Bordleben 8 - keserü felismerések kora

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  • USS Troy - Deck 1 - Brücke -> Konferenzraum

    Keller blickte zu der Wissenschaftlerin, die gerade an sie herangetreten war. "Ich würde es bevorzugen, darüber mit dem Ersten Offizier zu sprechen", antwortete sie und verzichtete darauf, hinzuzufügen, dass das nicht gegen Saori persönlich gerichtet war, sondern sie lediglich darauf bedacht war, ihre Schweigepflicht nur in dem unbedingt notwendigen Rahmen auszusetzen. So fragte sie den Commander, wo man die Möglichkeit haben würde, dies ungestört zu besprechen, wobei er erwähnte, dass Saori der Zweite Offizier war und es zu diesem Zeitpunkt nicht schaden würde, sie ebenfalls zu informieren. Also zogen sich die drei in den Besprechungsraum zurück, wo die Notfallmedizinerin damit begann, alles zu erklären.

    "Der Captain hat infolge des Schädel-Hirn-Traumas, das er bei unserer Notlandung erlitten hat, eine sogenannte Epiduralblutung entwickelt. Dabei reißt eine Arterie, die innen am Schädelknochen aufliegt und es sammelt sich zwischen diesem und der äußeren Hirnhaut Blut. Da der Bluterguss immer größer wird, steigt der Druck innerhalb des Schädels und das Gehirn wird verdrängt." Sie nahm sich einen Moment, um die Mimik der beiden Offiziere genauer zu begutachten. Sie konnte sich lebhaft vorstellen, wie schrecklich das sein musste, wenn man über Jahre mit der betroffenen Person zusammengearbeitet hat.

    "Um nun bleibende Hirnschäden zu vermeiden", fuhr sie fort, "ist es wichtig, dass der Schädelinnendruck gesenkt wird, damit das Gehirn wieder genug Platz hat. Dazu habe ich eine sogenannte Entlastungstrepanation durchgeführt. Dabei entfernt man mit einem Bohrer ein Stück des Schädelknochens und räumt den Bluterguss mit einer Drainage aus. Anschließend haben wir die Blutung unterbunden und den Schädel wieder verschlossen."

    Sie legte eine kurze Pause ein, um den beiden Zeit zu geben, das zu verdauen. "Sie müssen wissen, dass das unbehandelt mit der Zeit zum Atemstillstand und bleibenden neurologischen Schäden führen kann. Allerdings denke ich, dass wir rechtzeitig eingreifen konnten, um schlimmeres zu verhindern. Genaueres können wir aber erst sagen, wenn er wieder bei Bewusstsein ist."
    Dr. Sabine Keller
    FA Allgemein- und Notfallmedizin
  • USS Troy - Deck 1 - Brücke

    Lieutenant Junior Grade Madras

    Mit finsterer Miene hatte der Engländer an der OPS-Station der Troy die drei Menschen beobachtet, bis diese im Konferenzraum verschwunden waren. Ganz offenbar hatte er mit seiner Vermutung Recht behalten – den Kommandanten hatte es wohl ernstlich erwischt.
    Mit einem kurzen Seufzen, ausgebracht in Anbetracht dieser Tatsache und dem Umstand, dass man nun vor einer langen Reise stand, bevor man wieder nach Hause kommen würde, wandte er seinen Blick wieder den Anzeigen auf seiner Konsole zu, welche ihm im Moment diverse Vorräte anzeigten. Man würde sicher gewisse Dinge rationieren müssen, solange man nicht in der Lage war mit irgendeinem, in diesem Teil des Weltalls ansässigem Volk Handel zu betreiben. Hinzu kam noch die Tatsache, dass man wohl früher oder später auf das Dominion treffen würde und es war nicht sicher, ob es sehr erfreut sein würde, dass sich ein Schiff der Sternenflotte so tief in ihrem Raum befand. Die Probleme häuften sich.
    Der Engländer warf einen kurzen Blick auf den Hauptschirm, auf welchem sich die langgezogenen Sterne zeigten; typisch für ein Schiff, welches sich im Warptransit befand. Man war bereits unterwegs Richtung Heimat, nachdem der Erste Offizier befohlen hatte, auf Warp zu gehen.
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • USS Troy - Deck 1 - Brücke -> Konferenzraum

    Etwas verwundert über die Weigerung der Ärztin, ihr Auskunft zu geben, folgte Saori Toby und ihr in den Konferenzraum. Diskretion war hier zweifelsohne vonnöten, aber eine kritische gesundheitliche Situation des Kommandanten betraf auch den Zweiten Offizier und man sollte doch annehmen, dass jemandem die Kommandoebene des Schiffes, auf welchem er diente, bekannt war.
    Aber vielleicht konnte man das von einer Zivilistin ja nicht erwarten, überlegte Saori, ehe sie, neben Toby stehend, aufmerksam den Ausführungen Dr. Kellers folgte. Je länger diese sprach, umso mehr wuchs Saoris Besorgnis um Sito. Sie begriff, dass dessen Verletzung sehr gefährlich war und zu bleibenden Schäden hätte führen können.
    Wenn Saori der letzte Satz der Ärztin auch wieder etwas Mut machte, es blieb immer noch das "Aber"...
    Commander Saori Harada
    Erster Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
  • USS Troy - Deck 1 - Brücke -> Konferenzraum

