Hauptgebäude des Föderationsrats in San Francisco

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    • Hauptgebäude des Föderationsrats in San Francisco

      Das zentrale Gebäude des Föderationsrates. Hier spielt sich neben den Rats- und Ausschusssitzungen der Großteil des politischen Lebens ab. So werden viele der wichtigen Entscheidungen bereits auf den Korridoren und in den zahlreichen Besprechungsräumen gefällt.
      ... damit niemand am Ende weint ...
    • Korridor » Cafeteria

      Laut klackten die Absätze ihrer Schuhe auf dem harten Fußboden als Shamandalie Vaquas ihrem Kollegen hinterher setzte. Dieser bewegte sich schnellen Schrittes durch die Gänge des Ratsgebäudes, den Blick geradeaus gerichtet und zeigte keinerlei Interesse an einer Konversation. Seine zwei Begleiter folgten den beiden Abgeordneten stumm. Seit nun fast fünf Minuten redete sie auf ihn ein, hatte bis jetzt aber nur undeutliche Phrasen und Abwiegelungen zu hören bekommen und war mit ihrer Geduld langsam am ende.
      "Und Sie haben nichts dazu zu sagen?"
      Sie machte eine rhetorische Pause, obwohl ihr klar war, dass sie dadurch nur Zeit verlor.
      "Sie haben nichts dazu zu sagen, dass das einzige Gutachten ausgerechnet von den Leuten kommt, welche diese Technik verkaufen wollen?", setzte sie nach. Ihrer Stimme war deutlich ein Ton des Missfallen zu entnehmen.
      "Das überhaupt das ganze Vorhaben ..."
      "Ich werde Ihre Darstellung prüfen lassen", entgegnete der Abgeordnete Shamandalie ins Wort fallend. "Aber bitte entschuldigen Sie mich nun."
      Er verschwand mit seinem Gefolge in einem kleinen Konferenzzimmer, dessen Tür umgehend zufiel. Der Ton seiner Antwort war gerade noch an der Höflichkeitsgrenze gewesen. Shamandalie blieb zurück und starrte frustriert die Tür an. Sie hatte ihren Kollegen zufällig auf dem Gang getroffen und dieser hatte umgehend die Flucht ergriffen, sobalt sie das Thema angeschnitten hatte. Sie wusste, dass er nichts würde Prüfen lassen, denn die Fakten waren hinlänglich bekannt. Und trotzdem würde er so entscheiden, wie sie befürchtete. Warum er seine Haltung geändert hatte war ihr auch relativ klar; dies zeigte nicht zuletzt das ausweichende Verhalten auf ihre indirekten Fragen.
      Die politische Realität ging oft verzerrte Wege. Auch wenn jede Mitgliedswelt eine Stimme im Rat hatte, so bedeutete dies in keiner Weise, dass alle Mitglieder die gleiche politische Macht ausüben konnten. Die Gründungsmitglieder waren generell federführend in den wichtigsten Angelegenheiten, viele der Kernwelten wie eben Alpha Centauri, Betazed, Trill, Bolarus und noch einige andere hatten vergleichbares Gewicht. Auch Bajor war, obwohl gerade knapp 10 Jahre Mitglied in der Föderation, durch seine spezielle Lage relativ Einflussreich geworden. Aber einigen Mitgliedern blieb lediglich ihre Stimme, um ihren Einfluss in der Föderation wirklich geltend zu machen. Und so handelten die Abgeordneten mit ihrer Zustimmung für Dinge, die ihnen nicht so wichtig waren um im Gegenzug Unterstützung für wichtige eigene Abstimmungen zu bekommen. Da halfen dann oft auch die besten Argumente wenig, wenn die Deals einmal geschlossen worden waren.
      Mit 7 Abgeordneten hatte sie heute zuvor gesprochen, aber die meisten von denen schienen ihre Kritikpunkte nicht zu stören. Nummer 8 war hier keine Ausnahme. Aber bei zwei Kollegen hatte sie doch etwas bewirken können; eine Kollegin hatte sogar sofort zugesichert, die Sache genauer beleuchten zu wollen. Aber im Moment wirkte das eher wie der Tropfen auf den heißen Stein.
      Sie nahm, damit sie irgendwas tat, den Ordner, welche sie sich zuvor unter den Arm geklemmt hatte, in die Hand und mustert ihn. Das Symbol der Sternenflotte war dort groß abgebildet. Noch eine andere Sache. Ein Rüstungsprojekt, an dem die Regierung arbeitete. Ein Lobbyist hatte die Sache ihr gegenüber eher zufällig erwähnt. Sie hatte sich dumm gestellt, um ein wenig mehr zu erfahren; letztlich genug, dass sie, über Kontakte von James Trimborn, an einige konkrete Informationen aus erster Hand dazu herangekommen war - was eben zu kriegen war.
      Ziellos schritt sie langsam durch den Korridor, während sie versuchte die zurückliegenden Gespräche im Kopf zusammenzufassen und den Ärger zu verdrängen, bis sie merkte, dass sie vor der Cafeterie angekommen war. Ein leichtes Grinsen überkam sie ob dem Eindruck, dass ihr Unterbewusstsein sie zielstrebig hierhin geführt hatte. Denn nun konnte sie einen Raktajino gut gebrauchen. Schließlich mit dem Getränk ausgerüstet setzte sie sich an einen leeren Tisch am Fenster und ließ ihren Blick, gelegentlich einen kleinen Schluck schlürfend, auf die Stadt fallen.
      ... damit niemand am Ende weint ...
    • Norem Akam's Büro--->Cafeteria

