Missionsbordleben X - Borderline

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  • Deck 04 - Büro des Counselor

    Ensign Hacketal betrat das Büro des Couns. "Ah. Mr. Hacketal. Schön, dass Sie Zeit für mich hatten. Setzen Sie sich doch", sagte Tosk höflich und zeigte auf einen der flauschigen Sessel vor seinem Tisch. "Counselor Trallun", sagte Hacketal knapp und ließ dabei das, leider viel zu oft vorhandene, Unbehagen, vor einem Gespräch mit dem Couns, durchklingen. Hacketal setzte sich und leckte sich nervös über die Lippen. Er war in Zivil und trug ein knallrosa Hemd. "Möchten Sie etwas trinken?", fragte Tosk mit einem freundlichen Lächeln. "Ja, bitte. Wasser, ohne Kohlensäure." Tosk ging zum Replikator und kam mit dem Gewünschten zurück. Hacketal trank ein Schluck und stellte das Glas dann auf den Tisch.

    Tosk setzte sich hinter seinen Schreibtisch und legte die Hände zusammen. "Wie geht es Ihnen?", fragte er, um ein Gespräch anzufangen. "Na ja. Ich bin vom Dienst suspendiert, der Erste Offizier und der Rest der Crew halten mich zweifellos für einen Vollidioten und sie wollten wahrscheinlich auf genau das Gleiche raus und darauf freue ich mich auch nicht gerade. Und wie geht es Ihnen?", sagte Hacketal kühl. Na. Das kann ja lustig werden.

    "Gut. Danke der Nachfrage", antwortete Tosk. "Nun ja. Da Sie ja offenbar nichts von ein bisschen Gerede halten, kommen wir gleich zum Thema. Ich führe diese Gespräch mit Ihnen auf Wunsch des Captains und ..." weiter kam er nicht, den Hacketal unterbrach ihn und schrie schon fast: "Mein Gott! Was hab ich den gesagt, was so schlimm war! Ich wollte Ms. Baker und Coal doch nur zusammen bringen! Es war doch so offensichtlich, dass Coal auf Baker steht!" Er atmete schwer, als wäre er gerade zwanzig Kilometer gelaufen. Tosk blieb ruhig, holte aber tief Luft bevor er sprach: "Mr. Hacketal, ich sitze direkt vor Ihnen. Sie müssen wirklich nicht in dieser Lautstärke reden." Er wartete einen Moment und fuhr dann fort: "Sie wollten also Ensign Coal und Petty Officer Baker zusammenbringen, weil Sie das vermutet haben. Was genau haben Sie gesagt?" Auf einmal wurde Hacketal verlegen und meinte nur, er wüsste das nicht mehr. "Mr. Hacketal. Wenn Sie jemals wieder Ihren Dienst antreten wollen, sollten Sie mir die Wahrheit sagen", meinte Tosk nun mit Nachdruck. Hacketal murmelte etwas über Bakers Bauchnabel und ob Coal nicht daraus trinken wolle. Tosk schloss die Augen und konnte es nicht fassen. War dieser Ensign verrückt? "Nun ja ... dazu später. Sie haben auch noch andere Bemerkungen gemacht?" "Ich wollte nur nicht auf den Planeten! War es jetzt so schlimm, dass ich gefragt habe, ob wir wirklich darunter müssen?!", brauste Hacketal schon wieder auf. "Mr. Hacketal. Ich habe mich nicht bewegt und sitze immer noch vor Ihnen. Was ist noch vorgefallen?", hackte Tosk nach. "Es schien wohl einige Teammitglieder zu stören, dass ich geschrien habe, als wir von einem Tier angegriffen wurden. Aber ich bin Arzt und kein Sicherheitsmann! Oder?", meinte Hacketal. "Aber Sie sind auch beim Militär. Haben Sie nicht einmal gelernt, wie man einen Phaser benutzt?", fragte Tosk. "Ja schon ...", mumelte Hacketal. Der Counselor richtete sich auf: "Besonders wütend schien Lieutenant Varn zu sein." Hacketal wurde wieder verlegen. "Ich habe ein gewisses Interesse an ihm gezeig.", flüsterte er schon fast. Tosk riss die Augen auf. "Wie bitte? Was haben Sie getan?", fragte er ungläubig. "Ich habe Lieutenant Varn ... nun ja ... angemacht ... könnte man sagen", sagte Hacketal. "Das ist nicht Ihr Ernst? Sie haben einen Offizier der Sternenflotte, der dazu noch Ihr Vorgesetzter ist, mitten in einer Außenmission angemacht?", fragte Tosk. Dass Beide dazu noch Männer waren, ließ er taktvoll weg. " Das können Sie mir doch nicht verbieten?" "Nein, aber es ist eines Offiziers unwürdig", sagte Tosk klar. "Hören Sie mir gut zu Mr. Hacketal, denn ich sage das nur einmal: Sie haben sich echt absolut daneben benommen. Was Sie getan haben wäre ein Grund sie aus der Sternenflotte zu entlassen. Ich würde Ihnen raten ernsthaft darüber nachzudenken, was sie gemacht haben. Außerdem verlange ich von Ihnen, dass Sie sich einer Therapie unterziehen. Und wenn Sie Ihren Dienst wieder antreten wollen, rate ich Ihnen auch, mir jetzt nicht zu widersprechen. Noch dazu kommt, dass Sie zu Ensign Coal, zu Lieutenant Varn und Petty Officer Baker gehen und sich entschuldigen für Ihr Verhalten. Des Weiteren sollten Sie auch Commander Conrad aufsuchen, sich entschuldigen und Ihn anflehen Sie wieder in den Dienst zu lassen. Wenn Sie mir versprechen all dies zu tun, lege ich ein gutes Wort für Sie beim ersten Offizier ein und erwähne dies auch positiv in meinem Bericht." Tosk schloss seinen Vortrag mit einem tiefen Seufzer. Hacketal sah Ihn fassungslos an. Man konnte deutlich sehen, wie es in ihm arbeitete zwischen seinem Wunsch seinen Posten wieder antreten zu dürfen und dem Wunsch seine Ehre aufrecht zu erhalten. Schließlich gab er sich geschlagen. "Ich werde all dies tun. Das verspreche ich", seufzte er. "Sehr gut. Petty Officer Shodan wird sich mit Ihnen wegen der Therapie in Verbindung setzten. Danke für Ihre Zeit.", sagte Tosk mit einem Lächeln und offensichtlich erleichtert. Hacketal stand auf und verließ ohne ein weiteres Wort das Büro.