    Nachdem Monolog über den Gesundheitszustand des Captains, wanderte der Erste im Konferenzraum schweigend und nachdenklich auf und ab. Nach einer Weile, setzte er sich in einen der Sessel und da die beiden Frauen entschlossen an.
    "Commander... Doktor... auch wenn der Zustand des Captains kritisch ist, müssen wir uns jetzt auf anderes Konzentrieren! ... Wir sind ca. 67 Jahre vom Alphaquadranten, 60 Jahre vom ersten Föderationssystem und vom 10 Jahre vom Idran-System entfernt! Unsere Vorräte sind auf eine siebenwöchige Mission ausgelegt und in dieser Region des Quadranten haben wir weder Handelspartner, noch Verbündete und an sich eigentlich gar keine Informationen!", er stand wieder auf und ging zu den beiden Damen hinüber, "Doktor, sie werden mit Lieutenant Ryan den Captain bis zu seiner vollständigen genesen vom Posten und Dienst entheben... mir egal ob dies nur 10 Stunden, 10 Tage oder die nächsten 10 Jahre sein werden... wir können ihn nicht gebrauche wenn er nicht vollkommen genesen ist! ..... Und dich Saori brauche ich jetzt mehr denn je! Du wirst meine rechte Hand in der Zeit sein und deine Laborratten sollten mal zeigen, wie fit sie in Botanik sind! Da unsere Ressourcen rationiert werden müssen, müssen wir wohl auch auf Replikatoren verzichten und alle anderen Annehmlichkeiten die Energie kosten!"
  • USS Troy - Deck 7 - Ausrüstungsraum -> Korridor

    "Und wenn ich mich mit einem Vulkanier darüber unterhalten würde, bekäme ich das ganze zu hören, nur dass sie diejenigen sind, die sich jahrhundertelang etwas herausgenommen hätten", stellte Mihi strahlend fest über diese großartige Demonstration seines Gedankens. "Und der Vulkanier würde mir armem dummen Menschen erklären, wieso seine Beispiele ungenügend und fehlerhaft sind, weil er weiß, dass sie ausgewählt wurden, weil der Mensch sie für ausgesprochen brauchbar hielt." Mihi verließ den Ausrüstungsraum unbekümmert und schlug den nächsten Weg zum Turbolift ein.
    "Sie würden staunen, wie viel besser Kühe eigentlich sind", begann Mihi im Gehen zu dozieren. "Ich beneide sie darum, dass sie so viel Milch produzieren können, um andere Wesen zu versorgen, namentlich mich, damit ich mir die Milch in den Kaffee rühren kann. Replikatornahrung ist ja letztlich doch immer nur Einheitsnahrung gefertigt nach irgendwelchen Mustern und es bietet nicht die natürliche Abwechlsung von echter Milch. Aber das war nicht mein Thema, glaube ich, oder? Wowar ich noch gleich? Achja, die Vorzüge von Kühen. Da wäre auch noch das Wiederkäuen. So oft, wie mich irgendwelche dienstliche Verpflichtung vom Essen aufgescheucht hat, wäre sowas eine sehr nette Zusatzentwicklung der menschlichen Evolution gewesen, aber das ist das Kreuz damit, etwa 10% der Chromosomen zur Kuh zu missen. Auch wenn es gesamt-genetisch noch ein wenig weniger ist. Auch die Ähnlichkeit zu manch anderem Tier ist nahezu verblüffend."
  • USS Troy - Deck 1 - Bereitschaftsraum | Fünf Tage später

    Logbuch der USS Troy. Sternzeit: 65242,87 Captain Sito.

    Seit fast einer Woche befindet sich die Troy nun im Gamma-Quadranten. Wenn man einmal von den Tatsachen absieht, dass wir nun nicht so einfach zurück nach Hause können, oder uns im Moment der Kontakt zu unseren Familien versagt bleibt, scheinen wir dennoch einiges Glück gehabt zu haben.

    Das Schiff selber ist in Takt und da mir von meiner technischen Abteilung versichert wurde, dass die Troy im Grunde die nächsten vier Jahre ohne Pause durchfliegen könnte, habe ich bis auf weiteres davon abgesehen Rationierungen, Abschaltungen oder Beschränkungen vornehmen zu lassen, um damit Energie zu sparen. Da ich davon ausgehe, dass wir in den nächsten drei Jahren mit Sicherheit auf eine Raumfahrende Art treffen werden, von welcher wir gegebenenfalls benötigte Antimaterie erhalten könnten und vorausgesetzt, dass wir unsere Torpedos nicht so oft einsetzen müssen, bin ich der guten Hoffnung, dass das im Verlaufe unserer Reise auch nicht nötig sein wird.

