Missionsbordleben XIV – Essentials

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  • USS Whitehorse - Deck 2 - Messe

    Ally hatte die Bestellungen entgegengenommen von den anderen und schnappte sich ein Tablett, während der Replikator sich um die Getränke kümmerte. Sie selbst hatte noch eine Schale mit Erdnüssen replizieren lassen, da einige immer ganz gerne dabei etwas knabberten. Als sie die Getränke samt der Schale mit den Nüssen auf das Tablett abstellte, ging sie zu den anderen. Ihr Blick fiel kurz auf Lethert, wo sie nur kurz schmunzelte. Als sie dann zum Tisch kam wo Besuq, Robert und Phoebe saßen stellte sie das Tablett ab. Robert bemerkte, dass die Counselor seit langem kein Kaffee mehr zu sich nahm und registrierte den Earl Grey.

    Als sie sich nun zu den anderen gesetzt hatte und ihre Tasse festhielt roch sie genießerisch an diesem. "Ich sehe, dass einige langsam sich hier einleben. Ist das euch eigentlich auch schon gelungen euch mit diesem Schiff vertraut zu machen?" Fragte sie in die Runde und versuchte nicht voreingenommen zu sein. Sie mochte die Whitehorse noch immer nicht und das, wo sie schon alle einige Monate hier Stationiert waren. Alison glaubte schon daran, sich auf diesen Schiff nie ganz wohl zu fühlen und war doch neugierig, ob es einigen genau zu ging.
    Commander a.D. Alison Erin Sinclair

    USS_Aurora NCC-81337
  • USS Whitehorse - Deck 02 - Messe

    Ensign Annabelle Meadow

    Aus einem unerfindlichen Grund musste Annabelle sein sanftes Lächeln erwidern. Es erfreute sie, dass er scheinbar mit seinen Gedanken in ihrer Nähe war. Sie schien sich zu fragen, ob mehr ihn mehr beschäftigte als ihren letzten gemeinsamen Einsatz im Tohoka-System als er eigentlich zugeben mochte. Ob gleich es ein erfreuliches oder trauriges Thema gewesen wäre, sie hätte ihm sicher ihr Ohr geliehen.

    Gedankenverloren griff sie nach ihrem Tee und nippte leicht daran. Vollkommen abgeschweift, blickte sie irritiert auf ihr Glas. War sie vor einer Minute bei dem Gedanken von Rotwein, schmeckte der Tee nun wirklich nach dem, was sie sich bildlich vorgestellt hatte. Ihr vermeintliches Glas Wein schmeckte nach Tee. Erst als sie den goldenen Inhalt sah, musste Meadow unwillkürlich über ihre Missgeschick lächeln. Ein Kopfschütteln folgte.

    Seufzend blickte sie auf und sah Lethert wieder in die Augen als sie seinen abgewandten Blick bemerkte und er sich so gleich entschuldige. Die halbe Französin legte ihren Kopf schief, mit dieser Perspektive wirkte selbst ihr Lächeln schief. Sie sah kurz auf wie die Counselor, der Leitende Medizinische Offizier und eine SHARC Offizierin an ihrem Tisch vorbei huschten, lächelte sie kurz zu Robert Sullivan, den sie nach einigen Untersuchungen auf der Krankenstation in den vier Jahren ihrer Stationierung auf der Pandora kennenlernen durfte, war er einer der liebsten Ärzte der Krankenstation gewesen.

    „Entschuldigung angenommen. Ich frage mich, was Sie.... was dich so abgelenkt hatte,“ korrigierte sie sich zum Schluss. „Ich glaube, es liegt nicht nur an die gesamte Situation um das Tohoka-System. Ich glaube, wir vermissen alle die USS Pandora. Oder die meisten von uns,“ deutete sie leicht an und beugte sich ein Stück vor.

