GRS 2010 - Romulanisches Sternenimperium: Die Schlacht um Ticinus I (Epilog)

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Willkommen im Forum des TrekZone Network Star Trek Rollenspiels.
Neu hier? Neben dem Forum findest du viele weitere Informationen in unserem Hauptcomputer-Wiki. Wenn du mitspielen möchtest, melde dich bitte über das Anmeldeformular an. Wir freuen uns auf dich!

  • GRS 2010 - Romulanisches Sternenimperium: Die Schlacht um Ticinus I (Epilog)

    Logschrift Sonderrollenspiel 04.10.2010.txt

    Zeit der Handlung: Donnerstag, der 2. Juli 2387 - Sternzeit: 64500,37
    Ort der Handlung: Ticinus-System
    Protagonisten: Kanzler Q'naH, General Qu'Thaj


    Trümmer und Staub knirschten unter den Stiefeln von Kanzler Q'naH und General Qu'Thaj, als sie gemeinsam über das ausgedehnte Areal des Flottenstützpunktes liefen. Sie wurden umgebenden von gelandeten Raumschiffen, den noch rauchenden Ruinen der Verteidigungsanlagen und feiernden klingonischen Kriegern, die den Sieg über die romulanischen Einheiten mit Fässern voller Blutwein und gröhlendem Gesang glorifizierten. Auch der Kanzler und sein Begleiter hielten je einen Becher des roten Getränks in der Hand, schon weit über die Hälfte geleert, doch war ihre Stimmung nicht ganz so ausgelassen. Ihre Gedanken weilten bereits beim nächsten Schritt in diesem Krieg, in dem die Schlacht um Ticinus I nur ein Kapitel unter vielen war, wenn auch ein Bedeutendes. Mit der Eroberung des Stützpunktes hatten sie eine Ausgangsbasis für weitere Operationen tief in romulanischem Raum gewonnen. Es war die Gunst des Schicksals gewesen, dass die Romulaner nicht ausreichend Verstärkungen hatten erhalten können, die notwendig gewesen wären, um die klingonischen Streitkräfte abzuwehren - trotzdem den Romulanern diese Kapazität durchaus zur Verfügung gestanden hätte.
    Kanzler Q'naH hob seinen Becher und prostete einer Gruppe stolzer Krieger im Vorbeigehen zu, die auf den Resten einer Barrikade saßen, hinter der bis vor wenigen Stunden noch Remaner gewartet, gekämpft und ihr Leben verloren hatten. Beinahe keine Überlebenden hatten seine Krieger hinterlassen, als sie von der Leine gelassen über die Mannschaft des Stützpunktes hergefallen waren. Die wichtigsten Gefangenen waren zwei romulanische Offiziere niederen Ranges, die aber wenige Informationen besitzen würden, die wirklich von Wert waren.
    Die Krieger hoben ihrerseits ihre Becher und stimmten ein Lob auf den Führer des Hohen Rates an, dem man diesen Sieg zuschrieb, auch wenn General Qu'Thaj das eigentliche Gefecht geführt hatte - was Q'naH wusste und ihm entsprechend seinen Respekt zollte. "Wie lange werden wir brauchen, um diesen Stützpunkt für unsere Zwecke voll einsatzbereit zu haben", erklang die dunkle und stets bedeutungsschwere Stimme des Kanzlers.
    "Das kommt darauf an, was wir damit bezwecken, Kanzler. Wird dieser Hafen nur als Ausgangsbasis für den Krieg genutzt und danach vergessen, dann sehr schnell. Soll er ständig eine wichtige Rolle im Nachschub spielen, wird die vollständige Instandsetzung einige Wochen dauern."
    Q'naH verzog missmutig das Gesicht und blieb stehen. Sein Blick ruhte auf zwei Bird of Preys, die mit aufgerichteten Flügeln unter der roten Sonne standen, von einem Trupp Techniker einer Wartung unterzogen, die ohne besondere Eile zwischen den Landekufen umher liefen. "Ziehen Sie die Bevölkerung des Planeten für die Arbeiten hinzu. Machen Sie ihnen klar, das wir keinen Widerstand dulden - aber töten Sie auch nicht, wo es nicht notwendig ist."
    Der General nickte beiläufig und nahm wieder einen Schluck. "Wie Sie wünschen, Kanzler. Wie lange werden Sie hier bleiben?" Q'naH wandt sich von dem Anblick der beiden Schiffe ab und sah dem General direkt in die Augen. "Ich werde noch heute aufbrechen. Die Nachrichten von unseren ... Alliierten beunruhigen mich. Sie treten allzu nah an unseren Feind heran."
    Qu'Thaj schnaubte wütend aus und spuckte auf den Boden. "Sie sollen sich nur verbünden, wir werden auch die Föderation schlagen, wenn notwendig. Sie haben die Krieger heute gesehen, Kanzler, wer soll sich ihnen in den Weg stellen?"
    "Auch der beste Krieger kann nicht siegen, wenn der Feind keine Grenzen bei seiner Anzahl kennt, General", erwiderte Q'naH und leerte seinen Becher, fuhr sich mit dem Handrücken über den Mund. "Aber vergessen wir dies für die nächsten Stunden, dieser Kampf wird uns noch früh genug erwarten. Jetzt ... sollten wir feiern!"
Seit 2004 imTrekZone Network