Persönliches Logbuch - Lexa Jarot

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    • 20. Eintrag
      Sternzeit: 66368,42

      Nachdem wir den letzten Auftrag auf Telaurus III hatten, hatte ich eine Art dejavú Erlebnis. Ich traf erneut auf Dhivael und diesmal drohte sie damit die Kolonisten zu töten, indem sie Telaurus III sprengen wollte. Ich wusste, dass ich das nicht zulassen konnte und wollte mich ein letztes Mal ihr stellen. Als ich zu ihr wollte, begleitete mich meine Frau, da sie nicht wollte, dass ich mich alleine ihr stelle.

      Als wir vor ihr standen, war es allerdings nicht ich die gegen sie Kämpfte, sondern K'Lupa. Dhivael wollte, dass ich es sehe, wie sie meine Frau töten würde. Ich hatte in diesem Moment wirklich angst um sie, da ich es nicht ertragen hätte noch einmal durch die Hände von ihr die Liebe zu verlieren. K'Lupa gewann den Kampf, doch leider kam ich zu spät und so musste ich mit ansehen wie sie starb.

      Ich frage mich seit dieser Zeit, ob ich es hätte verhindern können. Ein teil meines Herzens ist so froh, dass es sie erwischte und nicht meine Frau, doch die andere Seite glaubt noch immer, dass ich mich nicht richtig verhielt als Arzt. Der Offizier in mir weiß, dass wir keine andere Wahl hatten und das es ein tragischer Unfall war, doch leider denkt man da als Medizinerin doch etwas anders. Vielleicht brauche ich auch nur etwas Zeit, um endlich loslassen zu können.

      Ende des Eintrages
      Captain Lexa Jarot, Dr. med.
      Kommandierender Offizier

      USS Fenrir NCC 77089-A
    • 21. Eintrag
      Sternzeit: 66497,80

      Es hat sich in den letzten Wochen einiges ergeben, womit ich persönlich sicher nicht gerechnet hatte. Fangen wir aber am besten bei den Anfang an. Nachdem K'Lupa und ich Besuch von Nadine und Francine Keller bekommen hatten hatte ich schon da die Möglichkeit gesehen meinen Plan mit den Urlaub durchzusetzen. Leider kam es anders, da etwas passierte, was ich nicht bedacht hatte. Durch eine Subraumspalte wurden wir in den Bataquadranten gezogen. Dort angekommen fanden wir etwa zwei Wochen später einen Planeten, der uns Rohmaterial geben konnte. Er wurde als ungefährlich eingestuft, allerdings konnte mein Team eine Art fremden Stoff in der Luftatmosphäre finden, wo wir ein Mittel entwickeln konnten.

      Als wir dann auf den besagten Planeten waren, hatte ich erkannt das meine Frau verschwunden war. John Kelly und ich fanden sie und trafen dort auch auf Selok, der sich wie K'Lupa wohl zurück entwickelt hatte. Während Kelly sich ihm stellte musste ich mich K'Lupa stellen. Sie zu beleidigen war wohl das schwerste was ich je tun musste. ich wusste, dass ich die Crew schützen musste und hatte da nur an die Besatzung gedacht. Uns gelang es die infizierten zu retten.

      Wieder zurück am Bord hatte mich K'Lupa zur Ersten Offizierin ernannt, allerdings erkenne ich gerade das sie nicht mehr die Person ist, die sie noch vor wenigen Wochen war. Sie ist aggressiver und ich fühle diesen inneren Kampf in ihr. Ich weiß, dass sie da alleine durch muss, obwohl ich ihr da gerne beistehen würde. Ich selbst muss jetzt auch umdenken, denn als Erster Offizier habe auch ich Verpflichtungen gegenüber der Crew, was natürlich auch die Captain beinhaltet.

