Persönliches Logbuch - Benjamin Davis

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    Persönliches Logbuch
    Ensign Benjamin A. Davis
    Medizinischer Offizier - USS Fenrir
    Sternzeit 66495,25

    Nach dem heutigen Außeneinsatz habe ich mich nochmals an die Aufnahmen der Steinplatten gesetzt. Ich habe diese Sternenkonstellationen wahrscheinlich einem Alten, ausgestorbenen Volk zuordnen können. Mein Vater nannte sie Die Antiker. Eine sehr fortschrittliches Volk. Nach Überlieferungen sollen sie die antike, versunkende Stadt Atlantis erbaut haben. Ich werde die Daten meinem Vater zusenden und auf Antwort warten.

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    „Schnautze Schulz!“ - Oberst Wilhelm Klink, Kommandant LuftStaLag 13
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    Persönliches Logbuch
    Ensign Benjamin A. Davis
    Leitender Medizinischer Offizier USS Fenrir
    Sternzeit 66727,56.
    Samstag, 23. September 2389


    "Es ist in letzter Zeit viel passiert. Mir wurde die Leitung der Krankenstation übertragen, ich habe Außeneinsätze mitgemacht und bin dem Tod von der Schippe gesprungen." Benjamin legte eine kurze Pause ein.
    "Auf der Erde hatte ich mir mit kleineren Verletzungen in meinem Lehrkrankenhaus die Zeitvertrieben. Nun bin ich für die Gesundheit von 700 Männern und Frauen verantwortlich. Der Druck, welcher nun auf mir liegt, macht mir sehr zu schaffen. Ich bin heilfroh wenn ich nach dem Dienst in mein Quartier komme und mich ins Bett legen kann, was mir sowieso nichts bringt, da ich nicht durchschlafen kann.", er trank einen Schluck Kaffee, "Mich quält die Frage, was ich mache, wenn ich den Tod nicht besiegen kann? Wie soll ich mich verhalten? Wie soll ich damit umgehen? Vielleicht fällt mir noch eine Lösung ein." Er musste tief Luft holen und die Tränen unterbrücken.

    "Meine Mutter ist vor 26 Jahren verstorben. Ich wäre die Todesursache untersuchen. Und wenn es das Letzte ist, was ich tue."

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    „Schnautze Schulz!“ - Oberst Wilhelm Klink, Kommandant LuftStaLag 13
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    Persönliches Logbuch
    Ensign Benjamin A. Davis
    Leitender Medizinischer Offizier USS Fenrir
    Sternzeit 67247,63.
    Sonntag, 1.April 2390
    Ein sehr schwerer Tag auf der Fenrir.

    Nach einen Außeneinsatz habe ich aus Tricorderdaten von Adrews herrausgefunden, dass in dem Zielgebiet, einer Raumstation, wohlmöglich Untote ihr Unwesen trieben. Ich schloss mich zusammen mit Andrews, der Counslour und Kim im Labor ein und setzte die Schiffsführung auser Kraft.

    Nun trage ich das Kommando über 700 Personen auf diesen Schiff, okay 111 und 1001 mal ausgeklammert, und habe keine 50m² Platz. Wenn ich das heil überstehen sollten, kann ich mich auf das Kriegsgericht vorbereiten. Für die Anderen Menschen auf dem Schiff habe ich Carter und das Hologramm, wenn das mal gut geht.

    Nun zum wirklichen Thema:

    Tag 1 der Quarantäne - Stunde 4:

    Es ist 4 Stunden her, nachdem ich das Kommando übernahm. Das Schiff steht und wir treten nur auf der Stelle. Andrews forscht zusammen mit der Counslour nach einen Medikament, bislang ohne erfolg. Von den Anderen Stationen habe ich noch nichts gehört. Vielleicht sind sie schon alle infiziert und nicht mehr Herr iher Sinne.


    Status:

    Alarmstufe: Quarantäne.
    Schiffsstatus: Keine Meldung von den Stationen.
    Bisherige Infizierte: unbekannt.
    Bisherige Todesopfer: unbekannt.
    Forschungsstand: totaler Anfang.
    Gegenmittel: noch nicht.