    "Das war der absolute Hammer", sagte Tosk vor sich hin. Wie konnte sich dieser Ensign nur so verhalten. Er seufzte und machte sich an den Bericht.
    Prof. Dr. Tosk Trallun, Psychologe
    Professur an der Havard University

    "In dem Moment, in dem jemand Wert und Sinn seines Lebens anzweifelt, ist er krank."

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Harrison Conrad ()

  • Deck 2 – Büro des XO

    Conrad rief die Daten über die beiden Crewmitglieder auf. Er stutzte kurz, dann schüttelte er leicht mit dem Kopf. „Ja. Sie sind schon eine Weile an Bord, aber beide noch Crewman Recruit.“ Er tippte auf ein Konsolenelement und ließ die Lebensläufe beider wieder verschwinden. „Solange sie nicht das Schiff retten oder ähnliches sehe ich keinen Grund, um sie zwei Dienstgrade überspringen zu lassen“, sagte er gleichmütig. „Aber …“, er lehnte sich leicht vor, „wenn sie ihre gute Arbeit belohnen wollen, dann können sie sie zum Crewman Apprentice befördern. Das nötige Dienstzeitalter haben sie ja weit überschritten.“ Er lächelte matt und nickte seinem Kollegen zu.
    Commodore Harrison Conrad - Kommandierender Offizier der USS Aurora /// Spielerprofil


    „Je öfter du fragst, wie weit du zu gehen hast, desto länger erscheint dir die Reise.“ – Australisches Sprichwort
  • Deck 2 – Büro des XO

    "Mir ging es ja eigentlich auch nur um eine Beförderung um einen Rang. Oh und bevor ich es vergesse ich hab hier noch zwei Berichte, einmal der Wochenbericht und einmal den Quartalsabschlussbericht" JT legte die beiden Padds auf Conrads Schreibtisch.
    LtCmdr John Tesh
    Chef-Ingenieur
    U.S.S. Pandora NCC-60582-A
    " We will not lie, steal or cheat,
    nor tolerate among us anyone who does."
  • Deck 04 - Büro des Counselor --> Deck 01 - Hauptbrücke

    "Sie erhalten dann noch meinem Bericht. Darin können Sie alles weitere nachlesen.", sagte Tosk zu Aroya, die sich inzwischen im Büro des Couns eingefunden hatte. "Dort stehen auch alle Bemerkungen von ihm drin und so weiter. Danach können sie die Therapie richten." Aroya nickte: "Verstanden, Sir." Tosk zögerte kurz, doch dann fügte er noch hinzu:"Petty Officer. Gleich mal vorne weg. Ich glaube sie sollten sich darauf gefasst machen, dass Hacketal homusexuelle ist." Aroya stutzte: "Okaaay." "Sie können wegtreten.", sagte Tosk, um das Gespräch zu beenden. Nachdem Aroya das Büro verlassen hatte, krammte Tosk noch ein bisschen unter seinen ganzen PADDs, bis er das richtige gefunden hatte und verlies ebenfalls sein Büro.
    Er fuhr mit dem TL richtung Brücke und sah sich dort um. Tamalne saß auf dem Kommandosessel und Talon an einer Konsole und tippte rum. Tosk versuchte kurz seine Gedanken ohne jeden Erfolg etwas runterzudrehen, damit Talon nicht gleich wuste, was er gefrühstückt hatte. Nach dem kläglichen Versuch, setzte er sein breites Counselor Lächeln auf und ging auf Talon zu. "Hallo Lt. Wenn Sie Zeit und Lust hätten würde ich mich mit Ihnen gerne etwas unterhalten. Über den letzten Außeneinsatz."
    Prof. Dr. Tosk Trallun, Psychologe
    Professur an der Havard University

    "In dem Moment, in dem jemand Wert und Sinn seines Lebens anzweifelt, ist er krank."
  • Deck 2 – Büro des XO

