Jo'kala - Bordleben - Personal Affairs

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  • Deep Six - Lift -> Level 0

    "Ja, in der Tat, was für ein Glück wir doch haben..." Schmunzelnd hatte Saori den Ausführungen Reons gelauscht, während die Gondel weiter in die Tiefe schwebte. Sie fand zwar, dass der Bajoraner bei seiner Einschätzung der Lage etwas übertrieb, aber grundsätzlich lag schon ein Körnchen Wahrheit in seinen Gedanken.
    Aber wie sollte die Mannschaft sich auch in so kurzer Zeit auf etwas einstellen, was so weit außerhalb jeglicher Erfahrungen lag, welche man bisher gemacht hatte? Ein guter Teil der Crew war erstens noch ziemlich jung, zweitens noch gar nicht so lange an Bord und kannte drittens, wenn überhaupt, die diversen 'Katastrophen', welche der alteingesessene Teil der Besatzung schon mitgemacht hatte, nur vom Hörensagen. Da war es nur natürlich, dass sie sich Sorgen machten. Sie schüttelte den Kopf und lächelte ihren Gefährten leicht an.
    "Nun sei mal nicht so streng mit uns, Captain. Immerhin halten sie sich doch alle sehr tapfer. Es gab bislang noch keine Klagen, jedenfalls nicht bei mir. Und was die Wahrnehmungsstörungen angeht, so ist das sicher auch eine Art und Weise, mit der Situation fertig zu werden. Ein guter Weg, um nicht der Verzweiflung anheim zu fallen, ist es entweder, sich in die Arbeit zu stürzen, oder, sich eher um andere zu sorgen als um sich selbst. Das hält vom Grübeln ab. Nicht jeder kann sich schließlich wie du darauf verlassen, dass die Propheten es schon richten werden, beziehungsweise, wenn nicht, dass das alles ein Teil des Großen Ganzen ist. Ich bewundere Deinen Gleichmut zutiefst - aber du bist ja auch der Chef. Du musst schließlich mit gutem Beispiel vorangehen"
    Sie hielt einen Moment inne.
    "Und wenn ihnen "sanft über das Köpfchen streichen" hilft..." sie grinste und ließ das Ende des Satzes offen, als der Lift nun endlich den Boden erreichte und die Tür sich mit einem sanften Zischen öffnete.
    Commander Saori Harada
    Erster Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
  • Deep Six - Lift -> Level 0

    „Besser wäre es, wenn sie es täten. Eine fatalistische Lebenseinstellung passt bei weitem besser zu einem Angehörigen der Sternflotte als das was hier so manch einer an den Tag legt. Primär als Angehöriger dieser Crew. Immerhin sollten wir mittlerweile dafür berüchtigt sein, diverse Katastrophen erlebt und vor allem diverse Katastrophen überlebt zu haben, selbst, wenn es uns das Schiff kostet. Auf irgendwelchen verschlungenen Wegen konnten wir uns bisher immer retten und daher besteht auch kein Grund, den Kopf in den sprichwörtlichen Sand zu stecken. Von dort unten kann sowieso niemand zur Lösung unserer Probleme beitragen. Und da unten kann ich auch niemandem über den Kopf streichen. Was im Übrigen, falls ich das jemals als angemessene Vorgehensweise betrachten sollte, Deine Aufgabe wäre. Ich als Kommandant habe eine gewisse Distanz zur Crew zu wahren. Du hingegen….“
    Sito brummte vor sich hin und vollendete den Satz nicht mehr, bevor er durch die nun offene Tür des Lifts in einen Gang trat. Sofort illuminierte dieser und vertrieb damit die Dunkelheit, welche hier noch vor wenigen Sekunden vorgeherrscht hatte. An den Wänden konnte der Bajoraner fremdartige Symbole erblicken, welche im Schein der Lichtquellen silbern zu schimmern schienen. Der Kommandant der Jo’kala nahm sich einen Augenblick lang Zeit, um die verschiedenen Zeichen, welche Buchstaben, oder Ziffern oder was auch immer darstellen konnten, eingehender zu betrachten. Als er schließlich seinen Blick wieder von den Symbolen nahm, blickte er auf die Tür am Ende des Ganges.
    „Nun, wir sind da. Willst Du voran? Ich möchte Dir keinesfalls die Gelegenheit nehmen, als Erste zu gehen, nur für den Fall, dass wir sogleich eine weitere bahnbrechende Entdeckung machen sollten.
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • Deep Six - Level 0

    "Ich weiß." Saori war klar, dass der Captain hierzu seine ganz spezielle Einstellung hatte und dass ihre eigene davon in einigen Punkten abwich. Aber darüber jetzt weiter zu diskutieren würde nichts bringen, also nickte sie das Thema als erledigt ab und wandte sich lieber der aktuellen Situation zu. Sie brannte darauf, weiter zu gehen und diesen Teil der Stadt zu erkunden. Ebenso wie der Bajoraner hatte sie die Symbole an den Wänden sofort entdeckt und musterte diese jetzt genau, ehe sie die Tür in Augenschein nahm, auf die Reon deutete. Sie nickte und lächelte ihn an.
    "Gerne. Wie aufmerksam von dir!" Vergnügt ging sie die paar Schritte voran und blieb dann vor der Tür stehen, welche ebenfalls eine Inschrift aus den allgegenwärtigen, inzwischen halbwegs vertrauten, Zeichen aufwies. Sie versuchte probehalber den Öffnungsmechanismus, aber es tat sich nichts. Mit einem verwirrten Stirnrunzeln trat sie ein Stück zurück.
    "Sie ist versperrt. Ich sehe aber kein Panel, wo man einen Code eingeben könnte... und ein Schloss hat sie auch nicht." Sie musterte die Wand vor sich noch einmal genauer. Die Tür war so bündig in diese eingefügt, dass nicht die Spur einer Fuge zu sehen war. Ebensowenig gab es eine Klappe oder Ähnliches. Saori drehte sich zu Reon um und stützte sich dabei leicht an der Wand ab.
    "Kannst du hier irgendwas ..." in diesem Moment gab es einen lauten, klingenden Ton und dort, wo Saoris Hand die glatte Oberfläche der Wand berührte, leuchtete ein Tastenfeld in dieser auf. Mit einem kleinen, erschrockenen Quieker fuhr die Japanerin ein gutes Stück zurück, kam dabei ins Stolpern und stürzte dem hinter ihr stehenden Captain rücklings entgegen.
    Commander Saori Harada
    Erster Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
  • Deep Six - Level 0