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    „Schnautze Schulz!“ - Oberst Wilhelm Klink, Kommandant LuftStaLag 13
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    Persönliches Logbuch
    Lieutenant junior Grade Benjamin A. Davis
    Leitender Medizinischer Offizier der USS Fenrir
    Sternzeit 68026,97
    Donnerstag, 10. Januar 2391

    Logbuch des roten Eichhörnchens... nein Spaß,

    heute hat mich das Leben gleich verdammte dreimal genatzt, erst als Geisel von einer durchgeknallten Schmugglergang mit möchtegern Arnies in einem Verließ irgendwo auf Trill, dabei öfter beschossen als eine Zielscheibe auf einer Shooting Range und dann noch dem Chef der Personalleitung persönlich gegenüber stehen. Tolle Wurst oder?
    Nachdem ich schmutzige Uniform gewechselt hatte und im Konferenzraum saß, wurde mit Rangpins nur so um sich geschmissen. Die XO und der Chief wurden in den Rang eines Lieutenant Commanders befördert und ich erhielt die Beförderung zum Lieutenant junior Grade. Persönlich vom Admiral. Und ich kann nur dazu sagen:

    DA IS DAT DING!

    Nun eine Sprosse auf der Karriereleiter nach oben geklettert, kommt der Mist noch immer in Eimern von Oben. Und genug Arbeit gibt es auch. Ich habe den Auftrag bekommen, eine Art Methadon für DHA-Abhängige zufinden. Vom Ärzteverband auf Trill gab es nur ein Paar willkürliche Zahlen und das Medical Corps schickt mir eine ellenlange Liste mit Versuchen, Richtlinien, Vorschlägen und anderem Humus. Ich weiß noch immer nicht, wielange ich für den Papierkram brauche, bis überhaupt erste Forschungen anlaufen. Ich muss wöchentlich den Schreibtischolympioniken in San Fransisco Bericht erstatten, die Jungs von Trill wollen auch darüber bescheid wissen, wieweit das Forschungsteam ist. Und da ist natürlich noch die Chefin. Kaum Ahnung von Medizin, okay sie ist mit der Ehemaligen Chefärztin verheiratet, aber regelmäßig informiert werden will sie auch. Mir soll's recht sein.

    Weiterhin läuft der erste Feldversuch für das, noch immer der Sternenflotte unbekannte, Medikament Clorazepadrin. Bislang erhalten haben es der Chief und die XO. Ergebnisse habe ich bislang noch keine, aber man soll den Tag ja nicht vor dem Abend loben. Der Ansatz für die Entwicklung war, dass die Commander von irgendeinem Wesen telepathisch angegriffen wurde und sich nicht mit einem meterdicken Metallhelm davor schützen wollte. Die ersten Versuche hatte ich noch unter "Ausschluss der Öffentlichkeit", also dem Laborpersonal, gemacht. In einem späteren Stadium zeigte ich es LtCmdr. Jarot und dann auch meinem Stab. Irgendwann kam dann Chief Warren-Lloyd an und wollte irgendetwas, um seine Vulkanischen Sinne zu bändigen. Und bei einem Außenteameinsatz bekam es auch die XO verabreicht. Damit war es auch schon im Umlauf.

    Aber nun Schluss,

    ich muss noch mein Forschungsteam zusammen stellen, Carter dazu bringen, es zu übernehmen und dann wieder Doppelschichten schieben, damit sie genug Zeit zur Forschung hat. Commander Jarot wird wieder im Dreieck springen, wenn sie erfährt, dass ich wieder mehr arbeite, als ich sollte. Bis dahin werde ich mal wieder arbeiten gehen.

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    „Schnautze Schulz!“ - Oberst Wilhelm Klink, Kommandant LuftStaLag 13
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    Persönliches Logbuch
    Lieutenant junior Grade Benjamin A. Davis
    Leitender Medizinischer Offizier USS Fenrir
    Sternzeit 68204,33
    Samstag, 16. März 2391


    Wo soll ich anfangen? Ich warte seit Wochen auf eine Antwort von Surgeon General, wann meine Prüfung für die Weiterbildung zum Rettungsdienstarzt ist. Mal schaun, wann die kommt.

