Bordleben 8 - keserü felismerések kora

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  • USS Troy - Deck 1 - Brücke

    Toby zog sich an eine der Wandkonsole hoch, denn gerade als er von seiner Untersuchung auf der Krankenstation kam und die betreten hatte, wurde er auch schon zu Boden geschleudert. Im spiegelnden funktionslosen, und dadurch geschwärzten, Bildschirm sah er sein Gesicht und das Blut welches von einer Schnittwunde an seiner Stirn herunter lief.
    "Na super...", sagte er trocken mit verdrehten Augen und überblickte dann die Lage auf der Brücke.
    "Mr. Madras, wie geht es dem Captain?", fragte er den Offizier, welcher über den Chef gebeugt war.
    Als der Ruf vom Wissenschaftschef Harada kam blickte er zu den Offiziere, welche sich gerade aufrappelten und Informationen einholten.
    "Kann mir mal jemanden einen Bericht geben, bitte!?!"
    "***Brücke hier... unsere Situation ist Hoffnunglos, aber noch nicht ernst... Die Berichte über den Schiffsstatus kommen nur schleppend rein, aber wie es aussieht haben wir Glück gehabt! Wie sieht es bei Ihnen aus?"
  • USS Troy - Deck 5 - Krankenstation

    „*** Verstanden, es wird sobald wie möglich jemand zu ihnen kommen. Achten sie nur darauf, dass der Captain bis dahin nicht bewegt wird und er nicht aufhört zu atmen. Und geben sie bitte durch, dass nur diejenigen auf die Krankenstation kommen sollen, deren Verletzungen auch akut behandlungsbedürftig erscheinen, damit wir uns auf die Notfälle konzentrieren können. Es bringt nichts, wenn die Station überfüllt wird und alle vor der Tür warten müssen.“

    Keller zog sich nun ihre Notarztjacke aus, verstaute sie so, dass sie niemanden stören würde und blickte dann zu Ryan. „Bei Ihnen alles in Ordnung?“ Dabei hielt sie sich erneut die Hand an die Kopfplatzwunde, um sie abzudrücken, doch hatte die Blutung zum Glück bereits wieder nachgelassen. Blieb nur zu hoffen, dass Platzwunden mehr die Regel als die Ausnahme bleiben würden.
    Dr. Sabine Keller
    FA Allgemein- und Notfallmedizin

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sabine Keller ()

  • USS Troy - Deck 4 - Flur

    Mihi hatte instinktiv gehandelt, als es wieder einmal gerappelt hatte. Wahrscheinlich war er geistig immer noch auf dem Einzelgänger und hatte damit gerechnet, dass es wieder zu rappeln beginnen würde. Als es endlich vorbei war, ließ er Saori los und blickte sich um. "Ich bin geneigt, deine Theorie zu teilen. Mit mir ist alles in Ordnung." Dann hörte er stumm zu, was von der Brücke kam. "Das klingt ja alles andere als gut", murmelte er vor sich hin, während er abwartete, was Saori antworten würde.
  • USS Troy - Deck 1 - Brücke

    Lieutenant Junior Grade Madras

    "Er lebt noch, Sir, aber das ist auch schon so ziemlich alles, was ich über den momentanen Zustand des Captains sagen kann. Wir werden wohl abwarten müssen, bis das medizinische Personal hier eintrifft, bevor wir in Erfahrung bringen können, ob er ernstlicher verletzt ist, als durch die Kopfwunde, welche er sich zugezogen hat."
    Der Engländer nahm danach seinem Blick von dem Bajoraner, und wandte sich zum Ersten Offizier der Troy um, wobei er sich auf die Zähne beißen musste, als die Bewegung den Schmerz in seinem Kopf erneut verstärkte. Madras sehnte sich nach einem Hypospray mit einem Schmerzmittel, aber scheinbar würde das noch warten müssen. Anderes hatte im Moment einfach Vorrang.
    "Wir haben die Navigations- und Langstreckensensoren, die Subraumkommunikation, die Transporter und die Umweltkontrollsysteme verloren, jedoch sind die Systeme bei unserer unfreiwilligen Landung hier, wo immer das auch sein mag, scheinbar nicht allzu schwer beschädigt worden, so dass wir sie in Bälde wieder Instand setzen müssten. Nach meinen letzten Informationen waren die Reparaturteams schon unterwegs, wenigstens die, die keine eigenen Verletzten zu beklagen hatten. Darüber hinaus hat keine Abteilung bisher einen Verlust gemeldet, so dass wir wohl davon ausgehen können, dass sich niemand tödlich verletzt hat. Wie es aussieht, hatten wir wohl ziemliches Schwein, Commander."
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • USS Troy - Deck 4 - Flur