    „Ich weiß nicht wieso, aber an einem Nachmittag habe ich die Kommandantin auf Deck 01 an meinem Quartier vorbei huschen sehen als sie ihre Runden lief. Ich habe schon auf der Brücke gearbeitet als sie noch Taktische Offizierin war, aber irgendwie... Ich weiß auch nicht, ich kann es nicht beschreiben, aber es ist als fühlt sie sich hier wohl etwas wohler als auf der Pandora. Vielleicht mache ich mir etwas vor, aber vielleicht sind die Erinnerungen um ihren Mann nicht allgegenwärtig,“ die Ensign wirkte für einen Moment selbst etwas bedrückt.
    Joy Keenan
    U.S.S. Chimera NX-85000 II Counselor
    Psychiatrie
    Mit einem Gebet für die Erlösung auf den Lippen.
    Mit der Hoffnung, die Welt zu retten, im Herzen.
    Getrieben vom Schwur, ihr Schicksal zu ändern.
  • USS Whitehorse - Deck 2 - Messe
    PO3 Besuq M'R'L

    Besug nahm dankend ihren Saft entgegen und trank davon. "Das stimmt." bestätigte sie Galloway bezüglich von Chief Sanieris Ideen einer Übung an Bord. "Da kam es schon zu einigen unerwarteten Situationen.

    Leicht fragend blickte Besuq in die Runde. Sinclairs Frage erweckte bei ihr den Eindruck, daß es ungewöhnlich, wenn man sich einlebte. "Wir sind ja schon einige Zeit an Bord und so groß ist das Schiff ja nicht. Ich denke, inzwischen wissen alle, wo sich was befindet und wohin man sich verkrümeln kann, wenn man eine zeitlang alleine sein will. Mir persönlich gefällt es auf dem Schiff, trotz der Einschränkungen. Es erschwert das sich aus dem Weg gehen." Ihr Rücken hatte Kontakt mit der Rückenlehne des Stuhls und sie spürte sie gerade um so deutlicher als sie sich in sie drückte.
    pujwI' HIvIu'chugh quvbe'lu'
    Es ist nicht ehrenhaft, Schwache anzugreifen
  • USS Whitehorse - Deck 2 - Messe

    Robert nahm seinen Tee entgegen und hielt die Tasse zwischen beiden Händen fest. Er bemerkte, dass Alison mal wieder keinen Kaffee für sich selbst bestellt hatte, sondern eine Tasse Tee. Robert kannte die Counselorin gut genug, um zwischen den Zeilen zu lesen - ihr gefiel es an Bord noch immer nicht, was Robert in gewisser Weise auch nachvollziehen konnte. "Mit der Whitehorse vertraut gemacht habe ich mich schon. Bei so einem kleinen Schiff bleibt das ja nicht aus. Die Einrichtungen auf der Krankenstation sind die Besten, die ich mir wünschen könnte." sagte Robert und nahm dann einen Schluck von seinem noch sehr heißen Tee. "Auch wenn ich mich hier an Bord schon mehr oder weniger eingelebt habe, so vermisse ich die Pandora auch immer noch, Alison." sprach er das aus, was die Counselorin nicht aussprechen wollte, und schaute sie an.


    PO3. Galloway

    Phoebe nickte zustimmend, als der Doc das Aussprach, was auch sie beschäftigte - das noch immer ungeklärte Schicksal der Pandora. Sie nahm vorsichtig einen Schluck ihres Kaffees und sagte dann zu Besuq "Da hast du nur eingeschränkt recht, Besuq. Richtig 'alleine sein' gibt es auf der Whitehorse nicht. Ab und zu braucht jeder mal seine Ruhe. Die findet man hier nicht wirklich - zumindest ich nicht." widersprach sie der Anticanerin in diesem Punkt.
    Commodore Robert Sullivan
    Geschwaderkommandant
    Task-Force Turia
  • USS Whitehorse - Deck 2 - Messe
    PO3 Besuq M'R'L

    Besuq nickte mit einem Schmunzeln zu Galloway, da sie wußte, daß diese bedingt recht hatte, aber doch nicht so ganz. "Richtig alleine.. geht ja nur, wenn man alleine auf einem Asteroiden steht. In dem Sinne hast Du recht. Aber ein paar der Jeffries-Röhren sind verstaubt genug, um das Gefühl des Alleinseins zu geben, wenn ich mich dahin zurückziehe. Vielleicht habe ich auch das Manko, daß ich als Anticanerin .. die Gesellschaft mehr brauche als Terraner. Ich kenne es nicht anders, für mich ist komplettes abgeschnitten sein, etwas schwerer verkraftbar als für andere. Das ist mir bekannt. Daher kann ich zustimmen, daß ich das anders beurteile als andere hier an Bord. Für mich ist diese Enge insoweit behaglich als ich die Nähe zu den Kollegen zwangsläufig habe, die mir gut tut. Das muß aber nicht für meine Kollegen so sein."