    Vor knapp 6 Stunden kamen wir von einem Asteroiden wieder. Medizinischer Notfall, vom Wortlaut schon sehr gut, endlich mal Arbeit für mich außerhalb der Station. Kaum waren wir da, ging es nicht weiter. Ein eingestürzter Korridor und ab ging es durch einen Schacht. Wieder draußen, musste ich doch tatsächlich mein Skalpell raus kramen und eine Konsole öffnen, damit wir in ein Labor konnten. Also, gesagt, getan. Wir sind rein und haben gleich drei tote Cardassianer gefunden. Die liegen neben an in der Pathologie. Ich weiß jetzt auch nicht mehr genau, ob es Mr. Pardek war oder doch die XO, aber in einer Kammer fand er/sie/beide, keine Ahnung, ein bajoranischen Mädchens. Voll gepumpt mir Yenuturin und anderen Drogen. Ich habe sie, dank der Hilfe von Commander Jarot, stabilisiert und wir konnten sie zurück aufs Schiff bringen. Wir haben ihr Leben gerettet, nicht ich, kein anderer, wir haben sie gerettet. Wer weiß, was geschehen worden werde, hätten wir die Kleine nicht gefunden. Und da kommt auch mein sarkastischer Höhepunkt des Tages. Ich habe über die Captain die Krankenstation in Alarmbereitschaft versetzen lassen und Doc. Andrews als Internisten auf die Station schicken lassen. Und wer war nicht da? Richtig, Andrews. Also, eine Runde Alleingang, natürlich musste ich mich wieder mit Commander Jarot, anlegen. Keine Ahnung warum, aber ich glaube es schein mir Spaß zu machen. Naja, von ihr im Vorbeigehen einen Denkzettel bekommen und wieder zum Mädchen. Die schläft jetzt schon seit Stunden, verständlich natürlich. Jetzt päppeln wir sie wieder auf und bringen sie dann wieder nach Bajor zu ihrer Familie. Aber Andrews bekommt noch 'nen Rüffel von mir. Ich muss mich auf meinen Stellvertreter verlassen können und nun, dass ging diesmal total in die Hose. Bei der Schichtübergabe werde ich ihn mal darauf ansprechen. Aber nun muss ich wieder an die Arbeit. Irgendein General von Bajor spielt den österreichischen Exportschlager und droht wohl die Regierung eines Planeten zu verdampfen, mal schau'n was da los ist.

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    „Schnautze Schulz!“ - Oberst Wilhelm Klink, Kommandant LuftStaLag 13
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    Persönliches Logbuch
    Lieutenant junior grade Benjamin A. Davis
    Leitender Medizinischer Offizier USS Fenrir
    Sternzeit 68531,34
    Sonntag, 14. Juli 2391


    Wieder sind einige Monate seit meinem letzten Eintrag vergangen. Ich wurde zurück zur Erde beordert, um dort über meine Forschungen bezüglich DHA zu berichten. Ich habe noch nie soviele Medizinier auf einem Ort gesehen. Vom Kadetten bis zum Surgeon General, Ich bin allen begegnet.
    Man hatte mir einen sehr jungen Kadetten an die Seite gestellt, keine Ahnung wie der die Aufnahme geschafft hat, aber der Knilch konnte ein Hypo nicht von einem Tricorder unterscheiden.

    Aber nun zum interessanten Teil:

    Gleich nach meiner Ankunft musste ich beim Surgeon General antreten und ihn von meiner Forschung unterrichten. Netter Mann, aber streng, von dem kann sich Cpt. K'Lupa doch die ein oder andere Scheibe abschneiden. Direkt, offen und völlig unzensiert. Ich wusste nicht, das man in einem Satz soviele Schimpfwörter zusammen mit Fachbegriffen raushaun kann. NIch das sich die Captain jetzt das offene Fluchen angewöhnt, aber es hat die Stimmung richtig aufgelockert.
    Nach 5 Stunden mit ihm in einem Raum durfte ich gleich weiter zum Assistent Surgeon General. Der ließ mich neu einkleiden - statt blau-schwarz war dort weiß angesagt - und mir meinen Arbeitsplatz für die nächten Tage zeigen.
    Ein riesiges Labor, voller angehender Ärzte und Laboranten, mit allem was ich wollte. Ein eigenes Holodeck für Simulationen, eine Speißeecke und mein eigenes Büro mit Blick auf das Meer. Das Büro war bestimmt viermal größer als das auf der Fenrir und natürlich mit eingener Sekräterin.
    Die Arbeit ging auch recht gut. Ich hatte alle in Labor unter meinem Kommando und jeder machte das, was ich auftrug. Wir fanden einige Anhaltspunkte, mit denen wir weiter arbeiten konnten und dann auch mehr oder weniger Erfolg hatten. Einiges war schneller wiederlegt als der Mythos "Atlantis", anderes wiederrum war sehr aufschlussreich.

