Bordleben V - Foresight

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Willkommen im Forum des TrekZone Network Star Trek Rollenspiels.
Neu hier? Neben dem Forum findest du viele weitere Informationen in unserem Hauptcomputer-Wiki. Wenn du mitspielen möchtest, melde dich bitte über das Anmeldeformular an. Wir freuen uns auf dich!

  • USS Esquiline - Deck 02 - Büro der XO

    "Einen Titel von nicht geringer Bedeutung, Thalaj", fügte Kaaran hinzu und nutzte den Begriff aus seiner Heimat, der übersetzt etwa 'Befehlende' bedeutete. Auf der alten Erde hätte man 'meine Dame' oder 'Mylady' gesagt, doch wurde beides der wahren Bedeutung nicht gerechnet. Er verneigte formvollendet den Kopf vor Sybil in jener gespielten, humorvollen Art, die er an Tagen guter Laune im Privaten zu zeigen pflegte und stellte sein Wasserglas auf die Arbeitsplatte des Schreibtisches; - anders als seine Frau jedoch völlig lautlos. Eine Kunst, die er sich schon vor langer Zeit angeeignet hatte.
    "Deine Mutter ist nur eine Frau von Tradition. Bedenke, dass sie Dich sicher stark geprägt hat", fuhr Kaaran schließlich fort, ohne in seinem Tonfall den Eindruck machen zu wollen, er würde Sophie Tregaron gegenüber ihrer Tochter in Schutz nehmen. "So mancher wird auch Dich für hoffnungslos veraltet empfinden, eher zugehörig einem feudalen Zeitalter denn dem ausklingenden 24. Jahrhundert auf Terra." Er trat näher an den Schreibtisch heran. "Adelig, Mitglied einer elitären Gruppe von Offizieren, die Freunde des Sozialismus würden sich die Haare raufen." Leicht resignierend hob er die Schultern. "Aber mir gefällt es außerordentlich, ich muss Deiner Mutter zu tiefstem Dank verpflichtet sein."
    Schließlich wurde sein Gesicht jedoch etwas ernster und er bewegte die Fühler zustimmend. "Diese Redewendung enthält einen guten, wahren Kern. Auch ich dachte einen Augenblick daran, dass womöglich mein alter Clan wieder ersteht, doch nach langer Überlegung habe ich beschlossen, darüber kein Bedauern zu empfinden. Ich habe mehr erreicht, als ich in jungen Jahren zu hoffen wagte, schon die Tatsache, wo und wie ich mich in diesem Moment befinde, ist Beweis genug. Nein", mit einer Handbewegung unterstrich er seine Worte, "ich möchte diese Entscheidung auch nicht treffen müssen. Und die Dinge sind richtig, genau wie sie sind."
    Rear Admiral Princeps Kaaran Xukathal'yre'Rakos
    » Niemand ist der Allmacht näher als ein General auf dem Schlachtfeld «

    Intrinsically tied...
  • USS Esquiline - Deck 02 - Büro der XO

    In ihren Sessel zurückgelehnt sah Sybil ihren Ehemann unverwandt an, während er sprach, stahl sich ein Lächeln auf ihre Lippen, trotz ihrer etwas gereizten Stimmung. "Aye, das weiß ich Anwyl. Aber es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen der Bedeutung andorianischen und terranischen Adels. Auf Andor hat der Adel noch eine aktive und durchaus auch politische Bedeutung. Auf der Erde.. ist es nur noch ein anachronistisches Vergnügen gelangweilter Menschen." Ihre Miene verfinsterte sich wieder, als Kaaran den Einfluss Sophies auf den Charakter ihrer Tochter betonte. Ihr lag schon Widerspruch auf der Zunge, doch dann seufzte sie und hob die Schultern. "Ich gebe es ungern zu, aber Du hast wahrscheinlich recht. Allerdings bezweifle ich, dass dies besonders positive Auswirkungen waren. Meine Sturheit und Beharrlichkeit habe ich von meinem Vater geerbt, meine Mutter kann sich den Gegebenheiten anpassen wie ein Chamäleon. Und das sogar, ohne unglaubwürdig zu wirken. Sie hätte die perfekte Diplomatin abgegeben, abgesehen vom Umgang mit mir." Sie lächelte leicht ironisch und stand auf, ging um den Tisch herum zu Kaaran und lehnte sich leicht an ihn. "Ich möchte auch nichts ändern. Denn ganz sicher hätte diese eine gewünschte Änderung zehn, wenn nicht sogar einhundert ungewünschte im Gefolge."
    Einen Moment war ihr Blick abwesend, dann wurde er ernst und sie schauderte. "Ich habe festgestellt, wenn ich zu lange über den Zeitsprung, die Folgen davon und schlimmer, die Frage, was sich infolgedessen in unserer Zukunft dadurch vielleicht verändert hat.. oder auch nicht, nachdenke, beginne ich an allem zu zweifeln. Und beschlossen, nicht mehr darüber zu grübeln. Ich glaube, man kann den Verstand darüber verlieren, wenn man versucht herausfinden, was wäre wenn..."
    Sybil schauderte erneut und straffte dann die Schultern. "Wir mussten es tun, und damit sollte die Angelegenheit erledigt sein."
    Commander Princeps Femina Sybil Xukathal'yre'Rakos
    Erster Offizier
    USS Blind Guardian NCC-83112

    Before you overstep the border, you should explicitly be sure if you are friend or foe...