    Sie drehte leicht ihr Saftglas in den Händen. "Was die Pandora anbelangt, so kenne ich das nur aus den Gesprächsfetzen, Gerüchten und kurzen Berichten, die es dazu gibt. Ich kann das Schiff nicht vermissen, auf dem ich nicht war. Ich verstehe, daß es Verluste gibt, verbinde aber damit keine Gefühle, weil ich niemanden von dem Schiff kenne. Ich wünsche ehrlich, daß das Schiff noch existiert und alle wohlauf sind." Ihr Blick ging dabei zwischen den dreien herum, dabei versuchend, abzulesen, welche Wirkung ihre Worte haben. Sie hoffte, sie war nun nicht in eines dieser Fettnäpfchen getreten, die es so zahlreich im Umgang mit Terranern gab.
    pujwI' HIvIu'chugh quvbe'lu'
    Es ist nicht ehrenhaft, Schwache anzugreifen
  • USS Whitehorse - Deck 2 - Messe

    Alison hatte gerade einen Schluck getrunken, als sie hörte was die anderen sagten. Sie hatte sich ja inzwischen damit abgefunden hier fest zu sitzen und somit nicht weiterhin wegzulaufen, allerdings machte es die Sache dennoch nicht leichter. Sie nickte zu Robert. "Du kennst mich wohl zu gut Robert", begann sie und sah zu Besuq. "Wissen sie, die Pandora war für mich nicht nur ein Schiff. Sie war mein Zuhause und vermutlich ging es einigen so. Der Verlust war wie ein herausreißen und das einzige was uns hier die Kraft gibt nicht aufzugeben ist allein der Glaube, dass die Kameraden und Freunde noch am Leben sind und darum Kämpfen zu uns zurückzukehren."

    Sie sah in die Runde und versuchte zu Lächeln, was ihr nur schwer gelang. "Wir hatten so viel dort, wie Sporträume, Holodecks und eine Messe die meist das Zentrum der privaten Treffen war. Man konnte sogar sich an Orte verstecken, wo man die Zweisamkeit genießen konnte", fügte sie noch nach. Sie hatte das beschrieben, wo sie glücklich war und statt Schmerz konnte man so etwas wie Stolz heraushören, was sicher Phoebe und auch Robert erkennen konnten. "Wenn sie sie jemals sehen, werden sie auch meine Worte verstehen." Sagte sie zu Besuq und lächelte die Sharc leicht an.
    Commander a.D. Alison Erin Sinclair

    USS_Aurora NCC-81337
  • USS Whitehorse - Deck 2 - Messe

    "Sie alle sind etwas verwöhnt was die Ausstattung der Sternenflotteneinrichtungen und Schiffe angeht." mischte sich der CI in das Gespräch ein. "Lesen sie die Chroniken der Raumfahrtgeschichte und sie werden sehen diese Kreuzfahrtschiffe sind erst in den letzten 50 Jahren versterckt aufgetreten. Wenn es nach mir gehen würde sollten alle die ersten Jahre auf einem Schiff wie diesem hier verbringen. Ohne Holodecks, ohne Kabienen die jeden Luxus bieten und besonders die Enge um einfach zu lernen mit jedem klar kommen zu können."

    "Verstehen sie mich nicht falsch ich vermisse die Pandora und alle an Bord auch, wir sollten uns aber darauf einstellen das sie nicht mehr existieren. Seien sie froh alles ohne größere Blessuren überlebt zu haben."
    LtCmdr John Tesh
    Chef-Ingenieur
    U.S.S. Pandora NCC-60582-A
    " We will not lie, steal or cheat,
    nor tolerate among us anyone who does."
  • USS Whitehorse - Deck 2 - Messe

    Alison ihre Augen wurden kalt. Der griff um ihre Tasse wurde so fest, dass es fast so aussah, als ob sie die Tasse zerbrechen wollte. Sie schaute zu Tesh und man könnte fast meinen sie wolle ihn erfrieren. Wut staute sich auf, so das die Tasse schließlich doch zerbrach. "Sie scheinen noch weniger Emotionen als ein Vulkanier zu haben", erwiderte sie eiskalt und sprang so schnell auf, dass der Stuhl nach hinten kippte. Robert und auch Phoebe konnten erkennen, dass Alison gerade ihre Kontrolle verlor und sie kannten auch den Grund.
    Commander a.D. Alison Erin Sinclair