    Mal unter uns:

    Ich wäre gern' auf der Erde geblieben. Ein gesichert Einkommen, kein Risiko auf einem Schiff zusterben, keine Techniker die sich an Plasmaleitungen verletzen und natürlich mehr Zeit mit meinem Dad. Aber ich ging wieder aufs Schiff und das aus zwei Gründen:
    Erstens: Ich bekam wieder den Marschbefehl und Zweitens: Ich wollte die Captain nicht noch mehr verärgern. Ich hatte schon etwas früher als sie erfahren, dass Bob die Leiter aufsteigt und das Schiff verlassen wird und wollte ihr nicht noch mehr in die Suppe spucken.

    Aber wieder zurück zum Thema:

    Wir sammelten interessante Daten und Fakten, führten unzählige Simulationen durch und kamen recht gut voran. Als man mich dann noch zum Empfang beim Assistent Surgeon einlud, wurde mir klar, dass ich nicht auf eine feste Basis gehöre und das All mein Ziel ist. Ich bekam noch einige Laboranten zugeteilt, die ich mit im Schleppsack aufs Schiff nahm und flog dann zur Sternenbasis 375. Ich werde dann jetzt wieder arbeiten gehen, immerhin habe ich nicht ewig Pause.

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    „Schnautze Schulz!“ - Oberst Wilhelm Klink, Kommandant LuftStaLag 13
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    Persönliches Logbuch
    Lieutenant junior grade Benjamin A. Davis
    Leitender Medizinischer Offizier USS Fenrir
    Sternzeit 68883,51
    Dienstag, 19. November 2391


    Mein erster Logbucheintrag im Delta-Quadranten. Aus dem Alpha- und dem Beta-Quadranten habe ich schon verfasst, fehlt nur noch der Gamma-Quadrant. Ich will aber nicht hoffen, dass ich oder sonstwer dort strandet.

    Wir sind, wie erwähnt, im Delta-Quadranten "gestrandet" und verfolgen den Kurs der Sonde Voyager One vom Jahr 1977. Eigentlich sollte der Kurs der Sonde richtung Vulkan gehen, aber irgendwie ist sie hierher gekommen und wir, als wissenschaftlicher Arm der Sternenflotte, dürfen nun den Kurs erforschen. Hab' ich persönlich kein Problem mit, aber durch die große Distanz zum heimischen Förderationsraum werden auch die Ressourcen meiner Abteilung mit der Zeit knapp. Anfangs hatten wir fast 240.000 Einheiten verschiedenster Medikamente an Bord geladen und mit den mir zur verfügung stehenden Replikatorressourcen werde ich wohl nur knapp 280.000 Einheiten verwenden können. Eingeplant war diese Zahl für 18 Sol-Monate, aber da wir hier nicht mit Nachschub rechnen können, sogar rechnen müssen, sehe ich 9 - 12 Monate als angebrachteren Zeitraum. Ohne die ganzen Hypochonder, die die Station vorallem in der Gamma-Schicht überfluten und irgendein Medikament haben wollen gegen ihre eingebildeten Wehwehchen. In der gesamten Zeit, in der wir hier sind, haben wir gerade mal 20 schwer verwundete gehabt. Die sehen gegenüber der ganzen Simulanten gerade zu mickrich aus. Von diesen 20 Notfällen kamen 15 gleich nach der Ankunft, vier hatten wir bis zum letzten Außenteameinsatz, dem ich beiwohnen durfte. Dort haben wir dann Ensign Nokkod direkt in die Quarantäne beamen lassen, da irgendetwas ihre telephatischen Rezeptoren angriff. Summa summarum 20.

    Aber zu diesem Außeneinsatz muss ich mich nochmal auslassen.