      Was die Krankenstation betrifft, so habe ich mich entschlossen mit Francine zu reden. Ich denke ich werde sie bitten, dass sie erst einmal temporär die Leitung da übernimmt, gemeinsam mit Samantha Carter bis unser neuer Medizinischer Offizier soweit ist die Leitung in der Krankenstation zu übernehmen.

      Ende des Eintrages
      Captain Lexa Jarot, Dr. med.
      Kommandierender Offizier

      USS Fenrir NCC 77089-A
    • 22. Eintrag
      Sternzeit: 67207,00

      Es sind seit meinen letzten Eintrag ganze acht Monate vergangen und jetzt habe ich erst die Zeit gefunden einen neuen Eintrag zu tätigen. Ich denke ich beginne erst einmal mit dem privatem Teil an.

      Nachdem wir es schafften durch eine Zusammenarbeit mit den Kodak einen Weg zurück in den Alphaquadranten zu finden, wurde das Schiff zur Werft des Turia-System gebracht. Danach folgte eine dreimonatige Urlaubsphase, wo ich mit K'Lupa nach Sherman´s Planet reiste. Dort angekommen unterzogen wir uns einigen Prüfungen, was bereits in der ersten Woche unseres Urlaubs war. Eigentlich war das die härteste Woche und zu gleich auch die schönste, denn nach den bestehen der Prüfungen wurde ich in das Haus Koloth aufgenommen, wo auch die klingonische Heirat kurz darauf stattgefunden hatte.

      Dort waren wir dann zwei Monte bis mein Schwiegervater uns nach Turia brachte, wo wir die letzten Tage unseres Urlaubs genossen. Auf einen U-Boot hatten wir uns diesmal nicht die Zeit vertrieben, da wir beide noch sehr genau wusste, was beim letzten mal passierte. Als wir wieder auf der Fenrir zurückkehrten folgte die Heirat auf betazoidische Tradition. Auch wenn einige wohl nicht begeistert darüber waren, hatte es mich doch sehr gefreut, dass meine Freunde und Kollegen sich der Tradition beugten. Auf der Heirat trafen wir auch einen alten bekannten wieder, der niemand anderes als Gebo Lavin war. Das er uns beide traute bedeutete besonders K'Lupa eine ganze Menge, da sich beide noch aus Akademiezeiten her kannten.

      Einige Tage nach der Trauung, bekamen wir dann einen neuen Auftrag, was mich gleich zu den beruflichen Teil bringt. Während immer öfter eine neue Droge in den Kernwelten auftauchte, haben wir einige Frachter inspiziert, um herauszufinden ob sie tatsächlich die Droge Xetroxirulan schmuggelten. Durch eine Untersuchungen, konnten wir eine Lieferung sicher stellen und kassierten die Schmuggler gleich mit ein. Als wir sie zu Sternbasis 84 brachten, haben wir eine Energiesignatur ausmachen können, die von einem naheliegenden Mond herkam. Als wir dem nachgingen und ein Außenteam herunter schickten, erkannten wir zu spät, dass diese Basis der bekannten Mörderin und Piratin Mai-Ling Jackson gehörte. Als es zu einem Schusswechsel kam, hatte sie nicht nur die Captain lebensgefährlich verletzt, sondern konnte auch noch entkommen. Ein Ereignis, was noch recht schwer zu verdauen war.

      Wir mussten leider die Verfolgung abbrechen, aber durch meine Erfahrungen die ich bereits sammeln konnte weiß ich inzwischen, dass diese Frau bereits Kontakt zu mehreren Föderationsschiffen ihre Spielchen spielte. Durch den Captain der USS Esquiline "Captain Kaaran " konnte ich einige Informationen zu dieser Frau bekommen worauf ich schließen kann, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Sternenflotte sie zu fassen bekommt.

