Stationsleben 3 - Trinität

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  • Büro der Kommandantin

    Büro der Kommandantin
    Ein neuer Arbeitstag hatte begonnen. Nach dem entspannenden Monat auf Jam'br'Tribat war die Rückkehr nach PX-312, Tan Waksa, den Stützpunkt und die Sternenbasis eine enorme Umstellung gewesen. Weniger war die Rückkehr zur Arbeit der Grund für dieses Gefühl, vielmehr lag es daran wieder in eine völlig andere Welt zurückzukehren. Marie blickte kurz zu ihrer batlh'naQjej, die weiterhin ihr Büro auf der Sternenbasis zierte. "Das Ding kommt mir nicht ins Haus!", hatte Annika gesagt, als Marie die klingonische Waffe mit nach Hause genommen hatte. Und sie war auch nicht zu einem Abweichen von ihrer Meinung zu bekommen. So hatte sie die über zwei Meter lange Waffe wieder mit auf die Sternenbasis gebracht und in ihrem Büro deponiert, praktisch als Erinnerung an das Risiko von Impulskäufen. Sie rief ihren Terminplaner für heute auf. Es standen Begrüßungen neuer Besatzungsmitglieder an, eine Inspektion der Jägerstaffel, ein Mittagessen mit Botschafterin Tel. Den Rest des Tages hatte sie sich zum Abarbeiten von Berichten freigehalten. Sie blätterte kurz die Liste der Neuankömmlinge durch: First Lieutenant Pekul, der neue Stellvertretende Sicherheitschef, der den bei der Verteidigung der Sternenbasis gegen die Tholianer verstorbenen Michael Erricson ersetzen sollte. Außerdem würde er die Stationssicherheit bei der Durchsetzung von Grinori-Protokollen bei der Abfertigung von Schiffen unterstützen. Das würde mit Sicherheit interessant werden. Dann fiel ihr ein anderer Name auf. Ensign Lydia Moore. Wie konnte sie das bisher übersehen haben? Natürlich, Lydia dürfte dieses Jahr die Akademieausbildung abgeschlossen haben, falls nichts dazwischen gekommen war. Aber warum war sie auf die Sternenbasis versetzt worden? Auch dies dürfte wohl für ein interessanets Gespräch sorgen ...

    Fitnessraum, Deck 9
    Mit einem dumpfen "Patsch" grub sich Karinas behandschuhte Faust in die Bauchmuskeln ihrer Kameradin Lima Nisan. Diese ließ als Reaktion mit einem Stoß die Luft aus ihren Lungen und wisch zurück, bevor die zweite Faust Karinas ihren Kopf treffen konnte, wie sie es bereits zweimal getan hatte. "Schade, ich dachte, du kommst nie auf den Trichter.", grinste Karina der Trill entgegen, ihre Sprache etwas vom Zahnschutz beeinträchtigt, den die beiden trugen. "Noch habe ich einige Gehirnzellen übrig. Aber ... das nennst du langsam angehen?" Karinas Grinsen wurde noch ein wenig breiter, als sie selbst zwei Schritte zurückwich, um Lima wieder etwas Raum zum Manövrieren zu geben. "Das IST langsam, da hat es andere viel übler erwischt." Thorne hob ihre Fäuste erneut und nahm eine defensive Position ein, vor allem darauf bedacht ihr Gleichgewicht zu halten, um bei der ersten Möglichkeit einen vernichtenden Gegenangriff auf ihre bereits ziemlich gebeutelte Gegnerin zu starten. "Du meinst den armen Doktor?", fragte sie, während ihre Fäuste einige Male erforschend in Karinas Richtung zuckten, bei ihr jedoch keine Reaktion hervorriefen. "Du meinst McKenzie? Ach, als ich mit ihm fertig war, ging es ihm gar nicht so schlecht ..."

    Konferenzraum 2, Deck 20
    „Und deswegen ist es besonders wichtig, dass Sie Ihre Tricorder nach jeder Benutzung deaktivieren. Bitte prüfen Sie nach jedem Schließen des Gerätes auch, ob es tatsächlich deaktiviert ist, um das Risiko von Rissen in den Sarium-Kredid-Zellen auszuschließen.“ Selbst diese letzten Worte sagte er auf dieselbe monotone Weise wie zuvor den gesamten mehr als langweiligen Vortrag. Cinto Bretelles, der neue Sicherheitsingenieur der Sternenbasis, deaktivierte auch die Holopräsentation der Sicherheitseinweisung mit dem Thema „Sicherheitsinstruktionen bei der Benutzung des Tricorders“. Mit weiteren Fragen rechnete er sowieso nicht.
    Keine Sekunde zu früh für Lydia Moore, die für Lieutenant Commander Labik und die Wissenschaftliche Abteilung an der Einweisung teilgenommen hatte. Jetzt wusste sie, warum der Cardassianer innerhalb seiner Abteilung nach einem Vertreter suchte, der für ihn einsprang. Und natürlich erwischte es die völlig grüne Akademieabsolventin. Mit so einer Gemeinheit hatte sie bei Vanan gar nicht gerechnet, zu gut glaubte sie ihn noch aus der Zeit auf der Aurora zu kennen. Nur raus hier, dachte sie sich, packte ihre Sachen und verließ wortlos den Konferenzraum, vor dessen Tür sie wie alle den Raum verlassenden Offiziere erst einmal tief durchatmete. Ich glaube, ich werde mit Vanan noch ein ernstes Wörtchen wechseln müssen. .

