Missionsbordleben X - Borderline

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  • Deck 1 - Konferenzraum

    Conrad hob die Augenbrauen, dann blickte er direkt auf den Bildschirm und somit Tale direkt in die Augen. "Diese Pandora hat nur einen Captain und diese sitzt hier. Also ... sie befinden sich nicht mehr in Kansas, das werden sie sicherlich schon selbst gemerkt haben. Da wir noch ergründen, wie sie hierher gekommen sind und ob sich dies rückgängig machen lässt, können sie mit ihren Leuten nicht reden. Darüber hinaus sind sie auch nicht in der Position hier Forderungen zu stellen", schoss er zurück.

    Er braucht einen Moment, um sich wieder zu beruhigen. Dann wandte er sich zu den Anwesenden. "JT, Mr. Mandrake ... sie und Chief Delvok nehmen den Transporter auseinander. Schauen sie mal, ob sie eine Möglichkeit finden." Dann wandte er sich wieder an Tale. "Und sie halten inzwischen die Füße still. Je eher sie kooperieren und auf unsere Fragen antworten", er deutet demonstrativ zur Sicherheitschefin, "desto eher sind sie zurück auf ihrem Schiff." Seine Augen blitzen auf. Er konnte diese van den Eynden nicht ausstehen, das war sicher. Mit Sarkasmus in der Stimme fügte er hinzu: "... Captain."
    Commodore Harrison Conrad - Kommandierender Offizier der USS Aurora /// Spielerprofil


    „Je öfter du fragst, wie weit du zu gehen hast, desto länger erscheint dir die Reise.“ – Australisches Sprichwort
  • Deck 1 - Konferenzraum

    "Aye. Wars das fürs Erste?" JT erwartete keine Antwort oder wenn dann ein 'Ja', drehte seinen Sessel vom Tisch weg und tippte dabei auf seinen Kommunikator.
    "Tesh an Maschinenraum und Transporterkontrolle."
    "Hier Hauptmaschinenraum, Sir."
    "Fertigen sie eine Sicherungskopie der Transporterprotokolle seit unserem Start an und beginnen sie das System herunterzufahren. Und schicken sie alle Transporterchiefs zumTR1."
    "Verstanden."
    Kaum war der Kanal geschlossen stand JT auf und ging zur Tür. Draußen hörte man ihn noch leise fluchen. "Kaum hat man das Ding zusammengesetzt, muss man es wieder zerlegen..." Das Zischen der Tür, die hinter ihm zuglitt, unterbrach den Weg der Schallwellen in den Konferenzraum.
    LtCmdr John Tesh
    Chef-Ingenieur
    U.S.S. Pandora NCC-60582-A
    " We will not lie, steal or cheat,
    nor tolerate among us anyone who does."

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  • USS Pandora - Arestzellen

    ++ Captain Tale van den Eynden ++

    "Bitte was?!" erbost blickte die Captain den Mann an. Spöttelte er etwa? "Kooperieren? Ich bitte Sie.. ich habe Ihnen nichts getan, oder? Ich will nur zu meinen Leuten.." sie grübelte. Nein, bleiben wollte Tale hier sicher nicht. Die Frau aus dem Spiegeluniversum überlegte ob es vielleicht nicht wirklich sinniger wäre, mit dieser Crew zusammenzuarbeiten. "Gut.", meinte sie schließlich. "Was wollen Sie wissen?"

    ISS Pandora - Arestzellen

    Ich erschrack, als John.. ins Licht trat. Mir fehlten die Worte. Er sah ihm so verdammt ähnlich. Meine Hand hob sich, wollte ihn berühren. Er tat mir so leid. "Ich bin Ira.." antwortete ich leise. "Und ich gehöre definitiv nicht hier her.." Ich spürte, dass mein Kopf sich verneinend bewegte. "Wieso hat man Sie hergebracht?" Ich war froh um den Moment der Ruhe. Die Wachen schienen noch abgelenkt.
  • ISS Pandora - Arestzellen

