GHD - Missionen - Come, see the light!

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  • "Wir haben fürs erste eine neue Bleibe", informierte Anastasia ihr zwei Gefährten. Die beiden mussten sich ein weiteres mal wie im falschen Film vorkommen. Auch wenn die zwei weder den Toten noch das zerstörte Raumschiff gesehen hatten hielt Anastasia ihre Anspannung zumindest für die beiden nicht zurück. Dennoch war sie natürlich bedacht in der Öffentlichkeit nicht aufzufallen. Sie studierte den Verkehrsplan um die geschickteste Route zum neuen Ziel zu finden. Zur Sicherheit würde sie dafür noch zwei Haken schlagen. Schließlich delegierte sie die beiden in die nächste Tram. Viermal würden sie umsteigen und einen Teil der Strecke zu Fuß zurücklegen.
  • Lieutenant Verena Roth

    Zweimalig hatte sie den Block umrundet. Die Erdgeschosse der umstehenden Häuser wurden von Restaurants und Cafés beherrscht, die rege besucht waren. Sogar an einem Friseur war Verena vorbei gekommen, was recht erstaunlich war, bedachte man, dass die Mehrheit der bolianischen Bevölkerung keine Körperbehaarung aufwies. Doch diese Spezies war auf dem Gebiet der Dienstleistung nun einmal führend, nicht nur was das Verschieben von Finanzen betraf.
    Schließlich war die Agentin endgültig sicher, nicht verfolgt zu werden. Sich auf dem Absatz herum drehend, eine Gruppe protestierender Jugendlicher durchquerend, betrat sie ein mit leuchtend violetten Lettern ausgewiesenes Etablissement und ließ sich an einem Tisch für zwei Personen nahe der Fensterfront nieder. Sie beobachte eine Weile die Passanten, bis eine Bolianerin sich neben ihr räusperte. Verena fixierte die Frau, konnte ihr Unbehagen angesichts des stechenden Blicks der Agentin spüren, bis sie lächelte. Sofort erwiderte die Kellnerin die Mimik. "Kann ich Ihnen etwas anbieten?"
    "Wasser, kalt", antwortete Verena mit so sanft klingender Stimme wie nur möglich. "Und ein Nachrichten-PADD, falls Sie .." Die Bolianerin nickte eifrig. "Natürlich, Miss ..., ich bringe es Ihnen sofort."
    "Cazenove", log Verena auf die unausgesprochene Frage. Sie lehnte sich zurück, während man ihrer Bestellung nachzugehen suchte und verschränkte die Arme vor der Brust. Nun hieß es warten.
    Rear Admiral Princeps Kaaran Xukathal'yre'Rakos
    » Niemand ist der Allmacht näher als ein General auf dem Schlachtfeld «

    Intrinsically tied...

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  • Anastasia hatte einige Register gezogen um unbemerkt zu ihrem provisorischen Unterschlupf zu kommen. Sie hatten alle Kommunikationsmittel abgeschaltet oder zurückgelassen, welche eine Identifizierung ihrer Position ermöglicht hätten. Die Ensign hatte einen Mantel spendiert bekommen um nicht weiter aufzufallen. Letztlich hatten sie sich spiralförmig dem Ziel genähert um mögliche Verfolger zu verwirren und abschütteln zu können. Ein wenig verwunderte es die Betazoidin, dass sie nun die ersten sein sollten, welche das Appartement erreichten. Sie musterte die Gegende, es passte zu dem, was sie erwartet hätte. Gute Lage, aber auf den letzten Metern nicht zu gut ereichbar, ruhig, in einer Nachbarschaft, die stark fluktuierte. Über dem Gebäude residierte das Logo der Interspace Mining Corporation.
    Anastasia trat aufmerksam durch die Gänge und betrat den Raum, zu welchem sie sich mit einem Zugriffscode Zugang verschaffte. Es war ein Appartement, ausgelegt für vier Personen. Üblicher Weise wurde es wohl von drei Personen genutzt, zwei Agenten und einem Asset. Äußerlich unscheinbar gabe es allerdings einige Dinge, welche die Räume nicht zu einem normalen Wohnraum machten. Nun galt es zu warten bis die anderen eintrafen. Hoffentlich ohne Verfolger. Falls ihre Gegenspieler diesen Ort kannten ... es war eigentlich unmöglich, denn dann müssten Sie... Anastasia stoppte ihren Gedanken.
  • Lieutenant Robert Eames
    Unterschlupf