    Mc Donalds, Tan Waksa
    Genüsslich ließ sich die Frau das fettige Stück Fleisch auf der Zunge zergehen. Ich frage mich, ob diese Menschen einen so hohen Kalorienumsatz haben, dass sie bei dieser ungesunden Ernährung nicht alle fett werden. Sie blickte sich im Schnellrestaurant um, das sich in Tan Waksa steigender Beliebtheit erfreute, gerade nach der Schlacht um die Sternenbasis, welche die Popularitätswerte der Föderation im Dreibund weit über die Dächer der Wolkenkratzer Tan Waksas hatte anspringen lassen. Nirgendwo sonst in Tan Waksa konnte man so einfach einen Platz in einem Föderations-Spezialitätenrestaurant bekommen wie im Lokal mit dem abgerundeten M vor der Eingangstür. Dilmun, aktuelle Situation, dachte die Frau und vor ihrem inneren Auge erschien ein Menü, in dem sie die gewünschten Informationen abrufen konnte. Mittlerweile machte ihr die virtuelle Realität in ihrem Kopf auch keine Probleme mehr. Sie war in deren Benutzung sehr vertraut geworden und auch die Kopfschmerzen und die Übelkeit waren mit dem letzten Update verschwunden, ganz ohne irgendeine Medikation. Sie überblickte den Status der Kolonisten, die allesamt gesund und munter waren. Auch die Baumaßnahmen verliefen weiterhin nach Plan. Verbindung zu Abteilungsleiter Öffentlichkeitsarbeit herstellen Der Status der Kolonie verschwand und es dauerte einige Sekunden, bis die Leere durch das Gesicht der gewünschten Person ersetzt wurde. “Was gibt es?“, fragte der nicht mehr ganz junge Grinori, der in einem edlen Anzug hinter einem imposanten Schreibtisch saß. „Ich denke es wird Zeit die Publicity-Maßnahmen für Dilmun anzukurbeln. Vielleicht wäre ein Artikel in der Föderationspresse hilfreich.“ Der Mann am anderen Ende … ja, am anderen Ende von was? Ihrem Gehirn, ihrem AdEvTech-C5e-Kommunikationsimplantates, egal, diese Gedanken waren im Moment irrelevant … Und schon war das Stirnrunzeln auch wieder verschwunden und ihr Gegenüber setzte zu einer Antwort an: „Ich werde sehen, was sich machen lässt. Lassen Sie es sich aber erst einmal schmecken.“ Sie schluckte die gekaute Masse aus Fleisch, Brot und Gemüse herunter und biss dann wieder in die kulinarische Spezialität von der Erde, welche die Menschen BigMac nannten. Ja, es schmeckt …
    "It is history that teaches us to hope" - Robert Edward Lee
    "I begin to believe that the Muse of history is nothing but a lying bitch" - Jubal Anderson Early
  • Sicherheitsbüro, Deck 10

    Gavin Hamilton war noch nicht wirklich lange wieder im Dienst seit dem längeren Urlaub auf der Heimatwelt der Tribat zusammen mit den Davions und schon wünschte er sich fast wieder einen Urlaub.
    In der Abwesenheit des Schotten war tatsächlich einiges geschehen, wenn man einmal von der Crewrotation und den Neuankömmlingen absah. Hier sollte man wohl vor allem seinen neuen Stellvertreter nennen, welcher in der Zwischenzeit die Sicherheit bei einer Kontrollmission eines Ketgor-Frachters vertreten hatte. Der Lieutenant Commander hatte den Bericht natürlich schon gelesen, wie auch all die anderen Berichte des Grinori (von denen es nicht wenige gab) und fragte sich, womit er das verdient hatte. Zwar war Hamilton ebenfalls ein Vertreter des Protokolls und befürwortete eine ordentliche Akten- und Beweisführung, allerdings war er der Ansicht, das Vral Pekur es hierbei um einiges übertrieb. Natürlich hatte Gavin noch nicht allzu viel direkte Erfahrung mit den Militärs der Grinori gemacht, da es während seiner Dienstzeit zumeist zu Zusammenarbeiten mit den Standardsicherheitskräften gekommen war, aber irgendwie hatte er das Gefühl, dass sein neuer Stellvertreter eine besonders korrekte und steife Persönlichkeit in diesen Dingen war.
    Natürlich könnte es auch sein, dass Pekur einfach nur versucht die Sternenflottenprotokolle genauestens zu beachten und schießt dabei etwas über das Ziel hinaus, dachte sich der Schotte, seufzte kurz und widmete sich wieder dem nächsten Bericht.


    Konferenzraum 2, Deck 20

    Der Cardassianer war während seiner Akademiezeit ja schon einiges gewohnt und hatte wesentlich mehr als nur einem langweiligen Vortrag folgen müssen. Was er allerdings während der letzten Stunden hier ertragen musste war selbst für ihn etwas neues. Arim schätzte sich selbst zwar als sehr geduldig ein, aber dieser Vortrag stellte diese Geduld wirklich auf die Probe. Der neue Ensign der Ingenieursabteilung war sich nun auch sicher, warum er als Abordnung des Maschinenraums an dem Vortrag teilnehmen musste/sollte. Freiwillige ließen sich hierzu sicherlich nicht mehr finden, nachdem viele der länger anwesenden Crewmitglieder bereits an den "Fortbildungen" des Sicherheitsingenieurs teilnehmen mussten. Letztlich war es sicher die einfachste Lösung für die jeweilige Abteilung die "Neuen" hinzuschicken.
    Arim Tanar sah sich um und fühlte sich bestätigt in seiner Annahme. Er sah einige Ensigns oder andere Offiziere an der Konferenz teilhaben, die offenbar noch nicht allzulange hier waren. Er entdeckte auch Lydia, die offenbar das gleiche Schicksal wie er hatte und von der Wissenschaftsabteilung hierzu verdonnert worden war.
    Nachdem die "Fortbildung" schließlich vorbei war, sah er wie Lydia sehr schnell versuchte zu verschwinden. Der frischgebackene Ensign lief ihr hinterher und eröffnete dann das Wort.
    "Hey, Lydia. Warte mal kurz, ich hätte da eine Frage an dich!" Nachdem Moore schließlich innehielt stellte er sich ihr gegenüber und war sich nicht so ganz sicher wie er anfangen sollte. "Ähm... wir haben ja letztens über unsere Quartiere gesprochen. Hier, direkt auf der Sternenbasis, sind sie ja sehr bescheiden. Ich habe mich erkundigt und ein paar Infos eingeholt. Auf dem planetaren Teil wären ein paar kleinere Quartiere frei, allerdings nicht für Einzelpersonen."
    Arim zuckt kurz mit den Schultern. "Ich kenne hier keinen weiter bis jetzt wirklich und da wir so etwas in der Art ja gewohnt sind wollte ich dich fragen, ob du evtl. Interesse hättest an einer Art WG? Wir könnten in ein gemeinsames Quartier auf PX-312 ziehen . Natürlich hat jeder seinen Freiraum und so weiter."
    Der Cardassianer ist sich immer noch etwas unsicher und driftet fast zurück in die Vergangenheit, als er ein Frischling an der Akademie war, fängt sich aber bald wieder.
    "Es wäre besser als deine aktuelle Unterkunft und auch für mich wäre es besser, da mein aktuelles Quartier scheinbar sowieso nur als kurzfristige Übergangslösung gedacht war." Arim blickte dann Lydia an und wartete auf ihre Antwort.