    USS_Aurora NCC-81337
  • USS Whitehorse - Deck 2 - Messe

    Robert blickte zum Chefingenieur, der unerwartet zu ihnen an den Tisch trat - er hatte ein Talent dafür, geradezu unbemerkt aufzutauchen, wenn man es am wenigsten erwartete. Er nickte dem LtCmdr zu und lauschte seinem Kommentar zur Geschichte der Raumfahrt. Robert verschluckte sich beinahe an seinem Tee, als Tesh seine Meinung zum Schicksal der Pandora kundtat. "Commander..." wollte er noch intervenieren, denn er wusste, dass Alison diese Aussage nicht sehr gefallen hat. Er reagierte zu langsam. Alison war bereits aufgesprungen und hatte den Stuhl umgeworfen. Sie war bereits einen Schritt auf den Chefingenineur zugetreten, als sie gegen eine "Mauer" prallte. "Alison!" konnte Robert noch hervor bringen, bevor er aufstand.


    PO3. Galloway

    Phoebe war zwar im Moment als Krankenschwester tätig, aber man merkte, dass sie eigentlich bei den SHARC's war. Sie reagierte schneller als Robert und stand bereits auf, als der Doc noch den Commander ansprach. Sie hatte am Tisch direkt neben Alison gesessen, sodass sie sofort vor ihr Stand und ihr den Weg zu ihrem Ziel - dem Chefingenieur - versperrte. Alison versuchte am Phoebe vorbei zu kommen, wurde jedoch von ihr unsanft an beiden Schultern gepackt und festgehalten. "Hey! Beruhige dich!" sagte sie eindringlich zu ihrer Freundin. "Mach keine Dummheiten!" redetete Phoebe auf sie ein und versuchte ihren Blick aufzufangen. Alison wehrte sich gegen den Griff von Phoebe und wollte sich von ihr losreißen. Auch Phoebe hatte die Aussage von Tesh nicht gefallen, doch beherrschte sie sich besser als Alison. Robert und Besuq waren mittlerweile auch aufgestanden, sah sie sie aus dem Augenwinkel.
    Commodore Robert Sullivan
    Geschwaderkommandant
    Task-Force Turia
  • USS Whitehorse - Deck 2 - Messe

    Alison brauchte einen Moment, bis alles bei ihr ankam. Sie sah zu Phoebe und atmete tief durch. Das sie sich dabei an ihrer linken Hand leicht verletzte hatte sie nicht mitbekommen. Sie währte sich nicht mehr und sah ihre Freundin an. "Seine Worte waren so, als ob... er mir mein Herz heraus riss", gestand sie, wobei es leise war. Sie hatte viel ertragen müssen, aber nie hatte jemand ihr so weh getan, wie es gerade der CI tat. Sie sah, dass nun auch Besuq sie angesehen hatte, was ihr nun unangenehm war.
    Commander a.D. Alison Erin Sinclair

    USS_Aurora NCC-81337
  • Deck 1 – Büro der Kommandantin

    Conrad nahm einen Schluck des absichtlich verwässerten, syntheholhaltigen Getränkes und erzählte dann die unschöne Geschichte, wobei er mit der unlustigen Pointe begann.

    „Es besteht die Möglichkeit, dass ein Tholianer bei unserem Einsatz ums Leben kam.“ Er wartete kurz die erste Reaktion ab und fuhr dann fort, ohne dass von Salis ihn darum bitten musste.

    „Kurz vor der Zerstörung der Brückensektion empfingen wir eine Bildmitteilung. Unsere Universalübersetzer brauchten einige Sekunden, bis sie sich auf Tholianisch eingestellt hatten. Sie kennen ja sicherlich diese metallenen Quietschgeräusche, die man als Humanoid kaum als Sprache identifiziert. … Die Nachricht war kurz, aber es hörte sich nach einer Kriegserklärung an.“ Er schüttelte den Kopf, hoffnungsvoll, die unschönen Gedanken hiermit auch zu vertreiben, aber sie blieben im trotzig im Kopf. „Alle unsere Scanns deuteten daraufhin, dass das Schiff komplett evakuiert worden war. Aber … die Nachricht kann unmöglich von außerhalb des Planeten gekommen sein.“ Er gestattete sich ein Seufzen.
    Commodore Harrison Conrad - Kommandierender Offizier der USS Aurora /// Spielerprofil


