GHD - Season III - "Stand alone Complex"

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  • San Francisco - Zentralverwaltung der Sternenflottenakademie

    Unauffällig musterte Anastasia den Weg. Vieles was etwa so, wie sie es in Erinnerung hatte. Aber warum auch nicht? Das Gebäude war ein kompletter Neubau gesesen und in den nunmehr 10 Jahren hatte es sicherlich nicht viel Notwendigkeit geben bereits etwas zu verändern. Vor 10 Jahren hätte sie sicherlich ein leicht angespanntes Gefühl dabei gehabt nun die Chefetage zu betreten, aber mittlerweile hatte sie weitaus beängstigendere Orte betreten. So nutzte sie die Zeit nocheinmal zu rekapitulieren, was sie über den Commodore wusste. Wie sie die Befragung genau durchzuführen gedachte würde sie erst entscheiden, wenn sie Hutches persönlich erlebt hatte.
    Ihr sechter Sinn hatte sich bereits auf die Suche gemacht und war schon fündig geworden, ehe das Büroschild auch nur in Sichtweite gekommen war.
    "Vielen Dank", verabschiedete sich Anastasia von ihrer Eskorte und betrat, ein Schmunzeln unterdrückend, aufs Stichwort in den Raum.
    "Das menschliche Gehirn ist nicht geschaffen, rationale Prozesse zu veranstalten, sondern das Überleben eines Organismus zu bewirken." - Karl Steinbuch
  • Angel Island - Operationszentrale

    Petty Officer 3rd Class Joey Gellar

    Der Unteroffizier hatte genickt, als Verena die Order erteilte, einen Kanal zum Munitionsdepot auf Pluto herzustellen. Das brachte ihn - vorerst - auch aus der Pflicht, der Agentin weiteren grünen Tee zu besorgen. Mit schnellen Schritten ging er auf eine der Konsolen zu, begann bereits Befehle einzugeben, bevor er stehen blieb. Die Übung im Umgang mit dem Lcars-Interface war den Assistenten des Teams deutlich anzusehen.
    Bereits nach wenigen Sekunden hatte er einen Kanal geöffnet und wartete nun auf das Gegensignal, welches nur knapp 30 Sekunden auf sich warten ließ, ehe sich ein älterer Petty Officer mit einer Hakennase auf der Gegenseite meldete. Er saß offenbar in einer Art Kontrollraum, der mit Bildschirmen gespickt war, auf denen man vage Regale erkennen konnte, die mit Torpedos, Handfeuerwaffen und Teilen von Phaserbänken beladen waren.
    ***Munitionslager 1 - Sternenflotte. Petty Officer 2nc Class Soonet, wie...
    Er erstarrte einen Augenblick und hob überrascht die Augenbrauen, als er die schwarze Uniform des GHD erkannte.
    ***... kann ich Ihnen helfen?
    Gellar lächelte freundlich, während er antwortete:
    ***Sie können uns bei einem Problem helfen. Meine Vorgesetzte wünscht mit Ihnen zu sprechen, Sie wird jeden Augenblick hier sein.
    Mit diesen Worten wandt er sich von dem Bildschirm ab und deutete Alanis, dass sie nun an der Reihe war, das Gespräch zu übernehmen. Derweil richtete er seine Augen wieder auf Verena und fragte sich, was sie darunter verstand "anderen Dingen nachzugehen". Vermutlich würde sie jemanden foltern, um weitere Informationen zu bekommen ...
  • San Francisco - Zentralverwaltung der Sternenflottenakademie

    Als wäre es ein Signal gewesen, ertönte Augenblicke später das Zischen der Tür. Commodore Hutches wandte sich herum, während sein Assistent die Hände hinter dem Rücken verschränkte und den beiden Agentinnen gelassen entgegen sah.
    Die Hand hebend ging der Leiter der Sternenflottenakademie auf Anastasia und Amy zu, streckte zunächst der Betazoidin die Hand entgegen. "Willkommen an der Sternenflottenakademie, Lieutenant. Ich freue mich, mit dem Geheimdienst kooperieren zu können. Wir können das Gespräch gleich in meinem Büro aufnehmen." Erics Gesichtsausdruck war freundlich, doch zugleich ernst. Er trat den Agentinnen durchaus offen entgegen, wobei zwei Dinge in seinem Inneren vorherrschten. Zum Einen, das er eine weitere Information hatte, die er noch zurückhielt, wie auch, dass es etwas gab, dass er nicht zwingend ansprechen wollte.
    „Wenn wir uns einig sind, gibt es wenig, was wir nicht können. Wenn wir uneins sind, gibt es wenig, was wir können.“ - J.F. Kennedy
  • San Francisco - Zentralverwaltung der Sternenflottenakademie

