Freizeitbordleben IV - (Friedens-)Gespräche

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  • Freizeitbordleben IV - (Friedens-)Gespräche

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    Freizeitbordleben IV der USS Esquiline NCC-83716

    [Das vierte Freizeitbordleben der USS Esquiline NCC-83716. Ich wünsche allen Teilnehmern viel Spaß am Spiel. :)]
    Rear Admiral Princeps Kaaran Xukathal'yre'Rakos
    » Niemand ist der Allmacht näher als ein General auf dem Schlachtfeld «

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  • USS Esquiline - Deck 05 - Büro der LMO

    Lindsay hatte noch immer das Gespräch im Hinterkopf. Sicher musste der Captain nun sein Augenmerk auf die derzeitige Lage richten, doch hatte sie auch das Gefühl, dass Lieutenant Alas es bemerkte, dass die junge Ärztin die neue Positionierung nicht sonderlich gefiel. Die ganze Situation nagte so sehr an ihn, dass sie sich doch dazu entschlossen hatte, dass Gespräch mit der neuen Chefärztin zu suchen. Sie wusste, dass Sybil sicher so ein Verhalten nicht dulden würde und so betätigte sie den Türsummer des Büros. Sie wird es sicher verstehen, wenn ich ihr erkläre wieso ich so reagierte, dachte, während sich die Türen mit einem zischen öffneten und sie schließlich das Büro betrat.

    "Lieutenant Alas. Hätten sie einen Moment Zeit? Ich wollte mit ihnen noch einmal erklären, warum ich bei der Besprechung so reagierte", begann sie und sah ihre Vorgesetzte freundlich an. Sie schien langsam die Situation verarbeitet zu haben, zumindest konnte man erkennen, dass sie nun lockerer wirkte.
    Lieutenant Lindsay MacLean
    Leitender Medizinischer Offizier
    USS Blind Guardian NCC 83112


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  • USS Esquiline - Deck 05 - Krankenstation - Büro der LMO

    Lieutenant Serina Alas

    Aus ihren trüben Gedanken gerissen fuhr Serina zusammen, als der Summer ertönte. Das PADD, welches vergessen in ihrer rechten Hand ruhte, fiel klappernd auf den Tisch, was sie erneut zusammenzucken ließ. Sie brauchte einen Moment lang um sich zu fassen und starrte auf den Stuhl, der auf der anderen Seite des Schreibtischs stand.
    Irgendwie hatte sie das deutliche Gefühl, auf der falschen Seite des Tisches zu sitzen. Auf der sehr falschen Seite.. Dies war Sybils Platz und Serina konnte irgendwie immer noch nicht glauben, dass Kaaran die Suche aufgegeben hatte. Natürlich lag es an den Umständen.. Dann verzog sie das Gesicht. Umstände.. eine schöne Umschreibung für den Krieg, der da draußen tobte. Schließlich sickerte der Gedanke in ihr Gehirn, dass wohl immer noch jemand vor der Tür stand.
    Serina straffte die Schultern und deaktivierte das Schloss, dann sah sie ohne jede Neugier zur Tür. Als Lindsay eintrat, lächelte sie, wenn auch matt und nickte ihr grüßend zu. Doch noch bevor sie etwas sagen oder eine Frage stellen konnte, äußerte Lindsay ihr Anliegen. Serina nickte auf die Frage, ob sie Zeit hätte, dann, als Lindsay fortfuhr, strich sie sich verwirrt die Haare zurück, eine typische Geste für sie, wenn sie irritiert war. Dann schüttelte sie den Kopf und deutete auf den Stuhl. "Setzen Sie sich, bitte. Und ich muss zugeben, dass ich gerade nicht ganz folgen kann. Ihre Reaktion worauf, Ensign?"
    So unangenehm es auch war, sie konnte sich nicht explizit an Lindsays Reaktionen zu dem Zeitpunkt erinnern, nur, dass sie ebenso entgeistert ausgesehen hatte, wie Serina sich zu dem Zeitpunkt fühlte. "Ich weiß, dass Sie nicht sehr glücklich aussahen, aber das tat ich wohl auch nicht, als mir klar wurde, dass die Suche nach der Commander nun wohl beendet ist."
    Commander Princeps Femina Sybil Xukathal'yre'Rakos
    Erster Offizier
    USS Blind Guardian NCC-83112

