BL V "GRS - Flammen des Wandels" - Ein neuer Auftrag

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  • Krankenstation

    Jeannine nahm die Rosen. Anders als die meisten führte sie die Blumen nicht ans Gesicht, um daran zu riechen, sondern bewunderte sie nur mit den Augen und stricht wie beiläufig über die Blätter, als sie den Strauß aufnahm. Sie stand auf und nahm ein Glas aus dem Schrank, füllte Wasser hinein und stellt die Blumen hinein, auf den Tisch.
    Die LMO hatte natürlich mitbekommen, dass Chris mit Tesh geredet hatte. Offensichtlich war der Captain nicht erfreut über das, was der Chef Ingenieur ihm zu sagen hatte. Geduldig wartete sie auf Chris Rückkehr.

    Als er ihr die Ringe zeigte, hob sie überrascht eine Hand ans Gesicht.
    Du verschwendest keine Zeit, was?, neckte sie ihn lachend. Die sind wunderschön, Chris.
    Jeannine griff mit ihrer linken Hand nach seiner.

    Ihr Blick wurde ernster. Magst du mir erzählen, worüber du dich gerade geärgert hast?
  • Krankenstation

    Beide schoben auch Chris nun seinen Verlobungsring über den rechten Ringfinger. Chris sah trotz des Gesprächs mit John unglaublich fröhlich aus. Sein Blick glitt kurz zu den Rosen, dann sah er zu Jeannine zurück. Er lächelte.

    Es freut mich, dass sie dir gefallen. Sonst hätte ich noch weiteren Besatzungsmitgliedern etwas von ihrer wöchentlichen Replikationsration abkappen müssen.

    Chris sah durch die Fenster zu der Doppelschiebetür, durch welche John eben wieder in den Korridor verschwunden war. Auf einmal wirkte er sehr nachdenklich, als er zu seiner Verlobten zurücksah. Mit einer Hand schob er das PADD mit seiner Botschaft, welches noch auf ihrem Schreibtisch lag, zu ihr herüber.

    Tesh hat mir seinen Versetzungsantrag gegeben. Er möchte runter von diesem Schiff. Ich... Es ist nicht sehr verwunderlich, immerhin lief es für ihn nicht gerade gut die letzten Monate. Vielleicht sucht auch er neue Herausforderungen.

    Man sah Chris an, dass er versuchte, ein heiteres Gesicht aufzusetzen und das Thema zu wechseln. Ein leichtes Lächeln war wieder erkennbar.

    Wenn du nach Schichtende Zeit hast, würde ich dich gerne nach deiner Meinung fragen. Immerhin müssen wir einiges planen und ich möchte doch die wichtigste Person nicht vernachlässigen.
    Captain Chris "Bris" Bristow [Personalakte]
    Kommandierender Offizier der U.S.S. Assur NCC-69799
    STAR TREK: ASSUR | #uss_assur | irc.st-city.net | Jeden Mittwoch | 20:15 Uhr

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  • Krankenstation

    In einem Rugby-Dress, humpelnd und sich den Arm haltend betrag Toby die Krankenstation. Noch als er sich nach einem Doktor umsah, wurde er von einer der Schwestern zu einem der Biobetten geleitet. Langsam und mit einem schmerzverzerrten Gesicht setzte er sich auf dieses und wartete, dass die Schwester Doc Brodde holen würde.
    Er versank in Gedanken und verfluchte sich dafür, dass er die Sicherheitsprotokolle für das Rugbyspiel außer Kraft gesetzt hatte. Auch dachte er darüber nach was er sich angetan hatte. Einen Bruch oder war irgendetwas gerissen? Na toll, eine Verletzung konnte er momentan am wenigsten gebrauchen.
    Mit einem mehr schlecht als recht klingenden Pfeifen eines irischen Volksliedes versuchte er sich selbst von seinen Schmerzen abzulenken.
  • Krankenstation

    Ehe Jeannine antworten konnte, ging die Doppelschiebetür der Krankenstation erneut auf und Chris konnte durch die Scheiben des Büros sehen, wie sein Sicherheitschef und neuerdings Zweiter Offizier leicht humpelnd und in abgenutzter Sportbekleidung die Krankenstation betrat. Er sah ziemlich angeschlagen aus, was er von MacManus bisher nicht kannte.

