Quartier von Lahnia Nokkod und Benjamin Davis

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  • Benjamin hatte gerade die Teller abgestellt, als seine Freundin neben ihm stand und ihn ansprach. "Sag mal Nici, kommt dir nicht etwas faul vor? Ich meine, wir sind seit 4 Monaten, wir wunderschönen Monaten, ein Paar und wir haben uns noch nichtmal gestritten. Irgendwas stimmt da nicht. Das ist mir zu optimal.", sagte er und lehnte sich an die Spüle. "Was meinst du?"
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  • Lahnia drehte sich betont langsam um und funkelte ihren Freund nun mit ihren dunkeln Augen an. "Achso, dir ist unsere Beziehung also zu optimal, ja?" sagte sie leise und ihr Tonfall nahm einen gefährlichen Unterton an.

    "Ich fand es wunderschön bis jetzt und ich hoffe, dass es auch noch lange so bleibt, Benjamin. Du weisst aber, dass ich solche Äusserungen gar nicht mag, oder? Wenn es dir zu perfekt ist mit mir, hättest du dir wohl keine Betazoidin als Freundin nehmen müssen, sondern eine Menschenfrau. Obwohl ich deine Gedanken nur beschränkt lesen kann, gebe ich mein Bestes, um diese Beziehung zu etwas Schönem und Beständigem zu machen. Meine letzten Beziehungen waren Katastrophen, das weisst du. Diese Beziehung mag deswegen perfekt sein oder zumindest scheinen, weil wir uns wirklich gut verstehen. Ich würde sogar von Seelenverwandten sprechen, so etwas wie mit dir habe ich noch nie erlebt, ein derart starkes Zusammengehörigkeitsgefühl. Es mag gut sein, dass wir uns noch streiten werden, ausschließen kann das niemand. Ich würde aber gerne einfach den Moment genießen und nicht schon jetzt Kleinigkeiten hinterfragen."

    Nach diesem Monolog schwieg Lahnia und richtete ihren Blick auf die Sterne ausserhalb des Fensters des Wohnzimmers. Sie war gerade ärgerlich und auch etwas verletzt, dass Benjamin ihre gegenseitige Harmonie in Frage stellte.
    Lieutenant Lahnia Nokkod
  • "Nein, nein. Es ist mir nicht "zu" perfekt. Es ist gerade alles so, wie ich, und ich glaube auch du dir, es mir vorgestellt habe. Mit dir an meiner Seite ist es so wunderbar, dass ich es nicht in Worten fassen kann. Dieses Zusammengehörigkeitsgefühl habe ich auch. Es ist so, als wäre dieses Band schon immer zwischen uns gewesen. WIe gesagt, es ist einfach wunderbar.", er machte eine kurze Pause um Luft zu holen, "Ich habe einfach nur Angst, dass aus einem Streit alles kaputt gehen kann. Das es schneller vorbei ist, als das wir uns es erdenken könnten. Wir beide sind, meiner Meinung nach, wie für einander geschaffen. Wir ergänzen uns fast perfekt. Meine sozialen Schwächen machst du allein mit deiner Ausstrahlung wett. Und ich, naja, ich habe bei dir keinerlei Schwächen gefunden, die ich irgendwie wettmachen kann. In meinen Augen bist du das, was man als "Perfekt" bezeichnet. Und ich möchte dich nicht verlieren, nur weil wir uns zoffen. Wenn du verstehst was ich meine."