    ***Lieutenant Figl und ich sind wohlauf. Leichte Schäden auf Deck 4, mehr kann ich noch nicht sagen, wir sind noch auf dem Weg ins Labor. Ich bin froh, Sie zu hören, Sir." Saori lächelte, erleichtert, dass Toby in Ordnung war, fragte sich aber, ob es allen auf der Brücke gut ging. ***Gab es bei Ihnen Verletzte? Wie geht es dem Captain?" Sie erwartete Tobys Antwort und wandte sich inzwischen Mihi zu.
    "Wir gehen ins Hauptlabor und sehen mal nach dem Rechten. Ich hoffe, unseren Leuten geht es gut... wir werden baldmöglichst mit Hilfe der Archäologen versuchen, mehr über diese Zeichen herauszufinden und über die Kultur, von der sie stammen," sie klopfte auf den Tricorder in ihrer Hand.
    "Ich denke, Mr. della Santina kann uns dabei unterstützen, soweit ich weiß, hat er an der Akademie auch Kryptologie belegt."
    Commander Saori Harada
    Erster Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
  • USS Troy - Deck 1 - Brücke

    Aus den anfangs zaghaften, aber mit der Zeit immer mehr werdenden Berichten über den Schiffs- und Crewzustand, zog sich der Erste dich wichtigsten Informationen heraus und machte sich ein Bild vom Allgemeinzustand.
    "***Der Captain ist verletzt. Zustand noch unbekannt, sie müssen also mit mir vorlieb nehmen! In spätestens 10 Minuten will ich einen Bericht über den Zustand der wissenschaftlichen Abteilung! Schäden und Crewstatus! MacManus Ende!!!", sagte er und sah dabei anfangs missmutig auf seinen Boss, welcher gerade hilflos, aber scheinbar stabil am Boden lag.
    "Das können sie laut sagen! Wir hatten wohl mehr als einen Schutzengel Mr. Madras. Sorgen sie dafür, dass dem Captain geholfen wird und das wir so schnell wie möglich eine komplette Schadensliste erhalten. Jeder der nicht tot ist oder dem Gliedmaßen fehlen, wird zum Arbeitsdienst herangezogen. Ich will hier nicht blind, taub und stumm an einen unbekannten Ort mit unbekannten Gefahren verbleiben!"
    Das Chaos nicht beachtend ging Toby von einer Station zur anderen auf der Brücke, schaute nach den Brückenoffizieren und holte sich an den Stationen und Konsole noch einige Informationen ein.
  • USS Troy - Deck 4 - Flur

    Mihi nickte. Die Wissenschaftler an Bord der Troy waren Krisen so ziemlich gewohnt. Ihr Auftrag war durch und durch friedlicher Natur und ihre Projekte und Experimente wurden keine anderen, nur weil plötzlich Krieg war. Sie konnten schließlich nicht einfach nur herumsitzen und abwarten, dass der Krieg vorbei war. Gefahrensituationen bedeuteteten normalerweise eben einfach nicht, dass es andere Aufgaben für langfristig denkende Leute gab.
    "Klingt ja nicht gut, was dem Captain passiert ist. Aber vielleicht war es auch nur das Schicksal, wer weiß es bloß?" Mihi zuckte mit den Schultern. "Jawohl, gehen wir zum Zentrallabor." Mihi watschelte los und tippte seinen Kommunikator an.
    ***Figl an Wissenschafts-Unterlabore. Statusberichte über Beschädigungen, fehlgeschlagene Experimente und Personalschäden in fünf Minuten an das Zentrallabor.
    Dann wandte er sich Saori wieder zu. "Ein Arbeitsschritt gespart. Wenn du magst, kann ich mit den Sternkonstellationen in die Astrometrie gehen und Teles mit ihren Leuten zur Arbeit antreiben."
  • USS Troy - Deck 5 - Krankenstation -> Deck 1 - Brücke