    Intrinsically tied...
  • San Fransisco -> USS Esquiline - Deck 12 - Büro des LWO

    Der Abschied von San Francisco fiel Sonok leicht. Er hatte keine emotionalen Bindungen zu den kulturträchtigen Gebäuden, der großen Goldenen Brücke und der Sternenflottenakademie aufgebaut. Anders verhielt es sich mit der Bindung zu seinen Stubenkameraden. In den vier gemeinsamen Jahren hatte er sie schätzen gelernt und spürte eine freundschaftliche Bindung zu ihnen. Sie konnten zu seiner Abreise nicht genug das Wort "Freund" verwenden. Der Vulkanier zog seinen Rang "Ensign" oder seinen Namen "Sonok" oder die Kombination aus beiden "Ensign Sonok" als Anrede vor. Dennoch korrigierte er sie nicht, weil er die verschiedenen Kulturen respektieren gelernt hatte oder vielleicht, weil er spürte, dass er ebenso empfand.
    "Mein emotionaler Zustand ist noch nicht vollständig regeneriert."
    Sich in ein vulkanisches Mantra begebend, reiste der frisch gebackene Ensign vom Raumhafen San Francisco zum Mars. Als das Shuttle langsam das Hauptdock anflog, suchte Sonok nach der Werft, welche die USS Esquiline instandsetzte. Mit Bedauern stellte der Vulkanier fest, dass er im Labyrinth der vielen Werften und Docks sein Ziel nicht erreichte.
    "Guten Morgen, Ensign. Das werden sie aber nicht brauchen. Wo soll es denn hingehen?"
    Von einem Petty Officer der Flugabfertigung überrascht, stellte Sonok fest, dass er noch sein Regencape trug und hob als Ausrede seine rechte Augenbraue, in der Hoffnung, dass er als Vulkanier damit durchkam und gleichzeitig nicht zu skurril wirkte.
    "Ich wurde auf die USS Esquiline versetzt. Ich möchte mich an Bord begeben."
    Der Vulkanier übergab seine "Papiere" und wurde zwei Gates weitergereicht, wo schon mehrere Mannschaftsmitglieder auf ihr Shuttle zur Esquiline warteten. Um die Wartezeit sinnvoll zu nutzen, verstaute der Ensign sein Regencape in seinem Rucksack und setzte gleich danach in neuer Sternenflottenuniform über.
    "Ich wünsche allen neuen Crewmitgleider ein herzliches Willkommen an Bord. Beziehen Sie ihre Quartiere und melden Sie sich im Anschluss bei ihren diensthabenden Vorgesetzten. Alle nötigen Informationen werden Ihnen auf ihren PDA überspielt."
    Sonok bezog wie befohlen sein Quartier auf Deck 04 und suchte im Anschluss das Büro seines ihm mitgeteilten Offiziers auf. Ohne große Umschweife betätigt er den Summer.
  • USS Esquiline - Deck 02 - Büro der XO

    Kaaran legte einen Arm um Sybils Schultern und bewegte die Fühler amüsiert. Es war nicht das erste Mal, dass sie ihn über die Unterschiede zwischen andorianischem und terranischem Adel belehrte und sie hatte natürlich Recht. Die Gemeinsamkeiten waren verschwindend gering, was schon damit begann, dass man auf Andor keinen Landbesitz oder sonstige Rechte besitzen musste. Man .. war es einfach.
    "Ich habe häufig Recht", erwiderte er schließlich. "Das bringt der Rang mit sich, unabhängig davon, was man sagt." Beifällig hob Kaaran die Schultern und der Griff seiner Finger um die Schulter seiner Frau verstärkte sich für einen Moment, um sie darin zu bekräftigen, nicht allzu viel über unabänderliche Dinge nachzudenken. Er wandte sich ihr vollends zu und suchte den Blick ihrer grünen Augen. "Die klügsten Köpfe dieser und vergangener Zeiten haben sich daran versucht, Zeitparadoxien und ihre Folgen aufzuschlüsseln, um daran letztendlich doch zu scheitern. Nicht ohne auszuschließen, dass wir ebenso zu diesen Köpfen gehören", er schmunzelte kurz, "sollten wir uns auf wesentlichere Dinge konzentrieren. Beispielsweise wie wir aus dem alten und dem neuen Teil der Mannschaft ein funktionierendes Werkzeug formen. Ein Gefühl sagt mir, die nächsten Wochen werden viel Arbeit mit sich bringen, daher brauche ich Deinen brillanten Verstand hier." Kaaran sah Sybil noch einen Moment an, dann hob er eine Hand, legte sie auf ihre Wange und der Flaggoffizier küsste seine Frau.

    USS Esquiline - Deck 12 - Büro des LWO

    Crewman Miri Schneider

    Als der Türsummer ging, sah Crewman Schneider irritiert auf und hinter sich. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass sie hier jemanden empfangen müsste, wo sie für Lieutenant Junior Grade Bischoff nur einige Aufräumarbeiten erledigte. Im Grunde genommen wäre sie weitaus lieber in einem der neu eingerichteten Laboratorien und würde Versuchsanordnungen kontrollieren, doch wenn man am unteren Ende der Fahnenstange saß, musste man für die Offiziere - besonders für einen Walter Bischoff - gelegentlich auch die weniger ruhmreichen Aufgaben erfüllen. Wie etwa Regale sortieren. Crewman Schneider richtete sich auf und ging zur Tür. Diese zischte auf und sie stand einem Vulkanier gegenüber, der ihr gänzlich unbekannt war. Ein Ensign..., sie nahm Haltung an und sah zu dem deutlich größeren Mann auf. "Ensign, Sir.. äh.. Sie wollen sicher zu Lieutenant Bischoff? Er ist gerade nicht da. Sie gehören zu den neuen Besatzungsmitgliedern, Sir?", rasselte Miri herunter und fuhr sogleich fort: "Wir laufen in Kürze aus, da sind alle ein bisschen beschäftigt, am besten Sie melden sich später noch 'mal oder bei der XO ...., Sir!"
    Rear Admiral Princeps Kaaran Xukathal'yre'Rakos
    » Niemand ist der Allmacht näher als ein General auf dem Schlachtfeld «

