Bordleben 8 - keserü felismerések kora

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  • Sternenbasis 492 - Scheinbar

    „Zeit ist eben Latinum, und wie früher schon, so halte ich auch heute nichts von Geschwätz und Geschwafel, wenn man direkt zur Sache kommen kann.“ erwiderte der Bajoraner, bevor sich in seinem Gesicht kurz ein freudloses Grinsen zeigte.
    „Was Deine Qualifikation anbelangt; glaubst Du denn ernsthaft, ich hätte Dich gefragt, wenn Du nicht mehr Ausbildung, Wissen und Können besitzen würdest, als der Rest, welchen ich bekommen würde, wenn ich den normalen Dienstweg einhalten würde? Wenn mir das Ganze nichts bringen würde, dann könnte ich mir dies hier auch sparen. Ich denke, Du wirst da sicher konform mit mir gehen. Ich sehe eine Gelegenheit für meine Crew das Beste herauszuholen, und ich ergreife sie.“ meinte er, und legte eine kurze Pause ein, um sich nach diesem Kellner umzusehen, welchen er vor kurzem an ihren Tisch gewinkt hatte. Er entdeckte ihn, und als ihm klar wurde, dass dieser nicht so schnell ihren Tisch erreichen würde, wandte er sich dann wieder an die menschliche Frau, und winkte leicht mit seiner rechten Hand ab, bevor er weitersprach.
    „Was die Formalitäten Deiner Versetzung anbelangt, das sollte nicht Deine Sorge sein, immerhin kenne ich Mittel und Wege so etwas gegebenenfalls zu beschleunigen, und darüber hinaus schuldet mit Commander Sylas noch einen Gefallen. Natürlich, wenn Du Dich gegenüber den Verwundeten auf dieser Station hier verpflichtet fühlst, dann könnte ich dies durchaus nachvollziehen, aber mein Schiff startet in zwei Monaten, und Krieg oder nicht, bis dahin wird meine medizinische Abteilung wieder vollzählig sein müssen. Also wirst Du diese zwei Monate haben, um über mein Angebot nachdenken zu können.“
    Die letzte Frage der menschlichen Frau ließ die Augenbrauen des Bajoraners in die Höhe wandern. ´
    „Äh..wie meinst Du das, 'jemand wie Du?' Ich kann aktuell nichts erkennen, was eine professionelle Zusammenarbeit zwischen Ärzten ausschließen würde, oder hast Du mir noch etwas zu sagen, von dem ich bisher keine Kenntnis erlangt habe?“
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • Sternenbasis 492 - Scheinbar

    Misstrauisch blickte der Andorianer zu dem Fleisch, und bewegte dann missmutig seine Fühler. Menschliches Essen konnte man nach allen existierenden Maßstäben bestenfalls als ungenießbar bezeichnen, und selbst ein nachwürzen brachte bei derlei schlecht schmeckender Nahrung überhaupt nichts. So schüttelte er nur kurz mit dem Kopf.
    „Nun ja, Sir, ich denke, ich werde mich zurückhalten. Menschliches Essen steht nicht gerade in dem Ruf, dass schmackhafteste des Universums zu sein, und darüber hinaus habe ich auch keinen Hunger.“
    Theron beobachtete ab diesem Moment stumm seine menschlichen Kameraden, wie sie die Nahrung zu sich nahmen, und ließ sich währenddessen das durch den Kopf gehen, was er soeben vernommen hatte. Er konnte es nicht so recht glauben. Da stand man mitten in einem ehrenvollen und glorreichen Kampf, welcher, wenn man ihn verlieren würde, sicher nicht dazu führte, dass man weiterhin unbeschwert Fleisch in sich hineinstopfen könnte, und dann redete man hier am Tisch von Urlaub. Unglaublich. Nicht zum ersten, und ganz sicher auch nicht zum letzten Mal, fragte sich der Andorianer, wie die Menschen mit einer derartigen Einstellung es überhaupt in die Weiten des Alls geschafft hatten, und vor allem, wie sie so lange hatten überleben können.
    Dieses Rätsel würde der Andorianer sicher nicht heute Abend lösen können, und so beließ er es bei einem Schnaufen, und einer verächtlichen Bewegung seiner Fühler, bevor er sich wieder den Menschen zu wand.
    „Urlaub?! Ich hasse Urlaub. Nichts als Faullenzen, und sinnlose Dinge, welche absolut keinen Sinn haben. Urlaub ist etwas für Aenar.“
    Darauf trinke ich… dachte sich Theron, und leerte sein Glas, welches soeben wieder gefüllt worden war, mit einem Schluck.
    Lieutenant Junior Grade Theron
    Taktischer - und Sicherheitsoffizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Throw your soldiers into positions once there is no escape, and they will prefer death to flight .
  • Sternenbasis 492 - Scheinbar

    „Wie gesagt, solange der Krieg andauert, werde ich an Bord der Station bleiben. Was danach passiert, habe ich mir offen gelassen und bei den aktuellen Umständen glaube ich kaum, dass ihr nach Abschluss der Reparaturen allzu weit von der Raumbasis weg sein werdet… Wir werden also mal sehen, was die Zukunft so bringt.“

