Stationsleben 1 - (Neu)Anfang

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  • Durch eine Tür betrat der erste Offizier die OPS und schaute zu Marie hinüber die in der Nähe des Wissenschaftlers saß. Jonathan trat an eine Konsole heran und beobachtete die Sensorenwerte die ihm angezeigt wurde. Die letzten Tagen waren hart für ihn gewesen. "Admiral."
    Commander Jonathan Szmanda
    Erster Offizier
    Sternenbasis 613


    "Hardcore Star Trek T'Plana-Hath Fan - 20:15 auf TZN-Television"
    Mitspieler sind immer gerne gesehen
  • Sternenbasis-613 OPS:

    Daven klemmte sich hinter die wissenschaftliche Konsole und kratzte sich am Kinn. Nach dem abgleichen der Energiesignatur mit bekannten Mustern lag die Vermutung nahe, dass es sich um iconianische Energiesignaturen handeln könnte, die unter der Oberfläche liegen. Nach einem weiteren Blick auf die Weltkarte von Px-312 runzelte er die Stirn. Dieses Atoll entstand nicht, wie üblich, durch Hot Spot Vulkanismus wie es bei Hawaii der Fall war...und das machte ihn stutzig, da es seiner Ansicht nach keine andere natürliche Möglichkeit mehr geben kann.

    Vielleicht gaben diese Signaturen die Antwort. Die Auswertung der Daten hat bisher noch nichts hilfreiches zutage gebracht. Aber Davens Vermutung war sowieso, auch wenn der Energieverbrauch gigantisch sein musste, dass die Inseln durch innerplanetares terraforming entstanden sind, und anschließend bevölkert wurden. Allerdings wollte er dieses Gedankenspiel nicht weiterführen ehe die Ergebnisse da waren.

    Die Sedimentanalyse ergab zumindest, dass die Inseln Hauptsächlich aus Graniten bestanden, womit Vulkanismus definitiv ausgeschlossen werden konnte.
  • Auszüge Kommunikation des 10. Polizeidistriktes

    Absender: Dr. Tori Barok, Abt III: Erweiterte Neurointerfaces, GTU Tan Waksa
    Empfänger: Quirak Rokar, Polizeichef 10. Distrikt Tan Waksa
    Betreff: Ihre neuen GTU-Augmentationen
    Sehr geehrter Quirak Rokar,

    Ich hoffe Ihre neuen Augmentationen funktionieren zu Ihrer vollsten Zufriedenheit. Das audiovisuelle Interface der neuesten GTU-Serie steht immerhin noch vor seiner Markteinführung, weswegen wir Sie – trotz mit medizinischer Sicherheit auszuschließenden Risiken – bei jeder kleinen Auffälligkeit bitten sich direkt an mich zu wenden. Die gleiche Bitte erging übrigens auch an alle weiteren Premium-Kunden GTUs, denen bereits vor der Markteinführung Komponenten unserer neuen Serie implantiert wurden. Sollten Sie Fragen haben, so erreichen Sie mich während meiner Arbeitszeiten über meinen Sekretär. Für Notfälle oder besondere Anliegen anbei aber auch meine privaten Kontaktdaten.

    Hochachtungsvoll
    Tori Barok





    Absender: Quirak Rokar, Polizeichef 10. Distrikt Tan Waksa
    Empfänger: Maret Minkal, Zollbehörde Tan Waksa
    Betreff: Gefälligkeit für einen alten Kameraden