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  • Konferenzraum 2, Deck 20

    Lydia war nun gespannt, was Arims Frage sein würde. Während er sich scheinbar noch etwas sammeln musste, entfernte sie sich den Haargummi und erneuerte wieder ihren Pferdeschwanz. Während der gesamten Besprechung hatte sie sich immer wieder dabei erwischt mit ihren Haaren zu spielen, kein angemessenes Verhalten für einen Junioroffizier. Nach all den gefühlten Tagen in der Besprechung war ihr roter Schopf ziemlich durcheinander gekommen.

    Sie nickte während er sein Anliegen vortrug, immerhin hatte sie selbst überlegt, ob sie nicht mit irgendwem ein gemeinsames Quartier beziehen sollte. „Ja, ich kenne das Problem. Ich bewohne im Moment auch nur ein Unteroffiziersquartier auf Deck 14.“ Sie überprüfte noch einmal ihren Zopf und machte sich noch einmal Gedanken darüber, ob es schon angemessen war auf dem Planeten zu leben. Sie hatte irgendwie das Gefühl, dass man von Junioroffizieren etwas anderes erwartete, andererseits … schien ihr der eigene Gedankengang lächerlich. „Wie sieht es denn mit dem Quartier auf der Oberfläche aus? Kann man sich das wie die Unteroffiziersquartiere hier oben vorstellen, nur eben etwas größer und mit einem Esstisch? Oder eher in Richtung Vierbettzimmer auf der Akademie ohne eigenes Badezimmer? Prinzipiell fände ich es schön mir ein Quartier zu teilen. Nach den ganzen Jahren finde ich es alleine irgendwie einsam." Sie machte kurz zwei Besatzungsmitgliedern Platz, welche im Gespräch den recht engen Korridor durchquerten. Dann setzte sie zu einer Erklärung an: "Ich habe damals auf der Aurora, also noch vor der Akademie, schon in einer Wohngemeinschaft mit der Chefärztin der Aurora gelebt. War zuerst nur ne Notlösung, da ich mit meinem Dad einige Probleme hatte, aber dann wurde was Langfristiges daraus.“
    "It is history that teaches us to hope" - Robert Edward Lee
    "I begin to believe that the Muse of history is nothing but a lying bitch" - Jubal Anderson Early
  • Krankenstation -> Fitnessraum, Deck 9

    Josh hatte gerade Schichtende und war nun auf dem zu seinem Quartier. Da er noch etwas Zeit hatte bis Aimee mit ihrer Schicht fertig war, entschied er sich seiner "neuen" Sportart zu widmen. Mittlerweile besass er sogar ein eigenes Paar Boxhandschuhe. Im Quartier angekommen entledigte sich der Neuseeländer seiner Uniform und suchte seine Sportsachen zusammen. Wo hatte er noch mal die Schuhe? So gross war das Quartier ja eigentlich nicht. Ah genau, er hatte sie gefunden. Nachdem er sich versichert hatte auch alles dabei zu haben, machte er sich auf den Weg.
    Angekommen, machte sich Josh auf und läuft sich auf dem einem Laufband warm. Danach bemühte er sich in die Handschuhe und begann damit einen Boxsack zu bearbeiten. Er war sehr stark in Gedanken versunken und kümmerte sich wenig um das was um ihn herum ablief.
  • Konferenzraum 2, Deck 20

    Arim wartete auf die Antwort von Lydia und war teilweise etwas überrascht von ihrem Wortschwall. Der Cardassianer kratzte sich kurz am Kinn, ehe er antwortete.
    "Das Quartier ist auf jeden Fall etwas größer als wir es gewohnt sind. Jeder hat sein eigenes Schlafzimmer, es gibt den Computerraum, eine Küchenecke und soweiter... Wie du also siehst ist es ganz anders als wie in der Ausbildung."
    Arim Tanar zuckt kurz mit den Schultern und ist etwas zurückhaltend. "Ich habe das Quartier auch noch nicht im Detail gesehen, allerdings dachte ich mir, da wir uns von früher kennen, könnten wir uns evtl. dieses Quartier zu zweit angucken, da ich davon ausgegangen bin, das wir beide keine große Lust auf die uns zugewiesenen Quartiere haben und in denen wir wahrscheinlich kaum einen anderen kennen."
    Der Cardasssianer blickt abermals erstmal Lydia an und wartet auf deren Antwort.
  • Fitnessraum, Deck 9/ Konferenzraum 2, Deck 20

    Fitnessraum, Deck 9
    Nisan ging nun bereits zum zweiten Mal zu Boden. Ihre Kollegin trat über sie und schaute herunter: „Alles in Ordnung?“ Die Trill brauchte einen Augenblick um zu antworten: „Ja, aber ich denke, es reicht heute für mich.“ Karina nickte. Einige Schweißperlen tropften aus Karinas Gesicht auf Lima herab, bevor die Pilotin sich die Handschuhe auszog, um ihrer Freundin aufzuhelfen. „Komm, ich bringe dich erstmal zu einer Bank.“ Gestützt auf ihre Kollegin schaffte sie es schließlich auch zur Bank. „Mir geht es schon besser, ich denke, ich bin nicht wirklich verletzt.“ Thorne grinste: „Außer in deinem Stolz natürlich.“ Ihr Puls pochte weiterhin, als sie von Lima mit einem Fingerzeig auf einen Neuankömmling hingewiesen wurde: „Da ist ja dein Doktor. Vielleicht kannst du ihn ja für die Dusche abpassen.“ Karina schüttelte den Kopf: „Nein, das war ‚ne einmalige Sache, außerdem … war er nicht allzu berauschend. Und scheinbar hat er es seiner Verlobten direkt gestanden und damit ne Menge Ärger hervorgerufen, da möchte ich nicht noch weiter zu beitragen.“

    Konferenzraum 2, Deck 20
    „Getrennte Schlafzimmer?“, fragte Lydia mit gespielter Enttäuschung. „Ob ich mich damit wohl abfinden kann.“ Sie machte eine kurze Pause, um Arim die Möglichkeit zu geben die Ironie in ihrer Aussage zu finden. „Aber das klingt doch gut. Wie gesagt, alleine zu leben finde ich langweilig. Aber … kommst du denn damit zurecht, wenn ich ständig auf meiner Geige musiziere?“ Sie seufzte: „Ich hatte mit dem Arrangement an der Akademie eigentlich gar kein Problem. Okay, man musste ein paar Meter zur Toilette laufen und zum Duschen morgens über den Gang huschen und hatte dort zig Leute um sich, aber … so richtig ätzend war es nur aufgrund meiner Zimmergenossen, nachdem Tanja den Campus gewechselt hat.“ Wieder pausierte sie. Nach all den Stunden des Schweigens und vorgetäuschten Zuhören war ihr irgendwie danach zu reden. „Also, ich würde das Quartier ungefragt nehmen. Wir können aber natürlich auch gerne einen Besichtigungstermin machen, wenn es dir lieber ist. Es wäre sicherlich ganz gut zu sehen, wie es genau aussieht.“
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  • Konferenzraum 2, Deck 20