    Als Reon dann seine letzte Frage stellte, fragte sich Sabine, ob er tatsächlich schon so lange aus dem ärztlichen Berufsalltag raus war, um vergessen zu haben, wie schnell sich Ärzte bedroht sehen konnten, wenn sie mit jemandem konfrontiert wurden, der ihnen zwar verwaltungstechnisch unterstand, ansonsten jedoch in allen Belangen voraus war. Wenn sie sich zurückerinnerte, hatte er irgendwann mal erwähnt, dass er gerade einmal ein Jahr Arzt war, bevor er es aufgegeben hatte… Und da er diese Zeit vermutlich auf einem Raumschiff verbracht hatte, wo praktisch keine Konkurrenz bestand, wunderte es sie im Nachhinein doch nicht, dass er offenbar nicht verstand, worauf sie hinaus wollte. Doch bevor sie weiter ins Detail ging, wäre es vielleicht besser, mehr über die LMO der Troy in Erfahrung zu bringen.

    „Bevor ich dir das erkläre, wäre es besser, du erzählst mir etwas über eure LMO. Wie lange ist sie bereits Ärztin, ist sie Fachärztin und wenn ja, worauf ist sie spezialisiert? Eben alles, was ich brauchen könnte, um einen Eindruck von ihr zu bekommen.“

    Dr. Sabine Keller
    FA Allgemein- und Notfallmedizin
  • Sternenbasis 492 - Scheinbar

    Mihi knabberte an einem Lammfleischspieß herum und es schien ihm sichtlich zu behagen. Sein ganzer Körper war wohlig warm, er fühlte sich geborgen und angenehm schwer. Seine Aussprache war mittlerweile ein wenig undeutlicher geworden und er sprach auch um einiges langsamer, was bei dem Sprachwust, den er normalerweise absonderte, allerdings wahrscheinlich nicht negativ auffiel.
    "Ich weiß nicht, Urlaub hat auch produktive Seiten. Man erledigt die Dinge, zu denen einem der Dienst keine Zeit lässt. Man kann sich mit speziellen Dingen beschäftigen, außerdem ist ein Gehirn, dem viel Abwechslung geboten wird, viel einfallsreicher. Sie sollten darüber mal nachdenken, Mr. Theron." Er schüttelte den Kopf. "Nicht jeder Urlaub dient nur sinnlosen Dingen und dem Faulenzen... Man kann seine Neigungen ausleben... Oder für Nachwuchs sorgen... Oder endlich einmal wieder die heimatlichen Eiswüsten sehen und sich bei seinem Clan in Erinnerung bringen."
  • Sternenbasis 492 - Scheinbar

    „Vielleicht auch noch ihre Körpermaße und Kleidergrößen?“ fragte der Bajoraner amüsiert, und zuckte dann mit seinen Schultern.
    „Wenn Du so an meinem verantwortlichen Arzt interessiert bist, warum fragst Du sie nicht selber? In den nächsten zwei Monaten werden wir erstmal nirgendwohin gehen, und somit hättest Du auch genügend Gelegenheit sie eindrücklich zu ‚beschnuppern’, bevor Du Dich endgültig entscheidest. Ich kann Dir zu meinem Bedauern keinerlei Informationen zu den gewünschten Daten geben, da ich gemeinhin nicht mit Außenstehenden über meine Crew rede, es sei denn, es wird mir befohlen, und so ein Fall scheint mir das hier nicht zu sein. Natürlich könnten wir aber auch schneller vorankommen, wenn Du mir endlich sagst, was es ist, was Dich im Grunde umtreibt, anstatt um den heißen Brei herumzureden. Also, was ist es?“
    Noch bevor die Frau zu einer Antwort ansetzten konnte, erschien der bolianische Kellner endlich am Tisch der Beiden, und der Bajoraner nickte diesem knapp zu, und deutete auf sein Glas, und bestellte sich ein bajoranisches Wasser. Geduldig wartete er dann darauf, dass der weibliche Mensch seine Bestellung aufgab.
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • Sternenbasis 492 - Scheinbar

    Sabine blickte - nachdem Reon seine Bestellung abgegeben hatte - zu dem Kellner und bat ihn um ein Bier. Nachdem er den Tisch abgeräumt hatte und von dannen gezogen war, sah sie wieder zu Reon und überlegte, wie sie das ausdrücken konnte, ohne arrogant zu wirken. Leider war es für die meisten schwer nachzuvollziehen, wie problematisch die Zusammenarbeit von Ärzten mit unterschiedlichem Ausbildungsstand war, wenn der Arzt mit niedrigerem Ausbildungsstand Verwaltungschef war... Ein Problem, auf das man nur innerhalb der Sternenflotte treffen konnte. Auch wenn Reon in einem Punkt wirklich Recht hatte: Sie sollte mit der LMO der Troy reden, bevor sie eine Entscheidung fällt.