    „Je öfter du fragst, wie weit du zu gehen hast, desto länger erscheint dir die Reise.“ – Australisches Sprichwort
  • USS Whitehorse - Deck 2 - Messe
    PO3 Besuq M'R'L

    Besuq stand in der Reaktion von Galloway in nichts nach, stand nun aber vor dem Chefingenieur, so daß beide Kontrahenten an jeweils zwei Sharcs vorbeimußten, wenn sie sich an die Gurgel wollten. Sinclairs Reaktion überraschte sie etwas, aber sie wußte auch, daß die Worte von dem Mann vor ihr, nicht gerade als mitfühlend interpretiert werden konnten. Während die einen lieber Hoffnung brauchten, zogen andere die eher pessimistische Sicht vor. Keine der beiden Ansichten war bewiesen und sie selbst war eher positiv eingestellt.

    Aufmerksam sah sie zwischen den beiden hin und her und hoffte, die Situation würde sich gleich wieder entspannen.
    pujwI' HIvIu'chugh quvbe'lu'
    Es ist nicht ehrenhaft, Schwache anzugreifen
  • USS Whitehorse - Deck 2 - Messe

    "Wie ich gerade angemerkt habe vermisse ich alle Besatzungsmitglieder der Pandora auch. Ihre Reaktion ist aufgrund der Tatsachen, dass sie anscheinend sehr Emotional sind, mehr als Angebracht. Ich entschuldige mich für die etwas zu direkte Art, mein Fehler." John stellte den Stuhl wieder auf dessen Füße. "Wie viele Freunde und oder Mitarbeiter haben sie schon im Einsatz verloren?"
    John erwartete eigentlich keine Antwort deshalb wartete er nur kurz und redete dann mit deutlich gedämpfter stimme weiter.
    "in meinen annähernd 15 Dienstjahren ohne die Crew der Pandora mitzuzählen 96. Darunter auch die einzige große Liebe in meinem Leben. Ich habe keinen von ihnen je Vergessen, nur zeige ich die Trauer nicht offen, zumindest nicht wenn andere dabei sind. Ich will niemanden damit belasten."
    LtCmdr John Tesh
    Chef-Ingenieur
    U.S.S. Pandora NCC-60582-A
    " We will not lie, steal or cheat,
    nor tolerate among us anyone who does."
  • Büro der Kommandantin [Deck 01]

    Hannah stütze sich mit ihrm rechten Unterarmen auf die vor ihr befindliche Rückenlehne das Stuhls ab und folgte schweigend den Ausführungen ihres Ersten Offiziers. Ihr Blick prüfte Köperhaltung und Gesichtsausdruck des Commander, während sie das schlanke Wasserglas auf der linken Ecke der Lehne balancierte, locker gehalten von Daumen und Mittelfinger. Es kam ihr so vor, als würden die Einsätze auch Herr Conrad zusehns belasten, als wäre auch seine Regenerationsfähigkeit nach Monaten ohne Auszeit eingeschränkt.

    Sie rutschte schließlich ein wenig auf der Sitzfläche des Stuhls zurecht und richtete ihren Oberkörper wieder auf. Die Schweizerin streckte den Rücken leicht durch, um die Anspannung zu lösen, die in den letzten Momenten am Übergang zur rechten Schulter entstanden war. "Sie wollen also sagen, die Tholianer hätten bemerkt, dass es ein bewusstes Manöver unsererseits war und wollten entweder ihre Verbündeten informieren oder uns direkt den Krieg erklären?", fragte sie nach. Schon das zweite Mal in dieser Unterhaltung war sie sich nicht sicher, worauf er hinaus wollte, doch ob es an unpräzisen Erklärungen seinerseits lag oder ihrem Unvermögen die Zusammenhänge zu erkennen daran Schuld war, vermochte sie nicht zu sagen. "Aber letztendlich ist es ja egal, da die Nachricht sowieso nicht nach Außen durchgedrungen ist", hielt sie fest. Obwohl sie den Satz als Tatsache und nicht als Frage formuliert hatte, fing genau in diesem Moment an, eine Alarmglocke in ihr zu läuten. Wenn es den Tholianern doch gelungen war eine entsprechende Information oder einen Hilferuf abzusetzen, dann könnten sie in diesem Moment schon umringt sein von Einheiten der Packtmächte. Die Vorstellung machte sie unruhig.