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  • USS Esquiline - Deck 05 - Büro der LMO

    Nachdem Lindsay sich hingesetzt hatte und Serina zuhörte erinnerte sie sich an das letzte Mal, wo sie hier in diesem Büro war. Sie versuchte den Gedanke wieder zu verdrängen und zwang sich nun sich auf das Gespräch zu konzentrieren. "Ich meinte mein entsetzen, als der Captain sie zur Chefärztin ernannte", begann sie und holte kurz Luft. "Verstehen sie mich nicht falsch. Ich achte sie sehr und ich denke, dass ich auch sehr viel von ihnen lernen kann, doch diese Station... Selbst dieses Büro wurde irgendwie bei mir eingebrannt, dass es Commander... Xukathal'yre'Rakos gehört." Den Namen herauszubringen war nicht gerade leicht für die junge Ärztin, denn seit dem verschwinden von ihr, hatte sie immer wieder versucht, den Namen zu umgehen. "Für sie war es sicher auch nicht gerade leicht oder?" Fragte sie schließlich, da ihr jetzt auch bewusst wurde, dass Serina einige Jahre wohl mit, beziehungsweise unter der zweiten Offizierin gedient hatte.
    Lieutenant Lindsay MacLean
    Leitender Medizinischer Offizier
    USS Blind Guardian NCC 83112


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  • USS Esquiline - Deck 17 - Frachtraum 6

    Crewman John MacTavish

    Eine flirrende, fast unruhig-nervöse Stimmung herrschte im Frachtraum. Auch wenn sich John wenig darum kümmerte, so nahm er es doch zur Kenntnis. Bei den zurückliegenden Ereignissen konnte er es auch niemandem verübeln, dass man unruhig war. Die Nachrichten waren alles andere als entspannt und sogar er selbst hatte ein paarmal schlucken müssen als er die Nachrichten gehört hatte. Gefallene. Verräter. Kämpfe. Die Gefahr war real geworden und auch wenn sie gerade nicht im Frachtraum war, so war die Furcht vor ihr doch allgegenwärtig. Als Mitglied der Sicherheit wurde man darauf trainiert, jetzt den kühlen Kopf zu behalten. Aber ein Wissenschaftler wurde nicht darauf trainiert. Dafür wussten Wissenschaftler weitaus besser über die Überlebenschancen bescheid. Etwas, worum sie John definitiv nicht beneidete.

    Er kontrollierte noch einmal sein IIIc und den Sitz des Typ II-Phasers. Beide waren mit reiner Übungsmunition geladen. Sah gefährlich aus, richtete aber nicht mehr an als einen relativ lauten Knall und eine Leuchterscheinung die so zerstörerisch war wie ein Traktorstrahl. Aber wie sonst auch hielt sich John an den Abkürzungen fest, die sich unter Sicherheitsoffizieren rasch einbürgerten. Heute: ÜÜA - 'Überprüfung über alles.' Einmal kurz die Energiezelle prüfen - ja, war Übungsmunition. Das würde die Wissenschaftler und OPSler, die man eingeladen hatte, durchaus beeindrucken. Nach den Vorfällen hatte die Sicherheitsabteilung damit begonnen, auch die restliche Crew so gut wie möglich im Umgang mit mehr als nur den Standardwaffen der Föderation zu schulen. Das hieß, dass auch die IIIc zum Einsatz kommen würde.

    Einen Schritt machte John hinüber zu Henry, der diesen Vortrag bereits für ein paar andere Zuschauergruppen gehalten hatte. Und abermals würde John ihm assistieren. Die beiden wussten wohl mittlerweile bescheid. John hatte dabei die Aufgabe, den Zuschauern die Handgriffe und Bewegungen zu zeigen, die notwendig waren. Oder in der Praxis mal vorzumachen, wie man eine Energiezelle sicher nachlud. Und wie man eine Waffe benutzte, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Im Grunde all die Dinge, die ein Sicherheitsmitglied wusst, ein Wissenschaftler aber ... na, das würde zu weit führen.
    Marcus Salem

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    (Joss Whedon)
  • USS Esquiline - Deck 05 - Büro der LMO