    "Öffentlich den Imperator beleidigt. Normalerweise steh darauf die Todesstrafe, jedoch hat dieses Schiff schon jetzt zu wenig Crew was auf die eben erwähnte Todesstrafe zurückzuführen ist. Was Cmdr Mandrake dazu veranlasst hatte mir nur 4 Wochen Arrest aufzubrummen."
    Am Kraftfeld blieb er stehen und schaute sich nahc den Wachen um die Anscheinend sich in einem Nebenraum vergnügten.
    "Hmmm jetzt wäer ein guter Zeitpunkt für einen Fluchtversuch. zumindest für sie, Ira."
    LtCmdr John Tesh
    Chef-Ingenieur
    U.S.S. Pandora NCC-60582-A
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  • Nach der Mission vom 14. Februar

    Es waren nun schon einige Tage vergangen und die Besatzung war einseits erleichtert, dass die Besatzungsmitglieder allesamt wieder an Bord waren und andererseits auch froh, dass die Mission nahe der Gorn-Grenze sich als Routineflug entpuppt hatte. So nutzte man nun den Rückflug zur Sternenbasis 73 und genoss einige ruhige Tage. Einen hatte man bereits genutzt um die Counselor Ira van den Eynden, die kürzlich in dem Spiegeluniversum auf der anderen Pandora einiges zu überstehen hatte, zu befördern. Man hatte sich hierzu im Offizierscasino versammelt.
    Commodore Harrison Conrad - Kommandierender Offizier der USS Aurora /// Spielerprofil


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  • Deck 2 - Offizierscasino

    JT war einer der Ersten, die sich im Casino versammelt hatten, und hatte nun nur zu warten.

    "Ungewohnt" murmelte er vor sich hin und lehnte sich an den Rahmen von einem der Panoramafenster, die ein L-Profil aufwiesen und vom Boden bis etwas über die Köpfe der direkt Davorstehenden reichten. In dem extradicken, transparenten Aluminium sah er sein eigenes Spiegelbild vor dem Hintergrund der vorbeiziehenden Gestirne.
    LtCmdr John Tesh
    Chef-Ingenieur
    U.S.S. Pandora NCC-60582-A
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  • Deck 2 - Offiziersmesse

    Conrad hatte der Counselor gratuliert und sich inzwischen mit einem Getränk - zur Feier des Tages ein Glas Wein - versorgt. Mit diesem ging er nun zu den Fenster und fand sich neben JT stehend wieder. "Hallo Commander" war die eher scherzhaft gemeinte Begrüßung, denn auch Harry hatte sich eine eher lockere Umgangsform außerhalb des Dienstes angewöhnt. "So allein? Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Aussicht so spannend ist, dass sie sich nicht zu den Anderen gesellen wollen." Ein Schmunzeln umspielte seine Lippen.
    Commodore Harrison Conrad - Kommandierender Offizier der USS Aurora /// Spielerprofil


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  • Deck 2 - Offizierscasino

    JT sah zu Harrison: "Die Aussicht ist wunderbar. 20 Zentimeter weg vom sicheren Tod, gefolgt von 0,6 Mikrogramm Staub pro Kubikmeter und Millionen Kilometer nichts." Er machte eine Pause. "Wissen sie, ich musste gerade an meine letzte eigene Beförderung denken, damals hatten viele der anwesenden Offiziere noch nicht einmal einen Akademieabschluss. Die Zeit ist etwas was entrinnt und niemand vermag sie aufzuhalten. Gott, ich muss mich echt mal am Riemen reißen, dass ich so was faseln kann."
    LtCmdr John Tesh
    Chef-Ingenieur
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  • Deck 2 - Offiziersmesse

