Freizeitbordleben V - (Aus-)Zeit

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  • USS Esquiline - Deck - 06 - Arrestzellen

    Henry nickte Serina zu. "Okay, gut. Dann werde ich dich gleich zu Lysara in die Zelle begleiten", sagte er und blickte Serina hinter her, die sich bereits in Bewegung setzte zu der Risanerin. Er selbst blieb noch einen Moment bei Brad. "Sie haben verdammtes Glück gehabt, wissen sie das überhaupt?", stellte er mehr fest, als er fragte. "Ich hoffe sie lernen aus diesem Fehler mal etwas - und zwar mehr, als nur nicht mehr unbedacht in eine Arrestzelle zu treten", brachte Henry seine Hoffnung zum Ausdruck, dass diese Nahtod-Erfahrung ihn vielleicht als Menschen etwas ändern würde. Er blickte den Petty Officer noch einmal abschätzig an und verließ dann die Arrestzelle, um Serina zu folgen. Er trat dicht neben Serina an das Bett, auf dem die bewusstlose Lysara lag. Die Schultern der beiden berührten sich, dicht stand er neben ihr, seinen Phaser hatte er noch immer in der Hand. "Und wie geht es der Gefangenen?", fragte er die Trill und blickte sie an.
    Master Chief Petty Officer Henry Hawkins
    USS Esquiline NCC-83716
  • USS Esquiline - Deck - 06 - Arrestzellen

    Lieutenant Serina Alas

    Serina konnte eine unterschwellige Erleichterung nicht unterdrücken, als Henry einen Moment später zu ihr in die Zelle trat. Doch sie fand es schrecklich, dass sie vor einer Frau, mit der sie früher täglich zusammengearbeitet hatte, Furcht empfand. Allerdings weniger davor, dass Lysara sie angreifen würde, obwohl auch das durchaus im Bereich des Wahrscheinlichen war.
    Es war eher eine Art Urangst vor der "Bestie", die in dieser Frau zu stecken schien. Lysara stand den für Serina selbstverständlichen Werten völlig gleichgültig gegenüber, Respekt vor jeglichem Leben, Aufrichtigkeit, Ehrgefühl...
    Kurz zuvor hatte sie gehört, dass Henry mit Brad gesprochen hatte, doch der genaue Wortlaut war ihr entgangen. Henrys Tonfall war nicht sehr freundlich gewesen, Serina konnte sich gut vorstellen, dass er Brad noch einmal zurechtgewiesen hatte. Und zu recht, wie Serina fand, auch wenn sie ihm die Folgen wahrlich nicht gewünscht hatte.
    Mühsam verdrängte sie diese beklemmenden Gedanken und begann mit der Untersuchung der Gefangenen. Auf Henrys Frage schüttelte sie den Kopf. "Gar nichts fehlt ihr, sie ist kerngesund. Bis auf die Folgen der Betäubung, aber die sind nur temporär."

    Petty Officer Third Class Brad Majors

    Brad biss mühsam die Zähne zusammen, während Hawkins ihn noch einmal zurecht wies, leider konnte er dem Chief nicht mal widersprechen, denn dieser hatte völlig recht. Seine Kollegen luden ihn derweil auf die Antigravtrage, nicht sehr sanft, wie er fand. Doch zumindest zeigten ihre Gesichter keine Schadenfreude, was aber durchaus an ihrer guten Beherrschung liegen konnte. Als Hawkins endlich ruhig war, nickte Brad und rang sich ein. "Aye, Sir." heraus. Als die Trage sich endlich in Bewegung setzte, ließ Brad sich erleichtert nach hinten sinken und schloss die Augen. Bloß weg hier... wenn es nach ihm ginge, würde er die Arrestzellen nie wieder betreten...
    Commander Princeps Femina Sybil Xukathal'yre'Rakos
    Erster Offizier
    USS Blind Guardian NCC-83112

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  • USS Esquiline - Deck 02 - Büro der XO