    Die Kommandantin nahm einen Schluck von dem kühlen Wasser und sah ihren Stellvertreter dann wieder direkt an, um seine Antwort auf ihre Frage entgegen zu nehmen. Sie musste sich dazu zwingen das Gefühl ständiger Alarmbereitschaft aus ihrem Kopft zu verdrängen, welches in Kriegszeiten dauerhafter Begleiter eines jeden Offiziers war.


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    PO3 Samuel Lethert: Messe [Deck 02]

    Samuels Blick folgte kurz dem Annabelles, um die neu eingetroffene Gruppe Offiziere und Unteroffiziere mit einem Nicken zu begrüßen, die sich am letzten freien Tisch im Raum niedergelassen hatten. Dann sah er wieder zu seiner Gesprächspartnerin, die ihm ob seines starrendes Blickes offenbar nicht böse war und seine Entschuldigung annahm. Grade wollte er ihr erklären, dass er mit seinen Gedanken bei dem jungen Leto gewesen war, der ganz alleine dort drüben saß, obwohl er das gleiche schreckliche Erlebnis geteilt hatte wie die anderen. Doch bevor er dazu kam, fuhr Annabelle fort und berichtete von der Kommandantin.
    Samuel dachte einen Moment an die blonde Commander. Er hatte sich nie wirklich Gedanken über sie gemacht. Ihm war nur oft aufgefallen wie dünn sie war. Ganz im Gegensatz zu ihm - er, der stets damit zu kämpfen hatte nicht zu viele Pfunde auf den Rippen zu haben. "Sie hat neulich einen provisorischen Schießstand im Hangar gebaut", viel Samuel in diesem Moment ein und er sprach den Gedanken direkt laut aus. Ein Schmunzeln huschte bei der Erinnerung über seine Lippen. "Ich glaube sie weiß sich zu beschäftigen..."

    Seine letzten Worte waren in dem Gepolter eines umkippenden Stuhls am Nebentisch untergegangen und er sah hinüber. Phoebe und die Anticianerin standen schon, um der offensichtlich aufgebrachten Counselor Einhalt zu gebieten und so blieb der Scharfschütze gelassen sitzen. Seine Kolleginnen würden die beiden Führungsoffiziere handeln können. Einige Augenblicke folgte er aufmerksam und schweigend den Ereignissen nebenan. Als sich der Chefingenieur entschuldigte, meinte Samuel Entspannung im Raum spüren zu können und wandte sich wieder Annabelle zu. "Was fehlt dir am meisten seitdem die Pandora weg ist?", fragte er sie mit ruhiger Stimme und verwendete das erste Mal ein Du ihr gegenüber. Sie hatten sich nie darauf geeinigt, aber er war einfach dazu übergegangen, nachdem sie es ihm vorgemacht hatte.
    Cpt. Hannah Noemi Celine von Salis [CV]
    Sternenbasis 234 // Kommandierender Offizier



    The body thrives when the heart has a mission.
  • USS Whitehorse - Deck 2 - Messe

    Alison versuchte nun etwas ruhiger zu sein und atmete tief durch. Sie sah ihn an und hielt einige Tränen zurück, um nicht als schwach zu wirken. Sie versuchte sich inständig zu beruhigen, was nur mit viel Mühe gelang. "Auf der Pandora... ist der einzige Mann, den ich je geliebt habe Commander. Jeder Tag der verstreicht, ohne zu wissen, ob er noch lebt..." Sie schluckte kurz, da es ihr alles andere als leicht fiel. "...ist für mich die Hölle. Ich entschuldige mich für meine Reaktion, aber vielleicht können sie durch ihre eigenen Verluste verstehen, was ich fühlte, als sie es so... unsensible sagten."