    Wie kann man einem Offizier die Leitung über das Außenteam übertragen, der frisch zweiter Offizier geworden ist? Nichts gegen seine Ernennung, aber irgendwie unpassend. Erst wird er als angeblicher Schmuggler inhaftiert, wieder freigelassen um dann keine zwei Wochen später zum 2XO ernannt zu werden? What the Hack?! Captain, es soll keine Respektlosigkeit sein, aber, HALLO?
    Sowas ist nicht gerade karrierefördernd oder irre ich mich da? Zumal bin ich der dienstälteste im Außenteam gewesen. Wäre Commander Jarot unten geblieben, wäre es ja reine Routine gewesen, aber so? Er hatte etwas von einer Bulldogge. Nur am rumkommandieren und mauln, kein Bitte, kein Danke. Da kommt mir die Frage, ob es auf Trill keinen Anstand gibt. Zumal er sich auch mehrfach auf die Station bitten, sogar befehlen lassen musste, bis er dann sage und schreibe 3 Wochen nach der angesetzten Untersuchung kam. Bei mir hat er keinen guten Stand.
    Aber zurück zum Einsatz. Nachdem aus einem fünfköpfigen ein vierköpfiges Team geworden ist, haben wir uns weiter in eine Höhle vorgewagt. Irgendwan kamen wir an dieser Art Leuchtfeuer an und untersuchten es. Die Tricorder haben ihren Dienst dabei quittiert und wir haben uns es angeschaut. Letztendlich kamen wir zum Entschluss. Die Sonde, die wir dort unten hingeschossen hatten von Hand soweit aus der Höhle zu tragen, bis wir wieder Kontakt zum Schiff hatten. Nun warte ich auf die Analysen der Wissenschaft zu dieser Strahlung in der Höhle, sollte sie sie aufgezeichnet haben.

    Bis dahin werde ich mich wieder mal dem Papierkram hingeben, diese Bürokratie bringt mich noch irgendwann ins Grab.

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    „Schnautze Schulz!“ - Oberst Wilhelm Klink, Kommandant LuftStaLag 13
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    Persönliches Logbuch
    Lieutenant junior Grade Benjamin A. Davis
    Leitender Medizinischer Offizier USS Fenrir
    Sternzeit 69124,51
    Samstag, 15. Februar 2392


    Erster Logbucheintrag im neuen Jahr 2392, der zweite Eintrag im Delta-Quadranten. Eigentlich ist alles normal, aber was heißt auf diesem Schiff bitte den "normal"? Ich hab endlich Feierabend nach neun Stunden auf der Station. Die Station arbeit, wie immer, auf Topniveau. Eine bessere wird es wohl kaum geben. Ich habe die mir unterstellte Mannschaft schon ins Herz geschlossen, es ist einfach genial wie ich mich auf die Jungs und Mädels verlassen kann. Es würde mir sehr schwer fallen, einen von ihnen zu verlieren oder abzugeben. Aber irgendwann ist ja für alle Schluss, Lauf des Lebens halt.

    Naja, soweit von mir, nun etwas über die Arbeit.

    Wir haben vor einigen Tagen ein paar Kinder auf einem Planeten aufgenommen und sie bei Pflegeeltern auf dem Schiff untergebracht, Die Kleinen tun mir leid. Es geht garnicht, dass sie mit einer biologischen Waffe in ihrem Körper rumlaufen, und dann noch, dass die Borg dem ältesten von denen einen Chip in den Rücken gesteckt haben. Den habe ich rausgeholt und der Wissenschaft zur auswertung gegeben. Neben den Daten zur dier Biologischen Waffe ist auch darauf gespeichert, wie die Borg die Kinder genetisch "umgebaut" haben. Das muss rückgängig gemacht werden. Und gegen die Waffe werde ich ein Gegenmittel entwickeln müssen und auch tun.

    Egal, ich reg mich wieder zu sehr auf. Mal schau', ob ich noch ins ZehnVorne gehe oder ob ich mich schlafen lege, irgendwas wird mir schoon einfallen.

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    „Schnautze Schulz!“ - Oberst Wilhelm Klink, Kommandant LuftStaLag 13
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    Persönliches Logbuch
    Lieutenant junior grade Benjamin A. Davis
    Leitender Medizinischer Offizier USS Fenrir
    Sternzeit 69402,61
    Mittwoch, 27. Mai 2932