    Als Lindsay sich dem Schreibtisch von Sybil näherte und mit der üblichen Haltung stehen blieb, hörte sie auch schon die Frage und setzte gleich zu einer Antwort an, da die Zeit bei der Ersten Offizierin recht knapp war. "Wir sind gerade mit dem ersten Update der Software fertig geworden, Ma'am", antwortete die Schottin und legte den Tricorder auf den Schreibtisch, damit Sybil sich auch ein eigenes Bild über die neue Software machen konnte. "Im medizinischen Labor konnten wir zwar keinen Fehler erkennen, doch Lieutenant Alas meinte, dass Sie vielleicht noch Verbesserungsvorschläge haben", schob sie daraufhin noch nach und gab nun Sybil die Zeit, um sich einen ersten Eindruck zu dem Update zu machen.

    [Fortsetzung von diesem Post.]
    Lieutenant Lindsay MacLean
    Leitender Medizinischer Offizier
    USS Blind Guardian NCC 83112


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  • USS Esquiline - Deck 02 - Büro der XO

    Sybil bedeutete Lindsay, sich zu entspannen. "Setzen Sie sich, Lieutenant." Ihr Blick wanderte zu dem modifizierten Tricorder, ließ ihn aber zunächst liegen. Dann nickte sie langsam und lächelte. "Ja, ich habe Ihr Projekt mit großem Interesse verfolgt. Es geschieht leider viel zu oft, dass ein scheinbar völlig "sicherer" Außeneinsatz, bei dem man im Normalfall kein medizinisches Personal beordert, sich zu einer Notfallsituation entwickelt. Ihre Entwicklung wird den Offizieren in einem solchen Fall sehr hilfreich sein."
    Nun ergriff sie den Tricorder und aktivierte ihn in der gleichen Bewegung. Ein Ablauf, der ihr in Fleisch und Blut übergegangen war, sodass sie schon lange nicht mehr darüber nachdenken musste. Ein kaum merkliches Zucken ihrer Mundwinkel war die einzig sichtbare Reaktion auf die leicht schmerzliche Erinnerung an ihren früheren Posten als LMO.
    Sie hob den Tricorder leicht an, um die Lieutenant zu scannen, dann schüttelte sie amüsiert den Kopf. "Ich fürchte, Sie sind zu gesund für einen aussagekräftigen Test. Also erzählen Sie mir, was genau Sie geändert haben."
    Commander Princeps Femina Sybil Xukathal'yre'Rakos
    Erster Offizier
    USS Blind Guardian NCC-83112

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  • USS Esquiline - Deck 02 - Büro der XO

    Lindsay musste leicht schmunzeln bei der Aussage, was aber nur kurz war und setzte schließlich zu eine Antwort an: "Sobald sie den Tricorder aktivieren, haben sie neben der normalen Funktion auch die Auswahlmöglichkeit Notscan. Sobald sie auf diesen Bereich klicken, wird der Tricorder eigenständig die Werte ausarbeiten und dem Offizier den Behandlungsvorschlag, den er für notwendig hält, vorschlagen. Ein Sicherheitsoffizier würde als nach Anweisung einen Patienten behandeln können. Das haben zumindest unsere Simulationen bisher ergeben", erklärte sie, was bisher die theoretischen Tests ergeben haben. "Da allerdings der direkte Feldtest noch fehlt, halte ich es vielleicht für den nächsten Schritt am besten, wenn bei der nächsten Möglichkeit ein Arzt beobachtet, ob die Software auch in der Praxis stand hält. Wenn sie damit einverstanden wären, würden wir noch zwei weitere Tricorder vorbereiten. Derzeit ist dies sozusagen der Prototyp", gab sie noch zu und wartete nun auf die Antwort von der Ersten Offizierin.
    Lieutenant Lindsay MacLean
    Leitender Medizinischer Offizier
    USS Blind Guardian NCC 83112


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  • USS Esquiline - Deck 02 - Büro der XO

