Missionsbordleben X - Borderline

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  • Sternenbasis 23

    "Ich habe nichts weiter zu sagen, Ma'am. Wir sehen uns dann, wenn ich wieder an Bord bin." Talon ließ die Verbindung trennen und lehnte sich mit einem schweren Seufzer zurück.
    Aus einer Ecke trat Haley an ihn heran und gab ihm einen Kuss auf die Stirn.
    "Dich trifft keine Schuld, Liebling." Sie legte ihm zwei kleine Bündel in die Arme, die Talon mit allergrößter Sorgfalt entgegennahm, um sich selbst ein bisschen setzen zu können. Talon sah seine Kinder an und musste unweigerlich lächeln. Die kleine Jessica gähnte groß und weit und öffnete leicht die Augen. Auch wenn sie nur wenige Wochen alt war, so meinte er doch, dass sie ihren Daddy erkennen würde. Auch NJ öfnnete die Augen und sah seinen Vater an. Talon fing langsam an von einer Seite auf die andere zu wiegen und leise in einem angenehmen Bariton zu singen:

    "I looked 'cross the Jordan and what did I see / Comin' for to carry me Home / A whole Band of Angels comin' after me / Comin' for to carry me Home / Swing low Sweet Chariot / Comin' for to carry me Home / Swing low Sweet Chariot / Comin' for to carry me Home /..."

    Talon sang bis die Zwillinge wieder eingeschlafen waren und verstummte dann allmählich. Erst jetzt bemerkte er, dass Haley ihn mit einem sanften Lächeln beobachtete.
    "Ich liebe dich", sagte sie nur und wandte sich um, um sich ebenfalls Schlafen zu legen.
    No one is useless in this world who lightens the burdens of another.
    (Charles Dickens, 1865)


    Talon Varn, Sicherheitschef der USS Pandora NCC-60582-A
  • Deck 1 BR des Captains

    Leicht nur nickte Thalia zu seinen Worten ehe er die Verbindung trennte. Lange würde er nicht brauchen, bis er wieder an Bord war. Kurz grübelte Thalia darüber, wie es mit zwei Kindern an Bord wäre. Nein … das würde nicht funktionieren. Die Pandora war ein Kriegsschiff und die nächsten Monate würden … nervenaufreibend werden. Thalia grübelte noch über die derzeitige Lage, als sie den Türsummer hörte.

    „Herein …“

    Ein wenig fragte sie sich, wer da jetzt was von ihr wollte. Die Alphaschicht war bereits beendet und Thalia hoffte, dass sie bald nach Khoal sehen konnte … oder zumindest Trallun dazu bekommen konnte.
  • Deck 1 BR des Captains

    Robert trat ein als die Tür aufging. "Hallo Commander Tamalane. Ich hoffe ich störe Sie nicht?" begrüßte Robert seinen Captain. Tamalane schüttelte leicht den Kopft und gab ihm ein Zeichen sich zu setzen. Er nahm ihr gegenüber Platz. "Endlich finde ich Zeit, mich bei Ihnen vorzustellen Ma'am. Allen anderen anwesenden Führungsoffizieren konnte ich mich bereits vorstellen. Ich bin Ensign Sullivan, der neue Chef der Medizinischen Abteilung an Bord der Pandora.". Cmdr Tamalane erwiderte die Begrüßung.
    Commodore Robert Sullivan
    Geschwaderkommandant
    Task-Force Turia

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Robert Sullivan ()

  • Deck 1 - BR des Captains

    Nachdem der Ensign den Raum betreten hatte bedeutete Thalia ihm sich zu setzen. Kaum war er dieser Aufforderung nachgekommen, als er ihr auch schon erläuterte, warum er hierher gekommen war. Kurz nur schoss Thalia der Gedanke durch den Kopf, dass dies die Betaschicht war und dass sie eigentlich schon frei hatte. Aber er hatte recht. Vorher hatte es keine Möglichkeit gegeben, weshalb sie nur leicht lächelte.

    „Willkommen auf der Pandora, Ensign Sullivan. Ich hoffe, sie hatten einen ruhigen Flug. Einen ruhigen Einstand … den hatten sie ja bedauerlicherweise nicht. Aber keine Sorge … es ist nicht immer so viel los auf der Krankenstation.“

    Müde rieb sich Thalia die Stirn. Durch das, was sie von Khoal empfing, bekam sie immer wieder Kopfschmerzen. Was ihre Konzentrationsfähigkeit schon angriff. Aber andererseits war dies nicht verwunderlich. Sie waren verlobt und da spürte sie natürlich, wenn es ihm schlecht ging. Nur wie sie ihm helfen sollte, wusste sie nicht wirklich, kam sie doch einfach nicht an ihn ran.