    Da saß ich nun, oder besser ich stand eigentlich. Ich sah Harrison nach, der mich nicht nur befördert hatte sondern auch der erste Gratulant gewesen war. Ich war ziemlich stolz, dass er derjenige gewesen war, der die Beförderung ausgesprochen hatte. Wer die Geschehnisse aufmerksam verfolgt hat, der weiß um meine Gedanken, in naher Zukunft die Pandora zu verlassen. Ich weiß nicht, wie ich es .. ihm beibringen soll. Kurz ging mein Blick zu John, ich seufzte. Das ganze war nicht so einfach wie ich gedacht hatte. Fakt ist, dass ich .. .. hier weg muss.
  • Deck 2 - Offiziersmesse

    Verspätet hatte Thalia sich ins Casino begeben. Sie wollte zumindest ihrer Couns gratulieren und nach ihr sehen, bevor sie sich wieder zurückzog. Ein wenig machte sie sich Sorgen, dass sie sich nach ihrer Rückkehr so in sich zurückgezogen hatte. Sicher, es war schwer über das zu reden, was vorgefallen war... aber irgendwann würde sie das tun müssen.

    Ich hab gut reden... würde wohl auch nicht über das rede,n was passiert war, wenn ich nicht muss. Sie wird als Cunselor wissen, ab wann es keinen anderen Weg mehr gibt.

    Nachdem sie die Offiziersmesse betreten hatte sah sie sich kurz um, ehe sie langsam zum Buffet rüber ging. Im Moment schien sie ihr nicht in der Stimmung um eine Störung gut zu finden. Kurz sah Thalia zur Couns und überlegte, ob sie sie stören sollte. Nicht das Thalia nicht spüren würde, was in ihr vorging, aber anhand der Vorgeschichte zwischen den Beiden hielt sie es doch für besser sich da nicht einzumischen.
    Commander Thalia Tamalane
    Kommandierender Offizier
    U.S.S. Pandora NCC-60582-A - WIR halten zusammen :)

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  • Deck 2 - Offiziersmesse

    Conrad konnte die Gedankengänge nachvollziehen. "Nun, ich denke mal, sie sind in eine Position gekommen, in der die Beförderungen seltener werden. Bedenken sie", ein kurzer Blick über die Schulter, "auch Commander Cradol hat ein lange Zeit auf seine letzte Beförderung warten müssen."

    Harrison wandte sich um und zog den nächsten Stuhl näher ran. Er positionierte ihn so, dass er mit JT reden, aber dennoch in den Raum hineinblicken konnte. Denn dort, in Gestalt seiner Kollegen und Freunde, lag die Zukunft seiner Ansicht nach, nicht in den vorbeifliegenden Sternen, die sowieso alle gleich aussahen.

    "Und", fügte er leise hinzu, "ich glaube es hat auch was mit der Uniform zu tun, JT. Ich bin mir sicher, dass ihnen ein roter Kragen ganz gut stehen würde und dann... gehts in der Regel recht schnell."
    Commodore Harrison Conrad - Kommandierender Offizier der USS Aurora /// Spielerprofil


    „Je öfter du fragst, wie weit du zu gehen hast, desto länger erscheint dir die Reise.“ – Australisches Sprichwort
  • Deck 2 - Offiziersmesse

    "Rot? Nein danke. Ich bleiben meinem Gelb und dem Unterdeck treu. Ich würde selbst mit vier vollen Pins am Kragen Gelb tragen, wobei ich nicht der geborene Kommandeur wäre. Ganz und gar nicht. Da beneide ich sie überhaupt nicht. Wobei ich schon viele KOs und XOs kommen und gehen gesehen hab, genauso wie die Schiffe. Wissen sie, wie viele Mannschaftsmitglieder von meinem ersten Schiff noch am Leben sind? Ganze 5. Davon keiner mehr im aktiven Dienst, von mir abgesehen."

    JT drehte sich von der Fensterfront weg. Und blickte Richtung Ira, die auf der anderen Seite des Raumes stand. Er vermutete, dass sie noch irgendwas nicht erzält hatte.