    Der Höflichkeit halber ergriff Anastasia flüchtig die Hand des Commodores. Sich mit dieser Geste zu arrangieren hatte länger gedauert als das Studium an der Akademie und noch immer wog sie jedes Mal ab, ob sie nicht darauf verzichten wollte. Doch gegenüber einem Vorgesetzten war dieses Abwägen schnell beendet zumal ein schlechtes Klima das Gespräch zunichte machen konnte.
    Auch wenn die Berührung nur flüchtig war, war der Intensitätsunterschied von Hutches Gedanken deutlich. Und deutlich war nun auch zu spüren gewesen, was der Commodore versuchte zurückzuhalten, neben vielem anderen, was den Flaggoffizier den Tag und darüber hinaus beschäftigt hatte. Mit einem ruhigen Atemzug kaschierte Anastasia die kurze Anspannung, die sich über ihren Körper legte sowie den Ärger, dass sie vergessen hatte Handschuhe anzuziehen und schaute ihn dann lächelnd an.
    "Mein Name ist Anastasia Celí."
    Sie drehte sich halb und deutete auf Amy, welche hinter ihr den Raum betreten hatte.
    "Meine Kollegin Amelia Swanson."
    Sie drehte sich wieder zurück und wartete, dass der Commodore sie beide ins Büro einlud.
    "Das menschliche Gehirn ist nicht geschaffen, rationale Prozesse zu veranstalten, sondern das Überleben eines Organismus zu bewirken." - Karl Steinbuch
  • San Francisco - Zentralverwaltung der Sternenflottenakademie

    Der Commodore reichte auch Amy die Hand, einen kräftigen Händedruck zeigend, bevor er die beiden Frauen in sein Büro führte. Ein großer Raum mit einem ebenso großen Schreibtisch aus dunklem, schweren Holz präsentierte sich den Augen der beiden Agentinnen. Eric ging um den Schreibtisch herum und steuerte einen schwarzen Stuhl an, der selbst für ihn mit seiner stattlichen Größe noch überdimensioniert wirkte. An den Wänden hingen mehrere Bilder von Raumschiffen, besonders vorherrschend war dabei eine Nebula-Klasse, die ein jedes Mal, wenn der Schriftzug auf der grauen Hülle zu erkennen war, den Namen USS Ghandi lesbar machte.
    In einem Regal an der Wand befanden sich einige Holodarstellungen einer Frau mittleren Alters - die Ehefrau des Commodore - sowie eine kleine Holoplastik eines jungen Mannes in blauer Sternenflottenuniform.
    Einladend deutete Eric auf die beiden Stühle gegenüber seines Schreibtisches, während er sich setzte. Nun wurde gewahr, welchem Stil die Einrichtung des Raumes folgte. Schwere Möbelstücke, die auf den Leiter der Akademie hin konzentriert waren, sodass Besucher, insbesondere Kadetten, nicht umhin kamen, direkt auf den Flaggoffizier zu blicken, der hinter sich eine breite Fensterfront wusste, die einen Ausblick über den gesamten Campus bot.
    "Ich kam bis auf einige wenige Gelegenheiten noch nicht dazu, mich über eine direkte Zusammenarbeit mit dem GHD zu erfreuen. Die Verbindung zu Angel Island hält einer meiner Stabsmitarbeiter." Hutches faltete die Hände und lehnte sich zurück. "Wo möchten Sie beginnen?"
    „Wenn wir uns einig sind, gibt es wenig, was wir nicht können. Wenn wir uneins sind, gibt es wenig, was wir können.“ - J.F. Kennedy
  • San Francisco - Zentralverwaltung der Sternenflottenakademie

    Anastasia nahm platz und überschlug die Beine. Ihr Blick wanderte kurz herum, als der Commodore hinter seinen Schreibtisch schritt. Die Einrichtung vermochte manchmal etwas über eine Person zu verraten, was der erste Eindruck nicht hergab.
    "Es tut mir leid, dass die Umstände dieser Gelegenheit Sie persönlich betreffen."
    Sie machte eine kurze Pause.
    "Am besten beginnen wir damit, dass Sie berichten was Sie an neuen Informationen gewinnen konnten."
    "Das menschliche Gehirn ist nicht geschaffen, rationale Prozesse zu veranstalten, sondern das Überleben eines Organismus zu bewirken." - Karl Steinbuch
  • San Francisco - Zentralverwaltung der Sternenflottenakademie

