtellen in der alles enthalten seine sollte was das Schiff für die nächsten Monate draußen im dunklen Lebensfeintlichen All benötigen würde. Ein gutes hatte die Aktuelle Lage an Bord die Deuteriumtanks waren zum guten Teil leer die meisten Lagerräume ebenfalls was eine einfache kurzweilige Bestantsaufnahme ermöglichte.

    Die Verbesserungsvorschläge und Schiffsspezifischen Anpassungen und Verbesserungen die die Zustimmung der Entwiscklungsabteilung und des Verwaltungsrates bedurfte waren heute mit Johns bedauern leider mit lauter Ablehnungen zurückgekommen dabei hatte er teils Monate lang daran getüftelt und einiges an Zeit dafür geopfert.

    [EDIT von Bris: Bitte den Ort nicht vergessen in der Überschrift. ;)]
    LtCmdr John Tesh
    Chef-Ingenieur
    U.S.S. Pandora NCC-60582-A
    " We will not lie, steal or cheat,
    nor tolerate among us anyone who does."

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Chris Bristow ()

  • Brücke > Quartier

    Kara war mittlerweile ziemlich angeschlagen von dieser ihr unbegreiflichen Beziehungen zwischen der Crew und zu Angehörigen anderer Völker und Organisationen. Ihr Verstand konnte die Zuordnung zu dem Umgang den man pflegt und in Verbindung mit der Familie an Bord der USS Assur ehem. USS Rhode Island nicht einordnen. Aufgrund der schon vielen Missionen die sich als einge alleinig große Mission herausstellte vermittelte ihr dass diese Fehde, die es nunmal war, schon jahrelang bestehen musste.

    Auf der Brücke der Assur herrschte eine Art von Minimalbetrieb mehr als 5 Crewmen und Offiziere und der Pilotin waren nicht anwesend. Für den Abend hatte sich Kara eigtl. vorgenommen bei ihrem Sohn zu sein doch die Reise zur Erde und Starbase 1 hatten Vorrang udn auch die Sammlung und Aufbereitung sämtlicher angefallenen Daten bzgl. der Mission für das Flottenhauptquartier. Auf den ersten Blick sind zwischenzeitlich vier Monate vergangen seit diese Irrsinnsfahrt durch den Weltraum begann. Sie saß an ihrer CONN und das schon seit Schichtbeginn mittlerweile war es auch schon viertel nach acht abends. Ihr Rücken machte sich auch schon bemerkbar und auch die bereits zum einschlafen verurteilten Beine - sie atmete laut dahin und schüttelte den Kopf.

    "Genug für heute", dachte sie und stellte den Autopiloten ein und deaktivierte ihr Profil und transferierte sämtliches Material an ihr Quartier. Anbei streckte sie sich und legte ihre Hände in den Nacken und massierte sich erst mal locker, neigte ihren Kopf zu jeder Seite. Lt O`Hara stand auf und überlies der nächste Schicht die Arbeit. Sie ging von der Brücke und führ mit dem Turbolift einige Decks abwärts.
  • CI Büro > KS

    Das Brummen in John's SChädel war einfach nicht wegzubekommen und hatte sich seit dem Morgen noch verschlimmert. Er legte das PADD auf den Schreibtisch und verlies sein Büro. Der Turbolift war nicht weit entfernt nur einige Meter. John betrat die herbeigeeilte Transportkapsel.

    "Krankenstation" wies er den Lift an der sich sofort in bewegung setzte.

    Die Krankenstation war einer der Orte wo sich John nur seltenst bis gar nicht aufhielt heute aber erachtete er es aber für durchaus angebracht und schritt den Korridor entlang gen der Tür hinter der sich einer der Zugänge befand.
    LtCmdr John Tesh
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  • Quartier, Lieutenant Kara O`Hara

    Als Kara in ihrem Quartier eintraf, stieß sie sofort auf die Betreuung von Jonathan. Es war Nora Pillar eine Kollegin ihres Abteils. Wie dem auch sei die Sehnsucht nach ihrem Sohnemann war größer. Sie sah sich um und es war keine Spur von ihm, ohne Worte gab sie mit einer Geste die Frage auf ob er schon schlafen sei ? Nora erwiderte es mit einem knappen Nicken und flüsterte noch ein "Ja".

