GHD - Missionen - Come, see the light!

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  • Anastasia sah zu Verena, ihr oblag der nächste Schritt. Nun hatte sie die Saat des Zweifels gesägt, nun musste sie sehen, wie sie mit dem Dilemma fertig wurde. Denn die nächsten Schritte, die nächsten Worte konnten darüber entscheiden, ob das Team vollkommen disfunktional wurde oder nicht. Es konnte eine Methode sein einen Status Quo erst einmal aufzubrechen um ihn danach neu etablieren zu können und gestärkt aus einer verfahrenen Situation zu kommen. Sie schätzte Verena in ihrem Kern nicht als Führungspersönlichkeit ein, aber unter den Umständen würde die Terranerin dazu sehr wohl in der Lage sein, wenn sie es musste. Zumindest ging Anastasia bis jetzt davon aus.
  • Lieutenant Robert Eames
    Unterschlupf

    Der Lieutenant saß eine Weile noch da. Er hatte sich inzwischen wieder von Anastasia abgewandt, die ihre Aufmerksamkeit nun auf Verena verlager zu haben schien. Scheinbar hatte sie bereits mit Eames abgeschlossen. An sich war es seine Mission. Sein Team, aber den Anspruch zu hegen hier jemanden zu haben, der seinen Platz annahm, nur wei es ein Vorgesetzter so beschlossen hatte, erschien im Momet mehr als nur falsch. Er war mit den hier Anwesenden tief in eine Sache hineingerutscht, die ihm über den Kopf ging. Er war gut ausgebildet, so wie es jeder Agent im Dienst des Geheimdienstes der Sternenflotte sein sollte, aber fehlte es ihm definitiv an Erfahrung mit einer Situation wie der gegenwärtigen umzugehen. Wie oft kam das schon vor.
    An Herausforderungen wachsen wir!
    Er stützte sich an der Wand und stand wieder auf. Seine Beine waren inzwischen eingeschlafen, was das stehen etwas unangenehm gestaltete, doch er versuchte es sich nicht anmerken zu lassen.
    "Wir hatten, wie sie sicher mitbekommen haben sollten, einige Umstrukturierungen im Geheimdienst der Sternenflotte. Diese haben wir bereits Infiltration, Sicherheitslücken und Korruption zu verdanken. Aber im Zuge der Umgestaltung hat man sehr viel Wert auf die Besetzung freigewordener Posten gelegt. Sollte es einen Maluwurf innerhalb des Geheimdienstes in einem unserer Stützpunkte oder gar auf der Erde geben, dann ist das um so beunruhigender, aber in meinen Augen trotzallem unwahrscheinlich. Ich weiß, dass man etwas derartiges nicht ausschließen darf, aber das ist auch nicht Sinn meiner Ansprache hier. Ich will noch einen Schritt weiter gehen um meinen Gedankengang nachvollziehbar zu machen."
    Er nahm nun etwas mahr Raum ein und platzierte sich relativ in der Mitte des Raumes, in dem sich die Agenten momentan befanden, damit ihn jeder wahrnehmen konnte.
    "Dieses Team hier, so wie es ist, wurde bereits durchleuchtet, mehrfach, eingehend. Sie hier sind entweder qualifizierte Agenten, die für den Auftrag ausgewählt wurden oder bringen das nötige Werkzeug mit um das notwendige Übel, dass ihre Akte, Vergangenheit oder was auch immer darstellt hinzunehmen. Eines ist jedoch sicher. Sollte jemand der Anwesenden hier tatsächlich eine Bedrohung für den Erfolg der Mission dargestellt haben bevor man Sie zusammengerufen hatte, dann hätten wir uns vermutlich nie kennengelernt."
    Er ließ die Worte etwas wirken und setzte dann mit bestimmten Ton wieder an.
    "Unser Feind will Unsicherheit und Zweifel streuen. Das gelingt ihm gut. Ich will nicht, dass Sie blind Vertrauen schenken. Gerade was ein mögliches Informationsleck angeht, dass definitiv existiert und ich in der Informationsstruktur auf Angel Island sehe. Eines will ich aber unmissverständlich klarmachen. Wer tatsächlich meint in irgendeiner Form unsere Operation hier zu gefährden, sei es nun Sabotage, Verrat oder was auch immer, der wird sich bald wünschen mir nicht begegnet zu sein! Ich denke dieses Gefühl können sie nachvollziehen und teilen."
    Sein Blick wanderte durch den Raum und traf dabei alle Agenten.
    "Ich kenne Captain McCreed. Er mag zwar kein angenehmer Mensch sein, aber soweit meine Kenntnis reicht ist er der letzte, der seine Abteilung sabotieren würde und seine Agenten in Gefahr bringt. Mehr noch denke ich, dass gerade er im Falle des Falles der Person oder den Personen, die vertrauliche Informationen an dubiose, skrupellose Dritte weiterreichen, diese finden und zur Rechenschaft ziehen wird. Wir sollten ihn über die aktuelle Lage und die Vermutungen informieren. Danach, wie bereits von Commander Celí vorgeschlagen sollten wir unabhängig von Angel Island aus agieren.
    Des weiteren erachte ich die Idee, das Team aufzuteilen als sinnvoll. Wir benötigen ein Ziel. Ein Team sollte sich damit auseinandersetzten über den Yamamoto-Tracer eine Information zu erarbeiten, die wir nutzen können. Wir brauchen einen Ansatzpunkt. Ja, das ist ein Risiko, aber im Moment sehe ich keine andere Möglichkeit. Wir haben eine deaktivierte, mobile Kommunikationseinheit es Feindes. Wir haben den Tracer. Seien Sie kreativ und locken Sie den Feind aus der Deckung. Ich habe so oder so noch eine Rechnung mit dieser Augment offen, Sie sicher auch, Lieutenant Commander Roth.
    Ein weiteres Team sollte sich in der Zwischenzeit damit auseinandersetzten Ressourcen zu sammeln. Wir benötigen Deckidentitäten, eine Transportmöglichkeit. Im Interesse dieser Vorhaben bedenken Sie eine Sache, die ich so meine, wie ich Sie sage: Ich will keine losen Enden haben. Es ist in Ihrem, wie in meinem Sinne nicht mehr zurückverfolgbar zu sein. Sollte ihnen ein Fehler unterlaufen, dann bereinigen Sie diesen und seien Sie sich im klaren welche Folgen dieser Fehler für Unbeteiligte oder Unschuldige sowie für ihre Personalakte haben könnte."
    Eames stoppte sich erstmal und wartete auf Reaktionen.
    "Das soll jetzt kein Monolog werden. Ich will auf dieser Basis jetzt konstruktive Ideen haben. Sie können mri auch gerne ins Gesicht sagen, wenn sie ein Problem mit meinen Anweisungen oder meinem Stil haben. Aber ich will hier jetzt endlich weiterkommen!"