    Sie schaute runter, denn in diesem Moment hatte sie das Gefühl Yayvin erneut verloren zu haben. Sie war noch immer nicht über den großen Verlust hinweg gekommen und vermutlich würde sie es nie schaffen. Sie wusste das John Tesh recht hatte, doch hatte sie es die letzten Monate immer wieder verdrängt. Sie hielt Ihre Hand fest und fühlte eine Kälte die sie kaum ertragen konnte.
    Commander a.D. Alison Erin Sinclair

    USS_Aurora NCC-81337
  • USS Whitehorse - Deck 02 - Messe

    Ensign Annabelle Meadow

    Bei Samuels Worten musste die Ensign zu geben, obwohl sie schon so lange auf der Pandora stationiert war, wie wenig sie das Brückenpersonal eigentlich kannte und noch weniger die ehemalige Taktische Offizierin, die nun das ganze Schiff unter ihrem Komando führte. Mit diesen Gedanken beschäftigt nickte Annabelle geistesabwesend und zeichnete sie mit ihrem Zeigefinger den Rand ihres Teeglases nach. "Ich verstehe," lächelte sie und blickte so gleich wieder zu ihrem Gesprächspartner auf. Sie stellte sich die Frage, ob die Commander nur die Fassade aufrecht hielt, dass dieses Schiff ein neuer und besserer Start nach dem Verschwinden der Pandora war, oder sie mehr als nur ihren Mann vielleicht vermissen würde. Trotz vieler Verluste, die die Pandora in den Jahren erleben musste, war wohl dies die erdrückensten gewesen. Von Salis hatte nicht nur ihren Mann verloren und zu gleich ein Kommando gewonnen, jedes Crewmitglied sah noch mehr auf die Führungsoffizierin als bei ihren Vorgängern zuvor.

    Annabelle wollte nicht wissen, wie dieser unsichtbare Druck auf der Commander lastete als der eines jeden Kommandierenden Offizier. Sie wurde aus zweierlei Gründen aus ihren Gedanken gerissen, es war der Stuhl der Counselor, den sie umgeworfen hatte und Sams Frage gehörte. Ihr erster Blick huschte natürlich zu dem Tisch in der Ecke. Mittlerweile hatte sich auch dort die Situation scheinbar beruhigt. Wieder ein Grund, der sich in der Pilotin bestätigt fühlte, Counselors waren ein komisches Volk, doch eher stellte sie sich die Frage, wie eine sonst so geschulte Person etwas derartiges aufregen konnte, dass sie die halbe Messe mit der Aufmerksam auf sich gezogen hatte. Meadow schaute wieder zu Sam und lächelte kurz entschuldigend.

    "Wo waren wir noch stehen geblieben? Ach ja. Pandora. Am meisten fehlt mir auf der Pandora wohl mein Shuttle. Jetzt wo die Yukon zerstört ist, fühle ich mich irgendwie... nackt. Ich weiß nicht. Wir CONN-Offiziere sind sicher für die meisten ein merkwürdiges Völkchen. Ich definiere mich natürlich mit dem Shuttle selbst, aber wenn du so ein Fluggerät bedienst, wirst du eines mit ihm. Es ist wie dein erster Gehversuch, du bewegst dich aufrecht und lernst deine Umgebung anders wahrzunehmen. Vielleicht ist es bei euch Scharfschützen mit eurem Gewehr ähnlich zu sehen. Du musst dich auf deine Waffe auch einlassen, damit jeder Schuß ein Treffer ist. Es ist aber nicht das Shuttle alleine. Das ist noch vor dem Verschwinden der Pandora zerstört. Zum Glück sehe ich mittlerweile auch wieder richtig gut. Seit die Granate neben mir eingeschlagen ist, nimmst du die Dinge anders wahr. Du lebst wieder richtig. Ich hatte Angst, dass ich mein Augenlicht ganz verlieren und nun einen Sensor tragen müsste," Annabelle merkte, in dieser Sekunde wie sie wieder abschweifte und richtete sich etwas auf und löste sich von Sams Blick.

    "Was ich sagen will, ist: Ich vermisse auch einige vertraute Gesichter. Es sind nicht die Holodecks, die Erholungsorte. Ich fühle mich schon auf einer Shuttlerampe wohl. Das alles kann man wieder bekommen, aber die Persönlichkeiten, die man zurückgelassen hat und die man sucht, die findest du nicht so schnell so einfach wieder," lächelte leicht mit einem gesenkten Blick zu ihrem Tee und wirkte für einen Moment melancholisch.
    Joy Keenan
    U.S.S. Chimera NX-85000 II Counselor
    Psychiatrie
    Mit einem Gebet für die Erlösung auf den Lippen.
    Mit der Hoffnung, die Welt zu retten, im Herzen.
    Getrieben vom Schwur, ihr Schicksal zu ändern.
  • USS Whitehorse - Deck 2 - Messe