    "Bei der Gelegenheit ist es ganz gut, dass sie da sind … ich glaube, ich kann gleich ihre Hilfe gebrauchen. Seit einigen Tagen fällt mir bereits auf, dass Commander Cradol … sehr schlecht aussieht. Vielleicht könnten sie nach ihm sehen? Ohne ihn gleich auf die KS zu zitieren?"

    Das war noch recht höflich formuliert, zumindest fand Thalia das. Da sie aber im Moment so gar nicht an ihn ran kam … blieb ihr auch einfach nichts als zu versuchen, ob ein relativ Fremder bessere Karten hatte. Sie war zu nahe dran, um ihm wirksam helfen zu können.
  • Deck 1 BR des Captains

    "Vielen Dank Cmdr Tamalane. Ja da haben sie natürlich Recht, es hat einige Verletzte beim Zwischenfall auf Deck 8 gegeben. Insgesamt haben 30 Crewmitglieder eine leichte Kohlenstoffdioxid-Vergiftung erlitten." berichtete Robert dem Captain "Allen geht es soweit gut. Die meisten Betroffenen wurden bereits wieder aus der KS entlassen. Nur vier Crewmitglieder sind noch auf der KS zur Beobachtung. Aber sie sollten auch bald entlassen werden."
    Den Namen Cmdr Cradol hatte er schon gehört. "Cmdr Cradol – ist dies nicht der leitende Wissenschaftliche Offizier der Pandora? Natürlich werde ich ihn mir ansehen, Ma'am. Was fehlt ihm denn?" fragte Robert sehr interessiert bei der medizinisch unzureichenden Erklärung des Captains.
    Commodore Robert Sullivan
    Geschwaderkommandant
    Task-Force Turia

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Robert Sullivan ()

  • Deck 01 - Hauptbrücke

    Tosks Worte kammen gerade über seine Lippen, als der XO auch schon den Kopf schüttelte. Er habe jetzt keinen Dienst und er soll zu der/dem Nirdaya gehen. Erst war Tosk verdutzt, doch dann erkannte er, warum Cmdr Conrad zwei Pronomen verwendete. Nachdem er sich zurück gemeldet hatte, kehrte er der Brücke den Rücken zu, um sich an seine gewohnte Arbeit zu machen.
    Prof. Dr. Tosk Trallun, Psychologe
    Professur an der Havard University

    "In dem Moment, in dem jemand Wert und Sinn seines Lebens anzweifelt, ist er krank."
  • Deck 1 BR des Captains

    Nachdenklich hörte Thalia Ensign Sullivan zu. Sicher, sie hatte die Berichte bereits gelesen und wusste daher das die letzten verletzten bald die KS verlassen würden. Alles in Allem waren sie gut davon gekommen. Zumindest hätte es deutlich schlimmer kommen können. Trotzdem ärgerte es Thalia das der Kerl entkommen war. Jeder verletzte war einer zu viel, in ihren Augen. Als er fragte was Khoal fehlte zögerte Thalia kurz.

    „Ja ich spreche von Commander Cradol. Sie wissen sicher was im Romulanischen Reich geschehen ist? Nun er ist zum Teil Romulanischer Abstammung ... daher trifft ihn diese Katastrophe wohl ganz besonders.“

    Sie hatte immer geglaubt das sie seine Familie und seine Zukunft war. Das es ihn so ... hart traf, das sie nicht mehr an ihn heran kam,damit hatte sie nicht wirklich gerechnete. Sie hatte immer geglaubt das sie ihn erreichen konnte egal in welcher Lage er sich befand. Das sie seinem Kummer hilflos gegenüber stand traf sie da.
  • Deck 11 - Büro des CI'S