    Benjamin stellte sich neben seine Freundin. "Und wenn ich dich verletzt habe, so will ich mich dafür so aufrichtig wie mir nur möglich bei dir entschuligen und um Verzeihung bitten. Alles was ich will ist, dass wir beide für immer zusammen bleiben. Wie die Faust auf's Auge, Pech wie Schwefel, Romeo und Julia. Und das ist es, was mir so ein riesiges Unbehagen bereitet.", sagte der Arzt und beobachte Lahnia, darauf wartent, wie sie reagiert.
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  • Bei Bennis Worten verschwand der harte Ausdruck aus Lahnias Augen und machte einem Glücksgefühl Platz. Noch nie hatte sie solch liebevolle Worte von einem Mann gehört. Es berührte sie im Innersten und sie musste sich alle Mühe geben, dass keine Träne den Weg nach draussen fand. Als er neben ihr stand, war es, als könnte sie die Liebe zwischen ihnen in einer Gestalt fühlen. Sie sah ihrem Freund in die Augen und sagte: "Benjamin, du bedeutest mir mehr, als es jemals ein Mann vor dir getan hat. Niemand war auch nur annähernd in der Lage, mich so zu verstehen wie du es tust. Du fehlst mir immer, wenn du nicht da bist, und wenn es nur Minuten sind. Ich werde niemals diese ganze Beziehung aufgeben, bloss weil wir streiten. Die Gemeinsamkeiten sind wichtiger als Meinungsverschiedenheiten, die wir eventuell haben werden. Ich werde dich nur gehen lassen, wenn du das wünschst. Ich liebe dich von ganzem Herzen, und zwar genauso wie du bist, daran werden auch hunderte Meinungsverschiedenheiten nichts ändern können."

    Sie spürte, dass es für ihren Freund ein Trauma darstellte, von einer Person, die er liebte, verlassen zu werden. Sie wollte ihm diese Angst nehmen, denn sie war sich ihrer Gefühle sicherer als sie es jemals zuvor gewesen war. Spontan trat sie auf Benjamin zu, umarmte ihn fest und legte ihren Kopf an seine Brust. Sie konnte deutlich seinen Herzschlag spüren und spürte, wie es sie beruhigte. Wenn sie mit ihm zusammen war, erschienen alle Probleme in ganz weiter Ferne und sie konnte sich fallen lassen. Bei Benjamin fand sie Trost, Verständnis und die Liebe, die sie brauchte, um selbst wieder Kraft tanken zu können. Wenn sie ihm dieses Gefühl nun zurückgeben konnte, hatte sie ihre Sache richtig gemacht.
    Lieutenant Lahnia Nokkod
  • "Du weißt garnich, wie viel du mir bedeutest. Ich würde mein Leben geben, wenn deins in Gefahr ist.", versprach er ihr. Als Lahnia ihren Kopf auf seine Brust legte, schlug sein herz höher. "Wir beide. Von heute an für immer."

    Benjamin ließ Lahnia los. Ging zwei Schritte zurück und atmete tief durch. Er griff in seine Hosentasche holte etwas hervor, griff ihre Hand und ging vor ihr auf die Knie. Im ging ordentlich die Flatter, aber mit einem Atemzug fing er sich und schaute ihr direkt in die Augen.

    "Imzadi. Es ist mehr als eine Offensichtlichkeit, dass wir uns lieben. Es ist mehr als offensichtlich, dass wir beide für einander geschaffen sind. Dieses Bande, welches uns verbindet, ist stärker als jedes bekannte Material. Ich will mit dir mein Leben verbringen, bis der Tod uns scheidet. In Guten, wie in Schlechten Tagen. Mir wird immer unbehagt, wenn du nicht in meiner Nähe bist. Ich will dich nicht mehr missen. Ich schwöre dir, dich immer zulieben. In Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Ich lege mein Leben in deine Hände. Ich vertraue dir mehr, als irgenjemanden. Daher will ich hier und jetzt. An genau diesem Ort um deine Hand anhalten und frage dich.", er öffnete seine Hand und hielt Lahnia einen Diamantring entgegen, "Lahnia Nicole Nokkod. Ich halte hier und jetzt um deine Hand an und frage dich, willst du mich heiraten?"
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  • Lahnia sah Benni fassungslos an, wie er da vor ihr kniete und um ihre Hand anhielt. Sie konnte das Gesagte weder verstehen noch darauf reagieren. Als die ersten Sekunden nach seinen Worten vorüber waren, schluckte sie und atmete tief durch. Ihre Gedanken drehten sich wie in einem Karussell und sie konnte kein klares Gefühl ausmachen. Es schwankte über hemmungslose Freude über Angst und Beklommenheit. Noch dazu mit diesen Tatsachen, die sie heute ausgerechnet hatte und sich von Timothy Andrews hatte bestätigen lassen. Bereits dieser Umstand hatte sie aus der Bahn geworfen, weswegen sie vorhin bei den Worten von Benjamin total unverhältnismässig reagiert hatte. Diese Reaktion kannte sie von früher, und es bestätigte sie in ihrer Annahme. Benjamins Heiratsantrag kam zu einem Zeitpunkt, der gleichzeitig nicht passender und andererseits nicht unpassender sein konnte.