    Commodore Hutches sah Anastasia einen Augenblick verblüfft, dann misstrauisch an, bis schließlich ein Lächeln seine Lippen kräuselte, das Wissen und zugleich Resignation ausdrückte. "Sie sind erstaunlich gut informiert über das, was ich denke. Ursprünglich hatte ich vorgehabt, diese Informationen noch etwas zurück zu halten. Zu meiner persönlichen Überraschung für den Geheimdienst zu machen."
    Das Lächeln verschwand aus dem Gesicht des Mannes und er begann, seine Finger auf die Handflächen tippen zu lassen, während er in einen ernsten und sachlichen Tonfall verfiel: "Nur knapp eine halbe Stunde, bevor ich Ihre Ankunft erwartete, informierte mich einer der Techniker, dass er womöglich den Ort gefunden hat, wo der Zugriff auf meine Nachricht erfolgt. Jede Information, welche dieses Gebäude über die Subraumkanäle erreicht oder verlässt, geht über einen zentralen Knoten im Kellerbereich, der gut gesichert ist. Vermutlich bei weitem nicht so wie auf Ihrer Insel, aber auch hier sind wir vorsichtig."
    Der Commodore stoppte die Bewegungen seiner Finger, ehe er fortfuhr. "Im Grunde wäre es kaum aufgefallen, aber der zuständige Wartungstechniker hat - wohl zu unserem Glück - eine kleine ... Leidenschaft. Er dreht alle Verschlüsse zu den Wartungsluken synchron, ein Ordnungsfanatiker sondergleichen. Das heißt, die Schraubverschlüsse stehen stets parallel zueinander. Bei einer Wartungsluke, die zum Hauptleitungskabel führt, war das nicht mehr der Fall. Manipulationsspuren wurden bisher noch keine gefunden, aber das erwarte ich auch nicht. Womöglich ein paranoider Verdacht, aber der Techniker garantiert, das jemand in dieser Röhre war, der nicht er selbst ist. Und sonst hat eigentlich niemand zutritt."
    Hutches schwieg wieder einen Moment, diesmal fast schon so lange, dass es schien, er sei fertig, dann schloss er noch an: "Ich hoffe, Diskretion ist Ihnen auch sehr wichtig."
    „Wenn wir uns einig sind, gibt es wenig, was wir nicht können. Wenn wir uneins sind, gibt es wenig, was wir können.“ - J.F. Kennedy
  • San Francisco - Zentralverwaltung der Sternenflottenakademie

    Anastasia tadelte sich sofort, dass sie nicht vorsichtiger gewesen war. Der Commodore musste wohl den Eindruck bekommen haben sie wäre mit der Tür ins Haus gefallen, wohlgemerkt mit seiner.
    "Bitte verzeihen Sie mir, Commodore. Ich wollte nicht so direkt sein und ich dachte nicht, dass nicht davon auszugehen sei, dass Ihre Leute neue Informationen finden."
    Sie ließ dem Commodore einen Moment Zeit mit der doppelten Verneinung und folgte dann seinen Ausführungen. Sie war unschlüssig, was sie damit anfangen sollte. Es war eine Möglichkeit, ja. Aber wenn dies alles war gab es nichtmal Indizien, dass von dort wirklich zugegriffen wurde oder ein Zugang ermöglicht worden war. Das einzige, was bis jetzt dafür sprach war, dass man nichts besseres gefunden hatte. Insofern war es dennoch wert näher untersucht zu werden.
    "Ich versichere Ihnen, Commodore, dass Ihre Angaben streng vertraulich behandelt werden. Gleiches tun Sie bitte auch für alles diese Untersuchung betreffend."
    Sie versuchte eine überzeugende Meine aufzusetzen. Allein schon vom Geheimhaltungsgrad her würden nicht sehr viele Personen Zugang zu den Ergebnissen der Befragung haben.
    "Gibt es Überwachungssystem in diesem Bereich, irgendwas, womit sich nachverfolgen ließe wer und wann dieser sich dort zu schaffen gemacht hat? Und ich würde gerne auch Ihren Wartungstechniker befragen."
    Für seine zweite Information würde Anastasia Hutches noch etwas Zeit lassen.
    "Das menschliche Gehirn ist nicht geschaffen, rationale Prozesse zu veranstalten, sondern das Überleben eines Organismus zu bewirken." - Karl Steinbuch
  • Angel Island - Operationszentrale --> Büro