    "Weißt du, die Sache ist die: Vermutlich ist sie Praktische Ärztin und wie du weißt bin ich Fachärztin... mit 8 Jahre exzessiver Berufserfahrung möchte ich hinzufügen. Ich habe in den vergangenen 4 Jahren Medizinstudenten und Assistenzärzte beaufsichtigt und ausgebildet, was sich natürlich auf meine Art und Weise ausgewirkt hat, mit anderen Ärzten umzugehen. Und um die Sache komplizierter zu machen, bin ich auch noch Notfallmedizinerin, das vermutlich wichtigste Gebiet der medizinischen Versorgung auf einem Sternenflottenraumschiff."

    Sie legte eine kurze Pause ein, um ihre weiteren Worte zu bedenken. "Aus rein rechtlicher Sicht überschreiten meine Kompetenzen in medizinischen Fragen die deines LMOs, wenn sie Praktische Ärztin ist, wovon ich mal schwer ausgehe. Sie mag zwar Verwaltungschefin sein und damit habe ich auch kein Problem, doch wenn sie bei einer Diagnose oder Behandlung einen Fehler macht, wird nicht nur sie, sondern auch ich dafür zur Verantwortung gezogen, weil ich nicht aufgepasst habe... Und das könnte mich im schlimmsten Fall meine Approbation kosten."

    Der Kellner trat wieder an den Tisch heran, stellte die Gläser ab und verschwand. Sabine griff nach ihrem Bierglas, nahm einen kleinen Schluck zu sich und sah wieder zu dem Bajoraner. "Ich hoffe du siehst das Konfliktpotential. Ich habe kein Problem damit, mich in verwaltungstechnischen Fragen ihrer Autorität als LMO zu unterwerfen, da ist sie natürlich der Boss. Und ich habe auch kein Problem damit, sie ihre Arbeit als Ärztin machen zu lassen, so wie sie es bislang getan hat. Doch wenn ich feststellen sollte, dass sie irgendeine Art von Fehler begeht oder etwas tut, was ihre Fähigkeiten eindeutig überschreitet, müsste ich mich einschalten. Verstehst du jetzt, warum ich da etwas vorsichtig reagiere?"
    Dr. Sabine Keller
    FA Allgemein- und Notfallmedizin
  • Sternenbasis 492 - Scheinbar

    Bei der Antwort von Mihi nickte Gendo bestätigend.
    "Stimmt man muß in seinem Urlaub nicht nur auf der faulen Haut liegen. Es gibt viele Dinge die man machen kann. Ich werde, wie schon gesagt, ein wenig in der Gegend herum reisen. Und dabei werde ich garantiert nicht auf der faulen Haut liegen und mir die Sonne auf den Bauch scheinen lassen." sagte Gendo und kippte seinen Whisky auf Ex runter.
    "Gentleman. Ich bin gleich wieder da. "sagte Gendo und stand ruckartig auf. Durch die plötzliche Bewegung wurde ihm kurz schummrig im Kopf. Mit etwas unsicheren Schritten ging er in Richtung der Sanitären Einrichtung. Nachdem er sich erleichtert wollte er sich noch kurz den Rest der Bar anschauen und ging auf einer anderen Route zurück zu seinem Tisch. An einem zweier Tisch sah er den Captain der Troy mit der Frau die er vorhin gesehen hatte. Allem Anschein nach befanden sich die beiden in einer regen Unterhaltung. Mit einem fröhlichen "Guten Tag Captain" und einem zu der Frau gerichteten "Ma'am" ging er mit mehr oder weniger sicheren Schritten an deren Tisch vorbei. Nach weiteren zwei Minuten war er an seinem Ausgangspunkt angekommen und ließ sich wieder auf seinem Stuhl nieder.
    "Hab ich etwas verpasst?"
    Commander Gendo Akagi
    Sicherheitschef & Taktischer & Zweiter Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
  • Sternenbasis 492 - Scheinbar

    Einen Moment lang ließ sich der Bajoraner das eben vernommene durch den Kopf gehen, und nahm danach einen Schluck von seinem Wasser, bevor er zu einer Erwiderung ansetzte:
    „Irgendwie kann ich in Deinen Worten nicht das Problem erkennen, was Dich augenscheinlich so immens beschäftigt. Immerhin solltest Du wissen, vor allem, nachdem Du schon Dienst auf einigen Schiffen der Sternenflotte getan hast, dass die Untergebenen unterhalb der Leiterstruktur sehr wohl in der Lage, und nach den Vorschriften auch dazu verpflichtet sind, ihre Meinung kund zu tun, wenn sie der Ansicht sind, dass etwas ganz offensichtlich nicht in Ordnung ist. Ich werde Dir ein profanes Beispiel nennen: Sollte ich mich jemals dazu anschicken, im Dienst irgendeinen diplomatischen Vertrag zu brechen, dann erwarte ich schon, dass mein Erster Offizier mich eindeutig davon abhält, denn tut er das nicht, würde nicht nur ich, sondern auch er bestraft werden, weil er es nicht verhindert hätte. Wenn Du es nun auf den Dienst in der Krankenstation herunterbrichst, dann ist dies wohl nichts anderes, wenn wir mal davon absehen, dass Du eben mehr Erfahrung als mein Offizier hast, welcher im Übrigen ein sehr guter Arzt ist, auch wenn er sicher nur ein Praktischer ist. Ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass er jemals im Dienst einen Fehler gemacht hätte, welcher gravierend gewesen wäre.“
    Er zuckte leicht mit seinen Schultern, und nahm einen weiteren Schluck von seinem Wasser, bevor er das Glas wieder vor sich auf dem Tisch abstellte.
    „Ich kann Deine Argumentation leider nicht so recht nachvollziehen, denn wenn Du danach gehst, hättest Du wohl auch nicht auf dieser Galaxy arbeiten dürfen, oder hattest Du da die Leitung der Krankenstation inne? Natürlich, wenn Du der Meinung bist, es ist zu risikobehaftet, dann..Du musst ja nicht, und es bleibt noch genügend Zeit bis….“
    Der Captain stoppte mitten im Satz, als sein Sicherheitschef am Tisch vorbeiwackelte. Einen Moment lang überlegte der Bajoraner, diese Situation mit einem strengen Kommentar zu versehen, jedoch bremste er sich, und verschob die fällige Disziplinierung dieses Offiziers auf einen späteren, passenden Zeitpunkt. So nickte er den Gruß des Japaners nur stumm ab, und blickte danach wieder zu der Frau.
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • Sternenbasis 492 - Scheinbar