    Geistesgegenwärtig fing Sito seine Freundin auf, bevor diese sich mit ihrem Hinterteil auf den Boden des Gangs setzen konnte. Als beide wieder richtig standen, legte sich ein leichtes Grinsen auf die Gesichtszüge des Bajoraners und er wölbte eine seiner Brauen.
    „Eigentlich hatte ich ja gedacht, dass die Abmachung lautete, dass, solange wir die Uniform tragen, wir den gegenseitigen Körperkontakt auf ein Minimum beschränken. Ich schätze, ich muss Dir noch einmal erläutern, dass darunter auch eine absichtliche herbeigeführte Sturzbewegung zählt, welche man als unabsichtlich zu tarnen sucht. Ich muss Dich daher dringend auffordern, derlei Dinge bis zum Dienstschluss zu unterlassen. Danach kannst Du Dich mit Vergnügen auf jeden Flur setzen, auf welchen Du magst.“
    Ein kurzes Hochziehen beider Brauen folgte diesen Worten, bevor der Kommandant der Jo’kala wieder ernst wurde und zu dem nun sichtbaren Eingabefeld deutete.
    „Nun, Du hast es aktiviert, ohne dass Du dabei eine Abwehrmaßnahme ausgelöst hast oder aber andere unerbauliche Dinge geschehen sind. Ich denke, allein dafür werde ich Dir einen Pluspunkt eintragen. Möglicherweise solltest Du das nun aber auch zu Ende bringen und die Tür öffnen.“
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • Deep Six - Level 0

    "Du hast mich ertappt," erwiderte Saori mit einem Augenzwinkern auf die Flachserei des Bajoraners. "Gibs doch zu, es gefällt dir doch!" Es war ihr peinlich, sich wie eine Kadettin auf ihrem ersten Außeneinsatz erschrocken zu haben und sie versuchte, ihre Verlegenheit durch Flapsigkeit zu überspielen. Sie war Sito deshalb dankbar für den Scherz und warf ihm noch einen Luftkuss zu, ehe sie sich wieder der Tür zuwandte.
    "So, was haben wir denn da. Öffnen... Hier." Zufrieden, es gefunden zu haben, berührte sie das Sensorfeld und wappnete sich vorsichtshalber innerlich gegen neuerliche unvorhergesehene Ereignisse. Ihre Hand lag sogar locker am Griff ihres Phasers, während sich die Tür, dieses Mal ohne Geräuschuntermalung, teilte, wobei ihre Hälften zu beiden Seiten in die Wand glitten. Die entstandene Öffnung gab den Blick auf einen kurzen Gang frei, an dessen Ende offensichtlich Stufen nach unten führten und welcher sich nun, da die Tür vollständig offen war, durch seitlich aufleuchtende Wandlampen zusehends erhellte. Er war vollständig leer und es gab nur noch eine weitere Tür, welche, nach ihrem Aussehen zu urteilen, zu einem Lift führte und über welcher ein Schild befestigt war. Saori hatte inzwischen genug von dieser Schrift gesehen, um erkennen zu können, dass diese Treppe und der Lift in den Bereich der Stadt führten, wo die Energie erzeugt wurde.
    "Es scheint, wir haben den Eingang zum Kraftwerk gefunden."
    Commander Saori Harada
    Erster Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
  • Deep Six - Level 0

    „Um der Wahrheit die Ehre zu geben, gibt es tatsächlich schlechteres, als Dich zu berühren, aber ebenso gilt auch, dass es für alles einen Ort und eine Zeit gibt und da wir uns ja auf einer wissenschaftlichen Expedition befinden, um auch die letzten Geheimnisse dieser Stadt aus dem Dunkel des Vergessens zu reißen, befinde ich, dass dies eben nicht der Ort und die Zeit ist, um nun irgendwas auszutauschen, sondern, dass wir uns ganz und gar der Wissenschaft widmen sollten. Oder bist Du da etwa anderer Meinung?“
    Während dieser Worte, bei welchem Sitos Stimmlage zwischen übertriebenen Pathos und Ironie schwankte, betrat der Bajoraner den vor ihnen liegenden Gang und blickte ebenso zu den Stufen, wie der Tür.
    „Aha. Nun, ich bin durchaus der Meinung, dass dies mit Sicherheit wahnsinnig spannend sein könnte, jedoch habe ich hierbei weniger mich als viel mehr Lieutentant Poll vor Augen. Geothermie war noch nie meine Stärke, weder in irgendwelchen theoretischen Abhandlungen, noch in ihrer praktischen Anwendung. Bereits auf der Akademie habe ich die Vorlesungen bei Professor Yange’ze über diese Thematik nicht leiden gemocht. Nun, möglicherweise lag das aber auch an dem Dozenten selbst. Ich nehme aber an, dass Du das alles hier faszinierend findest, nicht wahr?“
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • Deep Six - Level 3 - Quartier von Saori Harada und Sito Reon

    Sito schloss die Augen, bevor er tief einatmete und danach den Atem einen Moment lang anhielt. Noch einmal tauchten in diesem Moment, vor seinem geistigen Auge seine Möglichkeiten auf und wie nicht anders zu erwarten war; sie waren alle gleich schlecht.
    Der Bajoraner entließ geräuschvoll die Luft aus seinen Lungen und befahl dem Computer danach sein persönliches Logbuch zu schließen, bevor er sich erhob und sich in Saoris und seinem Quartier umblickte.
    Sie waren nun bereits seit über einem Jahr auf Deep Six gestrandet und es war vor allem die Japanerin gewesen, welche während dieser Zeit damit begonnen hatte, ihrer beider Quartier häuslich einzurichten. Obwohl sie immer wieder betont hatte, dass sie dies vor allem aus praktischen Dingen tat, vermutete Sito, dass es sich hierbei viel eher um eine ästhetische Sache handeln musste. Seiner Meinung nach hatte sie einfach die Kargheit, in welcher man diese Räume vorgefunden hatte, nicht mehr ertragen und hatte deshalb damit begonnen, „Dinge“ aus ihrem Quartier an Bord der Jo’kala in die Stadt zu bringen.
    Sito hatte die anfängliche Kargheit eher zugesagt, hatte diese doch keinerlei Ablenkung geboten. Damals hatte er sich von nichts ablenken lassen wollen, seine Crew wieder nach Hause zu bringen, aber heute? Heute schien es fast so, als könnte er jedwede Abwechslung gebrauchen, die er nur bekommen konnte.
    Schulterzuckend trat der Bajoraner zu der selbst hergerichteten Kochnische, um die Zutaten zu begutachten, welche er heute benutzen wollte, um für Saori und sich zu kochen. Möglicherweise würde dieses Mahl die Ablenkung darstellen, nach welcher er sich sehnte.

