Neue Einsatzregeln für die Sternenflotte?

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  • Neue Einsatzregeln für die Sternenflotte?

    Führt die Sternenflotte neue Einsatzregeln ein? 17
    1.  
      Ja, es werden neue Einsatzregeln eingeführt (3) 18%
    2.  
      Nein, es werden keine neuen Einsatzregeln eingeführt (14) 82%
    Beinahe sechs Monate ist es her, seit der Oberkommandierende der Sternenflotte, Fleet Admiral Edward von Tirpz, sich in einer Ansprache an die föderale Öffentlichkeit wandte, um den vorläufigen Stopp der laufenden und geplanten Tiefenraummissionen bekannt zu geben. Hintergrund dieser ungewöhnlichen Entscheidung war und ist eine Diskussion rund um das Thema, ob die Einsatzregeln der Sternenflotte im Angesicht steigender Verlustzahlen unter Raumschiffen und ihren Besatzungen - anbei auch zahlreiche Zivilisten - noch den Anforderungen der Zeit entsprechen. Als ausschlaggebend erwies sich hierbei der Verlust der Raumschiffe USS Trudeau NCC-31812 und USS Allende NCC-28942, die zugleich jedoch nur das Ende einer langen Kette darstellen. Seither brennt in der Sternenflotte eine hitzige Grundsatzdebatte, die Sicherheit gegen persönliche Verantwortung und Wagemut gegen Risiko stellt. Das Oberkommando der Sternenflotte, in der Debatte federführend repräsentiert durch das Flottenoperationszentrum, steht nun, nach Austausch aller Argumente, vor der entscheidenden Frage, ob die geltenden und großen Freiraum gewährenden Einsatzregeln geändert werden müssen zugunsten strengerer, mitunter Leben schützender Richtlinien.

    Hält die Sternenflotte an ihren seit langer Zeit geltenden Einsatzregeln fest, trotz der dramatischen und schmerzlichen Erfahrungen, die sie in den vergangenen Jahren gemacht hat? Oder werden diese Erfahrungen zum Anlass genommen, die Einsatzregeln zu überarbeiten? Was sich zunächst womöglich als einfache Frage darstellt, könnte sich indes als schwierig zu beantworten erweisen, wenn nach einer Begründung verlangt wird ...

    Es ist eure Entscheidung.

    *Wichtig*: Erklärung, bitte lesen!
    Thema kann kommentiert werden.

    Fleet Admiral Edward von Tirpz
    Oberkommandierender der Sternenflotte
  • Die freiheitlichen Regeln sollte die Sternenflotte behalten. Es gab immer schon Untiefen und Wirbelstürme, in denen die Schiffe des frühen 17. und 18. Jahrhunderts auf der Erde bei der Erforschung ihres Planeten untergingen. Es ist ein einfaches Gleichnis: Um neue Länder zu entdecken muss man die eigene Küste aus den Augen verlieren. Der Wagemut und die autarke Einschätzungskraft der KOs sind und waren schon immer die Leuchtfeuer der Sternenflotte. Und so sollte es auch bleiben. Das wird weiterhin auch beinhalten, dass natürlich Schiffe (auch ziviler Herkunft) verloren gehen mögen. Aber Gewinn gibt es nie ohne Wagnis. Einen Sieg nie ohne Opfer. Und nur wer geht, fällt nicht um. In diesem Sinne sollten die Schiffe der Sternenflotte auch weiter recht lose Einsatzregeln behalten.