    Das Hotel hatten Marc Teybur, Kyle Keenan und Robert Eames nun hinter sich gelassen. Sie schienen vorerst eine Bleibe gefunden zu haben und er wollte nicht, dass irgendjemand diese kompromitieren könnte. Alles, was man zurückverfolgen konnte auf ihre Position wurde zügig entfernt, nachdem auch Verena Roth informiert worden war, und man bahnte sich den Weg zu den öffentlichen Verkehrsmitteln. Robert atmete hier das erste Mal auf. In ihm kochte es. Er konnte es einfach nicht verstehen. So oft, wie er sich schon verarscht vorgekommen war, seitdem er mit diesem Team auf die Ermittlung angesetzt worden war. Es ging ihm arg an die Nieren. Ratlosigkeit machte sich in ihm breit. Noch nie war er in einer derart beschissenen Situation gewesen und wie soll er das bitte rechtfertigen?
    Sein Blick flog über die anderen beiden Agenten, die sich im selben Abteil an verschiedenen Plätzen befanden. Kyle stand und hielt sich an einem Geländer fest, Marc saß am anderen Ende und beobachtete die Häuser, die an ihnen vorüberflogen. Robert achtete auf ungewöhnliche Zeichen, potentielle Verfolger, ein unsicheres Anzeichen, fand jedoch nichts dergleichen. Alles schien normal.
    Wenn diese ahnungslosen Leute wüssten, was hier passiert...
    Irgendwann nach mehreren Umstiegen verließen die drei die Bahn und wanderten immer mit einem Augen auf die Umgebung und Leute gerichtet zum Unterschlupf, bei dem sie eintraten und vor der zugriffsgesicherten Tür warteten. Eames klopfte.

  • Anastasia erhob sich erst, als es an der Tür klopfte, auch wenn sie das Kommen der drei Männer schon lange bemerkt hatte. Ein Verhalten, welches sie sich angewöhnt hatte um die anwesenden Telepathen nicht mit für sie nicht nachvollziehbaren Handlungen zu überfordern. Den Spion musste sie ebenfalls nicht benutzen um zu überprüfen wer sich dort draußen befand, oder um zu kontrollieren, dass sie nicht verfolgt wurden. Sie öffnete die Tür und trat zur Seite um die drei herein zu bitten und schloss sie dann wieder leise.
    Nun fehlten noch Vik, Iara und Verena. Letztere würde wohl einen interessanten bericht abliefern. Und dann hieß es zu entscheiden wie es weitergehen sollte. Eine Sache war für Anastasia aber jetzt schon klar: die Gruppe war für den Moment auf sich allein gestellt.
  • Stadtzentrum -> Unterschlupf

    Lieutenant Verena Roth

    Das Glas Wasser hatte seinen auf die angenehme Kühle hinweisenden Beschlag inzwischen verloren und damit auch seinen Geschmack. Überhaupt war Wasser von Bolarus IX nicht Verenas Fall, es schmeckte zu metallisch. Ein Luxusproblem, wie sie fand, doch eines, dem nachzugeben sie sich gegenwärtig erlauben konnte. Sie ließ die klare Flüssigkeit stehen und begutachtete weiter das Nachrichten-PADD, überflog die Zeilen der Texte, um sie nach wirklich relevanten Informationen zu sichten, als sie ein Summen in ihrer Hosentasche spürte. Noch einen Moment wartend, stand sie schließlich auf und betrat kurz darauf die Toilette des Cafés. In einer der abgeschlossenen Kabinen lehnte sie sich gegen die Wand und lauschte der eingegangenen Nachricht von Eames. Die Worte waren so knapp wie präzise, so kodiert wie verständlich für die Agentin.