    Nichtsdestotrotz haben Teile der wissenschaftlichen Abteilung auf Anregung vom Commander MacManus damit begonnen, Gemüse und Obst zu züchten. Auch wenn ich der Überzeugung bin, dass man dies zum Luxus dazu rechnen kann, wird es der Moral der Crew sicher keinen Abbruch tun, wenn sie frisches Obst und Gemüse auf dem Teller haben wird.

    Mittlerweile haben wir auch damit begonnen, Subraumnachrichten in das Gebiet des Dominions zu senden. Inhaltlich bitten wir in ihnen darum, den Teil des Alls, welcher unter der Kontrolle der Gründer steht, durchqueren zu dürfen und dass sie durch ihren Botschafter auf der Erde die Sternenflotte von unserer Lage in Kenntnis setzen. Bisher keine Antwort.

    Uns bleibt nun nur eins zu tun, dass für was wir ausgebildet worden: Soviel wie es nur geht zu erforschen, während wir uns auf den Weg in die Heimat machen, denn letztlich sind wir alle Forscher.

    Mit einem leichten Druck auf den Bildschirm seines Computers deaktivierte der Kommandierende Offizier der Troy das Logbuch des Schiffes und warf einen Blick auf seinen Chronometer. 20:30 Bordzeit zeigte dieser an und machte ihm gleichzeitig bewusst, dass sein Dienst schon längst beendet war. Sein schmerzender Kopf schien etwas ähnliches anzudeuten und seine innere Stimme gemahnte ihn ebenso für heute Schluss zu machen. Dabei hatte er sich, ganz wie die Ärzte es angeordnet hatten, noch geschont und nur eingeschränkten Dienst verrichtet. Jedoch, wahrscheinlich wurde es tatsächlich Zeit Schluss zu machen.
    So verließ der Bajoraner schließlich den Bereitschaftsraum, um sich, als er den Turbolift betreten hatte, dafür zu entscheiden, noch nicht in sein Quartier zurückzukehren, sondern dem Casino noch einen Besuch abzustatten. Das hier war eine besondere Situation und so wollte er wissen, wie sein Crew momentan damit umging.
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • USS Troy - Deck 2 - Casino

    In den Wissenschaften war der Alltag wieder eingekehrt, nachdem es auch hier einige Turbolenzen gab, sich auf die neue Situation einzustellen. Die Tiere mussten beruhigt werden und die verletzten Laborratten gepflegt. Sie waren immer noch in einem Extrakäfig untergebracht und Mihi beschäftigte sich in seiner Dienstzeit so oft es ging mit ihnen, weil er Mitleid mit den armen kleinen Kreaturen hatte, die nur auf sein Betreiben überhaupt an Bord waren. Außerdem mussten die Obst- und Gemüseanbauten geplant und gehegt werden. Eine Aufgabe für die Biologen, aber da er für die Biolabs zuständig war, ging das auch über seinen Schreibtisch.
    So kam es, dass er nach Dienstschluss zwar das Casino aufgesucht hatte, um den Feierabend einzuläuten, sich mit ein paar Leuten zu unterhalten, herumzublödeln und all die anderen Dinge, die er nach Dienstschluss so gern tat, wie eingeübt zu absolvieren, aber da noch nicht viel los war, immer noch über einigen Plänen bezüglich einer effizienteren Anordnung der Pflanzflächen grübelte. Er musste sich außerdem mit der Idee beschäftigen, ob man nicht kleine Beete überall auf dem Schiff anlegen sollte. Hängekästen mit Kräutern an der Taktischen Station auf der Brücke... Der Captain würde ihn lynchen, aber er beschloss, den Antrag einmal weiterzuleiten, allein um die Reaktion in den Gesichtern seiner Vorgesetzten sehen zu dürfen. Das würde ein Spaß werden. Zwischendurch, während er an seinem Glas Eistee nippte, blickte er auch um sich, ob nicht vielleicht Saori auftauchen würde oder Yoshi oder einer seiner anderen Bekannten wie Jennifer oder Toby. Oder vielleicht würde auch Theron kommen. Mihi hatte in den letzten Tagen sein Wissen in Genetik aufgefrischt, um den Andorianer mit der genetischen Ähnlichkeit von Menschen und möglichst abstrusen irdischen Kreaturen zu erfreuen. Selbst den wunderlichen blauen Sicherheitsmann hatte er trotz gewisser Vorurteile mögen gelernt.
  • USS Troy - Deck 2 - Casino