    Lieutenant Serina Alas

    Die Trill runzelte leicht die Stirn, während Lindsay sprach, dann lehnte sie sich zurück und seufzte. Ihr Blick wanderte, immer noch ein wenig in sich gekehrt, über den breiten Schreibtisch, als etwas Glitzerndes ihren Blick einfing, streckte sie eine Hand aus und berührte die silberfarbene Kette mit dem Clan-Symbol von Xukathal'yre'Rakos sacht mit einer Fingerspitze. Dann sah sie Lindsay ernst in die Augen. "Ja, ich kann mir durchaus vorstellen, wie Sie in diesem Moment empfunden haben. Denn mir ging es nicht anders, ich habe mir nie einen Führungsposten gewünscht. Und schon gar nicht diesen." Serina schüttelte müde den Kopf. "Ich versuche immer noch mir einzureden, dass es wirklich nur vorübergehend ist, aber angesichts der Tatsache, dass wir uns in einem Krieg befinden mit jemandem, den wir nicht mal identifizieren können, verliere ich allmählich jede Hoffnung, die Commander je wiederzusehen." Oder überhaupt jemanden, der ihr nahestand. Doch auch wenn diese Ungewissheit ihr schwer zu schaffen machte, ließ sie es sich nicht anmerken. Allmählich verstand sie, warum Sybil soviele ihrer Emotionen tief in sich verschloss. Es war wesentlich einfacher, als sich mit ihnen auseinanderzusetzen..
    So atmete die kommissarische LMO tief durch und nickte auf Lindsays Frage, die ihr wieder einen schmerzhaften Stich versetzte. "Nein, das war es nicht und ist es auch immer noch nicht. Wir.. kennen uns schon ziemlich lange." Es klang fast beiläufig, auch wenn dieser Eindruck weit an der Wahrheit vorbeizielte.
    Commander Princeps Femina Sybil Xukathal'yre'Rakos
    Erster Offizier
    USS Blind Guardian NCC-83112

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  • USS Esquiline - Deck 05 - Büro der LMO

    Lindsay war erleichtert, als sie hörte, dass es Serina ähnlich erging, wobei sie bei der letzten Erwiderung das Gefühl hatte teilweise Sybil vor sich zu haben. Sie vermutete, dass es teilweise an den Posten liegen musste, denn das dieser mit viel Druck zutun hatte, dachte sie sich schon. Immerhin hatte man auch viel Verantwortung, was die junge Ärztin mehr als verstand und auch selbst wusste. Da sie auf das Thema aber auch nicht zu sehr eingehen wollte, versuchte sie auch gleich wieder in das wesentliche Thema zurückzukehren. "Da ich aber auch nicht ihre ganze Zeit in Anspruch nehmen wollte, möchte ich ihnen eigentlich auch nur sagen, dass sie sich auf mich verlassen können Ma'am und das ich ihnen helfen werde, so gut es mir möglich ist." Es war eben eine schwere Zeit gewesen und da war verlässliches Personal das wichtigste gewesen.
    Lieutenant Lindsay MacLean
    Leitender Medizinischer Offizier
    USS Blind Guardian NCC 83112


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  • USS Esquiline - Deck 05 - Büro der LMO

