Angepinnt Mitteilungen des Oberkommandos

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  • Mitteilungen des Oberkommandos

    Mitteilungen des Oberkommandos der Sternenflotte an alle Einheiten und Angehörigen der Raumflotte.

    Inhaltsverzeichnis:
    1. 12.10.2393 - Tiefenraummissionen vorübergehend ausgesetzt
    2. 21.03.2394 - Keine Reform der Einsatzregeln
    Fleet Admiral Edward von Tirpz
    Oberkommandierender der Sternenflotte
  • Tiefenraummissionen vorübergehend ausgesetzt

    =/\= Beginn der Übertragung =/\=

    Hauptquartier der Sternenflotte
    Büro des Oberkommandierenden

    Sternzeit: 70781,27


    An alle Angehörigen der Sternenflotte,

    es liegen schwierige Zeiten hinter uns und trotzdem es gelang, diese gemeinsam und erfolgreich zu bestreiten, hält die Zukunft noch weit größere Herausforderungen für uns bereit. Es muss das Ziel unseres Handelns sein, den aktuell brüchigen Frieden erneut in eine Epoche des Bestands zu führen, über der nicht das Damoklesschwert des Konfliktes droht. Gelingen wird dies nur, wenn wir, die wir einst Partner waren, lernen einander wieder die Hände zu reichen. Bis dieser Tag kommt, erwartet uns noch ein weiter Weg, auf dem viele Schritte getan werden müssen. Ein erster Schritt wird es nun sein, Vertrauen in die Wahrheit der Worte seines Gegners zu legen.

    Kanzler Q'naH und der Klingonische Hohe Rat bestreiten für sich und ihre Verbündeten jede Verantwortung an dem Verschwinden der Raumschiffe USS Trudeau NCC-31812 und USS Allende NCC-28942. Beide Einheiten nahmen an einem wissenschaftlichen Experiment nahe der Grenze zum Klingonischen Reich teil, dessen Zweck es war, Kontakt zu der seit über einem Jahr als verschollen geführten USS Jo'kala NCC-84233 aufzunehmen. Präsident James Trimborn ist bereit, den Worten des klingonischen Kanzlers Glauben zu schenken. Ich selbst schließe mich dieser Einschätzung an, denn obschon Kanzler Q'naH für uns alle ein gefährlicher Gegner ist, ein Lügner ist er nicht.

    Wenn nun also die Ursache für den Verlust der genannten Raumschiffe nicht bei den Klingonen, den Tholianern oder den Gorn zu finden ist, so muss der Fehler bei uns liegen. Für diese Annahme spricht auch die Häufigkeit, mit der sich dieser Fehler wiederholt, denn die genannten Einheiten stellen nur das Ende einer langen Liste von Raumschiffen dar, die in den vergangenen Jahrzehnten verloren gingen: USS Voyager NCC-74656, USS Prevalence NCC-70861, USS Troy NCC-81710, USS Verne NCC-76145, USS Fenrir NCC-77089 ... um einige Namen zu nennen. Häufig war Fortuna den Besatzungen dieser Raumschiffe gewogen und sie kehrten schließlich in ihre Heimathäfen zurück, doch im gleichen Maße oft mit furchtbaren Verlusten. Kein Krieg hatte diese vielen Opfer gefordert, sondern eine der ursprünglichsten Aufgaben, der sich die Sternenflotte verschrieben hat: Die Erforschung des Weltraums. Wie konnte es zu dieser Entwicklung kommen?
    Es ist möglich, dass wir, von Erfolg und Fortschritt getrieben, unvorsichtig geworden sind und die Gefahren unterschätzen, die uns im Unbekannten erwarten. Erst eines winzigen Teils der Milchstraße sind wir angesichtig geworden und wagen uns doch immer schneller und immer weiter hinaus, ohne auf unseren Rücken zu achten. Während wir dies tun, nehmen wir solche mit uns, die Angehörige und Freunde zurück lassen. Die Ungewissheit über das Schicksal der Liebsten ist meist noch quälender als die Nachricht von ihrem Tod, besonders dann, wenn es Heranwachsende betrifft, die kaum das nötige Alter erreicht haben, um bewusst eigene Entscheidungen treffen zu können. Zu Recht muss sich die Sternenflotte daher der Kritik stellen: Wie ist es zu verantworten, ein Raumschiff besetzt mit Zivilisten und Kindern in eine Region des Weltraums zu entsenden, wo in unmittelbarer Nachbarschaft ein gefährlicher, schwer bewaffneter Gegner lauert, dem jeder Fehler Anlass genug zum Zuschlagen ist und wo bereits zuvor ein Raumschiff verschwand? Je häufiger ich mit dieser berechtigten Frage konfrontiert werde, desto schwerer fällt es mir, eine Antwort zu formulieren. Sich einzig auf die Vorschriften zu berufen ist eines trauernden Angehörigen nicht würdig.