    „Ich zeuge keinen Nachwuchs innerhalb einer Zeit, welche dem Training der Waffenfähigkeiten, und dem Stählen des Körpers vorbehalten sein sollte. Darüber hinaus sind unsere Fortpflanzungspraktiken komplizierter als die der Menschen. Nicht jede Spezies im All kann sich derart leicht und unkontrolliert reproduzieren, wie ihre, so dass ihre Population alles überschwemmt. Was das Reisen angeht; welchen Sinn sollte es haben, sich zu einem Ort zu begeben, wenn man da nichts zu produktives tun kann. Das halte ich für eine grandiose Verschwendung von Kenntnissen.“
    Zu dem Einwurf, die Heimat und den Clan wieder zusehen, schwieg der Andorianer und nahm einen weiteren Schluck des alkoholischen Getränks, welches seine Kameraden Whiskey genannt hatten. Diese Angelegenheit war mehr als kompliziert, und eignete sich nicht gerade für eine Diskussion mit Außenstehenden. Vor allem, wenn es sich bei diesen Außenstehenden auch noch um Menschen handelte.
    „Ich denke, wir sollten ein anderes Thema wählen, als Urlaub, meine Herren, denn ich muss leider den Eindruck gewinnen, dass sie vergnügungsorientierte und nicht gerade gestählte Individuen sind, welche sich nicht mehr der allgemeinen Lage bewusst sind und das hilft nicht gerade, mein Bild, welches ich von den Menschen habe, besser zu gestalten. Nicht, dass ich denke, dass dies noch in irgendeiner Art und Weise möglich wäre, aber zumindest könnten sie beide es ja mal versuchen…als Musterbeispiele terranischer Abstammung.“
    Der Andorianer grinste einen Moment benommen, auch bei ihm tat der Alkohol so seine Wirkung, bevor sich sein direkter Vorgesetzter aus dem Gespräch zurück zog, mit dem Vorwand die Nasszellen aufsuchen zu wollen.
    Auch eine Möglichkeit, sich der Angelegenheit zu entziehen… dachte er amüsiert, und blickte dann zu Figl, in Erwartung eines Kommentars.
    Lieutenant Junior Grade Theron
    Taktischer - und Sicherheitsoffizier
    USS Jo'kala NCC-84233
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  • Sternenbasis 492 - Scheinbar

    „Es ist keine Frage der Erfahrung oder des „arbeiten dürfen“, sondern der ärztlichen Berufsordnung. Als Fachärztin wäre ich ihr gegenüber, wenn es um die Behandlung von Patienten geht, weisungsbefugt, unabhängig davon, ob sie LMO ist oder nicht… Auf der Verne hatte die LMO keine Schwierigkeiten damit, wohl auch, weil ihr nichts anderes übrig geblieben ist und ich mich nur einmische, wenn ich es für unabdingbar halte. Mir persönlich ist es da auch egal, ob deine LMO mit so was Schwierigkeiten hätte oder nicht, du solltest nur wissen, was Sache ist.“

    Sie nahm einen weiteren Schluck zu sich und rieb sich eines der müden Augen. „Aber ich denke, du wirst diese Dinge noch von deinem Medizinstudium kennen, so was vergisst man schließlich nicht. Es ist nun mal so, dass der LMO sie zur Verwaltungschefin macht, das muss ich respektieren und werde ich auch respektieren, genauso wie ihre Eigenständigkeit als Ärztin, solange dadurch nicht das Leben eines Patienten oder meine Approbation aufs Spiel gesetzt werden. Und wenn sie – wie du sagst – ihr Fach versteht und kein übergroßes Ego hat, dürfte es auch keine Probleme geben.“

    Ein sachtes Lächeln folgte ihren letzten Worten. „Aber wie gesagt, ich werde über das Angebot noch nachdenken müssen, nimm das also bitte noch nicht als Zusage. Selbst wenn ich zugeben muss, dass ich etwas überrascht darüber bin.“