    Zehn Minuten später hatte Verena das Etablissement verlassen und sich in einen Shuttlebus gesetzt, der sich gemächlich durch den Stadtverkehr schob und einen Blick hinab auf die Straße bot. Fast niemand nutzte dieses in gewisser Weise antiquierte Verkehrsmittel, dass ohne Piloten arbeitete und dem die schnelle Schwebebahn schon lange den Rang abgelaufen hatte. Es war jedoch praktisch in diesem Moment, um Verena zu ihrem Ziel zu bringen. Sie stieg eine Station zu früh aus und legte den Rest des Weges zu Fuß zurück. Zwar konnte man diesen Teil der Stadt noch immer als vom Leben beherrscht bezeichnen, doch das emsige Brummen des Zentrums fehlte. Als ein Gebäude vor ihr auftauchte mit der Aufschrift "Interspace Mining Corporation", wusste sie, angekommen zu sein. Für einen Moment blieb sie stehen, verzog unwillig das Gesicht und begann, sich ganz darauf zu konzentrieren, was ihr nun bevorstand: Rückkehr in die vermeintliche Sicherheit des Teams. Dann trat sie über die Türschwelle, auf dem Weg zu dem richtigen Appartement.
    Rear Admiral Princeps Kaaran Xukathal'yre'Rakos
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  • Lieutenant Verena Roth

    Verena nutzte nicht den Lift, sondern stieg das Treppenhaus hinauf. Nicht, dass es sie gekümmert hätte, jemandem in der Kabine zu begegnen, sie fühlte sich sicher, doch das Treppenhaus brauchte schlichtweg mehr Zeit. In Erwartung, dass in dem Unterschlupf nicht nur Eames auf sie warten würde, sondern auch Celí oder eines der neueren Gesichter, die sich als Teil des Teams verstanden, empfand die Agentin keine Eile. Sie dämpfte ihren Widerwillen soweit möglich ab. Es würde wohl nicht ausreichen, um ihn vor einem erfahrenen Beobachter zu verbergen, aber daran war Verena weder gelegen, noch interessierte sie es. Auch das Aufflammen von Zorn über den katastrophalen Verlauf dieser Operation wurde sie nicht los. Das wäre nie geschehen, hätte man sie die Dinge allein erledigen lassen. Auf ihre Weise.
    Schließlich stand Verena vor der Appartementtür. Wenn die Betazoidin schon da war, würde sie wissen, was nun folgte. Verena tat es dennoch: Sie klopfte.
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  • Wieder reagierte Anastasia als erste, das Klopfen bereits antizipiert. Verena war die letzte des Teams, welche nun den Unterschlupf erreicht hatte. Die Routine ließ sie nach etwaigen Verfolgern suchen, aber bei Verena ging Anastasia eigentlich davon aus, dass diese ihr Handwerk beherrschte. Die Terranerin hatte seit einer Weile begonnen ihre Gedanken und Gefühle vor ihr nicht mehr so stark zu maskieren beziehungsweise den Versuch dazu zu unternehmen. Anastasia nahm dies als Zeichen, dass die Agentin sich immer mehr damit arrangiert hatte in ihrer Gegenwart und unter ihrer impliziten Überwachung zu arbeiten. Sicher hatte aber auch der Vorfall auf der Fähre seinen Anteil daran. Mitunter war ihrer 'Kollegin' auch bewusst geworden, dass es ein besserer 'Ansatz" gegenüber der Betazoidin war die Emotionen zu- und sich entfalten zu lassen. Ein anderer Telepath würde möglicherweise Zweifel bekommen, ob die beiden überhaupt auf der selben Seite standen. Das taten sie, formal jedenfalls.
    Anastasia öffnete wortlos die Tür und ließ auch Verena herein. Ein schwaches Lächeln war in ihrem Gesicht, wie sie es jedem schenkte.
  • Lieutenant Robert Eames
    Unterschlupf