      Ende des Eintrages
      Captain Lexa Jarot, Dr. med.
      Kommandierender Offizier

      USS Fenrir NCC 77089-A
    • 23. Eintrag
      Sternzeit: 67372,32

      Es sind etwa zwei Monte vergangen seit meinem letzten Eintrag. Ich weiß nicht genau wie ich anfangen soll, doch wenn ich das nicht mache, habe ich die Befürchtung noch den Verstand zu verlieren, aber fangen wir am Anfang an.

      Am gestrigen Tag kam es zu einem Streit, den ich mit meine Frau hatte. Wenn ich so zurück denke, waren es Kleinigkeiten, doch irgendwie hatte sich das alles so aufgebauscht, dass ich nun auch nicht einfach zurück kann. Sie hatte maßlos übertrieben, nur weil ich ein etwas gewagteres Trainingsoutfit getragen hatte. Inzwischen Frage ich mich, ob sie mir überhaupt vertraut, denn die Worte die sie mir gesagt hatte, kamen so bei mir an, als ob ich den nächst besten Crewmitglied schöne Augen machen würde.

      Ich habe schon Angst vor die nächsten Tage, wenn meine Mutter am Bord kommt. Sie wird es merken, dass etwas nicht stimmt und wie ich sie kenne wird sie mich dann auch wieder massiv unter Druck setzen und mich an meine Pflichten als Ehefrau erinnern...

      *eine kurze Pause entstand*

      Ich höre bereits ihre Stimme, wie sie sagt. "Als achte Tochter der Siebten Mutter des Vierten Hauses von Betazed und durch Blutschwur gehörig dem Haus Koloth von Shermans Planet. Erbfolgerin des Vierten Hauses von Betazed, Bewahrerin der Halskette des Vierten Hauses, Hüterin der Rose von Rixx, Trägerin des bat'leth von Koloth. gehört es sich gewisse Reife zu zeigen."

      Sie wird es nicht verstehen und mir damit mal wieder zeigen, was für Pflichten ich habe, was auch das Problem ist. Sie sehen alle nur meine Pflichten und das ich darunter litt, dass K'Lupa sich verletzte versteht natürlich niemand. Zurzeit bin ich im Quartier von Yuna Trepe und versuche mir über einiges klar zu werden. Vermutlich haben wir etwas wesentliches vergessen, denn anders kann ich mir so einen Streit nicht erklären. Es waren Kleinigkeiten, doch die haben sich wohl nun zu einem großen Problem entwickelt.

      Ende des Eintrages
      Captain Lexa Jarot, Dr. med.
      Kommandierender Offizier

      USS Fenrir NCC 77089-A
    • =/\= Beginn des Logbucheintrags =/\=

      Persönliches Computerlogbuch
      Lieutenant Commander Lexa Jarot

      Sternzeit: 68030,86

      Es ist lange her, seit meinem letzten Logbucheintrag, wo ich gerade gar nicht so recht weiß, wo ich genau anfangen sollte. Da so einiges in den letzten Tagen passierte, denke ich werde ich auch am besten da ansetzten. Als wir auf Trill ankamen und ich persönlich dafür zuständig war den Gefangenentransport zu überwachen, schien es zu anfangs nach Plan abzulaufen. Das wir ein Chamäleon darunter hatten, der die Ablenkung schaffen konnte, haben wir natürlich gleich reagiert. Erst zuspät erkannten wir, dass es eine Falle war, in der wir auch noch hinein gerieten. Eine Erfahrung, die ich gerne nicht gemacht hätte.

      Als wir auch noch in ein altes Gebäude gebeamt wurden und schließlich dass machten, was jeder Offizier machen würde, indem wir einen Ausbruchsversuch starteten drohte die Situation zu eskalieren. Ich glaube das zuvor noch nie sooft auf mich geschossen wurde, wie in den darauffolgenden zwanzig Minuten. Zu meinen Leuten kann ich eigentlich nur ein Lob aussprechen, denn jeder einzelne hatte in dieser Zeit sein Können und vor allem Mut unter Beweis gestellt.