    "Aber das war einmal."
    "Häppchen?"
    LtCmdr John Tesh
    Chef-Ingenieur
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  • Deck 2 - Offiziersmesse -> Deck 4 - Büro v. Counselor van den Eynden

    Mein Blick traf den Johns und ich lächelte verkniffen. Es war beinahe so, als hätte er meinen Gedanken erahnt und wollte mich herausfordern, endlich zu sagen, was mir auf dem Herzen lag. Plötzlich wurde mir speiübel. Ich ließ mich entschuldigen und verließ - meine eigene Feier. Das Alles war zuviel für mich. Die Übelkeit schob ich auf die Nebenwirkungen der Entgiftungstherapie. Nein, das bilde ich mir nicht ein und ... nein verdammt! Ich drücke mich nicht vor irgendwelchen wichtigen Gesprächen... mit Harrison und auch nicht mit John oder Commander Tamalane.

    Kurze Zeit später stand ich in meinem Büro am Fenster. Ich hatte mich übergeben müssen und danach die Ruhe gesucht. Das Blake den Raum betreten hatte, bekam ich nicht mit. Blake ist bisher immer nur als sogenanntes Redshirt in dieser Serie aufgetaucht, hat einen Satz gesprochen und war wieder von der Bildfläche verschwunden. Ein ganz normaler Komparse also, mit dem Unterschied, das er nicht gestorben ist bisher. In der Zukunft, kann ich Ihnen versprechen, werden Sie öfter von Blake Chamberlain hören. Denn er wird zusammen mit mir auf die USS Liray gehen. (Im Gegensatz zu Aroya oder Dr. Holden - die beiden werden hier bleiben) Ja, Sie haben richtig gelesen: Ich werde die USS Pandora verlassen. Gestern Abend erreichte mich die Nachricht von Alexander Nyland mit der Bitte, Mitglied seines neuen Stabs zu werden. Und, auch wenn ich vor vor ein paar Monaten noch ohne zu zögern Nein geantwortete hätte (Ich meine, immerhin habe ich mir die Position des leitenden Counselor hart erarbeitet), so war es mir ein Leichtes gewesen, nur eine knappe Stunde später, meine Zusage abzusenden. Ich hatte mich entschieden. Seine Grüße hatte ich an Mr. Gibs weitergereicht.


    "Ira? Alles in Ordnung mit ihnen?" - Blakes Stimme lies mich zusammenfahren. Ich nickte jedoch nur. Chamberlain und ich hatten bereits gestern Abend die Veränderungen besprochen. "Ja, es geht mir gut", ich drehte mich und lächelte ihn an. Es war wirklich so. Es geht mir gut mit dieser Entscheidung, wissen Sie? "Es wird nur Zeit, dass ich Tamalane und Conrad informiere." Blake nickte nur und ließ mich dann wieder allein.

    ***"van den Eynden an Tamalane und Conrad. Sobald es Ihnen möglich erscheint, möchte ich sie um ein Gespräch bitten." Ich atmete durch. Der Anfang war getan ...

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  • Deck 2 - Offiziersmesse

    Der Erste Offizier lauschte den Worten des Chefingenieurs und nickte schließlich. "Nun. Dieser Job ist sicherlich nicht der Ungefährlichste der Galaxis." Die lakonische Antwort stimmte nicht mal Conrad selbst zufrieden, aber mehr fiel ihm dazu nicht ein. Umso froher war er, dass JT das Thema wechselte und aufs Buffet richtete. "Gerne", gab er ihm als Antwort und machte sich auf den Weg. Commander Tamalane kreuzte seinen Blick und ihm fiel ein, dass er noch ein, zwei Dinge mit ihr klären wollte. Es war jedoch nichts dabei, dass nicht warten konnte, also trat er zu dem Essen und nahm sich einen Teller.

    Ihm war das Entschwinden, oder besser die Flucht, Iras nicht entgangen und seine Gesicht wurde zugleich sorgenvoller. Dass sie von ihrer eigenen, kleinen Party flüchtete, verhieß nichts Gutes. Sie würde wohl noch etwas Zeit brauchen, schloss Conrad.