    Sei gegrüßt altes Haus. Ich hoffe dir geht es den Umständen entsprechend gut. Ich halte weiterhin nach einer besseren Anstellung für dich Ausschau. Es ist immerhin eine Schande, dass du als Veteran der Grinori-Streitkräfte so einen niederen Posten bekleidest. Allerdings möchte ich noch einmal wiederholen, dass deine Anstellungschancen bei den zivilen Sicherheitsbehörden deutlich größer wären, wenn du deine Reserviertheit gegenüber Augmentationen überdenken würdest.
    Du weißt, dass ich seit dem Unfall vor 20 Jahren ein künstliches linkes Bein habe, das mindestens so gut ist, wie das echte es war. Ich bin im Moment ernsthaft am Überlegen auch mein rechtes Bein durch eine Prothese der neuen GTU-Serie ersetzen zu lassen. Gerade in meinem Alter wäre das nicht falsch, schließlich treibe ich mich gerne noch aktiv herum. Das neue audioviselle Neurointerface von dem ich dir erzählt habe, wurde mir vor einer Woche implantiert. Einfach bombig. Ich schreibe dir diese Nachricht direkt aus meinem Gehirn. Fast wie damals nach dem Unfall mit der Granate beim Echon-Manöver, da konntest du mir auch in meinen Kopf schauen.
    Um aber nun zu meinem eigentlichen Anliegen zu kommen.
    GTU benötigt dringend einige neue medizinische Versorgungsgüter für ihre Forschung. Allerdings scheint die Zollbehörde sich bei der Einfuhr mancher Versorgungsgüter etwas anzustellen, was dem Unternehmen in der Vergangenheit enorme Verluste beschert hat. Hierbei geht es um die Lieferungen GTU ABT-765-5345 und GTU ABT-765-5347. Vielleicht könntest du sie in deiner nächsten Schicht gerade durchwinken.

    Grüß Almira von mir.
    Quirak
    "It is history that teaches us to hope" - Robert Edward Lee
    "I begin to believe that the Muse of history is nothing but a lying bitch" - Jubal Anderson Early
  • Nach der Mission vom 17.07.2012


    [Ich denke einen Einleitungspost von meiner Seite braucht es nicht. Ihr könnt einfach direkt nach Missiende weitermachen und dabei vllt. auf die Gedanken eurer Charaktere zum Erlebten eingehen]
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  • Runabout Potomac - Im Orbit von Schoham

    Lieutenant Commander Hamilton blieb letztlich nichts anderes üblich, als die zuvor gefundenen Stasiskammern und dieses Wesen an die Grinori Fregatten und Frachtschiffe zu übergeben. Zwar hätte er sicher noch einmal kurz mit Commander Szmanda sprechen können, der gerade noch im Frachtraum des Runabouts war, aber dies hätte auch nichts mehr geändert, schließlich hatten sie auch die genauen Befehle von der Sternenbasis erhalten. Der Sicherheitschef wandte sich an die anderen Mitglieder im Cockpit, ohne jemanden speziell anzusprechen.
    "Also gut. Beamen sie das... Bergungsgut an die von den Grinori übermittelten Koordianten."
    Der Schotte seufzte innerlich und ging nochmal kurz die Erfahrungen während des kurzen Außeneinsatzes an Bord des Frachters gedanklich durch. Dieses... Ding auf das sie am Schluss gestoßen waren, welches - zumindest dem Aussehen nach - einmal eine Grinori-Frau gewesen war, hatte eine enorme Kraft gehabt. Der Sicherheitschef und der Erste Offizier hatten bei ihrem "Ausflug" wirklich nur Glück gehabt, dass das "Ding" auch sogleich, aufgrund der Dekompression nach dem Öffnen des Frachtcontainers, starb - ansonsten hätte es wohl eng werden können.
    Hamilton griff sich kurz an den Kopf und bemerkte erst jetzt, dass er immer noch in dem Raumanzug steckte. "Sobald der Transport abgeschlossen ist setzen sie einen Kurs zurück zur Sternenbasis. Dort können wir die gewonnenen Daten am Besten auswerten. Ich werde jetzt als erstes meinen Raumanzug ablegen." Nach diesen Worten machte er sich auch sogleich daran und verließ wieder die Pilotenkanzel, um den Anzug ablegen zu können.
  • Runabout Potomac - Im Orbit von Schoham