    Während Lindsay die Modifikationen erläuterte, sah Sybil die junge Ärztin gelassen an. Doch in ihren grünen Augen stand ein etwas nachdenklicher - und prüfender Ausdruck. Dann nickte sie. "Gut, der Feldtest ist hiermit genehmigt, grundlegend bin ich mit diesem Prinzip einverstanden. Ihnen ist aber sicher klar, dass die Behandlungen nicht über den Rahmen hinausgehen dürfen, die ein Standard-Medkit gestattet. Darüber reden wir dann, wenn Sie die Tests abgewickelt haben. Sollte Ihr Projekt erfolgversprechend sein, wovon ich ausgehe, werde ich Ihnen noch mehr Arbeit damit aufhalsen."
    Sybil lächelte kurz. "Dann werden Sie nämlich einen Schulungsplan ausarbeiten, zunächst für die Sicherheitsabteilung. Da ich trotz des unbestreitbaren Wertes dieser Modifikation immer noch ein etwas unbehagliches Gefühl dabei habe, medizinische Laien Behandlungen ausführen zu lassen, wie geringfügig sie auch sein mögen, und obwohl dies ja auch jetzt schon teilweise so gemacht wird auf Außeneinsätzen, möchte ich, dass jeder Sicherheitsoffizier mit dem Prinzip des modifizierten Tricorders genauso vertraut ist wie mit der Standardversion. Aber auch das besprechen wir ausführlicher, wenn es soweit ist. Nur, dass Sie wissen, dass es mit der Modifikation noch lange nicht getan ist."
    Commander Princeps Femina Sybil Xukathal'yre'Rakos
    Erster Offizier
    USS Blind Guardian NCC-83112

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  • USS Esquiline - Deck 02 - Büro der XO

    Lindsay hatte Sybil genau zugehört und hatte fast damit schon gerechnet gehabt. Sie nickte leicht, ehe sie nun das wieder das Wort ergriff. "Ich habe auch nicht damit gerechnet, dass mein Projekt damit beendet wäre, Ma'am. Ich möchte mich für ihre persönlichen Tipps bedanken und wenn der Feldtest abgeschlossen ist, wollte ich sie bitten, dass sie dann eventuell noch einen Blick auf die Schulungspläne werfen könnten", begann sie und zeigte deutlich, dass ihr noch immer die Vorschläge von Sybil wichtig waren. "Mir ist bewusst, dass ihre Zeit sehr begrenzt ist, allerdings sind Doktor Alas und ich einer Meinung, dass wir ihre Erfahrungen als Medizinerin gerne bei diesen großen Projekt dabei haben möchten. Selbst bei Verbesserungsvorschlägen wären wir ihnen dankbar, Ma'am", gab sie Sybil deutlich zu verstehen, dass sie auch für Kritik in Zukunft offen war, denn nur so konnte das alles nach Lindsays Meinung zum Erfolg werden.
    Lieutenant Lindsay MacLean
    Leitender Medizinischer Offizier
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  • Terra - Wales - Haus der Familie Tregaron

    Sybil nahm sich ebenfalls Torte, während sie sich eine Gabel voll in den Mund steckte, nickte sie John zu. Sie schluckte den Bissen herunter und lächelte. "In relativer Nähe, ja. Wales ist ja nicht so groß, als dass nicht alles leicht und schnell zu erreichen wäre. Wonach ist Dir? Wir könnten ein paar historische Stätten besuchen, oder in einen der Naturparks gehen. Moor, Gebirge, Wald.. wonach ist Dir?" So typisch der Vorschlag, wieder lächelte sie. Untätigkeit war ein Fremdwort für John, sie selbst hätte gar nichts gegen ein paar ruhige Tage einzuwenden. Ausschlafen, ein wenig im weitläufigen Park spazieren gehen und einige Kindheitserinnerungen auffrischen.. Ihr Lächeln wurde unwillkürlich sanfter bei dem Gedanken, während sie auf Johns Antwort wartete.