    Lieutenant George Madras

    Deep Six - Level 14 - Messe

    Zweifelnd blickte Madras auf sein Abendessen. Da es sich nicht mehr bewegte, schien es tot zu sein, jedoch hätte der Engländer lieber eine zweite Meinung oder noch besser einen Tricorder zu seiner Verfügung gehabt. Nur um auf Nummer Sicher zu gehen. Da er jedoch beides nicht bekommen würde, seufzte er leise und begann vorsichtig mit seiner Gabel nach dem Essen zu stechen. Als jedwede Reaktion der Nahrung ausblieb, atme er einmal tief durch und nahm einen Bissen.
    Der Mensch kaute langsam und dabei fiel ihm auf, dass das Essen kaum nach etwas schmeckte. Nur ein ganz leichtes Aroma, ähnlich dem von Pfefferminz, ließ sich seiner Meinung nach ausmachen. Nun, immerhin schien es tot zu sein, das war zumindest etwas.
    Gedankenverloren kaute Madras weiter, als sein Blick auf das Padd fiel. Eigentlich hatte er vorgehabt, sich weiter mit Veng’zu Transportertechnik zu beschäftigen, jedoch fiel es ihm nicht besonders leicht, sich zu konzentrieren. Zuerst die Entdeckung des Virus, dann seine Auseinandersetzung mit dem Captain, welche in seiner Quartierbeschränkung gegipfelt hatte und dann auch noch der Erste Offizier…
    Als wenn er nicht wüsste, dass es bei der Sternenflotte Ränge und eine Befehlskette geben würde. Im Formalunterricht an der Akademie hatte er nicht geschlafen. Aber wussten die noch, was es ausmachte ein Offizier der Sternenflotte zu sein?!
    Selbstverständlich hatte der Engländer dies jedoch wohlweißlich für sich behalten, einmal in seinem Quartier eingesperrt zu sein, ihm gereicht, und hatte die Standpauke über sich ergehen lassen. Trotzdem änderte das nichts an den Tatsachen. Wenn dieses Virus zum Einsatz kam, würde man zum Vorbote des Todes und das für Milliarden.
    Madras schüttelte sich und schluckte sein Essen herunter. Gerade eben wollte er einen weiteren Bissen nehmen, als er sah, wie Lieutenant Figl die Messe von Deep Six betrat…
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • Deep Six - Level 0 - Büro des XO -> Level 3 - Quartier von Saori Harada und Sito Reon

    Saori legte das Padd weg, auf dem die Tagesberichte der verschiedenen Abteilungen gespeichert waren, stand auf und streckte sich, ehe sie das Büro, das sie sich in der Nähe des Hauptlabors eingerichtet hatte, verließ, um sich auf den Weg nach Hause zu machen. Die Berichte waren soweit zufriedenstellend, alles lief reibungslos. Die Reparaturen an der Jo'kala machten erfreulich große Fortschritte, alle Crewmitglieder erfreuten sich wieder bester Gesundheit und die Versorgung mit Nahrungsmitteln war wesentlich einfacher, seit man auf der Oberfläche jede Menge fruchttragende Pflanzen gefunden hatte, deren Früchte für die meisten Crewmitglieder nicht nur genießbar waren, sondern auch noch gut schmeckten. Das brachte sowohl angenehme als auch vollwertige Abwechslung auf den Speisezettel. Der Captain würde mit ihrem Bericht zufrieden sein.
    Saori lächelte kurz, als sie an die erfreuten Gesichter der Crew dachte, als zum erste Mal das Buffet mit Obst und Gemüse aller Art in der Mannschaftsmesse aufgebaut worden war, und Reons Verständnislosigkeit, da dieser diese unsäglichen Proteinbarren und die Notrationen für vollkommen ausreichend erachtete. Ihr Lächeln vertiefte sich noch etwas bei dem Gedanken, dass er trotz dieser Ansicht heute für sie kochen wollte, doch dann wurde ihr Gesichtsausdruck wieder sehr ernst, während sie ihren Weg durch die Straßen der Stadt in Richtung des Towers fortsetzte.
    Als letztes hatte sie den Fortschrittsbericht der Wissenschaftler gelesen, welche sich mit den Daten, die man zu dem Veng'zu-Virus gefunden hatte, beschäftigten. Oder eher den Nicht-Fortschrittsbericht, denn diese waren so komplex, dass sich die Frage stellte, ob die Sternenflotten-Wissenschaftler überhaupt jemals damit weiter kommen würden, diese zu entschlüsseln. Wenn sie es jedoch schaffen sollten...
    Saoris Mundwinkel zogen sich noch weiter nach unten, als sie an die verheerenden Auswirkungen dachte, die diese Biowaffe haben konnte. Vor allem da sie wusste, wie sehr Sito dieses Wissen belastete. Es war eins, die Milchstraße vor einer tödlichen Gefahr zu bewahren, und etwas ganz anderes, dafür eine gesamte Spezies der Auslöschung preiszugeben. Oder jedenfalls den größten Teil dieser. Saori schauderte und beschleunigte ihre Schritte, so als ob sie diese Gedanken auf diese Weise hinter sich lassen könnte.
    Wenig später hatte sie die letzten Stufen zu dem Quartier erklommen, welches sie mit Reon im "Captains Tower", wie sie den Turm immer scherzhaft bezeichnete, teilte.
    "Bin wieder da, itoshii."
    Commander Saori Harada
    Erster Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
  • Deep Six - Level 14 - Messe

    'Totengräberstimmung,' dachte Mihi so bei sich, als seine Schicht endlich vorüber war und er sich nun auf den Weg zur Messe machen konnte. Er liebte seine Arbeit, ganz ohne Zweifel. 'Aber genau das ist das Problem...' Seine Liebe zur Arbeit entsprang der Begeisterung für die Forschungsgegenstände, denen er sich mit unverholenem Enthusiasmus stellte. Wie ein Kind, das sich auf seine eigene unkonventionelle Art die Welt erschloss, fühlte er sich normalerweise in seinem Labor. Doch seitdem sie es mit diesem vermaledeiten Virus zu tun hatten, lag ein Schatten auf der Begeisterung. Er kam morgens schwer aus dem Bett, schleppte sich ins Labor und nach der Schicht war er regelmäßig noch niedergeschlagener. Mit hängenden Schultern und Mundwinkeln, die beinahe den Fußboden berührten, quälte er sich von Tag zu Tag, von Ort zu Ort, jetzt auch in die Messe.
    Er schlug den Weg zur Essensausgabe ein, nahm sich ein Tablett und tat sich auf von dem, was ihm dort geboten wurde. Wenn er sich nicht irrte, handelte es sich dabei um die Proteinbarren, die hier in der Stadt produziert wurden, versehen mit irgendwelchen Kräutern, die sich kultivieren ließen und die verkochten Brocken in Sauce sahen nach einem der Fische aus dem Ozean aus. Normalerweise entlockte ihm der Anblick ein Lächeln, denn er hatte dabei geholfen, die Nahrungsversorgung mit den Mitteln des Planeten aufzubauen. Genau genommen war er sogar federführend dabei gewesen. Doch im Gegensatz zu früher wollte bei ihm kein Stolz auf diese Leistungen aufkommen. Er spürte dafür viel zu großen Selbstekel.
    Sein Blick schweifte durch den großen Raum. Seitdem der Captain ihn eingesperrt hatte, war er zum Paria geworden. Ehrlicherweise müsste er zugeben, dass er sich selbst dazu gemacht hatte, denn nicht alle Mitglieder der Crew schnitten ihn. Aber diejenigen, die es nicht taten, wies er meist zurück. Seiner Stimmung war das nicht zuträglich und er spürte einen starken Widerwillen, allein in seiner trüben Stimmung zu schmoren. Lieutenant Madras war da eine einigermaßen willkommene Abwechslung, der würde ihn wenigstens zurecht dafür beschimpfen, dass bald noch mehr Blut an seinen Fingern kleben würde. Außerdem beobachtete der Ops-Offizier ihn - und Mihi hatte ihm zugesagt, sich mit ihm zu treffen.
    'Mein erstes Date seit Langem...' Er unterdrückte ein bitteres Lachen, sodass nur ein kurzes, gequetschtes Quaken seiner Kehle entschlüpfte. Dann ging er zum Tisch des Lieutenants herüber, stellte sein Tablett ab und nahm ungefragt Platz. Er nickte grüßend, probierte einen Happen und runzelte die Stirn. "Ich wünschte, unser Aufenthalt hier wäre ähnlich fad wie das, was man hier gemeinhin als Abendessen bezeichnet." Er schüttelte den Kopf und blickte sein Gegenüber an. "Sie machen ein Gesicht, als würde Ihr Geist gleich den Körper verlassen und kein Interesse daran haben, jemals zurückzukehren. Ich glaube aber nicht, dass das viel bringen wird."
  • Deep Six - Level 3 - Quartier von Saori Harada und Sito Reon