    Die letzte Tage und Wochen waren mal wieder aufregend. Von medizinischen Forschungen, über Kämpfe mit Borgdrohnen und einer verletzen Captain. Okay, das mit der Captain geht irgendwie auf meine Kappe. Wir waren auf einem Planten auf Suche nach Vorräten, ansich nichts ungewöhliches, bis wir auf Borg und ihr Scoutschiff trafen. Aus Reflex und Angewohnheit habe ich mir meine Anna runterbeamen lassen, zusammen mit 5 Magazinen panzerbrechender Munition. Durchschlagskraft und Projektilwaffen waren gefordert. Einer drohne habe ich eine dritte Augenhöhle verpasst, zwar mit hartem Widerstand des Borgs aber sie wird nun niemanden mehr nerven. Dann wollte ich eine zweite Drohne ausschalten. Zielen, Herzschlag und Atmung syncronisieren, Bumm! Ich habe die Drohne zwar getroffen, leider nur ihren Schild, welcher dann die Kugel als Querschläger zurückwarf. Unglücklicher Weise traf die Kugel die Captain. Linke Schulter zertrümmert, ein Muskel gerissen. Der Nachteil der Panzerbrecher ist, dass sie keine Mannstopwirkung haben, zum Glück der Captain. Der Baum hinter ihr weißt einen Einschuss aus, dass mehr nach Explosion aussieht. Nun müssen wir die Schulter fixen, aber das Gelenk muss raus. Die Captain will ein geklontes, ich will ihr ein biosyntetisches Implantat einsetzten. Beides hat ihre Vorteile. Ich kann nur hoffen, dass sie meinen Vorschlag annimmt, das Implantat als Übergangslösung zu akzeptieren und dann im heimischem Raum das Implantat durch die Klonung einzutauschen. Ihre Entscheidung, befehlen kann ich es ihr nicht. Nicht dass ich es machen würde, weil ich es darf, aber der Erfolg is geringer, als Assimiliert zu werden. Tolle Wurst, oder?

    Naja. Genug Gefechtsstorys. Auch in der Forschung um das Virus der Kids gehts es immer besser vorran. Ich habe bereits einige Gensequenzen für ein Gegenmittel codieren können, damit das Virus auch ja besiegt wird. Ich hoffe, dass ich das Medikament bestmöglich entwickeln kann. Das Leben der Kinder hängt irgendwie in meinen Händen, wohl ist mir dabei nicht. Auf einem Sternenflottenschiff arbeiten hauptsächlich Erwachsene, Kinder sind da eher fehlanzeige. Zwar haben wir einige an Bord, aber die sind nicht ausschlaggebend. Alle gesund, nichts unberuhigendes.

    Und da ist noch die Counselor. 157 cm reine Powerfrau. Wie die alles mögliche hinbekommt, ist mir ein Rätsel. Zwei Kinder allein erziehend, die Beratung der Kommandoebene und ihr "Sorgenfall": Ich. Seit ich bei ihr bin, kann ich immer besser mit den Mannschaftsmitgliedern. Soweit ich weiß, gabs keine Beschwerden. Eine 180° Wendung wie sie im Buche steht. Nur irgendetwas stimmt bei der nicht. Ich hab kein Plan, ob die keine emotionale Grenze hat oder einfach nur ein lebensfroher Mensch ist. Einerseit kann sie wohl Waffen nicht ab, tritt mir aber fast im Bruce-Lee-Style die Birne vom Hals. Und das, obwohl ich fast 30 cm größer bin. Es ist total faszinierend, sie bei der Arbeit zu sehen. Immer mit einem Lächeln über die Decks laufend, ich bekomme kaum Geschrei aus ihrem Quartier mit, wenn ich nachts wieder schlaflos durchs Schiff irre.

    Das Besondere an ihr ist aber, dass sie es immer wieder schafft, meine Stimmung zu heben.

    Nun aber Schluss. Die OP der Captain steht noch auf dem Plan und heut' Abend schmeißen wir die Feier für die Kids. Ich bin noch am überlegen, ob ich die Galauniform anziehe oder ob ich mit Jeans und Hemd aufschlage. Wird wohl die Münze entscheiden müssen.

    Das wars von mir.


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    Persönliches Logbuch
    Lieutenant junior grade Benjamin A. Davis
    Leitender Medizinischer Offizier USS Fenrir
    Sternzeit 69540,72
    Donnerstag, 16. Juli 2392


    So, vieles hat sich in meinem Leben verändert, erst habe ich die Liebe meines Lebens gefunden, bin zu ihr gezogen und hab damit auch meine Heimat für die vergangenen drei Jahre verlassen. Aber mit Lahnia an meiner Seite ist das zu verkraften. Nun bin ich vom Junggesellen in einer zu großen Behausung zum Lebensgefährten einer wunderschönen Frau mit ihren beiden bezaubernen Kindern geworden. Well played Benni, well played. Naja, die Kinder sind einfach super. Ich hab sie schon so sehr ins Herz geschlossen, als wären es meine eigenen.