    Nachdem Dr. Ryan ihre Frage bejaht hatte, kam die diensthabende Schwester, Ensign Maria Avana, aus dem zweiten Behandlungsbereich hinzu. „Wir haben bislang Meldungen über 19 Verletzte reinbekommen“, berichtete sie, „Vor allem Prellungen und Platzwunden, nur in drei Fällen Verdacht auf Frakturen. Scheinbar haben wir großes Glück gehabt.“ 19 Leichtverletzte… Das war in der Tat großes Glück. Nur dem Captain schien das nicht viel gebracht zu haben, welch eine Ironie: Eine vorschriftswidrige Außenmission ohne Verletzungen zu überstehen, nur um auf der eigenen Brücke ein Stück Deckenverkleidung auf den Kopf zu bekommen. Die „Propheten“ mussten einen wirklich schrägen Sinn für Humor bei ihm haben.

    Nach einer kurzen Unterredung entschieden die Ärztinnen, dass Ryan die Leichtverletzten auf der Krankenstation entgegennehmen und Keller nach dem Captain sehen würde. Da das übrige Pflegepersonal - gut, es waren nur zwei weitere Damen – bereits auf dem Weg war, dürfte man das schnell in den Griff bekommen. Blieb nur zu hoffen, dass es um den Captain nicht weiter schlimm stand. „Sagen sie Ms. Boulet, dass sie den OP-Bereich für einen Traumapatienten vorbereiten soll. Soweit ich weiß war sie 6 Jahre als Notaufnahmeschwester tätig, evtl. werde ich ihre Hilfe brauchen“, ordnete Keller noch an, schnappte sich dann wieder ihr Medkit und machte sich auf den Weg zur Brücke.

    Wenige Minuten später verließ sie den Turbolift – welch ein Glück, dass die noch funktionierten – auf der Brücke und brauchte erst mal einen Moment, um sich zu orientieren. Ein wenig musste sie neben all den Uniformen wohl herausstechen, wo sie lediglich eine schwarze Bluse und eine dunkle Jeans trug… Zum Glück hatte sie wegen der Außenmission keine Pumps mehr an, damit rumzulaufen würde sich jetzt doch als zu umständlich erweisen. Wie dem auch sei, ein in gelber Uniform bekleideter Offizier kam auf die Notfallmedizinerin zu, um sie zum verletzten Kommandanten zu führen. „Also, erzählen sie mir nochmal genau, was passiert ist“, bat sie und bemerkte nach einem Blick auf den Hauptsichtschirm, was der Mann vorhin mit „Landung“ gemeint hatte. Ein wirklich umwerfender erster Arbeitstag…
    Dr. Sabine Keller
    FA Allgemein- und Notfallmedizin
  • USS Troy - Deck 1 - Brücke