    Der Sicherheitschef schien die beiden auch schon gesehen zu haben im Büro.

    Haben Sie sich von einem Holo-Klingonen verprügeln lassen?

    Chris grinste. Das Biobett war nicht allzuweit entfernt und die Geräuschkulisse so gering, dass Toby das ohne Probleme verstehen konnte.
    Captain Chris "Bris" Bristow [Personalakte]
    Kommandierender Offizier der U.S.S. Assur NCC-69799
    STAR TREK: ASSUR | #uss_assur | irc.st-city.net | Jeden Mittwoch | 20:15 Uhr

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  • Krankenstation

    Der junge Chef der Sicherheit versucht ein wenig zu lächeln, was aber eher in einer Grimasse endete.

    "Nein Sir, die Jungs der Newport Gwent Dragons sind nur ein wenig hart rangegangen. Meine Jungs von Munster Rugby konnte zwar am Ende ncoh gewinnen, aber kurz vor Ende ging ich so hart zu Boden, dass ich seitdem meinen Arm kaum noch bewegen kann, geschweigedenn spühren."

    Er machte ein zerknirschtes Gesicht und verzog es des öfteren durch die Schmerzen.
  • [ich mach einfach mal nach der mison vom 25.3. weiter falls es genehm ist ansonnsten ändere ich diesen post um, will ur etwas gamepaly hier reinbringen]

    Die Assur war nicht gerade eine Rhode Island was man schwer vermisste wenn man mit härteren Bandagen kämfen musste. Ein Paar Sekionen waren nur noch mit dem Wort Chaos beschreibbar der etwas gestresst wirkende CI legte wie immer praktisch überall selbst mit Hand an und teilte den Teamleitern eine Aufgabe nach der anderen zu.

    Die Türen des Brücken TL's öffenten sich leise zischend und John trat hinaus und schritt zielstrebig zur Conn/Ops vor.
    LtCmdr John Tesh
    Chef-Ingenieur
    U.S.S. Pandora NCC-60582-A
    " We will not lie, steal or cheat,
    nor tolerate among us anyone who does."

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von John Tesh ()

  • Nach der Mission vom 01.04.09

    +++ Die USS Assur hat mit den Wissenschaftlern von Föderation, Romulanern und Cardassianern erfolgreich die Anomalie schließen können. Das Schiff machte sich auf den Weg zu einer anderen cardassianischen Kolonie, um dort ebenfalls eine Anomalie zu schließen. Zur gleichen Zeit wird das Hauptquartier instruiert, wie die Anomalie geschlossen werden können. Die Assur und die Cardassianische Galor fliegen im Konvoi. +++
    Captain Chris "Bris" Bristow [Personalakte]
    Kommandierender Offizier der U.S.S. Assur NCC-69799
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  • Transporterraum 1

    Gul Lamar verließ die Transporterplattform - seine zwei begleitenden Offiziere verblieben noch auf ihr - und schritt auf die Delegation der Sternenflotte zu. Er kannte die Rangordnung seiner Gegenüber gut genug, um den Kommandanten umgehend zu identifizieren und reichte ihm, wie es die menschlichen Traditionen verlangten, die Hand. "Captain, es ist mir eine Freude. Verzeihen Sie die Umstände unserer Begegnung, doch sie können sicher verstehen, wie brisant die Lage war und nachwievor ist. Ich bin Gul Lamar, Kommandant des Schiffes und das dort hinten sind meine Offiziere, Brovak und Erul."
  • Transporterraum 1 -> Turbolift

    Sicherlich waren die Umstände ihrer Begegnung alles andere als gut vorteilhaft, jedoch hat sich noch alles zum Guten gewendet und im Nachherein waren die Cardassianer, die das Außenteam festsetzten, nicht so entschlossen gewesen, wie es zunächst aussah. Am Ende hatten sie die Waffe nur noch oben, um sich verteidigen zu können. In den Krisenzeiten brauchte man jeden Verbündeten, das wusste auch der Kommandant der Assur.