    Die junge Mutter blinzelte und zauberte ihr auch gleich ein schmunzeln ins Gesicht, auch wenn es ernüchternd war dass ihr Sohn schon schlief und sie somit keine Zeit mehr hatte um sich mit ihm auseinanderzusetzen. Was blieb ihr anderes übrig, Dienst nachvorschrift schieben und zeigen dass man alles im Griff hat oder einfach ignorant sein und Schluss machen wann man will nur um ihren Sohn zu sehen. Kara sah Nora an und fragte leise sie wie es denn heute mit Jonathan war und ob es ihm gut gehe. Ihre Kollegin antwortet in einem Ruhen ton: "Alles prima gelaufen Mrs. O`Hara, Sie brauchen sich keine Sorgen machen er ist bei bester Gesundheit..." Ensign Pillar senkte ihren Kopf und blickte verlegen von Kara ab und wieder auf "...Er ist ein Frechdachs, zu erst hatten wir viel spaß beim Malen... übrigens Ma'am" Nora wendete sich ab und ging auf den Tisch im Wohnbereich zu und griff nach etwas es war eine Zeichnung von ihm mit Stolz zeigte sie es. Kara nahm es an und warf einen Blick darauf - verblüfft. Sie hatte nicht gedacht dass er so kreativ ist. Es waren eine menge Farben auf dem Papier auch wenn es chaotisch aussah es hatte etwas. Währenden Kara es so betrachtete führte Ensign Pillar weiter aus. "...Er hat ein faible für Farben, er hat sie sich selbst rausgesucht. Auch wenn er noch jung ist und seine Motorik noch nicht so ausgereift ist hat er den Borgen der Stiftführung schon heraus. Kara vernahm das mit Freude und blickte wieder auf. "In der Tat, es ist ein gelungenes Bild. Ich hätte nicht gedacht dass nach alldem was uns wiederfahren ist noch ein Funken von Unbekümmertheit beschert wird. Sie sah etwas betrübt Nora an, diese wiederum verstand den Ernst der Lage und legte ihre Hand an den Oberarm der Jungen Mutter. "Ma'am, es ist gut so wir eine Familie hier an Bord... und Kinder haben bei uns nach all unseren Kriegserfahrungen eine hohe Priorität."

    Kara atmete schwer aus, sie hoffte dem Gesagten Glauben zu schenken doch ihr Blick wich wieder auf das Bild und erwiderte: "Ich wünschte wir würden endlich mal bessere Zeit vor uns haben. Noch ist das letzte Wort nicht gesprochen. Wir müssen uns aller Wahrscheinlichkeit nach noch Verantworten für unsere Taten und da wir Kurs auf die Erde nehmen - werden, wir ordendlich befragt zu den Vorfällen mit den Remanern und unserem autarken Arbeiten."
  • Während Jeannine mit ihren Fingern über seine Nasenwurzel strich, verzog er kurz das Gesicht. Ob sie gebrochen war, vermag Chris nicht zu beurteilen, auf jedenfall schmerzte es beim Berühren, andererseits tat es gut, ihre Finger auf seiner Haut zu spüren. Erneut holte er das Taschentuch hervor und tupfte die letzten Blutreste weg, die noch nicht getrocknet waren.

    Ich hoffe... wir müssen nicht amputieren.

    Sein Lächeln kehrte zurück, als der Schmerz verzog. Er sah neben Jeannine auf die Anzeige des Turbolifts - sie waren auf Deck 4, die Krankenstation war also in greifbarer Nähe. Aber es verwunderte Chris nicht, immerhin hatte Jeannine das Deck gewählt und da war es naheliegend, dass es die Krankenstation war, zu der sie wollte. Chris trat in den Korridor und wartete, bis Jeannine ebenfalls aus dem Lift getreten war. Behutsam legte er eine Hand auf ihre Hüfte, während sie den menschenleeren Korridor entlanggingen.

    Chris atmete tief durch.

    Alexander ist ein guter Offizier, aber... Unsere Geister scheiden sich dermaßen in Bezug auf diese Situation, dass ich nicht weiß, ob sich das wieder richten lässt. Es geht mir noch nicht einmal darum, dass er eine Waffe auf mich gerichtet oder mich angegriffen hat, sondern es geht um ... Irgendetwas hat ihn verändert.

    Plötzlich blieb Chris stehen und zog sein Uniformoberteil sowie sein rotes Hemd drunter nach oben, legte seinen Bauch frei, welcher eine 15 cm lange Narbe aufwies. Mit dem rechten Zeigefinger deutete er auf diese.

    Das wollte er Faidth antun. Was hat sich verändert?
    Captain Chris "Bris" Bristow [Personalakte]
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  • John war berits in der Ks und lukte duch die Tür in das Büro weil sich im Behandlungsraum niemand aufhielt.