    Conrad hob die Augenbrauen und streckte das Kreuz durch. „Ach so! Dann hab ich das missverstanden. Aber gut, dann ist das ja geklärt.“ Er nickte erfreut. Wieder eine erledigte Sache und er konnte sich der nächsten unerledigten zuwenden. Doch Tesh kam ihm zuvor und legte zwei Padds auf den Schreibtisch. Conrad seufzte. „Padds. Berichte. Manchmal habe ich das Gefühl, das Schiff besteht aus nichts anderes mehr. Erinnern sie mich daran, dass ich mich selbst für eine Schicht an der Taktik einteile.“ Er nahm beide Padds, legte den Quartalabschluss jedoch zur Seite, wo es sich zu anderen gesellen konnte. Den Wochenbericht nahm er hoch und scrollte bereits nach unten, als er mit einem Auge zu Tesh sah. „Was zu trinken, JT? Kaffee? Oder haben sie ihr Soll bereits wieder übererfüllt?“ Schmunzelt blickte er wieder zum Padd. Falls es Fragen gab, konnte er sie gleich stellen und auch Tesh schien nicht in Eile zu sein.
    Commodore Harrison Conrad - Kommandierender Offizier der USS Aurora /// Spielerprofil


    „Je öfter du fragst, wie weit du zu gehen hast, desto länger erscheint dir die Reise.“ – Australisches Sprichwort
  • Deck 01 - Hauptbrücke --> Konferenzraum

    Talon drehte sich zum Counsellor. Er hatte zwar schon eine Ahnung wourm es genau ging, aber er zeigte jedoch keine äußeren Anzeichen.
    "Klar doch," sagte er mit einem Lächeln. "Gehen wir in den Konferenzraum. Da haben wir unsere Ruhe und stören den Rest der Brückencrew nicht."
    Er stand auf und verließ mit Tosk die Brücke.
    Im Konferenzraum angekommen stetze er sich auf seinen Platz und seufzte.
    "Ich weiß schon worauf Sie hinaus wollen, Counsellor. Mr. Hacketal hat deutliche Grenzen meilenweit überschritten: 'Einfühlsames Verhalten' gegenüber eines Vorgesetzten in einem mehr als unangebrachten Rahmen, Unangemessenes Verhalten in einer Notfallsituation und subsequente Gefährdung des Außenteams durch Selbige, Widerworte bei direkten befehlen.... Wäre er unter meinem Kommando wäre er im hohen Bogen rausgeschmissen worden. Bei allem was er sich zu Schulden hat kommen lassen kann er von meiner Seite aus keine Empfehlung erwarten, ihn wieder in den aktiven Dienst aufzunehmen."

    [OT: So, ich bin jetzt mal für die ganze nächste Woche nicht zu erreichen. Bis denn dann. ^^ ]
    No one is useless in this world who lightens the burdens of another.
    (Charles Dickens, 1865)


    Talon Varn, Sicherheitschef der USS Pandora NCC-60582-A
  • Deck 01 - Konferenzraum

    Tosk kam gar nicht zu Wort, da war Varn schon am reden. Er hörte aufmerksam zu und als er fertig war nickte er. "Ich wollte Ihnen eigentlich nur vorschlagen, wenn Sie dieses...ähm...einfühlsame Verhalten zu sehr vom Dienst abhält, mit Ihnen darüber zu reden. Aber Sie scheinen ja bestens klarzukommen. Ob Hacketal wieder in den Dienst kommt, hängt denke ich nicht von uns ab. Aber ich werde Ihre nicht Entfehlung Cmdr Conrad gegenüber erwähnen." Tosk lächelte und meinte: "Dann möchte ich Sie auch gar nicht weiter aufhalten." Er verlies den Konferenzraum, um sich auf den Weg zum Büro des XOs zu machen.
    Prof. Dr. Tosk Trallun, Psychologe
    Professur an der Havard University

    "In dem Moment, in dem jemand Wert und Sinn seines Lebens anzweifelt, ist er krank."
  • Deck 2 – Büro des XO

    "Da gibt es keine grenze nach Oben eher einen Kritischen Wert der nicht unterschritten werden sollte. Schwarz ohne Milch und Zucker."
    LtCmdr John Tesh
    Chef-Ingenieur
    U.S.S. Pandora NCC-60582-A
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  • [Nach der Mission vom 01.08.2010]

    Wie sich herausgestellt hat, ist die Crew der Pandora Opfer einer neuen Technik der Turianer geworden, die nicht fehlerfrei funktioniert hat. Noch ist unklar, was genau passiert ist, doch es steht bereits fest, dass Schiff und Crew unversehrt sind.
    Für Rätsel sorgt derweil das plötzliche Verschwinden von Ensign Lictor, einem Mitarbeiter der technischen Abteilung, das nach dem Zwischenfall bemerkt wurde. Nicht zum ersten Mal steht der Vulkanier damit im Zentrum der Aufmerksamkeit: Bei Sternzeit 63752,62 war sein Name (u.a.) auf einer Liste des romulanischen Geheimdienstes aufgetaucht, wenig später konnte ein Mordanschlag auf ihn vereitelt werden.
    Cpt. Hannah Noemi Celine von Salis [CV]
    Sternenbasis 234 // Kommandierender Offizier