    Lieutenant Verena Roth

    Mit einem kalten Lächeln erwiderte Verena den Blick des Unteroffiziers und wandte sich danach von ihm ab, um die Operationszentrale zu verlassen. Die "anderen Dinge", welche sie nun vorhatte, gingen hier drin niemanden etwas an, und es war auch besser, wenn niemand davon etwas wusste. Manche Quelle blieben besser im Dunkeln, selbst, oder vielleicht auch gerade vor den eigenen Kollegen des Nachrichtendienstes. Es gab Subjekte in den Weiten des Alls, welche nicht sonderlich erpicht darauf waren, vom Geheimdienst der Sternenflotte ausfindig gemacht zu werden, dennoch hatten sich diese Leute so manches mal als nützlich erwiesen im Verlauf einer Operation, so das Verena mit ihnen ein Arrangement getroffen hatte. So lange man sie bei dem, was sie tat, ein wenig unterstützte, so lange würde sie auch nicht verraten, wo man sie finden konnte. Natürlich verlor jede Übereinkunft irgendwann ihren Sinn, und sobald dieser Moment gekommen war, würde sie auch nicht zögern, diese Leute an die Justiz auszuliefern, doch im Moment hatten sie für Verena mehr Nutzen, dort wo sie waren, als in einem Gefängnis der Föderation. Darüber hinaus war ihr die Person, zu welcher sie nun Kontakt aufnehmen wollte, noch einen Gefallen schuldig, und diesen würde sie nun einfordern. Vielleicht würden sie auf diese Weise schneller vorankommen, als wenn sie weiter sinnlos Akten wälzten.
    Die junge Frau erreichte ihr angestrebtes Ziel und nahm vom dortigen Computer aus Zugriff auf die Kommunikationsprotokolle, welche sie geschickt verschlüsselte und maskierte, so das es sich für einen etwaigen Zuhörer mehr nach einem normalen, genehmigten Gespräch anhören würde, als nach einer konspirativen Nachricht.
    "Computer, Zugriff auf Gitter 3735, Genehmigung Roth Alpha Charlie drei sieben Alpha."
    =/\=Befehl nicht durchführbar, Eingabe nicht korrekt. Wiederholen Sie die....=/\=
    Mitten im Satz erstarb die weibliche Stimme des Computers, und das sich drehende Zeichen des Nachrichtendienstes auf dem Display des Computers wurde von einem strahlenden Kreis ersetzt. Es dauerte ein paar Sekunden, doch dann konnte Verena die sonore Stimme ihrer Quelle, eines Yridianer, mit Namen Youae Kawbe vernehmen.
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • San Francisco - Zentralverwaltung der Sternenflottenakademie

    Commodore Hutches lächelte einen Augenblick, als Anastasia auf die Diskretion in diesem Fall hinwies und nickte. "Natürlich, das ist mir bekannt. Zwar bin ich mit den Fakten dieses Falls nicht sonderlich vertraut, hier auf der Akademie wird einem nicht mehr als nötig mitgeteilt," - diese Aussage war mehr oder minder eine absolute Untertreibung, aber der Commodore neigte desöfteren dazu, seinen Wert und sein Wissen herunter zu spielen - "aber ich weiß, dass die Angelegenheit unter dem roten Siegel läuft."
    Ihren weiteren Worten folgend zog der Commodore für einen Augenblick seine Stirn in Furchen, als er nachdachte. "Wir haben keine optischen Kontrollsysteme installiert, soweit mir bekannt, aber es gibt eine Aufzeichnungsliste, wann jemand die Kellerräume betreten hat. Es handelt sich dabei um ein Wartungslog für die Techniker." Während er sprach, griff er mit einer Hand zur Seite und zog einen kleinen Bildschirm an sich heran, auf welchem er einige Eingaben tätigte. "Möchten Sie die Hausmeisterei...", Eric unterbrach sich und grinst kurz, setzte dann erneut an, "Ich meine, möchten sie die Technikabteilung aufsuchen oder möchten Sie mein Büro für das Gespräch nutzen, dann lasse ich den Mann rufen?"
    „Wenn wir uns einig sind, gibt es wenig, was wir nicht können. Wenn wir uneins sind, gibt es wenig, was wir können.“ - J.F. Kennedy
  • Angel Island - Ein Büro

    Der Yridianer starrte Verena aus einem nur mäßig beleuchteten Raum entgegen. Hinter ihm hing ein Netz von der Decke, straff gespannt, dass offenbar eine Reihe von Kisten gegen den Sturz absicherte. Eine vergleichsweise primitive, aber doch wirkungsvolle Methodik, seine Fracht zu sichern - die zweifellos nicht völlig den Handelsrechten entsprach.
    Youae Kawbe zog seine Stirn kraus, die ohnehin bereits viele Falten warf und wischte sich mit einem Ärmel seines schmutziggrünen Shirts über die nasse Stirn. Entweder war der Mann an einem heißen Ort oder aber er tat etwas anstrengendes - seine Augen weiteten sich indes noch mehr, als er das Gesicht von Verena erblickte. Ein gekünsteltes Lächeln überzog seine Gesichtszüge und er begann langsam Stimme zu sprechen: "***Ahh, Miss Roth. Welch eine Ehre, dass Sie mir einen Anruf zuteil werden lassen." Für eine Sekunde verschwand sein Kopf aus dem Aufnahmebereich und als er wieder im Bildschirm war, verließ ein Nebel aus Rauch seine Nasenlöcher. "***Was kann ich für Sie tun oder rufen Sie mich an, weil Sie mich vermisst haben?" Sein Lächeln wurde zu einem Grinsen, während er die Agentin fragend ansah.
  • Angel Island - Operationszentrale