    Arim blickte Lydia zunächst weiterhin aufmerksam an und war sich immer noch nicht so ganz sicher, wie er ihre Aussagen aufnehmen sollte. Zwar wusste er schon von früher, dass sie oft Sarkasmus verwendete, aber dennoch war der Cardassianer sich nicht so sicher.
    Eigentlich solltest du das doch mittlerweile wissen, nach all der Zeit, schalt sich der Ensign selbst im Geiste. An Lydia gewandt zeigte er ein lockeres Lächeln, nachdem er kurz überlegt hatte.
    "Eigentlich müssen wir es nicht zwingend ansehen, ich habe bereits einige Informationen über die Grundrisse der Standardquartiere eingeholt und kann sie dir gerne noch zeigen. Es ist wie gesagt, um einiges besser als unsere momentane Unterkunft. Soweit ich weiß gibt es auch viele andere Offiziere, die sich solche Quartiere auf ähnliche Weise teilen."
    Ensign Tanar zögerte kurz noch etwas und strich sich übers Kinn. Er sagte allerdings erstmal weiter nichts und wartete auf eine Antwort von Lydia.
  • Konferenzraum 2, Deck 20

    Lydia grinste tief in sich hinein. Arim war schon immer ein süßer Kerl gewesen, vor allem aber war er es über die letzten vier Jahre auch geblieben. Ihre mit Beginn der Akademieausbildung sprunghaft gewachsene Neigung zu sarkastischen Äußerungen schien ihm auch nach all den Jahren hin und wieder Probleme zu bereiten. "Hast du die Grundrisse denn dabei? Und vielleicht noch eine Angabe, wo das Quartier genau liegt? Soweit ich weiß, liegen die meisten Quartiere auf der Oberfläche ja in einem riesigen Klotz von Gebäude." Wieder einmal wurde ihr die Ironie bewusst. Eigentlich sollte man ja meinen, dass auf der Oberfläche deutlich mehr Platz war als auf der Raumstation. Doch stand der Sternenflotte auf Rover Island nur eine begrenzte Fläche für ihren Stützpunkt zur Verfügung. Sie hatte gelesen, dass die Grinori wohl noch in diesem Jahrzehnt SIedlungen auf den lebensfeindlicheren Kontinenten errichten würden, aber für die Sternenflotte dürfte es unpraktisch sein, ihre Einrichtungen quer über den Planeten zu verteilen.
    Doch nun galt es wieder etwas ernster zu werden, bevor sie noch dafür sorgte, dass Arim schreiend davon rennen würde: "Ich wusste gar nicht, dass dies praktisch Standardprozedur ist. Ehrlich gesagt, finde ich es auch ungewöhnlich. Von der Auroar kannte ich es eigentlich nur so, dass Offiziere immer ein eigenes Quartier bewohnten, wenn sie nicht gerade einen Partner oder Familie hatten. Aber, vielleicht ist das auch wieder nur eine Maßnahme um Platz zu sparen. Zu hoch kann man auf dem Stützpunkt ja auch nicht bauen, da sonst die Shuttles Probleme bekommen könnten."
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  • Konferenzraum 2, Deck 20

    Arim wusste immer noch nicht so genau, wie er Lydia einschätzen sollte, aber er blieb recht neutral, als er antwortete. "Ich habe die Pläne natürlich nicht bei mir, aber in meinem aktuellen Quartier befindet sich eine genaue Beschreibung der möglichen Wohnung inklusive aller Details."
    Der Cardassianer überlegte abermals kurz, ehe er antwortete.
    "Ja, da hast du schon recht, der Raum ist natürlich sehr begrenzt aber die Sternenflotte hat schon seit Jahren einen definierten Raum hier sicher, soweit ich weiß. Von daher sind die Wohnungen immer vorhanden und da..." Arim zögerte kurz und wollte nicht unbedingt die Schlacht um die Sternenbasis erwähnen. "in letzter Zeit einige wieder frei wurden gibt es natürlich einige Möglichkeiten durch neues Personal."
    Ensign Tanar zuckte nochmal kurz mit den Schultern. "Jedenfalls habe ich da eine... gewisse 'Beziehung', bzw. wäre es möglich dieses Quartier zu erhalten, solange ich nicht alleine bin."
    Arim zog nochmal kurz seine Uniform zurecht. "Also, wie sieht es aus bei dir?"
  • Konferenzraum 2, Deck 20

    Mittlerweile fühlte sich Lydia fast schon ein wenig schuldig, Arim so verwirrt zu haben. Um dem armen Kerl etwas zu helfen, legte sie wieder einen normalen Gesichtsausdruck auf. "Nun, ich würde die Wohnung eigentlich sogar ungesehen nehmen. Gegenüber unseren Quartieren hier ist es ja sehr wahrscheinlich eine enorme Steigerung, auch wenn es keine Luxussuite ist. Wir sollten einfach zugreifen, bevor alle Wohnungen wieder vergriffen sind. Wollen wir gemeinsam zum Quartiermeister gehen, oder soll das einer von uns alleine übernehmen?" Sie machte eine Pause und grinste dann: "Ein Zimmer mit Platz für meine Geige, die Staffelei und den Rest meiner Sachen. Da geht ja fast ein Traum in Erfüllung."
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  • Ferenginar: März 2390

    Die große in einen Regenmantel gekleidete Person trat durch das enorme Eingangstor vom Regen Ferenginars in das weitaus trockenere Innere des Gebäudes, an deren Wänden das Firmenlogo des laut eigenen Aussagen größten Getränkeherstellers der Galaxie prangte: Slug-O-Cola. Dort angekommen zog sie sich den Regenmantel über den Kopf und offenbarte die Form einer Frau, viel zu groß für eine Ferengi. Den Pförtner schien dies jedoch nicht zu stören, hatten Ferengifrauen in den letzten Jahren doch deutlich an ihrem Reiz verloren, zu selbstbewusst waren sie nach den Reformen des späten Großen Nagus Zek und des Großen Nagus Rom geworden. Sie trugen Kleider, verließen das Haus und machten Geschäfte, wagten es sogar Männern Widerworte zu geben. Der Große Nagus Fluff konnte dieser rasanten Entwicklung zwar Einhalt gebieten, nachdem er Rom mit Hilfe der der führenden Köpfe aus der Ferengiwirtschaft gestürzt hatte. Doch die Zeit ließ sich nicht zurückdrehen. Und wie gesagt, war dies keine Ferengifrau.