    Intrinsically tied...
  • Nach der Mission vom 14.01.2013


    =/\=


    Auf dem Weg nach Sektor Y-0615

    Die Esquiline hielt weiter einen hohen Orbit um jenen staubigen Planeten inne, zu dem sie das Signal geführt hatte, an dessen Ende man Mai-Ling Jackson begegnet war. Trotzdem sie einmal mehr entkommen konnte, hatte man an ihrer statt Lysara inhaftieren können, die Nr. 2 ihrer Bande und ehemaliges Crewmitglied der Esquiline. Nunmehr eine Verräterin der Uniform.
    Das Außenteam war zu Teilen bereits an Bord zurück gekehrt. Die schwer verletzte Counselor Lieutenant Commander Keenan sowie die ebenso verletzte Gefangene hatte man dabei direkt auf die Krankenstation gebeamt, um sie den fachkundigen Händen der Ärzte zu übergeben. Auch Petty Officer Second Class Xukathal'yre'Rakos war dort gelandet, um sein angeschossenes Bein behandeln zu lassen, doch ging es ihm vergleichsweise gut und so konnte er das - gefühlte - Regiment seiner Kameraden aus der Sicherheitsabteilung begrüßen, die unter Befehl von Lieutenant Junior Grade Cemsworth die medizinische Abteilung in ein Hochsicherheitsgefängnis verwandelten. Zu schlechte Erfahrungen hatte man mit Jackson und Lysara gemacht, um irgendein Risiko einzugehen.

    Während der Rest des Verbandes mit verminderter Geschwindigkeit weiter geflogen war, um die Verstärkung zum vereinbarten Zeitpunkt zu treffen, verblieb die Esquiline noch einige Stunden im Orbit jener Welt, die so unbedeutend war, dass sie nur eine Nummer trug. Es galt, das Diebesgut von Jackson zu sichern, welches in den Höhlen lag und nicht in falsche Hände geraten sollte. Und so räumte die OPS eine Ecke im Frachtraum frei, während das Außenteam am Boden - ausgenommen der Verletzten - verstärkt wurde.

    [Offplay: -> Spielmöglichkeiten]
    Rear Admiral Princeps Kaaran Xukathal'yre'Rakos
    » Niemand ist der Allmacht näher als ein General auf dem Schlachtfeld «

    Intrinsically tied...
  • USS Esquiline - Deck 05 - Krankenstation - Operationssaal

    Lindsay hatte inzwischen Daniel, Serina und Taldar rufen lassen. Sie wusste, dass sie nicht soviel Zeit hatte und musste somit schnell reagieren. Während die Counselor bereits in den Operationssaal gebracht wurde, übergab sie die beiden Patienten Lysara und John Xukathal'yre'Rakos an Daniel und Serina, während Lindsay sich mit Dr. Taldar Kiron nun in den Operationsbereich begab.

    Sie sah zu ihrem Kollegen, der gerade dabei war, sich für die Operation vorzubereiten. "Wir werden diesmal schnell reagieren müssen. Ich hoffe das der Lungenriss nicht weiter reißt", sagte sie und deutete nun zu den Vitalzeichen, die die Scanner aufzeigten. "Sie werden mir die Werte durchgeben und versuchen sie, sie stabil zu halten, während ich nun den chirurgischen Eingriff vornehmen werde", sagte die Chefärztin knapp und griff nach den Laserskalpell. Da die Narkose inzwischen gewirkt hatte, wollte sie einfach keine Zeit mehr verlieren.
    Lieutenant Lindsay MacLean
    Leitender Medizinischer Offizier
    USS Blind Guardian NCC 83112


    Keep your fears to yourself, but share your courage with others.
  • USS Esquiline – Deck 05 – Krankenstation – Operationssaal

    Lieutenant Commander Joy Keenan

    Die letzten Momente, an die sich Joy Keenan noch erinnern konnte, waren das gleißende Licht in der Höhle, die verzerrte unbekannte tiefe Stimme und der Phaserschuss, der sie überraschend traf. Die Sekunden veränderten sich zu Minuten. Zu Stunden. Das Licht vor ihren Augen flackerte. Der Schmerz war unerträglich, er riss sie in die Tiefe. Ihr Körper sackte zusammen. Wie sie es keine halbe Stunde später auf die Krankenstation, geschweige in den Operationssaal schaffte, konnte ihr niemand sagen.

    Ihr Körper fühlte sich schwer, betäubt an. Es schien, als konnte ihr Geist sich selbst auf dem Tisch betrachten. Zwischen ihr am Operationstisch waren die Terranerin Lindsay MacLean und der Bajoraner Taldar. “Wir werden diesmal schnell reagieren müssen. Ich hoffe, dass der Lungenriss nicht weiter reißt“. Diese Worte wirkten beruhigend auf das Unterbewusstsein der Counselor. Ihr Körper reagierte entsprechend auf die Gesamtsituation. Er war zu schwach.