    Nachdem Saori ihren Logbucheintrag beendet hatte, war sie kurz unter die Dusche gegangen, um sich frisch zu machen. Sie war hungrig und hatte keine Lust, alleine in ihrem Quartier zu essen, daher hatte sie die Absicht, dies im Casino zu tun in der Hoffnung, jemanden zum Unterhalten zu treffen.
    Wenig später betrat Saori den großen Raum. Es war noch nicht viel los hier und so brauchte sie gar nicht lange zu suchen, um an einem der Fenstertische Mihi mit einem Padd in der Hand sitzen zu sehen. Offenbar war er ganz vertieft in das, was er da tat, denn er hatte ihr Eintreten nicht bemerkt. Saori ging zu einem der Replikatoren und bestellte sich etwas zu Essen und einen Raktajino. Mit dem gefüllten Tablett machte sie sich auf den Weg zu Mihis Tisch, blieb dann davor stehen, bis Mihi von seinem Padd aufsah und lächelte ihn an.
    "Ist hier noch ein Platz frei?"
    Commander Saori Harada
    Erster Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
  • USS Troy - Deck 2 - Casino

    Mihi, dessen Füße unter dem Tisch auf den Stuhl ihm gegenüber gedrückt waren, schob ihr den Stuhl entgegen, bevor er artig aufstand. "Für die schönste aller Vorgesetzten immer" erwiderte er lächelnd und wartete darauf, dass Saori sich hinsetzen würde. Dann nahm auch er wieder Platz und naschte von den Erdnüssen, die beinahe obligatorisch dort standen, wo er auch gerade saß. Er trank noch einen Schluck Eistee und schob Saori das Padd zu, das vorsah, das Gesamtschiff zu begrünen.
    "Ich habe hier was, das du lesen solltest. Am Besten noch bevor du mit dem Essen beginnst." Mihi bemühte sich darum, unschuldig dreinzublicken, damit Saori nicht von vorneherein wusste, dass es eine ausgesprochen lustige Sache war und ihm den Spaß rauben würde.
  • USS Troy - Deck 2 - Casino

    "Danke, sehr charmant." Saori ließ offen, ob sie das Kompliment oder das Stuhlrücken meinte und setzte sich Mihi gegenüber, indem sie das Tablett auf dem Tisch abstellte. Sie freute sich, dass Mihi offensichtlich guter Dinge war und fragte sich, was der Grund sein mochte, er machte so ein verdächtig harmloses Gesicht. Sie warf auch einen neugierigen Blick auf das Padd, griff dann aber erst einmal nach ihrem Raktajino.
    "Ich sehe mir das sofort an, aber ich sterbe gerade vor Hunger und brauche außerdem dringend eine hohe Dosis Koffein in meinem System." Nach diesen Worten nahm sie einen Schluck aus der Tasse und griff sich eine der Frühlingsrollen auf ihrem Teller, welchen sie anschließend ein Stück zu Mihi schob.
    "Auch eine? Die sind mit Garnelen und Knoblauch gefüllt, wirklich lecker." Sie biss ein Stück ab und nahm dann das Padd in die andere Hand. Zuerst überflog sie die Pläne kurz, während sie sich die Frühlingsrollen schmecken ließ, las dann intensiver und nickte zunächst beifällig. Doch je näher sie dem Ende kam, umso langsamer kaute sie, um dann schließlich ganz damit aufzuhören und Mihi mit großen Augen anzusehen.
    "Das... ist nicht dein Ernst... oder doch?" fragte sie mit vollem Mund. Ein Blick auf Mihis begeisterten Gesichtsausdruck bestätigte sie in der unheilvollen Annahme, dass Mihi das wirklich und wahrhaftig ernst meinen könnte.
    "Natürlich ist es das," stöhnte sie und starrte wieder auf das Padd. Sie schluckte erst einmal runter, ehe sie bedächtig fort fuhr.
    "Also - versteh' mich bitte nicht falsch... das Spalierobst und die hydroponischen Erdbeer- und Gemüsebeete im Frachtraum 2 sind genial geplant, auch gegen die Weinstöcke habe ich prinzipiell nichts... aber den Antrag auf die Kräuterkästen an der Taktik und das mit den Erbsenplantagen in den Gängen würde ich an Deiner Stelle lieber nochmal überdenken, Mihi... Du weißt, wie der Captain über so etwas ..." aus den Augenwinkeln nahm Saori eine Bewegung neben sich wahr und hob den Kopf zu dem Ankömmling empor. Ihr stockte eine Sekunde der Atem, doch dann redete sie ansatzlos weiter und ließ das Padd auf ihren Schoß fallen.
    "Captain! ..äh.., gerade... haben wir von Ihnen gesprochen.. sch.. schön, Sie wieder auf den Beinen zu sehen, Sir."
    Dabei versuchte sie möglichst unauffällig, Mihi einen leichten Tritt zu versetzen und ihm das Padd unter der Tischplatte hinüber zu reichen.
    Commander Saori Harada
    Erster Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
  • USS Troy - Deck 2 - Casino

