Hauptgebäude des Föderationsrats in San Francisco

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    • Shamandalie folgte T'Anath und den Kommentaren ihrer Mutter. Sie konnte sich vorstellen, dass ein Schiff aufregend war, aber sie war sich nicht sicher, ob ein Kind in T'Anaths Alter wirklich den Unterschied spüren konnte. Immerhin war ein Schiff auch eine große Einschränkung. Das ihre Mutter viel zu tun hatte würde sich hier aber auch nicht wirklich geändert haben.
      Sie nickte schließlich. San Francisco war eine durchaus schöne Stadt. Dann blickte sie zu T'Lara.
      "Leider bin ich bisher nur dazu gekommen sie zu überfliegen. Heute musste ich mich mit anderem herumschlagen."
      Sie blickte kurz zu der kleinen, die auf eine Antwort wartete. Aber Shamandalie überließ es T'Lara darauf einzugehen.
      "Es schien nichts zu sein, mit dem ich mich in einem meiner Ausschüsse befasse müsste..."
      ... damit niemand am Ende weint ...
    • Runos - Foyer -> Büro Bolarus IX

      Runos betrat die große und luxoriös Ausgestattete Halle des Ratsgebäudes. Vor Ihm im Foyer auf dem Boden pragte ein Riesiges in den Boden eingelassenes Logo der Vereinigten Föderation. Er schaute sich um. Geschäftiges Treiben herrschte hier. Viele Offiziere und Botschafter gingen Vorrüber und beachteten sie garnicht. Runos trat mit seinen beiden Begleitern ein paar schritte in die Halle und sah nach oben zu einer Riesigen Glaskuppel durch die Tageslicht ins Foyer direkt auf das im Boden eingelassene Emblem fiel. Ein Offizier in Roter Uniform näherte sich den drei Neuankömmlingen rasch und blieb etwa 2 Meter von Runos entfernt stehen.
      "Guten Tag. Mein Name ist LtCmdr. Erisman ich bin für die Begrüßung und Einweißung der neuen Senatoren zuständig. Sie kommen von Bolarus IX nehme ich an."
      Runos blickte dem LtCmdr in die Augen und nickte freundlich. "Da gehen sie recht in Ihrer Annahme"
      Er sah wie der Commander nickte und Ihm ein Padd überreichte. "Bittesehr, dies sind die wichtigsten Informationen zum Gebäude und zu Ihrer neuen Tätigkeit. SIe finden darauf auch einen Plan des Bürotraktest und diverser anderer Räumlichkeiten. Und nun folgen sie mir bitte ich werde sie zu Ihrem Büro begleiten." Der Commander drehte sich auf dem Absatz um und ging mit schnellen Schritten durch die Halle zu einer der vielen Turboliften am Ende des Foyers. Runos beschloss sich später genauer mit dem Gebäude zu beschäftigen und sich nun erstmal in seinem neuen Büro einzurichten. Er folgte den dem Lt. Commander durch mehrere Gänge und Türen in einen Korridor mit Türen auf beiden Seiten. Vor einer dieser Türen blieb Erisman stehen und gab einen Zugangscode ein, danach trat er ein. Runos laß den Schriftzug neben der Tür " Senator Runos, Vertreter Bolarus IX" auch er trat ein. Hinter Ihm betraten auch seine beiden Begleiter das Vorzimmer seine Büros das bereits mit 2 Schreibtischen ausgestattet war. Er schaute sich um. Ein mittelgroßer Büroraum. Ein Gang zu einer Tür der zu beiden Seiten mit je einem Schreibtisch flankiert war. Hinter den Schreibtischen standen Aktenschränke. Auf der Tür die dem Eingang direkt gegenüberlag prankte das alte Emblem der Bolianer. Runos Begleiter stellten Ihr Handgepäck ab und folgten dann Ihm und Commander Erisman durch die nächste Tür. Sie führte, wie Runos bereits vermutet hatte, in einen Großen raum mit einer Glasfront. Zur Tür gewand stand ein Schreibtisch und dahinter ein Stuhl mit dem Rücken zur Glasfront. Mehrere Schränke sind in die Wände eingelassen. Das Emblem der Föderation ist auf der Sessellehne und der Tischplatte zu sehen. Durch einen Durchgang am rechten Ende des Büro kommt man zu einem kleinen Ruheraum und einem Waschraum. Der Commander verabschiedete sich mit einem Freundlichen Lächeln und Runos blieb allein in seinem Büro zurück. Er stellte sein Handgepäck auf den Boden hinter seinen Schreibtisch und schaute zum Fenster hinaus.
    • Eines der oberen Stockwerke