    Ensign Dr. Taldar Kiron

    Der Bajoraner blickte kurz zu seiner Abteilungsleiterin auf. „Die Narkose wirkt. Die Vitalzeichen sind weiterhin im kritischen Bereich, Ma’am“, Taldars Stimme klang klar und er stand der Chirurgin gegenüber. Den Blick auf dem Monitor gerichtet, wechselte er im Takt, den Blick auf den Thorax, den Lindsay zu öffnen begann. Ein erneuter Blick auf den Monitor. Die Werte veränderten sich kaum merklich. Ein gutes Zeichen. Zur Sicherheit hielt der Medizinische Offizier den Kauter bereit, um evtl. Blutungen sofort zu stoppen und diese zu kauterisieren. „Atmung ist weiterhin stabil bei 15. Blutdruck bei 70 zu 110, Puls bei 60“, folgte der Status über die Patientin.
    Joy Keenan
    U.S.S. Chimera NX-85000 II Counselor
    Psychiatrie
    Mit einem Gebet für die Erlösung auf den Lippen.
    Mit der Hoffnung, die Welt zu retten, im Herzen.
    Getrieben vom Schwur, ihr Schicksal zu ändern.
  • Lieutenant Commander Jeffrey Barnes
    USS Esquiline – Deck 05 – Gang | Krankenstation

    Jeff rieb sich die Handgelenke, während er aus dem Turbolift ausstieg und so schnell es ging, ohne zu rennen, über den Gang in Richtung Krankenstation ging. Er hatte an sich alles richtig gemacht und dennoch machte er sich verantwortlich für das, was passiert war. War er nicht für die Sicherheit der Crew zuständig? Hatte er versagt? Ein Teammitglied angeschossen, eines schwer verletzt. Das war keine Bilanz, die er vorzeigen wollte. Wieder stieg in ihm die Wut über Mai-Ling Jackson auf. Er wusste nicht, was er tun würde, wenn er sie 'mal in die Finger bekommen würde, aber für sie hoffte er, dass noch andere Offiziere dabei anwesend waren, sonst würde er sich vermutlich vergessen.
    Bereits vor der Krankenstation wurde er von Lieutenant Junior Grade Cemsworth und einigen Sicherheitsoffizieren begrüßt. Er nahm einen schnellen Salut ab und ging direkt an ihnen vorbei. Dorian selbst hatte bereits gemerkt, dass es ihm im Moment nicht um ein Gespräch mit den Sicherheitskräften ging, sondern eher um das, was in der Krankenstation geschah. Und wer konnte es ihm verübeln. Lysara wurde im Augenblick da drin behandelt und sie musste sich früher oder später darauf gefasst machen, ein Gespräch mit dem Zweiten Offizier zu führen.
    So betrat Jeffrey die Krankenstation und sah sich um. Im Vorbeigehen fragte er einen der dort gerade arbeitenden Offiziere des medizinischen Stabes: "Wie geht es ihr?"

  • USS Esquiline - Deck 05 - Krankenstation - Operationssaal

    Lindsay hatte inzwischen mit den Laserskalpell einen leichten Schnitt ausgeführt. Ihre Hand wirkte ruhig, was auch zeigte, dass sie die typischen chirurgischen Hände besaß. Sie gab der Schwester ein Zeichen, die gleich reagierte und begann, das Blut ab zu saugen. Sie sah sich dabei die Lunge an und erkannte den feinen Riss. "Versuchen Sie die Sauerstoffzufuhr im Auge zu behalten und notfalls anzupassen. Wenn der nächste Schritt gelingt, hat sie das Schlimmste überstanden", sagte die Schottin in Richtung es Bajoraners und ging mit den Organregenerator vor, um den Riss langsam zu schließen.

    Ihre Hand, die das Gerät festhielt, fuhr genau über die Wunde und bemerkte, wie diese sich langsam schloss. Mehr für sich, als für Joy, entkam ihr auf gälisch: "Stirb mir jetzt bloß nicht weg!" Als sie den Organregenerator wieder zu Seite legte, sah sie kurz zu Taldar. "Was sagen die Werte?" Noch während sie auf die Antwort wartete, griff sie bereits zum Dermalregenerator, um allles vorzubereiten, den Schnitt des Laserskalpells schließen zu können.
    Lieutenant Lindsay MacLean
    Leitender Medizinischer Offizier
    USS Blind Guardian NCC 83112


    Keep your fears to yourself, but share your courage with others.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lindsay MacLean ()

  • USS Esquiline – Deck 05 – Krankenstation – Operationssaal

    Ensign Dr. Taldar Kiron

    Der Bajoraner hielt die Klammer und verschaffte so Lindsay einen besseren Blick auf den Thorax. Das alles war für den ausgebildeten Arzt reine Routine. Bis auf das leise, saugende Geräusch, welches von der Schwester mit dem Schlauch aufgenommen wurde, hörte man das rhythmische Piepen am Monitor. Taldar sah sofort wieder auf, als seine Leitenden Medizinische Offizierin Lieutenant Junior Grade Lindsay MacLean sich nach den Werten erkundigte. „Sauerstoff sinkt auf 12, ich werde die Zufuhr etwas erhöhen.“ Er deutet der zweiten Schwester an, die Klammer zu halten, als er die Zufuhr erhöhen wollte und die Werte rapide nach unten gingen. „Die Patienten wird instabil. Wir haben Kammerflimmern. Asystolie! Wir sollten sofort mit einer Reanimation beginnen.“

    Lieutenant Commander Joy Keenan

    ”Es ist so kalt. Ich bin so müde, so unsagbar müde. Ich will nur noch schlafen. Warum fällt mir das Atmen nur so schwer? Es brennt. Merkt nicht einer, dass es brennt? Ich verglühe und mir ist so kalt. Das passt nicht zusammen. Ich fühle mich nicht mehr als ich selbst. Es ist so still und das Licht dort ist so warm. Warm und verlockend. Es will, dass ich komme. Ich sollte gehen. Ich fühle mich so frei. So leicht.“
    Joy Keenan
    U.S.S. Chimera NX-85000 II Counselor
    Psychiatrie
    Mit einem Gebet für die Erlösung auf den Lippen.
    Mit der Hoffnung, die Welt zu retten, im Herzen.
    Getrieben vom Schwur, ihr Schicksal zu ändern.
  • Planet - Höhlensystem