    „Ich hoffe, sie beide haben bei dieser Gelegenheit nur Gutes von sich gegeben, Commander, Lieutenant.“ erwiderte der Bajoraner trocken, während er beiden Offizieren zunickte und es vermied genauer nachzufragen, was den scheinbaren Stotteranfall seines zweiten Offiziers ausgelöst hatte, denn ganz offensichtlich hatte es wohl etwas mit dem Padd zu tun, welches die Asiatin hektisch versuchte loszuwerden.
    „Weiterhin danke ich Ihnen für Ihre Anteilnahme, Miss Harada. Wie ich hörte, waren Sie in der Krankenstation, um mir einen Besuch abzustatten, während ich mich von der Operation erholte. Das war sehr freundlich von Ihnen.“
    Der Kommandierende Offizier der Troy nickte der Wissenschaftlerin erneut knapp zu, bevor er seinen Blick auch der anderen Person, welche am Tisch Platz genommen hatte, zuwandte.
    „Und nun, da dies geklärt ist, dürfte ich dann vielleicht mal das Padd sehen, was sie so hektisch vor mir versucht haben zu verbergen? Ich frage mich nämlich ernsthaft, was so schlimm sein muss, dass man tatsächlich versucht es vor mir zu verstecken. Also, Mr.Figl, wenn Sie dann so freundlich wären.“
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • USS Troy - Deck 2 - Casino

    Mihi verspachtelte das Stück Frühlingsrolle, das Saori ihm angeboten hatte und schloss genießerisch die Augen. "Ja, wirklich gut." Dann hörte er Saori zu, was sie von den Plänen, die er mit seiner Abteilung ausgeheckt hatte und die seine Kollegen so minutiös ausgearbeitet hatten, hielt. Er nahm das Kompliment zufrieden lächelnd entgegen, das sie ihm gemacht hatte für die wirklich gut machbaren Dinge und seine Augen blitzten vor Begeisterung auf, als Saori so entgeistert auf die Ideen, auch den Raum auf den Brücken und in den Korridoren zu nutzen, reagierte. 'Das lief besser als erwartet.'
    Doch dann wurde Saori irgendwie nervös und trat ihn, um ihm das Padd unter dem Tisch zurückzureichen. Er angelte danach und setzte wieder seine beste Unschuldsmiene auf, um den Captain anzuschauen, der sich zu ihnen gesellt hatte. "Die Ingenieure verstecken angeblich eine neuartige Bombe irgendwo im Maschinenraum." Er lächelte und holte das Padd hervor. "Der XO möchte uns ja in bäuerlichen Tugenden üben lassen, also haben die restlichen Biologen und ich eine Machbarkeitsstudie erstellt, wir wir den vorhandenen Raum möglichst effizient nutzen können. Ich habe unsere Ergebnisse eben Cmdr. Harada zur ersten Kritik vorgelegt. Es ist nämlich noch nicht ganz fertig." Mihi reichte dem Captain das Padd herüber. Er lächelte den Captain dabei an und schenkte Saori ein Grinsen.
  • USS Troy - Deck 2 - Casino

    "So, so, eine Bombe also. Vielleicht sollte ich mich dahingehend einmal mit Ensign Savik unterhalten, damit er nicht allzu viel von unserem Antimaterie Vorrat in diesen neuartigen Sprengkörper verbaut. Möglicherweise müssten wir sonst tatsächlich Replikatorrationen und weitergehende Beschränkungen einführen. Dann wäre sicher auch Schluss mit den Frühlingsrollen." erwiderte der Bajoraner mit einer todernsten Stimme, bevor er nach dem Padd griff, welches ihm der Lieutenant aus der wissenschaftlichen Abteilung hinhielt. Einen längeren Moment lang studierte Sito das Padd, bevor er eine Braue wölbte und seinen Blick wieder von diesem nahm, um danach erneut zu dem Menschen zu schauen.
    "Mr.Figl, in Ihrem Interesse möchte ich hoffen, dass Sie sich dieses Machwerk im unteren Abschnitt dieser Vorschläge zur Verbesserung unserer Nahrungssituation in Ihrer Freizeit ausgedacht haben. Ich würde es mit Sicherheit nicht gutheißen, wenn sich meine Offiziere mit so etwas in ihrer Dienstzeit beschäftigen. Darüber hinaus scheinen Sie sich einen Heidenspaß daraus zu machen Ressourcen, und seien es nur geistige, für so etwas zu verschwenden. Sie sollten Ihre durchaus vorhandenen Fähigkeiten besser einsetzen, denn wie Sie im oberen Abschnitt bewiesen haben, sind Sie dazu durchaus in der Lage. Die Ideen, welche das Spalierobst und die hydroponischen Erdbeer- und Gemüsebeete im Frachtraum 2 beinhalten, sind weitgehend akzeptabel und werden sicher auch Commander MacManus erfreuen. Möglicherweise sollten Sie jedoch überlegen, ob Sie tatsächlich Weintrauben von der Erde verwenden sollten. Auf diesem Schiff dienen nicht nur Menschen und im Zuge der Gleichstellung sollten Sie für etwas mehr Abwechslung sorgen. In den Datenbanken sollten sich sicherlich auch weitere Dinge finden lassen, die sich anbauen lassen. Ich möchte Ihnen die des andorianischen Landwirtschaftsministeriums ganz stark ans Herz legen."
    Mit diesen Worten gab der Bajoraner das Padd an den Lieutenant zurück.
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • USS Troy - Deck 2 - Casino