      Leise, sanfte denobulanische Musik durchdrang das Arbeitszimmer im Büro von Norem Akam, während der Bajoraner selber gedankenversunken aus seinem Fenster blickte. Immer noch konnte er nicht so recht glauben, was sich dieser Tage bei der letzten Ratssitzung zugetragen hatte, und darüber hinaus, war ihm immer noch nicht so richtig klar, was dieser Andorianer mit dieser Aktion hatte bewirken wollen. Sicher, es war eine öffentliche Sitzung und damit die Presse anwesend, welche die Informationen sofort verbreitet hatte, aber war dieses Spiel mit der Angst und einer Indoktrinierung der Bevölkerung, welche dann zu einer möglichen Beeinflussung des Rates führen konnte, wenn man über die Raghdor abstimmte, das Risiko wert, seinen Sitz im Gremium zu verlieren?
      Wieder einmal schüttelte Akam den Kopf über die politischen Ziele seiner Gegner und vor allem ihre Methoden, um diese Ziele zu erreichen. Auch wenn er den Andorianer persönlich nicht sehr mochte, so hatte er Akeen bisher immer als politischen Gegner stets geschätzt und geachtet, und nun das...
      Der Bajoraner riss sich aus seinen Gedanken und ein kurzer Blick auf seinen Chronometer, und sein protestierender Magen erinnerten ihn daran, dass es wohl Zeit wurde etwas zu Essen. Mit mürrischer Miene erhob er sich aus seinem Stuhl, verließ sein Büro und strebte der Cafeteria entgegen. Als der Abgeordnete diese betrat, gewahrte er die junge Frau von Alpha Centauri, welche alleine an einem Tisch an einem der Fenster saß und scheinbar in Gedanken versunken, aus diesem heraus blickte. Nachdem sich Akem mit dem, was er wollte eingedeckt hatte, lenkte er seine Füße Richtung des Platzes, an welchem die Abgeordnete Platz genommen hatte und räusperte sich kurz. "Guten Tag, Miss Vaquas. Haben Sie etwas dagegen, wenn ich mich zu Ihnen setze?"
      Norem Akam

      Vertreter Bajors im Föderationsrat
      Mitglied des Verteidigungs- und Haushaltsauschuss