    Als er daraufhin die Meldung vernahm, wurde sein Blick nun noch ernster. Er bestätigte die Bitte und merkte an, dass er sich direkt auf den Weg machen würde. Anschließend glitt sein Blick zur Kommandantin, ob sie ebenso entschieden hatte.
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  • Deck 2 - Offiziersmesse -> JTs Quartier

    Es war anscheinend kaum einem entgangen, dass Ira urplötzlich die kleine Feier verlassen hatte. JT nahm sich ein Paar Stücke vom Fingerfood, das auf Glasplatten schon hergerichtet worden war. Die Häppchen entsprachen alle nicht seinem Geschmack. Heute lief, so wie es aussah, beinahe alles schief was schief gehen konnte. Erst das mit Ira, dann der Reinfall beim Essen, was kam wohl als nächstes? JT verließ die "Party".

    In seinem Quartier ließ er das Licht auf der Nachteinstellung, die nur einen leichten Lichtschein im Quartier verbreitete. Er ließ sich auf dem schwarzen Sofa nieder.
    LtCmdr John Tesh
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  • Büro der Counsellor - Zeit und Raum - > USS Liray, Brücke

    Nur kurze Zeit später waren Tamalane und Harrison in meinem Büro eingetroffen. Ich brauchte einige Momente, ehe ich mich gesammelt hatte und sah die beiden fest an. "Wenn ich der Veränderung die Tür verschließe, sperre ich das Leben aus. Das hat mein Vater immer gesagt. Auf der Pandora habe ich gelernt, dass Veränderungen dazugehören. Das hier wird jetzt nicht einfach für mich.." mein Blick ging zu Hri, ich schluckte. ".. und ich möchte dass Sie mir zuhören." meine sorgfältig zurechtgelegten Worte, waren wie weggeblasen. "Seit einiger Zeit denke ich darüber nach, die Pandora zu verlassen und mich zu verändern. Ich habe lange mit mir gerungen, doch die jüngsten Ereignisse machen das sprichwörtliche Fass zu. Als Counsellor vertrete ich.." ich stoppte kurz, sah einen nach dem Anderen an. Harrison hatte den Blick kurz zu Boden gesenkt, Tamalane sah aus als würde sie das hier nicht im geringsten berühren - wie immer. Ich lächelte etwas. In meiner Zeit hier an Bord habe ich es geschafft dieser Mauer einen Riss zu verpassen, ein kleiner Erfolg für mich. ".. die Meinung, dass jeder sein Problem erkennen muss, um es effektiv behandeln zu lassen. Bei mir ist dieser Punkt jetzt erreicht. Ich habe mich viel zu lange hinter meinem Schweigen versteckt und ich bin jetzt bereit, Hilfe von außen zuzulassen." Ich traf Harrys Blick und er sagte mir ohne Worte, dass er mit allem was er hatte, hinter mir stand und immer stehen würde. Ich lächelte. Unvorstellbar. Die Pandora hatte mich verändert. Ich nickte ihm zu und, ob sie es glauben oder nicht, kämpfte ich mit den Tränen. "Ich möchte zu meinem Verlobten auf die USS Ares. Ich habe dort einen Kollegen, der auf Traumata spezialisiert ist und...."

    ...ehe ich meinen Satz zu Ende gesprochen hatte, war ich plötzlich weg. Ja, weg! Ich meine Sie sehen es doch selbst. Panik stieg in mir auf. Bitte,.. bitte nicht schon wieder...

    Ich hatte keine Chance gehabt mich zu verabschieden. Zu erwähnen, was mir in diesem schweren Moment noch wichtig gewesen wäre. Verdammt! Ich konnte weder Harry, noch John oder Aroya sagen was,.. meine Gründe waren oder was mich bewegte und vor allem: wie wichtig mir diese Personen in meiner Zeit auf der Pandora geworden waren. In einem hatten sie nämlich alle Recht behalten: Der Abstand zu einer Person oder Sachlage, befähigt zwar zu einer objektiven Meinung, doch erst, wenn Du einem Freund knallhart die Wahrheit ins Gesicht sagen kannst erkennst Du, dass er diesen Abstand auch zu schätzen weiss. Für mich bedeutet das: die Anerkennung meiner geleisteten Arbeit und die Gewissheit, dass meine Methode gut ist. Dr. Don Horace Holden und Shodan Aroya, werden diese Methode vertreten. Ich habe nicht versagt.. ..