    Noch immer im Raumanzug kam Jonathan wieder in den Frachtraum und drückte sich ein Kühlkissen auf den Hinterkopf. "Ich dachte bei Wrackbergungen heißt es immer, wer es findet darf es behalten." Kommentierte er die Situation, auch wenn er sich selbst notdürftig die letzten Minuten verarztet hatte weil der 'Angriff' des Wesens ihn stärker getroffen hatte war ihm die Foderung der Grinori nicht entgangen. Bei den letzten Worten schaute er zu den Stasiskapseln die gleich weggebeamt wurden.
    "Wir haben noch die Informationen aus dem Computer des Grinori-Frachters, vielleicht können wir zusammen mit den Tricorderdaten und den Sensorenaufzeichnungen der Potomac wiederherstellen was die Grinori zurückverlangen. Es sieht nach unfeinen Experimenten aus, etwas vor dem sich die Sternenflotte nicht verschließen kann."
    Dieser Worte sagte er eher beiläufig und vergas fast, dass der Sicherheitschef der Station mit ihm ihm Raum war. Währenddessen zog er den Raumanzug aus und kühlte mit einer Hand weiter seinen Hinterkopf. "Ist alles in Ordnung mit ihnen Commander Hamilton? Der Angriff des Grinori-Wesens kam ziemlich plötzlich und unerwartet."
    Commander Jonathan Szmanda
    Erster Offizier
    Sternenbasis 613


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  • Runabout Potomac - Im Orbit von Schoham

    Gavin kam dann schließlich wieder im hinteren Bereich an und fand dort Szmanda vor. Nach dessen Ausführungen bzw. der Erkundigung nach seiner Gesundheit nickte der Lieutenant Commander kurz.
    "Ja, mir geht es gut soweit, nur ein paar kleine Prellungen, nichts schlimmes. Ich denke ich hatte Glück, als uns das Ding erwischt hat, Sir."
    Hamilton begann damit den Anzug abzulegen und war kurz in Gedanken versunken, ehe er wieder das Wort ergriff und dem anderen Menschen ansprach.
    "Ich bin auch gespannt, was die Daten her geben. Auf jeden Fall geht hier nicht alles mit rechten Dingen zu... *seufzt kurz* Ich hätte die Stasiskammern und das... Wesen noch gerne länger untersucht, aber leider hatten wir keine andere Wahl, als die Beweisstücke herauszugeben. Ich habe außerdem das Gefühl, das dieses Ereignis möglicherweise unter den Tisch gekehrt wird."
    Der Schotte machte abermals eine Pause und legte noch den Rest des Anzuges ab. "Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich habe das Gefühl, dass ein großer Teil einiger Grinori-Behörden korrupt sind. Dieser zusätzlich GTU-Frachter, der gleich beim Bergungsteam dabei war, lässt meine Bedenken auch nicht gerade kleiner werden."
  • Runabout Potomac - Im Orbit von Schoham

    Der erste Offizier nickte Gavin zu. "Ja es stimmt die GTU war ziemlich schnell hier, allerdings war es wohl auch einer ihrer Frachter auf denen wir waren." Bei diesen Worten entledigte er sich des letzten Raumanzugsschuh und zog seine Uniformstiefel an. "Irgendetwas ist an der Situation faul, ich glaube die Grinori wollten aufjedenfall vermeiden das wir etwas auf dem Frachter sehen...was wir gesehen haben." Mit diesen Worten spielte Jonathan unmissverständlich auf die Stasiskapseln an, die sofort auf das GTU Schiff gebeamt werden sollten.
    "Ich stimme ihnen zu Mr. Hamilton, wenn es nach den Wünschen der GTU und den Grinori-Miltär geht werden wir nicht mehr viel über die Sache erfahren. Die Frage ist, ob wir uns in die internen Angelegenheiten eines der Dreibundvölker einmischen sollten oder das ganze hier und jetzt auf sich beruhen lassen."

    Der erste Offizier seufzte und schaute zu dem nahen Computerterminal. "Wenigstens haben wir noch die Tricoder- und Sensorendaten mit denen wir mehr über die merkwürdige Fracht des Raumschiffes herausfinden können. Admiral Davion muss sich auf ihrer Ebene wohl in den offiziellen Kanälen umhören."
    Commander Jonathan Szmanda
    Erster Offizier
    Sternenbasis 613


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  • Nach der Mission vom 30.07.2012

    Notaufnahme - Little Eden Community Hospital


    Francine Keller betritt den Traumaraum, fragt völlig routiniert nach, was ansteht, wirft sich dabei in einer fließenden Bewegung den gelben Schutzkittel über und zieht sich ein Paar Handschuhe an, schließlich ist dies eine völlig alltägliche Situation für sie. Doch als sie beim Biobett ankommt und den völlig bleichen, nackten und leblosen Körper ihrer Frau sieht, wie sie gerade von einer Trage auf das Operationsbett verfrachtet und sofort von einem Krankenpfleger per Herzdruckmassage bearbeitet wird, bleibt ihr die Sprache weg. „Na-Nadine?“, stammelt sie fassungslos, betrachtet den zarten Körper ihrer Ehefrau, wie er völlig leblos vor ihr liegt, ihr Schädel auf merkwürdige Weise deformiert, als wäre ihr ein Stahlträger draufgefallen. „W-Was…?“