    „Gut. Du kommst gerade rechtzeitig. Ich denke, die Schlange ist dann auch bald soweit.“ erwiderte der, nun in zivil gekleidete, Bajoraner leichthin und warf seiner Stellvertreterin einen Luftkuss zu, während er selber weiterhin in der Kochnische stand und mit einem Stück Holz, in Ermangelung eines tatsächlichen Kochlöffels, das vor ihm bratende Fleisch bearbeitete.
    „Du kannst Dir schon mal selber was zu trinken einschenken, ich glaube da ist noch etwas von dem Gebräu….soll man es Wein nennen...welches Lieutenant Teles aus einer der hier ansässigen Wurzeln zusammengebraut hat, übrig. Mir sagt es zwar immer noch nicht zu, aber Dir schien es beim letzten Mal ja durchaus gemundet zu haben.“
    Sito lächelte den weiblichen Menschen danach sparsam an und deutete in eine Ecke ihres gemeinsamen Quartiers, bevor er die Hand wieder zurückzog, um sie an seiner gelben Schürze, einem von Saoris ‚Geschenken‘, abzuwischen. Der Aufdruck, welcher die Schürze zierte, konnte damit, ganz zu Sitos Bedauern, nicht verschmiert werden. Aber, es blieb ja noch genügend Zeit.
    Der Bajoraner nahm einen Bissen zur Probe und wackelte hernach leicht mit dem Kopf. Da fehlte noch etwas Majoran. Da man diesen natürlich nicht vorrätig hatte, nahm sich Sito einfach eines der grünen Kräuterbündel, welches man von den Ferental eingetauscht und welches er vor dem Kochen neben der Pfanne bereit gelegt hatte und begann damit die Hauptmahlzeit zu bestreichen.
    Während er dies tat, blickte der Bajoraner zu seiner Freundin und nickte ihr leicht zu.
    „Und, wie ist es mit Lieutenant Madras gelaufen?“


    Lieutenant George Madras

    Deep Six - Level 14 - Messe


    „Ah. Nehmen Sie ruhig Platz, Lieutenant. Ich habe nur auf Sie gewartet.“ brummelte Madras ironisch, als sich Mihi, ohne vorher zu fragen, zu ihm setzte. Der Engländer hörte sich danach an, was der Wissenschaftler zu sagen hatte und legte, als dieser fertig schien, seinen Kopf ein wenig quer.
    „Na, schau mal an, wer da spricht. Haben Sie heute schon einmal in Ihren Taschenspiegel geblickt, Lieutenant? Sie sehen aus, als wären Sie Gevatter Tod persönlich begegnet. Nur dass sich anscheinend selbst der Tod zu gut ist, um sich mit uns abzugeben. Verdenken möchte ich es ihm nicht. Wobei wir wohl sehr bald, sehr gute Geschäftspartner sein werden. Ich denke, das sollte Ihre Beobachtung meiner kommenden, spirituellen Abspaltung erklären. So was kann schon einmal passieren, wenn man sich anschickt, mit den größten Massenmördern der Geschichte gleichzuziehen. Zumindest wird uns das einen Platz in den Geschichtsdateien garantieren.“
    Madras ließ nun seinem Sarkasmus vollem Lauf und eine nach seinen Worten eine Pause, um diesen mehr Gewicht zu verleihen. Während der sich nun anschließenden Stille, examinierte eingehender er das Essen, welches sich auf Mihis Tablett befand.
    „Nanu? Was denn? Keine von den Früchten, welche unsere Agrarspezialisten auf dem Festland hochgezogen haben, damit es uns hier auch ja nicht an den nötigen Vitaminen mangelt, damit wir, respektive Sie, auch ja nicht an irgendwelchem Mangelerscheinungen leiden. Wäre doch zu schade, wenn, nur weil man vergessen hat, seine Vitamine zu nehmen, die ‚Todesbringerwaffe‘ nicht rechtzeitig fertiggestellt werden würde.“
    Durch die Rede des Engländers schwang erneut, und deutlich zu vernehmen, der Sarkasmus mit, welcher, seiner Meinung nach, der gegenwärtigen Situation durchaus angemessen schien.
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • Deep Six - Level 14 - Messe

    Mihi stocherte wie ein Höhlenforscher in seinem Essen herum und suchte offenbar nach einer Goldader oder sonst etwas Interessantem, während er Madras' sarkastischen Sermon scheinbar ungerührt über sich ergehen ließ. Dann schob er sich einen Brocken Fisch in den Mund richtete die Gabel anklagend auf Madras und meinte noch kauend. "Haben Sie die an der Essensausgabe so lange zugelabert, dass denen dieser arme unschuldige Fisch verkocht ist?" Er seufzte dramatisch. "Was bringt mir ein Eintrag als Massenmörder in den Geschichtsdateien, wenn ich dafür noch nicht einmal anständig zubereiteten Fisch bekomme? Das ist doch Sabotage von Ihnen. Wenn wir vorher an Mangelernährung sterben, werden die Pläne unseres Obermassenmörders nämlich vereitelt. Aber haben Sie gar kein Mitleid, können Sie mich nicht einfach erschießen, statt mich langsam dahinsiechen zu lassen?" Er ließ den Kopf hängen und stocherte ein wenig in seinem Essen herum.
    "Möchten Sie ansonsten noch ein wenig mehr Frust ablassen? Wenn ich aussehe wie der leibhaftige Tod - und so fühle ich mich auch - dann können Sie mir helfen, einen mir angemessenen Zustand anzunehmen. Wenn Sie stattdessen fertig sind, kann ich Sie damit aufmuntern, dass die Todesbringerwaffe auch mit guter Ernährung sicherlich nicht rechtzeitig fertig werden wird. Ich komme nämlich gerade von der Quelle. Die letzten acht Stunden habe ich darüber nachgedacht, ob ich nicht zwei meiner drei Vornamen gegen Adolf und Phillip einzutauschen. Ich weiß nur noch nicht, welchen ich behalten soll... Übrigens ist Todesbringerwaffe ein Pleonasmus. Waffen bringen immer den Tod. Auch wenn es das weder für Sie noch für mich besser macht."
  • Deep Six - Level 3 - Quartier von Saori Harada und Sito Reon