      "Konservatismus ist nicht ein Hängen an dem, was gestern war, sondern ein Leben aus dem, was immer gilt." - Antoine de Rivarol
    • Im letzten Moment bemerkte Shamandalie die Spiegelung des Bajoraners auf der Fensterscheibe, sonst währe sie wohl möglich aufgeschreckt, als dieser sie ansprach. Sie versuchte ihre Gedanken abzuschütteln und setzte ein schmales Lächeln auf, als sie zu ihm aufblickte.
      "Bitte", entgegnete sie und brachte sich dabei in eine aufrechtere Sitzposition.
      Der Ordner lag mitten auf dem Tisch und so zog sie ihn bis zu sich heran, damit Akam platz hatte sein Essen abzustellen. Ihr Getränk stelle sie ebenfalls ab, um keinen Balanceakt damit vollführen zu müssen. Sie musterte den Bajoraner, als dieser sich setzte und ließ ihren Blick dann kurz durch den Raum kreisen. Zum einen suchte sie eine Uhr, denn ihr Zeitgefühl ließ sie gerade vollkommen im stich. Und zum anderen schaute sie, wer noch so alles im Raum war. Zuletzt richtete sie ihren Blick auf das Essen und wartete, dass Akam sich eingerichtet hatte.
      ... damit niemand am Ende weint ...
    • Sein Tablett mit dem Essen auf dem Tisch vor sich abstellend, ließ sich der Bajoraner schließlich auf dem dargebotenen Platz nieder und nickte der blonden Frau in einer Geste des Danks freundlich zu, bevor er einen Schluck von seinem Tee nahm, um dann erneut die Vertreterin von Alpha Centauri anzublicken, wobei er beschloss, den direkten Weg zu gehen, ohne die sonst übliche diplomatische Vorgehensweise zu wählen.
      „Abgeordnete Vaquas, ich gehe nun mal davon aus, das Sie schon die neusten Nachrichten studiert haben, und somit darüber informiert sind, das außerhalb dieses Gebäudes, und ich möchte meinen, wohl auch in der gesamten Föderation, bereits eine äußerst hitzige und unsachliche Debatte bezüglich der Raghdor und dem weiteren Vorgehens des Rates in dieser Angelegenheit. Das, was Mr.Akeen wohl mit seiner „Information“ erreichen wollte, hat er wohl vollbracht, und selbst wenn ein Untersuchungsausschuss ihn in dieser Sache aburteilen wird, so ist der Schaden bereits angerichtet.“ Der bajoranische Abgeordnete nahm einen weiteren Schluck von seinem Tee, bevor er fortfuhr. „Was mir in diesem Kontext erhebliche Sorgen macht, ist das Zutun des Sternenflottengeheimdienstes und so gedenke ich, um solche Dinge in Zukunft zu vermeiden, den Vorschlag anzuregen, ein weiteres Kontrollgremium zu schaffen, um in Zukunft den Geheimdienst und seine Arbeit noch genauer zu überwachen. Ich hoffe, ich kann mit Ihrer Unterstützung in dieser Angelegenheit rechnen.“
      Norem Akam

      Vertreter Bajors im Föderationsrat
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    • Shamandalie hatte ihre Hände auf dem Tisch gefaltet und folgte den Worten des Bajoraners, welcher offensichtlich gleich zu Sache kam. Leicht nickte sie bei der Beschreibung von Akeen, auch wenn sie es nicht so sah, dass der Andorianer wirklich den gewünschten Effekt in der erhofften Deutlichkeit erreicht hatte - worum sie froh war. Aber er würde noch seinen Schaden daraus haben, nicht zuletzt auch, weil er nun im Rat polarisierte und damit kaum einen Konsens über eines seiner Themen zustanden bringen können würde, auch wenn ihm einige der Abgeordneten seine "Aktion" unverständlicher Weise positiv anrechneten.
      Sie setzte ein Lächeln auf, was signalisieren sollte, dass sie die grundsätzliche Richtung positiv fand.
      "Wenn ich Sie richtig verstanden habe möchten Sie noch ein weiteres parlamentarisches Gremium schaffen, welches explizit den Geheimdienst der Sternenflotte kontrolliert?"
      Sie blickte ihn abwartend an, wobei ihr Blick wenig mehr verriet, als dass sie ein paar weitere Informationen wünschte.