    ++Zur gleichen Zeit auf der Pandora: ++
    Quartier von Dr. Blake Chamberlain


    Auch Blake, der bereits dabei war seine Sachen zusammenzupacken, war ohne Vorwarnung plötzlich verschwunden. Einfach so. Im Gegnsatz zu Ira, hatte er mit seinen Kollegen Don und Shodan Aroya schon gesprochen. Trotzdem kam der 'Transport" eher ungünstig. Wenige Momente später befand sich der zivile Counsellor ebenso an Bord der USS Liray.
  • Büro der Counselor

    Thalia war ohne zu zögern der Bitte Iras nachgekommen und hatte sich in ihrem Büro eingefunden. Zwar konnte sie sich denken worum es ging und was die Counselor wollte, so dass es für sie nicht überraschend kam, als sie ankündigte die Pandora verlassen zu wollen. Sie hatte damit schon seit einiger Zeit gerechnet. Das was geschehen war, war wohl der letzte Anstoß für sie gewesen ihren Entschluss in die Tat umzusetzen.

    Dass Thalia kühl und unbeteiligt wirkte lag jedoch nicht daran, dass ihr Ira gleichgültig wäre. Sie schätzte sie als Ratgeberin durchaus. Sie diente jetzt schon seit einigen Jahren in der Flotte und hatte dabei wohl mehr Tot, Schmerz und Leid gesehen als ein durchschnittlicher Offizier. Das hatte sie gelehrt, dass es besser war Emotionen nicht an sich ranzulassen, um so die Belastung auf einem erträglichen Maß zu halten. Wie viele Offiziere sie wohl schon kommen und gehen sah? Von denen, die mit ihr einmal ihren Dienst hier angetreten hatten, war keiner mehr im Dient. Ob es der Tod war oder einfach nur das sie erkannten, dass ihre Zukunft nicht in der Flotte lag... bisher hatte Thalia ihre Freunde nach kurzer Zeit meist wieder verloren. Die erste Zeit hatte sie darunter noch gelitten... mittlerweile jedoch hatte sie verstanden, dass sie nur litt, weil sie den nötigen Abstand nicht eingehalten hatte.

    So gesehen hatte sie Ira einiges zu verdanken. Ihre kühle Art hatte ihr auch geholfen zu erkennen, dass es wirklich besser war sich nicht von seinen Emotionen beeinflussen zu lassen. Abstand... das war am Anfang für die Betazoidin schwer gewesen. Jedoch mittlerweile hatte sie es im Griff. Schon seltsam, dass es diesmal die Counselor war, die scheinbar damit Probleme hatte. Sie sah Ira an und legte die Fingerspitzen aneinander. Sie wollte ihr gerade versichern, dass es sicher der richtige Weg war sich Hilfe zu holen - auch wenn dies bedeutete, dass sie die Pandora verließ. Jedoch kam sie dazu nicht mehr. Ira löste sich buchstäblich in Luft auf. Beunruhigt, da es so leicht möglich sein sollte einfach jemanden vom Schiff zu beamen, sprang Thalia auf und ließ als erstes gelben Alarm auslösen. Wen man jemanden einfach vom Schiff beamen konnte... könnte man genauso gut etwas an Bord beamen. Dieser Gedanke entsetzte Thalia.