    The body thrives when the heart has a mission.
  • Com. Ginsburg | Hannah von Salis [Beide Brücke]

    Das Verschwinden des Crewmitglieds hatte auch die Commodore überrascht. Die Ausführungen der turianischen Kollegen hatten nicht vermuten lassen, dass soetwas möglich war. Oder gab es keinen direkten Zusammenhang? Sie verdrängte jegliches Zeichen von Unwissenheit aus ihrem Gesicht und wandte sich dann Captain Tamalane zu: "Captain, das Manöver wird heute selbstverständlich nicht mehr stattfinden. Kehren Sie zu Starbsae 234 zurück und docken Sie dort an." Spätestens jetzt hatte sie die Überraschung komplett verwunden. "Ich erwarte Ihren vollständigen Bericht mit allen Sensoraufzeichnungen in drei Stunden und werde Ihnen dann möglichst bald weitere Informationen darüber zukommen lassen, was Ihnen und Ihrem Schiff widerfahren ist." Ohne eine Bestätigung durch die Kommandantin der Pandora abzuwarten, tippte Elizabeth Ginsburg ihren Kommunikator an und kontaktierte die anderen Einheiten. Wenig später - sie hatte den Befehl gegeben alle Crewmitglieder auf ihre Schiffe zurück zu holen - wurde auch sie auf ihre eigene Einheit zurück gebeamt. Die Brückenbesatzung der Pandora blieb allein zurück.

    --

    Hannahs Blick war für einen langen Moment an Ben hängen geblieben. Während er versuchte aus den Sensoraufzeichnungen dem Verschwinden des Ensigsn auf die Schliche zu kommenm, musterte sie ihn ausgiebig. Eine gewisse Besorgnis war während der Ereignisse der letzten Stunden in seiner Stimme mitgeklungen, die sie sonst nicht von ihm kannte - nicht aus dem Dienst. Sie schienen sich noch an die neue dienstliche Nähe gewöhnen zu müssen. Ein leiser Signalton zerrte Hannah aus ihren Gedanken. Die Schweizerin blinzelte und wandte sich dann wieder ihrer Konsole zu, um die Ursache ausfindig zu machen.
    Einen kurzen Augenblick später - das leise Summe vom Rücktransport der Commodore auf ihr Schiff war grade erst verklungen - wandte sie sich zum Zentrum der Brücke zu. "Captain", sagte sie in einem ernsten Tonfall. Sobald Sie die Aufmerksamkeit der KO hatte, sprach Hannah weiter; nun klang leichte Besorgnis in ihrer Stimme mit: "Soeben hat das Taktische Informationszentrum eine neue Mitteilung raus gegeben. Sie sollten sich diese ansehen."
    Cpt. Hannah Noemi Celine von Salis [CV]
    Sternenbasis 234 // Kommandierender Offizier



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  • Deck 1 Hauptbrücke

    Nicht nur die Commodora war überrascht das ein Crew Mitglied verschwunden war. Auch Thalia fragte sich wie das überhaupt sein konnte. Da sie jedoch keine beweise hatte das diese Drohne der Turianer eine mit Schuld trug, sprach sie ihren verdacht nicht aus. Seltsam war es ja schon das so ...passend ein Mitglied ihrer Crew verschwand, wo sie alle mehr oder weniger im Reich der Träume geweilt hatten. Es wurmte Thalia überhaupt das sie auf dieses Teil rein gefallen war. Das es ein Unfall war glaubte sie weniger...dafür war die Anwesenheit dieser neuen Waffe zu passend gewesen. Aber leider fehlten ihr die beweise, weshalb ihr nichts anderes blieb als zähne knirschend die Ermittlungen der Sicherheitsabteilung ab zu warten. So bestätigte sie den Befehl der Commodore mit einem knappen Aye Ma'am ehe sie den Conn erneut die Sternbase 234 anfliegen ließ.

    Vielleicht verständlich das ihre Laune so nicht die beste war als sie von ihrer TO angesprochen wurde. Weiterer Ärger hätte ihr gerade noch gefehlt. Die Sorge die sie bei ihr spürte sagte ihr jedoch das es etwas ernstes und wichtiges war. Daher nickte sie nur leicht ehe sie sich die Nachricht auf ihrer Konsole ansah. Sie hatte gerade mal die ersten Sätze gelesen als sie blass wurde. Milliarden von Leben... wen das stimmte einfach ausgelöscht. Was für folgen dies für die Romulaner und auch für die Förderation haben würde mochte sie sich nicht einmal vorstellen. Welch eine Fürchterliche Katastrophe. Und natürlich hatte der neue Kanzler nichts eiligeres zu tun als gleich einen Subraum Waffentest zu vermuten.