    Nach einem Moment, der ihr vorgekommen war wie eine Ewigkeit, änderte sich ihr Gesichtsausdruck und sie wurde sehr ernst. Ihre Augen wurden feucht und sie fühlte, wie sie ihre Emotionen zu überwältigen drohten. Sie legte ihre rechte Hand auf ihren Bauch und trat wieder einen Schritt näher zu Benni. "Benjamin Davis, ich bin gerade sprachlos." presste sie hervor und schaute ihm in die Augen. Sie bat ihn, aufzustehen und fuhr dann fort: "Du weisst, dass ich dich über alles liebe, aber bevor ich dir auf den Antrag antworte, muss ich dir etwas Wichtiges sagen, denn sonst sind die Voraussetzungen, unter denen du mich heiraten würdest, nicht geklärt." Sie sah ihn nun noch intensiver an und nahm seine Hand. "Ich bin schwanger... Du wirst Papa." Sie schluckte nochmals, da sich ihre Stimme eben fast verabschiedet hatte. Unruhig wartete sie auf seine Reaktion und versuchte, alleine in seinen Augen zu erkennen, ob dies eine freudige Nachricht für ihn war oder nicht.
    Lieutenant Lahnia Nokkod
  • Benjamin folgte ihrer Bitte aufzustehen. Ihm flogen die Gedanken nur gerade so durch den Kopf. Was, wenn sie seinen Antrag ablehnt? Was es zu früh? Will sie garnich heiraten? Solche Fragen stellten sich ihm. Er sah sie an und einige Tränen liefen ihm das Gesicht runter. Er sah, wie sie ihre Hand auf ihren Bauch legte. Der Arzt war völlig von der Rolle. Er sah sie an und hörte ihr so aufmerksam wie es nur ging zu.

    Sie gestand ihm, abermals, ihre Liebe. War das ihr Weg "Nein" zu sagen? Er spürte, wie sehr sie mit sich kämpfte. Er hatte diesen Kampf bereits verloren.
    Als Lahnia seine Hand griff blieb ihm fast das Herz stehen. "Wie Vorrausetzungen?", fragte er mit schwacher Stimme. Benjamin verstand das nicht. War da etwas, was er nicht wusste? Als sie ihm dann sagte, dass sie schwanger sei und er Vater werde, wurde ihm schwindlig. "Papa? Ich werde Vater? ICH? Ich werde Vater?", wiederholte er und stolperte ein paar Schritte zurück und setzte sich mit dem Rücken an die Wand auf den Boden. "Das ist... Mein Gott. Ich werde Vater. Ich, Du, WIR bekommen ein Kind.", wimmerte er und die Tränen flossen ihm das Gesicht runter vor Freude.