    "Was glaubst du?" Saori zog mit einem Seufzen, das sowohl Frustration als auch Erleichterung ausdrücken konnte, die Uniformjacke aus und warf sie auf einen der Sessel, die im Quartier um einen ovalen Tisch gruppiert waren. So etwas wie ein Sofa gab es zu ihrem Leidwesen nicht, aber die Sessel hatten sich, trotz ihrer etwas eigenwilligen Form, als bequem genug erwiesen, so dass sie darauf verzichtet hatte, auch noch die Großmöbel von der Jo'kala herschaffen zu lassen. Sie ging zu Reon hinüber und stellte sich hinter ihn, wobei sie ihm die Arme um die Taille legte, sich auf die Zehenspitzen stellte und über seine Schulter in die Pfanne lugte.
    "Schlange, hm? Na, ich lasse mich überraschen, zumindest riecht es schon mal sehr lecker. Und wie ich sehe, trägst du mein Geschenk und es steht dir ausgesprochen gut." Sie grinste und hauchte ihm noch einen Kuss auf die Wange, getreu dem Motto 'Kiss the cook', welches auf dem Latz der Schürze prangte, ehe sie sich umziehen ging.
    "Madras ist schwer erschüttert und verliert wohl gerade seinen Glauben an unsere Prinzipien," ließ sie sich dann aus dem angrenzenden Schlafraum vernehmen. Nach einer Pause fügte sie hinzu "... und wohl auch an seine Führungsoffiziere. Er sagt, dass wir ihn zum Massenmörder machen würden."
    Saori kehrte in einem dunkelblauen Strickkleid und ohne Schuhe an den Füßen in den Wohnraum zurück, um sich ein Glas von Teles' Gebräu einzuschenken, welches ihr tatsächlich ausgesprochen zusagte.
    "Der Wein ist wirklich lecker, er schmeckt fast genau wie Sake. Man müsste ihn mal heiß probieren." Sie lehnte sich an die Kommode und nahm einen Schluck, wobei sie genießerisch kurz die Augen schloss. Das Essen schien mittlerweile fast fertig zu sein, also stellte sie das Glas wieder ab und begann damit, den Tisch für sie beide zu decken, während sie ihren Gedanken weiter Ausdruck verlieh.
    "Wie es aussieht, ist auch Mihi alles andere als begeistert, an dieser Waffe zu arbeiten. Er ist noch depressiver als sowieso schon. Es liegt so eine Art Endzeitstimmung über allen, die mir Sorgen macht. Ich habe das schlechte Gefühl, dass das Ganze durchaus eskalieren könnte."
    Commander Saori Harada
    Erster Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
  • Deep Six - Level 3 - Quartier von Saori Harada und Sito Reon

    „In der Tat, das könnte es.“ erwiderte der Bajoraner trocken, als er von der Schlange in seiner Pfanne auf- und zu seiner Freundin hinüber blickte. „Aber anders, als sich das Mr.Figl oder Lieutenant Madras oder möglicherweise selbst Du denken mögen.“
    Sito ging nicht danach nicht weiter auf seinen Ersten Offiziere ein und führte vorerst auch nicht weiter aus, was in diesem Moment in seinen Gedanken umherging, denn es war abzusehen, dass man sich so oder an diesem Abend noch eingehender mit diesen Themenkomplex würde beschäftigen, sondern griff anstatt dessen nach einem Gefäß neben der Pfanne, welches randvoll mit irgendeinem Pulver gefüllt war, und begann dann damit das Pulver über der Schlange zu verteilen. Als er damit fertig war, schmierte er erneut seine Finger an der Schürze ab, wobei er hoffte, dass er dadurch diesen vermaledeiten Aufdruck würde überdecken können. Als ihm dies nicht gelang, seufzte er leise und sah dann wieder zu der Asiatin, wobei er angriffslustig mit seinem hölzernen Kochlöffelersatz in ihre Richtung deutete.
    „Das nächste Mal, wenn Du meinst mir ein Geschenk machen zu müssen und es wiederum auf eine Schürze hinausläuft, dann sollte es eine neutrale sein. „Küss den Koch“ oder „Heute kocht der Alte“ sind nicht gerade meine Vorstellung von einem Aufdruck, welcher einem Captain der Sternenflotte angemessen scheint. So rein formal gesehen. Ich würde sonst nämlich auf den Gedanken kommen, dass Du es nur darauf anlegst, mich zu ärgern, und ich wäre durchaus geneigt, dass in meinem Logbuch als Meuterei einzutragen. An Deiner Stelle wäre ich vorsichtig, ich habe bereits einmal einen Flaggoffizier wegen ähnlicher Vergehen niedergeschossen. Was meinst Du wohl, was ich dann mit jemandem mache, welcher lediglich Erster Offizier ist?!“
    Sito legte bei seinen Worten eine ernsthafte Miene auf, während jedoch in seinen Augen kurz der Schalk aufblitzte.


    Lieutenant George Madras

    Deep Six - Level 14 - Messe


    „Ach ja, tatsächlich?! Meinen Sie das wirklich, Lieutenant? Meines Wissens nach, und das sollte selbst Ihnen, als wissenschaftlichem Offizier, bekannt sein, bringen Waffen eben durchaus nicht immer den Tod. Mit einem Phaser kann ich betäuben oder verwunden, das, woran Sie und der Rest ihrer Entourage nebst Doktor Keller arbeiten, ist jedoch etwas, was nicht betäuben, nicht verwunden, sondern ganz einfach töten wird. Und zwar alle die da sind und nicht nur, die uns ans Leder wollen!“ knurrte Madras durch seine Zähne, bevor er schließlich entnervt abwinkte. Als er weitersprach, erhob sich dabei erneut seine Stimme.
    „Lassen wir das. Ein Streitgespräch über die Anwendung von Rhetorik oder den Wirkungsgrad von Waffen wird uns an dieser Stelle sicher nicht weiterbringen. Und was Ihre Versicherung anbelangt, dass dieses Virus in der Zeit, in welcher der Alte das braucht, nicht für den Einsatz fertig gemacht werden kann, beruhigt mich nicht im geringsten. Mich beunruhigt vielmehr fundamental die Tatsache, dass wir überhaupt darüber nachdenken, dieses…Ding zum Einsatz zu bringen und das wir die Daten nicht einfach gelöscht haben, als wir noch die Gelegenheit dazu hatten. Wir sind Offiziere der Sternenflotte…wir sollten weit besser sein, als das!“
    Madras schüttelte sich erneut und versuchte sich wieder zu beruhigen, bevor er einen Moment lang gedankenverloren in seinem Essen stocherte. Schließlich hob er wieder seinen Kopf und blickte seinen Gesprächspartner direkt an.
    „Wissen Sie, ich habe durchaus auch versucht, die Sichtweise des Captains einzunehmen und seine Bedenken bezüglich einer neuerlichen Invasion der Milchstraße durch die Iconianer durchzuspielen und auch wenn ich mit Sicherheit nicht sein strategisches Verständnis besitze, so frage ich mich, ob unser Kommandierender Offizier da nicht all zu viel im Konjunktiv denkt. Sie könnten angreifen, sie könnten in die Milchstraße einfallen, sie könnten die Föderation niederbrennen. Alles sehr vage, wenn Sie mich fragen.“
    Erneut folgte diesen Worten ein Abwinken, bevor der Engländer mit seinen Schultern zuckte.
    „Ihnen dabei zu helfen, wieder einen angemessen Zustand einzunehmen, setzt voraus, dass ich weiß, wie ich dies bewerkstelligen soll. Vielleicht könnten Sie mir also verraten, was ich dafür wissen muss.“
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • Deep Six - Level 14 - Messe