    Zielsicher schritt er ein Stück auf den Gul zu, griff nach dessen Hand und nickte.

    Captain Chris Bristow. Ich heiße Sie auf meinem Schiff willkommen.

    Jetzt war ein Neuanfang von Nöten, soviel war klar. Er deutete zur Türe und verließ mit seiner und der cardassianischen Delegation den Transporterraum 1. Gemeinsam schritten sie auf den Turbolift zu.

    In der Aussichtslounge können wir uns ungestört unterhalten. Der Flug wird noch mehrere Stunden in Anspruch nehmen.
    Captain Chris "Bris" Bristow [Personalakte]
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  • Turbolift -> Brücke

    Brovak ließ im Turbolift ein ablehnendes Grummeln verlauten, woraufhin ihm Lamar einen strengen Blick zuwarf. Der Gul wusste, dass es seinem Offizier nicht zusagte, wie lange die Reise noch dauern würde, vermutlich wollte er sich gerade abfällig darüber äußern, dass man sich nicht mit Maximumwarp zur Kolonie begab. Er selbst würde es wohl während der Besprechung zur Sprache bringen, doch wollte er die Situation nicht weiter anheizen. "Wir sind ob ihrer Gastfreundschaft dankbar, Captain und hoffentlich werden wir heute einen neuen Schritt in Richtung des gegenseitigen Verständnisses gehen." Wirklich an das glauben, was er da gerade gesagt hatte, tat der langgediente Militäroffizier nicht. Er hielt die Föderation für einen Feind und nur, weil die momentane Zivilregierung das Gegenteil behauptete, musste er seine Meinung nicht ändern. Man hatte ihn beordert, die Föderationsoffiziere davon zu überzeugen, ihnen zu helfen. Das Feuer hatte er nur aufgrund seiner Befehle nicht eröffnet, eigentlich hätte er das Schiff der Sternenflotte am liebsten gleich in eine Staubwolke verwandelt. Doch nun waren sie darauf angewesen, ihre Hilfe zu erhalten, um ihre Kolonie retten zu können. Die Doppeltür öffnete sich und die Insassen des Liftes betraten die Brücke, woraufhin sich der Gul genauer umsah. "Ihr Schiff, Captain", begann er, "ist durchaus beeindruckend. Natürlich nicht mit einem cardassianischen Kriegsschiff zu vergleichen, doch für die Verhältnisse der Sternenflotte wohl konstruiert."
  • Aussichtslounge

    Ein Mundwinkel des Kommandanten glitt nach oben. Nicht, weil er sich über das Kompliment freute, sondern weil er genau wusste, dass die Cardassianer nur ihre Verhaltensweise so rapide geändert hatten, weil sie etwas von der Föderation brauchten - Wissen.

    Ein Schiff ist nur so gut wie seine Besatzung. Und in diesem Punkt, wehrter Gul, stehen wir Ihnen in nichts nach. Bitte.

    Mit dem letzten Wort bedeutete er die cardassianische Delegation in die Aussichtslounge hinter der Brücke. Dort war niemand zugegen. Sie betraten die Lounge und Chris schritt zu seinem Sessel am Kopf des Tisches. Rechts und links von ihm setzten sich die Sternenflottenoffiziere und ihnen gegenüber am anderen langen Ende des Tisches saßen die Cardassianer. Durch die gute Akustik in dem Raum konnte man sich dennoch sehr gut verstehen.

    Chris faltete die Hände und lehnte sich leicht vor.

    Wir sollten uns nicht vormachen, Gul Lamar. Sie sind kein Anhänger Ihrer momentanen Regierung, was weder wir noch Ihre Regierung gutheißen. Unsere Aufgabe, wehrter Gul, ist es, Leben zu schützen und zu retten. Das ist der Grund für all das hier und nicht, weil Sie uns mit Ihren Methoden dazu überzeugt haben. Mich interessiert eins: Was werden Sie tun, wenn wir Ihre Anomalie geschlossen haben?

