Kann man den Klingonen trauen?

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  • Kann man den Klingonen trauen?

    Kann man den Klingonen trauen? 15
    1.  
      Ja, man sollte ihnen vertrauen. (8) 53%
    2.  
      Nein, man kann ihnen nicht vertrauen. (7) 47%
    Zwei Raumschiffe der Sternenflotte, namentlich die USS Trudeau NCC-31812 und die USS Allende NCC-28942, sind während eines wissenschaftlichen Experiments nahe der Grenze zum Klingonischen Reich (nacheinander) verschwunden. Ein drittes Raumschiff, ausgesandt zur Suche der Vermissten, konnte keine Trümmer entdecken, die auf eine Zerstörung hingewiesen hätten. Nun befindet sich die Vereinigte Föderation der Planeten als Bündnispartner in der Triple Entente jedoch in einem Konflikt mit dem Klingonischen Reich, der als "Kalter Krieg" treffend bezeichnet werden kann. Das Misstrauen sitzt tief, beide Seiten verfügen über ein beachtliches Waffenarsenal und die Erinnerung an die letzten Auseinandersetzungen im sogenannten Geierkrieg sind kaum verblasst.

    Kanzler Q'naH und der Klingonische Hohe Rat lehnen jede Verantwortung für den Verlust der beiden Schiffe ab. Doch kann man ihnen trauen? Der Föderationspräsident und der Oberkommandierende der Sternenflotte tun es, aber wie steht es um die Bürger der Föderation? Und die Angehörigen der Sternenflotte? Glauben sie den Worten eines Gegners, der bekannt ist für seine Aggressivität und die Unkontrollierbarkeit seiner Streitkräfte?

    Vertrauen ist die Grundlage für Diplomatie. Den Worten Kanzler Q'naHs Glauben zu schenken könnte die Tür öffnen zur Aufnahme neuer Beziehungen in diesem verfahrenen Konflikt. Vertrauen kann aber auch enttäuscht werden und einen hohen Preis fordern. Womöglich hat ein abtrünniger Bird of Prey - Kommandant die Schiffe zerstört und ihre Trümmer vaporisiert. Ist die Föderation bereit, zahlreiche weitere Opfer in Kauf zu nehmen?

    Es ist eure Entscheidung.

    *Wichtig*: Erklärung, bitte lesen!
    Thema kann kommentiert werden.

    Fleet Admiral Edward von Tirpz
    Oberkommandierender der Sternenflotte
  • [Halte ich erstmal - offplay gesagt - für eine vortreffliche Idee, die "lebendige Geschichte". Mehr davon.]

    Der Preis des Vertrauens ist hier geringer als der des Misstrauens. Zumal wir davon ausgehen müssen, dass weiteres Misstrauen die Völker weiter entzweien wird und dies ist nach den neuesten Geschehnissen um Borg und Dominion nicht wirklich ratsam. Insofern votiere ich dafür, dass wir den Klingonen vorerst trauen. Sollten anderslautende Beweise sichergestellt werden, so wissen wir dann, dass ihr Wort nicht mehr viel wert ist. Die Klingonen mögen aggressiv und zuweilen kopflos handeln - ihr Ehrbegriff jedoch steht bei ihnen hoch im Kurs. Sollte sich herausstellen, dass von ihrer Seite bei solchen Angelegenheiten gelogen wird, können wir sie noch immer zur Rechenschaft ziehen. Denn dann ist Q'naH nicht nur eine Gefahr für die Föderation sondern auch für die Kultur der Klingonen.

    Celine Salem
    "Wenn ich den Leuten gegeben hätte, wonach sie verlangten
    hätte ich ihnen schnellere Pferde geben müssen."
    Henry Ford
  • [Das ist mal wirklich eine Gute Idee]

    Wenn man mich fragt sollten wir den Klingonen zuerst mit einem gewissen Maß an vertrauen entgegen kommen. Es spricht natürlich nichts dagegen vorsichtig zu sein aber die Klingonen sind nicht die Romulaner, sie tendieren wenn schon eher dazu uns offen zu bekriegen als mit Intriegen zu hintergehen. Außerdem stehen Förderation und Sternenflotte schließlich für eine friedliche Erkundung des Weltraums und ein zusammenleben aller Völker ein, daher ist es nur recht und billig, wenn die Diplomatie und damit auch ein gewisses Grundvertrauen die Mittel unserer Wahl sind. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
  • Die Fragestellung ist eine falsche, denn andersherum wird möglicherweise ein Schuh daraus.