    Robert wandte sich an den Commander "Miss Sinclair hat der Verlust der Pandora schwer getroffen, wie die meisten anderen auch, Sir." erklärte Robert ihr Verhalten und hörte dann zu, was Tesh zu sagen hatte. Er blickte zu Besuq und bedeutete ihr, dass sie sich wieder setzen konnte. Er sah Phoebe mit Alison die Messe verlassen. "Möchten sie sich zu uns setzen, Commander?" fragte er und setzte sich selbst schon einmal mit Besuq wieder hin. Robert wollte den Ingenieur in ein Gespräch verwickeln, um die Situation zu enstspannen und ihn dabei noch besser kennen zu lernen.


    PO3. Galloway
    Phoebe lockerte ihren Griff um Alisons Schulter, als sie sich wieder mehr unter Kontrolle hatte. Sie bemerkte, dass ihre Freundin den Tränen nahe war. "Ich weiß, mir ging es ähnlich..." sagte sie und versuchte ihr in ihrem Kummer beizustehen. Phoebe blickte hinunter zu Alisons Hand "Du bist ja verletzt?" fragte sie fest und ergriff die verletzte Hand. "Wie hast du das denn geschafft? Das muss behandelt werden, sonst hört es von alleine nicht auf zu bluten." stellte sie fest, als sie den doch relativ tiefen Schnitt in der Handfläche bemerkte. "Wir gehen mal besser auf die Krankenstation. Ich kümmer mich darum." sie führte Alison hinaus aus der Messe und nickte noch dem Doc und Besuq zu. Dem Commander begegnete sie mit einem eisigen Blick, sagte aber nichts zu ihm im herausgehen.

    Als die beiden die Messe verlassen hatten, fragte Phoebe "Wieder alles klar bei dir? Ich hätt Tesh auch liebend gerne was angetan, ich kann dich voll verstehen." gestand sie Alison. Er ist halt Ingenieur und kennt sich am besten mit Maschinen aus, nicht mit Personen - fügte sie in Gedanken auf dem Weg zur Krankenstation noch hinzu.
    Commodore Robert Sullivan
    Geschwaderkommandant
    Task-Force Turia
  • USS Whitehorse - Talon Varns Kabine

    Talon kratzte sich am Kopf.
    "Nee, ein Tintenfisch war das nicht. Hat viel mehr ausgesehen wie mein Großonkel Jerotus nach der Fastenzeit. Jedenfalls machte es so den Eindruck, so wie das Ding das Shuttle verschluckte. Zumindest hab ich in dem Moment so etwas gedacht... Schon komisch, oder? Wie man auf banalen humor zurückgreift, wenn man so sehr mit der eigenen Sterblichkeit konfrontiert wird... Als das Tier das Shuttle verschlang, dachte ich für einen Moment, ich würde da nicht mehr heruaskommen."
    Talon atmete einmal tief durch und faltete die Hände.
    No one is useless in this world who lightens the burdens of another.
    (Charles Dickens, 1865)


    Talon Varn, Sicherheitschef der USS Pandora NCC-60582-A

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  • USS Whitehorse - Deck 3 - Shuttlehangar - Crewman Scofield

    Crewman Scofield wartete gerade eine der Shuttlekaspeln. Er saß im inneren des Shuttles und überprüfte eine der EPS-Leitungen. Der Computer brachte immer wieder eine Fehlermeldung und Scofield kam mit der Reparatur einfach nicht weiter. Scofield seufzte und legte frustiert das Werkzeug zur Seite. "Wer hat heute nochmal Dienst von den beiden Damen...?" dachte er und rief sich den Dienstplan ins Gedächtnis "Ahja, genau. Ensign Meadow." Jetzt wo die Whitehorse kein richtiges Shuttle mehr hatte, wurden die beiden Kapseln umso mehr in Anspruch genommen.

    Er setzte sich auf und betätigte seinen Kommunikator "***Crewman Scofield an Ensign Meadow. Ich bräuchte einmal ihre Hilfe, Ma'am. Es wird auch nicht lange dauern." sagte er und hoffte, dass Meadow zügig kam, um ihm zu helfen.
    Commodore Robert Sullivan
    Geschwaderkommandant
    Task-Force Turia
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