      Über ein Paad gebeugt saß die Vertreterin von Alpha Centauri in einer der zahlreichen Sitzecken. Es war ein eher entlegener Ort, was aber verhinderte, dass sie durch ungebetene Gäste gestört wurde. Hin und wieder machte sie sich ein paar Notizen, sah auf ein anderes Padd, welches ebenfalls auf dem Tisch lag oder kauten am dem Stift, welchen sie in der Hand hielt. Schließlich lehnte sie sich zurück, stöhnte leicht und nahm einen Schluck von ihrem Kaffee, welche bereits komplett abgekühlt war. Mit verzogener Miene stelle sie ihn wieder zurück und würgte den Schluck hinab. Mit dem Handrücken wischte sie sich dann über den Mund. Wie lange saß Sie schon hier? Dazu musste sie wohl wissen wann sie angefangen hatte; und das war ihr entfallen. Ein flüchtiger Blick auf eine Uhr an der Wand verriet ihr, dass sie noch mehr als genug Zeit hatte. Zeit, die sie totschlagen musste, denn ihre Lust zu arbeiten hatte sich in den letzten 5 Minuten vollkommen erschöpft.
      ... damit niemand am Ende weint ...
    • Das Büro Turia IVs

      "Es ist immer wieder das Gleiche.", schnarrte der Arterius monoton und mit turianischer Emotionslosigkeit, als er sich die neuesten Artikel der Nachmittagspresse auf den Nachrichtenkanälen ansah. Er saß hinter seinem breiten Arbeitstisch aus Glas mit dem dezent eingearbeiteten Föderationssymbol in dessen Mitte in einem Stuhl, der einem Turianer ergonomisch angepasst wurde. Wobei es eher ein Sessel war aber bei Turianern ließ sich das nur schwerlich trennen. Die Mundwerkzeuge vibrierten beinahe unsichtbar und ein Beobachter hätte das auch nur mitbekommen, wenn er sie direkt berührt hätte. Der Einzige, der zugegen war, war allerdings Turianer und alles andere als erpicht darauf, den Arterius an dessen Mundwerkzeuge zu greifen.
      "Sie halten ihre Analysen für klug und glauben, unsere Pläne zu kennen.", benannte der Konarterius das Problem, das im Laufe des Tages in Form eines Artikels der "Federation Post" aufgetaucht war. "Sie sind arrogant und glauben, jeden Antrag durch ihre Voraussicht stoppen zu können. Diese Arroganz ist das, womit wir sie schlagen können.", führte Saren weiter aus und seine bläulichen Augen bekamen bei den Worten "Arroganz" einen unheimlichen Glanz. Pallin erwiderte diesen Blick nur mit diesem undurchschaubaren Blick, der Turianern ebenfalls zu eigen ist. Der Plan hatte den Kontakt mit dem Feind nicht überlebt aber das dachte man sich in diesem Büro bereits, bevor es überhaupt Pläne gegeben hatte.
      "Das ist die Presse ...", warf Pallin ein und wandte seine Klaue zur linken Seite seines Tischs, wo sein Stab lehnte, "... und kein Haufen verirrter Politiker, die nach Ruhm und Ansehen streben. Die Presse kann sagen, was sie will. Wir können das nicht.".
      "Dann können es die Anderen auch nicht. Keiner der Liberalen oder Progressiven wird je im Föderationsrat offen aussprechen, dass man zivile Opfer immer hinnehmen wird müssen. Wer so etwas sagt und das in einem Amt das auf Wahlen basiert, begeht politischen Selbstmord. Das will keiner, der je eine Karriere im Blick hat und sein Leben schätzt." - Sarens Stimme war fester, ganz einfach weil er jünger war. Käme man jetzt in das Büro herein, würde man nur anhand der Staatsinsignien feststellen, wer von beiden der Vorgesetzte war. "Wer das tut, wird nie wieder in irgendeiner Meinungsumfrage auftauchen."
      "Denkst du, wir sollten sie so in die Ecke drängen? Das würde keinen unserer Pläne unterstützen."
      "Aber es würde uns auch nicht schaden.", Saren ging direkt an Pallins Tisch, beugte sich vor und legte seine Kralle auf das Glas, was ein mattes "Ping" hervorrief. Er fuhr damit einen kleinen Kreis: "Wir könnten einen halbherzigen Antrag einbringen, der von unseren Absichten ablenkt und die Federation Post als Lügner dastehen lässt. Wenn wir die Stimmung genug anheizen - und du weißt, wie schnell diese emotionalen Rassen sich dadurch leiten lassen - können wir die Liberalen und Progressiven zu Fehlern verleiten. Es bedeutet nichts, dass ihre Position stärker ist wenn sie unpopulär ist. Ihnen werden Argumente fehlen, weil sie die Richtigen nicht einsetzen können. Besonders jene, die höhere Ämter anstreben ..."
      Pallin hob seine Klaue zum Zeichen, dass er genug gehört hatte:
      "All die Aufregung nur für ein paar Prozentpunkte in Umfragen? Mir erscheint das wenig zweckgebunden, Saren. Geduld ist entscheidend. Wir müssen auf den richtigen Moment warten, anstatt es zu erzwingen. Wenn wir nicht aufpassen, machen wir die Fehler anstatt sie zu den Ihren zu zwingen.", mit seiner rechten Klaue aktivierte Pallin während dieser Worte das Hologramm eines terranischen Schachbrettes mitsamt Figuren auf seinem Schreibtisch. Die Partie war fortgeschritten und Schwarz in der Unterzahl. Pallin nahm eine seiner weißen Figuren und machte seinen Zug.
      "Dieser Zug hat keinen Sinn.", stellte Saren nüchtern fest und ließ seine Augen herumjagen, um die Chancen zu durchschauen und deren Möglichkeiten durchzurechnen, die sich Pallin mit diesem Zug eröffnet hatte.
      "Wenn der Gegner glaubt, deine Strategie erraten zu haben - tu etwas Unsinniges. Es wird ihn entweder verunsichern oder auf eine falsche Fährte locken."
    • Eines der oberen Stockwerke