    Unter dem Regenmantel traten lange dunkelblonde Haare hervor, deren Spitzen nicht vollständig vom Dauerregen der Ferengiheimatwelt geschützt worden waren. Fast vollständig bedeckten sie die winzigen, Ohren der Frau, deren Spezies sich ihm nun offenbarte: Mensch. Als sie sich das Haar zur Seite strich und den Regenmantel ausschüttelte, machte sich ein warmes Kitzeln in seinen Ohrläppchen breit. Er konnte es förmlich spüren, wie ihre kräftigen Frauenpranken seine Ohrläppchen bis kurz vor den Höhepunkt massierten, ihre Stimme vor Unterwürfigkeit zitterte und dabei all seinen Besitz anpries, den er sich in all den Jahren angehäuft hatte, Tonnen von goldgepressten Latinum, in denen sich ihr schlanker Körper wiederspiegelte.

    "Hallo. Hallo!", riss es ihn aus seinen Gedanken, sodass er fast rückwärts von seinem Stuhl hinter dem Empfangstisch fiel. Er fühlte sich ertappte, schaute auf zu der Frau, die mit all ihre Größe einen Schatten auf ihn zu werfen schien. Der Pförtner erhob sich von seinem Stuhl und blickte seinem Gegenüber direkt ins Dekolleté. Wie ihre Ohren waren auch ihre Brüste kleiner als die der meisten Ferengifrauen, zumindest dem üppigen Ideal, welches auf Ferenginar seit Jahrhunderten vorherrschte. Doch unter dem Stoff ihres Tops schienen sie meistens genauso fest, straff und anbetungswürdig zu sein, wie ihre äußeren Hörorgane. "Hier oben bin ich.", sagte die Frau in einem entnervten Ton, wenn auch mit einem Grinsen im Gesicht. "Entschuldigen Sie.", sagte der Pförtner mit abwehrender Gestik. Hatte er sich gerade etwa bei einer Frau entschuldigt? Nein, wie peinlich, hoffentlich hatte keiner seiner Kollegen das mitbekommen. Andererseits wären sie sicherlich auch vom exotischen Zauber dieses Menschenweibchens in den Bann gezogen worden.

    Ohne Umschweife kam die Frau zur Sache: "Sagen Sie Nilva, dass Jeanne Davion ihn sobald wie möglich sprechen möchte." Im Unglauben an die Ernsthaftigkeit ihrer Aussage riss der Ferengi seine Augen auf, was seinem Gegenüber nicht zu entgehen schien. "Ich werde Sie ganz sicher nicht bestechen, Kleiner. Aber ich kann Ihnen garantieren, dass Sie Ihren Job verlieren werden, wenn Sie nicht sofort Nilva informieren." Da war er wieder, dieser exotische Zauber, diese Festheit nicht nur ihrer Ohren und Brüste, sondern auch noch in ihrer Stimme. Wie sollte man solchen Weibchen widerstehen können? Es schien ihm ein Wunder, dass die Menschenfrauen ihren Männchen überhaupt noch gleiche Rechte zugestanden, bei all der Macht, welche die Natur ihnen ins Erbgut zu legen scheint. "Natürlich. Augenblick." Er aktivierte sein Kommterminal und wählte das Vorzimmer des Vorsitzenden: "Ein Menschenweibchen hier sagt, dass sie den weisen Vorsitzenden Nilva sprechen möchte." Die Antwort schien ihn zu erstaunen und nach Beendigung der Verbindung wandte er sich wieder an die gut 15 Zentimeter größere Frau: "Der weise Vorsitzende Nilva erwartet Sie. Nehmen Sie ein..." Die Frau hob ihre rechte Hand und sah ihm direkt in die Augen, wofür sie ihren Blick ein wenig nach unten richten musste: "Danke, ich kenne den Weg." Mit schier riesigen Schritten bahnte sich die Frau, die nun auch die Aufmerksamkeit anderer Angestellter erregt hatte sich den Weg zum Fahrstuhl. Der Pförnter sah ihr hinterher. Ohrläppchen, Brüste, Po ... ein Hoch auf die Menschheit!
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  • Ferenginar: März 2390

    "Du sagst also, dass die Zeit reif für eine Expansion in die Föderation sei?", fragte Nilva, seit über 20 Jahren Vorsitzender von Slug-O-Cola. Jeanne nickte: "Ja, das denke ich. Der Imageschaden, den die Allianz durch den Sturz Roms hinnehmen musste ist größtenteils verflogen, dafür sind andere außenpolitische Fragen den Bürgern dort viel wichtiger. Und du kannst von Glück reden, dass kaum jemand in der Föderation die Strukturen der FCA durchschaut und deine Rolle bei diesem ... Vorgang richtig einschätzen kann." Nilva grinste, war er selbst sich seiner Rolle beim Sturz des nicht gerade beliebten Nagus doch mehr als bewusst, dessen Sozialpolitik zahlreiche Unternehmen in der Ferengi-Allianz an den Rand des Ruin getrieben hatte. "Fahre bitte fort.", bat er die Menschenfrau. "Zwar hält sich der Erfolg von Slug-O-Cola innerhalb der Föderation in Grenzen, aber die nötige Bekanntheit ist da. Ich habe einige Marktforschungsstudien in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse ich dir bereits vor meiner Ankunft geschickt habe." "Jaja, die habe ich gelesen und verstanden, aber, welche Schlüsse hast du daraus gezogen?" Jeanne legte ihre Beine übereinander, was Nilvas Blicke einen Augenblick lang auf ihre unteren Extremitäten lenkte. "Im Endeffekt ist es nicht allzu kompliziert", begann sie zu erklären. "Die Föderation lechzt nach Slug-O-Cola, allerdings in einer angepassten Form. Die Ursprungsform von Slug-O-Cola kommt für die meisten nicht in Frage, sie ist den meisten Föderationsspezies zu schleimig. Slug-O-Cola light, welches innerhalb der Allianz unter den Frauen einen Marktanteil von 60 % bei den Erfrischungsgetränken hat, kommt ebenfalls nicht in Frage. Es ersetzt die Algen durch Zusatzstoffe, die Algen simulieren. Was wir brauchen ist Slug-O-Cola zero, eine Slug-O-Cola, die nicht einmal vorgibt schleimig zu sein."