    Immerhin war es die Sternenflotte, welchen diesen "Geierkrieg" begann und es waren diverse Kommandierende Offiziere der Sternenflotte welche sich, noch bevor dieser Waffengang überhaupt begonnen hatte, an unterschiedlichen Stellen mit den Romulanern verbrüderten und aktiv gegen die Klingonen vorgegangen sind.

    Unter diesem Gesichtspunkt also, dem, wer als erstes Verträge gebrochen und mit dem Feind fraternisiert hat, sollte man wohl eher die Klingonen fragen, ob sie der Föderation und der Sternenflotte noch trauen. Auch im Kontext dessen, dass man sich nach dieser glorreichen Auseinandersetzung auch noch mit dem Erz- und Todfeind verbündet hat.

    Wenn man das alles zusammenzieht, beantwortet sich die Frage nach dem Vertrauen zu den Klingonen auch schon fast von allein: Nein, kann man nicht, denn sie können uns nicht trauen. Woran wir selbst schuld sind.
    Captain Sito Reon
    Kommandierender Offizier
    USS Jo'kala NCC-84233
    Anata wa kurayami no naka de mitsuketa akari.
    Scotty me up, Beamie
  • [Ich kann mich nur beiden Anschliessen]

    Man sollte auch den hohen Rat der Klingonen insbesonder den neuen Kanzler auch an die gloreiche Zusammenarbeit mit der Föderation der Vereinten Planeten erinnern.Es gab soviele Ereignisse angefangen bei Praxsis bis zum Dominionkrieg,letztentlich hat es dem Reich nicht geschadet ganz im Gegenteil.Wenn es noch etwas gibt,was beide Völker verbindet ist es die Wahrheit und die Ehre,die schon bei unzähligen Gelegenheiten bewiesen wurden.

    Sokur
    "Manche Rassen bezeichnen uns als Zuhörer,und nun habt ihr unsere volle Aufmerksamkeit."
  • Kann man den Klingonen trauen? Ich weiß es nicht. Was ich aber weiß ist folgendes: Klingonische Politiker sind bereits seit Ewigkeiten korrupt. Wie oft haben wir über Vergehen Klingonischer Politiker hinweggesehen weil diese sagten es sei zum Wohle des Reiches? Die Klingonen beharren zwar darauf Jahrhunderte alte Traditionen von Ehre und Tapferkeit zu vertreten, aber im Endeffekt werden diese Werte ignoriert wenn es um persönliche oder Rassenspezifische Vorteile geht. Beispiele hierfür gibt es viele. Das Haus von Duras, der Klingonisch-Cardassianische Krieg, die falsche Anklage gegen Commander Worf, usw.
    Das es im Geierkrieg Fehler auf beiden zu Fehlern kam kann man nicht leugnen, aber ich erinnere mich nicht daran das die Klingonen die Allianz mit den Romulanern aus dem Dominion-Krieg jemals gekündigt haben. Dies und natürlich die Tatsache das die Invasion des Romulanischen Gebiets im Schutze angeblicher Hilfskonvois stattfand, stehe ich dem ganzen Kritisch entgegen. Zwar halte ich es für möglich das die Klingonen NICHT für das Verschwinden unserer Schiff verantwortlich sind, aber genaueres werden wir nur herausfinden wenn wir die Vorfälle Untersuchen. Eine Möglichkeit dazu wäre eine gemeinsame Task Force zu bilden um dem Verschwinden auf die Spur zu kommen. Das würde den Klingonen zeigen das es noch immer unser Anliegen ist in friedlicher Koexistenz mit anderen Völkern zu leben und es würde uns den guten Willen des Klingonischen Reiches zeigen zur alten Freundschaft zurück zu kehren.