    Mihi legte den Kopf schief. "Ehrlich gesagt hat die etwas abstruseren Ideen der Computer vorgeschlagen, als wir eine Abfrage gestellt haben, wo ungenutzte Kapazitäten auf dem Schiff sind und welche Umweltbedingungen dort herrschen, um daraus ermitteln zu lassen, welche Obst- und Gemüsesorten zum Anbau geeignet sind. Und da Commander MacManus so klang, als ob er unseren Platz bis zum Letzten ausreizen wollte, sodass auch diese Vorschläge natürlich zur Vorlage kommen müssen, um mir nicht den Vorwurf gefallen lassen zu müssen, ich hätte freie Plätze übersehen, Sir." Mihi trank noch einen Schluck Eistee und warf ein paar Erdnüsse ein.
    "Wie Sie sicherlich auch wissen, ist das mit den vulkanischen und andorianischen Pflanzen nicht so einfach. Solange Teles nicht zustimmt, ihr Quartier zur Pflanzenzucht freizugeben, erfordert das größere Umbauten, für die wir einige Vorbereitungszeit benötigen. Aber wenn Sie die Anmerkungen unter Paragraph 2 lesen, besteht dort auch die Option, die Umweltbedingungen entsprechend für andorianische und vulkanische Pflanzen zu benutzen. Bajoranische und ullianische Pflanzen haben wir ja bereits berücksichtigt. Wie gesagt ist dies noch ein Arbeitspapier, dass Sie nur zu Gesicht bekommen, weil Sie insistiert haben." Er lächelte.
  • USS Troy - Deck 2 - Casino

    „Ihre Gründlichkeit in allen Ehren, Lieutenant, aber selbst Ihnen hätte klar sein müssen, dass dermaßen abstruse Vorschläge sicher nicht zur Ausführung kommen werden. Von einem Offizier in Ihrem Rang hätte ich im Grunde erwartet, dass er, nachdem er diese Studie erstellt hatte, von allein darauf gekommen wäre, dass wir nun sicherlich nicht damit beginnen werden, die Brücke oder sonstige Örtlichkeiten, außer den dafür in der Aufgabenbeschreibung vorgesehenen, in ein Gewächshaus oder ähnliches zu verwandeln. Darüber hinaus hatte sich Ihr Erster Offizier eigentlich sehr klar und deutlich ausgedrückt, als er der wissenschaftlichen Abteilung den Auftrag erteilte für zusätzliche Nahrung zu sorgen. In seinem Tagesbefehl sprach er von dem Raum, welcher für so etwas geeignet ist und den Vorschriften entsprechend für so ein Unterfangen genutzt werden kann. Auch da hätte Ihnen durchaus klar sein können, dass damit nicht die Brücke gemeint sein konnte. Also hat er mitnichten auch nur angedeutet, dass man jeden Raum in Betracht ziehen muss. Dies alles lässt im Grunde nur den einen Rückschluss zu, nämlich, dass Sie, trotz besseren Wissens, in voller Absicht wichtige Ressourcen für eine derart sinnlose Idee verschwendet haben. Ich erwarte von Ihnen, dass Sie in Zukunft Ihre Zeit und vor allem unsere Ressourcen besser nutzen, als für derlei Nonsens, Lieutenant. Sie haben in der Tat das Zeug dazu sich zu einem wichtigem Mitglied dieser Crew zu entwickeln, immerhin besitzen Sie einige bemerkenswerte Fähigkeiten, jedoch sollten Sie es nicht übertreiben.
    Eine kurze Pause folgte diesen Worten, während der Bajoraner auch die mit am Tisch sitzende Leiterin der wissenschaftlichen Abteilung mit einem kurzen Blick bedachte, bevor er fortfuhr.
    „Was den Rest anbelangt, so möchte ich von Ihnen nicht hören, dass eine Sache schwierig ist, sondern, dass Sie sich ihrer annehmen und sie nach Möglichkeit zu einem erfolgreichen Abschluss bringen. Darauf sollten Sie ihre Aufmerksamkeit richten und nicht auf etwas, dass nicht ausführbar ist und Ihren Führungsoffizier gegebenenfalls in Verlegenheit bringt.“
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • USS Troy - Deck 2 - Casino