    Eine Pflegerin, die gerade den Vitalmonitor einschaltet, sieht etwas mitleidig zu Francine, beginnt dann aber zu erklären: „Sie hat ein schweres Schädeltrauma erlitten und wurde hier pulslos vom Personal der Sternenbasis eingeliefert. Was genau passiert ist konnte uns keiner sagen.“ Francine nickt nur leicht und sieht zum Vitalmonitor, wo sie nur eine glatte Linie samt vieler Nullen zu sehen bekommt. „R-Rufen sie Dr. Loya und… OP“ Sie kann einfach nicht mehr klar denken, nicht mehr geordnet reden, ihr steigen die Tränen in die Augen, noch nie hat sie sich so hilflos gefühlt. Die Pflegerin erwidert nur: „Bereits geschehen.“ Der Pfleger, der gerade mit der Wiederbelebung von Nadine beschäftigt ist, schreit nun Francine an: „Doktor, reißen sie sich zusammen!“

    Francine zieht die Nase hoch, blickt weiter verdattert auf das Bett. Sie muss das schaffen, sie ist die einzige Notärztin im Krankenhaus… Es geht hier um Nadine. „Also gut… Ich brauche einen Scan von Schädel und HWS. Notfallabor anfertigen und auf zerebrales Imaging vorbereiten.“ Sie packt sich mit zitternder Hand ihren Tricorder, als schon der Neurochirurg Dr. Loya mit zwei weiteren Chirurgen und dem Anästhesisten ankommt. Er sieht nur Nadine, schluckt und blickt dann zu Francine, kann ihr ansehen, wie aufgelöst sie ist… Noch nie hat er sie auf diese Art gesehen, sonst war sie immer die Stärke in Person, unerschütterlich und wusste immer was zu tun ist, hatte die absolute Kontrolle über sich selbst und die Situation. Doch von dieser Francine war in diesem Moment nichts übrig und das musste er ihr begreiflich machen. Er nimmt sie beiseite, während der Anästhesist damit beginnt, Nadines Reanimation anzuleiten. „I-Ich muss…“, stammelt Francine, doch wird sie von Loya aus dem Behandlungsraum gebracht. „Setz dich, Iffy, wir kümmern uns um sie. Du weißt, dass du sie nicht behandeln kannst.“ Francine schüttelt hastig den Kopf, sie kann nicht einfach nur rumsitzen, muss sich um ihre Frau kümmern. „Sie braucht mich… Ich muss zu ihr.“ Loya sieht seine aufgelöste Chefin fest an, versucht ihr auf diese Weise etwas Stärke zu vermitteln, selbst wenn er weiß, dass das sinnlos ist. „Francine, du bist jetzt nicht ihre Ärztin sondern ihre Ehefrau. Das einzige, was du nun tun kannst, ist für sie stark zu sein. Du kannst…“ Die Tür öffnet sich wieder und einer der Chirurgen sieht zu ihnen raus. „Wir brauchen sie hier drin, Dr. Loya.“