    Immernoch den Ring in der Hand haltent, schaute er zu Lahnia. "Komm, setzt dich neben mich."
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  • Lahnia wusste, dass sie Benjamin mit ihren Aussagen verunsichert hatte. Dieses Ereignis hatte sie allerdings auf diese Weise hervorbringen müssen, um sicher zu sein, dass er auch positiv auf diese Nachricht reagierte. "Ja, du wirst Papa, ein echter Papa." sagte sie zärtlich zu ihm und kam seiner Bitte nach, sich neben ihn hinzusetzen. Sie wischte ihm die Tränen ab und lehnte sich dann an seine Schulter. "Wir werden darüber die Captain und die erste Offizierin unterrichten müssen. Ich hatte nie vor, 3 Kinder grosszuziehen, aber nun werden wir uns wohl damit anfreunden müssen." Sie lächelte ihn glücklich an.

    Ila & Malya Nokkod

    Da Benni ziemlich laut gesprochen hatte, waren auch Malya und Ila aufmerksam geworden. Ila trat mit Malya an der Hand ins Zimmer und trat neben ihre Eltern. "Was habe ich da gehört? Wir bekommen ein Geschwisterchen?" Ilas Augen leuchteten, aber nur für einen Moment, dann wurde sie plötzlich ernst. "Muss ich dann von euch weg?" fragte sie ganz direkt und sah dabei sehr unglücklich aus. "Zu fünft haben wir ja dann fast keinen Platz mehr..." Malya riss sich von Ila los und lief in die Arme ihrer Mutter, wo sie sich ankuschelte und an dem Bauch ihrer Mutter horchte. Sie klopfte darauf und sagte: "Baby?"
    Lieutenant Lahnia Nokkod

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  • Benjamin verstand langsam, was hier vorging. Sein Leben hatte gerade eine Achterbahnfahrt hintersich. Erst hatte er sich mit seiner Freundin fast in den Haaren, dann machte er ihr einen Heiratsantrag und sie offenbarte ihm, dass sie schwanger war. "Ich werde beide gemeinsam mit Tim in mein Büro bitten. Das ist wohl das einfachste.", antwortete er auf ihre Aussage, die Schwangerschaft der Schiffsführung bekannt zugeben. "Aber eins, Nici, eins hast du noch nicht. Du hast meine Frage nicht beantwortet.", er schaute ihr in die Augen und hörte, wie die beiden Kinder die Küche betraten.

    "Richtig Ila. Ein kleiner Bruder oder eine Schwester. Ich habe es auch erst erfahren.", Benjamin schaute Ila an und sah, wie unglück die Kleine aufeinmal wurde. "Komm setzt dich.", sagte er und deutete auf seinen Schoß. Als Ila dann saß schaute er sie an. "Niemand hat die Absicht dich wegzugeben Mäuschen. Du hast recht. Zu fünft wirds ein bisschen eng. Wir werden wohl anbauen müssen. Das machen wir dann sofort, wenn wir wieder in Alpha-Quadranten sind. Und du und deine Schwester Malya werden hier bleiben. Bei uns. Und da gibt es keinerlei Widerrede." Als Malya auf den Bauch von Lahnia klopfte, wurden in ihm schon Vatergefühle wach. "Nicht nur das. Ich habe eurer Mutter eben eine Frage gestellt. Und jetzt würd ich gern wissen, wie die Antwort lautet.", er sah Lahnia überglücklich an und wartete auf ihre Antwort.
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  • "Entschuldige, wie unsensibel von mir, dass ich die Frage aller Fragen noch nicht beantwortet habe." Sie sah Benjamin tief in die Augen und sagte mit einer etwas vor Aufregung belegten Stimme: "Ja, ich möchte deine Frau werden, ich kann mir nichts Schöneres vorstellen, Benjamin Davis." Ihr lief schon wieder eine Träne die Wange hinunter, ohne dass sie sie aufhalten konnte. Dazu lächelte sie jedoch überglücklich. Verstohlen schaute sie zu dem Ring, der so wunderschön aussah, dass sie es gar nicht abwarten konnte, ihn an ihrem Finger zu sehen. Ila klatschte und umarmte dann Benjamin und Lahnia gleichzeitig.