      Als wir schließlich die Verstärkung bekamen und alle wieder auf der Fenrir landeten, hatte mich Gebo Lavin aufs neue überrascht, denn ich hätte nie gedacht das ich jemals persönlich von den Leiter der Personalabteilung befördert werden würde und wenn ich mich nicht zu sehr täusche, denke ich, dass es Bob und Doktor Davis sicher ähnlich erging. Sollte ich jemals ihn auf der Erde noch einmal Treffen, so sollte ich mal alle Register ziehen und ihn ebenfalls überraschen... Wer weiß, vielleicht hab ich ja bei einen Drink da irgendwann im Casino die Möglichkeit.

      =/\= Ende des Logbucheintrags =/\=
      Captain Lexa Jarot, Dr. med.
      Kommandierender Offizier

      USS Fenrir NCC 77089-A
    • =/\= Beginn des Logbucheintrags =/\=

      Persönliches Computerlogbuch
      Commander Lexa Jarot

      Sternzeit: 69474,72

      Die letzte Zeit war so stressig, dass ich erst nach einigen Monaten wieder dazu kam einen neuen Eintrag zu machen. Da doch inzwischen einiges passierte, beginne ich mit den beruflichen Teil. Seitdem wir im Delta-Quadranten gelandet sind merke ich erst, was es bedeutet Erster Offizier zu sein. Nicht nur, dass ich für das Schiff und die Besatzung verantwortlich bin, hier draußen erkenne ich auch jeden Tag, dass die Grenze zwischen Leben und Tod gar nicht so weit auseinander liegt, wie ich es früher immer dachte.

      Bei den letzten Außeneinsatz, wo es eigentlich nur darum ging unsere Ressourcen etwas aufzustocken, hatte ich nicht bedacht, dass ich dadurch das Leben der Captain in Gefahr brachte, als ich vorschlug, dass auch sie ein Team leitet. Inzwischen verstehe ich auch, wrum diese Regel gesetzt wurde, dass nicht die ganze Schiffsführung in vom Bord gehen sollten, ganz besonders, da wir hier fremd sind und nicht die Gewissheit haben können, wo die Gefahr beginnt und wo sie endet. Ein Fehler, den ich versuche nicht noch einmal zu Wiederholen. Auch habe ich mich dazu entschlossen mit Commander Kelly über weitere Sicherheitslehrgänge am Bord zu reden. Ich möchte beim nächsten Treffen mit den Borg einfach besser vorbereitet sein.

      Auch im privatem hat sich so einiges geändert. Seitdem wir eine Gruppe von Teenagern aufnahmen, haben wir nun auch einen Adoptivsohn. Ian Connor-Jarot galt als der Anführer der Kinder, der sich gewünscht hatte, in unsere Familie aufgenommen zu werden. Wenn ich Ian mit K'Lupa betrachte verfluche ich manchmal meinen Posten, denn dadurch fehlt mir einfach die Zeit mehr mit beiden zu unternehmen. Zeit die ich liebend gerne mit beiden verbringen würde. Manchmal tut es so weh, wo ich mich frage, ob die Entscheidung richtig war Erste Offizierin zu werden, doch wenn ich sehe wie wohl sich Ian und die anderen Kinder fühlen, weiß ich auch wieder das ich sie schützen muss, wie jedes andere Besatzungsmitglied, was sich hier am Bord befindet, was meine Entscheidung verstärkt, dass ich meine Arbeit auch gut ausführe, wenn nicht immer die vielen Überstunden wären.

      Ich weiß nicht was uns hier noch begegnen wird, aber eines weiß ich gewiss. Sollte es irgendwann zum schlimmsten kommen, werde ich alles dran setzen meine Frau und auch meinen Sohn zu schützen. Meine Mutter sagte mir mal, dass die liebe einer Mutter stärke ausstrahlt. Inzwischen muss ich gestehen, dass sie recht hatte, denn diese Liebe hilft mir gerade nicht zusammenzubrechen.