    "Doc? sind sie da?"Anscheinend nicht dachte er und beschloss zu warten bis irgent wer der sich hier zuständig fühlte merh war eh gerade nicht drin.
    LtCmdr John Tesh
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  • auf dem Weg zur KS

    Shyna wollte zur KS, einfach um mal mit ihrer Kollegin zu sprechen.
    Faidt s Anwesenheit auf dem Schiff machte sich bemerkbar,
    viele Crewangehörige waren schon zu ihr gekommen weil sie Rat suchten.
    Sie verspührten den dringenden Wunsch den Arrestbereich zu stürmen und den "Miskerl" einfach um zu bringen.
    Shyna rieht diesen Leuten ab, hatte jedoch selber je länger je mehr den Wunsch Faidt die Luft zuzudrücken.
    Er verbreitete seit seinam Auftauchen nur ärger.
    Gerade wollte sie um eine Ecke biegen, da hörte sie zwei ihr wohlbekante Stimmen.
    Sie stoppte, sollte sie dazwischen gehen oder einfach abwarten?
    Oder doch besser umkeheren und später kommen?
    Das Gespräch zwischen dem Captain und Lt. Brodde schien eher Privat zu sein.
    Wohl oder übel hörte sie, was die beiden sprachen, bevor sie sich entschliessen konnte etwas zu tun.
    Dann jedoch trat sie um die Ecke und grüsste erst mal höflich.
    ,,Captain, Doktor... *räusper* Ich dachte zuerst, sie sprechen Privat und wollte nicht stören, aber nun...
    Ich bin der Counseler, und selbst ich würde dem Mistkerl liebend gerne an die Gurgel.
    Er säht Zwietracht und Unruhe im Schiff, seit er aufgetaucht ist hört der ärger nicht mehr auf.
    Am liebsten würde ich ihm die Luft abdrücken, aber ohne mir dabei die Hände schmutzig zu machen.
    Leider bekäme ich dann sehr grossen ärger mit meinem eigenen Volk."
    *Shyna hob bedauernd die Hände. *
    ,,Ich wollte eigentlic nur zu einem von ihnen beiden, denn als Counseler, kann ich schlecht zum Counseler gehen... *ggg*
  • Noch bevor sich die Türe geschlossen hatte, brüllte Alexander Chris etwas hinterher.

    Ich weiß nicht, was mich gerittet hat dir meine Sippschaft jemals anzuvertrauen!

    Dann war er weg und Alexander wurde allein mit Owen und den zwei So gelassen. Alexander war versucht den Offizier, der ihn gepackt hielt einfach gegen die Korridorwand zu drücken, doch er unterließ jede dieser Aktionen. Es war vorbei, so würde seine Zeit in der Flotte enden. Doch es kümmerte ihn nicht. Das Leben hatte ihm soviel mehr zu bieten, als das Leben auf diesem Schiff; unter diesem Captain.

    Alexanders Blick galt kurz Owen, als dieser die Sicherheitsoffiziere wegschickte. Die Frage, ob Freund oder Feind brauchte sich der Mann in der Sicherheitsuniform nicht mehr zu stellen. Er hatte hier an Bord keine Freunde mehr. Er hatte hier an Bord keine Zukunft mehr. Es war Alexander gleich, welchen Ziele Owen folgte. Ohne einen Kommentar ging Traikov durch den Korridor in Richtung seines Quartiers.


    Soabld wir auf der Erde sind, werde ich mit diesem Klon Kontakt aufnehmen.

    Anscheinend schien Alexander keine Antwort zu erwarten, denn er ging einfach weiter. Er hatte zu packen und sein Rücktrittgesucht beim XO dieses Schiffes einzureichen.

    =A= Zeitsprung und Einstiegspunkt für die heutige Mission =A=

    Eine Stunde vor dem Erreichen der Starbase erschütterte eine Explosion die USS Assur. Sofort wurde der rote Alarm ausgelöst und Gegenmaßnahmen getroffen. Auf der Brücke ging es heiß her. Niemand hatte damit gerechnet, dass die Remaner so tief im Föderationsraum einen Angriff wagen würden und so überraschten sie die aktuelle Besatzung ohne große Mühe. Nach ehe die Erschütterung nachgelassen hatte, meldete der Eindringlingsalarm mehrere feinde an Bord des Schiffes an zwei Orten: Arrestbereich und Krankenstation. Innerhalb weniger Sekunden waren die Meldungen auch wieder verstummt und die Eindringlinge weg. Genauso, wie 2 Sicherheitsoffiziere, eine Krankenschwester, Faidth und Michael Traikov jr.. Die Brückencrew hatte keinerlei Möglichkeit zu reagieren, da waren die Angreifer auch schon wieder getarnt und auf dem Fluchtkurs in 4 verschiedene Richtungen.

    *** Lai an Bristow. Kommen Sie bitte sofort auf die Brücke.

    Als der KO diese betrat, machte sich der XO sofort auf den Weg in die Lounge.
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