    „Sie ist schwanger…“, murmelt Francine, was Loya nun wieder erstaunt zu ihr blicken lässt. Er braucht einen Moment, bevor er darauf etwas sagen kann. „Verstehe… Wir retten sie, sie beide, Francine. Ich muss jetzt los. Bleib hier, bitte.“ Er geht nun zum restlichen Team in den Behandlungsraum, während Francine zur Tür stolpert und durch das Fenster beobachtet, was sie mit ihrer Frau anstellen. Sie hat diese Dinge schon tausend Mal gesehen und selbst durchgeführt, doch bei Nadine ist das alles völlig anders, bei ihr fühlt es sich an wie der schlimmste Horrorfilm. Sie bearbeiten ihr Herz mit dem Kardiostimulator, führen ihr einen Tubus in den Hals ein, weil sie nicht mehr selbst atmen kann, pumpen sie mit Medikamenten voll und öffnen ihr den Schädel, um das Blut abzusaugen. Eine halbe Ewigkeit scheint zu vergehen, bis Nadine mit dem Bett aus dem Notfallraum und in Richtung Aufzug geschoben wird. Ein Gerät wurde an ihrem Nacken befestigt, offenbar um den wohl geschädigten Hirnstamm zu stimulieren, der nicht mehr dazu in der Lage ist, ihre Herz und Lungenfunktionen aufrecht zu erhalten. Der Monitor zeigt wieder einen schwachen Rhythmus an, offenbar konnten sie ihr Herz wieder zum Schlagen bringen… Doch was ist mit dem Baby? Und dann sind sie auch schon verschwunden, haben den Aufzug betreten, während Francine völlig blass und verloren zurückbleibt… Dann zu Boden sackt und anfängt zu heulen, als wäre gerade ihre gesamte Welt um sie herum zusammengebrochen.
  • Transporterplattform -> Krankenstation

    Der junge Arzt hat kaum mitgekriegt was alles los war, nach dem er sich um Nadine Keller "gekümmert" hat. Irgendwo war noch was von einem anderen Lebenszeichen. Sofort tippt er auf den Kommunikator: "McKenzie an Krankenstation...haben Sie das zweite Lebenszeichen an Bord gebeamt?" Nach dem er die Bestätigung erhalten hat, dass die zweite Person an Bord ist, es sich um Aimee handelt und sie offensichtlich nicht mehr atmet, lässt er sich ohne grosse Absprache auf die Krankenstation beamen.

    "Stadi überprüfen Sie die Anzeigen der Scanns, Anderson Reanimation." Nach dem er feststellt das alles Mögliche am Laufen ist wendet er sich selber der Anzeigen zu. "Sind diese Scanns aktuell? Offensichtlich hat sie eine grosse Menge Nervengas eingeatmet " er tippt auf der Konsole auf weiter "Was ist denn das...Nanosonden? Wo kommen die denn" Er blickt zwischen Aimee die auf dem OP Tisch liegt und den Daten hin und her und versucht sich einen Reim zu machen. Da kommt Anderson mit dem Bericht dass Aimee nicht auf die Reanimation anspricht. Der Neuseeländer entweicht ein grober Fluch und schmeisst den Trikorder, welchen er in der Hand hält gegen die nächste Wand. Er atmet schwer und wird von der gesamten Belegschaft der Krankenstation beäugt, während er den Tränen nahe ist.

    Nach einigen Augenblicken scheint er sich zu fangen." Könnten wir die Nanosonden nicht umprogrammieren...Es gibt da einen Bericht..." er versucht sich zu entsinnen, was ihm in dieser Situation schwer fällt. Anderson ergreift das Wort:" Meinen Sie den Bericht mit den Borgnanosonden? Ich habe über diesen Fall eine Arbeit geschrieben im 3. Jahr...Ich, ich denke man könnte dies Versuchen ob wir diese Nanosonden ähnlich programmieren können", sie blickt auf ihre Scanns," wir müssen uns aber beeilen. Die Sonden beginnen zu zerfallen und werden wohl nicht mehr lange durch halten." Josh nickt der anderen Ärztin zu. Zusammen macht sich der LMO und Cloe ans Werk. Dank Cloes Erfahrungen mit dem Thema gelingt es die Sonden umzuprogrammieren so dass die kleinen Biester das Gewebe wieder reparieren und sogar die Lebensfunktionen wieder einsetzen.

    Josh bleibt an Aimees Krankenbett und weigert sich in sein Quartier zu gehen, selbst als gesichert ist das Aimees Zustand stabil ist. Die ganze Angelegenheit war jedoch so Kräfte zehrend das er nach nun fast 20h Sitzwache ein gedöst ist. Die Gamma- Schicht legt eine Decke über den nun fest schlafenden LMO.
  • Krankenstation