    Rhys Tregaron

    Der hochgewachsene Waliser lehnte sich zurück und ließ die Spannung ein wenig anwachsen, dann sah er Kaaran mit einem ironischen Funkeln in den Augen an. "Soweit ich das mit meinen doch eher bescheidenen Kenntnissen beurteilen kann, sind Sie ein ungewöhnlicher Vertreter Ihrer Spezies. Sie haben den durch Ihre Clanzugehörigkeit vorgegebenen Pfad zu einer wissenschaftlichen Karriere verlassen und sind Pilot geworden, was, soweit ich weiß auch zur Auflösung Ihrer Verlobung mit einer Andorianerin geführt hat. Außerdem haben Sie zwei Terraner geheiratet, obwohl die andorianische Ehe ja eigentlich insgesamt vier Ehepartner vorsieht. Wobei dies wohl heutzutage kein Einzelfall mehr ist, wenn auch nicht gerade die Norm."
    Rhys strich sich durch den weißen Bart und legte den Kopf leicht schief, wobei sein langer Zopf über die Schulter nach vorn glitt. "Darum nun meine Frage. Sehen Sie sich als "Rebell", der gegen die Konformität der Spezies angeht und von den Traditionen abweicht? Glauben Sie, dass die Traditionen überaltert oder falsch sind? Oder ist es "einfach" nur eine naturgegebene Entwicklung, die Ihre Spezies durchlebt, um mit dem modernen Universum Schritt zu halten.."
    Commander Princeps Femina Sybil Xukathal'yre'Rakos
    Erster Offizier
    USS Blind Guardian NCC-83112

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  • USS Esquiline - Deck 02 - Büro der XO

    Sybil ließ ihren Blick auf dem Tricorder ruhen und tippte einen Moment lang gedankenverloren mit dem Zeigefinger auf das Display. Dann sah sie auf. "Wichtig fände ich auf jeden Fall, dass dem Nutzer leicht verständliche Informationen vermittelt werden, wie kritisch der Zustand des Patienten ist, sodass im Ernstfall sofort ein Mediziner angefordert werden kann, respektive der Patient auf die Krankenstation gebeamt wird. Sie wissen ja selbst, wie übel sich beispielsweise harmlos erscheinende Verletzungen auswirken können. Von einem medizinischen Laien kann man kaum erwarten, dies richtig einzuschätzen."
    Sie runzelte nachdenklich die Stirn, dann reichte sie Lindsay den Tricorder zurück. "Gut, modifizieren Sie weitere Tricorder, wenn Sie die Arbeit abgeschlossen haben, melden Sie sich und wir starten den Feldtest bei der nächsten Gelegenheit, die sich ergibt. Und schicken Sie mir Ihre Schulungsunterlagen, ich sehe sie dann noch einmal durch."
    Commander Princeps Femina Sybil Xukathal'yre'Rakos
    Erster Offizier
    USS Blind Guardian NCC-83112

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  • Terra - Wales - Haus der Familie Tregaron

    "Mir ist nach dieser Reihenfolge", antwortete John und grinste, während er sich weiter dem Kuchen widmete; - in deutlich höherer Geschwindigkeit als seine Frau es tat. "Wobei das Moor können wir gerne außen vor lassen, doch die Küste möchte ich besuchen, auch wenn es zum Schwimmen etwas kühl sein dürfte. Andererseits...", er hob die Schultern und lehnte sich soweit zurück, dass er ein Maximum an Bequemlichkeit für sich fand. Schließlich entschied er zudem, den Satz offen stehen zu lassen. Sein Blick ruhte stattdessen weiter auf Sybil und er schmunzelte. "Keine Sorge, Liebste, wird werden auch genug Zeit damit zubringen, einfach nichts zu tun und erst dann aufzustehen, wenn die Sonne sich dem Mittagsstand nähert. Zumindest, soweit uns das erlaubt sein wird."
    John schielte in Richtung Kaaran und lachte kurz, dann schob er sich ein weiteres Stück Kuchen auf den Teller und deutete mit der Gabel darauf. "Daran kann ich mich definitiv gewöhnen."
    Chief Petty Officer Princeps John Xukathal'yre'Rakos
    Sicherheitsunteroffizier
    USS Blind Guardian NCC-83112

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  • Terra - Wales - Haus der Familie Tregaron