    Lieutenant Serina Alas

    "Das weiß ich, Ensign, und ich danke Ihnen dafür. Ich werde jede Hilfe brauchen, die ich bekommen kann. Nein, wir alle werden sie brauchen, denn ich bin sicher, dass wir düsteren Zeiten entgegensehen. Diese Ereignisse waren nur ein Vorspiel, fürchte ich und ich freue mich nicht auf den Hauptakt, geschweige denn das Finale. Falls wir es erleben werden. Ich bitte Sie nur um eines: Wenn Sie merken, dass Sie am Ende Ihrer Kräfte sind, sagen Sie es mir, ganz gleich ob körperlich oder seelisch. Es nutzt niemandem, wenn Sie sich bis zur Selbstaufgabe fordern. Wenn Sie zusammenbrechen und ausfallen, so ist das viel gravierender, als wenn wir acht, sechzehn oder von mir aus auch vierundzwanzig Stunden ohne Sie auskommen müssen. Oder Sie aufgrund der Erschöpfung Fehler machen. Halten Sie sich einfach vor Augen, dass, ganz gleich was wir Ärzte tun können, es nie ausreichen wird, so bitter das klingt, also machen Sie eine Pause, wenn Sie nicht mehr können. Ich weiß selbst, wie schwer es ist, in so einer Situation an sich zu denken, aber auch das gehört zu unserer Verantwortung. Auf unseren Schultern ruht die Gesundheit der Crew und damit auch die Sicherheit der Esquiline, also müssen wir uns dieser Verantwortung mit ganzer Kraft stellen, auch wenn wir das Gefühl haben, es widerspräche unserem Gewissen.. und unserem Eid."
    Serina lächelte ein wenig traurig, einen ganz ähnlichen Vortrag hatte Sybil ihr damals bei der Schlacht um die Sel Emna gehalten. Sie versuchte, ihrer Stimme einen aufmunternden Klang zu geben, ob es ihr wirklich gelungen war, bezweifelte sie. "Wenn es Ihnen hilft, betrachten Sie sich als einen der derzeit wichtigsten Offiziere an Bord." Den Rest, der ihr auf der Zunge lag, schluckte sie herunter. 'Und beten Sie, dass wir uns nie einer schwereren Entscheidung gegenübersehen, als der, ob wir ein paar Stunden schlafen gehen..'
    Die Wahrscheinlichkeit, im Krieg einer Triage gegenüberzustehen, war schließlich erschreckend groß, doch auch für sich selbst verdrängte Serina den Gedanken sofort. Wie hatte Sybil in ähnlichen Fällen gesagt.. Dieses Fohlen reiten wir, wenn es groß genug ist einen Sattel zu tragen..
    Commander Princeps Femina Sybil Xukathal'yre'Rakos
    Erster Offizier
    USS Blind Guardian NCC-83112

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  • USS Esquiline - Deck 17 - Frachtraum 6

    Auch Henry spürte die nervöse Stimmung an Bord und hier im Frachtraum, wobei sie ihn nicht so sehr erfasst hatte wie die OPSler und Wissenschaftler, die sich im Frachtraum versammelt hatten. Es war der dritte Lehrgang, den er heute für die übrigen Abteilungen schon durchführte, gemeinsam mit Crewman John MacTavish. Henry ließ seinen Blick über die Versammelten schweifen und erkannte einige Personen wieder: Crewman Eva Foentes, Petty Officer Dieter Keilhuber, Petty Officer Cathleen Pettit-Mee - wobei sie für ihn eigentlich nur ein unbeschriebenes Blatt war, da er sie nur vom Sehen kannte - und Crewman Neykana Pienaar, die Freundin des ersten Offiziers.

    Henry räusperte sich laut und wartete, bis im Frachtraum Ruhe eingekehrt war. "Ich bin Petty Officer Hawkins, der ein oder andere wird mich vielleicht schon kennen." stellte er sich der Gruppe vor und fuhr fort mit seiner Einleitung. "Die Umstände erfordern es leider, dass sie alle sich mit dem Umgang von Phaserwaffen näher vertraut machen müssen. Im Moment kann es jederzeit dazu kommen, dass sie sich selbst oder andere verteidigen müssen. Darum sind sie heute hier. Sie werden die Bedienung und den Einsatz des Phasergewehrs IIIc erlenen." Er legte eine Pause ein und ließ John das genannte Phasergewehr einmal näher zeigen. "Wer von Ihnen hat schon mal ein IIIc in der Hand gehabt und vielleicht auch schon benutzt?" erkundigte er sich bei seinen Zuhörern und blickte in die Runde. "Miss Pienaar, wie sieht es mit ihnen aus?" fragte er die OPSlerin.
    Master Chief Petty Officer Henry Hawkins
    USS Esquiline NCC-83716

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  • USS Esquiline - Deck 17 - Frachtraum 6

    Crewman John MacTavish

    Als Henry mit seiner Ansprache begann, nahm John Haltung an. Das würde die Aufmerksamkeit der Zuschauer etwas straffen und zu etwas mehr Ruhe beitragen, wenn die Sicherheitsabteilung geschlossen auftrat. Während Henry nun also seine ersten Worte durch den Frachtraum schweifen ließ, musterte der Crewman einmal kurz die relativ bunte Riege der Zuschauer. Allesamt eigentlich Zivilisten, die sich darauf eingerichtet hatten, nie eine Waffe in die Hand nehmen zu müssen. Gut, als Sternenflottenbediensteter lernte man das immer in Grundzügen, aber kaum jemand war darauf routiniert eingerichtet. Und wenn er den Haufen so vor sich sah, dann fand John das vielleicht auch ganz gut so.
    Als Henry das erste Mal das IIIc erwähnte, hielt John es vor sich. Eine Hand am Kolben, die andere am Lauf, sodass jeder im Raum es im Profil sehen konnte. Überflüssig, alle kannten es. Aber Wiederholung festigte nun mal erwiesenermaßen das Wissen. Bei Henrys erster Frage sah er auch direkt zu der dunkelhäutigen Crewman in der Menge, die der Petty Officer ansprach.