    Aber ich bezweifele das es dazu kommen wird. Der Angriff auf die Romulaner beruhte auf der Instabilität innerhalb des Klingonischen Reiches, sollte sich die Lage nicht drastisch geändert haben könnte ein weiterer Krieg das sein was Q'naH und der Hohe Rat braucht um das Reich weiterhin zusammen zu halten.

    Chris Carter
    Chris Carter
    Lieutenant
    Ingenieur der USS Aurora

    "Manchmal ist das einzige, was gefährlicher als eine Frage ist, eine Antwort." 208. Erwerbsregel

    "Manchmal muss man erst am Abgrund stehen, bevor man die Erlösung finden kann..."
  • Den Klingonen kann man nicht trauen. Nicht als Volk, zu unberechenbar ist ihr Naturell. Gleichwohl gibt es vertrauenswürdige Individuen. Captain K'Lupa etwa, denn mit ihr diene ich seit geraumer Zeit erfolgreich zusammen und sie gibt mir gute Gründe, an ihrer Loyalität keinen Zweifel zu hegen. Auch Kanzler Q'naH, dem ich mehrfach persönlich begegnete, kann ich Vertrauen entgegen bringen. Zweifellos ist er ein sehr gefährlicher Mann, denn seine Intelligenz ist überragend, doch sein Ehrgefühl ist rein. Bei all seiner Macht ist der Kanzler aber nicht das Reich. Zu viele Partikularinteressen der verschiedenen Häuser spielen eine entscheidende Rolle, zu groß ist das Interesse des Individuums an persönlichem Ruhm, um kontrollierbar zu sein. In der Masse hat der Kanzler die Kontrolle über sein Reich, doch nicht über jedes Glied.
    Die Klingonen sind unsere Feinde, ich habe ebenso wenig Grund, ihnen Vertrauen zu schenken, wie sie es mir gegenüber haben. Vertrauen ist nicht entscheidend für eine Koexistenz ohne Kampf, sondern Respekt und die Erkenntnis, dass jede Natur nach dem eigenen Vorteil strebt. Die Klingonen insbesondere. Allerdings gibt es für mich noch etwas zu bedenken. Meine Frau verspürt eine tiefe Verbundenheit mit der klingonischen Kultur und ist bereit, ihrem Wort zu vertrauen. Ich vertraue ihr. Ich bin nicht Willens, den Klingonen meinen Rücken zu zeigen, doch ich bin geneigt, jenen zu folgen, die es tun im Glauben an den Erfolg ihrer Entscheidung.

    Commodore Princeps Kaaran Xukathal'yre'Rakos
    Rear Admiral Princeps Kaaran Xukathal'yre'Rakos
    » Niemand ist der Allmacht näher als ein General auf dem Schlachtfeld «

    Intrinsically tied...
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    Ergebnis:

    Sowohl die Sternenflotte als auch die Bürger der Föderation sind bereit, den Worten Kanzler Q'naHs zu trauen. Doch nur mit einer äußerst knappen Mehrheit. Beinahe ebenso viele stehen dem Klingonischen Reich skeptisch gegenüber, vermuten Korruption, Lüge und Verrat als Triebfeder hinter dem Hohen Rat auf Qo'noS. Die Hoffnung auf einen neuen, dauerhaften Frieden ist groß und nicht wenige sagen, man selbst müsse den ersten Schritt tun. Andere wiederum warnen davor, dass die Klingonen keinen Grund haben, einem solchen Schritt der Föderation Vertrauen zu schenken, zu negativ seien die Erfahrungen. Der Spielraum für die Diplomatie ist verschwindend gering, denn zu verfestigt ist dass Misstrauen in der Bevölkerung, zu argwöhnisch reagiert die Sternenflotte auf klingonische Zusicherungen. Die Tür in Richtung einer friedlicheren Zukunft hat sich geöffnet, doch allenfalls einen winzigen Spalt weit.
    Fleet Admiral Edward von Tirpz
    Oberkommandierender der Sternenflotte
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