    "In der Tat, sie könnten, sie würden womöglich, sie hätten die Möglichkeit, sie planen wahrscheinlich..." Mihi seufzte. "Ich wünschte, der Geheimdienst wäre hier, um es anders zu versuchen. Eine Infiltrationsoperation, um die Pläne der Iconianer aufzudecken, sie zu sabotieren ohne sie zu vernichten und das Diplomatische Korps dazu, um eine gütliche Einigung zur Koexistenz zu finden. Wir sind wahrscheinlich mittlerweile lange genug hier gestrandet, um nur noch an das bloße Überleben zu denken. Erst kommt das Fressen, dann die Moral. Und wenn das mit dem Fressen schon unbefriedigend läuft, kann aus der Moral auch nicht viel werden." Mihi schob trübsinnig die Reste seines Abendessens von sich und lehnt sich in seinem Stuhl zurück.
    "Aber die Sache ist vertrackter, als Sie denken. Den Virus einfach zu vernichten ist keine Option. Sein Entwickler war ein genialer Kopf, ohne Frage. Vollkommen wahnsinnig, ziemlich paranoid, zugegebenermaßen, aber andererseits auch sehr auf Vorsicht und Sicherheit bedacht. Bedenken Sie, was passiert, wenn die von uns entdeckten Daten nicht der einzige Datensatz sind. Was ist, wenn es Sicherungskopien gibt? Davon gehe ich momentan aus... Selbst wenn nicht, wage ich zu behaupten, dass das keine einmalige Entdeckung war, sondern dass in Zukunft womöglich ein Forscher die gleiche Entdeckung erneut macht." Er hob beschwichtigend die Hände. "Ich weiß, dass das bloße Spekulation ist, aber die Vorstellung, dass das möglich ist, macht mich ebenso krank wie der Gedanke daran, dass dieser Virus von uns eingesetzt werden könnte. Jedenfalls halte ich es für wichtig, zu verstehen wie er funktioniert. Allein aus dem Grund, um zu verhindern, dass er irgendwann gegen die Föderation eingesetzt werden kann. Ein Gegenmittel ließe sich aber nur entwickeln, wenn man versteht, wie der Virus wirkt. Das ist der schmale Grad des Ethos eines Wissenschaftlers. Mir geht es nicht darum, die Iconianer zu vernichten, mir geht es darum, einer Gefahr zu begegnen, die auch für uns erschreckende Realität zu gewinnen droht. Und dennoch mache ich mir die Hände dabei schmutzig, weil ich dafür erst einmal den Mechanismus verstehen muss, der dazu entwickelt wurde, einen Genozid zu verhindern." Mihi fuhr sich nervös durchs Haar. "Verstehen Sie das Dilemma? Ich sehe durchaus einen Sinn in meiner Arbeit, sie kann Schlimmes verhindern, aber gleichzeitig öffne ich damit die Büchse der Pandora."
  • Deep Six - Level 14 - Messe

    Lieutenant George Madras

    „Aha“. erwiderte Madras trocken, um danach einen Schluck von seinem Getränk zu nehmen. Als er das Gefäß wieder absetzte, sah er erneut zu seinem Gegenüber.
    „Sie scheinen wirklich befähigt, wenn es darum geht, sich das schlechte Gewissen von der Seele zu quatschen, Lieutenant. Sie machen viele Worte, aber im Endeffekt ist doch da nichts bei, was uns in irgendeiner Weise weiterhelfen würde oder aber den Standpunkt, auf welchem ich stehe, und welchen hier eigentlich jeder vertreten sollte, nämlich, dass wir dieses Ding hätten vernichten oder aber einfach liegen lassen sollen, ändert. Ihre Annahme, dass man dieses Virus gegen die Föderation einsetzen könnte, halte ich, in Übereinstimmung mit dem, was Sie bereits selbst gesagt hatten, nämlich in der Tat für sehr gewagt, weit hergeholt und für reine Spekulation. Bisher weißt nichts, aber auch gar nichts darauf hin, dass es noch mehr Blaupausen für diese biologische Waffe gibt. Darüber hinaus ist dieses Virus doch, soweit ich das verstanden habe, lediglich fähig die Iconianer anzugreifen und zu vernichten. Wenn Sie meine Meinung hören möchten, so denke ich, dass dies für Sie eine bequeme Ausrede und Rechtfertigung darstellt, damit Ihnen nicht schlecht bei Ihrer Arbeit wird. Insgeheim reden Sie sich dabei auch noch ein, in welchem Dilemma Sie sich da eigentlich stecken, Sie armer Tropf. Gefangen zwischen zwei Extremen. Auf der einen Seite die Aussicht eine ganze Spezies zu vernichten, auf der anderen die Gefahr, dass man die Föderation damit ausmerzen könnten. Also sind Sie im Grunde ein Held, wenn man Ihrer Argumentationskette folgt. Ich frage mich, ob Robert Oppenheimer in ähnlichen Kategorien und Maßstäben gedacht hat wie Sie, Mr.Figl.“
    Der Einsatzoffizier wartete einen Moment lang ab und sah seinen Gegenüber dabei ernst an, bevor er erneut einen Schluck aus seinem Becher nahm.
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • Deep Six - Level 14 - Messe