    Als Aimee wieder zu sich kommt, lässt sie ihre Augen geschlossen. Zum einen, weil sie sich davor fürchtet, was sie erwartet, zum anderen, weil ihr schlichtweg die Kraft dazu fehlt. Sie atmet ruhig, sie hat das Gefühl als hätte sie lange geschlafen, aber sie kann sich nicht erinnern, inb Bett gegangen zu sein. Sie runzelt die Stirn, bei dem verzweifelten Versuch, sich trotz der dumpfen Schmerzen, die in ihrem Kopf pochen, zu konzentrieren und sich zu erinnern. Zunächst erscheint das vollkommen zwecklos. Doch langsam kommen Erinnerungen in ihr hoch, wie die leise Ahnung an einen Traum, den sie geträumt hat. Ein dunkler Schacht, Leiterstufen. Ein Raum voller aufgeregter Personen in weißen Kitteln. Wissenschaftler. Gepanzerte Türen, die sich schließen. Zischendes Gas, dass alles und jeden umbringt.

    Erschrocken reißt sie die Augen auf. In einer Mischung aus Überraschung und Unglaube sieht sie, dass sie sich auf der Krankenstation befindet. Die Krankenstation von Sternbasis 613. Sie dreht den Kopf zur Seite, der Schmerz unter ihren Schläfen pulsiert für einen Moment unerträglich heftig. Sie muss die Augen wieder schließen. Als sie sie nach einer Zeitspanne, die sich nicht einzuschätzen im Stande ist wieder öffnet, erblickt sie Josh, der zusammengesunken dasitzt und ruhig vor sich hinatmet. Sie starrt zunächst unverwandt dort hin, als befürchtete sie, dass wäre bloß ein Traum oder eine holografische Projektion, die sich jede Moment in Luft auflösen könnte. Dann verschwimmt ihre Sicht. Sie weiß nicht, warum, aber sie wird von ihrem Emotionen geradezu umgehauen.

    "J-joshi?" Ihre Stimme ist heiser, uncharakteristisch hoch und etwas zittrig.
  • Krankenstation

    Schreckt etwas aus dem Schlaf auf:" A...aimee? Wei fühlst du dich?" Er steht auf, die Decke fällt zu Boden und er zückt den Trikorder, um die Werte zu prüfen." Versuch dich noch nicht zu fest zu bewegen und ruh dich aus. Möchtest etwas trinken? Oder wenn du sonst etwas brauchst einfach zu sagen, ich werde die ganze Zeit hierbleiben." Er versucht sie etwas anzulächeln, kann aber seine Gefühlsschwankungen der letzten Stunden nicht ganz verbergen. Er nimmt ihre Hand und streichelt sie sanft.
  • Krankenstation

    Aimee blickt zu Josh auf. Sie braucht im Moment eine Weile, bis ihr schmerzender, sich betäubt anfühlender Kopf die Worte, die er sagt verarbeitet. Sie fühlt sich unendlich matt und müde, sie weiß immer noch nicht wieso sie hier ist und fragt sich, ob sie das überhaupt wissen könnte. Tatsächlich fühlt sich ihr gesamter Mundraum trocken an, und jetzt, wo Josh es erwähnt, überkommt sie ein unglaublicher Durst. Sie versucht sich auf sein Gesicht zu konzentrieren und findet, dass er fertig aussieht. Vollkommen fertig. Als er ihre Hand berührt zuckt sie zuerst leicht und reflexhaft zusammen. Im Nachinein fragt sie sich, wieso. Er war schließlich ihr Verlobter, trotzdem war es ihr für einen winzigen Moment unangenehm gewesen. Sie schluckt und bemerkt, wie ihr wieder die Tränen in die Augen steigen, im Moment macht es für sie wohl kaum Sinn, sich darüber Gedanken zu machen, ihre Nerven liegen blank, ihre Emotionen sind völlig durcheinander.