    Davion hatte Nilvas Aufmerksamkeit nun endgültig weg von ihrem Körper und hin auf ihre Worte gelenkt: "Fahre bitte fort." Jeanne setzte zur Fortsetzung ihrer Ausführungen an: "Wir müssen also eine neue Slug-O-Cola entwickeln." "Eine ohne grüne Farbe und Algen?", unterbrach sie Nilva. Die Menschenfrau verzog erbost über die Unterbrechung das Gesicht und sprach weiter: "Lass mich doch zu Ende reden. Ja, ohne Algen, aber ja, unbedingt in grüner Farbe. Das Bewusstsein Slug-O-Cola in den Händen zu halten wird durch den grünen Inhalt der Flasche und das Etikett erzeugt, vor allem bei jüngeren Zielgruppen, die wir unbedingt ins Auge fassen sollten." Nilva nickte erneut. Auch in der Ferengi-Allianz hatte Slug-O-Cola zunächst vor allem Kinder zu seinen Konsumenten gezählt, und die Kinder wurden erwachsen und schließlich selbst zu Eltern. "Die Sache hat aber einen Haken. Innerhalb der Föderation haben Eltern ein erhöhtes Sozialbewusstsein, was sich auch in der Auswahl ihrer Konsumgüter niederschlägt. Wahrscheinlich würden sie versuchen zu unterbinden, dass ihre Kinder ein Erfrischungsgetränk konsumieren, welches in der Ferengi-Allianz unter für sie inakzeptablen Bedingungen hergestellt wird. Und ja, ich weiß, dass es den Beschäftigten von Slug-O-Cola gut geht. Sie bekommen im Krankheitsfall unbezahlten Urlaub, werden bei guten Leistungen mit Aktien belohnt und die Anzahl der schweren Unfälle ist seit langem rückläufig. Aber den meisten Föderationsbürgern reicht dies nicht. Sie reden zwar davon andere Kulturen so zu akzeptieren, wie sie sind, aber dennoch bewerten sie diese ständig, und zwar nach den eigenen Maßstäben." Nilva verstand nur zu gut und ein gezischtes, abfälliges "Föderation" entwich seinen Lippen.

    Die Menschenfrau stellte beide Füße wieder auf den Boden und schob ihren Oberkörper etwas näher in Richtung Nilva: "Nach den ersten Versuchen bei der Herstellung einer Föderationsvariante von Slug-O-Cola sollten wir deren Produktion in den Föderationsraum verlegen. Das erspart uns zum einen lange Transportwege, zum anderen sollte dies den Faktor "moralische Bedenken föderationszentrischer Eltern" minimieren." Nilva sprang vor Begeisterung über diese Idee fast auf: "Eine fabelhafte Idee. Wir müssten das ganze durchrechnen und sehen, wie wir die Preise gestalten müssten, damit wir etwaige höhere Produktionskosten ausgleichen könnten, die kürzeren Transportwege werden uns dabei aber schon helfen." Er machte eine kurze Pause und bemerkte nun auch einen Ausdruck auf Jeannes Gesicht, den er bei Föderationsbürgern, vor allem bei Menschen, nur sehr selten sah: die Vorfreude auf Profit. Doch war es gerade das, was diese Menschenfrau so auszeichnete. "Komm zur Sache, Jeanne. Was soll dabei für dich rausspringen?" Davion grinste: "Danke, dass du fragst. Ich möchte mein altes Gehalt, verdoppelt." Nilva schluckte, mehr über die Forschheit der Forderung als über deren Umfang. Doch dann bemerkte er, dass Jeanne noch nicht fertig war. "Außerdem möchte ich Anteile am Subunternehmen innerhalb der Föderation. Ich denke 30 % wären angebracht." Sie begradigte iher Haltung wieder, sodass ihre Brüste etwas mehr zur Geltung kamen. Ihr zuckersüßes Lächeln täuschte Nilva jedoch nicht darüber hinweg, dass er es mit einer eiskalten Verhandlungspartnerin zu tun hatte. "20 % und du trittst gegebenenfalls als Werbefigur auf." Jeanne überlegte kurz und schüttelt den Kopf: "Ich soll wieder als Werbefigur auftreten? 25 % und davon weiche ich nicht mehr ab. Wenn wir Erfolg haben, steigt dein Gewinn ins Unermessliche, selbst wenn ich davon einen angemessenen Teil abbekomme. Denk daran, die 94. Erwerbsregel wurde wiederrufen, die 95. besteht immer noch, "Expandiere oder stirb". Es wäre schade, wenn du stirbst, Nilva." Der Ferengi nickte und strich sich über die Ohrläppchen die zu kitzeln beginnen. Jeanne erkannte die Geste. Ein Mann einer anderen Spezies würde sich an der Hose herumzupfen, weil es in ihr zu eng geworden wäre. Schließlich erhob sich Nilva und reichte Jeanne die Hand: "Wir haben einen Deal." Davion zögerte ihm ebenfalls die Hand zu reichen. "Ich denke, die 17. Erwerbsregel lassen wir wie in der Vergangenheit unter den Tisch fallen, oder? Es wäre schade, dir deine Ohren abreißen zu müssen, mein Liebster." Nilva nickte: "Na gut, der Kontrakt wird durch deine kleinen Öhrchen nicht beeinträchtigt." "Dann haben wir einen Deal!", schlug Jeanne ein.
    "It is history that teaches us to hope" - Robert Edward Lee
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  • Nach der Mission vom 18.02.2013


    Nachdem die Außenmission zu Ende war, kehrten die betroffenen Offiziere auf die Sternenbasis zurück. Während ein Großteil der Offiziere im Tranporterraum rematerialisierten wurde Lieutenant Commander Hamilton (aufgrund seiner Verletzungen) und Dr. McKenzie direkt auf die Krankenstation gebeamt. Der gefangene noch bewusstlose Tribat wurde dagegen in eine Arrestzelle gebracht. Während Lt. Kolin, als ranghöchster noch einsatzfähiger Offizier wahrscheinlich als nächstes die Kommandantin informieren würde, informierte PO3 Tesron seine Abteilung über die Gefangennahme des Tribat-Terroristen.