    Crewman Neykana Pienaar

    Abgesehen davon, dass das hier eine Pflichtveranstaltung war, hielt Neykana nicht viel von dieser außerplanmäßigen Schulung. Und eigentlich hätte sie sich auch auf irgendeine Weise abgesetzt und wäre so der Sache entgangen, aber Marcus hatte sie quasi bis zur Frachtraumtür begleitet. Das tat er neuerdings öfter. Sie notierte sich geistig, es bald zu unterbinden. Ney verschränkte die Arme vor dem Körper und machte sich auf einige Minuten Herumgesäusel bereit, das ihr zu einem Ohr hinein- und zum anderen wieder hinausgehen würde. Das klappte auch ganz gut - bis es dann anfing. Und Neykana auch direkt angesprochen wurde. Ihr fielen ein dutzend patzige Antworten ein und dazwischen kramte ihr Hirn nach der richtigen, einigermaßen korrekten Antwort. Bildlich kann man sich das wie die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen vorstellen. Ha! Gefunden:
    "Nein, Sir. Ich hatte noch kein IIIc in der Hand.", zwang sie sich, einigermaßen formell zu sagen. Es juckte ihr, einen schlechten Scherz zu machen, aber ... nein. Es war anstrengend, sich so zurückzuhalten, "Ich hatte lediglich eine Grundausbildung am Handphaser und eine rudimentäre Selbstverteidigungsübung am Typ II-Phaser.", antwortete sie. Sie bemerkte, dass ihre vorher eher locker verschränkten Arme jetzt deutlich abwehrender ineinander griffen.
    Marcus Salem

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    (Joss Whedon)
  • USS Esquiline - Deck 05 - Büro der LMO

    Lindsay hatte Serina genau zugehört und auch wenn sie bisher in Kriegssituationen noch keine Erfahrung hatte, wusste sie, dass nun eine harte Zeit jedes einzelne Besatzungsmitglied bevorstand. Als sie hörte, als die Lieutenant ihr riet ruhig pausen sich zu gönnen, nickte die Schottin ihr zu. "Ich werde mich an ihren Rat halten Ma'am. Ich nehme an, dass gerade auf unsere... ähm ihre Station viel Arbeit und vor allem eine harte Belastung auf uns alle zukommen." Bereits diese Aussage bestätigte schon, dass Lindsay sich zwar so gut sie konnte vorbereiten würde, doch es zeigte auch, dass sie das Erste mal in so eine Situation gewesen war. Man konnte sich zwar auf einiges einstellen, doch wie jeder mit den Auswirkungen umging war eben immer unterschiedlich gewesen.
    Lieutenant Lindsay MacLean
    Leitender Medizinischer Offizier
    USS Blind Guardian NCC 83112


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  • USS Esquiline - Deck 17 - Frachtraum 6

    Henry musterte Neykana Pienaar, als sie sich ihre Antworten zurecht legte. Er konnte erkennen, dass sie ihre Arme abwehrend vor ihrem Körper verschränkte und erwartete schon eine - für sie typische - patzige Antwort von ihr zu erhalten. Erstaunlicherweise antwortete sie ihm doch sehr zurückhaltend. "Hatte sie etwa dazu gelernt und ihr Verhalten gebessert?" dachte Henry und fuhr mit seinem Vortrag fort. "Das Typ IIIc Phsaergewehr besitzt, anders als der Typ II Handphaser, nur eine Standardenergiezelle. Die effektive Reichweite des Gewehrs beträgt rund 540 Meter, bei Schüssen über diese Distanz hinaus, nimmt die Effektivität schnell ab." Henry stand vor Pienaar und ließ seinen Blick erneut über die Gruppe schweifen, während John das Gewehr einmal von allen Seiten zeigte. Danach trat er einen Schritt von Pienaar zurück und nickte John zu, ihr das Gewehr zu geben. "Darüber hinaus hat das Gewehr 16 Energieeinstellungen. Sie können das Ziel also wie gewohnt lähmen, betäuben, töten oder gar desintegrieren." erklärte er weiter und bedeutete John, Pienaar auf die Übungsziele am anderen Ende des Frachtraumes schießen zu lassen. "Aber keine Sorge Miss Pienaar, wir verwenden hier nur Übungsmunition, sie können also niemanden ernsthaft verletzten."
    Master Chief Petty Officer Henry Hawkins
    USS Esquiline NCC-83716
  • USS Esquiline - Deck 05 - Krankenstation - Büro der LMO