      Shamandalie streckte sich und ließ kurz den Blick kreisen. Doch sofort fiel ihr eine Person auf, welche sie dazu veranlasste sich wieder in ihren Kram zu vergraben.
      Mist. Das war zu auffällig.
      Aber vermutlich hatte die Person sie bereits gesehen und war ohnehin auf dem Weg zu ihr. Ein kurzer Seitenblick bestätigte diese Vermutung. Die jenige Person war Domenic von Linde, Lobbyist des Unternehmens Lan Tian und einer derjenigen, die es immer wieder schafften ihr zu folgen. So resümierte sie ein weiteres mal, dass Weglaufen wohl Zwecklos war, aber tröstete sich damit, dass es auch jemand schlimmeres hätte sein können. Sie war sich nichtmal sicher, ob ihr ein Kollege im Moment lieber gewesen wäre und so lehnte sie sich zurück und versuchte eine geschaffte Miene auszusetzen.
      "Guten Nachmittag Miss Vaquas", grüßte Domenic sie aus ein paar Schritten Entfernung.
      "Guten Tag, Herr von Linde. Habe ich wieder die Ehre?"
      "Oh aber nicht doch. Die Ehre ist ganz meinerseits." Er deutete eine Verbeugung an.
      "Woher wussten Sie, dass ich hier bin?"
      Er grinste.
      "Ausschlussverfahren. Sie waren nicht im Büro oder sonstwo, wo Sie zu finden gewesen wären. Nachdem mir auch niemand eine Auskunft erteilen konnte, außer, dass Sie noch hier wären, bin ich eben zu einem Ort gekommen, wo sich jemand wie Sie verstecken würde."
      Er schaute sich bei der Erwähnugn des Wortes 'Ort' demonstrativ um.
      "Scheinbar muss ich mir ein neues Versteck suchen", antwortete Shamandalie mit einem leichten Grinsen.
      "Oh, nicht doch. Hier ist es schön abgelegen und ruhig...", er schob sich einen Stuhl zurecht und nahm darauf platz, "... und man kann sich wunderbar zu einem Vieraugengespräch treffen."
      "Machen Sie es sich besser nicht zu bequem, ich bin quasi dabei aufzubrechen."
      Sie hatte alles andere als Lust sich jetzt noch von einem Lobbyisten zutexten zu lassen. So begann sie ihre Sachen zusammen zu sammeln um doch in ihr Büro flüchten zu können. Der Weg bis dahin wäre noch lang genug.
      "Darf ich Ihnen helfen?"
      Ohne wirklich eine Antwort abzuwarten ergriff Domenic eines der Padds und reichte es ihr.
      "Nein Danke, ich schaffe es schon."
      "Wenn man einer Dienerin des Volkes dient, dient man dann nicht auch indirekt dem Volk?"
      Er setzte ein schelmisches Lächeln auf.
      "Sie könnten auf ganz andere Weise dem Volk dienen."
      Sie nahm das Padd entgegen und wich nach der Aussage seinem Blick aus.
      "Bitte erleuchten Sie mich", antwortete er provokativ.
      "Ich könnte mir vorstellen das wollen Sie nicht hören", entgegnete Shamandalie abwehrend.
      "Da haben sie vielleicht sogar recht."
      Er ließ ihr ein paar Sekunden, ehe er mit dem heraus kam, wofür er eigentlich da war.
      "Haben Sie schon von den neuesten Investitionsplänen für die Sternenflotte gehört?"
      Sein Gesicht hielt ein gespieltes Interesse, was Shamandalie dazu veranlasste ihn fragend anzublicken.
      "Ach ja, ihr Abgeordneten seid ja immer die Letzten, die davon erfahren..."
      Er legte ein Grinsen auf, sie hingegen verzog das Gesicht. Sie mochte es nicht, wenn man so mit ihr scherzte und noch weniger mochte sie, dass dies durchaus die Wahrheit war und sie nichts von irgendwelchen neuen Investitionsplänen wusste, obwohl sie in einem der zuständigen Ausschüsse war.
      "Ich hoffe Sie sagen das jetzt nicht nur, damit ich Ihnen zuhören und langweilen mich anschließend mit etwas anderem."
      Sie hielt inne und setzte ein lächeln auf, aber der Ton gab zu verstehen, dass sie es etwa so meinte, wie es gesagt hatte.
      "Aber nicht doch. Es ist brandfrisch, die Vorverhandlungen laufen noch."
      Shamandalie war anzusehen, dass sie leicht überrascht war. Sie lehnte sich ein wenig zurück und ignorierte das Padd, welches noch auf dem Tisch lag und wartete eingepackt zu werden. Ein leichtes Lächeln legte sich über Domenic Gesicht, als die Abgeordnete sich dazu entschied die Sache anzuhören.
      "Es geht um ein größeres Technologiepacket, welches für die Sternenflotte geplant ist. Lan Tian ist daran nicht unwesentlich beteiligt."
      "Was für Technologien?"
      "Das Übliche: Antriebstechnik, Sensortechnik, Kommunikationstechnik ... Waffentechnik. Die Regierung erwägt die schrittweise Aufrüstung auf unsere neuste Generation der Phaserspulen für den Typ-X, ebenso unseres neuesten TACMS."
      Sie nickte leicht. Durch die Arbeit im Ausschuss war sie mittlerweile einigermaßen mit der Materie vertraut und wusste, dass Lan Tian schon seit längerem versuchte auch mit seinen Waffenprodukten bei der Sternenflotte mehr als einen Fuß in die Tür zu bekommen.
      "Ebenso soll aber auch die neuste Generation unserer Sensoren zur astronomischen Beobachtung verbaut werden, ebens eine EPS-Steuereinheit der übernächsten Generation."
      Er lehnte sich ein wenig vor.
      "Das Gerät ist ein Quantensprung im Design. Sie werden erstaunt sein, wenn Sie die Leistungsdaten sehen..."
      "Seit wann sind Sie für den Waffenkram zuständig? Das macht doch von eurer Sippe immer der Herr mit den grauen Haaren."
      Wenigstens war er so net gewesen direkt mit dem Wesentlichen heraus zu rücken. Der Ablenkungsversuch aber war natürlich obligatorisch.
      "Dr. Krüger ist heute auf der Hochzeit seines Sohnes." Domenic lächelte. "Daneben", er schmunzelte, "haben wir entschieden, dass der Doktor nicht der richtige Ansprechpartner für Sie ist."
      Shamandalie blickte ihn belustig an. "Und der Richtige sind dann Sie?"
      Er nickte. "Herzlichen Glückwunsch."
      ... damit niemand am Ende weint ...
    • Eines der oberen Stockwerke