    Leicht rieb sie sich die Stirn , sah sie doch gewaltigen Ärger voraus, auch wen sie hoffte sich zu täuschen. Ihr Mitgefühl galt dabei den Romulanern und ihren Verlusten. Milliarden von Leben... Wünsche. Träume Hoffnungen...einfach ausgelöscht. Thalia konnte es kaum fassen. Was für Auswirkungen würde das hier auf die Grenzregion haben? Vielleicht war es etwas kalt aber Thalias zweiter Gedanke galt eher der dadurch veränderten Sicherheitslage im drei Länder eck und ihrer Sorge was dies für die Pandora bedeuten würde. Auf alle Fälle wäre es kein guter Stil wen sie hier auf der Brücke mit einem entsetzten, erstarrten Gesichtsausdruck sitzen blieb. Sonst würden sich die anderen fragen was geschehen war. Allerdings würde es auch nicht gut ankommen wen sie eiskalt, vielleicht sogar mit einem Achselzucken darüber hinweg gehen würde. Daher drehte sie sich leicht zur Taktik ehe sie ruhig meinte

    „Sie haben die Brücke Mrs von Salis. Wen es Neuigkeiten gibt ich bin in meinem BR.“

    Thalia würde versuchen da nähere Informationen zu bekommen. Auch über die Angelaufenen Hilfsmaßnahmen und wie diese Koordiniert wurden. Allerdings auch ob und wen in wie weit die Klingonen bereits darauf reagierten. Nicht das diese eine Chance witterten, kaum das sie den Internen Konflikt überstanden hatten. Nun Klingonen und Romulaner verstanden sich nicht unbedingt. Obwohl sie während des Dominion Krieges alle eine Allianz gebildet hatten um die Gründer zu vertreiben. Thalia erhob sich aus ihrem Stuhl und schritt über die Brücke zu ihrem BR. Auch würde sie versuchen ob es nähere Informationen über diese Drohne der Turianer gab.
  • Deck 01 - Hauptbrücke --> Deck 04 - Büro des Counselor

    Tosk war die ernste Stimme von der TO auch nicht entgangen und als Tamalane dann auch noch anfing sich an der Stirn zu reiben, wusste er, dass etwas wirklich schiefgegangen ist. Es war für ihn klar, dass bei der KO das reiben der Schläfen eine unheilvolles Zeichen ist. Das macht ihn natürlich auch neugierig, aber er würde es schon noch früh genug erfahren. Jetzt muste er sich erst mal um die Crew kümmern und um die Folgen dieses Traums auf die Besatzung der Pandora. Als er richtung TL ging, konnte er sich einfach nicht verkneifen und drehte sich nochmal kurz zu Lt. Calls. "Vergessen Sie nicht, Sir. Wir sehen uns nächsten Donnerstag. Ich freu mich schon." Bevor er etwas erwidern konnte, war Tosk auch schon im TL verschwunden.

    "Deck 3...ach quatsch 4.",sagte Tosk im TL. Auf Deck 04 angekommen machte er sich auf den Weg zu seinem Büro. Dort angekommen, bestellte er erst mal beim Replikator eine riesen Tasse Kaffee. Dann setzte er sich an seinen Schreibtisch und fing an einige Berichte und andere Sachen durchzuarbeiten.
    Prof. Dr. Tosk Trallun, Psychologe
    Professur an der Havard University

    "In dem Moment, in dem jemand Wert und Sinn seines Lebens anzweifelt, ist er krank."
  • Sternenbasis 234 – Operationszentrale

    Conrad stand im Hintergrund, ebenso wie der Captain. Beide sahen zu, wie Lieutenant Commander Perim sich redlich bemühte die Situation unter Kontrolle zu halten. Die neusten Nachrichten hatten vor allem dafür gesorgt, dass beinahe sämtliche Kommunikationskanäle überlastet wurden. Doch Perim machte seine Sache gut, überraschend gut, und Captain Ramirez registrierte dies mit ein bisschen Widerwillen. Er hatte Perims Ernennung zum XO einer Sternenbasis nicht gutheißen können und war damit sicherlich nicht allein gewesen. Aber es war Ginsburgs Entscheidung gewesen und der Trill bestätigte das in ihn gesetzte Vertrauen nun, da eine außergewöhnliche Situation vorherrschte.

    Der Erste Offizier der Pandora hegte jedoch keinerlei solche Gefühle für den noch recht unerfahrenen Stabsoffizier. Auch er war recht früh auf einen Posten erhoben worden, in den er hatte hineinwachsen müssen. Conrad blickt zu Captain Ramirez. „Was glauben sie, wie’s jetzt weitergeht, Sir?“ Der Kommandant unterdrückte ein Schulterzucken. „Sie werden wohl wieder zwischen den Sternenbasen patrouillieren nahe der Grenze. Aber im Grunde hängt’s davon ab, was die Klingonen als nächstes tun werden.“ Dass er sein eigenes Schiff, die Monterrey unerwähnt ließ, machte deutlich, dass er selbst noch keine Einsatzbefehle hatte, noch wusste, was auf sein Schiff zukam. „Aye“, antwortete Conrad und fühlte sich nun weniger verloren. Die darauffolgende Meldung eines Ensigns ließ das Gefühl gänzlich verschwinden. „Die Pandora nähert sich. Und der Admiral ist so eben zurückgekehrt, Sir.“

