Eingehende Transmissionen von der Sternenbasis 613

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  • =/\= Beginn der Transmission =/\=

    Absender:
    Ltjg. Lahnia Nicole Nokkod
    Counselor
    Sternenbasis 613

    Empfänger:
    Ltjg. Jamie Sinclair
    Sicherheitsoffizierin
    USS Fenrir NCC-77089

    SD: 70864,53
    VS: Offen

    Betreff: Ich weiss nicht mehr weiter...

    Liebe Jamie

    Seit ich von der Fenrir weg bin, ist alles schief gelaufen. Benjamin hat sich quasi am allerersten Tag seines Dienstes mit der Admiral Marie-Louise Davion auf der Sternenbasis 613 angelegt. Er machte dort illegale Dinge, hat zum Beispiel ihre Tochter Sophie erpresst. Kurz: Ich habe ihn gar nicht mehr wiedererkannt. Alle meine Fähigkeiten als Counselor scheinen versagt zu haben. Jedenfalls ist er nun in einer nacht-und-Nebel-Aktion auf die Verne verschwunden. Wenn es sich nun um einen Patienten gehandelt hätte, dann könnte ich es verschmerzen, aber es ist - nein, war - der Mensch, den ich geliebt habe, und sogar heiraten wollte! Ich verstehe nicht, wie ich mich zum 2. Mal so verarschen lassen konnte. Der Vater von Malya ist ja auch so ein Arschloch. Bei meiner Männerwahl halte ich mich wohl für den Rest meines Lebens von Männern fern. Achja, in einem Monat kommt das zweite Kind von Benjamin zur Welt; ich werde aber ALLEs dafür tun, dass er die Kinder nie wieder sehen wird. Und bei dem, was er geliefert hat, wird mir wohl auch jeder recht geben. Von mir aus kann er dort bleiben, wo der Pfeffer wächst. Ich habe solche Sehnsucht nach euch, die Fenrir mit seiner Crew fehlt mir so sehr! Hier kenne ich nur Lydia etwas eingehender, sonst haben sich noch wenige Kontakte entwickelt, da ich mich ja auc h um die Kinder kümmern muss. Ila hat seit Neuestem wieder diese schrecklichen Albträume, ihrem sauberen Stiefvater sei Dank!

    So, aber jetzt genug von meinen Sorgen - wie geht es dir? Gibt es Neuigkeiten von deiner Zwillingsschwester? Wie gehts deinem Sohn? Und last but not least: Wie läuft deine Beziehung mit Rox? Ich wünsche dir so sehr, dass du glücklich wirst mit ihm!

    Liebe Grüsse

    Nia

    =/\= Ende der Transmission =/\=
    Lieutenant Lahnia Nokkod
  • =/\= Beginn der Transmission =/\=

    Absender:
    Sophie Davion
    Sternenbasis 613

    Empfänger:
    Ltjg. Jamie Sinclair
    Sicherheitsoffizierin
    USS Fenrir NCC-77089

    SD: 71080,69
    VS: Offen

    Betreff: Re: Hi Sophie!

    Hallo Lahnia,

    Zunächst war ich schon etwas verwundert von dir zu hören. Wie du bereits schriebst, sind wir während deines kurzen Aufenthalts auf Adan ja nicht unbedingt Freunde geworden. Aber mir geht soweit gut, eigentlich sogar bestens, immerhin ist hier wieder Sommer. Vom Krieg bekommen wir hier noch nicht viel mit. Es gibt mehr Transportflüge, weil Versorgungsgüter hin- und hergeschifft werden. Und Maman arbeitet länger als sonst, aber die Kampfhandlungen sind ja noch einige Lichtjahre von hier entfernt. Zusammen mit einigen Mitschülern habe ich mich aber dem freiwilligen Pflegedienst angeschlossen. Sollten die Kapazitäten der Hospitalschiffe, Krankenstationen und Krankenhäuser erschöpft sein, werden die Leichtverletzten und Rekonvaleszenten in Hilfslazarette verlegt. Unsere Turnhalle wurde beispielsweise als solches deklariert. Wir wurden auch schon an mehreren Wochenenden geschult und psychologisch geprüft. Ich denke aber, wir werden ohnehin vor allem für die Verwundeten da sein, Bettwäsche wechseln und irgendwelche Hilfsjobs machen, auch wenn Joshi meinte, dass ich sicher eine gute Krankenpflegerin wäre.

    Angst habe ich nicht wirklich. Die habe ich nicht mehr, seit ich dem Jem'Hadar auf der Aurora vor's Schienbein getreten habe, und der mich durch den ganzen Korridor geworfen hatte. Maman sagt, dass das nicht gut ist, da ich in Gefahrensituationen trotzdem nicht klar denken könnte und so trotz fehlender Angst falsche Entscheidungen treffen könnte. Aber ich kann mich verteidigen und weiß, wo die Phaser liegen. Aber den Tholianern ist es hier ja sowieso zu kalt, selbst wenn es mittags mal knapp 50 ° C heiß ist ... Die müssten ja sogar in der Sauna nen Schal tragen oder sich nach Besetzung des Planeten in unseren Backöfen einquartieren, um nicht zu erfrieren. Den Witz hat sich übrigens Nathalie ausgedacht, die bald klüger ist als ich, wenn sie das nicht sowieso schon ist. Und eine Frau wird sie langsam auch, dabei ist sie doch meine kleine Schwester. Jetzt weiß ich, wie Eltern sich fühlen müssen.

    Was deine Männerwahl angeht: Ich weiß immer noch nicht, was du an dem gefunden hast. Und falls sich seine Vorzüge aufs Schlafzimmer beschränken, mag ich es lieber auch gar nicht wissen. Aber entschuldigen musst du dich dafür nicht, ich denke, du warst in den Momenten der Entscheidungen nicht im Vollbesitz deiner geistigen Kapazitäten. Ich denke es ist ohnehin besser zu versuchen seinen Partner in einem langwierigen Prozess auszuwählen und nichts Hals über Kopf zu machen. Ich glaube, bevor ich jemanden nicht jahrelang kennen würde, könnte ich ihn nicht heiraten und Kinder haben sowieso nicht, falls ich überhaupt Kinder haben mag. A propos Kinder, "mein" Baby kann mittlerweile schon sprechen. Er nennt mich Tante Sophie, total ulkig. Mit dem Namen hat er ja keine Probleme, immerhin wurde er nach mir Sophian benannt, auch irgendwie komisch, aber was sind schon Namen?

    Grüß bitte Ila lieb von mir. Sie wird hier auch dolle vermisst, immerhin hat sie einige interessante Geschichten zu erzählen gehabt.

    Liebe Grüße
    Sophie

    =/\= Ende der Transmission =/\=
    "It is history that teaches us to hope" - Robert Edward Lee
    "I begin to believe that the Muse of history is nothing but a lying bitch" - Jubal Anderson Early
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