      [Ich kann mir kaum vorstellen, dass nicht bereits ein parlamentarisches Gremium existiert, welches die Geheimdienste der Föderation kontrolliert. Die Frage ist da vllt. eher die Tiefe der Kontrollmöglichkeiten. Aber ... mach mal. :)]
      ... damit niemand am Ende weint ...
    • "Nicht nur explizit den Sternenflottengeheimdienst, Miss Vaquas, sondern alle Nachrichtendienste, welcher wir uns bedienen." erwiderte Akam knapp, bevor er mit seiner Gabel ein paar seiner Makkaroni aufspießte und verzehrte, bevor der Bajoraner sich entschloss ein wenig ins Detail zu gehen. "Sehen Sie, wir alle durften miterleben, wie die Royalisten Informationen preisgaben, welche als Geheim eingestuft waren, und in meinen Augen haben damit alle Kontrollmechanismen, welche uns im Moment schon zur Verfügung stehen, vollkommen versagt. Niemand im Verteidigungsausschuss wusste, das der Geheimdienst der Sternenflotte dem Abgeordneten Akeen diese Unterlagen hatte zu kommen lassen, und dieses Unwissen zeigt mir sehr deutlich, das in diesem Bereich und sicher auch in anderen, was die anderen Dienste betrifft, sehr vieles im Argen liegt."
      Der ältere Mann legte eine kurze Pause ein, in welcher er sich erneut an der Pasta verköstigte, bevor weiter sprach. "Wenn man nun nur diesen Fall explizit betrachtet, wird man natürlich nun auf Seiten des Sternenflottengeheimdienstes behaupten, das die Weitergabe dieser brisanten Informationen die Tat eines einzelnen war, und man dies nicht pauschal dem Dienst im Allgemeinen anlasten könne, aber ich glaube, das sich dort, wo sich eigentlich Personen einfinden sollten, die die Verfassung und unsere Grundrechte mit schützen sollten, Gruppen bilden, welche mit den reaktionären Zielen und Vorstellungen eines Det Villans, oder eines Akeens völlig konform gehen. Glauben Sie mir, es ist nicht zu weit gefasst, wenn ich sage, das diese Personen Ziele anstreben, die zur Reduzierung unserer Rechte führen könnten, und das alles unter dem Vorwand der Sicherheit. So gesehen war die Vorstellung, welche uns im Plenarsaal geboten wurde, nur die Spitze eines Eisberges. Und darum muss man diesem Dienst und allen anderen noch genauer auf die Finger sehen, als wir es jetzt schon tun, denn sonst erwachen wir vielleicht eines Tages, und sind all unserer Grundrechte beraubt, nur aufgrund einer fixen Idee von absoluter Sicherheit."
      Norem Akam

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norem Akam ()