    "Commander die Wiederherstellung des Hauptrechners ist soeben abgeschlossen worden." meldete die Schichtleiterin der Alphaschicht wenig später ihrem vorgesetzten in diesem Büro.
    "Wie sieht es mit einem Testlauf aus?"
    "Schon erledigt, sir."
    "Hervorragende Arbeit Lt."
    "Sir, da wäre noch etwas."
    "Ja?"
    "Wir haben zur zeit einen Mann weniger, wann kann man mit dem ersetzen dieser Arbeitskraft rechnen?"
    "Da bin ich ebenfalls etwas überfragt, die Anfrage ist bereits raus. Sobald uns die Personalbüro jemanden als Ersatz für Lictor schickt oder schicken wird sage ich es ihnen."
    "Danke, sir."
    "Falls das alles war, wegtreten."
    "Aye, bis heute Abend im Casino."
    Mit diesen Worten verlies Lt. Fink das Büro des CI's.
    Tesh drückte den Komm-Knopf ***"Tesh an Brücke. Hauptcomputerkern wieder einsatzbereit."
    LtCmdr John Tesh
    Chef-Ingenieur
    U.S.S. Pandora NCC-60582-A
    " We will not lie, steal or cheat,
    nor tolerate among us anyone who does."
  • Deck 1 BR des Captains --> Deck 4

    "Ich verstehe Ma'am. Ich werde sehen, wie ich Ihm helfen kann. Sie klingen sehr besorgt, besser ich mache mich gleich auf den Weg zu Cmdr Cradol." sagte Robert. "Gut…tun Sie das bitte. Ich werde Sie auf Deck 4 zu Cradols Quartier begleiten.". Beide standen auf und verließen den BR und gingen zum nächsten TL. Robert fand es seltsam, dass Sie ihn begleiten wollte, fragte aber nicht nach dem Warum.

    Tamalane rieb sich auch im TL kurz die Stirn. "Haben Sie Kopfschmerzen Ma'am?" fragte Robert seinen Captain im TL. Auf Deck 4 machten Sie einen kurzen Stopp bei der KS wo Robert seine medizinische Ausrüstung aufnahm, bevor es weiter zu Cradols Quartier ging.

    Bei Cradols Quartier angekommen, glaubte Robert, Tamalane würde für einen kurzen Moment besorgt drein schauen. Er betätigte den Türsummer und wartete ab…
    Commodore Robert Sullivan
    Geschwaderkommandant
    Task-Force Turia
  • Deck 4, Unterkunft Cmdr. Khoal i Cradol tr’Rateg [LWO]

    „Hätt ich des Himmels bestickte Kleider,
    Durchwirkt mit goldnem und silbernem Licht,
    Die blauen, matten und dunklen Kleider,
    Der Nacht, des Tages und des halben Lichts,
    Ich legte sie zu deinen Füßen aus:
    Doch ich bin arm, hab nur meine Träume,
    Die legte ich zu deinen Füßen aus,
    Tritt sanft, du trittst auf meine Träume.“


    Seit Tagen ließ Khoal das Gedicht von William Butler Yeates in seinem Kopf hin und herkreisen und von einer Seite zur anderen über seine wunde Seele schwappen um sie mit den Worten zu benetzen und die Todesschrei von 22 Milliarden seines Volkes zum schweigen zu bringen.

    Er hockte hinter dem riesigen Schreibtisch in seinem Wohn und Arbeitsraum, unrasiert, ungeduscht und in allgemein kaum vorzeigbarem Zustand und starrte Yeates Portrait an, welches zwischen Präsident John F. Kennedy und dem großen Vorsitzenden Sshekk Leong hing. Die Kaffeetasse welche er seit Stunden in der fest geschlossenen Faust hielt war längst kalt geworden und auf der schwarzen Flüssigkeit schillerte bereits ein öliger Film.
    Das Summen der Tür überhörte er einfach, minutenlang, bis sich Tangos Gebell in sein Bewusstsein bahnte. Irritiert sah er den großen schwarzen Hund an, der die Tür ankläffte. Dann erst bemerkte er den Türsummer.