    Lieutenant Serina Alas

    Serina schüttelte den Kopf und lächelte. "Nein, Sie hatten schon ganz recht. Unsere Station.. Ja, es wird hart werden und damit meine ich sicher nicht die Anzahl der Patienten. Aber wir schaffen das, das weiß ich. Dennoch werden wir vorbeugend handeln, darum erteile ich Ihnen die Aufgabe herauszufinden, welche Crewmitglieder eventuell eine Santitäsausbildung haben, oder auch nur rudimentäre Kenntnisse auf medizinischem Gebiet. Wenn es hart auf hart komm reicht es schon, wenn jemand einen Regenerator bedienen oder, wenn der nicht zur Verfügung steht, einen Verband anlegen kann, ohne gleich beim Anblick von Blut und Verletzungen umzukippen.." Zwar gehörten Santitätsgrundkenntnisse auf der Akademie zum Lehrstoff, aber sie hatte häufig das Gefühl, als würde dieses Thema als erstes von den Kadetten verdrängt werden.
    "Gibt es sonst noch etwas, Ensign? Wenn Sie noch Fragen oder auch Ideen haben, nur heraus damit, noch haben wir die Zeit uns damit zu befassen."
    Die Trill lächelte ihr Gegenüber freundlich an, in der Hoffnung, dass man ihr ihre Mutlosigkeit nicht anmerkte.
    Commander Princeps Femina Sybil Xukathal'yre'Rakos
    Erster Offizier
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  • USS Esquiline - Deck 17 - Frachtraum 6

    Crewman John MacTavish

    Kurzgefasst: John schaltete auf Durchzug, als Henry die Daten durchging. Er hatte sie heute zweimal gehört und als Sicherheitsmann konnte er die Fakten nicht nur herbeten sondern quasi auch mit geschlossenen Augen und auf den Rücken gebundener Hand in den Schnee pinkeln, während ein Nashorn auf ihn zuraste. Aber welches Nashorn kannte schon Schnee? Egal. Jedenfalls wartete er nur auf die Signalworte "John", "MacTavish" oder auch eine Geste. Letztere kam dann auch und nachdem John die Waffe von allen Zeiten gezeigt hatte, reichte er sie in Neykanas Hände. Wortlos blieb er hinter Henry - dem Lehrer - stehen und sah sich um. Die anderen Kursteilnehmer an. Es würde ein langweiliger Tag werden. War aber besser so, irgendwie.

    Crewman Neykana Pienaar

    Ach, zum Teufel. Ney fühlte sich nicht lebendig, wenn sie sich zurückhielt. Sie musste ihren Sarkasmus einfach nur einigermaßen akzeptabel verpacken. Als sie das Gewehr von John in ihre einigermaßen dünnen Finger gedrückt bekam, sah das IIIc in ihren Händen doch etwas überdimensioniert aus. Andererseits wusste sie von Marcus genau, welche Posen damit einigermaßen cool aussahen und welche Sinn hatten. Nach einem kurzen und halbgenuschelten "Danke." wandte sie sich mit dem Gewehr den Übungszielen zu. Sie drückte den Kolben an ihre Schulter, legte den Finger an den Abzug und die linke Hand unter den Lauf. Dieser Griff war bei ihr etwas näher am Abzug, immerhin waren ihre Arme nicht ganz so lang. Oder das Gewehr zu groß.
    "So ungefähr?", fragte sie mit einem Seitenblick zu Henry. Das würde ihm schon mal das Gefühl geben, wichtig zu sein. Und ihre Haare wuschelten ihr dabei auch nicht im Nacken rum, die hatte sie zusammengebunden. War bei Waffenübungen einfach praktischer, wie auch beim Rest des Dienstes. Und bei dem war sie dann so liebenswürdig-zynisch wie bei der folgenden Reaktion: "Wie 'niemanden verletzen'? Man kann es immernoch jemandem über den Schädel ziehen.", schmunzelte sie über das Recycling eines alten Witzes. Der nicht mal bös gemeint war.
    Marcus Salem