    • Shamandalie versuchte den Ausführungen des Bajoraners zu folgen und hatte ob dessen Länge wieder zu ihrem Getränk gegriffen und einen Schluck genommen. Weit schien dieser auszuholen. Als Akam fertig war war ihr anzusehen, dass sie sich ein wenig überfordert fühlte. Der Bajoraner hatte irgendwo Recht, aber irgendwie auch nicht. Und er hatte beides Sachen so ineinander verwoben, dass sie beide nach dem Redeschwall nicht mehr direkt trennen konnte. Sie nahm noch einen großen Schluck von ihrem Raktajino, da sie offenbar noch nicht wach genug war wobei sie ob des starken Geschmacks leicht das Gesicht verzog und stellte die Tasse wieder ab.
      Was sollte sie nun antworten? Bei manchem wollte sie ihm gerne widersprechen, aber das wäre an der jetzigen Stelle sicherlich nicht vorteilhaft.
      "Ich bin immer noch aufgebracht wegen dem Vorfall und ich sehe es ebenso, dass es Konsequenzen geben sollte."
      Sie blickte Akam an.
      "Der Untersuchungsaussschuss hat seine Arbeit aufgenommen um die Hintergründe aufzuklären und ich gehe davon aus, dass dies auch erfolgreich geschehen wird. Aber bis dahin möchte ich ungern voreilige Schlussfolgerungen anstellen."
      Sie ergriff wieder ihr Getränk um sich daran festzuhalten.
      "Sonst nimmt vielleicht mein Wunschdenken oberhand ... hat aber nichts mit der Realität zu tun."
      Sie schmunzelte leicht.
      "Die Ergebnisse werden hoffentlich zeigen, ob und wo unsere Kontrollorgane versagt haben. Und dann können wir uns mit den identifizierten Problemen befassen."
      Es war wohl nicht ganz das, was der Abgeordnete gehofft hatte zu hören. Aber es war auch kein Nein. Letztlich war es genau ihr momentaner Standpunkt - ohne Beschönigung oder dergleichen.
      "Ich hoffe Sie verstehen meine Zurückhaltung."
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    • Der Bajoraner nickte knapp, bevor er zu einer Antwort ansetzte: „Durchaus, Miss Vaquas. Ich verstehe Ihren Standpunkt, und kann diesen auch akzeptieren, nur sollten Sie meiner Meinung nach nicht zu viel Vertrauen in diesen Untersuchungssauschuss setzten, denn noch nie in meiner jetzt schon achtjährigen Dienstzeit, hat sich so ein Ausschuss als ‚Scharfes Schwert’ erwiesen. Im Endeffekt wird es wohl so ablaufen, das man sich einen Sündenbock heraussucht, um bei diesem dann die gesamte Schuld abzuladen, ohne sich den eigentlichen Problemen zu widmen; nämlich den gefährlichen Ansichten bestimmter Politiker und führender Offiziere der Sternenflotte.“
      Akam machte eine kurze Pause, um seine Worte nachwirken zu lassen, und um einen Schluck von seinem denobulanischen Fruchtsaft zu sich zu nehmen, bevor er wieder mit nachdenklicher Miene zu der jungen Frau vor sich blickte. „Wir leben in scheinbar gefährlichen Zeiten, und wie ich schon ausführte, halte ich das Verhalten der Royalisten nicht für einen bedauerlichen Einzelfall, sondern eher für den Auftakt zu einer ganzen Reihe von Vorschlägen, oder Eingebungen, welche konträr zu dem stehen, was ich unter einer freiheitlichen und demokratischen Verfassung verstehe.“
      Norem Akam

      Vertreter Bajors im Föderationsrat
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    • Der Geheimdienst war immer ein heikles Thema. Dort etwas zu ändern konnte große Auswirkungen auf die Sicherheit haben. Manche der Abgeordneten würden wohl einfach aus Prinzip gegen jegliche Änderungen von wem auch immer stimmen.
      "Ja, der Untersuchungsausschuss kann nur untersuchen. Danach liegt es an uns etwas zu tun."
      Shamandalie lächelte den Bajoraner kurz an, bevor sie wieder eine nachdenkliche Mine aufsetzte.
      "Nur, es wird schwer werden wirkliche Änderungen durchzusetzen, die nicht lediglich Makulatur sind. Vielleicht müssen wir es schon als Erfolg ansehen, wenn es nicht schlimmer wird."
      Sie ließ ihre Blick an Akam vorbei in den Raum fallen.
      "Ich möchte mir garnicht ausdenken an was der ein oder andere Abgeordnete von den Royalisten insgeheim zimmert."
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    • „Bei Det Villan fällt mir da ganz konkret der Aspekt der verstärkten Überwachung von möglichen Dissidenten und Gegnern der Föderation, auch auf Kosten der individuellen Freiheit, ein. Eine ‚Vision’ mit welcher der Betazoide auch nicht besonders hinter dem Berg hält, welche mich ehrlich gesagt, entsetzt. Scheinbar wollen einige unserer Kollegen cardassianische oder romulanische Zustände einführen. entgegnete Akam der Abgeordneten und schob seinen halbleeren Teller von sich weg, um direkt danach wieder zu seinem Saft zu greifen, um das Glas bis zur Hälfte zu leeren und danach wieder vor sich auf dem Tisch abzustellen.
      „Ich kann mir auch schon sehr genau vorstellen, wen dieser Abgeordnete mit ‚Gegnern der Föderation’ meint. Sicher nicht die anderen Großmächte im Quadranten, sondern, seiner Meinung nach, wohl eher die Gegner im Inneren, welche sich nach seiner Sicht der Dinge wohl verstärkt zeigen.“
      Der Bajoraner vollzog mit seinen Händen eine abwinkende Geste, wobei sich seine Gesichtszüge verhärteten. „Ich finde, diesem unsäglichen und sich an der Grenze der Demokratie bewegenden Gebaren muss entschlossen Einhalt geboten werden.“
      Norem Akam