      "Ich hoffe doch sehr Sie sind keine Mogelpackung", entgegnete Shamandalie spitz.
      Wie sie mit Domenic zu diesem Umgangston gekommen war wusste sie nicht mehr genau. Aber es gefiel ihr, ihre Ansichten in der vermeintlichen Maske des Scherzes, ein wenig offener sagen zu können und er wiederum schien ihr das nicht übel zu nehmen und tat es sogar in gleicher Weise - was ihr dann allerdings nicht immer gefiel. Aber sollte Sie sich beschweren, immerhin vergalt er gleiches mit gleichem? Manchmal schien es gar so, als würde er mit ihr flirten, oder sie mit ihm, und manchmal war sie sich nicht sicher, ob es nicht auch so war. Er war eigentlich eine interessante Person und Shamandalie fand es überaus schade, dass er seine Fähigkeiten für diese Tätigkeit verwendete.
      "Ich bin Einhundert Prozent Original. Ihr hoffe, Sie werden damit zurecht kommen."
      Er grinste, öffnete seine Aktentasche und holte mit einem Griff ein Padd heraus, welches er aber zunächst noch in der Hand behielt.
      "Hierauf sind einige der technischen Daten sowie unsere Tests gespeichert, damit Sie sich einen Überblick verschaffen können, dass wir wirklich die besseren Produkte haben. Daneben habe ich Ihnen auch noch eine Aufstellung über die geplanten Investitionen von Lan Tian in Alpha Centauri dazugepackt, sofern wir durch die Regierung, und natürlich den Rat, den Zuschlag bekommen."
      Er reichte ihr das Padd.
      "Ich bitte darum die Informationen vertraulich zu behandeln. Dr. Trimborn dürfen Sie diese aber natürlich gerne zukommen lassen."
      Shamandalie nickte.
      "Vielen Dank."
      Sie würde wohl nicht darum herumkommen sich mit Trimborn abzusprechen. Als ehemaliger Offizier der Sternenflotte war seine Meinung für sie sehr wertvoll.
      "Ich komme morgen wieder vorbei, wenn Sie Zeit hatten sich alles anzusehen. Sagen wir 15 Uhr in Ihrem Büro?"
      Shamandalie hatte angefangen die Datei zu überfliegen und nickte nach einem Moment fast abwesend.
      "Ausgezeichnet. Dann bis morgen und heute noch einen schönen Tag, Miss Vaquas."
      Domenic stand auf und entfernte sich wieder. Shamandalie hingegen war immer überraschter, wie umfangreich die Informationen waren, welche sie soeben erhalten hatte. Langsam begann sie sich immer mehr zu fragen, was wirklich dahinter stecken könnte, dass sie nun hier diese ausführlichen Informationen erhalten hatte. Es war höchst ungewöhnlich, räumte man ihr bei dieser Thematik doch eher wenig Kompetenzen ein und zudem war bekannt, dass sie einer Aufrüstung kritisch gegenüber stand. Aber dies war offensichtlich hier belanglos und nachdem sie sich einige Minuten mit dem Padd beschäftigt hatte waren ihr etwas zwischen den Zeilen aufgefallen, was ihr eine Ahnung gab, worum es vielleicht wirklich gehen würde. Sie lehnte sich zurück. Das morgige Gespräch würde sich möglicherweise als hoch interessant herausstellen.
      ... damit niemand am Ende weint ...
    • Das Büro Turia IVs