    Es kamen wohl stürmische Zeiten auf diese junge Familie zu, dachte sich Lahnia. Wie würden die Führungsoffiziere und die Schiffsbesatzung auf die zwei Nachrichten reagieren? Sie wusste es nicht. Was sie jedoch wusste, war, dass sie zu diesem Zeitpunkt auf keinem anderem Schiff sein möchte, ob es nun im Alpha- oder Deltaquadranten sein möge. Hier waren alle, die sie gerne hatte und die sie nie mehr missen möchte.

    Es würde viel zu organisieren geben, denn sie rechnete damit, dass sie, sobald sie wieder im Alphaquadranten sein würden, nicht mehr arbeiten dürfte. Wenn das Baby dann da sein würde, fiel sie auch noch für eine Weile aus, und die Flitterwochen mussten ebenfalls noch vor der Niederkunft organisiert werden. Es gab also viel zu tun in den kommenden Wochen und Monaten. Im Moment wollte sie aber einfach nur glücklich sein, wenn dieser Umstand auch sehr überraschend gekommen war.
    Lieutenant Lahnia Nokkod
  • Benjamin sah Lahnia an und sein Herz schlug höher, als sie seinen Antrag annahm. "Ich liebe dich. Bis dass der Tod uns scheidet.", antwortete er, wischte ihr die Träne weg und küsste sie. Er nahm ihre Hand und steckte den Diamantring an ihren Ringfinger. "Risa, Erde oder Betazed?", fragte er, einen Arm um die Taillie seiner Verlobten und im andern Arm Ila.