    Deck 10 - First Lieutenant Vral Pekur

    Der Grinori und stellvertretende Sicherheitschef war gerade im Sicherheitsbüro und ging die aktuellen Berichte über andere Auseinandersetzungen in Tan Waksa durch, als er den Ruf von Petty Officer Tesron erhielt. Er lauschte still den Ausführungen des Unteroffiziers und bedankte sich dann dafür kurz.
    Danach stoppte er mit der Durchsicht der Berichte und stand auf, um sich zu den Arrestzellen aufzumachen. Zwar hatte der Grinori noch keine direkte Anweisung erhalten dies zu tun, aber er war mehr als nur interessiert an den Informationen, die dieser Tribat vielleicht haben könnte. Ebenfalls registrierte er die Verletzung von seinem Chef, LtCmdr. Hamilton und dachte kurz über die Ausführungen des Andorianers nach. Zwar konnte Vral die Motivation von Hamilton verstehen, dass er alleine in das Kellernetzwerk eingedrungen war, allerdings fand er dies grob fahrlässig, auch wenn es hier um dessen Frau und Tochter ging. Er selbst hätte nie so gehandelt, war aber aufgrund der Grinori-Militärtradition und der entsprechenden Ausbildung entsprechend geschult bzw. ausgebildet.
    Mit einigen Gedanken fuhr Pekur schließlich mit dem Turbolift in Richtung der Arrestzellen und hoffe auf neue Erkenntnisse bei dem annahenden "Gespräch".
  • Krankenstation

    Josh legte den verletzten SC direkt auf das nächste Biobett und verteilte ein paar Befehle an sein Team bevor er sich an Hamilton wendete. Er scannte Ihn zu nächst gründlich durch und entdeckte dass ein Stück Wand in Gavins Rücken zu stecken scheint. Wirbelsäule und alle wichtigen Organe schienen OK zu sein. Der Neuseeländer atmete kurz durch. Er liess den OP vorbereiten und informierte Petrov, da die OP doch an einer heiklen Stelle passieren musste, liess Josh lieber den Experte ran.
    Die OP verlief ohne grössere Probleme. Josh überprüfte gerade Gavins Werte als dieser wieder zu sich kam. "Guten Morgen Commander. Für einen Augenblick haben sie uns einen Schrecken eingejagt. Wie fühlen Sie sich?" er lächelte kurz. Er überlegte kurz ob er Hamilton eine kleine Moralpredigt halten sollte, entschied sich jedoch dagegen. Er erinnerte sich noch gut daran als Aimee entführt wurde und hätte wohl genauso gehandelt wenn es um sie gegangen wäre.
  • Deck 5 - Krankenstation

    Nachdem sie sich von Lieutenant Kolin Bericht erstatten lassen hatte, machte sich Marie in Richtung Krankenstation auf. Kolin hatte auf ihre gewohnt ruhige Art erklärt, wie die Operation abgelaufen war, zumindest aus ihrer Sicht der Dinge. Allerdings lagen Davion noch keine Informationen von Gavin direkt vor, was es nun nachzuholen galt. Es galt zu klären, ob Gavin wirklich Anlass hatte alleine loszuziehen und nicht auf den Rest des Außenteams zu warten. Außerdem war noch unklar, warum er Ensign Moore anwies zurückzubleiben, statt sich von ihr decken zu lassen. Hatte er dafür triftige Gründe oder war sein Verhalten durch seine persönliche Involviertheit so sehr kompromittiert? Sie würde es herausfinden.

    Gradlinig verließ sie den Turbolift und legte mit raumgreifenden Schritten die Distanz zum Eingang der Krankenstation zurück, welche sie wortlos betrat und dann in Richtung des ersten Krankenpflegers schaute: "Mr. Harper, wissen Sie, ob Lieuetenant Commander Hamilton bereits wieder ansprechbar ist?
    "It is history that teaches us to hope" - Robert Edward Lee
    "I begin to believe that the Muse of history is nothing but a lying bitch" - Jubal Anderson Early
  • Deck 10 - Arrestzellen

    First Lieutenant Pekur musste nicht allzuweit laufen, um an den Arrestzellen anzukommen, waren diese schließlich auf dem gleichen Deck wie das Büro der Sicherheit und der restlichen entsprechenden Einrichtungen. Der Grinori betrat den Zellenblock und nickte dem anwesenden Crewman kurz zu.
    "Ist unser Gast bei Bewusstsein?"
    Pekur musste nicht weiter genauer werden, da aktuell keine anderen Arrestzellen belegt waren, außer der einen erst kürzlich aktivierten. Der Crewman nahm Haltung an und meldete dann: "Nein, Sir. Der Gefangene ist noch bewusstlos, müsste allerdings bald zu sich kommen."
    Vral Pekur grunzte leicht und trat dann direkt vor die Zelleneinheit, in der der Tribat lag. "Bald ist nicht schnell genug." Der First Lieutenant betätigte seinen Kommunikator.
    "Pekur an Krankenstation. Bitte schicken sie einen Mediziner zu den Arrestzellen. Unser neuer 'Gast' muss so schnell wie möglich befragt werden und benötigt eine Aufwachhilfe."


    Deck 5 - Krankenstation

    Hamilton benötigte einige Zeit, ehe er wieder zu Bewusstsein kam. Das Letzte an das er sich zuvor erinnert hatte, war der Zugriff im Kellergewölbe, das kurze Gespräch mit dieser offenbar verrückten Tribatfrau und dann die Explosion. Der Schotte hörte die Stimme von McKenzie, brauchte allerdings etwas, ehe er sich darauf konzentrieren konnte.
    "Geht schon, Doktor...", Gavin versuchte sich aufzusetzen, verspürte dabei aber ein starkes Stechen im Rücken und stöhnte kurz vor Schmerzen auf, ehe er sich wieder auf das Biobett fallen ließ.
    "Wie sieht es aus? Gibt es schon Neuigkeiten über unseren Gefangenen? Ich muss so schnell wie möglich zu den Arrestzellen um den Tribat zu befragen."

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  • Deck 10 - Arrestzellen
    Auf der anderen Seite der Kommverbindung meldete sich ein Krankenpfleger: "***Hier Tikrat. Ein Arzt befindet sich auf dem Weg zu Ihnen." Kurz darauf betrat eine nicht mehr ganz so junge vulkanische Ärztin die Arrestzellen. Scheinbar hatte Doktor T'Loma ihre Schicht geändert, oder war für jemanden eingesprungen, was ihr aufgrund ihrer vulkanischen Art wohl auch nicht allzu viel ausmachen dürfte. Pekur wies die Ärztin an den Gefangenen zu untersuchen und, falls möglich, zu wecken. Ohne große Umschweife ging T'Loma an die Arbeit und untersuchte den Tribat eingehend. Anschließend blickte sie zu Pekur und legte ihm emotionslos doch ohne dabei monoton zu wirken den Zustand ihres Patienten dar. Anschließend weckte sie den Tribat auf, und verließ die Zelle wieder, ohne jedoch zu gehen. Der Insasse öffnete langsam seine Augen ...