    Nachdem die Verletzten an Bord zurückgebeamt worden waren, hatte Sybil sich entschieden, noch auf dem Planeten zu bleiben um die "Bergungsarbeiten" zu überwachen. Während einige Sicherheitsoffiziere das Lager der Terroristen durchsuchte, sah Sybil sich die unterirdische Kaverne an. Wer hatte diese Anlage konstruiert und warum? Mai-Ling war sicher wie üblich nur Nutznießerin der Arbeit anderer gewesen. Sollte es hier einmal einen alten Flottenstützpunkt oder eine Forschungsstation gegeben haben? Sie beschloss, der Vermutung nach ihrer Rückkehr nachzugehen.
    Mehrere Tricorderscans hatten ergeben, dass die unterirdische Anlage recht weitläufig war.

    USS Esquiline - Deck 05 - Krankenstation

    Lieutenant Serina Alas

    Inmitten des Chaoswirbels stehend, in den sich die bis eben noch ruhige Krankenstation verwandelt hatte, versuchte die Trill verbissen, ein wenig Ordnung hineinzubringen. Sie schob einen massigen Petty Officer recht rigide zur Seite, um an das Biobett ihrer Patientin gelangen zu können, dann drehte sie sich zu den Sicherheitsoffizieren um und stämmte die Hände in die Hüften. "Sicherheit hin oder her, Sie werden jetzt alle mindestens einen Meter vom Bett zurücktreten. Ich bin sicher, dass diese Distanz Sie nicht am Treffen des Ziels hindern wird, sollte es notwendig sein. Aber ich kann niemanden behandeln, wenn Sie mir so dicht zuleibe rücken." Auch wenn sie selbst nicht glücklich war, ihre verräterische ehemalige Mitarbeiterin nun als Patientin zu haben, so war sie doch professionell genug, um in ihr derzeit nur den medizinischen Notfall zu sehen. Die Wachtposten traten, wenn auch widerstrebend, den verlangten Meter zurück. Serina nickte zufrieden, dann entdeckte sie Henry in der Gruppe und lächelte unwillkürlich, die Aufregung des Moments ließ sie ihre derzeitige Uneinigkeit vergessen.
    Währenddessen bereitete Brad alles für Lysaras Behandlung vor, auch wenn die Trill ihn nicht mochte, musste sie seine fachliche Kompetenz anerkennen. Er vergaß nie etwas.. Sie wandte sich wieder Henry zu. "Chief, können Sie mir mehr über den Vorfall sagen, wie die Patientin zu ihren Verletzungen gekommen ist?"
    Commander Princeps Femina Sybil Xukathal'yre'Rakos
    Erster Offizier
    USS Blind Guardian NCC-83112

    Before you overstep the border, you should explicitly be sure if you are friend or foe...

    Intrinsically tied...
  • USS Esquiline - Deck 05 - Krankenstation - Operationssaal

    Lindsay hatte schon mit gerechnet, dass es zu Komplikationen kommen konnte. "Das Counselors auch nie hören können. Schwester, geben sie mir 3 mg Chloromydrid", ordnete sie an und verabreichte es Joy umgehend per Hypospray, nachdem die Schwester ihr das Mittel reichte. Dieses starke Herzmittel, würde sie wieder stabilisieren, ohne dass sie zu einer schwerwiegendere Methode zugreifen müsste. "Doktor Kiron, was sagen die Werte nun?" wollte sie wissen und wartete noch einen Moment mit den Dermalregenerator. Sie wollte erst die Patientin stabilisieren und würde sicher nicht zulassen, dass sie ihre Patienten verlieren würde. Das war ein punkt, wo man ebenfalls ihr schottisches Temperament deutlich erkennen konnte.
    Lieutenant Lindsay MacLean
    Leitender Medizinischer Offizier
    USS Blind Guardian NCC 83112


    Keep your fears to yourself, but share your courage with others.
  • USS Esquiline - Deck 05 - Krankenstation

    Henry wurde mit dem verletzten John und der schwer verletzten Counselorin Keenan direkt hinauf in der Krankenstation auf die USS Esquiline gebeamt. Dort angekommen, verwandelte sich die Krankenstation innerhalb sehr kurzer Zeit in einen sehr vollen und turbulenten Raum. Viele von Henrys Kollegen trafen ein, unter dem Kommando von Ltjg. Cemsworth, und fast ebenso viele Ärzte und Pfleger waren innerhalb kurzer Zeit anwesend. Er stand neben John, als er hinauf gebeamt wurde und half seinem Freund dann auf ein freies Biobett. "Bleib' ruhig liegen, ich sorge dafür, dass sich jemand um dich kümmert", sagte Henry und wollte gerade nach einem Arzt schauen, da verteilte die Chefärztin MacLean bereits einige Befehle und wies John einen Arzt zu. "Du bist hier in guten Händen, John. Ich werde mal auf unsere "Kollegin" da drüben aufpassen." sagte Henry und zeigte auf Lysara, die umringt von Sicherheitsleuten auf dem Biobett lag. Er klopfte John kurz auf die Schulter und ging dann hinüber, wo sich Serina gerade Platz verschaffte. "Chief, können Sie mir mehr über den Vorfall sagen, wie die Patientin zu ihren Verletzungen gekommen ist?", fragte die Trill Henry. Er bedeutete seinen Leuten mit einem Handzeichen, den Bereich um das Biobett freizugeben und sich taktisch sinnvoll im Raum zu verteilen, von wo sie Lysara im Auge hätten. Das Lächeln der Trill entging ihm nicht und er erwiderte es kurz. "Nun... wollen sie die kurze oder lange Geschichte hören, Ma'am?", fragte er und trat zu Serina heran, um Lysara im Auge zu behalten.