    Okay, genug von meinem Privatleben. Ich muss auch noch anderes loswerden.
    Mir ist endlich gelungen, ein riesen Fortschritt zumachen. Mir dem wundervollen Fachchinischem Namen "Hetroiriasethernoldikohlenstoffacid", ich nenne es "Ologopollyaxen". Damit ist es mir möglich, dem Virus auf der DNS-Ebene zubekämpfen. Das Mittel greift die Basenpaare an, die direkt zur Erhaltung des Virus verantwortlich sind. Die Simulationen sind auch sehr zufriedenstellend ausgegangen. Mit einer Lethalität von 0,0000000134 % bei einem Irianer kann ich selbstsicher sagen, dass jedes einzelne der Kinder vom Virus befreit werden kann. Und damit gehts auch gleich weiter. Abendessen lass ich ausfallen, ich werd mal mit der Kommandoebene sprechen, da sie ja der Vormund von Ian sind. Wenn die beiden und er zustimmen, können wir endlich mit der Behandlung anfangen.

    Damit Schluss, Aus, Feierabend.

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    Persönliches Logbuch
    Lieutenant junior grade Benjamin A. Davis
    Leitender Medizinischer Offizier USS Fenrir
    Sternzeit 69685,38
    Montag, 7. September 2392


    Erfeuliches berichten zu ich habe. Heiraten ich werden meine Lahnia. Sie lieben mit ihre Kinder. Ungeborenes auch lieben ich. Beide wir für bestimmt einander.

    Ich Freude haben viel mit ihr, du verstehst junger Logbuch? Du noch viel lernen musst, aber Zeit mit das kommt. Ich mein Loft auf Terra ich austatten neu muss.

    Ich berichte nicht mehr haben. Italiener in Vergangenheit sagte auf Terra: Ich habe fertig.

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    „Schnautze Schulz!“ - Oberst Wilhelm Klink, Kommandant LuftStaLag 13
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    Lieutenant junior grade Benjamin A. Davis
    Leitender Medizinischer Offizier USS Fenrir
    Sternzeit 69851,74
    Samstag, 7. November 2392



    Ich will mich mal im reimen versuchen. Eventuell kann ich so ein bisschen klarer im Kopf werden:

    [ich entschuldige mich jetzt schonmal für das vulgäre im Folgenden]


    Das Universum ist 'n Haufen Scheiße, wem sagst du das?
    Ich könnte kotzen wenn ich seh wie viel Spaß du hast.
    Latinum macht nicht glücklich, nein sie hassen dich, doch für mich reichen deine Waffen nicht.
    Mir egal wie krass du bist.
    Mein Erfolg, mein Respekt und meine Chants.
    Sieh es ein, alles meins, du kriegst nicht einen Cent.
    Doch Menschen werden böse wenn sie abgebrannt sind, deshalb lass ich mir ein Auge in den Nacken pflanzen.
    Du weißt ja nie genau was das Schicksal für dich plant.
    Vielleicht denkst du an nichts böses und wirst überfahren..?

    Ich schreib mein Testament jetzt ihr könnt es gleich verkünden.
    Doch bevor ich geh bitte Gott vergib mir meine Sünden.

    Das ist mein letzter Wille nur falls ich morgen gehn muss.
    Vielleicht hau ich morgen ab und rauch n' Horn mit Jesus.
    Das ist mein Testament, ihr könnt es gleich verkünden.
    Doch bevor ich geh bitte Gott vergib mir meine Sünden.

    Ich hab mit ganzer Kraft versucht ein guter Mensch zu sein.
    Doch es war wohl an der Zeit, Gott holt mich endlich heim.

    Ich hab mein Frieden gefunden.
    Er hat mir Flügel geschenkt.
    Ich kann es spüren wenn ihr an mich denkt.
    Ich guck euch zu, ich kann euch sehn von hier,
    bitte verbergt eure Tränen vor mir.

    Ich wäre jetzt auch gern bei euch, doch bitte bleibt da.
    Lebt euer Leben, wartet einfach auf den ein Tag.
    Und Papa, bitte wein nich', du weißt dass macht mich traurig.
    Kümmer dich um meine Lahnia, du weißt sie brauch dich.
    Ihr bekommt mein halbes Konto, ihr seit jetzt reich Man.
    Die andere Hälfte bekommt mein Kind, es soll es leicht haben.
    Tim kriegt weiterhin die Hälfte meiner Freizeit.
    Du bist jetzt Chef, du weiß ja was das heißt,

    Meine Frau bekommt das Appartment und mein Herz.
    HÖRT IHR..?
    Ich wills nicht mitnehmen, es gehört ihr.
    Und meine drei Chefs:
    K'lupa Kemor und Lexa,
    dank an euch, ihr wart immer da.
    Die Flotte begräbt meine Leiche, Saren den ganzen Rest.
    Ich hatte viele falsche Freunde aber du warst echt.
    Tim bekommt meine drei geliebten Waffen,
    egal was alle sagen, du stand'st nie unter meim goldenen Schatten.
    Er kriegt mein Posten, ihr müsst es schwörn.