    10 Jahre… Das waren 3650 Tage, 87.600 Stunden oder 5.256.000 Minuten. 5 Millionen Minuten... Sie würde über 42 sein, wenn sie das nächste mal einen Fuß auf die Erde setzte. 5 Tage war es erst her, seitdem sie im Gamma-Quadranten gestrandet waren, dazu verdammt, 10 verfluchte Jahre am anderen Ende der Galaxie zu verbringen. Noch nie in ihrem Leben hatte sie ihre Familie vermisst, doch in Anbetracht dessen tat sie es jetzt. 10 Jahre, bevor sie das nächste mal ihre Schwester nerven, über Francines Witze lachen oder ihre Nichte in den Arm nehmen konnte. Bis dahin würde Jessica 14 Jahre alt sein... Und was das wohl ihrer Mutter antun würde, davon ausgehen zu müssen, dass ihre Tochter irgendwo im Nichts umgekommen war, aber nie absolute Sicherheit zu haben.

    „Guten Abend, Ma’am“, begrüßte sie ein Lieutenant, an dem sie gerade vorbei joggte. Sie nickte ihm zu und bog an der nächsten Kreuzung ab. Andererseits hatte es auch etwas wirklich ironisches an sich, was das Schicksal da mit ihr angestellt hatte. Sie war nur an Bord gekommen, weil sie ihrem Schwager einen Gefallen tun wollte und dachte, es würde interessanter werden als auf der Sternenbasis. Überhaupt war sie nur wieder für die Sternenflotte tätig geworden, um für ein bis zwei Jahre etwas Abstand von dem Ellend namens Notaufnahme zu bekommen. Und jetzt war das genaue Gegenteil der Fall, denn sie saß die nächsten 10 Jahre auf einem Schiff fest, auf dem es ihre Hauptaufgabe sein würde, die hausärztliche und in höchst seltenen Fällen notfallmedizinische Versorgung von gerade einmal 150 Personen sicherzustellen. Ein unheimlich aufregender Gedanke... Also wenn das keine Ironie reinster Güte war, wusste sie auch nicht weiter. Wäre sie doch einfach auf dieser Station geblieben oder hätte eine der zahlreichen Stellen als LMO angenommen, die man ihr angeboten hatte... Der zusätzliche Papierkram wäre besser gewesen als das, was sie sich hiermit eingebrockt hatte.

    Sabine blieb völlig außer Puste stehen, stützte sich mit beiden Händen an ihren Knien ab und versuchte die eigene Atmung wieder unter Kontrolle zu kriegen. Ein kurzer Blick auf die Uhr verriet ihr, dass sie bereits seit 2 Stunden dabei war, kein Wunder, dass sie mittlerweile so außer Atem war. Am besten wäre es wohl, jetzt einen letzten Zwischenstopp in der Messe einzulegen, bevor sie in ihr Quartier zurückkehren würde, um endlich damit anzufangen, die Wände anzustreichen. Selbst wenn der Zwischenstopp nur dazu da war, sich noch etwas davor zu drücken...

    So betrat sie ein paar Minuten später das Casino und blieb vor einem der Replikatoren stehen, wo sie sich ein kaltes Glas Wasser bestellte und mit dem Unterarm den Schweiß von der Stirn wischte. Als sie sich umdrehte, um nach einem freien Platz zu suchen, erblickte sie an einem Tisch Reon, die LWO und diesen netten Wissenschaftler, den sie vor ein paar Tagen in der Messe kennengelernt hatte. Was solls, dachte sie sich, nahm das Glas und trat an den Tisch heran. „Hi“, begrüßte sie die drei Offiziere schmunzelnd, „Was dagegen, wenn ich mich dazu setze?“
    Dr. Sabine Keller
    FA Allgemein- und Notfallmedizin

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  • USS Troy - Deck 2 - Casino

    Während er darauf wartete, ob sein Offizier noch irgendetwas zu sagen hatte, nahm der Bajoraner neben Commander Harada Platz. Seine Kopfschmerzen hatten sich wieder so weit verschlimmert, dass er es in diesem Moment angenehmer fand, diesen im Sitzen zu begegnen. Sito hatte nicht vor, sehr viel länger bei den beiden Wissenschaftlern zu verweilen, immerhin hatte er die beiden in ihrer Freizeitgestaltung nicht stören wollen und war ja eher zufällig dazugekommen, jedoch wollte er zumindest solange bleiben, bis sich sein Kopf wieder beruhigt hatte. Die Vorstellung, dass er womöglich mit schmerzverzerrten Gesicht durch das Casino laufen müsste, umgeben von mehreren seiner Crewmitglieder, welche das dann direkt mitbekommen würden, behagte ihm nicht sonderlich und so nahm er, die Höflichkeit in diesem Moment völlig außer acht lassend, einfach am Tisch der beiden Offiziere Platz.
    Einige Momente vergingen, während Sito den Lieutenant anstarrte und darauf wartete, ob dieser noch etwas vorbringen wollte. Da das scheinbar nicht der Fall war und der renitente Mensch für sich wohl beschlossen hatte, sich dieses eine Mal wie ein richtiger Sternenflottenoffizier zu verhalten, nickte der Bajoraner zufrieden und wartete einen weiteren Moment, bis die Schmerzen in seinem Kopf wieder ein erträgliches Niveau erreicht hatten, bevor er sich dazu anschickte, sich vom Tisch zu erheben. In diesem Moment erklang eine weitere Stimme.
    "Guten Tag, Doktor. Ich bin mir nicht sicher, ich habe hier nur Platz genommen, um mit meinen Offizieren kurz das Problem der zusätzlichen Nahrungsproduktion zu diskutieren."
    Der Kommandant der Troy warf nach diesen Worten Figl einen weiteren finsteren Blick zu, während er es dann den beiden Wissenschaftlern überließ, auf die Frage der Medizinerin zu reagieren.
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • USS Troy - Deck 2 - Casino