    Kaaran hörte dem Menschen scheinbar gelassen zu, mit jedem weiteren seiner Worte zogen sich indes seine Fühler ein kleines Stück mehr zurück in seine weißen Haare. Bedächtig legte er die Gabel auf den Teller und musterte Rhys Tregaron kühl. Zwar konnte man nicht sagen, dass dieser - was die Fakten betraf - gänzlich im Unrecht lag, doch für Kaaran verschmolz seine zutiefst empfundene Identifikation mit den andorianischen Werten und Traditionen unmittelbar mit seinem persönlichen Ehrgefühl und seiner Integrität.
    Sein blaues Auge hielt er auf Rhys gerichtet und seine Stimme klang scharf pointiert, als er schließlich zu einer Antwort ansetzte: "Ich verstehe mich weder als Rebell noch als Revolutionär. Die Traditionen meiner Heimat wurden aus Prüfungen geboren, die sie über jeden Zweifel erheben." Kaaran legte eine kurze Pause ein, jedoch nicht zu lange, um jemandem die Möglichkeit zu geben, das Wort zu greifen, bevor er fortfuhr: "Sie wissen bemerkenswert viel über mich, Professor, aber ich sehe, verstanden haben Sie es nicht." Schließlich erreichte die Tonlage des Andorianers einen weiteren Tiefpunkt. "Möchten Sie mit dem Verweis auf das 'moderne Universum' etwas andeuten?"
    Rear Admiral Princeps Kaaran Xukathal'yre'Rakos
    » Niemand ist der Allmacht näher als ein General auf dem Schlachtfeld «

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  • USS Esquiline - Deck 02 - Büro der XO

    Lindsay hatte den Tricorder entgegen genommen und nickte der Ersten Offizierin zu. "Ich werde es umgehend an Lieutenant Alas weitergeben. Ich nehme an, dass Sie in den nächsten Tagen dann von mir Bescheid bekommen, sobald die Modifizierung der Tricorder, sowie die Schulungsunterlagen abgeschlossen sind, Ma'am", antwortete sie Sybil und machte sich bereit, sich wieder auf die Krankenstation zu begeben. "Ich möchte mich noch bei Ihnen bedanken, dass Sie sich die Zeit genommen haben", richtete sie noch einmal ihr Wort an Sybil und wartete nun darauf, wegtreten zu dürfen.
    Lieutenant Lindsay MacLean
    Leitender Medizinischer Offizier
    USS Blind Guardian NCC 83112


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  • USS Esquiline - Deck 02 - Büro der XO

    Sybil lächelte und lehnte sich in ihren Sessel zurück. "Dafür müssen Sie sich nicht bedanken, Lieutenant. Ich bin sehr zufrieden mit Ihrem Engagement und nehme mir gern die Zeit. Projekte wie dieses zeigen mir, dass ich die richtige Entscheidung traf, als ich Sie zur neuen Leitenden Medizischen Offizierin ernannte, trotz Ihres relativ geringen Dienstalters."
    Noch einmal musterte sie Lindsay eindringlich, dann nickte sie und machte eine entlassende Geste. "Damit dürften wir die Grundlagen geklärt haben, sollten noch Fragen offen sein, melden Sie sich." Ihr Blick wanderte kurz zum Chronometer, ihr blieb noch einige Minuten, bis Lieutenant Bischoff auftauchen würde. Sie war von milder Neugier erfüllt, was wohl sein Anliegen sein würde. Hoffentlich nicht wieder eine Anfrage, ob er eine echte "Gene" an Bord bringen durfte..
    Commander Princeps Femina Sybil Xukathal'yre'Rakos
    Erster Offizier
    USS Blind Guardian NCC-83112

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  • USS Esquiline - Deck 06 - Korridor

    Damian befand sich auf Deck 06. Genauer gesagt in dem Korridor auf Deck 06, der genau vor dem Quartier von Chief Hawkins lag. Er stand also -um es präzise auszudrücken- genau vor der Tür zum Quartier. Er stand schon ungefähr eine Minute dort und starrte die Tür an. Er musste nichts weiter tun als den Knopf zu drücken, der im Inneren des Quartiers seine Anwesenheit ankündigte. Doch er zögerte.