    "I-ich weiß nicht... ich bin müde...und...." murmelt sie mit zitternder Stimme, während ihr auch schon die Tränen über die Wangen rollen. Dann bringt sie noch zustande:"Ähhm.. was zu trinken wäre echt nett..", bevor sie anfängt zu schluchzen.
  • Krankenstation

    "Nur immer mit der Ruhe. Ich besorge dir ein Glas Wasser und wenn du müde bist, schlaf ruhig etwas. Ich bin jetzt da und du bist in Sicherheit hier." Er winkt einer der Diensthabenden ein Glas Wasser zu bringen und wendet sich dann wieder ihr zu. Er bermekt die Träne. Zögerlich nähert er sich dem Gesicht um die Träne weg zu küssen hält dann aber doch kurz noch inne. Das zurück zucken von vorhin machen ihn etwas unsicher ob er es lieber bleiben lassen soll. Er hält ihr das Glas so hin das sie im liegen ein paar Schlücke trinken kann. Dann zieht er den Stuhl etwas näher ans Kopfende des Biobettes, setzt sich hin und beobachtet verliebt und besorgt seine Verlobte etwas.
  • Krankenstation

    Aimee nimmt ein paar Schlucke, wobei sie sich aufgrund der ungewohnten Position fast verschluckt. Dann liegt sie wieder erschöpft da, sie blickt einen Moment an die Krankenstationsdecke, dann sieht sie zu Josh herüber, der sie sichtlich besorgt betrachtet. Aber sein Blick beruhigt sie auch, allein seine Anwesenheit ist eine Erleichterung. Endlich war sie wieder zu Hause. Immer noch schluchzt sie immer wieder leise und Tränen laufen über ihr Gesicht. Irgendwie schmerzt ihr gesamter Körper, als hätte sie Muskelkater in sämtlichen Körperpartien. Aber das ist nicht das eigentliche Problem. Viel schlimmer ist ihre anscheinende Unfähigkeit, ihre Emotionen zu kontrollieren, wenn sie sich an immer mehr Details der letzten vier Tage erinnert. Sie streckt die Hand leicht aus und hofft, dass Josh diese Geste richtig deutet und ihre Hand nimmt. Zum sprechen fühlt sie sich momentan nicht in der Lage. Es würde wahrscheinlich bloß ein unverständliches Schluchzen dabei herauskommen.
  • Krankenstation

    Der Neuseeländer weiss nicht so recht was er nun sagen oder tun soll. Eigentlich hat er alles in der Ausbildung gelernt und ist auch nicht zum ersten mal in so einer Situation. Aber bis jetzt war er noch nie persönlich involviert. Er nimmt dann ihre Hand und streichelt sie etwas mit dem Daumen. Er fährt ihr mit der anderen Hand durchs Haar und nimmt ihr eine Strähne aus dem Gesicht.
    Nach dem die Beiden eine Weile so da gesessen bzw. gelegen waren ist Josh wieder eingenickt. Knapp 2h Später wird er von der Gammaschicht wieder Geweckt. Und T'Loma sucht das Gespräch mit ihm." Mr. McKenzie aufgrund der gesammt Situation würde ich ihnen nicht empfehlen Ihre Schicht anzutretten. Ich würde mich anbieten die Ihrige zu übernehmen." Josh kratzt sich etwas am Kopf." Ich denke sie könnten Recht haben. Wenn irgentetwas ist, Sie wissen ja wo sie mich finden." Während Aimee offensichtlich noch etwas schläft nutzt er die Gelegenheit für eine Schalldusche und sich seiner Uniform zu entledigen.
    Etwas frischer im Aussehen aber nicht im Geist kehrt er auf die Krankenstation zurück und nimmt wieder sein Sitzwache ein in der Hoffnung dass Aimee durch geschlafen hat.
  • Krankenstation

    Aimee ist schon vor einer Weile wieder aufgewacht, sonderlich gut geschlafen hat sie allerdings nicht. Auch wenn sie sie absolut müde und matschig fühlt, ist es ihr sehr schwer gefallen, etwas Schlaf zu finden. Immerhin hatte sie sich etwas beruhigen können, es fiel ihr jetzt etwas leichter, einen klaren Gedanken fassen zu können. Als Josh wieder auf die Krankenstation kommt, schent er wenigstens etwas ausgeruhter zu sein.