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  • USS Esquiline - Deck 17 - Frachtraum 6

    Henry kontrollierte mit einem Blick die Haltung von Pienaar und nickte zufrieden. Offenbar hatte ihr schon mal jemand gezeigt, wie sie ein IIIc halten musste oder sie hatte es sich von jemand abgeschaut - Henry tippte auf den Commander. "Ja, so ist es schon fast richtig, Miss Pienaar. Das haben sie sich wohl bei ihrem Freund abgeschaut, was? Stützen sie den Kolben noch ein Stück an der Schulter ab, so sollten sie den Rückstoß des Gewehrs minimieren." erklärte er der Freundin des ersten Offiziers. "Das könnten sie natürlich. Aber ich kann ihnen nur dringend empfehlen, sich den Khar-Sangh nur auf Schussreichweite zu nähern. Fragen sie mal unsere Kollegin Crewman Jameson, ich denke sie kann ihnen ein gutes Bild davon vermitteln, was passiert, wenn man sich zu nahe an diesen Feinden aufhält." erzählte Henry trocken und trat einen Schritt zurück und deutete mit einem Arm auf die Übungsziele am anderen Ende des Frachtraumes. "Nun eröffnen sie das Feuer, Miss Pienaar. Zeigen sie uns, was sie drauf haben." sagte er und blickte John kurz an.
    Master Chief Petty Officer Henry Hawkins
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    Crewman John MacTavish

    John beobachtete Pienaars Haltung. Insgeheim bedauerte er es etwas, dass der Commander sie sich geschnappt hatte. Er hätte auch nichts dagegen gehabt, sie näher kennenzulernen. Aber leider war John ein Mann mit einigermaßen Ehre im Leib und so akzeptierte er einfach, dass jemand anderes schneller war. Sein Blick fiel auf Catherine Petitt-Mee. Ob die eigentlich schon einen Freund hatte?
    Mit einem Kraulen des Bartes wandte sich der Crewman dann wieder zu seinem Vorgesetzten, Petty Officer Hawkins. Dieser sah ebenfalls den Crewman kurz an. Beide würden sich jetzt Pienaars Schusstechnik ansehen ... und da gab es immerhin einiges zu sehen.

    Crewman Neykana Pienaar

    Es war ja nicht so, dass Ney dem werten Petty Officer irgendwelche schlechten Absichten unterstellte. Ganz und gar nicht. Aber irgendwie schien er immer genau den Zungenschlag zu erwischen, der ihr nicht so recht passte. Es fing ja mit einem Lob noch ganz gut an. Das ließ sie sich ja gefallen. Aber das er ihr dann vorwarf, dass das mehr Marcus' als ihr Verdienst wäre - das machte sie ziemlich sauer. Stand der hochwohlgeborene Commander hier nun oder sie? Und je mehr sie sich darüber aufregte, umso schlechter zielte sie. Weil ihre Gedanken eher dabei waren, sich ein paar Schimpfwörter auszudenken und diese direkt daran zu hindern, ihr aus dem Mund zu fallen. Also ... Zielen, Fluchen, Einatmen, Fluchen, Abdrücken, Fluuuuuchen! Das war dann doch etwas mehr Licht, als sie dachte. Es blendete sie etwas und so ging der Übungsschuss wie zu erwarten recht weit daneben. Gäbe es Punkte, wäre das schon in der Nähe der Minusskala.
    "Reicht das?", drehte sie sich zu der Gruppe, Henry und John um.
    Marcus Salem