    Alanis sah der Lieutenant nur kurz hinterher, als sie den Raum verließ. Welch Enthusiasmus... Sie wendete sich ab und ging mit wenigen Schritten zu Petty Officer Gellar, der soeben die Verbindung zum Munitionsdepot hergestellt hatte. Sie nickte auf seinen Hinweis, dass sie sprechen konnte. Die GHD-Agentin trat an die Konsole und musterte ihr Gegenüber einen Moment lang schweigend. Dann lächelte sie Petty Officer Soonet gelassen an.
    ***"Mr. Soonet, ich bin Alanis Cenneth." Ihren Rang und den Hinweis, dass sie für den GHD arbeitete, ersparte sie sich und ihm, er war wohl durchaus fähig, das allein zu erkennen. "Ich hätte einige Fragen an Sie, was das Eindringen in Ihre Computersysteme von außerhalb betrifft. Wären Sie so freundlich, mir zu schildern, wann und woran Sie die Manipulation das erste Mal bemerkt haben?" Zwar stand das alles in den Akten, die sie zuvor stundenlang durchforstet hatten, aber das menschliche Gedächtnis war eigen. Vielleicht würde Soonet etwas einfallen, woran er bei seiner ersten Aussage einfach nicht gedacht hatte.
    Während sie auf Soonets Erwiderung wartete und ihn dabei genau beoachtete, wanderten ihre Gedanken kurz ab, zu der noch immer vollen Kaffeetasse auf dem Tisch hinter ihr. Irgendwie war es ihr nicht vergönnt, den Kaffee frisch zu genießen.. Sie seufzte lautlos.
    Alanis Cenneth
    Profilerin und Pathologin

    Media in vita in morte sumus

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Alanis Cenneth ()

  • San Francisco - Zentralverwaltung der Sternenflottenakademie

    "Sofern nichts dagegen spricht würden wir uns dort gerne einmal umsehen", antwortete die Betazoidin mit einem freundlichen Lächeln nach Hutches Äußerung.
    Kurz schaute sie hinüber zu ihrer Kollegin, welche sich überraschend ruhig verhielt. Vermutlich wartete sie ab, bis es zum technischen Teil kam, wo dann ihre Expertise gefragt war. Dann schaute sie wieder zum Commodore und legte eine ernstere Miene auf.
    "Commodore, ich muss Sie bitten uns die ursprüngliche Nachricht, die Ihre Frau Ihnen geschickt hat, zu übergeben. Wir müssen untersuchen ob die Veränderung systematisch war, was genau geändert wurde und was dazu geführt haben könnte, dass gerade diese Nachricht ausgewählt worden war."
    Das dies noch nicht passiert war war eigentlich fast eine Anomalie, aber Anastasia hatte bereits einen Grund kennen gelernt, welcher dies erklären könnte. Ein anderer möglicher Grund - und wäre es der Fall, würde das die forensische Untersuchung der Nachricht sehr erschweren - war, dass die Nachricht auf Absenderseite nicht gespeichert worden war.
    "Das menschliche Gehirn ist nicht geschaffen, rationale Prozesse zu veranstalten, sondern das Überleben eines Organismus zu bewirken." - Karl Steinbuch
  • San Francisco - Zentralverwaltung der Sternenflottenakademie

    "Es spricht nichts dagegen", erwiderte der Commodore und legte seinen Finger auf ein Tastenfeld vor sich, woraufhin ein bestätigendes Signal ertönte. Nur eine Sekunde später erklang die Stimme des Lieutenants, der im Vorraum saß und die anfallenden Arbeiten für den Commodore bereits im Vorab nach Priorität sortierte: "Sir?"
    Eric Hutches runzelte die Stirn und schien einen Augenblick nachzudenken, sein Blick richtete sich auf den Chronometer, der an Wand gemächlich die Uhrzeit - nach terranischer Zeitrechung - und die Sternzeit präsentierte. "Verschieben Sie die Stabssitzung auf 1600, Lieutenant." Die Antwort kam prompt: "Ja, Sir, Stabssitzung auf 1600."
    Den Finger von der Konsole lösend, schob er seinen großen Schreibtischstuhl zurück und erhob sich, zog in einer ruckhaften Bewegung seine Uniform gerade. "Ich werde Sie persönlich nach unten bringen, etwas Bewegung kann nicht schaden." Noch während er dies sagte, griff er zu einer Schublade des hölzernen Möbelstücks und zog sie auf, nahm ein PADD daraus hervor und hielt es Anastasia entgegen. "Eine Rekronstruktion der Nachricht von meiner Frau - aus ihrem Gedächtnis heraus. Sie ist derzeit noch in ihrem Floristikgeschäft in New York" Eine kleine Welle des Unbehagens ging von dem Flaggoffizier aus, welche er mit einem energischen Gedanken an seine Selbstdisziplin zu verdrängen suchte:


    Guten Morgen Bärchen,

    ich wollte Dir noch mitteilen, dass ich wie vereinbart das neue Gartenmobiliar für die Dachterrasse besorgt habe, während ich die heutige Einkaufstour machte. Und keine Sorge, Deine Hollywoodschaukel ist auch darunter. Es gab einige Probleme mit dem richtige Holz, ich fürchte Zeder stand nicht zur Auswahl. Oder besser gesagt, einen klassischen Schreiner zu finden, der solcherlei noch von Hand fertig und nicht aus dem Industriereplikator zaubert, war schon eine Herausforderung. Als er dann gefunden war, bot er aber nur Eiche und Kastanie an. Ich entschied mich für ersteres und lege einfach fest, dass dies Deine Zustimmung findet.