    "Sie klingen genau so wie Paule, der alte Querulant," gab Mihi zurück, der es stoisch über sich ergehen ließ, was Madras ihm alles vorwarf. Es war nicht so, dass er sich selbst damit nicht auch schon konfrontiert hatte. Das machte es nicht besser, betonte nur einmal mehr den Zwiespalt. "Er sieht die Sache ganz ähnlich und er kann Oppenheimer auch nicht leiden. Ich bin mittlerweile der Ansicht, dass er ein ganz armes Schwein war, ganz unabhängig davon, was die Amerikaner mit ihm angestellt haben." Mihi seufzte und sank noch ein wenig weiter in sich zusammen. "Nein, Mitleid habe ich dafür nicht verdient. Ich will Ihr Mitleid aber auch gar nicht. Ich will, dass Sie begreifen, dass es mehr gibt als richtig und falsch." Er trank einen Schluck, bevor er fortfuhr.
    "Aus der Distanz urteilt es sich immer sehr leicht, Mr. Madras. Aus der Distanz der Zeit über Oppenheimer, über die des Raums über scheinbar übergeschnappte romulanische Wissenschaftler, über die innere Distanz über seine Kollegen oder gar sich selbst. Aber was sollen wir machen? Sie wissen genau so gut wie ich, dass Wissenschaft das Aufstellen von Hypothesen und das Sammeln von Indizien bedeutet, die für die Hypothesen spricht, das Ganze innerhalb von standardisierten Verfahren. So etwas wie Wahrheit gibt es damit sowieso nicht, die haben wir vor vielen Jahrhunderten abgeschafft, als wir festgestellt haben, dass es unmöglich ist, Gravitation selbst zu sehen..." Er faltete die Hände. "Was bleibt uns also als das Sammeln von Indizien? Unser verrückter Wissenschaftler hat zahllose Hinweise auf ein ultrageheimes Versteck verstreut. Warum hat er das getan, wenn seine Forschung so ultrageheim ist? Ich würde niemandem verraten, wo mein Schatz liegt, wenn ich mir nicht sicher sein könnte, im Notfall dafür zu sorgen, meinen Schatz woanders unterzubringen. Davon abgesehen, dass jeder Wissenschaftler, der nicht in der Bedeutungslosigkeit verschwinden will, weil er eine Publikation nicht rechtzeitig fertig bekommen hat, für Notfälle für alles ein Backup hat. Ich habe eine Zeitlang meinen Speiseplan gebackupt, so routiniert war das. Es passt nicht zusammen, wenn wir die einzige Ausgabe dieser Daten in Händen halten. Davon abgesehen... Waren Sie nicht mal derjenige, der behauptet hat, es sei nicht das Messer das töte, sondern derjenige, der es einsetze? Wie sieht es mit dem Hersteller aus? Kann man ihn bloß dafür verurteilen? Natürlich kann man das... Aber man sollte sich dessen bewusst sein, dass man dadurch erklärt, dass das Messer böse ist. Großer Schöpfer..." Er rang mit den Händen. "Ich begreife das doch auch alles nicht mehr. Ich stehe jeden morgen vor einer wunderschönen... Monstrosität. Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust... Goethe ist zwar überbewertet, aber manchmal doch brauchbar. Erklären Sie mir, wie man mit Selbstwidersprüchen umzugehen hat, wenn keine Seite recht hat."
  • Deep Six - Level 3 - Quartier von Saori Harada und Sito Reon

    Saori betrachtete zufrieden den fertig gedeckten Tisch, ließ sich auf einen der Sessel nieder und nahm noch einen Schluck von dem Wein. Reons Antwort betreffend Mihi ließ sie vorerst unkommentiert auf sich beruhen, sie merkte, dass Sito nicht, oder noch nicht, wirklich in der Stimmung war, die Thematik zu diskutieren.
    "Ich lege es keineswegs darauf an, dich zu ärgern, es ist vielmehr ein Ausdruck meiner Wertschätzung, dir so eine Schürze zu schenken. Ich meine, was könntest du dir denn mehr wünschen, als von mir zur Belohnung geküsst zu werden, wenn du schon für mich in der Küche stehst und mich bekochst?" Sie legte ihre Füße auf einen zweiten Sessel, lehnte sich behaglich zurück und prostete ihrem Liebsten zu.
    "Hier in unseren vier Wänden bist du erstens ja wohl nicht vorrangig der Captain, sondern vielmehr mein Lebensgefährte, und somit kannst du deine Meuterei-Theorie getrost vergessen. Ich nehme nämlich nicht an, dass dich jemals jemand anderes als ich in dieser Schürze sehen wird, sofern du nicht planst, die Schürze auch auf der Brücke zu tragen. Und zweitens, wenn dir der Aufdruck so missfällt, besteht immer noch die Möglichkeit, das Ding einfach auf links zu drehen," konterte sie im gleichen schalkhaften Tonfall.
    "Das ist tatsächlich Schlangenfleisch da in der Pfanne?" fuhr sie dann fort. "Ich bin gespannt, wie es schmecken wird, ich habe so etwas noch nie probiert."
    Commander Saori Harada
    Erster Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
  • Deep Six - Level 3 - Quartier von Saori Harada und Sito Reon

    „Das ist es in der Tat. Es stammt vom südlichen Kontinent, auf welchem Lieutenant Magrat und seine Leute bis vorgestern ihre Sicherheitsübung abgehalten hatten. Offensichtlich hielt der Lieutenant es für angebracht, auch den Teil mit dem Überleben in fremden Umgebungen ohne ausreichende Nahrung zu wiederholen und so kam es, dass die Sicherheitscrew sich zwei Tage ausschließlich von Schlange ernährt hat. Da danach niemand ernsthaft erkrankt ist und das Fleisch, laut der Aussage des Lieutenants, einen recht angenehmen Geschmack haben soll, dachte sich Mr. Magrat wohl, dass er uns das nicht vorenthalten sollte und hat ein paar dieser Schlangen mitgebracht.“
    Der Bajoraner nahm seine „Kochwaffe“ wieder runter und brachte sie dort zum Einsatz, wo sie gebraucht wurde und wackelte dann leicht mit dem Kopf.
    „Erzähl das aber keinesfalls Doktor Keller. Der gute Doktor hat eine Aversion gegen die Jagd im Speziellen und das Erlegen von Tieren zu deren Verzehr im Allgemeinen. Ich möchte niemandem den Schlaf rauben.“
    Sito grinste ein wenig, bevor er zur Probe kostete, einen Moment wartete, damit sich der Geschmack in seinem Mund entfalten konnte, bevor er es herunterschluckte. Noch fehlte eine Kleinigkeit, so dass der Bajoraner erneut nach der Tüte mit dem Pulver griff und dieses noch einmal über der Schlange verteilte. Nachdem dies erledigt war, blickte er wieder zu seiner Freundin und zuckte mit seinen Schultern.
    „Ich denke, es gibt nicht viel besseres als einen Kuss von Dir, jedoch finde ich, dass dies auch ohne diese vermaledeite Schürze gehen sollte und was Deinen Einwand anbelangt, dass von dieser Bekleidungsschmach kein anderer weiß, so muss ich Dich wohl noch einmal daran erinnern, dass wir nicht mehr Besatzung haben als ein Dorf Einwohner und das hier wenig bis nichts geheim bleibt. Vor allem, wenn es sich um so etwas handelt.“
    Der Bajoraner nahm nach diesen Worten einen weiteren Bissen und ließ wie zuvor den Geschmack sich entfalten, bevor er zufrieden lächelnd seiner Partnerin zunickte.
    „Perfekt. Nun ja, was man mit diesen begrenzten Möglichkeiten Perfekt nennen kann. Bereit für Schlange à la Sito?“