    Conrad wandte sich um und nahm Haltung an. „Dann werd ich mal, Sir. Mein Schiff fährt gerade vor“, sagte er mit einem leichten Grinsen. Ramirez lächelte schwach. „Dann mal los, Lieutenant Commander“, entgegnete er. „Lassen sie die Gute nicht warten.“ Er streckte die Hand aus und Conrad ergriff sie zum Abschiedsgruß. „Aye, Sir. Man sieht sich. Und, danke für die Einladung.“ Daraufhin verließ er die Ops mithilfe eines Turboliftes. Dass er vor dem Manöver von Bord gegangen war, wurmt ihn noch immer. Aber Ramirez hatte ihn persönlich eingeladen und das Gespräch mit ihm war es wert gewesen. Die Ereignisse auf der Pandora derweil hatte Conrad nur am Rande mitbekommen. Die Nachricht aus dem romulanischen Reich hatte alle anderen Probleme in weite Entfernung gerückt – bis auf eines.
    Commodore Harrison Conrad - Kommandierender Offizier der USS Aurora /// Spielerprofil


    „Je öfter du fragst, wie weit du zu gehen hast, desto länger erscheint dir die Reise.“ – Australisches Sprichwort
  • Brücke [Deck 01]

    „Sie haben die Brücke, Mrs von Salis. Wen es Neuigkeiten gibt, ich bin in meinem BR", ließ die Kommandantin verlauten und stand auf. Hannahs Blick schweifte kurz zu Commander Cradol hinüber. Doch der Offizier winkte ab und erklärte knapp, dass er zur Analyse der Sensoraufzeichnungen in eines der Labore gehen wollte. Das waren wohl nonverbale Absprachen zwischen den Beiden im Spiel gewesen. "Aye, Ma´am", entgegnete Hannah schnell, bevor ihre Vorgesetzte gänzlich im Nebenraum verschwunden war. Mit einer schnellen Eingabe auf ihrer Konsole forderte Hannah Petty Officer Miller als Vertretung an. Ihr Blick glitt noch einmal über die Statusanzeigen ihrer Station. Erst als sie sich vergewissert hatte, dass die taktische Lage absolut unauffällig war, stand sie auf und schlug den Weg zum Zentrum der Brücke ein. Im Augenwinkel registrierte sie, wie der Counselor den Raum verließ.
    "Lieutenant Calls, bitte deaktivieren Sie den gelben Alarm - die Gefahr ist eindeutig vorrüber", sagte sie, noch bevor sie auf dem Kommandosessel Platz genommen hatte. Als sie saß, sprach sie weiter: "Prüfen Sie dann noch einmal das Verschwinden von Ensign Lictor und bereiten Sie alle Informationen für den Bericht an Commodore Ginsburg auf." Es kam ihr merkwürdig vor, auf dieser Ebene mit ihrem Mann zu sprechen. Hier an Bord der Pandora war der dienstliche Kontakt plötzlich um so vieles höher als früher an Bord der Liray.
    Kurz darauf war das gelbliche Licht erloschen und die Brücke wieder in das typische kühle, leicht bläuliche Licht gehüllt. Hannah Blick glitt zum Hauptschirm. Es würde noch gut zehn Minuten dauern, bis sie Starbase 234 erreicht hatten. Die junge Frau war sich sicher, dass diese Zeit genügte, damit sich die Meldung vom TIC überall an Bord rumsprach. Wenn sie angedockten, wüsste vermutlich jeder an Bord, dass Romulus von einer Supernova zerstört wurden war. Ob die Medien schon darüber berichteten?

    Etwa fünfzehn Minuten später hörte Hannah, wie das Schott des Backbord-Turbolifts aufglitt und sie wusste in diesem Moment, dass es Lieutenant Commander Conrad war, der von der Starbase zurückgekehrt war. Sie stand auf und wandte sich in die entsprechende Richtung um. Mit einem knappen "Sir" und einem Nicken dazu, begrüßte sie ihn zurück an Bord. Sie hatte noch einen Vorschlag zum weiteren Vorgehn zu machen, doch vorerst überließ sie dem Vorgesetzten das Wort. Dabei war sie sich sehr sicher, dass sie seine erste, zentrale Frage bereits kannte.
    Cpt. Hannah Noemi Celine von Salis [CV]
    Sternenbasis 234 // Kommandierender Offizier



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  • Deck 01 - HauptBrücke

    JT hatte nachdem sich die Situation geklärt hatte den MR verlassen und war auf die Kommandobrücke zurückgekehrt. Die Türen des TL's öffenten sich und die zusätzlichen Besatzungsmitglieder die nach Beendigung des gelben Alarms kamen ihm entgegen, und ihm viel auf das sowohl KO als auch XO nicht anwesend waren. Im moment schien von Salis das Komando zu führen, solange sie das Schiff nicht rückwärts parken würde müssen schien alles gut zu laufen. Er trat aus dem Lift und aus dem anderen kam soeben Conrad, was seine Befürchtungen total zerstreute.
    LtCmdr John Tesh
    Chef-Ingenieur
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  • Deck 1 – Hauptbrücke