    Es gab keinen rationalen Grund zu zögern. Er hatte sich alles gründlich zurecht gelegt. Hatte die Uhrzeit und den Ort mit Bedacht gewählt. Nervös strich er sich durch die Haare. Auch seine Haare hatte er zurecht gelegt. Doch diese hatten sich in den drei Minuten, die der Weg hierher in Anspruch genommen hatte, wieder aufgestellt und standen nun wie eh und jeh kreuz und quer ab.
    Schweiß bildete sich auf seinen Händen, der jedoch auch nicht dazu beitrug, die Haare in Form zu halten. Also rieb Damian sie kurz an den Hosenbeinen. Dann stich er sein Hemd glatt und zupfte die Ärmel wieder zurecht. Er räusperte sich und zögerte noch immer den Knopf an der Tür zu den Quartier zu drücken.

    Was veranstaltete er hier für einen Aufriss? Chief Hawkins war Offizier der Sternenflotte. Ein überaus pflichbewusster Offizier der Sternenflotte. Und als solcher würde er niemals etwas tun, was das Ansehen eines Offiziers beflecken würde. Oder vielleicht doch? Gäbe es etwas, das Hawkins so wütend machen würde... das ihm wichtiger war als die Prinzipien der Sternenflotte? In diesem ganz speziellen Fall, war sich Damian alles andere als sicher. Eigentlich kannte er den Chief kaum, wenn er es recht betrachtete.

    Damian schüttelte den Kopf und damit die Gedanken fort. Wenn er nicht bald den Finger auf die Türklingel legte, würde er es nie heraus finden. Er war bereit. Er legte den Kopf erst zur einen, dann zur anderen Seite, bis er ein leises Knacken vernahm. Dann lockerte er die Schultern, indem er sie etwas anhob und wieder fallen ließ. "Hör bloß auf damit. Es ist ja nicht so als würdest du in einen Box-Ring steigen." murmelte er zu sich selbst.
    Er winkte mit einem offensiven Grinsen einer Ensign in gelber Uniform zu, die ihn im Vorbeigehen argwöhnisch beäugte. Dann drücke er auf den Knopf. Er spürte, wie sein Magen sich verkrampfte. Jetzt gab es kein Zurück mehr.
  • USS Esquiline - Deck 06 - Quartier von Henry Hawkins

    Es war früher Abend und Henry war bereits in seinem Quartier. Vor einer halben Stunde war er noch in der Trainingshalle gewesen und hatte mit einigen Leuten aus seiner Schicht etwas Kraft- und Ausdauertraining absolviert. Nun befand er sich frisch geduscht in seinem Quartier und ruhte sich aus. Er saß auf einem seiner beiden Sessel, welche mit der Couch zusammen um einen kleinen Glastisch standen. Er hatte ein Buch aus dem Regal genommen und blätterte gerade darin, als es plötzlich unerwartet klingelte. Henry blickte auf und hielt bei seiner Lektüre inne. Für einen Moment runzelte er die Stirn, wer es sein könnte. Serina kam nur selten unangekündigt vorbei und auch seine Tochter würde nicht klingeln. Sowohl die Trill als auch seine Tochter hatten ungehindert Zugang zu seinem Quartier. "Vielleicht ist es ja John." vermutete er und sagte dann "Herein." während er gespannt auf die Tür blickte, von seiner Sitzposition aus konnte Henry die seinen Blick direkt auf die Tür richten.
    Master Chief Petty Officer Henry Hawkins
    USS Esquiline NCC-83716
  • USS Esquiline - Deck 06 - Quartier von Henry Hawkins

    Damian vernahm den Ruf aus dem Inneren. Er straffte seine Haltung ein letztes Mal, machte einen Schritt nach vorne und die Türen gaben ihm den Weg ins Quartier frei. Sein praktischer Enthusiasmus trug ihn jedoch nur zwei Meter weit. Das Geräuscht der Türen stoppte ihn. Er hatte unterbewusst das Gefühl, wie ein Hase in der Falle zu sitzen. Doch warum nur? Er machte sich selbst ja lächerlich. Damian nahm es also hin, dass er wie abgestellt mitten im Raum stand und konzentrierte sich auf den Chief.