    "Was ist denn überhaupt passiert... G-geht es Commander Keller und Irina gut?" fragt sie leise und hat etwas Angst davor, die Antwort zu hören. Irgendwie würde sie sich die Schuld dafür geben, wenn den beiden etwas passiert sein würde, schließlich hätte sie noch am ehesten etwas tun können. Sie schluckt leicht. Irgendwie fühlt sie sich immer noch so, als wäre sie eine Verräterin- Zwar hatte Professor Keller ihr ja noch gesagt, dass es schon das richtige war, was sie tat und sie hält sich weiter vor, dass man nicht nur sie selbst sondern auch Irina umgebracht hätte, wenn sie nicht kooperiert hätte. Trotzdem wirdihr bei diesen Gedanken schlecht. Streng genommen hatte sie diesen Leuten geholfen, zu töten.
  • Krankenstation

    "Hei ", er macht eine kurze Pause," nun ja ganz genau weiss ich auch nicht was alles passiert ist. I..ich hab nur mitgekriegt von Mike das du entführt worden seist und als sie dann ein Rettungsteam zusammenstellten machte ich klar das ich dabei sein möchte."
    Josh pausiert erneut." Dann kam der Einsatz und nicht ganz alles lief wie geplant. Nadine Keller war schwer verletzt als wir auf sie trafen und zum Schluss hatten wir dann noch ein Feuergefecht...und...die letzten Daten die ich von ihr ablesen habe....* er schweigt etwas länger. "Irina sollte eigentlich wohl auf sein, mehr oder weniger. Bei dir...ging gerade nochmal alles gut,aber du wirst noch etwas Zeitbrauchen um dich zu erholen" diese Mal küsst er sie sanft auf die Stirn und setzt sich wieder hin.
    " Wenn ich das nächste mal auf eine Mission gehe kommst du mit, klar." der Neuseeländer versucht so die Situation etwas aufzulockern, auch wenn es unpassend scheint, nach dem er es gesagt hat wünscht er sich es nicht gesagt zu haben.
  • Krankenstation

    Aimee macht eine Bewegung, die entfernt an ein Nicken erinnert und sieht wieder an die Decke. Sie findet den Gedanken schrecklich, dass Nadine verletzt wurde. Und nach dem, was Josh sagte und was er nicht sagte, war es wohl ziemlich schlimm. Sie schließt die Augen und seufzt lautlos. Ihr ist ziemlich kalt und immer noch fühlt sich ihr ganzer Körper schwer an wie Blei, so müde ist sie. Wenigstens ging es Irina gut. Also war es doch nicht ganz umsonst. Das erleichtert sie allerdings nur sehr wenig. Obwohl sie so schlapp ist, fühlt sie sich unruhig und angespannt. Und der Schmerz unter ihrer Stirn macht ihr immer noch zu schaffen. Sie schließt für einen kleinen Moment ihre brennenden Augen. Danach sieht sie wieder zu Josh herüber, sie weiß nicht genau, was sie auf seine Anmerkung antworten soll, sieht ihn also einen Moment bloß an. Sie erinnert sich an den letzten Gedanken, den sie gehabt hatte, bevor sie wegen dem Gas das Bewusstsein verloren hatte. Sie war verzweifelt gewesen, weil sie dachte, sie würde ihn nie wieder sehen. Sie lächelt leicht. Erst jetzt fällt ihr auf, dass sie das vier Tage lang nicht getan hatte.
  • Krankenstation

    Joshua ist sichtlich erfreut sie endlich etwas lächeln zu sehen. "Fühlst du dich etwas besser? Hast du Schmerzen, möchtest etwas zu lesen? Oder soll ich einfach nur still sein?" Er will sich von T'Loma ein Medizinischer Trikorder besorgen, diese weisst ihn jedoch freundlich aber bestimmt darauf hin, dass sie der Diensthabende Ärztin sei. Sie scannt Aimee kurz und Josh verschwindet in der Zeit kurz in seinem Büro, wo er mit Seinem Trikorder und einer kleinen Schachtel zurück.
    Nach dem er T'Loma über die Schulter geschielt hat und sie Aimee ein Tee gebracht hat zur Entspannung setzt er sich wieder."Ich...ich hab dir ja das letzte mal etwas mit gebracht von dem netten kleinen Planeten, wo ich war. Und naja, ich war noch mal in dem kleinen Laden und habe passend zum Rind und dem Armband, dir noch eine Halskette besorgt." Er öffnet die Schachtel." Eigentlich wollte ich es dir geben bei einem Abendesse mit Kerzenschein, aber ich habe das Gefühl dass du etwas Aufmunterung gebrauchen kannst. Etwas mehr als ich vor mich hin schwaffelnd."
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