    Nicht überhastet, aber doch eiligen Schrittes betrat der Erste Offizier die Brücke. Dass von Salis im direkt Platz macht kam ihm nicht unbedingt gelegen, denn er hatte ohnehin eigentlich nicht vorgehabt die Brücke zu übernehmen. Stattdessen warf er nur einen raschen Blick durch den Raum und stellte dann seine erste Frage: „Wo ist der Captain?“ Die Schweizerin antwortete ihm, dass sich Tamalane in ihr Büro zurückgezogen hatte und das war nun ein Umstand, der Conrad sehr gelegen kam. Er wollte sich gerade umwenden, da meldete sich Ensign von der Aue vom Steuerpult: „Sir …“, sie wandte sich um und blickt zu den beiden Stabsoffizieren, „Wir erhalten gerade eine Transmission vom Flottenkommando. Admiral Forrest für Commander Tamalane, Sir.“ Conrad nickte schwach. „Leiten sie sie gleich an den Bereitschaftsraum weiter, Ensign. Und geben sie der Kommandantin auch gleich Bescheid, dass ich sie zeitnah zu sprechen wünsche, sofern es ihre Zeit erlaubt.“ „Aye, Sir.“ Von der Aue tat, wie ihr befohlen und besagte Transmission erreichte schon bald ihr Ziel. Ebenso wie Conrads Wunsch nach einer Unterredung.

    Dieser nutzte die Zeit nun und warf einen schnellen Blick auf die taktische Offizierin. „Lassen sie die gesamte Operationsabteilung in Bereitschaft versetzen. In den nächsten Stunden werden uns sicherlich zahlreiche Transmissionen erreichen, welche schnellstmöglich an ihr Ziel gelangen sollen, Commander. Außerdem müssen wir damit rechnen, dass wir schon bald einen Einsatzbefehl bekommen. Das Schiff soll dann auch umgehend startbereit sein. Und währenddessen haben wir ja auch noch ein internes Sicherheitsproblem, nicht wahr? Wie steht es darum?“
    Commodore Harrison Conrad - Kommandierender Offizier der USS Aurora /// Spielerprofil


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  • Deck 01 - Hauptbrücke

    Mit den Worten, "Sir, dass das Schiff zu 100% Einsatzbereit ist zu jeder Zeit garantiere ich." trat der CI an Conrad und von Salis heran. "Ich lasse ab sofort größere unwichtige Wartungen an den Jägern verschieben, falls dies gewünscht wird."
    LtCmdr John Tesh
    Chef-Ingenieur
    U.S.S. Pandora NCC-60582-A
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  • Deck 1 – BR des Captains

    Thalia saß an ihrem Schreibtisch und versuchte nähere Informationen zu der Lage im Romulanischen Reich zu erhalten. Bedauerlicher weise war jedoch nichts weiter bekannt. Das bestätigte auch die Transmission von Adm Forrest. Die ganze Lage war noch völlig unklar, nicht wirklich ab zu sehen was als nächstes geschehen würde. Alles in allem eine Schreckliche Katastrophe und undurchschaubare Situation. Offenbar hatte es fast zeitgleich auch ein Wechsel im Oberkommando gegeben, was für Thalia nach Ärger hinter den Kulissen roch. Aber das sollte nicht ihr Problem sein. Für die Pandora galt jetzt erhöhte Wachsamkeit, und Thalia grauste bei dem Gedanken was alles geschehen konnte.

    Unsichere Zeiten waren angebrochen so das man sich jeden schritt den man machte besser zweimal überlegte. Noch dazu waren da ja die Klingonen und Thalia fiel es sehr schwer zu glauben das diese ihre Chance nicht nutzen würden. Sie hatte da trotz der Rede des Kanzlers erhebliche bedenken. Das ihr der Conn mitteilte das ihr XO sie zu sprechen wünschte ließ Thalia seufzen. Neben der Katastrophalen Situation im Romulanischen Reich würde sich Thalia etwas einfallen lassen müssen wie sie da Khoal schonend bei brachte. Im Moment musste sie sich jedoch dringender um die Bereitschaft der Pandora und den verschwundenen Mr Lictor sorgen. Ob die Sicherheit schon etwas neues hatte? Aber erst mal ihr XO. Sie tippte leicht an ihren Kommunikator.

    ***Tamalane an Commander Conrad... wen sie mich zu sprechen wünschen ich hätte jetzt Zeit.“

    Leicht lehnte sie sich in ihrem Sessel zurück und wartete ab was er von ihr wollte.
  • Deck 1 Hauptbrücke -> Deck 9 Labor -> Deck 4 Cradols Quartier

    Khoal verließ die Brücke nach einer kurzen Absprache mit Thalia und machte sich auf den Weg in die Labore der Wissenschaft. Noch im Turbolift war er bereits dabei sich in Gedanken die nächsten Schritte zurecht zu legen. Seine Leute mussten die Mannschaft und das Schiff auf Folgen der turianischen Strahlung untersuchen und dabei Hand in Hand mit den Medizinern zusammen arbeiten.
    Und dann war da noch der verschwundene Ensign. Es galt zu prüfen ob der Unfall mit der fremden militärischen Sonde sein Verschwinden verursacht haben konnte. Und wenn nicht, vielleicht fanden seine Leute dann Spuren des Vorgangs der einen Mann mitten im Weltall einfach verschwinden ließ.

    Als er aus dem TL getreten war und einige Schritte getan hatte, piepte plötzlich sein Kommunikator.

    P: *** „Pribluda an LWO. Ich würde sie gerne einen Moment sprechen Sir. Unter 4 Augen. ***

    Khoal hielt inne und sah etwas überrascht auf. Er kannte seinen Stellvertreter lange und gut genug um die Anspannung in seiner Stimme zu erkennen. Er überlegte einen Moment bevor er den Kommunikator antippte.