    Krankenstation - Lysara

    Lysaras Welt bestand im Moment nur aus Schmerzen. Ihre unsanfte Begegnung mit der Kiste hatte sie noch in Erinnerung, was danach geschehen war, nicht mehr hundert prozentig. Das vertraute Kribbeln des Transporters spürte sie ebenso wenig wie die das Biobett, auf dem sie rematerialisierte. Die Risanerin blinzelte und versuchte sich aufzurichten, was ihr aber nicht gelang, ihre Verletzungen verhinderten das. Sie konnte undeutlich einige Stimmen hören und schloss die Augen. "Ich muss auf der Esquiline gelandet sein", dachte sie und versuchte die pochenden Schmerzen zu ignorieren, was ihr nur fast gelang. Sie öffnete die Augen und fokussierte ihren Blick auf Serina. "Serina... na wunderbar..." brachte sie mit brüchiger Stimme hervor und nahm unbewusst die gelben Uniformen im Raum wahr.
    Master Chief Petty Officer Henry Hawkins
    USS Esquiline NCC-83716

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Henry Hawkins ()

  • USS Esquiline – Deck 05 – Krankenstation – Operationssaal

    „Die Werte stabilisieren sich. Das Mittel schlägt an.“ Der Bajoraner wartete einen Moment und beobachtete den Monitor und nickte erneut auf seine eigenen Worte. „Sie scheint sich langsam zu erholen, Ma‘am.“ Ensign Taldor nahm der Schwester die Klammer wieder ab und legte diese langsam zur Seite. Er konzentrierte sich wieder auf seine Arbeit. Sein Blick schweifte kurz zur Terranerin hinüber. Sein Mundwinkel zuckte, so wie sein Blick sich senkte und er auf den Operationstisch schaute. Er wusste, mit der Operation würde diese Ruhe aufhören

    Bereits als die drei verletzten Offiziere auf die Krankenstation gebeamt wurden und er sich um den Bericht um einige Kulturen kümmerte und Lindsay ihn zur Operation eingeteilt hatte, füllte sich der Raum mit Sicherheitsoffizieren. In dem Tohuwabohu konnte er Lysara zuvor nur kurz erkennen und wusste, dass sie alle einzig und allein wegen ihr und sicher wegen einem verletzten Kollegen kommen würden. Diese Gedanken verschwendete der erfahrene Arzt in einer OP nicht. Hier galt seine Konzentration seinen Patienten.

    Lieutenant Commander Joy Keenan

    Ihr Körper reagierte langsam auf das starke Herzmedikament. Es beschleunigte sich erst und begann einen Moment später in normalen Schlägen zu pochen. “Wo ist er? Wo ist er, dieser Brand, dieses Gefühl? Das Licht verschwindet. Warum verschwindet es? Wo ist es hin? Es fühlt sich trotzdem noch warm an. Ich fühle mich gut. Ich höre ein Piepen. Ping. Ping. Ping. Stimmen. Lieutenant MacLean? Ist sie hier? Was ist passiert?“
    Joy Keenan
    U.S.S. Chimera NX-85000 II Counselor
    Psychiatrie
    Mit einem Gebet für die Erlösung auf den Lippen.
    Mit der Hoffnung, die Welt zu retten, im Herzen.
    Getrieben vom Schwur, ihr Schicksal zu ändern.
  • USS Esquiline - Deck 05 - Krankenstation - Operationssaal

    Lindsay war erleichtert und aktivierte nun den Dermalregenerator, um den Schnitt des Laserskalpells zu schließen. Sie hatte das erste Mal alleine gehandelt und das angewendet, was sie auf der Hope gelernt hatte. Sie sah, wie sich die Wunde inzwischen geschlossen hatte und legte nun auch den Dermalregenerator zur Seite. "Das war sehr gute Arbeit. Ich werde die Patientin jetzt für die nächsten 24 Stunden auf die Intensivstation verlegen und den Commodore ebenfalls benachrichtigen", sagte sie und gab ihrem Kollegen ein Zeichen, dass er die Counselor nun auf die Station bringen sollte.

    USS Esquiline - Deck 05 - Krankenstation - Vorraum zum Operationsbereich

    Lindsay hatte inzwischen die Operationskleidung in den dazugehörigen Behälter geworfen und machte sich kurz frisch. Sie wusste, dass es diesmal wirklich sehr knapp gewesen war und entschloss, sich nun bei dem Kommandanten zu melden. Da es sich bei Commander Keenan um die Leitende Counselor handelte, wartete der Commodore sicher schon auf eine Nachricht und so tippte sie auf ihren Kommunikator. ***Lieutenant Junior Grade MacLean an Commodore Xukathal'yre'Rakos.
    Lieutenant Lindsay MacLean
    Leitender Medizinischer Offizier
    USS Blind Guardian NCC 83112


    Keep your fears to yourself, but share your courage with others.
  • USS Esquiline – Deck 05 – Krankenstation – Operationsraum -> Intensivstation

    Ensign Dr. Taldar Kiron

    Ensign Taldor nickte der Leitenden Medizinischen Offizierin zu, während er sich um die letzten Vorbereitungen kümmerte und die Schwestern die Instrumente abdeckten und sie entsprechend entfernten. Der Bajoraner prüfte noch einmal die Vitalzeichen und brachte die Counselor weiter zur Intensivstation, vorbei an Lindsay MacLean.