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      "Konservatismus ist nicht ein Hängen an dem, was gestern war, sondern ein Leben aus dem, was immer gilt." - Antoine de Rivarol
    • Shamandalie verzog ob der Schilderung ein wenig das Gesicht. Sie hatte heute schon zu viel an Ideen und Plänen gehört, die ihr ganz und gar nicht gefielen und ihr letzter Satz war durchaus wörtlich zu nehmen gewesen. Aber Norem Akam schien es zu gefallen dieses schwarze Bild an die Wand zu malen. Ihr Blick fiel wieder hinaus aus dem Fenster wo eine Wolkenfront wie als Stilmittel in einem Roman den Inhalt des Gesagten auch in der Natur wiederspiegelnd heran rückte und die Stadt mit einem Schatten überzog.
      "Immerhin müssen all diese Pläne im Rat eine Mehrheit finden", antwortete Shamandalie schließlich und klang dabei ein wenig als wäre sie in Gedanken. "... wie auch unsere", fügte sie dann an und blickte wieder aufmerksam zu Akam.
      Sie strich sich eine Strähne aus dem Gesicht und stützte dann ihren Kopf leicht schräg mit dem Arm auf dem Tisch an.
      "Ich habe das Gefühl, dass der Rat kaum irgendwelche großen Veränderungen beschließen wird - unabhängig von der Richtung - solange es nicht eine konkrete Veränderung gibt, die dies nötig macht."
      Ein wenig war sie von sich selbst überrascht wie pessimistisch sie war. Aber auf der anderen Seite war der Umstand vielleicht auch positiv.
      Es wird immerhin auch nicht viel schlimmer werden...
      ... damit niemand am Ende weint ...
    • Der bajoranische Abgeordnete erwiderte eine Zeitlang nichts auf diese Aussagen, und ließ die Worte der Frau ein wenig nachwirken, bevor er schließlich leicht nickte. „So erscheint es jedenfalls im Moment, aber, unterschätzen Sie nicht das Instrument der Polarisation. Wie ich schon ausführte, wird die Raghdorthematik außerhalb dieser Gebäude schon äußerst hitzig diskutiert, und immer dort wo Angst und Politischer Unsachverstand auf einander treffen, ergibt dies eine sehr gefährliche Mischung, welche vielleicht eine Tages dafür sorgen könnte, das konservative Abgeordnete unter diesem Druck, welchen die Bürger und damit die Öffentlichkeit, auf sie ausüben, beginnen gemeinsame Sache mit den Royalisten zu machen. Volkes Zorn kann eine sehr mächtige Waffe sein, und ich bin mir nicht sicher, ob alle meiner Kollegen aus meiner Fraktion das Rückgrat haben, diesem Zorn dann auch zu widerstehen, oder standzuhalten.“ Akam blickte kurz zu der Wolkenfront und verharrte für einen Moment auf dieser mit seinem Blick, bevor er wieder seinen Kopf drehte, um die Vertreterin der Liberalen konzentriert anzublicken. „Vielleicht wäre es an der Zeit, das auch wir uns die Medien zu nutze machen, um die allgemeine Lage etwas zu beruhigen und dabei zu helfen, das es abkühlt. Nicht, das die Bürger noch auf die Barrikaden gehen und uns hinfort jagen.“
      Den letzten Satz sprach der Bajoraner ein wenig belustigt aus, um damit an zudeuten, das er diesen nicht so ernst meinte, und doch spiegelte er durchaus das wieder, was Akam dachte, wenn ihm zugetragen wurde, wir kontrovers und hitzig, allein das Thema des weiteren Umgangs mit den Raghdor in der Öffentlichkeit diskutiert wurde.
      Norem Akam