    Saß Hawkins da mit einem Buch in der Hand? Dieser Umstand irritierte Damian kurz, doch er schob ihn beiseite. Es war das erste Mal, das er den Chief in zivieler Kleidung sah. Auch das war gewöhnungsbedürftig. Aber er hatte eine Mission, auf die es sich zu konzentrieren galt. "Guten Abend Chief." meinte er dann mit überraschend fester Stimme. "Ich hoffe, ich störe sie nicht. Mir ist bewusst, dass es etwas ungewöhnlich ist, sie hier aufzusuchen. Und ich würde sie auch nicht außerhalb des Dienstes belästigen, wenn es nicht wichtig wäre." Der Anfang wäre schon einmal gemacht. Auch Wenn allein der Blick des Sicherheitsoffiziers Damian weiche Knie verursachte, obwohl er keineswegs feindseelig drein blickte. Das würde sich mit Sicherheit gleich ändern. Aber weiter im Text.

    "Ich will die Gelegenheit nutzen und ihnen zuerst einmal danken. Ähm..ja..." er lächelte sein bekanntes gewinnendes Zahnpasta-Lächeln, "Ich möchte ihnen dafür danken, dass sie mir so sehr geholfen haben als ich an Bord kam. Ohne sie hätte ich sicher nicht auf das hohe Niveau an Bord aufschließen können. Und vor allem nicht so schnell und so effektiv. Auch wenn ich sie an manchen Abenden verwünscht habe, als ich keinen Muskel mehr rühren konnte." er lachte kurz. Das war gut. Er wurde lockerer und improvisierte sogar etwas. "Also wie gesagt, dass wollte einmal gesagt werden."
  • USS Esquiline - Deck 06 - Quartier von Henry Hawkins

    Henry blinzelte einmal kurz überrascht als er Ensign Damian Keel erblickte. Mit ihm hatte er nicht gerechnet. "Na was will der Junge denn hier?" dachte er und runzelte die Stirn. "Guten Abend Ensign Keel." erwiderte Henry. "Sie haben Recht. Es ist in der Tat etwas ungewöhnlich, ich habe nicht mit ihnen gerechnet." Er musterte den jungen Terraner einmal von oben bis unten, ehe er ihm mit einer Geste einen Platz gegenüber anbot. "Bitte, setzen sie sich doch." sagte Henry und legte ein Lesezeichen zwischen zwei Seiten des offenen Buches vor sich und schloss es dann. Bei Damians Lächeln unterdrückte er einen Reflex, den Jungen gleich wieder aus seinem Quartier zu werfen. "Kein Problem Ensign Keel. Sie haben einen guten Start hingelegt, haben allerdings noch einiges vor sich, ehe sie in meinen Augen fit sind." kommentierte er Damians Trainingsfortschritt. Henry musterte Keel nun erneut und schwieg einige Momente. "Also Ensign? Was kann ich für Sie tun?" fragte er.
    Master Chief Petty Officer Henry Hawkins
    USS Esquiline NCC-83716
  • Damian bemerkte wie das Gefühl der Feuchtigkeit an seinen Händen zurückkehrte. Dankend nahm er in dem Sessel platz, der dem Sicherheitsoffizier gegenüber stand. Die Spannung, die seinen gesamten Körper durchstörmte, machte es ihm beinahe unmöglich eine entspannte Sitzhaltung einzunehmen. Er hoffte nur, dass er dadurch keine zu alberne Figur abgab. Er nahm davon Abstand etwas zu dem Thema seines augenblicklichen Trainingsstands zu erwidern, jetzt ging es um Wichtigeres. Er hatte inzwischen genug um den heißen Brei herum geredet. Außerdem würde ihn das von seinen gut zurecht gelegten Argumentationsstrang abbringen.