    In Kooperation mit Ministerin Katherina Sanghvi vom Ministerium der Sternenflotte habe ich als Folge dieser besorgniserregenden Entwicklung beschlossen, alle angesetzten und laufenden Tiefenraummissionen mit einer Dauer von rückwirkend weniger als sechs Monaten vorübergehend auszusetzen. Des Weiteren werden angesetzte oder laufende Forschungsoperationen durch das Flottenoperationszentrum einer Bewertung unterzogen hinsichtlich des Gefährdungspotenzials für Raumschiff und Besatzung.

    Es ist meine Absicht, diese Maßnahmen schnellstmöglich aufheben zu können. Gleichwohl ich jeden Angehörigen der Sternenflotte anmahnen möchte, das Bedürfnis nach Sicherheit - so verständlich es ist - nicht über die Freiheit zum Treffen mitunter auch risikobehafteter Entscheidungen und insbesondere nicht über unsere Ideale zu stellen, so ist ein offener Diskurs, wie dieser bedauerlichen Entwicklung begegnet werden kann, unumgänglich. Die Sternenflotte kann es sich nicht länger leisten, mit diesen Ergebnissen und ohne das Bewusstsein, alles Erdenkliche für eine gesunde Rückkehr der Besatzungen getan zu haben, vor die Bürger der Vereinigten Föderation der Planeten zu treten.

    Gez.

    Edward von Tirpz
    Fleet Admiral

    =/\= Ende der Übertragung =/\=

    Fleet Admiral Edward von Tirpz
    Oberkommandierender der Sternenflotte
  • Keine Reform der Einsatzregeln

    =/\= Beginn der Übertragung =/\=

    Hauptquartier der Sternenflotte
    Büro des Oberkommandierenden

    Sternzeit: 71219,01


    An alle Angehörigen der Sternenflotte,

    die meisten von Ihnen werde die Debatte um eine Reform der Einsatzregeln aufmerksam verfolgt haben. So hat es mich etwa positiv überrascht, auch Rückmeldungen von jenseits der Spitze der Kommandokette zu erhalten, die uns, der Admiralität, zusätzliche Perspektiven bei den mitunter schwierigen Überlegungen bzgl. des weiteren Verfahrens geboten haben. Diese Überlegungen haben nun in einer Entscheidung ihr vorläufiges Ende gefunden. In Übereinstimmung mit Ministerin Katherina Sanghvi vom Ministerium der Sternenflotte ist das Oberkommando zu dem Entschluss gelangt, dass keine Reform der gültigen Einsatzregeln erfolgen wird. Wir haben uns offen der Kritik gestellt, die sich berechtigterweise aus den Verlusten der vergangenen Jahre erhoben hat, jedoch sind wir zu dem Entschluss gelangt, dass in einer Verschärfung der Einsatzregeln keine alleinige Lösung der Problematik zu finden ist. Vielmehr würde diese Maßnahme einem unserer fundamentalen Grundsätze entgegen stehen, nämlich dem Glauben an die Eigenverantwortung jedes Individuums. Der Dienst im Weltraum und insbesondere in der Sternenflotte, ob in Uniform oder nicht, birgt Gefahren, die mit der Art des Einsatzes drastisch zunehmen können und wir sind zu der Überzeugung gelangt, dass die geltenden Einsatzregeln jedem Individuum unmissverständlich darlegen, Risiken nur unter dem Aspekt der persönlichen Eignung entgegen zu treten. Wer dieser Anweisung zuwider handelt, tut dies auf eigene Verantwortung hin. Eine Verschärfung der Einsatzregeln würde unter diesem Aspekt betrachtet lediglich eine schärfere Kontrolle bedingen ohne Garantie auf Erfolg, was indes zugleich einen Eingriff in die Entscheidungshoheit der Kommandeure bedeutet.

    Ich möchte abschließend jedoch betonen, dass diese Debatte nicht gänzlich ohne Ergebnis geblieben ist. Die Diskussionen in Verbindung mit den gemachten Erfahrungen haben uns gelehrt, dass wir leichtfertig geworden sind, sowohl im Umgang mit Risikosituationen als auch bei der Einschätzung von mit Verantwortung vertrautem Personal. Mehr denn je sehen wir uns nun in der Pflicht, in enger Zusammenarbeit mit der Juristischen Abteilung der Sternenflotte die getroffenen Entscheidungen aller im Dienst stehender Individuen im Bedarfsfall zu prüfen im Hinblick auf ihre Vereinbarkeit mit den geltenden Einsatzregeln und ihrer verantwortungsvollen Einschätzung der Gefahrensituation. Nachlässigkeit und Übermut sind unser größter Feind, nicht Worte auf dem Papier.

    Mit sofortiger Wirkung wird die Aussetzung laufender und geplanter Tiefenraummissionen aufgehoben.

    Gez.

    Edward von Tirpz
    Fleet Admiral

    =/\= Ende der Übertragung =/\=

    Fleet Admiral Edward von Tirpz
    Oberkommandierender der Sternenflotte
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