    Während er sprach, wirkte er ziemlich undurchschaubar. Man konnte nicht erkennen, ob er überheblich, berechnend oder nur leichtsinnig war. Jedenfalls gab es ja augenscheinlich keinen Grund, weshalb Chris dieses sensible Thema noch einmal anreißen sollte. Jedoch wusste er genau, was er tat.
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  • Aussichtslounge

    Lamar musterte sein Gegenüber genau, versuchte herauszufinden, wieso er diese Frage stellte. Eigentlich sollte die Antwort offensichtlich sein, doch da der Kommandant des Föderationsschiffes diese Frage dennoch stellte, musste er annehmen, dass er etwas damit bezweckte. Es war nur bedauerlich, dass nicht zu erkennen war, was genau in seinem Kopf vorging. Der Gul ließ sich nicht ohne Grund einige Zeit mit der Antwort, die Stille schien nach einigen Sekunden, die er Bristow genau beobachtete, bereits unangenehm zu werden.

    Was wir tun werden, werter Captain, hängt von meiner Regierung ab. Ob ich sie nun unterstütze oder nicht spielt keine Rolle, ich bin und war immer ein loyaler Offizier der Union.

    Man merkte ihm deutlich an, dass nicht viel Überzeugung hinter diesen Worten steckte. Viel mehr wirkte seine Antwort so, als hätte er sie nur gegeben, um den Erwartungen eines Sternenflottenkapitäns gerecht zu werden. In Wahrheit war dies beabsichtigt. Der Gul verstand, weshalb Bristow versuchte, undurchsichtig zu wirken und er hatte nicht wenig Interesse daran, diesen Gefallen zu erwidern.

    Wenn sie allerdings eine Einschätzung haben möchten, so würde ich behaupten, dass man sie darum bitten wird, ihre neue Technologie einzusetzen, um weitere Anomalien zu schließen, die unsere Welten bedrohen. Und ich bin mir sicher, die Föderation wird uns in diesem Punkt entgegenkommen, denn wie sie sagten, ihre Aufgabe ist es, "Leben zu schützen und zu retten".

    Ein leichtes Schmunzeln erschien auf seinem Gesicht, gezielt aufgesetzt, um ein Gefühl der Vertraulichkeit bei dem Menschen zu erwecken. Was er vorhatte, würde er ihnen nicht mitteilen... Zumindest nicht, bevor es zu spät war.
  • Aussichtslounge

    Alexander war gerade in seinem Quartier um sich frisch zu machen, als Sabine ihm von dem Aufauchen der Cardassianer berichtete. Er rollte die Augen und beendete dann seinen Gang unter der Schalldusche, um sich eine frische Uniform anzuziehen. Sorgfälltig positionierte er die Pins auf dem Kragen, ehe er den Kommunikator ansteckte und sich auf den Weg zur Brücke machte.

    Sabine deutete mit einer Hand auf die Lounge, nachdem der erste Offizier sie fragend angebickt hatte. Ein Nicken folgte und dann führten ihn seine Schritte zu der Türe, die sich Zischend öffnete. Der ehemalige Sicherheitschef trat ein und stellte sich neben die Eingangstüre. Er wartete einfach nur ab.
  • Aussichtslounge

    Auch Chris ließ seinen Gegenüber nicht aus den Augen. Ihm war klar, dass der Cardassianer so lange nett zu ihm sein würde, wie er die Sternenflotte brauchte. Sein Kommentar, er würde auch der zivilen Regierung beistehen, schenkte Chris keinen Glauben. Er hatte seine Frage so direkt gestellt gehabt, weil beide die eigentliche Antwort kannten, doch gerade in so einer Situation war es interessant zu sehen, was der Gegenüber antwortet. War der Gegenüber gefasst bei seiner offensichtlich unwahren Antwort, so konnte man von einer starken Persönlichkeit ausgehen, die sich durch so eine Frage kein bisschen aus der Ruhe bringen ließ.

    Glauben Sie ja nicht, einen Freifahrtsschein zu erhalten oder uns aufgrund unserer Prinzipien beeinflussen zu können.