    Lieutenant Junior Grade Madras

    „Aye, Sir.“ erwiderte der Engländer knapp, und wand sich danach wieder von dem anderen Mensch ab, um zurück zu seiner Station zu gelangen. Die Krankenstation war bereits über den Zustand des Kommandierenden Offiziers informiert worden, und wahrscheinlich würde in Bälde auch jemand vom medizinischen Personal auf der Brücke eintreffen, der sich dann um den Bajoraner kümmern würde. In diesem Fall blieb also nur das Warten.
    An seiner Station angelangt, warf Madras einen Blick auf die neuen Berichte, welche in der Zwischenzeit von den einzelnen Abteilungen hereingekommen waren, und für einen Moment gestattete er es sich, tief durchzuatmen, als diese neuen Meldungen immer noch keine Todesfälle offenbarten. Offenbar hatten sie wirklich unglaubliches Glück gehabt, wenn man einmal von den Verletzten absah, denn die Schäden waren nun nicht derart schlimm.
    „Commander, die Krankenstation meldet im Gesamten 19 Verletzte. Schadens-und Reparaturteams wurden allesamt benachrichtigt, um die Schäden zu beheben. Keine weiteren, als die vorher gemeldeten. Die Sicherheit sucht noch nach eventuellen Vermissten, ansonsten unterstützen sie die Techniker. Nur von der wissenschaftlichen Abteilung fehlen noch Meldung und Berichte.“
    Kaum hatte der Engländer seine Meldung abgegeben, öffnete sich die Turbolifttür und entließ eine Zivilistin, welche sich in ihrer Kleidung gegenüber den in Uniform gewandeten Offizieren deutlich abhob. Einen Moment lang wollte er schon seine Stimme erheben, um die menschliche Frau wieder von der Brücke zu verbannen, als ihm plötzlich einfiel, dass das wohl die neue Ärztin war, welche der Kommandant mit an Bord gebracht hatte.
    Anstatt also auf der Brücke herumzubrüllen, trat er der Frau schulterzuckend entgegen, und brachte sie zu dem verletzten Kommandanten und berichtete ihr danach noch einmal ganz genau, wie sich der Bajoraner während ihres Fluges durch die Krümmung verletzt hatte.
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • USS Troy - Deck 4 - Flur -> TL -> Deck 8

    Mit einem Seitenblick auf Mihi setzte Saori gemeinsam mit diesem ihren Weg zum Turbolift fort. Seine Worte hatten einen Nerv bei ihr getroffen, den sie schon verkümmert gewähnt hatte. Sie betrat die Kabine, wartete, bis Mihi ebenfalls eingetreten war und gab das Kommando.
    "Deck 8." Sie beobachtete, wie die Türen sich schlossen und wandte sich dann an den jungen Wissenschaftler.
    "Danke für die Anforderung der Statusberichte. Das habe ich vor Schreck glatt vergessen... Mihi, .. ich..." Nach Worten suchend, zögerte sie einen Augenblick, ehe sie wieder zu sprechen anfing.
    "Bitte halte mich nicht für kaltschnäuzig. Ich weiß, ich erwecke wahrscheinlich nicht gerade den Eindruck... aber,... ich mache mir natürlich Sorgen um den Captain, um die Besatzungsmitglieder und um meine Leute." Sie stockte kurz und fuhr dann fort.
    "Es ist nur so.. ich wurde zeitlebens darauf gedrillt, Gefühle hintan zu stellen und zuerst meine Pflicht zu erfüllen. Ich weiß, das klingt hartherzig für Dich, aber so bin ich nun einmal. Und nein, Du sollst natürlich nicht irgend jemanden zur Arbeit antreiben. Wir werden ins Hauptlabor gehen, den Status unserer Abteilung prüfen und, falls es keine schwerwiegend Verletzten oder Schäden gibt, können wir entscheiden, was getan werden kann. Ich denke nicht, dass hier übermäßige Eile geboten ist. Wenn wir wirklich durch einen Subraumtunnel in irgend einen gottverlassenen Winkel des Universums geschleudert wurden, haben wir sowieso bald jede Menge zu tun. Und zwar alle hier an Bord."
    Sie verstummte, als der Turbolift anhielt und die Türen sich mit leisem Zischen öffneten. Bevor sie sich in Bewegung setzte, legte sie Mihi kurz die Hand auf den Arm.
    "Kopf hoch, Lieutenant. Wir schaffen das schon. Hey, wir haben schon ganz andere Probleme gelöst, oder nicht?"
    Commander Saori Harada
    Erster Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
  • USS Troy - Deck 8 - Vor dem Zentrallabor