    Sie zögerte einen Moment und überlegte, ob sie das nun wirklich sagen sollte… Aber warum auch nicht? „Aber wäre es dir denn nicht unangenehm, mit mir zusammenzuarbeiten? Gerade auf einem Schiff mit so kleiner Besatzung? Ich meine, es ist zwar ein paar Jahre her, doch ich sehe nun mal aus wie Nadine, habe dieselbe Stimme wie Nadine und manch einer sagt sogar, ich rieche wie Nadine…“

    Bei letzterem begann sie zu grinsen. „Auch wenn ich das bislang immer bestritten habe. Ich möchte einfach nur sicher sein, dass du damit klar kommst, bevor ich genauer über dein Angebot nachdenke. Denn selbst wenn wir verschiedene Personen sind, habe ich die Erfahrung gemacht, dass so etwas recht… schwierig werden kann, schließlich warst du mit ihr verheiratet.“
    Dr. Sabine Keller
    FA Allgemein- und Notfallmedizin
  • Sternenbasis 492 - Scheinbar

    „Na, dass will ich hoffen. Das Letzte, was ich gebrauchen kann, sind zwei Ärzte auf meinem Schiff, welche sich um die beste Behandlungsmethode für eine rigelianische Grippe streiten. Darüber hinaus denke ich nicht, dass Du viel zu weisen haben wirst.“ erwiderte der Bajoraner brummig, bevor er knapp nickte, und damit signalisierte, dass er verstanden hatte, dass sie über das Angebot nachdenken wollte, um danach das Glas mit seinem Wasser zu leeren. Das Gespräch mit der Frau hatte sich als überaus kompliziert erwiesen, und auch wenn es ihm bewusst war, dass Menschen so etwas mit Vorliebe taten, war dies hier bis auf die Spitze getrieben worden. Vielleicht sollte er nur noch Vulkanier für seine Crew anfordern – die verstand er zwar auch nicht, aber zumindest war diese Spezies in ihrer Denkweise bemerkenswert klar und einfach.
    Einen Moment hing der Captain noch diesem Gedanken nach, bevor er sich wieder der Frau widmete, und mit den Schultern zuckte.
    „Wie Du schon sagtest, werden wir zusammenarbeiten, und dahingehend habe ich noch niemals Probleme, eine professionellen Einstellung dahingehend betreffend, an mir feststellen können. Darüber hinaus besitzt mein Schiff genügend Filtersysteme, damit man unliebsame Gerüche verschwinden lassen kann. Also, kein Problem.“
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • Sternenbasis 492 - Scheinbar

    Sabine war sich nicht sicher, ob sie ihm den letzten Kommentar übel nehmen oder darüber lachen sollte... Der Bajoraner hatte wirklich einen merkwürdigen Sinn für Humor. "Dann bin ich ja beruhigt", sagte sie schmunzelnd und entschloss sich somit für Möglichkeit Nr. 3: Es einfach zu ignorieren. Manche Dinge sollte man einfach nicht persönlich nehmen, so merkwürdig sie auch waren. Irgendwie hatte seine Art ja auch etwas amüsantes, wenn man sich die Zeit nahm, sich daran zu gewöhnen. "Was wird deine Crew eigentlich über die nächsten zwei Monate machen, bis die Troy wieder einsatzbereit ist? Werdet ihr auf andere Schiffe verteilt oder habt ihr das Glück, hier bleiben zu können?" Dass sie von Glück sprach war durchaus bewusst, wenn man bedachte, dass die Alternative lautete, dort draußen für das Ego von Politikern kämpfen zu müssen, die offenbar keinen Sinn mehr für die Realität hatten. Etwas, wofür man nicht unbedingt sein Leben riskieren musste.
    Dr. Sabine Keller
    FA Allgemein- und Notfallmedizin
  • Raumdock SB 492