    C: *** „Verstanden Lieutnant. Treffen sie mich in meinem Quartier. ***

    Er hatte ein ungutes Gefühl bei der Sache und hielt sein Quartier für den ruhigeren Ort als sein Büro. Also machte er auf dem Absatz wieder kehrt und betrat den Turbolift erneut. Einige Momente später trat er aus der Kabine und ging den Korridor hinunter zu seinem Quartier. Als er den Wohn und Arbeitsraum betrat, öffnete Tango müde ein Auge und wedelte träge mit dem Schwanz bevor er unter dem Tisch hervor kroch, sich streckte und zu seinem Herren trottete.

    Als der Türsummer piepte rief er eine knappe Aufforderung Einzutreten. Als er das Gesicht des eintretenden Russen sah wusste er sofort dass etwas sehr ernstes passiert sein musste. Augenblicklich alarmiert richtete er sich auf.

    C: „Was ist passiert Ivan Sergejewitsch?“

    Der baumhohe Russe trat vor und hielt ihm ein Pad hin. Seine Stimme war leise und klang angespannt.

    P: „Es ist noch nicht über die offiziellen Kanäle gekommen, aber FNN, FOX und IBC berichten bereits darüber.“

    Khoal nahm das Pad ohne den Blick vom Gesicht des anderen abzuwenden und hielt einen Moment inne bevor er zu lesen begann.
    Er überflog die ersten Zeilen bevor er sich konzentrierte. Die Farbe wich ihm aus dem Gesicht und die Augen wurden größer und spiegelten Fassungslosigkeit wieder.

    Er hatte sich nie als Vulkanier oder als Halbblut empfunden. Und noch viel weniger hatte er sich als ein ganz normales Mitglied der Föderation empfunden. Ihm war immer klar gewesen dass er etwas Besonderes war, eine Ausnahmeerscheinung. Er hatte nicht einen Moment in seinem Leben daran gezweifelt was er war und was er immer sein würde: Ein Romulaner.
    Für ihn hatte immer zweifelsfrei festgestanden dass er den Romulus eines Tages sehen würde, dass er eines Tages seine Heimat aufsuchen und den Kreis vollenden würde um sich endlich vollständig zu fühlen.
    Sein Vater war auf dem Romulus aufgewachsen. Als das Regime ihn gezwungen hatte seine Heimat zu verlassen hatte er eine Frau und 5 Kinder zurückgelassen, die mittlerweile ebenfalls Kinder haben würden.
    Und jetzt war von alle dem nichts mehr über. Khoals Heimat, seine Familie, seine Brüdern und Schwestern, sein Volk, seine Rasse, der fehlende Teil seines Lebens, seine Vergangenheit und seine Zukunft waren mit einem Schlag vernichtet worden und hatten sie ihn als Staub der Geschichte irgendwo im All gestrandet zurück gelassen.

    Mit einem markerschütternden Schrei brach er zusammen, während ihm der Freund in den Arm fiel. Tango saß daneben und winselte leise.
    Jeder Autor sollte selbstsüchtig sein und sagen: "So sehe ich das" und leise sollte er hinzufügen: "Hau ab! Wenn du deins willst, mach's doch selber!" - Gene Roddenberry 1988
  • Brücke [Deck 01]

    Schweigend hatte Hannah die Szene zwischen dem Erste Offizier und von der Aue beobachtet, bis Herr Conrad sich ihr zuwandte. Die kleine Unterbrechung durch den Chefingenieur quittierte Hannah bloß mit einem knappen, ernsten Seitenblick. Dann richtete sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf ihren Vorgesetzten. "... Und währenddessen haben wir ja auch noch ein internes Sicherheitsproblem, nicht wahr? Wie steht es darum?“, wollte Herr Conrad schließlich wissen. "Ob es ein internes Sicherheitsproblem ist, steht noch nicht fest, Sir. Bislang ist nur bekannt, dass Ensign Lictor nicht mehr an Bord ist. Weitere Details werden wohl gleich folgen." Sie vermied einen Blick zu Ben. Ihr Mann würde sich zu Wort melden, sobald er etwas zu sagen hatte. "Ich würde vorschlagen, dass wir ein paar Mitarbeiter der Sicherheitsabteilung damit beauftragen kurz mit allen Crewmitgliedern zu sprechen. So können wir festhalten, was die Crew während der vergangenen zwei Stunden erle... geträumt hat und eventuelle Auffälligkeiten identifizieren. Vielleicht finden wir so auch einen Hinweis auf die Ereignisse rund um Herrn Lictor." Ihr letzten Wort war quasi im Kommruf der Kommandantin an ihren Stellvertreter untergegangen. Sie hatte nun Zeit für ihn. Erst nachdem die Stimme der Captain verklungen war, sprach Hannah weiter: "Ich kann mich außerdem gleich darum kümmern, dass die neuen Crewmitglieder möglichst schnell an Bord kommen, damit wir vollständig einsatzbereit sind", bot sie ihm an.
    Cpt. Hannah Noemi Celine von Salis [CV]
    Sternenbasis 234 // Kommandierender Offizier



    The body thrives when the heart has a mission.

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