    RObert hatte sich an eine Wand gesetzt und starrte auf den Boden. Er versuchte momentan sich Gedanken zu machen. Was waren die nächsten Schritte? Was konnte man machen? Sollte man jemanden benachrichtigen? Waren Sie in Gefahr?
    Als Verena ankam sah er auf und hielt den Blick zu ihr. Sie musste auch einige Antworten haben, aber seine Motivation sich hier im Augenblick als den großen Team Leader aufzuspielen waren mehr als nur gering. Er fuhr sich mit der Hand durch die Haare und nahm im Verlauf weiterer Minuten zur Kenntnis, dass auch Iara und Vik das Apartement erreicht hatten. Dennoch reagierte er kaum.
    Wofür eigentlich? Das wir wieder in einer Falle landen?

  • Anastasia schloss die Tür hinter Verena wieder und ging an ihr vorbei zurück in den Raum. Der Blick der Anwesenden war auf die neu angekommene gerichtet. Eames saß bald apathisch auf dem Boden und verhielt sich still, in Gedanken, welche aber nicht so recht zu fruchten schienen und ihn eher aufzufressen schienen als das Mittel zur Entwicklung eines Plans, wie man nun weiter verfahren wollte. Anastasia warf Verena einen kurzen Blick zu, welcher das bestätigen würde, das diese sich nach dem ersten Blick an Eames dachte.
    Nun waren sie hier. Sicher, vorerst. Aber die Ereignisse legten nahe, dass es keine Option sein würde sich dauerhaft zu verkriechen, ganz im Gegenteil, dass es höchste Zeit war zu handeln, einen Vorsprung gegenüber ihren Gegenspielern zu entwickeln.
    Anastasia nahm auf einem Stuhl platz. Sie war ausgesprochen ruhig und konzentriert trotz der starken, negativen Emotionen der Anwesenden im Raum. Jetzt war nicht der Zeitpunkt, an dem sie dies an sich heranlassen konnte. Es war noch Anfang des Tages und sie ausgeruht und fit. Aber unter diesen Umständen wagte sie nur vorsichtig abzuwägen wie lange dies anhielt.
  • Lieutenant Verena Roth

    Verenas Blick fiel nur kurz auf Anastasia, dann ging sie ohne eine Regung an ihr vorbei und wandte sich gen Eames. Sie öffnete den Mund, bereit, mit einer fauchenden Ansprache über ihn her zu fallen und ihren Frust zu entladen. Als sie den apathischen Ausdruck im Gesicht des Mannes sah, verkniff sie es sich jedoch. Stattdessen ging sie schweigend bis zu einem Fenster, drehte sich dort angekommen herum, verschränkte die Arme vor der Brust und lehnte sich gegen die Wand. Ihre grünen Augen erfassten die Anwesenden, während ihre Nasenflügel leicht zitterten, dann schüttelte sie langsam den Kopf. "Wir wurden mit herunter gelassenen Hosen erwischt und ich bin wirklich überrascht, dass nicht die Hälfte von Ihnen bereits tot ist", begann sie nach einer kurzen Pause. "Ich wurde in der Yeron .. überrascht. Und war gezwungen, sie zu sprengen. Ist jemand in der Lage, mir die Situation zu erklären?"
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  • Erklären...?
    Erklären, was passiert war, vielleicht. Anastasia hatte aus den Gedanken der Anwesenden bereits die wesentlichen Ereignisse aufgeschnappt und zu einem halbwegs vollständigen Bild zusammengebaut. Nicht erklären, beschreiben würde sie es können. Und es ging noch weiter als das, was Verena mit ihrer metaphorischen Wortwahl genannt hatte. Sie waren nicht nur überrascht worden, jemand kannte auch jeden ihrer Schritte.
    "Sie waren nicht die einzige, welche überrascht wurde - auch wenn wir nicht angegriffen wurden."
    Sie kann wohl selber von Glück behaupten, dass sie noch lebt.
    "Jemand wusste, was unsere nächsten Schritte sind und ist uns zuvor gekommen."
    Sie machte eine kurze Pause und blickte durch den Raum, welcher recht unscheinbar wirkte.
    "Deshalb sind wir nun hier..."
  • Lieutenant Robert Eames
    Unterschlupf