    Zeitindex: Dienstag, 29. Dezember 2387, 06:30 Uhr

    Bedächtig glitt das kleinere Schiff neben seiner größeren Schwester durch den dunklen und endlos scheinenden Weltraum her, wobei der Pilot am Steuer des Shuttles der Sternenflotte nur eine Handbreit Platz zwischen den beiden Raumern ließ, damit sein Passagier, wie gewünscht, jedes noch so kleine Detail auf der Aussenhülle mit bloßem Auge würde erkennen können. Wahrscheinlich handelte es sich dabei um dieses spezielle Verhältnis, welches ein Kommandant eines Schiffes im Laufe der Zeit mit seinem Raumer einging, sinnierte der Lieutenant am Steuerknüppel, bevor er die nächste Kurskorrektur einleitete, und das Shuttle damit zwischen die Warpgondeln des viel größeren Schiffes brachte, und es über den oberen Rumpf gleiten ließ. Der Mensch riskierte es, für einen kurzen Moment den Blick von seinen Anzeigen zu nehmen, und zu dem Bajoraner zu blicken, welcher seit Beginn des Fluges nichts gesagt, ja, sich noch nicht einmal bewegt hatte. Einen Moment stellte sich der Pilot vor, was wohl in diesem Moment in dem höherrangigen Offizier vorging, bevor er leicht den Kopf schüttelte, und sich wieder auf seine Aufgabe konzentrierte.
    Die Ingenieure haben gute Arbeit geleistet. Sie sieht tatsächlich fast wie neu aus. Nur dass wir nicht dieselben Leute an Bord haben werden, da ein Teil von ihnen in diesem maledeiten Krieg gefallen sind.
    Lautlos seufzte Sito bei diesem Gedankengang, und konzentrierte sich dann wieder auf sein Schiff, welches er im Fenster des Shuttles sehen konnte. Der Krieg war schon seit einer Weile vorbei, und der Urlaub auf Bajor hatte ihm, auch wenn die Beerdigung seines Cousins, welcher ebenfalls in diesem Waffengang zu Tode gekommen war, nicht gerade leicht gewesen war, geholfen mit den Erlebnissen der letzten Zeit fertig zu werden. Nun galt es den Blick wieder nach vorn zu richten, und auch wenn er immer noch nicht mit diesem Krieg, und aus welchen Gründen er geführt worden war, sich einverstanden erklären konnte, so war er doch immer noch ein Offizier der Sternenflotte und als solcher hatte er selber keine Politik zu machen, sondern nur die Befehle auszuführen, welche er bekam. Letztendlich lief es immer darauf hinaus.
    Die Troy schien wieder in ihren alten Zustand versetzt worden sein, wahrscheinlich hatten sich die Ingenieure sogar noch ein paar Verbesserungen einfallen lassen, denn nirgends deutete noch irgendwas darauf hin, dass sein Schiff vor drei Monaten von den Klingonen hart getroffen worden war, stellte der Kommandant der Troy während ihres Vorbeifluges anerkennend fest.
    „Drehen Sie noch eine Runde.“ befahl er dem Menschen am Steuer des Shuttles, als er den Vorbeiflug vollendet hatte. „…und dieses mal will ich, dass sie noch ein wenig langsamer fliegen.“
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
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    Scotty me up, Beamie
  • USS Troy - Turbolift

    Extrem mit sich und seiner Umwelt im Reinen betrat der andorianische Sicherheits- und Taktische Offizier Theron den Turbolift an Bord der Troy und gab dem Computer sein Ziel kund. Keinen Lidschlag später setzte sich die Transportkapsel des Lifts in Bewegung. Während der Andorianer darauf wartete, seinen Bestimmungsort zu erreichen, ging er noch einmal das Padd mit den Veränderungen an den Offensiv- und Defensivsysteme des Schiffes durch. Viel war es zwar nicht, immerhin war die Troy kein Kriegsschiff, aber die Ingenieure hatten hier und da einige Verbesserungen installiert, mit welchen er hochzufrieden war.
    Noch vor Ankunft bei seinem Ziel stoppte der Turbolift plötzlich, und als sich die Türen öffneten, erkannte er, dass es sein direkter Vorgesetzter war, welcher sich soeben zu ihm in den Lift gesellte.
    „Guten Tag, Sir.“ begrüßte er den Menschen, wobei seine Fühler bei diesen Worten leicht mitschwangen, bevor der Andorianer ein Grinsen aufsetzte.
    „Wie geht es Ihrer….’Kriegsverletzung’, Lieutenant?“
    Die Verletzung, auf welche Theron anspielte, hatte sich der Mensch bei keiner Auseinandersetzung im Kampf mit den Klingonen und Tholianern zugezogen, sondern erst viel später, beim Eiswandern auf Andor. Zusammen mit dem Asiaten war er nach Kriegsende, und der darauf folgenden Bewilligung des Landurlaubs, auf seinen Heimatplaneten geflogen, um dort tatsächlich Urlaub zu machen. In der dritten Woche auf Andor hatte der Mensch den Wunsch verspürt, die Oberfläche zu erkunden, und war dabei in eine Eisspalte gerutscht, aus welcher der Andorianer ihn hatte herausziehen müssen.
    „Ich hoffe, es schmerzt nicht zu stark…wenn man einmal vom Stolz absieht, Sir.“
    Lieutenant Junior Grade Theron
    Taktischer - und Sicherheitsoffizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Throw your soldiers into positions once there is no escape, and they will prefer death to flight .
  • USS Troy - Bereitschaftsraum