    Mihi nickte bloß hier und da, während er Saori zuhörte und kaute dabei auf seiner Unterlippe herum. Saori wollte offenbar irgendetwas loswerden und so ließ er das geschehen, damit sie sich aussprechen konnte. Als sie schließlich geendet hatte und die beiden Wissenschaftler schon auf Deck 8 standen, lächelte er sie traurig an.
    "Ich halte dich sicher nicht für kaltherzig. Ich..." Mihi schüttelte leicht den Kopf. Er wollte eigentlich sagen, dass er eine Heidenangst davor hatte, das Zentrallabor oder irgend einen anderen Raum der wissenschaftlichen Abteilung zu betreten. Was, wenn das erste, was er sehen würde, ein ausdrucksloses, totes Gesicht wäre? Das Gesicht eines Bekannten noch dazu, mit dem er seit seiner Stationierung auf der Troy gelebt, gearbeitet, gelacht, gefeiert und geliebt hatte? Der Gedanke schlich wie Gift in seinen Körper und er spürte, dass ihm davon übel wurde. Aber er konnte das nicht zugeben. Er hatte so über die Stränge geschlagen, als Kobar gestorben war und der Krieg ihm an den Nerven genagt hatte. Wenn er jetzt wieder durchdrehte, würde es bedeuten, erst zum Counselor geschickt zu werden und dann entweder in ein stickes planetares Labor oder gleich aus der Sternenflotte heraus. Und das konnte er nicht zulassen, denn das Gefühl, hier etwas sinnvolles zu tun, gab ihm Sicherheit. "Ich wollte nur schnellstmöglich zur Routine zurückkehren, damit das Chaos keine Chance hat, uns über den Kopf zu wachsen" sagte er stattdessen.
    "Aber es gibt ohnehin kein Problem, mit dem wir nicht fertig werden würden." Sie standen jetzt kurz vor der Tür ins Zentrallabor. Er würde jetzt gern weglaufen oder zumindest wieder ein paar Schritte zurückweichen. In seinem Magen rumorte es und er hatte einen sauren Geschmack auf der Zunge. "Bereit?" Er guckte Saori erwartungsvoll an.
  • USS Troy - Deck 1 - Brücke

    Die Ärztin bedankte sich bei dem Offizier, ging neben dem verletzten Bajoraner auf die Knie und stellte das Medkit neben sich ab. Anschließend begann sie mit der Überprüfung der Vitalfunktionen: Bewusstlos, Atem- und Herzfrequenz aber im Normbereich… Von der Kopfverletzung abgesehen war der darauf folgende Traumacheck unauffällig, ebenso der Neurocheck. Nun griff sie nach ihrem Tricorder und führte einen schnellen Scan von Schädel sowie Hals- und Brustwirbelsäule durch, letztere waren ohne auffälliges Ergebnis, ersterer zeigte eine kaum erkennbare Haarrissfraktur der Schädelkalotte auf... Ganz schön Schwein gehabt.

    Keller öffnete das Medkit und entnahm eine Saugkompresse, die sie auf die blutende Stelle am Schädel aufdrückte. Anschließend begann mit der Faust fest gegen das Brustbein zu reiben, was unangenehm genug war, um ihn langsam aufzuwecken. „Captain Sito, können sie mich hören?“
    Dr. Sabine Keller
    FA Allgemein- und Notfallmedizin

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sabine Keller ()

  • USS Troy - Deck 1 - Brücke

    Nur langsam kehrte das Bewusstsein in seinen Körper wieder zurück, und das erste, was der Bajoraner verspürte, noch bevor es ihm auch nur ansatzweise gelang, seine Augen zu öffnen, waren die unsäglichen Kopfschmerzen und ein unangenehmes Gefühl in der Höhe seines Brustbeins.
    Als es er seine Augen schließlich doch dazu zwingen konnte, sich zu öffnen, erkannte er nicht sofort, dass er die Decke seiner eigenen Brücke anstarrte, doch der Umstand, dass sich einer seiner Ärzte über ihm befand und scheinbar damit beschäftigt schien, sich um ihn zu kümmern, ließ im Grunde nur den Rückschluss zu, dass er irgendwo auf dem Boden lag und sich verletzt haben musste.
    Die Erinnerungen an das, was passiert sein mochte, und was schließlich dazugeführt hatte, dass er sich auf den Boden wiederfand, kamen nur sehr langsam und bestenfalls bruchstückhaft zurück, und so versuchte er es erst gar nicht großartig das zu erzwingen, sondern blickte einfach nur zu der menschlichen Ärztin, bevor er mit belegter Stimme seine Frage formulierte:
    „Was ist passiert?“
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • USS Troy - Deck 8 - Hauptlabor