    Gedanken von Celine Salem.
    "Wenn ich den Leuten gegeben hätte, wonach sie verlangten
    hätte ich ihnen schnellere Pferde geben müssen."
    Henry Ford
  • Der Vorschlag einer Verschärfung der Einsatzregeln für die Sternenflotte ist um so nachvollziehbarer, wenn man die in jüngster Zeit ausgestoßene Kritik der Medien zur Bewertung heranzieht. Die Mehrheit der Öffentlichkeit zeigt kein Verständnis für Verluste, weder für deren natürliche Unvermeidbarkeit noch die mitunter eintretende Notwendigkeit. Je schärfer die selten durchdachte Kritik ausfällt und die eigene Person zu diskreditieren droht, desto mehr keimt der verständliche Gedanke an geeignete Gegenmaßnahmen. Ich bin jedoch der Überzeugung, dass in einer Verschärfung der Einsatzregeln keine Lösung zu finden ist. Es wird weiterhin Opfer geben, sodass die sich wiederholenden Forderungen nach einer Verschärfung der Einsatzregeln schließlich einen Grad erreichen, da jede Handlungsfreiheit für die Kommandeure terminiert wird. Die Vereinigte Föderation der Planeten versteht sich als freie Gesellschaft und Freiheit bedingt stets Verantwortung. Diese erstreckt sich ebenso auf den eigenen Tod. Einer jede Seele (menschlicher Terminus) obliegt das Recht, über die eigenen Geschicke zu befinden und wer sich dem Weltraum stellt - ob mit oder ohne den eigenen Nachwuchs -, tut dies im vollen Bewusstsein seiner geistigen Kräfte.
    Vielmehr empfehle ich, sich der Ursache für die gestiegenen Verlustzahlen bewusst zu werden. Der Weltraum hat sein Naturell nicht verändert und trotzdem die politische Situation als äußerst angespannt zu bezeichnen ist, existierten zahlreiche Situationen wie diese. Wenn folglich die äußeren Umstände keine Schuld tragen, muss sie bei den Entscheidungsträgern selbst zu finden sein. Das in der Debatte häufig genannte Beispiel um den Verlust der USS Trudeau und der USS Allende ist hierfür prädestiniert, denn der Auftrag umfasste den Anflug eines Raumgebietes, das nicht nur in unmittelbarer Nachbarschaft zu einer als feindlich und aggressiv einzustufenden Macht liegt, sondern das darüber hinaus eine physikalische Anomalie enthält, die sich mit großer Wahrscheinlichkeit bereits verantwortlich zeigte für den Verlust eines Raumschiffes. Ich missbillige in keiner Weise die vom Flottenoperationszentrum erteilte Genehmigung für diesen Einsatz, gleichwohl zeugt das Handeln der verantwortlichen Offiziere von gröbster Fahrlässigkeit. Nicht erforderliches (ziviles) Personal dieser Gefahrenzone ohne geeignete Schutzmaßnahmen auszusetzen, kann nur als Fehlentscheidung auf Basis mangelnder Erfahrung oder Kompetenz bezeichnet werden. Zugleich möchte ich noch einmal betonen, dass auch diese Personen sich der Gefahr bewusst gestellt haben. Trauer zu empfinden ist daher gerechtfertigt, Wut - womit die Verschärfung der Einsatzregeln maßgeblich begründet wird - dagegen nicht.

    Empfehlung von Rear Admiral Princeps Kaaran Xukathal'yre'Rakos an das Oberkommando der Sternenflotte
    Rear Admiral Princeps Kaaran Xukathal'yre'Rakos
    » Niemand ist der Allmacht näher als ein General auf dem Schlachtfeld «

    Intrinsically tied...
  • Neue Einsatzregeln = neuer Kurs?

    Wer aus der Vergangenheit keine Lehren zieht, wird immer wieder dieselben Fehler machen. Außerdem ist der Weltraum nichts, was man jemals zu 100% wird begreifen und somit vorhersehen können. Wir halten uns an das Bekannte, dürfen jedoch nicht aus den Augen verlieren, dass wir ständig neue Entdeckungen und Erfahrungen machen.

    Wenn wir dann darüber reflektieren, werden wir sehen, wie wir den weiteren Weg gehen sollten und wie die Einsatzregeln entsprechend angepasst werden müssen.

    Doch dies bedeutet keineswegs eine Kursänderung! Der Weg führt weiterhin in dieselbe Richtung. Und es bedarf weiterhin großen Mut ihn zu gehen. Vorsicht ist geboten, jedoch nicht auf Kosten "der Mission".


    Captain Harrison Conrad - USS Aurora
    Commodore Harrison Conrad - Kommandierender Offizier der USS Aurora /// Spielerprofil


    „Je öfter du fragst, wie weit du zu gehen hast, desto länger erscheint dir die Reise.“ – Australisches Sprichwort
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    Ergebnis:

    Nach intensiver Diskussion zwischen den zuständigen Ministerien und dem Oberkommando der Sternenflotte sowie einer öffentlichen Debatte - an der indes ebenso überwiegend Angehörige der Sternenflotte teilnahmen - offenbarte sich schließlich eine deutliche Mehrheit gegen eine Reform der gültigen Einsatzregeln. Was bisher galt, wird somit fortbestehen, trotz der negativen Erfahrungen in den vergangenen Jahren. Der Wert von Entscheidungsfreiheit wird unter Verweis auf die persönliche Verantwortung des Einzelnen höher bewertet denn das Bedürfnis nach Sicherheit. Gleichwohl kündigte das Oberkommando auch an, nicht gänzlich ohne Lehre aus der Diskussion hervorgegangen zu sein.
    Fleet Admiral Edward von Tirpz
    Oberkommandierender der Sternenflotte
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