    Äußerlich ruhig und gelassen, innerlich jedoch furchtbar aufgewühlt, hielt Sito ein Padd in den Händen, und konnte es selbst als er zum dritten Mal den Inhalt gelesen hatte, nicht so recht glauben. Wie viele Schicksalsschläge konnte man verkraften, bevor man daran zerbrach? Der Bajoraner fand keine Antwort auf diese Frage, aber, er war sich auch nicht so sicher, ob er tatsächlich eine abschließende finden wollte. Manche Dinge blieben besser im Dunkeln zurück.
    Entsetzt legte er das Padd auf dem Tisch vor sich ab, schloss die Augen und fuhr sich durch seinen dichten Bart, bevor er leicht mit seinem Kopf schüttelte. Das hier war nicht fair. Der Krieg war zu Ende gegangen, und das Sterben hätte beendet sein müssen. Aber, das war es nicht, und dieser Verlust hatte auch nichts mit dem Fallen in einem Kampf zu tun, dies hier war etwas völlig anderes, etwas, das tragischerweise immer wieder passieren konnte. Und dennoch, war es nicht fair.
    Nässe sammelte sich auf seinem Gesicht und in seinem Bart, und es dauerte einen Moment, bis Sito realisierte, dass es Tränen waren, welche sich ihren Weg bahnten, als die Traurigkeit sich ihre Bahn brach, und er in diesem einen Moment ihr nichts mehr entgegenzusetzen hatte. Dieser eine Moment hielt eine Weile an, in welcher man leises Schluchzen vernehmen konnte, ausgestoßen in der Verzweiflung über den Verlust eines Lebens, bis die Weile ganz plötzlich wieder vorbei war, und der stoische Gleichmut wieder die Oberhand gewann. Es gab noch viel mehr zu tun, als herumzusitzen und sich selber zu bedauern, und zu klagen.
    Der Bajoraner erhob sich von seiner Couch, und aktivierte mit einem Klopfen auf seinen Kommunikator selbigen. Vielleicht wusste er es selber schon, es war höchstwahrscheinlich anzunehmen, jedoch falls nicht, war es seine Pflicht als Kommandierender Offizier ihn darüber aufzuklären.

    ***“Sito an MacManus. Commander, bitte melden Sie sich in zehn Minuten in meinem Raum.“

    Er schloss den Kanal wieder, und straffte sich noch einmal, bevor er hinter seinem Computer Platz nahm , während er eine Maske der Gleichmut aufsetzte, so wie er es schon immer getan hatte, wenn niemand wissen sollte, wie er sich selber fühlte, und wartete dann auf das Eintreffen seines Stellvertreters.
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • USS Troy - Büro des Ersten Offizier -> Bereitschaftsraum

    Stille herrschte seit einer langen, gefühlten unendlichen, Zeit, seit der Erste per Subraumnachricht von dem Tot seiner geliebten Schwester erfuhr. Er starrte in den kleinen Raum, mehr ins Leere, und hatte sich seit dem Schock kaum bewegt. Warum? Warum nahm das Sterben kein Ende? Warum sie? Warum trafen immer mehr Schicksalsschläge die Familie und ihn? Er sah auf seine Hand und auf die Nässe, welche sich auf ihr gebildet hatte. Es waren Tränen. Er hob seine Hand und sah sie sich genauer an. Ja es waren wirklich Tränen. Toby fuhr sich mit der gleichen Hand über sein Gesicht und wischte die Tränen und versuchsweise den Schmerz weg. Seit seiner Verletzung während des letzten Kampfes der Troy spürte er noch immer einige Hautpartien am Körper nicht oder nicht richtig und im Gesicht spürte er die Tränen momentan gar nicht.
    Er beschloss dem Doktor hiervon vorerst nichts zu erzählen, sonst konnte er es vielleicht mit seiner Diensttauglichkeit wieder vergessen und der Dienst war gerade wohl die beste Ablenkung die er haben konnte.

    ***“Sito an MacManus. Commander, bitte melden Sie sich in zehn Minuten in meinem Raum.“, ertönte es von seinem Kommunikator.
    ***"Aye Sir", war die neutrale und knappe Antwort zu der er gerade fähig war.

    Nach einem erneuten wischen über seine Gesicht stand er auf und verließ sein Quartier. Alles an ihm wirkte langsam als zuvor.
    Nach 10 Minuten 30 Sekunden, und damit mit einer ungewohnten Unpünktlichkeit, betrat der Erste, nach einem Betätigen des Türsummers, aber nicht mit der Erlaubnis einzutreten, den Bereitschaftsraum des Captains und meldete sich stumm zur Stelle.
  • USS Troy - Gang zum Turbolift--->Turbolift

    Gendo humpelte auf einem Gehstock den Gang zum Turbolift entlang. Der Grund für seine Gehilfe war ein kleiner Zwischenfall der sich in seinem Landurlaub auf Andor zugetragen hatte. Er hatte wie er es Theron versprochen hatte einen Teil seines Urlaubs auf Andor verbracht. In den ersten zwei Wochen hatte sich Gendo mit der dortigen Kultur vertraut gemacht. In der dritten Woche kam er auf die glorreiche Idee die Oberfläche zu erkunden. Dieser zweitägige Trip endete für Gendo nach einem Tag als er in Eisspalte gerutscht war und ca 5 Meter in die Tiefe fiel. Das Ergebnis seines unfreiwilligen Abgangs war ein Kreuzbandriss, ein gebrochener Knöchel sowie ein paar kleinere Blessuren. Und als wären die Verletzungen nicht schon schlimm genug gewesen mußte Gendo sich in der darauf folgenden Zeit immer wieder Therons Sticheleien gefallen lassen. Vor dem Turbolift angekommen blieb Gendo stehen und verlagerte sein Gewicht auf sein gesundes Bein.
    "Dieser blöde Stock. Es reicht ja nicht das ich wie mein Großvater durch die Gegend schlurfen muß...Nein....Es schaut mich jeder an als hätte ich zwei Köpfe." murmelte Gendo leise vor sich.
    Als die Türen des Lifts sich öffneten sah Gendo sich seinem "Retter" gegenüber. Er betrat den Lift und sah sich gleich einem ziemlich breit grinsenden Theron ausgesetzt.
    „Wie geht es Ihrer….’Kriegsverletzung’, Lieutenant? Ich hoffe, es schmerzt nicht zu stark…wenn man einmal vom Stolz absieht, Sir.“
    "Ich habe überhaupt keine Schmerzen mehr, Mr Theron. Ich verwende den Stock bloß noch weil er mir einen aristokratischen Touch verleiht" sagte Gendo schlicht.
    Commander Gendo Akagi
    Sicherheitschef & Taktischer & Zweiter Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
  • USS Troy - Bereitschaftsraum