    "Bereit!" Saori aktivierte den Sensortaster und trat kurz darauf gespannt durch die Öffnung, welche die zur Seite geglittenen Türen freiließen, um sich im Hauptlabor umzusehen. Dieses bot einen fast normalen Anblick, ein wenig unordentlich vielleicht, da nicht verankerte Gerätschaften und Einrichtungsgegenstände durch das Geruckel ihren angestammten Platz verlassen hatten. Einige PADDs und ein Tricorder lagen am Boden und Bruchstücke eines momentan nicht näher identifizierbaren Glasgefäßes glitzerten unter einer der Arbeitsflächen. Dieses war offenbar leer gewesen, denn es gab außer den Scherben keine Verschmutzungen. Saori wandte sich zu Mihi um, der, einen bangen Ausdruck im Gesicht, ein Stück hinter ihr stehen geblieben war.
    "Hier ist nur ein wenig Chaos, aber es ist niemand da." Sie trat an eine der Konsolen und startete einen Check der wissenschaftlichen Systeme. Während der Computer noch deren Funktionen püfte, ließ sie sich den Dienstplan ihrer Abteilung anzeigen. Sie warf einen Blick darauf und nickte leicht.
    "Ich werde mal Teles rufen, sie hatte zum Zeitpunkt des Vorfalls Dienst und kann uns vielleicht mehr zum Status der Abteilung sagen."
    ***"Harada an Teles. Ich bitte um Statusbericht. Lieutenant Figl und ich sind wohlbehalten vom Außeneinsatz zurückgekehrt, es geht uns gut. Ich hoffe, dasselbe gilt auch für den Rest der Abteilung. Harada Ende."
    Während sie sprach, überkam sie ein leichtes Frösteln. Unwillkürlich glitt ihr Blick zu der Temperaturanzeige der Konsole und sie sah Mihi an.
    "Die Umweltkontrollen scheinen nicht richtig zu funktionieren, die Temperatur liegt 5 Grad Celsius unter dem Normwert." Inzwischen war der Systemcheck durchgelaufen und sie aktivierte abermals den Kommunikator.
    ***"Harada an Brücke, ich sende Ihnen den Statusbericht der Wissenschaftssysteme. Über die Mitarbeiter meiner Abteilung habe ich bislang noch keine Informationen."
    Commander Saori Harada
    Erster Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
  • USS Troy - Deck 1 - Brücke

    „Sie wurden bei unserer Notlandung auf dem Planeten am Kopf verletzt und sind infolge des Traumas bewusstlos geworden. Ihre Vitalzeichen sind in Anbetracht dessen normal und ich konnte keine neurologischen Auffälligkeiten feststellen. Wir müssen allerdings auf die Krankenstation, damit ich einen genaueren Scan durchführen kann, um eine kraniale Gefäßverletzung auszuschließen.“

    Die Ärztin nahm noch eine weitere Kompresse hinzu und verstärkte den Druck auf die Wunde. „Haben sie - von den Kopfschmerzen abgesehen - irgendwelche anderen Beschwerden? Wenn nicht, denken sie, dass sie sich mit meiner Hilfe aufrichten können?“
    Dr. Sabine Keller
    FA Allgemein- und Notfallmedizin
  • USS Troy - Deck 8 - Astrometrie