      Vertreter Bajors im Föderationsrat
      Mitglied des Verteidigungs- und Haushaltsauschuss



      "Konservatismus ist nicht ein Hängen an dem, was gestern war, sondern ein Leben aus dem, was immer gilt." - Antoine de Rivarol
    • Wieder nahm sie einen Schluck und leerte dabei das mittlerweile recht abgekühlte und damit nicht mehr sehr angenehm schmeckende Getränk. Akam verstand es die Lage zu dramatisieren. Es würde die Bürger sicherlich ebenfalls gut polarisieren können. Dazu brauchte er im Zweifel einfach nur einen Vergleich zur Besetzung Bajors ziehen - da waren Rhetorik und Gewandtheit dann nur noch das I-Tüpfelchen. Aber vielleicht schätzte sie die Lage falsch ein und es war nicht so "harmlos" wie sie es empfand. Sie war von Alpha Centauri eine rege öffentliche Diskussion über die wichtigen Themen gewohnt, aber dies musste nicht heißen, dass dies überall ein gutes Zeichen war. Akam hatte zweifellos viel mehr Erfahrung in der interstellaren Politik.
      "Was schwebt Ihnen denn da so vor?", fragte sie unverbindlich.
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    • Cafeteria » Lifte

      Beharrlich war Shamandalie Akams Ausführungen gefolgt, doch immer wieder war sie nicht begeistert von dem gewesen, was der Konservative Politiker vorschlug. Es schien so, als müsse man sich der selben manipulativen Mittel wie die Anderen bedienen, nur, dass es für "eine gute Sache" war. Die Bedrohung, welche die Royalisten für die Demokratie darstellten, bekamen in Norems Schilderungen die selbe Plastizität wie die Raghdor in den Märchen eines Det Villan. Und seine Vorschläge hatten in Shamandalies Augen sicherlich die Fähigkeit aus den politischen Spannungen einen politischen Flächenbrand zu machen, aber stellten keine Hilfe für einen Kompromiss. Und das war es, was sie brauchten. Harte Fronten würden auf lange Sicht nur den Extremen in die Hände spielen. So verabschiedete sie sich schließlich lediglich mit der Aussage, dass sie darüber nachdenken müsse und verließ die Cafeteria. Munter fühlte sie sich immer noch nicht und so entschied sie sich dazu noch kurz ihr Büro aufzusuchen und dann für heute Schluss zu machen. Termine gab es erst morgen wieder. So drückte sie auf den Knopf für den nächsten Lift und wartete.

      [Da das offenbar nicht ganz klar ist: hier darf gerne jemand einsteigen.]
      ... damit niemand am Ende weint ...

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Shamandalie Vaquas ()

    • [Besser spät als nie]

      Die Lifttür öffnete sich. "Ich grüße Sie." sagte T'Lara, als sie Shamandalie Vaquas sah, und trat einen Schritt zur Seite, um in dem relativ schmalen Lift Platz zu machen. Dabei zog sie auch ihre Tochter T'Anath zur Seite, die wiederum ihren Plüsch-Sehlat mit zog. "Hallo." sagte die fast 4-jährige Vulkanierin zur (im Vergleich) groß gewachsenen Vertreterin von Alpha Centauri im Föderationsrat.