    „Reinkommen!“
    Jeder Autor sollte selbstsüchtig sein und sagen: "So sehe ich das" und leise sollte er hinzufügen: "Hau ab! Wenn du deins willst, mach's doch selber!" - Gene Roddenberry 1988
  • Krankenstation [Deck 04]

    Hannah entgegnete dem Arzt mit einem dankbaren Lächeln und ging dann zu Ben hinüber. Ihr Mann hatte sie scheinbar bereits gehört, stützte sich auf seine Unterarme auf und sah ihr entgegen. Auf seinem Gesicht zeichneten sich Erleichterung und Ungedult ab - in einer Mischung, wie sie nur jemand zeigen konnte, der es kaum erwarten konnte die Krankenstation wieder zu verlassen. Dieser Gesichtsausdruck rief ein wenig Erheiterung bei Hannah hervor. Sie kannte Viele, die ähnlich ungeduldig mit derartigen Situationen umgingen. Eine Eigenschaft, die Hannah aus ganz persönlichen Erlebnisen nicht teilte - nicht mehr.
    "Hallo mein Schatz", sagte Hannah mit sanfter Stimme und schenkte ihm ein Lächeln, das er sachte erwiderte. "Wie geht es dir?" Ihr Blick ruhte auf ihm, besorgt und prüfend, und sie strich ihm zart durch sein dunkles, verwuscheltes Haar. Ben lächelte erneut. "Es ist schon wieder alles in Ordnung", meinte er besänftigend. Seine Stimme hatte dennoch einen leicht rauen Klang. Eine Folge der Kohendioxidvergiftung? Sie beugte sich zu ihm nach unten und legte ihm einen Kuss auf die Lippen. "Ich bin froh, dass es durch gut geht", gestand sie ihm mit leiser Stimme, so dass nur er es hören konnte. Für einige Augenblicke herrschte vertrautes Schweigen zwischen ihnen.
    Schließlich löste Hannah ihren Blick. Sie hob den Kopf an und sah zu den anderen drei Biobetten hinüber, die noch belegt waren. Zwei waren Bens Kollgen aus der Sicherheitsabteilung, der dritte vermutlich ein Shuttletechniker. "Ich mache schnell meinen Papierkram...." Bei den Worten sah sie wieder zu Ben, "... dann habe ich den Rest des Tages Zeit für dich", fügte sie lächelnd und erklärend zugleich hinzu. Ben seufzte leicht, nickte schließlich. "Okay... ich warte dann mal so lange hier." Ein spielerisches Lächeln huschte über sein Gesicht und ließ seinen Oberkörper wieder zur Gänze auf die Liegefläche sinken. Hannah strich ihm noch einmal über seine Wange. Obwohl sie die mediznische Entscheidung der Ärzte akzeptierte, konnte sie die Ungeduld ihres Mannes verstehen. Es war schlimm Zeit auf der Krankenstation "absitzen" zu müssen, wenn man sich nach der vertrauten, ruhigen Atmosphäre seines Quartiers sehnte.
    Cpt. Hannah Noemi Celine von Salis [CV]
    Sternenbasis 234 // Kommandierender Offizier



    The body thrives when the heart has a mission.
  • Deck 4 - Quartier von Cmdr. Cradol

    Tamalane war die Anspannung anzusehen, als Robert zum 6 Mal den Türsummer drückte – dann endlich ging die Tür zu Cradols Quartier auf. "Oh, wen haben wir denn hier… wer bist du denn mein kleiner?" fragte er dem schwarzen, bellenden Hund der direkt hinter der Tür wartete. Er ging unbeirrt einen Schritt ins Quartier und vor dem Hund in die Hocke. Dieser wich bei seinem eindringen erst etwas zurück, bevor er neugierig angelaufen kam und ihn beschnupperte und im Gegenzug von Robert gekrault wurde. Aus den Augenwinkeln sah Robert eine Gestalt am Tisch links von sich sitzen, Cmdr. Cradol wahrscheinlich. Nun ließ der Hund von ihm ab und lief aufgeregt und schwanzwedelnd zwischen Robert und dem Tisch hin und her, ganz so als würde er spüren, dass es Cradol nicht gut ging.

    Seine erste Vermutung bestätigte sich. Es war Cradol der dort am Tisch saß. Für einen Moment war er über die ungepflegte Erscheinung des Cmdrs erschreckt. Das Gefühl währte allerdings sehr nicht lange, es wurde schnell verdrängt von der Sorge um Cmdr Cradols Gesundheit. Auch ohne medizinische Untersuchung konnte er erkennen, dass es dem Cmdr nicht gut ging. Er wirkte körperlich erschöpft und teilnahmslos auf Robert. Cradol starrte ihn seit seinem Eintreten in das Quartier an. "Cmdr Cradol? Ich bin Ensign Sullivan. Man macht sich Sorgen um Sie. Wie geht es ihnen?" fragte Robert während er langsam auf Cradol zuging.
    Commodore Robert Sullivan
    Geschwaderkommandant
    Task-Force Turia
  • Deck 4, Unterkunft Cmdr. Khoal i Cradol tr’Rateg [LWO]

    Der „Kleine“ richtete sich beim eintreten des Fähnrichs aufgeregt auf die Hinterläufe auf und legte dem Mann die Vorderpfoten auf die Schultern, bevor er wieder in den Raum zurücksprang. Aufgeregt lief er zwischen den Männern hin und her und schien gar nicht ein noch aus zu wissen vor lauter Friedfertigkeit.