    Sein Blick glitt zu Alexander, der die Aussichtslounge betrat und sich etwas abseits hinstellte. Er winkte Alexander zu sich und sah zu dem Cardassianer zurück.

    Ich darf vorstellen: Mein erster Offizier, Commander Alexander Traikov. Gul Lamar.
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  • Aussichtslounge

    Das würde ich doch niemals glauben, werter Captain, versicherte Lamar und wandte sich zur Tür um. Er vernahm ein missmutiges Geräusch hinter sich, das von Brovak ausging. Bei diesem Menschen musste es sich wohl um denjenigen handeln, von dem ihm sein Erster Offizier berichtet hat.

    Ich bin äußerst erfreut, Commander Traikov.

    Er erhob sich, verbeugte sich knapp als vorgegaukeltes Zeichen der Wertschätzung und nahm wieder Platz. Der Cardassianer blickte zu Bristow und setzte ein fast schon überfreundliches Lächeln auf.

    Captain, ich bin neugierig. Ihr Erster Offizier, der in Zukunft ihren Platz einnehmen wird, begann Lamar, die letzten Worte mit Bedacht äußerend, um seinem Gegenüber deutlich zu machen, dass der cardassianische Geheimdienst trotz der aktuellen Lage funktionierte, scheint mir nach den Berichten meiner Offiziere auf der Oberfläche kein typischer Sternenflottenoffizier zu sein. Er hätte beinahe dafür gesorgt, dass sein Außenteam durch sein aggressives Vorgehen, trotz des Waffenstillstandes, den wir ausgehandelt haben, von meinen Männern erschossen worden wäre. Sagen sie mir doch, wieso die Sternenflotte es in Erwägung zieht, einem solchen Mann das Kommando eines Raumschiffes zu übergeben. Ich kann mir gut vorstellen, dass er in Zukunft durch sein Auftreten für den ein oder anderen Konflikt zwischen der Föderation und anderen Mächten des Quadranten sorgen wird. Wenn ich mich recht erinnere, gab es doch vor nicht allzu langer Zeit einen Vorfall mit den Remanern und ich nehme doch an, dass meine Informationen diesbezüglich korrekt sind.

    Was Lamar damit bezweckte, hielt selbst er für äußerst offensichtlich. Nun würde sich zeigen, aus welchem Holz diese Menschen gefertigt waren.
  • Aussichtslounge

    Chris ließ Lamar nicht aus den Augen, während dieser übermäßig freundlich Alexander begrüßte und sich dann wieder setzte. Dies hier war ein einziges Schauspiel, soviel war klar. Der Kommandant lehnte sich zurück, schlug das eine Bein über das andere und faltete die Hände auf dem Schoß. Man sah ihm an, dass er alles andere als glücklich über den Gesprächsverlauf war. Dafür, dass die Cardassianer etwas von ihm wollten, lehnten sie sich ziemlich weit aus dem Fenster.

    Nun, werter Gul. Falls Ihre Informationen so gut sind, wie Sie zu denken glauben, müssten Sie wissen, dass auch ich alles andere als ein sturer paragraphenreitender Kommandant bin. Ich habe immer getan, was nötig war. Bei Commander Traikov ist es nichts anderes.

    Sein Blick glitt kurz zu Alexander, dann zu Gul Lamar zurück. Das Gesicht des Sternenflottenkommandanten war ernster als zuvor.

    Wir haben hier einen Auftrag, Gul Lamar. Und unser Auftrag besteht nicht darin, die Planeten - die regierungsfremden - zu retten, die Sie uns nennen. Für uns besteht noch immer eine reale Gefahr dort draußen. Eine fremde Spezies, die keine Rücksicht auf Verluste nimmt und alles zu zerstören droht. Nur weil wir - weil wir - einen Weg gefunden haben, diese Anomalien zu schließen, bedeutet das nicht, dass diese Gefahr vorüber ist. Die Sternenflotte hat Besseres im Sinn, als uns zu Ihrem Planeten zu entsenden. Ich tue dies aus reiner Menschlichkeit. Und Sie, mein lieber Gul, sind eindeutig in der schlechteren Position. Vielleicht funktioniert das bei anderen, dass Sie aus Ihrer unterlegenen Position Druck ausüben können, bei mir wird das nicht funktionieren. Sie haben zwei Möglichkeiten. Entweder Sie verzichten darauf, solche Themen zur Sprache zu bringen, die unsere Geduld strapazieren, oder Sie packen Ihre Sachen und wir machen uns wieder auf den Weg zur Grenze.