      Wie so oft in den letzten Tagen saß der Arterius in seinem Sessel und schien friedlich entspannt. Ungewöhnlich darum, weil Turianer stets eine gewisse Spannung umgab, allein wegen ihrem Raubvogelgesicht und ihrer starren Haltung. Oder auch wegen ihrer wenig emotionalen Haltung und den misslungenen Versuchen, in irgendeiner Weise locker zu wirken. Pallin seinerseits schien aber selbst für einen Menschen einen geradezu zufriedenen Eindruck zu machen. Saren seinerseits hatte sich auf einem der Besuchersitze niedergelassen und wirkte genauso angespannt wie eh und je. Pallin hatte seine Klauen schon die ganze Zeit in den Schoß seiner Toga gelegt und sich zurückgelehnt, wärend der Konarterius sich eher nach vorne beugte:
      "Das lief nicht so gut, wie es hätte laufen sollen."
      Pallin seinerseits sprach ruhig und gefasst, obschon das nicht wirklich seine Gedankenwelt widerspiegelte: "Es verläuft nie genau nach Plan und das wissen wir. Außerdem wissen wir auch, dass wir genügend Optionen haben, falls unsere Primärziele scheitern. Es wird sich bestenfalls verzögern."
      "Es hätte längst passieren sollen. Diese Primaten von der URO und dieser Akeen sind sture Toxkroo, die noch immer nicht begreifen, wie Demokratie wirklich funktioniert.", Saren schien aufgebracht - für einen Turianer, "Sie hätten längst begreifen sollen, dass sie uns brauchen. Ein Anschlag! Und sie verfolgen weiter ihre festgefahrenen Ideale und Ziele. Anstatt einzulenken und unser Kompromissangebot anzunehmen ...", Pallin wartete, bis sich die Mundwerkzeuge von Saren beruhigt hatten und nicht mehr klackten:
      "Ich hatte ebenfalls gehofft, sie hätten das Zeichen in Sachen Subraumkommunikation verstanden. Aber wir wissen beide, dass man das Beste hoffen und mit dem Schlimmsten rechnen muss. Sie werden einlenken. Sie werden verstehen, wie notwendig wir für ihre Ziele sind und wenn wir sie zu Kompromissen bringen können ... sind wir schon am Ziel.", referierte der Alte.
      "Kompromisse.", schnaubte der Konarterius echoend, "Sie bleiben da, wo sie sind und glauben, das würde irgendjemanden ernsthaft freuen. Ich habe Akeen im Ausschuss erlebt-"
      "Ich habe die Aufzeichnungen gelesen. Gute Arbeit, soweit."
      "Danke. Jedenfalls ist der Andorianer eher ein Störfaktor als eine Hilfe."
      "Niemand hat behauptet, dass es um den Andorianer geht."
      "Aber-", wandte Saren ein und war doch dezent überrascht, nach all dem Engagement.
      "Aber du dachtest, es ginge um ihn bei dem ganzen Terz. Nein. Seine Schwäche ist sein Stolz. Wir werden ihn am angemessenen Zeitpunkt darauf hinweisen. Er ist beschäftigt ..."
      "Das wäre ich auch, wenn ich mich mit dem gesamten Rat anlegen würde.", warf Saren ein, verstummte jedoch sofort. Eine kurze Pause entstand, als sich beide nicht viel zu sagen hatten. Dann durchbrach der Arterius als Erster das Schweigen:

      "Wie geht es Huck Vakarian?", er neigte den Kopf um Millimeter.
      "Er füllt seinen Posten aus und arbeitet zur Zufriedenheit der Admiralität.", gab Saren den Status bekannt, "Euer Sohn hat keine Probleme an Bord der Kameie. Seine Crew akzeptiert seinen Führungsstil. Bei unserer letzten Unterhaltung erwähnte er das Training mit der Sternenflotte lobend. Eine gute Gelegenheit um den Truppen Raum zu geben um Dampf abzulassen."
      "Wie verheilen seine Wunden?"
      "Seine Sehkraft ist fast hergestellt, lediglich auf der linken Seite benötigt er noch Implantate. Es ...", Saren zögerte, "... sieht auf der rechten Seite immernoch so schlimm aus wie vor zwei Jahren. Sein Kopfrand ist immernoch weggerissen und regeneriert sich nur langsam.", auf diesen kurzen Report neigte Pallin den Kopf nach unten und rief sich das Bild in Erinnerung, das er von seinem Sohn vor zwei Jahren hatte, als der bei einem Unfall während einer Übung fast einen sauberen Kopfschuss kassiert hatte.
      "Und er trägt immernoch die Ausrüstung mit den Flecken und dem Durchschlag.", ergänzte der Konarterius nüchtern.
      "Er wird immer stolz darauf sein.", folgerte Pallin.
      "Das ist eine Schwäche.", rief Saren ins Gedächtnis zurück.
      "Das werden wir sehen.", schloss der Vorgesetzte die Unterhaltung und gab mit einem Wink der Klaue seinem Kollegen zu verstehen, dass der sich bitte zurückziehen möge. Saren erhob sich und verließ das Büro durch die zischenden Türen. Pallin drehte seinen Sessel und sah aus der vollverglasten Wand in Richtung Horizont. Ob er seinen Sohn je wiedersehen würde?
    • In einem der größeren Säle

      Es waren zahlreiche Monate gewesen. Monate zähen und vor allem nahezu erfolglosem Verhandelns, welches den Abgeordneten viele frustreiche Tage beschert hatte. Die schlussendlichen Verhandlungen der AFF mit der VL und BVG waren war eine Sache von wenigen Wochen gewesen. Hingegen hatte man Monate verwendet, oder vielleicht eher verschwendet zu erkennen, dass es keinen Spielraum mit den Konservativen gab. Doch nun war dies alles erstmal vergessen. Die Royalisten hatten sich verzockt.
      Viele der gemäßigten Abgeordneten waren wohl überrascht, als eine Memo von Jola Talms kurz nach der Ratssitzung sie im Namen der drei Fraktionen, die ihre Beschlussvorlage erfolgreich in Föderationsgesetz ummünzen konnten, auf eine anschließende Feier einlud. Viel vorbereitet war auch sichtlich nicht, zunächst stand nur ein langer Tisch gedeckt mit Gläsern und verschiedenen Flüssigkeiten nach Wahl, die für das Anstoßen auf ein erfolgreiches Projekt geeignet waren. Aber die Replikatoren arbeiteten schon daran auch ein Buffet zur Verfügung zu stellen und einige Personen waren mit dem Anbringen einiger Dekoration beschäftigt.
      Shamandalie gehörte zu den überraschten, aber nicht weniger angetanen Personen. Sie musterte den Saal, in welchen man geladen hatte und die Anwesenden. Es waren auch Politiker der EBE anwesend - sicherlich jene, welche sich bei dem Antrag ihrer Fraktion enthalten oder dagegen gestimmt hatten. Es waren jene gewesen, die den Ausschlag, und den sogar überraschend deutlich, gegeben hatten. Sie würde sich auf jedenfall die Zeit nehmen sich mit dem ein oder anderen zu unterhalten. Aber als erstes bewaffnete sich die Abgeordnete von Alpha Centauri mit einem Glas Sekt und steuerte ihren engen Kollegenkreis an. Vielleicht würde sie es sich gestatten den ein oder anderen Royalisten einzuladen, später, falls es ein paar mehr Gläser würden.
      ... damit niemand am Ende weint ...
    • In einem der größeren Säle