    “Ein schöner Wachhund bist du“ dachte Khoal und richtete seine stark geröteten Augen teilnahmslos auf den Mann. Für einen Moment sah er Thalia hinter der sich schließenden Tür des Quartiers stehen. Also hatte sie sich Hilfe gesucht. Allerdings hatte er eher erwartet, dass sie ihm den COU auf den Hals hetzen würde.

    Regungslos hörte er sich die Vorstellung des Mannes an, die das Eindringen in seine Welt aus Trauer und Schmerz nur halbherzig zu begründen schien. Er war also Ensign Sullivan. Und weiter?

    „Sie sind also Ensign Sullivan. Das macht sie sicherlich zu einer bemerkenswerten Persönlichkeit. Allerdings kann ich nicht erkennen warum sie mir helfen können sollten oder warum ich überhaupt ein gesteigertes Interesse an ihrer Zuwendung haben sollte. Offen gestanden würde Ruhe meinem Befinden deutlich besser tun.“
    Jeder Autor sollte selbstsüchtig sein und sagen: "So sehe ich das" und leise sollte er hinzufügen: "Hau ab! Wenn du deins willst, mach's doch selber!" - Gene Roddenberry 1988
  • Deck 04 - Büro des Counselor --> Deck 06 - Quatier von Trallun


    Ensign Tosk Trallun


    Tosk saß an seinem Schreibtisch und schielte geistesabwesend zu Gerlando, der ihm gegenüber saß. Dieser redete jetzt schon seit einer Viertelstunde auf ihn ein und Tosks Kopf brummte wieder, als hätten sich tausende Bienen darin versammelt. Er versuchte kurz zuzuhören und schaffte es sogar ein paar Worte seines Stellvertreters aufzuschnappen: "... war einfach. Was Crewman Murad angeht, er war relativ unproblematisch in einem Gespräch. Außerdem ist ..." Tosk schaltete wieder ab und schrie schon fast: "John!" Gerlando verstummte schlagartig. "Bitte. Hör auf. Ich habe kaum ein Wort von dem, was du mir in den letzten 17 Minuten erzählt hast verstanden. Vielleicht hatte der Doc doch Recht und ich muss mich noch etwas ausruhen", gab Tosk zu. Gerlando nickte: "Am Besten gehst du einfach in dein Quartier und schläfst mal mehr als fünf Stunden. Ich übernehme schon." Tosk sah zu seinem Freund. "Danke dir." Mit diesen Worten stand er auf und verließ sein Büro. Gerlando blieb allein zurück und setzte sich bereitwillig hinter Tosks Schreibtísch, weil er genauso gut von dort arbeiten konnte. Das war Tosk ziemlich egal.

    Im TL angekommen sagte er: "Deck 06." Und fuhr nachdenklich weiter. Bei seinem Quartier angekommen, schmiss er sich in voller Uniform auf sein Bett und schlief ein.

    Dr. John Frances Gerlando

    Nachdem der Counselor das Büro verlassen hatte, setzte sich John an dessen Schreibtisch und drückte auf seinen Kommunikator: "Gerlando an Brücke. Counselor Trallun meldet sich vorerst nochmal krank." Er tippte etwas auf Tosks Computer rum und bat seine Gesprächtermine über Funk ins Büro des Counselor und nicht in sein eigenes.
    Prof. Dr. Tosk Trallun, Psychologe
    Professur an der Havard University

    "In dem Moment, in dem jemand Wert und Sinn seines Lebens anzweifelt, ist er krank."