    Am Biobett prüfte er am Monitor die Einstellungen und die Alarmfunktionen. Er zog den Vorhang hervor, so dass niemand, der an der Intensivstation vorbei trat, die betäubte und ruhende Counselor sehen und bedrängen konnte. Er drehte sich einem Pfleger zu. „Sorgen Sie dafür, dass die Sauerstoffsättigung im normalen Bereich bleibt und der Flüssigkeitshaushalt ebenfalls stimmt.“ Er wandte sich von dem jungen Mannschaftsmitglieder wieder ab.

    USS Esquiline – Deck 05 – Büro der Counselor - > Gang

    Lieutenant Junior Grade Anna Maya Tomala

    Die Nachricht um die schwer verletzte Counselor traf erst recht spät bei der Stellvertreterin ein, die von Crewman Hayward das Protokoll über die Elosan vorgelegt und mit den neuesten Informationen aktualisiert und mit ihr besprochen hatte. Entsprechend bestürzt reagierte die sonst so reservierte Amerikanerin. „Counselor Keenan wurde schwer verletzt auf die Krankenstation gebracht. Laut einem Sicherheitsoffizier, den ich auf der Krankenstation antraf, befindet sie sich im Operationsraum. Wollen Sie sich darum kümmern, Ma’am?“, fragte die Trill Tomala. Diese nickte der Ensign bestätigend zu. „Vertreten Sie mich auf der Brücke. Ich begebe mich auf die Krankenstation.“ Mit diesen Worten trat die Counselor aus der Tür, auf dem Gang bemerkte sie gleich die Unruhe, als sie von einem Sicherheitsoffizier zwei Türen weiter am Eingang der Krankenstation begrüßt wurde.
    Joy Keenan
    U.S.S. Chimera NX-85000 II Counselor
    Psychiatrie
    Mit einem Gebet für die Erlösung auf den Lippen.
    Mit der Hoffnung, die Welt zu retten, im Herzen.
    Getrieben vom Schwur, ihr Schicksal zu ändern.
  • USS Esquiline - Deck 05 - Krankenstation

    "Wird schon wieder", erwiderte John und warf einen dankbaren Blick zu Henry, der ihm auf das Biobett geholfen hatte. Die Wunde war nicht allzu schwer, das wusste John aus Erfahrung und er hatte immerhin noch humpeln können, doch Energiewaffen taten nun einmal verflucht weh. Irgendwann hatte er sich einmal gefragt, ob Projektilwaffen ähnlich unangenehme Konsequenzen nach sich zogen, doch er wollte es weder herausfinden noch war ihm dies nun wichtig.
    John verzog das Gesicht und nickte, als Henry ihm auf die Schulter klopfte. Die Blicke seiner Kameraden aus der Sicherheitsabteilung entgingen ihm dabei nicht. Es war Teil ihrer unausgesprochenen Regeln, dass man aufeinander achtete und wenn jemand von ihnen verletzte wurde, empfand man Wut auf den Verursacher. In diesem Fall konnte man dieser nicht habhaft werden, also richtete sich die Konzentration auf Lysara. John selbst hatte für die Risanerin wenig übrig, er wusste indes, dass Kaaran innerlich noch immer kochte. In ihrer Haut wollte er nicht stecken.
    So hob er die Hand zum Zeichen für seine Leute, das alles wieder werden würde und erntete ein Blitzen aus zahlreichen Augen oder anderen Sehorganen, bis er sich Ensign von Lerchenfeld zuwandte, der ihm zur Behandlung überstellt worden war. "Hat der Knochen auch 'was abbekommen?", erkundigte er sich.
    Chief Petty Officer Princeps John Xukathal'yre'Rakos
    Sicherheitsunteroffizier
    USS Blind Guardian NCC-83112

    Intrinsically tied...
  • USS Esquiline - Deck 01 - Brücke

    Kaaran befand sich weiter auf der Brücke und saß in seinem Sessel. Inzwischen trug er die Uniform eines Flaggoffiziers, was jedoch vor allem daran lag, dass er nicht damit gerechnet hatte, schon so bald in eine ernste Situation zu geraten. Seine Fühler bewegten sich langsam, während er sich über den Nasenrücken strich und seinen Ärger im Zaun hielt. Der Einsatz hatte zumindest zum Teil erwiesen, dass sich die Trainingseinheiten von ihm und Sybil ausgezahlt hatten, die Besatzung reagierte folgerichtig und schnell, dennoch wäre ihm ein ruhigerer Flug zum Zielgebiet mehr zupass gekommen. "Verstärkung des Außenteams vollständig abgeschlossen, Sir!", meldete Ensign McNally, deren Stimme wie meist viel zu schrill klang für die Situation. Kaaran bestätigte mit einem knappen: "Verstanden, Ensign."
    Sybil leitete die Operation am Boden, so musste er sich keine weiteren Sorgen machen was die professionelle und schnelle Durchführung betraf. Wenn er richtig rechnete - und daran zweifelte er nicht - würden sie den Rest des Verbandes in acht Stunden bei Warp 7 einholen, vorausgesetzt sie liefen in vier Stunden aus. Ein enges Zeitfenster, doch es sollte reichen. Schließlich ging sein Kommunikator und er runzelte die Stirn, ließ von seinem Nasenrücken ab und tippte auf das gold-silberne Emblem, um Lieutenant Junior Grade MacLean zu antworten: "***Sprechen Sie."