    "Inarak tot, die Yeron zur Hölle gejagt...", murmelte Eams vor sich hin.
    Er versuchte sich einen Plan zusammen zu reinem, verwarf diese jedoch immer wieder, da es zuviele Haken, Unbekannte gab. Die aktuelle Mission ist an sich hinfällig ohne Hilfe von außen, aber er verlor immer mehr das Vertrauen an seine Vorgesetzten. Das war kein gesundes Misstrauen mehr sondern viel mehr die sich mehr und mehr verfestigende Vermutung, dass irgendjemand im System war. Trotz aller Maßnahmen. Kam an Informationen ran, leitete diese weiter, nutzte Schwachstellen aus und will unerkannt bleiben.
    "Wir müssen an der Wurzel ansetzten. Wir müssen an diese Broker ran, aber die einzigen, die mir spontan einfallen etwas darüber zu wissen und ihr wissen mehr oder weniger geteilt hätten, sind schon seit einiger Zeit tot. Es gibt keine losen Enden. Das ist kalte und brutale Berechnung. Gefährlich..."
    Er grübelte einen kurzen Moment.
    "Das einzige, was wir haben, ist ein Tracer, der immernoch aktiv ist. Das letzte Mal konnte damit eine Zelle ausfindig gemacht werden. Ich denke, Commander McAllister kann sich da noch gut daran erinnern zumal zu dieser Zeit die USS Pandora unter ihrem Kommando stand. Nachforschungen haben ergeben, dass diese Zelle abgestoßen wurde von einem vermutlich großem Netzwerk. Kompromitiert. Wie ein nekrotisierendes Gliedmaß, das amputiert wird um den Körper zu schützen. Wir müssen irgendwie bei Yamamotos Tracer ansetzten. Ideen?"

  • Lieutenant Verena Roth

    "Was spricht dagegen, ihn auf die gleiche Weise noch einmal einzusetzen?", erkundigte sich Verena, auch wenn ihr die Frage selbst schon nicht angenehm war. Einen gleichen Weg zweimal zu beschreiten barg zu wenig Vorteil in der Überraschung, aber ein Ansatzpunkt war besser als keiner. Und wenn man wusste, was kam, konnte man sich darauf vorbereiten.
    Eine blühende Phantasie hatte Eames, wie Verena angesichts seiner Beschreibung fand und rieb sich mit einem Finger nachdenklich über die Nasenspitze. "Wenn es solche Zellen gab und gibt, ist es vielleicht möglich, eine solche zu werden und den Weg zurück zum .. Körper zu nehmen, um bei Ihrem Bild zu bleiben, Robert", fügte Verena hinzu, den Vornamen von Eames nutzend. "Wenn Ms. Celí Recht hat - und davon ist auszugehen -, ohne jemanden darüber zu informieren. Es sei denn, der Maulwurf sitzt im Augenblick hier, in diesem Raum."
    Rear Admiral Princeps Kaaran Xukathal'yre'Rakos
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  • Anastasia spürte das umgehende Aufflammen der Gedanken, als Verena das aussprach, was nicht von der Hand zu weisen war. Aber die Betazoidin hielt es für wahrscheinlicher, dass, wenn es einer der Personen im Raum gewesen war, Dummheit und Unwissen und kein Vorsatz Urheber des Lecks waren. Einen Urheber, der unter Vorsatz handelte, wäre ihr über die vergangenen Monate aufgefallen, oder aber war ein absoluter Profi. Gerade solche Momente waren entlarvend und auch ein ausgebildeter Telepath würde sich dadurch wenigstens verdächtig machen, dass er seinen Geist verschloss um seine Assoziationen zu verbergen.
    Anastasia war hin und her gerissen, ob eine Analyse des Vorgefallenen sinnvoll erschien oder es sinnvoller war jetzt nach vorne zu blicken. Verena hatte ebenso angesprochen wie das weitere Vorgehen geschehen musste, wenn die undichte Stelle auf Angel Island zu vermuten war. Nur ... nun selbst als abtrünnige Zelle zu agieren... sie hatte selbst den ersten Schritt dazu getan, indem sie dem Team Zugriff auf die Infrastruktur einer anderen Abteilung gegeben hatte. Je mehr sich der Gedanke in ihr festigte, desto unangenehmer wurde er.
    Eames Ideen wirkten allerdings ebenso hilflos. Das einzige, was er im Moment an der Hand hatte, stammte aus Angel Island ... und war damit verbrannt. Sie blickte zu Verena. Nach dem Vorgefallenen war es nun sicherlich sie, welche den Ton angeben würde.
  • Lieutenant Verena Roth