    Ich werde gleich wieder in den Laden gehen, ich muss dringend den Auftrag für das Hochzeitsarrangement für Mr. Lee fertig stellen. Komm wenn möglich rasch nach Hause, ich gedenke heute Abend selbst zu kochen und mir liegt noch immer die vergangene Hochzeitsnacht in Gedanken. Vielleicht können wir sie gar noch ein wenig abrunden, ich hatte da heute bei Mr. Thelkas - Du weißt schon, mein Schneider - eine plötzliche Eingebung.


    Also, eile Dich und bis heute Abend


    In Liebe,
    Jania

    „Wenn wir uns einig sind, gibt es wenig, was wir nicht können. Wenn wir uneins sind, gibt es wenig, was wir können.“ - J.F. Kennedy
  • Angel Island - Operationszentrale

    Petty Officer Soonet musterte Alanis eingehend, bis er nickte, scheinbar, als hätte er sich selbst bestätigt, dass er frei heraus reden konnte, ohne dabei von einem Vorgesetzten zur Rechenschaft gezogen zu werden.
    ***"Nun, Ma'am", setzte er an, ***"wir müssen hier in regelmäßigen Abständen eine Inventur machen bzw. nach jeder Aufmunitionierung einer Einheit prüfen, ob die genaue Stückzahl wie vorgesehen übertragen wurde und nichts verloren gegangen ist. So ein verlorener Photonen- oder Quantentorpedo kann eine Menge Ärger machen. Und der Depotleiter, Ensign Bergvetter, nimmt die Angelegenheit sehr genau."
    Der Petty Officer schien einen Augenblick zu überlegen, bevor er fortfuhr. ***"Das erste Mal war vor ziemlich genau sechs Wochen. Die USS Peking wurde gerade aufmunitioniert nach einem Werftaufenthalt. Anschließend der Routinecheck und dann lachte uns aus allen Bildschirmen dieses Gesicht entgegen. Sie können sich vielleicht vorstellen, was hier los war. Die SFS marschierte auf, das Depot wurde geschlossen, da man von Diebstahl ausgehen musste, Ma'am. Eine Truppe Rekruten wurde abkommandiert und zählte das ganze Lager durch, aber es war alles vorhanden und stimmte mit den Computerdaten überein. Und so wiederholte sich das zweimal, wenn die Aufregung auch rasch abnahm."
  • San Francisco - Zentralverwaltung der Sternenflottenakademie

    Anastasia nahm das Padd an sich und reichte es an Amy weiter. Sie brauchte es nicht mehr lesen. Der Commodore hatte ihr wohl ohne es zu wollen bereits alles nötige mitgeteilt. Für einen Moment überlegte sie, welche bitte sie nun zuerst stellen sollte.
    "Sind Sie noch im Besitz der Originalnachricht? Möglicherweise wurde sie bei Ihnen Zuhause vor dem Senden abgespeichert und wurde noch nicht gelöscht."
    Sie richtete sich ein wenig auf.
    "Falls dies nicht der Fall ist muss ich darum bitten mich mit Ihrer Frau unterhalten zu können."
    Sie versuchte den Satz so erträglich wie möglich auszusprechen, denn es war klar, dass der Commodore seine Familie aus der Sache heraus halten wollen würde. Bewusst formulierte sie es als Bitte, obwohl sie weder die Zustimmung des Commodore brauchte, noch dieser sie daran irgendwie hindern könnte, ohne irgendwelche Beziehungen, welche er möglicherweise zum Geheimdienst besaß, spielen zu lassen. Und selbst das wäre angesichts der Brisanz wohl nahezu aussichtslos. Aber die Ermittlungen damit zu untergraben gegen und nicht mit den Zeugen arbeiten zu müssen konnte über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.
    Das Hutches sie begleiten wollte hatte sie unterdess mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Es war verständlich, dass der Leiter der Akademie wissen wollte, was Agenten des Geheimdienstes dort trieben, aber sie hatte keine Lust auf einen Aufpasser und eine Zeugenbefragung in Anwesenheit des Chefs war immer eine andere Situation. Die schwarzen Uniformen würde die Stimmung sicher schon genug anheizen.
    "Das menschliche Gehirn ist nicht geschaffen, rationale Prozesse zu veranstalten, sondern das Überleben eines Organismus zu bewirken." - Karl Steinbuch
  • Angel Island - Ein Büro