    Deep Six - Level 14 - Messe

    Lieutenant George Madras


    „Einmal von der Tatsache abgesehen, dass ich es als reichlich unfair ansehe, dass sie eine dritte Person, welche mir darüber hinaus noch nicht einmal bekannt ist, mit in diese Debatte involvieren und mir auf dieser Grundlage dann, zwar nicht direkt, sondern eher unterschwellig, jedoch nicht zu überhören, vorwerfen, dass ich ein Querulant sei, obwohl ich lediglich das ausspreche, was sich hier wohl Zweidrittel der Crew denken mögen, aber aus Feigheit vor dem Alten oder aber aus fehlgeleiteten, pseudowissenschaftlichen Interesse die Klappe halten, sind all Ihre Argumente erneut nicht sonderlich stichhaltig, Lieutenant. Da wo Sie meinen, dass unser böses Genie einen Sack voll Hinweisen bezüglich seiner „Arbeit“ hinterlassen hat, dann kann ich mich lediglich an all die Sperrmechanismen erinnern, welche dieser Veng’zu hier auf Deep Six, auf dieser komischen Insel mit diesem Baum und zu guter Letzt in diesem gruseligen Labor angefügt hat, eben damit seine Arbeit nicht in jeder Manns Hand fällt. Das wir diese gefunden haben, haben wir wohl zu Zweidritteln Ihrer Genialität und Haradas eisernem Willen und zu einem Drittel dem Captain, welcher seit seiner Befreiung aus den Fängen der Iconianer wohl überall den Schwarzen Mann zu sehen glaubt, welcher uns in Bälde holen kommt, und der aus genau diesem Grund unbedingt diese ultimative Waffe finden wollte, zu ‚verdanken‘. Großer Gott, Figl. Selbst den Veng’zu war der Einsatz dieser Waffe zu radikal und das will schon was heißen, denn Sie und ich wissen ganz genau, dass diese Spezies sonst so gut wie keinerlei Skrupel kannte.“
    Madras verspürte den Wunsch mit der blanken Faust auf den Tisch zu hämmern, bremste sich jedoch. Es würde niemandem nützen, wenn er das Mobiliar zertrümmerte und so wie sich sein Kommandierender Offizier momentan gab, würde er ihn höchstwahrscheinlich wieder in sein Quartier einsperren und die eigenen vier Wände hatte der Einsatzoffizier nun, weiß Gott, lang genug angestarrt. Schließlich atmete er tief durch und nickte leicht. Steif kamen die Worte aus seinem Mund, als er erneut zu sprechen begann.
    „Ich denke nicht, dass wir hier weiterkommen, wenn wir weiterhin nur Argumente austauschen. Das führt zu nichts und lässt uns im Kreis drehen. Möglicherweise sollten wir an einer Lösung arbeiten, welche unseren weisen Anführer befriedigt, die Opferzahlen aber so gering wie möglich hält. Haben Sie daran schon einmal gedacht?“
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • Deep Six - Level 14 - Messe

    "Dritte Person?" Mihi runzelte die Stirn, aber Madras fuhr unterdessen sowieso weiter. Während Mihi ihm lauschte, kam er darauf, dass er wohl Paule meinte, wenn Paule auch bloß der Teil seines Gewissens war, der an ihm herumnörgelte. Da er sich momentan ein wenig wie eine gespaltene Persönlichkeit vorkam, gab er den verschiedenen Aspekten seines Denkens einfach verschiedene seiner Namen.
    "Nein, Argumente auszutauschen hilft zwischen uns wahrscheinlich nicht, vor Allem weil wir uns darin einig sind, dass wir beide keinerlei Interesse daran haben, diese Waffe im Einsatz zu sehen. Unser einziger Unterschied ist derjenige, dass ich mir Sorgen mache und Sie aufgebracht sind, dass ich für die Freiheit der Forschung plädiere und Sie beneidenswerterweise eine Haltung an den Tag legen, der nicht mit Ihrem restlichen Charakter kollidiert." Mihi lehnte sich zurück. "Eine Lösung, die ihn befriedigt und die Opferzahlen gering hält. Ja. Das Problem ist, dass der Alte offenbar glaubt, dass man das Problem nur lösen kann, indem man die Ursache beseitigt und er hält die Existenz für die Ursache der Iconianer. Dementsprechend müssen wir eine Lösung haben, die den Iconianern dauerhaft die Möglichkeit nimmt, die Erde zu bedrohen. Ihre Pläne zu vereiteln reicht nicht aus. Ihnen ihr Tor zu nehmen auch nicht." Mihi verdrehte die Augen. "Wie erklärt man einem Paranoiker, dass seine Paranoia unbegründet ist? Ich finde ja, wir sollten mit den Iconianern einfach einmal vernünftig reden, aber..." Er seufzte. "Darauf hört niemand. Und mit ihnen reden, wenn wir die Waffe haben? Das wäre zu gefährlich... Wenn wir blufften? Ob die Iconianer von der Existenz des Virus wissen?"
  • Deep Six - Level 14 - Messe

    Lieutenant George Madras

    „Sehen Sie, Mr.Figl, manchmal sind Sie in der Tat ein wahres Genie.“ erwiderte Madras sarkastisch, wobei er seinen Kopf ein wenig bewegte und einen Moment lang pausierte. Schließlich fuhr er fort:
    „Sie haben nämlich Recht. Wir müssen mit den Iconianern reden und wir müssen bluffen. Ich meine, das sind zwar gleich zwei Dinge auf einmal, aber man sollte wohl von einem Offizier der Sternenflotte erwarten können, dass er zumindest zwei Dinge auf einmal hinbekommt. Von einem wissenschaftlichen Offizier kann man sicher eine höhere Frequenz erwarten und von einem Figl… Nun ja lassen wir dieses Thema und bleiben wir lieber bei den aktuelleren Problemen.“
    Zum ersten Mal seit die Beiden begonnen hatten, miteinander zu sprechen, lächelte der Einsatzoffizier kurz sein Gegenüber an, bevor er erneut anschickte fortzufahren.
    „Können Sie sich noch an Professor Macdurbin erinnern? Der kahle Alte von der Akademie? Der der in seinen Vorlesungen immer über den Einsatz von Angst als taktisches und strategisches Werkzeug schwadroniert hat? Falls nicht, dann ist das auch nicht so schlimm, denn grundsätzlich gesehen, sollten wir tun, was er immer vorgeschlagen hat. Wir nutzen die Angst als Mittel zum Zweck. Zuallererst müssen dafür aber Sie und der gesamte medizinische Stab mal die Hacken hochnehmen und was Gescheites tun. Kann man das Virus nicht derart modifizieren, das es weit diffiziler, weitaus kontrollierter wirkt, als das es das jetzt, in seiner jetzigen Form tun würde? Ich meine, nun haben wir einen Vorschlaghammer. Für das, was ich im Sinn habe, brauchen wir aber ein Rapier. Meinen Sie, Sie würden etwas Derartiges hinbekommen?“
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
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