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tosk Trallun ()

  • Deck 4 - Quartier von Cmdr. Cradol

    "Da haben sie Recht Cmdr. Unter anderen Umständen würde ich mich freuen sie kennen zu lernen. Ich bin der neue Chefarzt der Pandora. Und als solcher obliegt mir die Gesundheit aller Crewmitglieder. Im Moment habe ich daher ein gesteigertes Interesse an ihrer Gesundheit. Ich würde sie gerne medizinisch untersuchen, Sir." Cradol starrte Robert einfach nur weiter an. Da er offensichtlich nichts entgegnen wollte, sprach Robert weiter. "Ich lasse ihnen die Wahl, Cmdr. Wir können die Untersuchung auf einem Biobett der KS durchführen oder hier in ihrem Quartier. Dazu würde ich sie allerdings bitten, sich auf ihr Bett zu legen."

    Robert glaubte zu merken, wie sich die Faust des Cmdrs für einen Moment stärker um die Kaffeetasse schloss. Der große, namenlose schwarze Hund hatte sich inzwischen neben den Tisch hingehockt und beobachtete die beiden aufmerksam.
    Commodore Robert Sullivan
    Geschwaderkommandant
    Task-Force Turia
  • Deck 11 - Büro des CI -> Deck 1 Brücke

    Da seine Meldung nicht bestätigt wurde, was bei solch wichtigen Dingen eigentlich der Fall sein sollte, stand der CI der Pandora hinter seinem Schreibtisch auf und nahm ein Bild aus vergangenen Tagen aus dem Regal. Er vermisste die Personen allesamt, die er hier gerahmt in seinem Büro stehen hatte. Doch diese drei besonders. Er wusste, dass Nel Bato, wo sich diese drei Personen aufhielten, weit genug von den Gefahren dieses Quadranten befand, was ihn etwas beruhigte. Er stellte das Bild wieder neben eine Aufnahme, auf der fast 50 Personen zu sehen waren, 42 von ihnen waren nicht mehr am Leben. Er ging zur Tür.

    Die Türe des TL ging auf und er betrat die Brücke. Hier war nicht viel zu tun, man wartete.

    "Sir, ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Welche wollen sie zuerst?"
    LtCmdr John Tesh
    Chef-Ingenieur
    U.S.S. Pandora NCC-60582-A
    " We will not lie, steal or cheat,
    nor tolerate among us anyone who does."
  • Deck 06 - Quartier von Trallun

    Aus Tosks Schlafpause wurde natürlich nichts. Wie konnte es auch anders sein. Er musste die ganze Zeit an die Katastrophe bei Romulus denken und nun auch wieder an Cradol. Er dachte, dass die Zeit reif war, um ihm einen Besuch abzustatten. Er sprang auf und strich seine Uniform vor dem Spiegel glatt. Dann verließ er das Quartier und ging in den Turbolift. "Deck 04."
    Auf Deck 4 ging er zum Quartier von Cradol. Doch dort wartete eine Überraschung auf ihn. Tamlane stand vor dem Quartier und starrte die Tür an. Sie schien ihn erst nicht zu bemerken und er stellte sich direkt neben sie und starrte ebenfalls die Tür an. Sie drehte leicht überrascht den Kopf, doch Tosk reagierte nicht und starrte auf die Tür. Nach einer Zeit sagte er schließlich: "Und Captain? Was tun Sie hier?"
    Prof. Dr. Tosk Trallun, Psychologe
    Professur an der Havard University

    "In dem Moment, in dem jemand Wert und Sinn seines Lebens anzweifelt, ist er krank."
  • Deck 4 – Quartier Khoal Cradol

    Ja. Thalia sah, dass Khoal sie musterte, als die Tür aufging ... und sie spürte auch, dass es ihm nicht wirklich Recht war, was sie getan hatte. Nur konnte sie es sich nicht leisten, auf ihren LWO zu verzichten. Gut ... es war wohl auch zum weit größeren Teil, dass sie sich einfach Sorgen um ihn machte. Dass sie nicht den Counselor um Hilfe gebeten hatte lag wohl eher daran, dass sie wusste wie sauer er so schon war und sich auch nicht sicher war, ob es wirklich nötig war. Jeder trauerte einmal ... aber nicht jeder benötigte einen Counselor. Mit dem Counselor ... wäre er vermutlich noch saurer auf sie geworden. Vielleicht nicht ganz logisch, aber Khoal war ihr Verlobter und sie wollte daher nicht wirklich, dass er sauer auf sie wurde.