      "Möchten Sie auch zu den Büroräumen?" fragte T'Lara.
      Commodore a. D. T'Lara

      =/\= Taktischer Offizier der USS Taunus NCC-74529-A (2371-2375)
      =/\= Erster Offizier der USS Essex NCC-173-C (2375-2377)
      =/\= Kommandierender Offizier der USS T'Plana-Hath NCC-31504 (2378-2385)
      {(:)} Vorsitzende des Föderationsrates (2385-2389)
      {(:)} Strategische Beraterin auf Sternenbasis 613 (2389-2391)
    • "Guten Tag", antwortete Shamandalie der ehemaligen Offizierin der Sternflotte, welche spürbar Autorität ausstrahlte. Die konnte auch nicht das kleine Mädchen an ihrer Seite schmälern dem Shamandalie beim Einsteigen ein lächeln zuwarf.
      Sie nickte T'Lara auf ihre Frage zu und blickte dann zu T'Anath. "Hallo", antwortete sie freundlich und beugte sich dabei leicht hinab. Sie hielt dabei genügen Abstand, soweit dem möglich war um das kleine Mädchen nicht zu verängstigen. Denn bisher waren sich die beiden kaum direkt begegnet.
      Sie richtete sich wieder auf und ließ in einem blick an T'Lara erkennen, dass sie doch ein wenig geschafft war um dann selbst zu bemerken, dass die Vulkanierin diesen möglicherweise garnicht verstehen würde. Aber vielleicht war dies auch besser so. So wartete sie, dass sich die Tür schloss und der Lift fahrt aufnahm.
      ... damit niemand am Ende weint ...
    • T'Anath war nicht verängstigt, immerhin waren T'Lara und ihr Sehlat Tos bei ihr. Vielmehr drang ihre kindliche Neugier durch. "Arbeitest du auch mit Mutti zusammen?" fragte die Kleine.
      Commodore a. D. T'Lara

      =/\= Taktischer Offizier der USS Taunus NCC-74529-A (2371-2375)
      =/\= Erster Offizier der USS Essex NCC-173-C (2375-2377)
      =/\= Kommandierender Offizier der USS T'Plana-Hath NCC-31504 (2378-2385)
      {(:)} Vorsitzende des Föderationsrates (2385-2389)
      {(:)} Strategische Beraterin auf Sternenbasis 613 (2389-2391)
    • Die Abgeordnete nickte leicht: "Ja, wir arbeiten oft zusammen."
      Shamandalie blickte kurz zu T'Lara. Durch ihre Mitgliedschaft im Präsidium hatte sie viel mit ihr zu tun, sicherlich mehr als die meisten anderen Abgeordneten. Ein wenig bereute sie manchmal, dass die Präsidiumsarbeit sie daran hinderte noch in einem weiteren Ausschuss mitzuarbeiten.
      "Besuchst du heute deine Mutter auf der Arbeit?", fragte sie zurück.
      ... damit niemand am Ende weint ...
    • "Ja." sagte die Kleine beinahe strahlend. "Ich besuche sie jeden Tag."
      "Die Betreuungsmöglichkeiten sind hervorragend." warf T'Lara ein und nahm damit Bezug auf den Kindergarten in den unteren Etagen des Ratsgebäudes.
      "Aber es ist nicht so aufregend wie auf dem Schiff." spielte T'Anath auf ihre Erlebnisse auf der USS T'Plana-Hath an.
      "Je nachdem, wie man es betrachtet, ist das entweder positiv oder negativ." sagte T'Lara, um die Aussage etwas ins rechte Licht zu rücken.
      T'Anath gewann dann ihrer neuen Heimat doch noch etwas Gutes ab: "Dafür kann man von hier die ganze Zeit die Stadt und das Wasser sehen. Auf dem Schiff war es draußen immer nur dunkel."

      "Konnten sie sich schon mit den neu eingegangenen Anträgen beschäftigen?" fragte T'Lara, um der Unterhaltung noch etwas Verwertbares zu entlocken.
      "Was sind Anträge?" fragte T'Anath die beiden Erwachsenen.
      Commodore a. D. T'Lara

      =/\= Taktischer Offizier der USS Taunus NCC-74529-A (2371-2375)
      =/\= Erster Offizier der USS Essex NCC-173-C (2375-2377)
      =/\= Kommandierender Offizier der USS T'Plana-Hath NCC-31504 (2378-2385)
      {(:)} Vorsitzende des Föderationsrates (2385-2389)
      {(:)} Strategische Beraterin auf Sternenbasis 613 (2389-2391)
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