      Noch vor wenigen Monaten wäre T'Lara vermutlich nicht zu einer Feier über eine gewonnene Abstimmung gegangen. Der tiefere Sinn ausschwänglicher Feierveranstaltungen bleibt ihr zwar bis heute unbekannt, jedoch hatte sie dem Feierbedürfnis vieler Spezies, die ihre Ansinnen sehr emotional verfolgten, eine vorteilhafte Eigenschaft abgewonnen: Man konnte Beziehungen knüpfen, Bündnisse festigen und ausbauen. Und das erkannte T'Lara nun als eine ihrer wichtigsten Aufgaben im Föderationsrat an. Hatte sie sich zunächst auf die relativ klare Sitzverteilung zu Ungunsten der Royalisten verlassen, erlebte sie nun, wie die Royalisten gekonnt unentschlossene und fraktionslose Abgeordnete für sich gewinnen konnten. Wenn sie ihre Ziele durchsetzen wollte, musste sie es den Royalisten gleich tun. Und diese Feier war eine gute Möglichkeit, zumal auch viele "Abweichler" aus dem konservativen Lager anwesend waren.

      T'Lara betrat den Saal und schaute sich nach bekannten Gesichtern um ...
      Commodore a. D. T'Lara

      =/\= Taktischer Offizier der USS Taunus NCC-74529-A (2371-2375)
      =/\= Erster Offizier der USS Essex NCC-173-C (2375-2377)
      =/\= Kommandierender Offizier der USS T'Plana-Hath NCC-31504 (2378-2385)
      {(:)} Vorsitzende des Föderationsrates (2385-2389)
      {(:)} Strategische Beraterin auf Sternenbasis 613 (2389-2391)
    • In einem der größeren Säle

      Es gab, nicht zu Shamandalies Überraschung, eine kurze Ansprache seitens der Fraktionsvorsitzenden der drei Fraktionen. Dabei wurde vor allem auch die Arbeit aller Abgeordneten gelobt, welche vergeblich versucht hatten Gemeinsamkeiten mit den Konservativen und Royalisten auszuarbeiten. Das der Fraktionsführer der VL sich anschickte das Ende der festgefahrenen Situation im Föderationsrat zu proklamieren ging ihr dann aber doch ein wenig zu weit. Aber im Moment waren überschwängliche Worte wohl verständlich und für so manchen gehörten sie einfach dazu, sowie sie etwa bei den Vulkaniern niemals zu finden wären.
      Dann stieß man auf den Erfolg an. Es war ein schönes Gefühl mit den etwa 150 Personen hier gemeinsam etwas großes, etwas wichtiges geschafft zu haben. Shamandalie leerte ihr Glas zügig, um es aus der Hand zu bekommen, stellte es auf einen Tisch an der Seite und blickte sich wieder um. Nicht unweit von ihr erblickte sie T'Lara, auf die sie zusteuerte.
      "Frau Präsidentin...", grüßte sie mit einem lächeln.
      ... damit niemand am Ende weint ...
    • In einem der größeren Säle

      "Ich grüße Sie" sagte T'Lara zur Abgeordneten von Alpha Centauri.

      Direkt zum Punkt kommend fragte sie: "Sind die Vorsitzenden der Fraktionen ebenfalls anwesend?"

      [Sorry, nicht so viel Zeit, ausführlich was zu schreiben]
      Commodore a. D. T'Lara

      =/\= Taktischer Offizier der USS Taunus NCC-74529-A (2371-2375)
      =/\= Erster Offizier der USS Essex NCC-173-C (2375-2377)
      =/\= Kommandierender Offizier der USS T'Plana-Hath NCC-31504 (2378-2385)
      {(:)} Vorsitzende des Föderationsrates (2385-2389)
      {(:)} Strategische Beraterin auf Sternenbasis 613 (2389-2391)
    • In einem der größeren Säle

      Shamandalie schaute die Vulkanierin ein wenig überrascht an.
      "Sie haben die Ansprachen eben wohl verpasst, oder?"
      Ein leichtes Schmunzeln spielte über ihr Gesicht. Vulkanier waren sicherlich nicht so erpicht der warmen Worte.
      "Aber ja, es sind zumindest aller von AFF, VL und BVG da. Von anderen habe ich allerdings keine gesehen."
      ... damit niemand am Ende weint ...
    • In einem der größeren Säle