    Verena wandte den Blick zu Anastasia, noch bevor jemand auf ihren Vorschlag eingehen konnte, den Tracer erneut zu benutzen: "Wir könnten uns von Ms. Celí durchleuchten lassen", begann sie und starrte die Betazoidin kühl und mit einem Hauch Aggression in ihrer Stimme an. "Da wir sie als den Maulwurf allerdings nicht ausschließen können, bringt uns das nicht weiter. Wir würden uns nur von der Frage, wer es ist, zur Frage verlagern, ob Ms. Celí lügt oder die Wahrheit sagt."
    Sollte Anastasia schuldig sein - was Verena im Grunde nicht glaubte, sie erachtete sie nicht für skrupellos genug -, konnte sie jemanden von ihnen belasten, um jeden Verdacht von sich selbst abzulenken und die Gruppe in Sicherheit zu wiegen. Oder sie behauptete, dass es niemand von ihnen war, während sie selbst die Schuld trug, um sie alle zu veranlassen, weiter zu arbeiten wie bisher. Welche Alternative man auch wählte: Letztendlich waren alle Antworten wertlos.
    Rear Admiral Princeps Kaaran Xukathal'yre'Rakos
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  • Anastasias Iris weitete sich ein wenig. Verena hatte recht, leider. Nicht nur hatte der Gegner die Operation vernichtet, er hatte es so auch geschafft die Agenten gegeneinander auszuspielen. Ja, sie konnte alle "durchleuchten", wie es die Terranerin beschrieben hatte. Aber wer sollte ihr glauben? Sie hatte keinen unumstößlichen Beweis. Aber das war das ewige Dilemma der Geheimdienstarbeit: Vertrauen und Misstrauen. Sie war als Telepathin einen Schritt voraus, allerdings nur auf ihrer Seite und war umgekehrt gerade dadurch angreifbarer.
    Das Verena ihr traute, oder eher ihr misstraute die Verräterin zu sein, beruhigte sie auf der einen Seite. Denn gegen die Terranerin arbeiten zu müssen sah sie als fruchtlos und im Zweifel tödlich an. Aber auf der anderen Seite schwang das Misstrauen an ihre Fähigkeiten mit. Ihre Kollegin sah in ihr wohl immer noch nicht mehr als eine Fachidiotin, welche sich bis jetzt auch kaum nützlich gemacht hatte. Aber in der aktuellen Situation war dies vielleicht auch besser so.
    Die Betazoidin atmete tiefer ein, bevor sie mit etwas kräftigerer Stimme das Wort ergriff.
    "Damit haben Sie leider recht."
    Sie machte eine Pause, lies aber erkennen, dass sie nicht fertig war.
    "Wenn Sie davon ausgehen müssen", ergänzte sie, "dass ich die undichte Stelle bin und wir ebenso nicht ausschließen können, dass das Leck sich auf Angel Island befindet bleibt nur ein Weg die Gefahr zu minimieren: abkapseln."
    Sie fixierte Verena.
    "Das Team teilt sich auf und agiert unabhängig. So wird der mögliche Schaden nur auf einen Teil begrenzt. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit den Saboteur zu enttarnen und ..."
    Sie brach ab.
    Himmel...
    Ein wenig bang wurde Anastasia, je mehr sie den logischen Schluss fort setzte, mit der Crux, dass es um sie ging, dass es sie war, welche hier unter Observation stand. Sie umfasste sich mit den Armen. Langsam wurde die Spannung, die sich aufbaute zu viel, dass sie diese ignorieren konnte, dass sie sich dagegen verschließen wollte. Ihre Stimme hatte die Kraft, mit der sie begonnen hatte, wieder verloren.
    "Eine sichere Alternative gibt es nicht..."
  • Anastasia harrte stumm der Reaktion, welche ihre Feststellung haben würde. Sie hatte gerade das Steuer über ihr Schicksal aus der Hand gegeben. Einige vertrauten ihr, in der Hinsicht, dass sie zu harmlos war. Aber ein Teil des Teams kannte sie nicht und ein wirkliches Ausschlusskriterium war es auch nicht. Denn ein Doppelagent, welcher nur Informationsbeschaffung betreiben sollte, würde sich vermutlich genau so verhalten, leise und unauffällig. Sie stand mit dem Rücken zur Wand, allein.
    Ihre Gedanken streiften wieder etwas, was sie schon eine Weile vorgehabt hatte zu tun. Aber unter den aktuellen Bedingungen war es mehr als kontraproduktiv, wenn sie es, wie gedacht, heimlich tat, ohne das ganze Team zu informieren. In gewisser Weise hatte sie es sogar schon getan. Das Safe House stammte nicht aus der Infrastruktur, welche McCreed und seine Abteilung unterhielten. Und wenn sie wirklich den Kampf gegen diesen Gegner aufnehmen wollen, dann würden sie noch weitere Ausrüstung brauchen. Ein interstellares Raumschiff gehörte ebenso dazu.
  • Lieutenant Robert Eames
    Unterschlupf