    Sollte ein Counselor nötig werden würde der LMO dies vorschlagen ... und im Zweifelsfall war Khoal dann auf diesen sauer ... und nicht auf Thalia. Auch konnte er sicher besser beurteilen, ob das wirklich nötig war, oder ob Thalia sich einfach zu viele Sorgen machte. Wenn sie so darüber nachdachte, kein fairer Zug. Aber jedes Lebewesen war wohl irgendwo ein Stück weit egoistisch, so auch Thalia. Vermutlich war sie deshalb mitgekommen, damit er Ensign Sullivan nicht anfauchte. Sie war gerade am überlegen, ob sie nicht doch besser rein ging ... oder sich zurückzog, als sie hörte, dass sie angesprochen wurde.

    „Äh ... Ensign Sullivan ist bei Commander Cradol drin ... und da würde ich wohl stören ...“

    Das war vielleicht keine so besonders intelligente Erwiderung auf seine Frage, aber es musste schon komisch aussehen, wie sie da vor dem Quartier ihres Verlobten stand und sich doch nicht rein traute. Warum er bei ihm drin war ..., das unterschlug sie fürs Erste. Aber was sollte sie dazu auch groß sagen? Entweder war sie überbesorgt und hatte umsonst den LMO gebeten nach Khoal zu sehen. Fast hoffte sie, dass es so wäre, das wäre doch die einfachste und sauberste Lösung in ihren Augen.
  • Deck 04 - Vor Cradols Quartier

    Tosk starrte weiter nachdenklich die Tür an. "Hmmm. Meinen Sie? Ich könnte mir lebhaft vorstellen, wie der Commander unseren LMO anschreit und ihm sein ganzes Selbstvertrauen nimmt ..." Tosk zögerte kurz. Das klang schon sehr hart, wie er über den LWO vor Tamalane sprach, aber die KO schien das schon bewusst zu sein. "... aber ich denke nicht, dass er ihm körperlichen Schaden zufügt", meinte Tosk schließlich mit einem leichten Grinsen und drehte sich nun zu Tamalane und sah sie direkt an. "Meinen Sie nicht, dass es ihm nicht noch mehr sauer macht, wenn das ganze Schiff sein Quartier stürmt. Es ist bestimmt nicht leicht für ihn, aber er wird sich irgendwann damit abfinden können. Lassen Sie Ensign Sullivan erst einmal gewähren", sagte er mitfühlend.
    Prof. Dr. Tosk Trallun, Psychologe
    Professur an der Havard University

    "In dem Moment, in dem jemand Wert und Sinn seines Lebens anzweifelt, ist er krank."
  • Deck 4 - Quartier Khoal Cradol

    Verlegen errötete Thalia leicht. Sicher hatte der Counselor Recht. Nur wollte sie einfach nicht gehen. Auch ... konnte man ja kaum davon sprechen, dass sie Massen bei ihm antreten ließ. Sie war ja draußen geblieben ... auch wenn sie nicht wusste, ob das richtig war. Besonders als Mr. Trallun ihre Besorgnis ansprach. Was, wenn er wirklich ... aber nein, das würde er nicht tun ... bestimmt nicht.

    „Dafür ist es zu still ... im Moment schreit er nicht, das weiß ich. Außerdem ich bin nicht irgendwer. Aber sicher haben sie Recht und es ist besser, wenn ich die Zwei allein lasse.“

    Auch wenn sie sich alles andere als sicher war, ob es eine gute Idee war, die Zwei allein zu lassen, trat sie von der Tür zurück. Lächelnd wandte sie ihre Aufmerksamkeit dem Counselor zu. Sie machte sich nur Sorgen ... das dürfte sie sicher, oder? Zögernd sah sie kurz erneut zu Tür, ehe sie sich straffte und sich dazu entschloss den Rat des Counselors anzunehmen.

    „Vielleicht haben sie Recht ... darf ich fragen, was sie hierher verschlagen hat Mr. Trallun? Was halten sie von einem kleinen Getränk zur Entspannung?“

    Wobei sie offen ließ, worauf sich das „Sie haben Recht“ bezog. Sie hoffte doch sehr, dass es dem LMO gelang, Khoal aus seinem Loch zu ziehen. Wenn er wenigstens darüber reden würde. Aber vielleicht konnte sie sich ein wenig ablenken. Sie wollte jetzt wohl einfach nicht alleine sein. Auch wenn sie es eigentlich gar nicht war, die hier ein Problem hatte.
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