    Lieutenant Verena Roth

    „***Sparen wir uns doch die Höflichkeitsfloskeln, Kawbe. Ich denke Ihnen sollte mehr als bewusst sein, das ich Sie nicht kontaktiert habe, um über die alten Zeiten zu plaudern. Sie schulden mir noch etwas, und nun ist es an der Zeit, dass ich diese Schulden eintreibe.“
    erwiderte Verena kalt auf den offensichtlichen Versuch des Yridianers, sein Unbehagen über die Kontaktaufnahme seitens der Agentin zu überspielen.
    Einen kurzen Moment ließ die Frau Kawbe Zeit das eben Gesagte zu verarbeiten, bevor sie ihm die Lage schilderte, ohne dabei irgendwelche wichtigeren Dinge preiszugeben. Die Vergangenheit hatte Verena gelehrt, wie mit solchen Subjekten umzugehen war, und auch dieses Mal spielte sie dieses Spiel mit der gebotenen kühlen Präzision.
    „***Sie sehen nun, mit was wir es hier zu tun haben. Ich denke, dass Sie etwas davon wissen, denn bisher hatten Sie oder einer Ihrer Kontakte ihre Finger in fast allem, was illegal und verboten ist. Können Sie mir Informationen liefern, welche sich als nützlich herausstellen, dann wäre ich geneigt, unser kleines Arrangement zu lösen, und zu vergessen, das Sie überhaupt existieren. Ich glaube, Ihnen käme es sicher zupass, wenn Sie wüssten, das Sie nie wieder von mir hören.“
    Erneut folgte nach diesen Worten eine Pause, damit der Yridianer die volle Tragweite derselbigen verstand. Nie wieder in der Gefahr zu schweben, von Verena, welche immer in der Lage sein würde, ihn überall ausfindig zu machen, an den Nachrichtendienst verraten zu werden, sollte dieses Wesen über alle maßen dazu motivieren, der jungen Frau zu helfen.
    Abwartend blickte Verena ihren Gegenüber an.
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • San Francisco - Zentralverwaltung der Sternenflottenakademie

    Das Padd in der Hand behaltend, begann Amy den Text zu lesen, erleichtert, etwas zu tun zu bekommen. Sie hatte der "Unterhaltung" zwischen Anastasia und Hutches bislang nur zugehört, denn sie überließ nur zu gerne der Betazoidin die Gesprächsführung. Ihre Domäne waren kryptische Symbole, nicht kryptische Redewendungen. Die Atmosphäre im Raum war merklich kühler geworden und wie es schien, war es dem Commodore nicht sehr wohl in seiner Haut bemerkte Amy, auch ohne die Fähigkeiten eines Betazoiden zu besitzen.
    Sie brauchte nur die Angespanntheit in seiner Stimme zu hören und die abgehackten Bewegungen zu sehen und es lag nahe, dass der Mann sich unwohl fühlte. Ob es nun an dem erfolgten Eingriff in seine Privatsphäre lag, daran, dass der GHD dies im Zuge der Ermittlungen auch weiter tun musste, oder an der Gegenwart einer Betazoidin, vermochte sie nicht zu sagen. Anastasia wiederum schien es nicht zu passen, dass Hutches bei der Zeugenbefragung dabei sein wollte. Amy seufzte lautlos.
    Dieser Job war irgendwie ... anstrengend. Sie wünschte sich ein stilles, kleines Büro mit Replikator und viel Ruhe zum recherchieren in verschlüsselten Texten, wie es normalerweise ihr Job war. Bislang hatte sie noch immer herausbekommen, was sie herausbekommen wollte. Dies hier versprach dagegen ein zähes Ringen um Informationen zu werden... aber gut. Es war wohl nicht zu ändern. Sie beendete das Lesen der Nachricht und runzelte die Stirn. Es klang harmlos genug... aber es war nur eine Rekonstruktion und damit quasi nutzlos. Anastasia hatte Recht, sie mussten irgendwie an die Originalbotschaft gelangen.
    Amelia Swanson
    Spezialistin für Kryptologie

    Personal affection is a luxury you can have only after all your enemies are eliminated.
    Until then, everyone you love is a hostage, sapping your courage and corrupting your judgement.
  • San Francisco - Zentralverwaltung der Sternenflottenakademie

    Eric Hutches betrat das Vorzimmer und nickte seinem Assistenten zu, der sich kurz von seinem Platz erhob, als der Flaggoffizier den Raum betrat und sich anschließend wieder setzte, um mit seiner Arbeit fortzufahren.
    Mit weit ausholenden Schritten steuerte der Commodore die breite Tür an, die hinaus in den Korridor führte. Noch während sich die Tür zischend öffnete, antwortete der kräftige Mann, wenn auch mit einer im Vergleich zu ihrer sonstigen Lautstärke gesenkten Stimme: "Meine Frau ist wie gesagt in New York in Ihrem Laden. Wenn Sie wünschen, kann ich einen Transport dorthin arrangieren lassen." Für eine Sekunde schwieg Eric, dann fügte er noch hinzu, als sei es ihm gerade eingefallen - und das war tatsächlich der Fall: "Falls Sie Ihr Shuttle nicht nutzen möchten."