    In der Astrometrie sah es im Moment wohl in etwa so aus, wie auf dem gesamten Schiff, wenn man den Meldungen Glauben schenken durfte, welche sie aus allen Richtungen erreicht hatte. Es war wenig kaputtgegangen, und niemand war wirklich ernsthaft verletzt worden, und das traf in der Tat auch auf die Astronomie der Troy zu. Bei dem Flug durch die Krümmung und ihrer anschließenden Notlandung hatten die astronomischen Systeme keine Schäden davongetragen, und auch wenn einzelne Padds und nicht gesicherte Gerätschaften sich nun nicht mehr an ihren angestammten Plätzen befanden, so hatten sie doch ganz augenscheinlich ziemliches Glück gehabt, denn so ein Manöver hätte mit Sicherheit auch ganz anders ausgehen können.
    Die ersten Minuten nach ihrer Ankunft, wo auch immer das sein mochte, hatte die Andorianerin, nachdem sie selber wieder berappelt hatte, damit zugebracht, die einzelnen Unterabteilungen der Wissenschaft anzuweisen ihr einen Bericht über Schäden und Verletzte zukommen zu lassen. Die Meldungen waren ermutigend gewesen. Nur fünf Mitglieder der wissenschaftlichen Abteilung waren verletzt worden, keiner von ihnen allzu schwer, und befanden sich schon auf dem Weg in die Krankenstation, oder standen kurz davor von ihren Kameraden dahin verbracht zu werden. Alles in allem ziemlich glücklich.
    Mit sich und der Welt halbwegs zufrieden wackelte die Wissenschaftlerin ein wenig mit ihren Fühlern, und wollte soeben etwas Aufmunterndes zu einem ihrer Kollegen sagen, als sich ihr Kommunikator meldete. In diesem Moment fiel Teles auch ein, was sie in dem ganzen Chaos vergessen hatte. Zwar hatte sie die Berichte der Wissenschaft eingeholt, jedoch hatte sie sie nicht an die Brücke weitergeleitet. Nun, niemand war perfekt.
    ***“Teles hier, Ma’am. Uns geht es auch gut. Wir haben nur fünf nicht allzu schwer Verletzte; Barbosa, della Santina, Rosenberg, Whetters und Kretak. Sie befinden sich schon in der Krankenstation, oder werden in diesem Moment dahin verbracht. Was den Status der einzelnen Abteilungen anbelangt, so sollten Sie die Meldungen der Unterabteilungsleiter einholen, Commander. Die Astronomie zumindest wurde nicht beschädigt.“
    Lieutenant junior grade Teles
    Wissenschaftsoffizier
    USS Jo'kala NCC-84233


    "Das einzige Mittel gegen Aberglauben ist Wissenschaft."
  • USS Troy - Deck 1 - Brücke

    „So?! Was ist mit meinem Schiff? Gab es Verluste unter meiner Crew?!“
    Die Worte der Ärztin ergaben im ersten Moment nicht allzu viel Sinn, denn an eine Notlandung konnte sich der Bajoraner nicht erinnern, jedoch konnte das auch auf seine Kopfverletzung zurückzuführen sein, so dass er auf die Ausführungen der Frau begann mit leiser und noch leicht verwirrt klingender Stimme seine Fragen zu stellen, bevor er kurz zusammenzuckte, als die menschliche Ärztin eine weitere Kompresse auf seine Wunde presste.
    „Sie sollten das Ganze ein wenig sanfter angehen lassen, Doktor, immerhin ist das mein Kopf, welchen Sie da soeben malträtieren. Ich schätze, Sie müssen sich dann auch nicht weiter wundern, wenn ich mich über Kopfschmerzen beklage.“ erwiderte der Bajoraner spröde auf die Frage nach weiteren Beschwerden, bevor er abermals mit dem Kopf schüttelte.
    „Keine weiteren Beschwerden. Helfen Sie mir auf.“
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • USS Troy - Deck 1 - Brücke

    „Keine Sorge, es gibt nur ein paar Leichtverletzte, der Besatzung geht es also gut. Und dem Schiff meines Wissens nach auch, aber jetzt kümmern wir uns erst mal um sie“, antwortete die Notfallmedizinerin und blickte dann etwas schief drein, als er sich über den zusätzlichen Druck beschwerte… So hart im Nehmen war er wohl doch nicht, wenn er nicht einmal eine Wundkompression kommentarlos über sich ergehen lassen kann. „Stell dich nicht so an und sei lieber froh, dass nicht mehr passiert ist“, kommentierte sie, während sie ihm langsam und vorsichtig dabei half, sich aufzusetzen. „Ganz langsam. Dir wird im ersten Moment etwas schwindelig und vielleicht auch übel sein, das ist aber ganz normal und geht vorüber.“ Kurz darauf standen beide, wobei Keller mehr eine stützende Rolle einnahm.