  • Die Betazoidin hatte sich wieder in die Rolle zurückfallen lassen, wie man sie kannte. Passiv, beobachtend. Leute zu überraschen war keine gute Idee. Eames Worten lauschte sie nicht wirklich, wenngleich sie dabei hätte bemerken können, dass der Terraner es durchaus hin bekam den anderen Mut zuzureden. Viel interessanter fand sie es jedoch, wie er sich mit seiner Ansprache selbst aufbaute. Mit ihm abgeschossen hatte sie nicht, aber sie hatte eben erwartet, dass Verena nun das Ruder an sich riss. Doch letztendlich war es egal wer es von beiden tat, solange es einer machte. Denn erst dann konnte es weiter gehen.
    Eames Gedankengang war klar dazu angeregt das Team wieder funktional zu machen, aber einige Dinge wirkten fast naiv. Sie kannte Eames und Verena schon eine ganze Weile, Vik ebenso. Aber der Rest vom Team war neu, einige brandneu. Zwei Personen im Raum waren nichtmal Mitglied im Geheimdienst. Und McCreed traute Anastasia nicht über den Weg, nachdem was sie erlebt hatte.
    Wir sollten ihn nicht informieren... war ihr Gedanke. Aber das würde sie jetzt nicht äußern.
    Sollte ich statt dessen...
    Ihre Gedanken trafen wieder, was sie schon vor einem Moment angeschnitten hatte. Konnte sie sich in der Gruppe zu einem Radikal machen? Letztlich hatte McCreed ihr das im Zweifel so aufgetragen. Aber dann wiederum verstieß sie auch gegen einen Teil eben dieses Befehls.
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