    Zumindest bei dem Kommandanten war nun auch das letzte schauspielerische Geplänkel entwichen. Bitterernst schaute er den cardassianischen Kommandanten an, von dem er wusste, dass er etwas im Schilde führte. Chris zeigte keine Regung.
    Captain Chris "Bris" Bristow [Personalakte]
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  • Aussichtslounge

    Lamar war zufrieden, diese Reaktion hatte er erwartet. Vorallem verdeutlichte sich die Ignoranz und Arroganz des Sternenflottenkapitäns, der allem Anschein nach nicht so gut informiert war, wie man es von einem Captain der Sternenflotte erwarten müsste. Zumindest diesen Punkt konnte er nun bestätigen, womit der Rest seiner Aufgabe deutlich einfacher werden würde.

    Aber Captain, ich möchte doch nicht ihre Geduld strapazieren, sie verstehen mich völlig falsch. Ich war schon immer faszinierd davon, wie die Sternenflotte funktioniert ud wollte diese Gelegenheit nutzen, um einen eventuell tiefergehenden Einblick in ihre Kommandostrukturen zu erlangen. Wir sind doch alle Freunde, liegt es da nicht nahe, unsere Kameradschaft dazu zu nutzen, uns besser kennenzulernen?

    Der Gul lehnte sich etwas nach vorne.

    Werter Herr Captain, ich möchte ihnen einen Vorschlag machen: Nun, wo bestätigt wurde, dass ihre Apparatur funktioniert, wieso überlassen sie uns nicht die Konstruktionspläne? Wir wären sicher in der Lage, sie zu reproduzieren und die Sternenflotte müsste sich nicht mehr darum bemühen, uns zu unterstützen, OBWOHL wir Verbündete im Kampf gegen einen überlegenen Feind sind.
  • Alexander löste sich erst von der Wand, als Chris ihn vorstellte und gesellte sich dabei neben seinen Vorgesetzten. Den Gul begrüßte er mit einem Nicken.

    Die... Freude... ist ganz meinerseits.

    Der erste Offizier versteckte sich von vorne herein nicht hinter einer Maske der Diplomatie. Seine Abscheu gegen diese Kooperation war deutlich in seiner Stimme zu hören und er tat Nichts, um das zu verhindern. Die Situation auf dem Planeten hätte nicht klarer sein können. Nun war er es, der sich auch in das Gespäch einmischte, denn einige Dinge konnte er nicht unkommentiert lassen.

    Korrekt... wir haben eine remanische Bedrohung ausgeschaltet... in Kooperation mit den Romulanern... alles weitere ist hier nicht von Belang...

    Sein Blick fiel für einen kurzen Augenblick aus dem Fenster hinaus ins all, ehe Alexander Lamar fest fixierte.

    Und was das diplomatische Geschick angeht... da würde ich mir an ihrer Stelle zuerst selbst auf die füße treten, bevor ich mir Kritik an Anderen erlaube. Ohne ihr gewaltsammes Auftreten wäre es niemals zu einer solchen Situation gekommen! Und vielleicht sollten Sie und ihre Männer damit rechnen und bereit sein, eine Waffe nutzen zu müssen, wenn man mit dieser droht. Ihr Außenteamleiter hat Schwäche gezeigt und es war deutlich zu sehen, dass er nicht da war, um wirklich einen von uns zu erschießen. Und ihre Offiziere... Wer von dennen hat jemals ein Lebewesen getötet? Ich mag mich zwar nicht mit ihrer Spezies auskennen... aber Angst... der Blick beim ersten Schuß... den kenne ich zu gut... und er ist bei fast allen Lebensformen gleich...
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