    Der Weg der drei Offiziere führte sie durch den Korridor bis zu einem Turbolift, den der Commodore mit einem knappen, verbalen Befehl, der einmal mehr seine Gewohnheit an präzise und militärische Sprache unterstrich, in die Kellerebenen des Verwaltungsgebäudes dirigierte. Das Summen des Liftes währte nur einige Sekunden, während die Kabine durch das Gebäude schoss, um zu verstummen und anschließend dem leisen Raunen von Computerkernen und Energiekonvertern Platz zu machen.
    Commodore Hutches führte die beiden Frauen aus dem TL hinaus in einen in grau gehaltenen Korridor, der eckig und steril wirkte, ganz die Kellerebene, wie man sie auch auf unteren Decks von Raumschiffen vorfand. Zu beiden Seiten des Korridors gingen Türen ab, die zu Datenbänken, Notstromversorgung oder anderen technischen Einrichtungen führten. Auffällig war die Konsole linkerhand neben jeder Tür, die blinkend auf die Eingabe der Zutrittsfreigabe wartete. "Die Konsolen sind nicht an das Netz angeschlossen", sagte Eric noch und deutete dann auf eine Gruppe von ingesamt drei Personen, zwei davon in der gelben Technikuniform der Sternenflotte, eine in einem dunkelblauen Overall, die sich vor einer offenen Tür aufhielten.
    Die Frau in dem Overall kam der Gruppe entgegen: "Commodore", setzte sie an: "Wir haben nichts mehr angerührt seit der Entdeckung der Schraube. Mr. Valeris", sie deutet auf einen Petty Officer mit einem Schnauzer unter der Nase, "betont immer wieder, es sei mit Sicherheit ein Unbefugter im Wartungsbereich gewesen."
    "Mrs. Lingau, unsere Hausmeisterin", fügte der Commodore, die brünette, etwas schlacksig wirkende Frau vorstellendend, hinzu.
    „Wenn wir uns einig sind, gibt es wenig, was wir nicht können. Wenn wir uneins sind, gibt es wenig, was wir können.“ - J.F. Kennedy
  • Angel Island - Ein Büro

    Kawbe zuckte auf dem Bildschirm zunächst deutlich sichtbar zusammen, dann beugte er sich zunehmend interessierter vor, je mehr Verena sprach. Lediglich ihr Anliegen ließ ihn nachdenklich die Stirn runzeln. Wieder zog er sein Gesicht einige Sekunden aus dem Bildschirm, um von einem Vorhang aus weißem Rauch umhüllt zurück zu kehren. Er öffnete den Mund und hustete einige Male, während hinter ihm ein Zittern durch den Kistenstapel lief.
    Mit einem Finger tippte der Yirdianer an den Bildschirm, bevor er ein Grinsen auferlegte, das dennoch wenig Freude wiederspiegelte. ***"Sagen wir mal, man hört so einiges. Es entgeht dem Orion Syndikat oder anderen Geschäftspartnerschaften kaum, wenn die Sternenflotte auf's Kreuz gelegt wird. Können Sie sich den Profit vorstellen, den man erwirtschaften könnte, wenn man diese Hackerfähigkeiten gezielt einsetzt?"
    Gier glomm in den Augen des Mannes auf, bevor er sich mit einem Ärmel über die Stirn strich. ***"Aber die Aussicht, Sie los zu sein, meine Liebe, ist noch weitaus verlockender. Ich weiß nicht viel, aber ich weiß, dass das Syndikat fieberhaft nach dem Hacker sucht. Dabei soll es auf Caris I zu einer Auseinandersetzung zwischen Ihnen und einer Geheimdiensttruppe der Romulaner gekommen sein. Aber das sind nur Gerüchte. Jedenfalls hat man sich wohl Gegenseitig abgeschlachtet. Und wenn die Romulaner und das Syndikat dort sind, hat es vielleicht 'was mit Caris I auf sich."
    Er lehnte sich zurück in seinem Stuhl und griff zur Seite, holte einen dampfenden Schlauch mit einer Atmenmaske in den Sichtbereich. ***"Vielleicht hätte ich da noch 'was. Aber mir stellt sich die Frage, wie sehr ich mich auf Ihr Wort verlassen kann, Ms. Roth?"
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