    Mihi warf einen ebenso trotzigen Blick zurück, den er vom Captain empfangen hatte. Was für eine ungemein dreiste Behauptung, sich hierherbegeben zu haben, um das Problem der zusätzlichen Nahrungsaufnahme zu diskutieren. Dieser bornierte Saftsack hatte sich hergestellt, die Herausgabe eines Konzeptes verlangt, das ihn erst einmal gar nichts anging, dann daran herumgenörgelt und gar keine Chance zur Diskussion gegeben, sondern seine Sicht der Dinge als die einzig richtige hinzustellen. Mihi schluckte also einen Kommentar bezüglich der verzerrten Weltwahrnehmung des Captains herunter, sondern nickte lieber der jungen Ärztin zu und erhob sich auch für sie.
    "Gegen angenehme Gesellschaft habe ich nie etwas einzuwenden. Wenn Sie wollen, kann ich dann auch gleich ein paar Kräuterbeete für die Krankenstation planen. Jetzt, wo ich sie nicht an der Taktischen Konsole anbringen kann und ich gerne den Nachweis des heilenden Effekts antrete, muss ich sie ja irgendwo anders unterbringen."
  • USS Troy - Deck 2 - Casino

    Schon während der Standpauke, die Sito Mihi gehalten hatte, war Saori unablässig bemüht gewesen, die Aufmerksamkeit des jungen Wissenschaftlers zu erregen. Sie stieß ihn erneut unter dem Tisch an, was auf Grund der Tatsache, dass Sito inzwischen neben ihr Platz genommen hatte, in gewisser Weise riskant war. Als Mihi sie endlich ansah, schickte sie ihm einen warnenden Blick. Offenbar merkte er nicht, dass er - wieder einmal - im Begriff war, sich in etwas hineinzureiten. Die Anspannung dieser prekären Stuation wurde glücklicherweise durch Dr. Keller gebrochen, welche Saori daraufhin erleichtert anblickte. Noch ehe sie ihr jedoch antworten konnte, hatte Sito dies schon getan und Mihi erhob sich, um das Wort an die Ärztin zu richten. Doch vorher schickte er, Saoris stumme Warnung völlig ignorierend, Sito noch einen dermaßen provozierenden Blick, dass ihr fast die Luft weg blieb. Als er dann auch noch von Kräuterbeeten für, - oder etwa in? - , der Krankenstation anfing, war es genug. Sie räusperte sich und sah Mihi streng an.
    "Lieutenant Figl, wie der Captain es eben noch einmal deutlich machte, haben wir eindeutige Befehle, den Anbau von Pflanzen betreffend, erhalten. Wir werden diese Anweisungen befolgen und jedwede Planungen, die davon abweichen, sofort stoppen. Das ist eine Order."
    Saori sah Mihi weiterhin an und hoffte für ihn, dass er seine Renitenz und seinen Trotz für jetzt hintenan stellen würde und einfach mal tat, was man ihm sagte... zu ihrer beider Besten.
    Commander Saori Harada
    Erster Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
  • USS Troy - Deck 2 - Casino

    Gerade als sich Sabine für die freundliche Einladung des Wissenschaftlers bedanken und auf seinen durchaus amüsanten Kommentar antworten wollte, erhob seine Vorgesetzte die Stimme und richtete ein paar überaus streng anmutende Worte an ihn. Scheinbar war sie genau zur rechten Zeit gekommen… Vielleicht sollte sie doch lieber Claire besuchen statt sich mitten in ein Minenfeld zu manövrieren. Doch da es bereits zu spät war, konnte sie nicht einfach abhauen und zog stattdessen das an ihrer Haut festklebende T-Shirt zurecht.

    „Komme ich gerade ungelegen?“, fragte die weiterhin stehende Ärztin leicht schmunzelnd.
    Dr. Sabine Keller
    FA Allgemein- und Notfallmedizin
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