    Alles am Verhalten seines Stellvertreters diente dazu ihm klar zu machen, dass er die schreckliche Nachricht bereits erhalten hatte, denn sonst würde sich der Mensch wohl kaum so gehen lassen, wie er es soeben bereitwillig getan hatte. Erst die Verspätung, welche im Grunde marginal erschien, jedoch untypisch war für den Commander, und dann das einfache Betreten seines Bereitschaftsraums, ohne darauf zu warten, hereingebeten zu werden. Nun, zumindest wurde es damit zumindest ein wenig leichter für den Bajoraner, immerhin musste er den Menschen nicht erst über die Tatsachen aufklären, und so nickte er den Salut des Menschen ebenso stumm an, und bedeutete ihm auf dem Stuhl vor seinem Schreibtisch Platz zu nehmen.
    Während der Bajoraner darauf wartete, ob der Mensch nun Platz nehmen wollte, oder nicht, begann er mit belegter Stimme zu sprechen, wobei er sich nach den ersten Worten räuspern musste, um weiterreden zu können.
    „Commander MacManus….Toby….hiermit möchte ich mein aufrichtiges Bedauern wegen dem Verlust Ihrer Schwester zum Ausdruck bringen. Ich bin mir überaus sicher, dass dieser Verlust nicht besonders leicht zu verstehen, oder zu ertragen sein wird, für niemanden von uns beiden, aber dennoch möchte ich Ihnen sagen, falls Sie irgendetwas, egal was, brauchen, von dem Sie meinen, dass Sie es benötigen, um über diesen schwerwiegenden und bedauerlichen Verlust hinweg zu kommen, werden Sie es von mir bekommen. Ich habe auch bereits mit Ihren Eltern auf der Erde gesprochen, die Beerdigung soll nächsten Monat stattfinden. Selbstverständlich werden Sie und ich uns dann zur Erde begeben. Die Freistellungsanträge wurden bereits von mir gestellt, und von der Personalabteilung genehmigt. Kann ich sonst noch etwas für Sie tun, Commander?“
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • USS Troy - Turbolift

    „Selbstverständlich, Lieutenant, so und nicht anders wird es sein.“ erwiderte der Andorianer ein wenig selbstgefällig, und vermied einen Hinweis bezüglich des Stocks. Für ihn sah der Mensch mit dem…Ding nicht besonders aristokratisch aus, aber vielleicht war das ja auch so ein Mensch-Bajoraner Ding, denn der vormalige Kommandant der Troy pflegte nach seiner aktiven Zeit an Bord des Schiffes auch immer mit einem Stock herumzuhüpfen.
    Der Sicherheitsoffizier bewegte leicht seine Fühler so dass es bei einem Menschen wohl einem Schulterzucken gleich gekommen wäre. Wenn sein Vorgesetzter eben mit so einem Ast durch die Gegend laufen wollte, obwohl dies sicher nicht nötig gewesen wäre, dann war dies sicher seine Sache. Theron hatte es mittlerweile aufgeben Menschen begreifen zu wollen.
    „Möchten Sie denn auch auf das Maschinendeck, Sir?“ bemerkte der Andorianer spitzfindig, da der Asiate dem Turbolift nicht gesagt hatte, wohin er diesen bringen sollte, als er die Transportkapsel betreten hatte.
    Lieutenant Junior Grade Theron
    Taktischer - und Sicherheitsoffizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Throw your soldiers into positions once there is no escape, and they will prefer death to flight .

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  • USS Troy - Bereitschaftsraum

    Toby hörte dem Standardgeschwafel über verstorbene Angehörige mal zu, auch wenn Reon dieses Mal selbst zu den Hinterbliebenen gehörte, war es zum Teil der Standarttext. Oh, selbst seine eigenen Eltern reden zu einer solchen Stunde lieber mit Reon als mit ihrem eigenen Sohn. Wie nett dachte er nur. Er hörte noch ein wenig zu und bemerkt, dass Reon ganz schon Emotional mit dieser Sache war. So kannte man ihn gar nicht.
    "Sir bei allem Respekt... ich wurde lieber zu einem späteren Zeitpunkt frei bekommen und mich alleine verabschieden!"
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