    "Ich werde sobald wie möglich einen Termin mit der Schiffsführung machen. Wir haben viel zu berichten." Der junge (Noch-)Junggeselle genoss es, seine neue Familie um sich herum zu haben. "An diesen Tag, den 27. Juli des Jahres 2392, werden wir nie vergessen."
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  • Lahnia starrte auf den Ring, der an ihrem Finger glitzerte. "Er ist wunderschön, Benjamin!" hauchte sie und war überwältigt von diesem Moment. "Erde und Betazed, würde ich sagen. Wir heiraten ja nackt, ich hoffe, du hast keine Probleme damit?" Aus Erfahrung wusste sie, dass einige Menschen diese Tradition als nicht sehr angemessen hielten. "Ich würde jedoch auch gerne ein schönes, langes, weisses Kleid tragen, wie es bei euch Brauch ist." fügte sie noch hinzu und gab ihm nochmals einen Kuss. "Mit der Schiffsführung sollten wir so bald als möglich einen Termin machen, erledigst du das?" fragte sie und strich dabei Malya übers Haar, welche immer noch auf ihrem Schoss herumturnte. Dieses Datum würde sie wirklich nie vergessen; es war der Tag, an dem sie Benjamin Davis so glücklich machte, wie sie nur sein konnte.
    Lieutenant Lahnia Nokkod
  • "Aber nichts im Vergleich zu dir Lahnia. Nichts in der Galaxie ist so schön wie du." Benjamin stand auf und half seiner Verlobten auf. "So, es ist schon spät. Die Kiddies müssen in's Bett und ich sollte auch versuchen, etwas zuschlafen. Eine Verlobung schützt nicht vorm Bereitschaftsdienst.", sagte er und schaute zu den Kindern. "Ila. Nimmst du bitte Malya mit ins Badezimmer. Zähne putzen und ab ins Bett. Ihr seid schon überfällig." Danach wandte er sich seiner Lahnia zu. "Warum sollte ich Probleme mit eurer Kultur haben? Wenn ich dich heirate, ist dass auch meine Kultur Liebling. Und die Flitterwochen verbringen wir dann wo?", fragte er und schaute sie verliebt an.
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  • Lahnia stand auf und zwinkerte Ila verschwörerisch zu, ihr Zeichen, das sie abgemacht hatten, wenn Ila Malya ins Bett bringen sollte. "Auf Risa?" fragte sie und strich durch sein dichtes Haar, während sie ihn liebevoll und zugleich leidenschaftlich ansah. Sie schlang ihre Arme um ihren Verlobten und küsste ihn ebenso leidenschaftlich, wie sie ihn zuvor angesehen hatte. Seinen Rücken dabei streichelnd, hauchte sie ihm ins Ohr: "Der Bereitschaftsdienst kann warten, mein Schatz, deine Verlobte braucht dich zuerst noch..." Sie zog ihn in Richtung des Schlafzimmers und schloss dann die Tür hinter ihnen.
    Lieutenant Lahnia Nokkod
  • "Warum nicht"?, fragte er und erwiederte ihren Kuss. Als sie ihn richtung Schlafzimmer zog, nahm der den Kommunikator von der Uniform ab und warf ihn auf den Tisch. "Ach Bereitschaft, schlafen macht zu zweit mehr Spaß.", sagte er und verschwand mit ihr im Schlafzimmer.
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  • Nach einigen Tagen auf der Krankenstation war Lahnia wieder in ihr gemeinsames Quartier zurückgekehrt. Das Baby würde noch einige Wochen im Brutkasten verbringen müssen, doch Lahnia besuchte es mit Malya und Ila täglich. Die zwei Kinder hatten ihr Brüderchen sofort ins Herz geschlossen. Lahnia nutzte die Zeit, um sich von den Strapazen der Geburt zu erholen, ging aber dennoch regelmässig zur Gymnastik, um wieder fit zu werden. Nun hatte sie es sich auf dem Sofa bequem gemacht und las ein Buch.
    Lieutenant Lahnia Nokkod
  • Benjamin kam gerade von seinem Dienst zurück ins Quartier. "Nicki, bist du hier irgendwo?", fragte er in den Raum, ehe er sie auf dem Sofa ausmachte und sich neben ihr hinsetzte. "Ich habe gute und sehr gute Nachrichten. Such dir aus, welche zuerst."
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  • "Ja, hier, Liebling!" rief Lahnia, als Benjamin auch schon vor ihr stand. Sie lächelte ihn an und freute sich, dass er bereits jetzt mit der Arbeit fertig war. "Zuerst die gute Nachricht, bitte." entgegnete sie und streichelte dabei den Kopf ihres Sohnes, der gerade an ihrer Brust trank und leise Schmatzgeräusche von sich gab. Drüben spielten Malya und Ila. Es durchströmte sie ein Gefühl der Liebe, weil sie all ihre Liebsten um sich hatte.
    Lieutenant Lahnia Nokkod
  • "Die Sternenflotte hat meinen Vater, wie typisch für ihn, in einer Bibiliothek auf Luna gefunden. Mit 300 Seiten handschriftlicher Aufzeichnungen über die Mondlandung vom 20. Juli 1969 und dem ersten Betreten vom 21. Juli. Da schließt sich auch gleich die sehr gute Nachricht an. Aber die möchte ich der ganzen Familie verkünden.", er sah rüber zum Kinderzimmer, wo seine beiden "Bald-Töchter" spielten und rief sie zu Lahnia, dem kleinen Raik und ihm auf das Sofa.
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  • Lahnia sah Benjamin noch interessiert an, als er bereits Malya und Ila rief. Die beiden kamen sofort angerannt, Malya noch etwas wackelig auf ihren beiden Füssen, aber doch schon beachtlich schnell. Was gibts denn, Benjamin?" fragte Ila neugierig und liess sich schwungvoll neben Benjamin aufs Sofa fallen. Malya blieb vor ihm stehen und streckte die Ärmchen aus, als Einladung, dass er sie auf seinen Schoss nehmen sollte.
    Lieutenant Lahnia Nokkod
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