    Deck 5 - Krankenstation
    Davion wurde von Harper zu ihrem Sicherheitschef gewiesen, der gerade Anstalten machte sich zu erheben, daran jedoch aufgrund seiner natürlich nicht binnen weniger Minuten völlig geheilten Verletzung scheiterte. Dabei bekam sie Gavins Frage mit und beantwortete diese auch zugleich: "Unser Gefangener wird gerade von Mr. Pekur befragt. Bevor Sie aber, die Freigabe durch die behandelnden Ärzte vorausgesetzt, selbst wieder an die Arbeit können, möchte ich Ihnen einige Fragen stellen. Fühlen Sie sich dafür fit genug?"
    "It is history that teaches us to hope" - Robert Edward Lee
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  • Deck 10 - Arrestzellen

    Pekur war mit der Arbeit der Ärztin zufrieden und auch wenn er bisher eher wenig mit Vulkaniern zu tun hatte, so gefiel ihm doch die Geradlinigkeit und Konzentration dieses Volkes aufs Wesentliche außerordentlich. Er quittierte den Bericht der Ärztin mit einem kurzen "Vielen Dank", aber nicht weil er sich wirklich bedanken wollte - schließlich tat T'Loma ebenso wie er selbst nur ihren Dienst - sondern wohl eher um den allgemein gängigen Höflichkeitsfloskeln innerhalb der Sternenflotte zu genügen.
    Nachdem schließlich der Tribat langsam wieder zu Bewusststein kam ging der Grinori näher an das wieder aktivierte Kraftfeld heran und blickte den Gefangenen stillschweigend an, bis dieser wieder vollständig bei Bewusstsein war. Selbst nachdem der Tribat wieder bei Bewusstsein war, fuhr Vral Pekur mit seiner stillen Beobachtung fort und musterte den Gefangenen mit seinem intensiven Blick. Dem Tribatterroristen schien es schon nach wenigen Minuten Unbehagen zu bereiten und er stammelte halb vor sich hin.
    "Wo bin ich? Was wollen sie von mir? Ich bin ein Bürger des..." Weiter kam der Insasse nicht, da Pekur ihn unterbrach.
    "Sie haben hier gar nichts zu verlangen oder auch nur anzumerken. Sie sind auf Sternenbasis 613 und werden mir jetzt einige Fragen beantworten." Pekur sprach seine Worte ruhig und emotionslos.
    Natürlich bemerkte der Tribat, das Pekur ein augmentierter Grinori war und blieb deswegen zunächst sehr zurückhaltend, was die Herausgabe von möglichen Informationen beinhaltete und beschränkte sich vor allem nur auf die Äußerung von Schmähungen und Drohungen gegenüber des Stellvertretenden Sicherheitschefs. Dieser jedoch ließ alle Beschimpfungen von sich abprallen und folgte weiterhin seiner Linie, da er hier nicht auf die üblichen Verhörmethoden der Grinori zurückgreifen konnte, schließlich absolvierte er mittlerweile den Dienst als ein Sternenflottenoffizier.
    Stattdessen versuchte es Pekur auf eine andere Art und Weise und letztlich - da der Tribatterrorist auch nicht der Hellste war - widersprach sich dieser und gab unbewusst Anhaltspunkte, die zum möglichen Aufenthaltsort der entführten Personen schließen ließ. First Lieutenant Pekur würdigte dem Gefangenen keinen weiteren Blick, als er die gesuchten Informationen hatte und verließ die Arrestzelle. Auf die Frage nach dem Aufenthaltsort von Admiral Davion an den Computer wurde der Grinori schließlich auf die Krankenstation verwiesen und machte sich auch sogleich auf den Weg dorthin. So konnte er höchstwahrscheinlich auch gleich seinem Vorgesetzten die Neuigkeiten mitteilen.


    Deck 5 - Krankenstation

    Gavin bemerkte recht schnell, dass er noch nicht wieder voll dienstfähig war, als er den stechenden Schmerz im Rücken verspürte. Er wollte schon selbst die Sicherheit kontaktieren, als schließlich Admiral Davion hereinkam und seine Frage beantwortete.
    "Vielen Dank für die Information, Admiral. Ich bin bereit für ihre Fragen." Natürlich fühlte er sich verständlicherweise nicht gerade gut und hätte am liebsten direkt selbst mit Pekur Kontakt aufgenommen, bzw. selbst das Verhör durchgeführt, aber - auch wenn er noch nicht allzuviel mit dem Grinori zusammen gearbeitet hatte - so war der Schotte sich doch sicher, das der First Lieutenant durchaus in der Lage war ein Verhör zu führen. Außerdem hätte er selbst gerade wohl nicht das beste Bild abgegeben, um ein Verhör zu führen.
    Lieutenant Commander Hamilton konnte sich schon denken, warum Marie ihn jetzt befragen wollte, war er schließlich bei dem letzten Einsatz nicht gerade vorschriftsmäßig vorgegangen, auch wenn er immer noch der Meinung war richtig gehandelt zu haben.
  • Nach der Mission vom 04.03.2013

    Das Außenteam materialisierte gerade im Transporterraum der Princess of Connacht, welcher bei weitem nicht so geräumig war, wie der eines Sternenflottenschiffes, schließlich handelte es sich hier nur um einen Frachter der Antares-Klasse. Von der Besatzung war niemand anwesend, außer der Captain des Schiffes selbst. Matthew Boyle begutachtete kurz seine wieder zurückgekehrten Gäste und warf einen überraschten Blick auf den betäubten Tribat, der ebenfalls mit materialisiert war.
    "Mir war nicht bewusst, dass ich mit weiteren Gästen rechnen muss." Der Mensch seufzte grießgrämig. "Das kostet dann aber extra."
    Der ehemalige Sternenflottenunteroffizier blickte alle Anwesenden des zurückgekehrten Außenteams an und stellte auch sogleich fest, das die Grinorifrau fehlte. "Waren sie nicht noch einer mehr? Gab es wohl Schwierigkeiten dort unten?"
    Boyle war sich nicht sicher, ob er eine detaillierte Antwort bekam, aber zumindest mit ein paar Infos rechnete er.
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