      =/\= Ende des Logbucheintrags =/\=
      Captain Lexa Jarot, Dr. med.
      Kommandierender Offizier

      USS Fenrir NCC 77089-A
    • =/\= Beginn der Übertragung =/\=

      Persönliches Computerlogbuch
      Commander Lexa Jarot

      Sternzeit: 71640,67

      Die letzten Ereignisse trafen mich so hart, dass ich diese nun versuche zu Verarbeiten. Alles hatte damit angefangen, dass wir eine Transmission verfolgten, die uns bis nach !vaPir führten. Anfangs schien alles nach einer Rettungsmission auszusehen, wo ich recht schnell eines besseren belehrt wurde. Während ich auf einer Außenmission war, wo ich nach langer Zeit meinen Exfreund Bob Warren-Lloyd wieder traf wurde die USS Fenrir von zwei orionischen Schiffen angegriffen. Ich selbst mache mir noch immer Vorwürfe, dass ich in diese schweren Situation nicht bei meine Frau war. Ich bin fest davon überzeugt, dass sie wirklich alles tat, doch manchmal schafft es die beste Besatzung nicht ein Schiff zu retten.

      Für einige war es nur ein Schiff, doch für mich war sie viel mehr. Auf der Fenrir lernte ich, dass Glück kennen, sowie was es bedeutet eine Familie zu haben. Ob das ein anderes Schiff jemals schaffen wird kann ich nicht glauben. Durch die Vernichtung dieses Schiffe hatte ich zum ersten mal begriffen, wie leicht man seine Familie verlieren kann. Als ich auf die Aurora gebeamt wurde, hatte ich nicht an meine Karriere gedacht sondern nur an meinen Sohn. diesen Schmerz ihn verlieren zu können zerriss mich beinahe. Ein Gefühl was ich seit Melissa nicht mehr empfunden hatte.

      Mir wurde auf die harte Weise beigebracht, dass nichts selbstverständlich sein sollte und wenn K'Lupa sich wirklich geopfert hätte, wäre ich vermutlich zusammengebrochen. Das sind Gefühle die ich ihr garnicht sagen kann, da sie es als Klingonin nicht verstehen würde. Sicher ich wusste worauf ich mich einließ, als ich sie auf klingonische Weise geheiratet hatte, doch in solchen Momenten frage ich mich schon, ob sie auch noch an die betazoidische Heirat denkt, wo wir auf die Göttin Rixx schworen für den anderen da zu sein. Inzwischen weiß ich auch nicht, ob ich ohne sie leben kann, ohne mich selbst zu verlieren. Derzeit sind wir auf den Weg zur nächsten Sternenbasis, wo uns die USS Archer erwartet und ich weiß noch immer nicht ob ich ihr von meinen Ängsten erzählen soll. Bisher habe ich die starke gemimt und einige Mauern hochgezogen, wobei ich weiß, dass sie es irgendwann merkt.

      =/\= Ende des Logbucheintrags =/\=
      Captain Lexa Jarot, Dr. med.
      Kommandierender Offizier

      USS Fenrir NCC 77089-A
    • =/\= Beginn der Logbucheintrags =/\=

      Persönliches Computerlogbuch
      Commander Lexa Jarot

      Sternzeit: 72296,11

      Es war inzwischen acht Monate her gewesen, seit mein letzten Logbucheintrag. Wir waren in den letzten Monaten im klingonischen Reich und hatte die Aufgabe gehabt die letzten technischen Überreste der USS Fenrir zu finden und zu zerstören. Unter anderem auch das TransISO-Netz, welches damals von meinen Exfreund entwickelt wurde. Die Mission war ein Erfolg und wir konnten dabei sogar noch K'Lupa helfen, unser Haus die Ehre zurück zu geben, nachdem es unter falschen Fakten entehrt wurde. Inzwischen sind wir wieder auf den Rückflug und werden wohl gleich auch Terra erreichen. Dort werde ich wohl auch meine Verantwortung stellen da ich aus persönlichen Zwecke auch unseren Aufenthalt länger als nötig hinauszögerte. Ich konnte nicht anders da es in diesem Fall auch um die Ehre meiner ganzen Familie gegangen war.