      "Ja, die Ansprachen habe ich in der Tat verpasst." sagte T'Lara und fügte nach einer Pause hinzu: "Es ist hier wohl eine gute Gelegenheit, die Zusammenarbeit der liberalen und progressiven Fraktionen zu beschwören. Wir sollten aber vor allem die fraktionslosen Abgeordneten nicht vergessen. Sie dürften in Zukunft des öfteren den Ausschlag geben."
      Commodore a. D. T'Lara

      =/\= Taktischer Offizier der USS Taunus NCC-74529-A (2371-2375)
      =/\= Erster Offizier der USS Essex NCC-173-C (2375-2377)
      =/\= Kommandierender Offizier der USS T'Plana-Hath NCC-31504 (2378-2385)
      {(:)} Vorsitzende des Föderationsrates (2385-2389)
      {(:)} Strategische Beraterin auf Sternenbasis 613 (2389-2391)
    • In einem der größeren Säle

      "Diesen Tenor hatten auch die kurzen Ansprachen. Wobei ... die fraktionslosen Abgeordneten kamen ein wenig kürzer."
      Shamandalie hielt für einen Moment inne.
      "Ich denke den Ausschlag gibt in Zukunft wie weit wir Brücken zu den gemäßigten Konservativen brauen können. Unser Gesetz ist deswegen durchgekommen, weil die Royalisten es sich mit denen verscherzt hat."
      Ihr Blick fiel kurz durch den Raum. "Es hat sich ja gezeigt, dass die LGZ mit ihrer Blockadehaltung bereit war zu riskieren, dass die Royalisten ihren Vorschlag durch bekommen."
      ... damit niemand am Ende weint ...
    • In einem der größeren Säle"

      Nachdenklich näherte sich auch V'Anar dem Saal. Normalerweise mied sie solche Zusammenkünfte,hatte sie doch fest gestellt das da all zu oft auch Alkohol ausgeschenkt wurde. Sie würde nie verstehen was so viele Spezies an dieser Art Getränke fand. Ihr kräuselten sich jedes mal die Nackenhaare wen ihr dieser fürchterliche Gestank
      in die empfindliche Nase drang. Aber andererseits wusste V'Anar nur zu gut das sie Kontakte schaffen musste, wen sie hier etwas erreichen wollte. Gerade als Fraktionslose Abgeordnete. Die letzten Abstimmungen hatten doch in ihren Augen recht deutlich gezeigt wo man landete wen man dies vernachlässigte. Lang und zäh, in ihren Augen, waren die Verhandlungen gewesen.Aber nun war es geschafft. Was gefeiert wurde.

      So hatte sie beschlossen das auch sie zu diesem Fest gehen würde. Eingeladen hatte man sie ja und es wäre auch äußerst unhöflich diese Einladung nicht an zu nehmen. Man würde sehen wie die Feier lief. Vielleicht hatte sie ja Glück und es gab nichts alkoholisches zu trinken, oder niemand trank etwas. Leise kichernd dachte sie daran
      wie unwahrscheinlich dies doch war. Nun ja zumindest in ihrer Nähewürde man wohl auf Alkohol verzichten. Das Katzenartige auf den Geruch im Allgemeinen nicht so gut reagierten war ja bekannt. Sie brauchte nicht lange um den Saal zu erreichen. Kurz atmete sie tief durch ehe sie den Raum betrat und sich umsah. Zumindest kam sie wohl so um die Ansprache rum. Den als sie den Raum betrat sah sie bereits die Abgeordneten teilweise in Gruppen stehen mit einem Sektglas. Also doch, Alkohol warum hatte sie das nur befürchtet. Sie trat an
      das Buffet und besorgte sich ein Glas mit Milch.
    • In einem der größeren Säle

      Commander Owen lief nur zufällig durch den Saal. Er kam hier vorbei und war neugierig geworden.
      Er war schon lange nicht mehr auf solchen Festen gewesen. Eher gesagt, garnicht.
      Normalerweise würde er ja auch garnicht hier rein dürfen, aber wozu gab es Beziehungen. Schnell mal hier jemanden anrufen und zack stand man auf der Liste.
      Hätte er seinen 69 Dodge Charger Oldtimer in der nähe abgestellt, wär das ganze sowieso an ihm vorbei gegangen.

      Da er gerade vom Dienst kam, lief er mit Uniform herum. Also suchte sich der Commander einfach mal den weg zum Buffet.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Chris Owen ()

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