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    Henry beobachtete Pienaar, nach seinen letzten Worten schien sie unkonzentriert und angespannt zu sein. Pienaar regte sich offenbar sehr leicht auf, wie Henry nicht zum ersten Mal feststellte. Sein Blick wanderte danach zu den Übungszielen hinüber. Wie erwartet, ging der Schuss aus dem Phasergewehr daneben. "Nein, noch reicht es nicht Miss Pienaar. Versuchen sie es nochmal. Entspannen und konzentrieren sie sich." riet er der Crewman. Dieses Mal machte er keinen Kommentar zu dem Commander und hoffte, dass sie sich nun zusammenreißen und zumindest ein Ziel treffen würde.
    Master Chief Petty Officer Henry Hawkins
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    Lindsay versuchte sich alles zu merken, was die Lieutenant ihr gesagt hatte. Auf die Frage, ob sie noch ein Anliegen hätte schüttelte sie leicht den Kopf, da sie bereits alles losgeworden war, was sie sprichwörtlich auf den Herzen gehabt hatte. Auch zu der Frage, ob sie noch Vorschläge für die derzeitige Lage hätte, musste sie auch passen. "Bisher habe ich nichts mehr, was besprochen werden müsste Ma'am. Wenn ich allerdings neue Ideen oder Verbesserungsvorschläge haben sollte, würde ich sie natürlich mit ihnen gleich besprechen, sofern es natürlich ihre Zeit dann zu lässt Lieutenant Alas", antwortete sie daraufhin.
    Lieutenant Lindsay MacLean
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    Lieutenant Serina Alas

    Serina griff nach einem PADD, das vor ihr ganz oben auf einem schon recht hohen und dementsprechend wackligen Stapel lag, prompt kippte dieser zur Seite. Mit einem entnervten Seufzen hielt sie den Absturz mit der freien Hand auf, während sie Lindsay das PADD reichte. "Hier finden Sie Ihre Aufgaben detailliert aufgeführt, Ensign. Und ich werde mir die Zeit gegebenfalls nehmen, falls nicht gerade das Schiff brennt, glauben Sie mir." Der Stapel stand wieder einigermaßen stabil, mit einem misstrauischen Blick zog Serina ihre schmale Hand weg und nickte Lindsay dann zu. "Gut, dann machen wir uns beide wohl am besten wieder mal an die Arbeit. Ich muss mich erst einmal durch diese PADDs hier arbeiten, trotz der Lage fallen genug Routineaufgaben an. Allerdings werde ich wohl angesichts der Lage einiges aussetzen."
    Wieder einmal fragte Serina sich, was Sybil in dieser Situation wohl tun würde, aber noch mehr wünschte sie sich, dass ihre Freundin hier wäre. Und wahrlich nicht nur wegen der Verantwortung, die Serina nun mehr oder minder ungebeten aufgebürdet worden war. Sie war sich immer noch nicht darüber im klaren, warum der Captain nicht Traxos zum LMO, nein zum kommissarischen LMO, verbesserte sie sich selbst in Gedanken, gemacht hatte. Doch zu einem schlüssigen Ergebnis war sie bisher nicht gekommen und ihn zu fragen wagte sie sich nicht. Vielleicht sollte sie mal mit Henry darüber reden, er besaß wesentlich mehr Lebenserfahrung als sie selbst.
    Der Gedanke an ihn ließ sie unwillkürlich lächeln, ihre Stimmung hellte sich auf soweit es möglich war im Moment.
    Commander Princeps Femina Sybil Xukathal'yre'Rakos
    Erster Offizier
    USS Blind Guardian NCC-83112

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  • USS Esquiline - Deck 17 - Frachtraum 6

    Crewman Neykana Pienaar

    Beseelt von einem neutralen Kommentar des Petty Officers atmete Ney einmal kurzerhand durch. Zielen und Schießen. Sollte doch gar nicht so schwer werden. In der Theorie. Jetzt, da sie aber nicht direkt einen Fehlschuss erwartete, riss sie sich zusammen. Das Ziel im Auge versuchte sie, es mit der Zielvorrichtung in Einklang zu bringen. Ihr fiel ein, was sie mal über den Schuss gelesen hatte. Nur beim Ausatmen abdrücken. Und dann weich, aber bestimmt. als würde man ein Ei zerquetschen wollen.
    Mit diesen Worten in Gedanken zog Neykana den Abzug weich durch. Das erforderte mehr Energie als bei einem ruckartigen Schuss - im Gegenzug verriss sie nicht endgültigst. Auch wenn das kein Meisterschuss war, es war eine Steigerung - und sie zumindest schon mal näher am Ziel dran. Auch wenn sie noch keines getroffen hatte.
    "Ich werd' schon besser.", stellte sie sarkastisch fest.
    Marcus Salem

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