    Planet - Höhlensystem

    Petty Officer Third Class Coscosan

    Der coridanische Techniker war Teil der Verstärkung für das Außenteam am Boden. Man hatte ihm noch im Transporterraum erklärt, die endgültigen Anweisungen würde er von der Ersten Offizierin erhalten, grundsätzlich sei es jedoch seine Aufgabe, gefundenes Material auf potentielle Gefahrenquellen hin zu untersuchen. Und so hielt Coscosan einen Technik-Koffer in der Hand, der in erster Linie mit Tricordern, Verstärkern und anderen Messgerät gefüllt war.
    Noch immer machte die Höhle - oder besser Kaverne, denn natürlichen Ursprungs schien sie nicht zu sein - einen bedrückenden Eindruck auf ihn. Es war erst der zweite Außeneinsatz für ihn, trotzdem er bereits seit mehr als drei Jahren Dienst auf der Esquiline tat. Doch meist tat er dies in den schmalen Gängen von Deck 16, wo Offiziere - abgesehen von den Ingenieuren - echten Seltenheitswert hatten. Schließlich schüttelte er seine Gedanken ab und trat auf Commander Xukathal'yre'Rakos zu: "Ma'am, melde mich zum Dienst. Gibt es Prioritätszonen?"
    Rear Admiral Princeps Kaaran Xukathal'yre'Rakos
    » Niemand ist der Allmacht näher als ein General auf dem Schlachtfeld «

    Intrinsically tied...
  • USS Esquiline - Deck 05 - Krankenstation - Vorraum zum Operationsbereich

    Lindsay hatte sich inzwischen auch die Hände gewaschen, als die Bestätigung des Commodore schon kam, das sie frei sprechen konnte. Sie atmete kurz durch, ehe sie den vorläufigen Bericht an den Kommandanten weiter gab. "***Commodore, ich wollte Sie informieren, dass die Notoperation bei Lieutenant Commander Keenan erfolgreich war. Sie wird zwar noch für 24 Stunden auf der Intensivstation bleiben, allerdings ist das nur eine Vorsichtsmaßnahme, sollten doch noch Komplikationen auftreten. Den ausführlichen Bericht werden Sie dann in den nächsten Stunden erhalten, Sir", informierte sie den Kommandanten. Während Lynn auf eine Antwort wartete, griff sie nach ihren Kittel, den sie vor der Operation auf hing und zog sich diesen wieder an.
    Lieutenant Lindsay MacLean
    Leitender Medizinischer Offizier
    USS Blind Guardian NCC 83112


    Keep your fears to yourself, but share your courage with others.
  • Planet - Höhlensystem

    Aus ihren Gedanken gerissen, wandte sich Sybil dem Petty Officer zu und schüttelte den Kopf. "Nein, Mr. Coscosan, keine. Hier könnte alles und nichts von Bedeutung sein. Aber, Jackson hat schon immer ein Talent dafür besessen, Artefakte und Waffen unbekannter Spezies zu finden und zu nutzen, mit teilweise fatalen Folgen. Lassen Sie also äußerste Vorsicht walten. Und, keinerlei Experimente, für Feldversuche sind Jacksons Fundstücke im Normalfall zu gefährlich. Was wir davon später mit an Bord nehmen, entscheidet sich nach Ihren Untersuchungen." Sie unterstrich ihre Befehle mit einer entschiedenen Geste. "Sollten Sie Fragen haben, ich bleibe vorläufig noch auf dem Planeten. Wegtreten, Petty Officer."

    USS Esquiline - Deck 05 - Krankenstation

    Lieutenant Serina Alas

    Noch bevor sie Henry antworten konnte, betrat der Sicherheitschef die Krankenstation, hinter ihm schloss und öffnete sich die Tür sofort wieder, als Urheber erkannte Serina Lieutenant Junior Grade Tomala, die in noch im Gang stand. Beide blickten sehr besorgt, doch das war Serina derzeit gleichgültig. Man konnte kaum noch treten auf der Krankenstation, allein die Sicherheitsoffiziere beanspruchten fast den gesamten freien Raum. Ihr Blick wanderte kurz zum OP, wo sie die LMO wusste, dann ignorierte sie die Neuankömmlinge und griff nach dem Tricorder, um Lysara zu untersuchen. "Die kurze Version bitte, Chief." Serina blickte auf das Display des Tricorders und schüttelte den Kopf. "Wer immer ihr das zugefügt hat, war gründlich. Sie müssen sich derzeit keine Sorgen machen, im Moment ist sie nicht in der Lage, etwas anzustellen." Lysaras Stimme, die leise und undeutlich ihren Namen nannte, ließ sie freudlos lächeln. "Ja, Serina." Sie musste sich anstrengen, um ihre Professionalität als Ärztin überwiegen zu lassen, ihr lagen eine Menge Kommentare auf der Zunge. Den Verrat der Risanerin würde wohl keiner an Bord vergessen und vergeben, schon gar nicht auf der Krankenstation. So wandte sie sich nur Brad zu. "Vier Einheiten Bicaridin und drei Einheiten Improvolin, ihre Vitalwerte sind stabil genug. Sobald die Injektionen wirken, behandeln wir als erstes die Frakturen im Thorax, danach den Arm. Das Schädelhirntrauma ist gering, die Platzwunde nur oberflächlich." Der Pfleger nickte nur, auch sein Blick hatte finster auf Lysara geruht. Einen Moment später reichte er Serina das erste Hypo, als sie der Patientin das Mittel verabreicht hatte, auch das zweite. Einen Moment später reichte die Trill ihm das Hypospray zurück und griff nach dem Osteoregenerator.
    Commander Princeps Femina Sybil Xukathal'yre'Rakos
    Erster Offizier
    USS Blind Guardian NCC-83112

    Before you overstep the border, you should explicitly be sure if you are friend or foe...

    Intrinsically tied...

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sybil Xukathal'yre'Rakos ()

Seit 2004 imTrekZone Network