    "Drück dir bitte die Kompresse an den Kopf", sagte sie noch, ließ ihn seine Hand anlegen und wartete dann, bis sich der Stand der beiden stabilisiert hatte. „Einen Schritt nach dem anderen, wir gehen jetzt zum Turbolift und fahren zur Krankenstation, unterwegs kann ich dann deinem Gedächtnis noch etwas auf die Sprünge helfen. Deine Leute scheinen hier ja alles im Griff zu haben.“
    Dr. Sabine Keller
    FA Allgemein- und Notfallmedizin
  • USS Troy - Deck 1 - Brücke

    „Ich werde Sie daran erinnern, sollten Sie einmal mit derartigen Kopfschmerzen zu kämpfen haben, Doktor.“ erwiderte er leise und mürrisch, bevor er sich mit ihrer Hilfe langsam vom Boden erhob. Genau wie prophezeit hatte der Bajoraner in dem Moment, als er endlich auf seinen Beinen stand, neben seinen Kopfschmerzen für einen kurzen Augenblick auch mit aufkommender Übelkeit zu kämpfen, bevor sich das wieder legte, und er zusammen mit der Frau einen stabilen Stand erreicht hatte. Die Kompresse an seinen Kopf pressend und ihre Worte bezüglich des Turbolifts und der Krankenstation mit einem knappen Nicken bestätigend, wandte er sich danach seinem Stellvertreter zu, welcher augenscheinlich darum bemüht gewesen war, die Berichte der einzelnen Abteilungen einzuholen.
    „Nummer Eins, ich werde sicher nicht allzu lang fort sein. Wenn ich wieder da bin, will ich eine komplette Meldung über die Schäden am Schiff und der vorrausichtlichen Reparaturzeit und der Verletzten innerhalb der Crew. Darüber hinaus wäre eine Ortsbestimmung nicht schlecht.“
    Nach diesen Worten bedeutete er der Ärztin, dass er bereit war, mit geringer Geschwindigkeit den Weg zum Turbolift zu beschreiten. Ein Fuß vor den anderen setzend erreichten die beiden schließlich ihr Ziel.
    „Das sollte nicht allzu viel Zeit in Anspruch nehmen, ich bin auch nur mitgegangen, weil ich auf meiner Brücke kein Autoritätsgezänk wollte. Mit Sicherheit hättest Du mich sonst sicherlich angewiesen, Dir zu folgen, und zwar Kraft Deiner medizinischen Autorität.“ meinte der Bajoraner mit einem leicht ironischen Unterton in seiner Stimme, nachdem sich die Transportkapsel in Bewegung gesetzt hatte.
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • USS Troy - Deck 8 - Hauptlabor

    Mihi hatte mit bangen Augen in das Labor geblickt, doch alles war in Ordnung. Ein paar Dinge waren zerbrochen oder heruntergefallen, aber er hatte im Laufe seiner Dienstzeit auf diesem Schiff sicher schon mehr Dinge kaputt gemacht, sei es aus Spaß, Übermut oder auch schon einmal Wut. Als dann Teles' Funkspruch hereinkam, fiel die Anspannung von ihm ab und ein Gefühl der Erleichterung machte sich breit. Spontan schnappte er sich Saori und drehte sich ein paar Mal im Kreis, bevor er skandierte. "Alle noch am Leben, alle noch am Leben!" Dabei lachte er, denn es war so ein unglaublich befreiendes Gefühl, den Druck der Anspannung loszuwerden. Nach diesem kurzen Ausbruch und mit glänzenden Augen nutzte er eine der Konsolen, an denen soeben die Statusberichte der anderen eintrudelten.
    "Biolabs melden zwei Ratten mit Schädel-Hirn-Trauma und jeder Menge Dreck, weil Blumenkübel im Arboretum umgefallen sind, ansonsten alles in Ordnung. Dort liefen momentan keine Experimente. Astrophysik meldet einen kurzfristigen Ausfall der Computer. Dabei sind die Tagesdaten verloren gegangen, was allerdings keinen irreparablen Verlust darstellt. Kybernetik und Exochemie melden, dass ihre Experimente hin sind und damit mehrwöchiger Forschungsaufwand... Sie leben alle noch Saori. Und bis auf die zerbrochenen Behälter, die überall gemeldet sind, nur größere Ausfälle in der Kybernetik und der Exochemie. Ich... Ich kanns kaum fassen." Mihi strahlte. Sie waren mit einem blauen Auge davongekommen.
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