    Robert folgte der Diskussion der beiden Offiziere mit einem halben Ohr, während sich in seinem Kopf Gedanken zusammenbrauten. Es stimmte. Der minimale Hauch Vertrauen, der so ein Team zusammenhalten muss um es funktionieren zu lassen schwand. Die Angriffe waren gezielt und hatte verheerende wirkung auf die Moral und Glaubwürdigkeit aller.
    Er wollte eben zu einem Satz ansetzten, der Anastasias letzte Worte aufgreifen sollte, hielt dann aber ein. Ihr Verhalten hatte sich von einem Moment auf den anderen so auffällig verändert, dass es selbst für jemanden ohne Ahnung von Psychologie spanisch vorkam. Er drehte den Kopf zu ihr, sah vom Boden auf dem er saß zu ihr auf und fixierte seinen Blick auf sie. In Verbindung mit den Themen, die hier im Raum lagen, war es ein denkbar merkwürdiger Zeitpunkt für solche Reaktionen. Wusste Sie was? Er konnte es nicht festmachen, was es genau war.
    Auch Iara und Vik sahen eben zu ihr rüber. Ihnen schien es auch nicht entgangen zu sein.

  • Anastasia war verstummt. Sie hatte versucht sich mit der Situation auseinander zu setzen, nach vorne zu gehen, eine Lösung zu finden. Doch dies war wohl das, was am wenigstens herüber kam. Statt dessen hatte sie nun offenbar die Bedenken genährt, welche Verena geweckt hatte. Man erwartete nicht von ihr Teil der Lösung zu sein? Sie war lieber Teil des Problems. Jetzt in die Defensive zu gehen war zwecklos. Und noch mehr zu reden würde nur weiter dafür sorgen, dass die anderen ihr mehr misstrauten. Sie konnte jetzt nur darauf vertrauen, dass Eames oder viel mehr Verena Führungsqualität bewiesen. Verena war zwar eine Einzelgängerin, aber vielleicht würde sie nun die Gelegenheit ergreifen um es so machen zu können, wie sie es haben wollte, nachdem Eames und wohl auch der Rest mit ihrem Latein am Ende waren.
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