    Und Hey, ich will Spezilists im Himmel hörn.

    Wir sehen uns wieder, ich weiß alles hat seine Zeit.
    Genießt das Leben, habt Freude an jeder Kleinigkeit.
    Denkt an mich, denkt zurück an die verrückte Zeit.
    Wenn ich noch 'n Wunsch freu hab, dann dass ihr glücklich seid.

    Das ist mein letzter Wille nur falls ich morgen gehn muss.
    Vielleicht hau ich morgen ab und rauch n' Horn mit Jesus.
    Das ist mein Testament, ihr könnt es gleich verkünden.
    Doch bevor ich geh bitte Gott vergib mir meine Sünden.


    Das ist mein letzter Wille nur falls ich morgen gehn muss.
    Vielleicht hau ich morgen ab und rauch n' Horn mit Jesus.
    Das ist mein Testament, ihr könnt es gleich verkünden.
    Doch bevor ich geh bitte Gott vergib mir meine Sünden.

    Ich hab mit ganzer Kraft versucht ein guter Mensch zu sein,
    doch die Menschen waren nicht immer gut zu mir.
    Ich hab nicht vergessen euch ins Testament zu schreiben.

    Hier im Anhang: Mit Scheiße auf Klopapier.

    Wo waren meine Verwandten..?
    Meine Onkels und Tanten..?
    Gab es Probleme taten sie, als wenn sie mich nicht kannten.
    Ihr kriegt mein letzten Kontoauszug, mit schönen Grüßen.
    Ach und bitte küsst das Foto von mein schönen Füßen.
    Alle die mich hinterrücks Ge****t haben, bekommen nix, nur die Reste aus mein' Dickdarm.
    Wenn es Pisse regnet, guckt nach oben, denn ich flieg da..
    Ich wünsch euch nix gutes, ich hoff ich seh euch nie wieder..!

    Das ist mein letzter Wille nur falls ich morgen gehn muss.
    Vielleicht hau ich morgen ab und rauch n' Horn mit Jesus.
    Das ist mein Testament, ihr könnt es gleich verkünden.
    Dich bevor ich geh bitte Gott vergib mir meine Sünden.


    Vergib mir, ich hab viel Scheiß gebaut.

    Ah - Scheiß egal. Amen, Alter.



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    Lieutenant junior grade Benjamin A. Davis
    Leitender Medizinischer Offizier USS Fenrir
    Sternzeit 70142,38
    Sonntag, 21. Februar 2393


    So, mein letzter Eintrag auf der Fenrir. Lang lang is' her, dass ich überhaupt was eingetragen habe. Aufjedenfall wird es hier nichts mehr von mir zu hören geben. Einträge ins persönliche Logbuch werden absofort auch auf das Minimum reduziert. Ich werde das Schiff verlassen und auf die Sternenbasis 613 versetzt. Grund dafür war eine Anfrage von Angel Island, ob ich nicht Lust hätte, blau gegen grau zu tauschen. Und schwups - ab auf die Sternenbasis. Ist aber auch ganz gut so. Ich habe jetzt einen Sohn, Raik - ein toller Junge. Kommt ganz nach seinem Vater - und ich will sie sicherer wissen, als auf einem Schiff, das in den letzen 4 Jahren zwei mal in den entlegensten Ecke der Galaxie gestrandet war. Was mich nun alles als Offizier des Geheimdienstes erwartet? Ich weiß es nicht. Sonst wäre es ja wohl kein "Geheim"dienst. Und auch meine Fussballschuhe werde ich wieder schnüren. Auf dem Planeten, die die SB umkreist, gibt es eine Fussballliga. Die einzigste, damit auch höhste Spielklasse. Ich weiß ja, wie es ist, vor mehreren Zehntausend Leuten zu spielen. Obwohl der Rekord dort wohl grade mal zwölhundert gewesen sein soll. Ich werde es ja erfahren.

    Bis dahin, Hautaa rein Log - Ik geh jetzt ein paar Bierchen kippen.

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