      Inzwischen kenne ich auch das Gefühl was K'Lupa hatte, wenn sie immer für Fehler ihrer Crew eingestanden hatte. Es gehörte einfach dazu, wenn man ein Offizier aus Überzeugung war. Niemand sollte einen Preis dafür zahlen und somit habe ich mich auch dazu entschlossen, den Flottenkommando zu berichten dass ich auch die Vorschläge von einigen Offizieren, die nach dem Ende des Auftrages zurückwollten es einfach nur zur Kenntnis nahm und weiter machte. Der Crew trifft in diesem Fall keine Schuld. Wo ich mir allerdings immer noch Vorwürfe mache betrifft Charlotte Queen. Sie wurde auf das übelste gefoltert und dennoch hat sie nichts gesagt. Ich hatte meinen ersten Auftrag und meine Arroganz hat diese Möglichkeit bei der Planung einfach nicht kommen sehen. Ich hoffe dass man ihr auf Terra helfen, damit sie die provisorische Prothese wenn man es so nennen konnte, endlich los wird.

      Es ist auch komisch nun ohne K'Lupa hier zu sein. Sie war über sieben Jahre mein halt gewesen, abgesehen davon, wie ich es Ian erklären sollte, dass er seine Mutter eine ganze weile nicht mehr wieder sehen würde. Ich bin das ganze schon einige Male durchgegangen, doch hab ich noch immer nicht die richtigen Worte gefunden ihm zu erklären, dass wir vielleicht einige Monate, keinen Kontakt haben werden. Nachrichten in das Reich zu bekommen, war nicht immer leicht, ganz besonders in der politischen Situation, wo wir bereits seit Jahren drinstecken.

      =/\= Ende der Logbucheintrags =/\=
      Captain Lexa Jarot, Dr. med.
      Kommandierender Offizier

      USS Fenrir NCC 77089-A
    • =/\= Beginn des Logbucheintrags =/\=

      Persönliches Computerlogbuch
      Commander Lexa Jarot

      Sternzeit: 73783,68

      Seitdem wir den cardassianischen Raum verlassen haben, geschahen immer merkwürdigere Dinge, wo ich mich inzwischen Frage, was hier los ist und wem ich von meinen Führungsstab noch trauen kann. Da wäre der neue Steuermann, Mike Hamilton, der scheinbar so einen tiefen hass gegen die Romulaner hat. Sicher ich selbst zähle sie auch nicht zu meinen Freunden, doch seine Antipathie geht schon soweit, dass er die ganze Allianz und somit unseren ganzen Auftrag gefährden könnte.

      Ein anderes Thema ist die Sicherheit, samt John Kelly. Ich weiß das K'Lupa ihm vertraute, doch seit den neusten Ereignissen muss ich zugeben, dass ich doch deutliches Misstrauen Ihn gegenüber hege. Es gibt ein Leck in der Sicherheit und der Commander wollte dies am liebsten unter den Teppich kehren, wie man es so schön auf der Erde sagt. Ich habe zwar inzwischen K'Lupa einen Brief geschrieben, wo ich mir Rat holte, wie sie mit einen Offizier umgehen würde, den sie selbst nicht mehr vertraut, doch bis der Brief meine Frau erreicht werden sicher Tage, wenn nicht sogar Wochen vergangen sein.

      =/\= Ende der Logbucheintrags =/\=
      Captain Lexa Jarot, Dr. med.
      Kommandierender Offizier

      USS Fenrir NCC 77089-A
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