    Kurz darauf kam jedoch Entwarnung. Es befand sich nicht nur kein Schiff in unmittelbarer Nähe der Pandora... auch die Liray meldete sich und teilte mit, dass man Ira an Bord habe. So wusste Thalia zumindest, dass sie diesmal nicht entführt und auch nicht von einer Anomalie verschluckt worden war. Sie war am Ziel ihrer Reise. Sie bedauerte da nur Harry und Ira... sie hatten nicht mal die Chance gehabt sich zu verabschieden. Aber wann in der Flotte erhielt man schon groß die Gelegenheit dazu? Thalia musste da nur noch klären, wie sie so einfach vom Schiff verschwinden konnte. So langsam entwickelte Thalia eine regelrechte Antipathie gegenüber jeglichen Anomalien...für eine Wissenschaftlerin eine recht unpassende Haltung.
    Commander Thalia Tamalane
    Kommandierender Offizier
    U.S.S. Pandora NCC-60582-A - WIR halten zusammen :)

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  • Zeitsprung: einige Tage danach

    Die Pandora hatte kurz Halt gemacht. Bei Sternenbasis 73 erneuerte man die Vorräte und Commander Tamalane veranlasste, dass die persönliche Habe der ehemaligen Schiffscounselor, Ira van den Eynden, auf die Station transferiert wurde, um von dort aus zur Liray geschickt zu werden. Bedauerlicherweise fand sich an Bord der Station kein Ersatz um den freigewordenen Posten neu zu besetzen, sodass die Pandora nun mit 173 Männern und Frauen unterwegs war. Natürlich hätte man Ira ohnehin nicht ersetzen können, höchstens ihren Posten, aber den hatte Holden nun bekommen.

    Inzwischen war an Bord wieder so etwas wie Normalität eingekehrt. Die Offiziere und Mannschaften gingen ihren gewohnten Beschäftigungen nach. Ausnahmsweise und zur Freude der Techniker, sowie zur Überraschung der Brückencrew, funktionierten die Schiffssysteme einwandfrei. Die Frage, die sich keiner zu stellen traute, war, wie lange dies so sein würde...

    Deck 1 - Hauptbrücke

    Der Erste Offizier hatte sich die erste Schicht des Tages unter den Nagel gerissen. Inzwischen war ihm diese Schicht ans Herz gewachsen und nun saß er in der Mitte der Brücke und überwachte die Operationen auf der Brücke. Die Schicht war bislang recht ruhig verlaufen und Conrad freute dies. Er hatte sich ein Padd auf den Oberschenkel gelegt und blickte hin und wieder darauf. Leistungsberichte der Crew waren nicht gerade eine spannende Aufgabe, aber sicherlich eine wichtige.

    [Chief Petty Officer Donald Finnley]

    Deck 10 - Hauptmaschinenraum (Obere Ebene)

    Der Chief der Alpha-Schicht war voll in seinem Element. Crewman Socorro hatte ein falsches Ersatzteil aus dem Lager angeschleppt und Finnley konnte ihm mit deutlicher Stimme darauf hinweisen. Der erste Gefühlsausbruch des Tages hatte lange auf sich warten lassen. Aber nun war er endlich gekommen. Nachdem Socorro sich entschuldigend zurückgezogen hatte, atmete Finnley durch um sich dann den nächstbesten Ingenieur zu schnappen, der in seinen Augen wiedermal Alles völlig falsch machte. Er hoffte, er würde einen finden. Der Chef ließ manchmal die Zügel ein kleines bisschen zu locker, fand der Unteroffizier.


    Commodore Harrison Conrad - Kommandierender Offizier der USS Aurora /// Spielerprofil


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  • Deck 1 - Hauptbrücke

    Conrad merkte auf und blickte in das Gesicht des Chefingenieurs. "Nein, nur Berichte", sagte er und ließ das Padd sinken. Dann schaute er kurz zur Seite und senkte seine Stimme. "Nun. Ich kann nur mutmaßen, dass sie es wollte, aber sich dazu nicht durchringen konnte. Ich meine, auch eine Counselor braucht manchmal einen Rückzugsort und Ira hat sich für ein anderes Schiff entschieden. Vielleicht auch deshalb, weil dieses Schiff sie an die Erlebnisse im Spiegeluniversum erinnerte. Und wir selbst auch."
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