    "Ja, also..was sie für mich tun können. Im Grunde nicht sehr viel. Also genau genommen bitte ich sie sogar gewissermaßen um Untätigkeit." er musste schon wieder grinsen. Auch wenn ihm Hawkins' Reaktion darauf nicht verborgen geblieben ist. Das sollte er unbedingt in den Griff bekommen. Nach einem kurzen Räuspern kam er nun endlich zum Punkt. "Ich hatte gestern im Hangar zu tun. Und da lief mir eine junge Wissenschaftsoffizierin über den Weg. Wir haben ein paar Sätze gewechselt und da...naja, hinterher fand ich erst heraus, dass es sich um ihre Tochter handelte. Was sie betrifft, habe ihre Worte zu mir noch sehr genau im Ohr. Doch ich muss ihnen leider sagen, dass ich mich darüber hinwegsetzen werde. Denn ich habe vor, sie zum Essen einzuladen." Das Herz klopfte Damian nun bis zum Hals, doch er sprach langsam und ruhig weiter. Dabei behielt er Hawkins aufmerksam im Blick, um jede kleinste Regung
    sofort zu registrieren. "Sie haben eine ganz außergewöhnliche Tochter. Einfach jeder muss wohl den Drang verspüren, sie näher kennen zu lernen. So geht es jedenfalls mir." Er machte eine kurze Pause, um das Gesagte sacken zu lassen. Dann setzte er zum Finale an. "Ich habe nicht vor, mir ihre Erlaubnis einzuholen, ihre Tochter auszuführen. Maria Hawkins macht auf mich den Eindruck einer selbstbewussten jungen Frau, die für gewöhnlich auch selbst entscheidet, was sie tut und was nicht. Ich möchte nur, dass sie wissen dass ich mich ihr gegenüber niemals ungebührlich oder irgendwie respektlos verhalten werde." Damit schloss Damian seine kleine Ansprache. Er bemühte sich ein möglichst freundliches und keinesfalls panisches Gesicht zu machen, während er auf eine Reaktion seines Gegenübers wartete.
  • USS Esquiline - Deck 06 - Quartier von Henry Hawkins

    Henry blieb ruhig sitzen, als der junge Damian Keel sein Anliegen vortrug. Während Damian immer weiter redete, glaubte Henry, seinen Ohren nicht zu trauen. Er hatte Keel eindeutig gesagt, er sollte sich von seiner Tochter fernhalten. Und nun saß er hier und teilte ihm mit, dass er genau dies nicht vorhatte. Henry kniff die Augen zusammen und fokussierte Keel mit seinem Blick, wobei er ruhig auf seinem Sessel sitzen blieb. Keel beendete seine Ansprache und Henry schwieg. Er schwieg für eine gefühlte Ewigkeit, die sich wohl auf mindestens eine Minute ausdehnte. "Ensign Keel. Ich habe ihnen doch gesagt, sie sollen sich von meiner Tochter fernhalten. Das war nicht zum Schutz meiner Tochter gedacht, sondern zu ihrem eigenen Schutz. Sie ist durchaus in der lage für sich selbst zu entscheiden und auf sich aufzupassen - das bezweifle ich auch nicht und ich mische mich auch nur selten in ihre Angelegenheiten ein. Dennoch kenne ich meine Tochter besser als sie, Ensign, und ich weiß daher, dass sie nicht ihr Typ sind." sagte Henry mit leiser, aber eindringlicher Stimme "Und in den letzten Monaten habe ich auch sie kennen gelernt. Ich weiß, dass sie einen gewissen Ruf haben, was ihre Verweildauer bei Beziehungen angeht. Damit machen sie sich nicht nur Freunde an Bord." sagte Henry. Er war sich sicher, dass Keel bei seiner Tochter keinen Erfolg haben würde. "Ich kann ihnen nicht befehlen, sich von meiner Tochter fernzuhalten..." seine Stimme ließ keinen Zweifel darüber aufkommen, das er es tun würde, wenn er es könnte. "...sehen sie es jedoch als guten Rat für unsere weitere Zusammenarbeit hier an Bord an, Ensign: Halten sie sich fern von meiner Tochter. Missachten sie meinen Ratschlag auf eigene Gefahr." fügte er noch hinzu.
    Master Chief Petty Officer Henry Hawkins
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